{"id":24371,"date":"2026-05-26T21:00:40","date_gmt":"2026-05-26T19:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mein-reich-wird-gebildet-aus-jenen-die-in-meinem-willen-leben\/"},"modified":"2026-05-27T00:32:15","modified_gmt":"2026-05-26T22:32:15","slug":"mittwoch-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1032-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1032-45\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 8. Woche im Jahreskreis (Mk 10,32-45)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">32In jener Zeit, als Jesus und seine J\u00fcnger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich \u00fcber ihn, die J\u00fcnger aber hatten Angst. Da versammelte er die Zw\u00f6lf wieder um sich und k\u00fcndigte ihnen an, was ihm bevorstand.<br \/>\n33Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden \u00fcbergeben; 34sie werden ihn verspotten, anspucken, gei\u00dfeln und t\u00f6ten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen.<br \/>\n35Da traten Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, zu ihm und sagten: Meister, wir m\u00f6chten, dass du uns eine Bitte erf\u00fcllst. 36Er antwortete: Was soll ich f\u00fcr euch tun?<br \/>\n37Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen. 38Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?<br \/>\n39Sie antworteten: Wir k\u00f6nnen es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. 40Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f\u00fcr die diese Pl\u00e4tze bestimmt sind.<br \/>\n41Als die zehn anderen J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie sehr \u00e4rgerlich \u00fcber Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre V\u00f6lker unterdr\u00fccken und die M\u00e4chtigen ihre Macht \u00fcber die Menschen missbrauchen.<br \/>\n43Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro\u00df sein will, der soll euer Diener sein, 44und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.<br \/>\n45Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit, als Jesus und seine J\u00fcnger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich \u00fcber ihn, die J\u00fcnger aber hatten Angst\u201c (Mk 10, 32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenig sind es, die treu geblieben sind, und diese wenigen leben wie F\u00fcchse, die sich in ihre H\u00f6hlen zur\u00fcckgezogen haben und Angst davor haben, sich zu exponieren, um ihre Kinder den Rachen der W\u00f6lfe zu entrei\u00dfen. Sie sprechen, sie schlagen vor, doch all dies sind Worte, die in den Wind gesprochen werden \u2013 sie kommen niemals zu Taten.\u201c<br \/>\nNach diesen Worten verschwand Er und kam nach einer kleinen Weile zur\u00fcck. Ich f\u00fchlte mich ganz in mir selbst vernichtet durch die Gegenwart Jesu, und als Er mich vernichtet sah, sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, je mehr du dich in dir erniedrigst, umso mehr f\u00fchle Ich Mich angezogen, Mich zu dir herabzulassen und dich mit meiner Gnade zu erf\u00fcllen.<br \/>\nHier zeigt sich also, dass die Demut Tr\u00e4gerin des Lichtes ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 17. M\u00e4rz 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eK\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?\u201c (Mk10, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die Worte Jesu am \u00d6lberg nach: \u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, lasse diesen Kelch an Mir vor\u00fcber gehen, doch non mea voluntas, sed Tua Fiat (nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine).\u201c<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, glaubst du, dass Ich wegen des Kelches meiner Passion zum Vater sagte: \u201aVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an Mir vor\u00fcber?\u2018 \u00dcberhaupt nicht!<br \/>\nEs war der Kelch des menschlichen Willens, der so viel Bitterkeit und die F\u00fclle der Laster enthielt, dass mein menschlicher, mit dem G\u00f6ttlichen vereinter Wille, solchen Widerwillen, Schrecken und Entsetzen empfand, dass Ich ausrief: \u201aVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an Mir vor\u00fcber\u2026!\u2018<br \/>\nWie h\u00e4sslich ist der menschliche Wille ohne den G\u00f6ttlichen, der sich fast wie in einem Kelch in jedem Gesch\u00f6pf eingeschlossen hat! Es gibt kein \u00dcbel in den Generationen, dessen Ursprung, Saat und Quelle er nicht w\u00e4re, und als Ich Mich von all jenen \u00dcbeln bedeckt sah, welche der menschliche Wille hervorgebracht hat, glaubte Ich angesichts der Heiligkeit des Meinen zu sterben und w\u00e4re auch tats\u00e4chlich gestorben, wenn die Gottheit Mich nicht unterst\u00fctzt h\u00e4tte.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, warum Ich gleich drei Mal hinzuf\u00fcgte: \u201aNicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018? Ich f\u00fchlte zugleich alle menschlichen Willen, alle ihre \u00dcbel auf Mir [lasten] und rief im Namen aller zum Vater: \u201eNicht mehr der menschliche Wille geschehe auf Erden, sondern der G\u00f6ttliche!<br \/>\nDer menschliche Wille werde verbannt, und der Deine m\u00f6ge herrschen.\u201c So betete Ich schon von da an \u2013 und Ich wollte dies am Anfang meiner Passion tun, denn es lag Mir am meisten am Herzen und war Mir am wichtigsten, das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c auf die Erde herabzurufen \u2013 im Namen aller: \u201eNon mea voluntas, sed Tua fiat, nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe.\u201c<br \/>\nVon diesem Zeitpunkt an begr\u00fcndete Ich die Epoche des FIAT VOLUNTAS TUA auf Erden, und indem Ich es dreimal wiederholte, erflehte Ich beim ersten Mal den G\u00f6ttlichen Willen, beim zweiten Mal hie\u00df Ich Ihn herabzusteigen, und beim dritten Mal setzte Ich Ihn zum Regenten und Herrscher ein.<br \/>\nUnd mit den Worten, Non mea voluntas, sed Tua fiat\u2019, Nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe, beabsichtigte Ich, die Gesch\u00f6pfe ihres Willens zu entleeren, und sie mit dem G\u00f6ttlichen auszuf\u00fcllen.<br \/>\nDa Mir vor meinem Sterben nur noch wenige Stunden blieben, wollte Ich mit meinem Vater im Himmel \u00fcber den prim\u00e4ren Zweck meines Kommens auf Erden verhandeln, dass n\u00e4mlich der G\u00f6ttliche Wille seinen ersten Ehren-platz im Gesch\u00f6pf einnehme.<br \/>\nDieser R\u00fcckzug aus dem H\u00f6chsten Willen war der erste Akt des Menschen gewesen und daher die erste Uns zugef\u00fcgte Beleidigung, all seine anderen \u00dcbel sind zweitrangig.<br \/>\nIch musste zuerst den Zweck des \u201aFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u2018 verwirklichen und dann mit meinen Leiden die Erl\u00f6sung bewirken. Tats\u00e4chlich tritt selbst die Erl\u00f6sung in die sekund\u00e4re Ordnung ein, und es ist stets mein Wille, der die Oberherrschaft in allem besitzt.<br \/>\nUnd obwohl man aus den Fr\u00fcchten der Erl\u00f6sung die Wirkungen ersehen konnte (obwohl die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung fr\u00fcher sichtbar waren als die Wirkungen), war es dennoch kraft dieses Vertrages, den Ich mit meinem Himmlischen Vater schloss \u2013 dass n\u00e4mlich sein FIAT kommen sollte, um auf Erden zu herrschen, und hierdurch der wahre Zweck der Erschaffung des Menschen verwirklicht werde und der prim\u00e4re Zweck, wozu Ich auf die Erde kam \u2013 dass der Mensch die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung empfangen konnte, sonst h\u00e4tte es an der Ordnung meiner Weisheit gefehlt.<br \/>\nDa der Ursprung des B\u00f6sen der menschliche Wille war, musste Ich diesen ordnen und wiederherstellen, und ihn wieder mit dem G\u00f6ttlichen vereinen. Und obwohl die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung zuerst sichtbar waren, bedeutet dies nichts.<br \/>\nMein Wille ist wie ein K\u00f6nig, der als Letzter kommt, obwohl er der Erste von allen ist. Ihm voran gehen zu seiner Ehre und Zierde, seine V\u00f6lker, die Heere, Minister, F\u00fchrenden und der ganze k\u00f6nigliche Hof.<br \/>\nSo waren die Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte zuerst notwendig, damit die Erhabenheit der Majest\u00e4t meines Willens das k\u00f6nigliche Gefolge, die V\u00f6lker, Heere, Minister und F\u00fcrsten haben (finden) m\u00f6ge. Doch wei\u00dft du, wer die Erste war, die gemeinsam mit Mir rief: \u201aNon mea Voluntas, sed tua fiat \u2013 nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018?\u201d<br \/>\nEs war die kleine Neugeborene in meinem Willen, meine kleine Tochter, die solchen Widerwillen und Schrecken vor ihrem Willen hatte, dass sie sich zitternd an Mich dr\u00fcckte und zusammen mit Mir ausrief: \u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, lass diesen Kelch meines Willens an mir vor\u00fcbergehen\u201d, und weinend gemeinsam mit Mir hinzuf\u00fcgte: \u201aNon mea Voluntas, sed tua fiat \u2013 nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018.<br \/>\nO ja, du warst gemeinsam mit Mir in diesem ersten Vertrag mit meinem Vater im Himmel, da es wenigstens eines Gesch\u00f6pfes bedurfte, um diesen Vertrag f\u00fcr g\u00fcltig zu erkl\u00e4ren; wem sollte Ich ihn sonst geben, wem ihn anvertrauen? Um den Vertrag sicherer zu verwahren, stattete Ich dich mit allen Fr\u00fcchten meiner Passion aus, die Ich wie ein formidables Heer um dich herum aufstellte, das ein k\u00f6nigliches Gefolge f\u00fcr meinen Willen darstellt und zugleich einen erbitterten Krieg gegen deinen Willen f\u00fchrt.<br \/>\nFasse daher Mut in dem Zustand, in dem du dich befindest! Weise den Gedanken von dir, dass Ich dich verlassen k\u00f6nnte; es w\u00e4re zum Nachteil meines Willens, da Ich ja den Vertrag meines Willens in dir hinterlegt habe. Bleibe daher im Frieden.<br \/>\nEs ist mein Wille, Der dich pr\u00fcft und dich nicht nur l\u00e4utern, sondern selbst den Schatten deines Willens vernichten m\u00f6chte. Setze also in allem Frieden den Flug in meinem Willen fort und sei \u00fcber nichts besorgt.<br \/>\nDein Jesus wird es so machen, dass alles, was innerhalb und au\u00dferhalb von dir geschehen mag, meinen Willen noch mehr hervorgl\u00e4nzen lassen und in dir die Grenzen meines Willens in deinem menschlichen Willen erweitern wird.<br \/>\nIch selbst werde die Arbeitsgeschwindigkeit (den Takt, das Tempo) in deinem Inneren aufrecht halten, damit Ich alles nach meinem Willen in dir leiten kann. Ich k\u00fcmmerte Mich um nichts anderes, als allein um den Willen meines Vaters, und da Dieser alle Dinge [in Sich] enth\u00e4lt, k\u00fcmmerte Ich Mich um alles.<br \/>\nUnd wenn Ich ein Gebet lehrte, so ging es dabei nur darum \u2013 dass der G\u00f6ttliche Wille im Himmel wie auf Erden geschehe, aber es war das Gebet, das alles einschloss. So kreiste Ich also nur um den H\u00f6chsten Willen, und meine Worte, meine Leiden, Werke und Herzschl\u00e4ge waren vom Himmlischen Willen durchtr\u00e4nkt.<br \/>\nSo sollst auch du es machen: du musst so sehr um Ihn kreisen, dass du dich vom ewigen Hauch des Feuers meines Willens verbrennen l\u00e4sst und somit jegliches andere Wissen aufgibst und nichts anderes kennst als allein und immer meinen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 4. Januar 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen\u2026\u201e (Mk 10,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der gewohnten Beraubungen meines geliebten Jesus aufs H\u00f6chste betr\u00fcbt, doch so gewohnt die Pein auch ist, wird sie stets intensiver und grausamer, bis sie mich ganz versteinert.<br \/>\nAls ich nun wie in einem Meer von diesem Schmerz \u00fcberschwemmt war, wurde mir eine Erfrischung gereicht; und ich betrachtete in diesem Eiswasser den Willen Dessen, Der mich marterte, doch mich auch liebte, denn Er hatte mir diese Erfrischung bereitet.<br \/>\nAls ich sie an meine Lippen hielt, regte sich Jesus in meinem Inneren, wie Er gerade die Hand ausstreckte, um das Glas zu halten, damit Er selbst mich trinken lasse und Er sprach:<br \/>\n\u201eIch diene meiner K\u00f6nigin, sie dient Mir, der Ich der K\u00f6nig bin, und Ich diene ihr, die meine K\u00f6nigin ist, denn wer meinen Willen tut und in Ihm lebt, ist immer bereit, das zu tun, was Ich will.<br \/>\nDaher dient sie ihrem K\u00f6nig treu und auf wunderbare Weise, und da mein Wille in ihr ist, diene Ich meinem eigenen Willen, Der sie zur K\u00f6nigin gemacht hat.\u201d<br \/>\nIch brach, als ich dies h\u00f6rte, in Tr\u00e4nen unaussprechlicher Z\u00e4rtlichkeit aus und dachte mir: \u201eK\u00f6nigin! Und Er l\u00e4sst mich so allein und verlassen bis zum \u00c4u\u00dfersten? Und dann kommt Er mit etwas Neuem, um mich noch l\u00e4nger allein zu lassen.<br \/>\nAch, Jesus, Jesus! Willst Du Dir einen Spa\u00df mit mir machen?\u201c Doch w\u00e4hrend ich meinen Schmerz ausgoss, bewegte Er sich von neuem in meinem Inneren und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich spa\u00dfe nicht mit dir, sondern sage dir, dass es keine gr\u00f6\u00dfere Seligkeit gibt, als wenn der K\u00f6nig der K\u00f6nigin dient und die K\u00f6nigin dem K\u00f6nig.<br \/>\nWenn die K\u00f6nigin krank w\u00e4re und sich vom K\u00f6nig bedient, von seinen Armen gest\u00fctzt s\u00e4he; wenn Er ihr das Essen mit seinen H\u00e4nden eingibt, und es nichts gibt, was der K\u00f6nig nicht f\u00fcr sie t\u00e4te; wenn Er nicht erlaubt, dass sich ein Diener n\u00e4hert, um sie zu bedienen \u2013 dann w\u00fcrde sich die Krankheit f\u00fcr die K\u00f6nigin in Seligkeit verwandeln: wenn sie sich vom K\u00f6nig ber\u00fchrt, bedient, unterst\u00fctzt und bewacht f\u00fchlt, empfindet sie es so, als w\u00fcrde ihr seine Liebe das Leben zur\u00fcckgeben.<br \/>\nDies ist so in der nat\u00fcrlichen Ordnung: ein K\u00f6nig ist gl\u00fccklicher, wenn er von der K\u00f6nigin bedient wird, ein Vater von einer Tochter, und die Tochter, wenn sie von ihrem Vater oder ihrer Mutter bedient wird, denn der K\u00f6nig, der Vater, die Tochter, haben in dem Dienst, den sie bereitstellen, als ersten Akt die Liebe, und w\u00fcrden mit ihren Diensten gerne zugleich das Leben geben wollen.<br \/>\nDaher werden sie mitten in ihren Leiden gl\u00fccklich. Bei Dienern ist dies aber nicht der Fall, darum ist der Dienst der Diener stets hart. Umso mehr gilt dies in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nDie Seele, die in meinem Willen lebt, ist meine K\u00f6nigin, ihr erster Akt ist die Liebe, und in allen Akten, die sie vollbringt, schenkt sie Mir ihr Leben. O, wie gl\u00fccklich f\u00fchle Ich Mich in ihren Akten, denn es sind die Akte meines eigenen Willens selbst, die Mir dienen!<br \/>\nWenn Ich dich meinetwegen krank sehe, f\u00fchle Ich Mich gl\u00fccklich, dir mit den von Mir selbst geschaffenen Dingen zu dienen und m\u00f6chte dir in jedem von ihnen mein eigenes Leben geben.<br \/>\nWenn Ich es dir gebe, f\u00fchle Ich meine Seligkeit verdoppelt, denn Ich diene meinem Leben in jener, die meinen Willen besitzt, der sie zu meiner K\u00f6nigin gemacht hat.<br \/>\nGanz anders ist das aber, wenn meine geschaffenen Dinge denen dienen, die nicht meinen Willen tun: diese [Menschen] sind Diener, da sie keinen k\u00f6niglichen Willen besitzen.<br \/>\nO, wie hart ist es f\u00fcr Mich, den Dienern zu dienen! Wenn ein K\u00f6nig einer seiner K\u00f6niginnen dient, degradiert er sich nicht, sondern erwirbt vielmehr Glorie und Heldentum; doch gezwungen zu sein, den Dienern zu dienen: welcher Schmerz und welche Dem\u00fctigung ist dies doch!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 4. August 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-24371","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24371\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}