{"id":24718,"date":"2018-06-09T15:00:27","date_gmt":"2018-06-09T13:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/10-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-320-35\/"},"modified":"2024-06-06T13:32:56","modified_gmt":"2024-06-06T11:32:56","slug":"10-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-320-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/10-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-320-35\/","title":{"rendered":"10. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 3,20-35)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit ging Jesus in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die J\u00fcnger nicht einmal mehr essen konnten. 21Als seine Angeh\u00f6rigen davon h\u00f6rten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zur\u00fcckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.<br \/>\n22Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Herrschers der D\u00e4monen treibt er die D\u00e4monen aus. 23Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?<br \/>\n24Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. 25Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. 26Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und gespalten ist, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen.<br \/>\n27Es kann aber auch keiner in das Haus des Starken eindringen und ihm den Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus pl\u00fcndern. 28Amen, ich sage euch: Alle Vergehen und L\u00e4sterungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch l\u00e4stern m\u00f6gen; 29wer aber den Heiligen Geist l\u00e4stert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine S\u00fcnde wird ewig an ihm haften.<br \/>\n30Sie hatten n\u00e4mlich gesagt: Er hat einen unreinen Geist. 31Da kamen seine Mutter und seine Br\u00fcder; sie blieben drau\u00dfen stehen und lie\u00dfen ihn herausrufen. 32Es sa\u00dfen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und suchen dich.<br \/>\n33Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Br\u00fcder? 34Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsa\u00dfen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Br\u00fcder. 35Wer den Willen Gottes tut, der ist f\u00fcr mich Bruder und Schwester und Mutter.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls seine Angeh\u00f6rigen davon h\u00f6rten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zur\u00fcckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen\u201c (Mk 3, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">dachte daran, wie Jesus das Kreuz auf den Kalvarienberg trug, besonders als Er den Frauen begegnete, wie Er seine Schmerzen verga\u00df und sich damit befasste, jene armen Frauen zu tr\u00f6sten, zu erh\u00f6ren und zugleich zu belehren.<br \/>\nWie sehr war doch alles Liebe in Jesus! Er h\u00e4tte selbst Trost gebraucht, und stattdessen ist Er es, der tr\u00f6stet und in welchem Zustand! Er war mit Wunden bedeckt, das Haupt mit den stechendsten Dornen durchbohrt, keuchend und fast zum Sterben unter dem Kreuz \u2013 und doch tr\u00f6stet Er die anderen; welches Beispiel, welche Besch\u00e4mung f\u00fcr uns, wo ein kleines Kreuz ausreicht, dass wir unsere Pflicht vergessen, die anderen zu tr\u00f6sten!<br \/>\nSo erinnerte ich mich an die vielen Male, als ich von Leiden oder von den Beraubungen Jesu bedr\u00fcckt war, die mich durchbohrten und mein ganzes Inneres zerrissen, und da ich von Personen umgeben war, spornte mich Jesus an, Ihn in jenem Schritt seiner Passion nachzuahmen.<br \/>\nUnd obwohl bis ins Mark meiner Knochen betr\u00fcbt, zwang ich mich, mich selbst zu vergessen, um die anderen zu tr\u00f6sten und zu belehren. Und nun, da ich frei bin und nicht mehr mit Personen umgehen muss, wegen und dank des Gehorsam, dankte ich Jesus daf\u00fcr, dass ich mich nicht mehr in jener Lage befand; mir kommt vor, dass ich freier atmen kann, um mich nur mit mir selbst besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, und doch war dies f\u00fcr Mich eine Erleichterung, und Ich f\u00fchlte Mich wie erquickt, besonders in jenen, die wirklich kamen, um Gutes zu tun. In diesen Zeiten fehlen wirklich jene, die den wahren Geist der Innerlichkeit in die Seelen s\u00e4en, denn da sie ihn [selbst] nicht besitzen, k\u00f6nnen sie ihn auch den anderen nicht einfl\u00f6\u00dfen; so lehren sie die Seelen Empfindlichkeit, Skrupulosit\u00e4t und Leichtfertigkeit, ohne eine wahre Grundlage der Losl\u00f6sung von allem und von allen \u2013 und dies bringt unfruchtbare Tugenden hervor, die aufbl\u00fchen und dann verwelken.<br \/>\nUnd einige glauben, dass sie den Seelen zum Fortschritt verhelfen, wenn diese ganz minuti\u00f6s und skrupul\u00f6s werden, aber statt eines Fortschritts sind dies wahre Hemmnisse, welche die Seelen ruinieren, und meine Liebe bleibt in jenen dann unerf\u00fcllt.<br \/>\nDa Ich dir nun viel Erleuchtung \u00fcber die innerlichen Wege geschenkt und dich die Wahrheit \u00fcber die wirklichen Tugenden und die wahre Liebe begreifen lie\u00df, konnte Ich durch deinen Mund, da du in der Wahrheit bist, den anderen die Wahrheit \u00fcber den wahren Pfad der Tugend verst\u00e4ndlich machen, und dar\u00fcber freute Ich Mich.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eAber mein gebenedeiter Jesus, nach dem Opfer, das ich brachte, gingen jene hin und tratschten umher, und so hat der Gehorsam zu Recht verboten, dass Menschen zu mir kommen.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eDas ist der Fehler \u2013 dass man auf das Geschw\u00e4tz achtet, und nicht auf das Gute, das man tun soll. Auch \u00fcber Mich haben sie getratscht \u2013 h\u00e4tte Ich darauf achten wollen, so h\u00e4tte Ich die Erl\u00f6sung des Menschen nicht vollzogen.<br \/>\nMan muss sich also auf das konzentrieren, was man tun muss, und nicht auf das, was die Leute reden, und das Geschw\u00e4tz wird denen angerechnet, die tratschen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 2. September 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer den Willen Gottes erf\u00fcllt, der ist f\u00fcr mich Bruder und Schwester und Mutter\u201c (Mk 3,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da dachte ich bei mir: \u201eIch f\u00fchle mich als die schlechteste von allen, und doch sagt mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus, dass seine Pl\u00e4ne mit mir gro\u00df sind und dass sein Werk, das Er in mir wirkt, so wichtig ist, dass Er es nicht einmal den Engeln anvertrauen will, sondern Er selbst dessen Besch\u00fctzer, Handelnde und Zuschauer sein will. Doch, was Gro\u00dfes tue ich schon? Nichts; mein \u00e4u\u00dferes Leben ist so gew\u00f6hnlich, dass ich Dinge tue, die weniger als die der anderen sind.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, indem Er meinen Gedanken unterbrach, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, man sieht, dass du ohne deinen Jesus nur Unsinn denken und sagen kannst. Auch meine liebe Mutter tat nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben, im Gegenteil, scheinbar tat sie weniger als manche andere. Sie lie\u00df sich zu den gew\u00f6hnlichsten Handlungen des Lebens herab: sie spann, n\u00e4hte, kehrte, machte Feuer, wer h\u00e4tte je gedacht, dass sie die Mutter eines Gottes war? Ihre \u00e4u\u00dferen Taten deuteten \u00fcberhaupt nicht darauf hin.<br \/>\nUnd als sie Mich in ihrem Scho\u00df trug, das Ewige Wort in sich schloss, rief jede ihrer Bewegungen, jede menschliche Handlung, die Anbetung seitens der ganzen Sch\u00f6pfung hervor. Von Ihr ging das Leben und die Bewahrung aller Gesch\u00f6pfe aus: die Sonne hing \u00fcber Ihr und erwartete die Bewahrung ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme, die Erde die Entwicklung des pflanzlichen Lebens, alles drehte sich um sie. Himmel und Erde warteten auf ihre Winke, und doch, wer sah etwas? Niemand. Ihre ganze Gr\u00f6\u00dfe, Macht und Heiligkeit, die unermesslichen Meere des Guten, die von ihr ausgingen, waren in ihrem Inneren.<br \/>\nJeder ihrer Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Gedanken und Worte ergossen sich in ihren Sch\u00f6pfer. Zwischen ihr und Gott flossen ununterbrochene Str\u00f6me, die sie empfing und weitergab, nichts trat aus ihr hervor, das ihren Sch\u00f6pfer nicht verwundet h\u00e4tte und wodurch sie nicht von Ihm verwundet worden w\u00e4re. Diese Str\u00f6me lie\u00dfen sie wachsen, erhoben sie, lie\u00dfen sie alles \u00fcberragen; doch niemand sah etwas, nur Ich, ihr Gott und Sohn war allem gewahr.<br \/>\nZwischen Mir und meiner Mutter flossen so viele Str\u00f6me, dass ihr Herzschlag in dem Meinigen floss, und der Meine in dem ihren, sodass sie von meinem ewigen Herzschlag lebte und Ich von ihrem m\u00fctterlichen Herzschlag. So waren unsere Leben miteinander verwoben, und das war genau das, was sie in meinen Augen als meine Mutter auszeichnete. Die \u00e4u\u00dferen Handlungen befriedigen Mich nicht, noch gefallen sie Mir, wenn sie nicht aus einem Inneren hervorgehen, dessen Leben von Mir gebildet wird. Nun, was wunderst du dich, dass dein \u00e4u\u00dferes Leben ganz gew\u00f6hnlich ist?<br \/>\nIch bedecke meine gr\u00f6\u00dften Werke mit den gew\u00f6hnlichsten Dingen, damit niemand auf sie hinzeigen kann und Ich somit mehr Handlungsfreiheit habe. Und wenn Ich alles vollendet habe, bereite Ich \u00dcberraschungen und zeige sie allen, womit Ich alle in Staunen versetze. Doch es ist sicher, dass das Werk, das Ich in dir wirke, gro\u00df ist. Kommt es dir trivial vor, dass Ich alle deine Akte im Strom meines Willens flie\u00dfen lasse, und der Strom meines Willens in deinen Akten flie\u00dft?<br \/>\nUnd dass, w\u00e4hrend diese Str\u00f6me flie\u00dfen, sie einen einzigen Akt mit allen Akten der Gesch\u00f6pfe bilden und einen G\u00f6ttlichen Willen \u00fcber alle von ihnen laufen lassen, der sich zum Handelnden eines jeden ihrer Akte macht und sie alle durch einen g\u00f6ttlichen Akt, eine g\u00f6ttliche Liebe, Wiedergutmachung, eine g\u00f6ttliche und ewige Verherrlichung ersetzt?<br \/>\nUnd dass der Strom eines menschlichen Willens in st\u00e4ndiger Beziehung mit einem G\u00f6ttlichen Willen ist, und dass einer sich in den anderen ausgie\u00dft? Meine Tochter, was Ich dir rate, ist, dass du aufmerksam bist und mir treu folgst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 16. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eZeigte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus als kleines Kind, das seine Arme um meinen Hals schlang und zu mir sagte:<br \/>\n\u201cMeine Mama, meine Mama! Wer meinen G\u00f6ttlichen Willen tut, wird eine Mutter. Mein G\u00f6ttliches FIAT macht diese Seele f\u00fcr mich sch\u00f6n, wandelt sie um und macht sie fruchtbar, sodass mein Wille ihr alle Eigenschaften verleiht, um eine wahre Mutter zu sein. Ich gestalte Mir diese Mutter im Widerschein der Sonne meines G\u00f6ttlichen Wollens, und r\u00fchme Mich und habe so gro\u00dfen Gefallen daran, dass Ich sie so rufe: \u201eMeine Mama, meine Mama.\u201c Ich erw\u00e4hle sie nicht nur zu meiner Mutter, sondern rufe noch viele andere Kleine und gebe ihnen meine Mutter zur Mutter.\u201d<br \/>\nBei diesen Worten lie\u00df mich der kleine Jesus viele kleine Jungen und M\u00e4dchen um mich herum sehen und sagte zu ihnen: \u201cDas ist meine Mutter und eure Mama.\u201d<br \/>\nDiese kleinen Kinder feierten ein Fest und dr\u00fcckten sich alle zugleich mit Jesus an mich, und Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201cDiese Kleinen, die du siehst, sind keine anderen als die erste Schar der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines G\u00f6ttlichen Willens. In Ihm werden alle klein sein, weil mein G\u00f6ttlicher Wille die Eigenschaft hat, sie so frisch und sch\u00f6n zu bewahren, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgingen. Und da Er deine Kleinheit zum Leben in Ihm berufen hat, ist es gerecht, dass du als die erste das kleine M\u00fctterchen dieser kleinen Kinder bist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 14. November 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im G\u00f6ttlichen Fiat dauert an. Mein zarter Jesus zeigte sich entweder in meinem Herzen oder im Scho\u00df der Himmlischen Mama als ganz kleiner S\u00e4ugling, aber ganz winzig, bezaubernd sch\u00f6n und voller Liebe. Sein Angesicht ist nass von Tr\u00e4nen: Er weint, weil Er geliebt werden m\u00f6chte, und sagt schluchzend zu mir:<br \/>\n\u201eAch, ach, warum werde Ich nicht geliebt? Ich will in den Seelen die ganze Liebe erneuern, die Ich in meiner Menschwerdung hatte, doch finde Ich niemanden, dem Ich sie geben k\u00f6nnte.<br \/>\nAls Ich Mensch wurde, hatte Ich meine k\u00f6nigliche Mutter, die Mir den Raum darbot, wo Ich meine Liebe ausgie\u00dfen konnte und in ihrem m\u00fctterlichen Herzen all die Liebe empfing, die Mir die Gesch\u00f6pfe verweigert hatten.<br \/>\nAch, Sie war die Schatzwalterin meiner zur\u00fcckgewiesenen Liebe, die s\u00fc\u00dfe Gesellschaft meiner Leiden, und ihre gl\u00fchende Liebe trocknete meine Tr\u00e4nen! Die gr\u00f6\u00dften Werke k\u00f6nnen nicht allein getan werden, sondern es sind mindestens zwei oder drei als Verwahrer und Unterhalt (Nahrung) f\u00fcr das Werk selbst n\u00f6tig.<br \/>\nDie Werke k\u00f6nnen ohne Nahrung nicht \u00fcberleben, sonst w\u00fcrden sie riskieren, gleich bei der Entstehung zugrunde zu gehen. Das ist so wahr, dass Wir bei der Sch\u00f6pfung Drei G\u00f6ttliche Personen waren, als Wir sie schufen, und danach schufen Wir den Menschen als den Verwahrer unseres Werkes.<br \/>\nNicht zufrieden damit \u2013 da die Werke allein keine Seligkeit bringen \u2013 schenkten Wir ihm die Gesellschaft der Frau. Bei der Menschwerdung wirkten die Drei G\u00f6ttlichen Personen zusammen und in meiner Gesellschaft, ja sie waren vielmehr unzertrennlich von Mir \u2013 wobei noch die Himmelsk\u00f6nigin dazu kam.<br \/>\nGerade Sie war die g\u00f6ttliche Verwahrerin aller Sch\u00e4tze der Menschwerdung. Du siehst also, wie notwendig Mir f\u00fcr die Ausf\u00fchrung meiner Werke die Gesellschaft eines Gesch\u00f6pfes ist, das sich Mir zur Verf\u00fcgung stellt, um das gro\u00dfe Gut zu erhalten, das Ich ihm geben will.<br \/>\nWillst du also meine zweite Mama sein? Willst du das gro\u00dfe Gut der Erneuerung meiner Menschwerdung empfangen, als Ausstattung (Mitgift) des Reiches meines G\u00f6ttlichen Fiat?<br \/>\nAuf diese Weise werde Ich zwei M\u00fctter haben: die erste lie\u00df Mich das Reich der Erl\u00f6sung errichten; die zweite wird Mich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens aufbauen lassen.\u201d<br \/>\nDa legte Er seine kleinen H\u00e4ndchen auf mein Gesicht und sprach unter Liebkosungen zu mir: \u201eMeine Mama! Meine Mama! Die m\u00fctterliche Liebe \u00fcbertrifft alle Arten der Liebe; so wirst du Mich mit der un\u00fcbertrefflichen Liebe einer Mutter lieben.\u201d<br \/>\nDanach schwieg Er und wollte in meinen Armen gewiegt werden. Dann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, jetzt sollst du wissen, wohin Mich das \u00dcberma\u00df meiner Liebe f\u00fchrte. Als Ich vom Himmel auf die Erde herabstieg, f\u00fchrte sie Mich in ein ganz enges und dunkles Gef\u00e4ngnis, welches der Scho\u00df meiner Mama war.<br \/>\nDoch meine Liebe war noch nicht befriedigt: in eben diesem Kerker errichtete sie Mir ein weiteres Gef\u00e4ngnis, welches meine Menschheit war, die meine Gottheit einkerkerte. Das erste Gef\u00e4ngnis dauerte neun Monate f\u00fcr Mich, das zweite Gef\u00e4ngnis meiner Menschheit gut dreiunddrei\u00dfig Jahre.<br \/>\nDoch meine Liebe blieb nicht stehen; am Ende des Kerkers meiner Menschheit bildete sie f\u00fcr Mich das Gef\u00e4ngnis der Eucharistie, den kleinsten Kerker \u2013 eine kleine Hostie, in die sie Mich mit Menschheit und Gottheit einkerkerte.<br \/>\nIch musste Mich damit zufriedengeben, dort wie tot zu sein, ohne einen Atemzug, eine Bewegung, einen Herzschlag vernehmen zu lassen \u2013 und das nicht nur wenige Jahre lang, sondern bis zur Vollendung der Jahrhunderte.<br \/>\nSo schritt Ich von Kerker zu Kerker \u2013 sie sind unzertrennlich von Mir, und Ich kann daher der G\u00f6ttliche H\u00e4ftling, der Himmlische Gefangene genannt werden. In den ersten zwei Kerkern lie\u00df Ich durch die Intensit\u00e4t meiner Liebe das Reich der Erl\u00f6sung heranreifen.<br \/>\nIm dritten Kerker der Eucharistie bringe Ich das Reich meines G\u00f6ttlichen Fiat zur Reifung. Deswegen also berief Ich dich in das Gef\u00e4ngnis deines Bettes, damit Wir, die beiden Gefangenen, in unserer Einsamkeit zusammengewachsen, gemeinsam die Wohltat des Reiches meines Willens heranreifen lassen.<br \/>\nWenn Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung eine Mutter brauchte, so brauche Ich auch eine Mutter f\u00fcr das Reich meines Fiat. Meine fordernde Liebe wollte diese Mutter als Gefangene, um sie zu meiner Verf\u00fcgung zu haben.<br \/>\nDeshalb werde Ich dein Gefangener sein, nicht nur in der kleinen Hostie, sondern auch in deinem Herzen. Und du wirst meine teure Gefangene sein, die ganz darauf bedacht ist, Mich anzuh\u00f6ren und die Einsamkeit meiner langen Gefangenschaft zu beenden.<br \/>\nObwohl Wir Gefangene sind, werden Wir gl\u00fccklich sein, weil Wir das Reich des G\u00f6ttlichen Willens zur Reifung bringen werden, um es den Gesch\u00f6pfen zu geben.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 22. Dezember 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Du musst wissen, dass mein Wille die Kraft hat, alles Gute, das die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen tut, in ihre Natur zu umzuwandeln; und das wahre Gute in der Natur geht weder jemals verloren, noch bereitet es M\u00fche, es so oft man will zu wiederholen.<br \/>\nBereitet es dir etwa M\u00fche, zu atmen oder dein Herz schlagen zu lassen? Nein, weil es in der Natur liegt. Du musst im Gegenteil, wenn du es nicht tun willst, eine Anstrengung aufbringen, aber eine Anstrengung, die dich, wenn es dir gelingt, vielleicht das Leben kosten wird.<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte Wunder meines Willens ist dies, dass Er das Gebet, die Liebe, die Heiligkeit, seine Kenntnisse in die Natur der Seele verwandelt.<br \/>\nWenn Ich sehe, dass sich die Seele so sehr in die Macht meines Willens begeben hat, dass mein Wille die g\u00f6ttlichen G\u00fcter in Natur umzuwandeln vermochte, dann erklingen in der Seele meine Worte mit meiner Sch\u00f6pferkraft und schenken ihr die Mutterschaft als ihre Natur.<br \/>\nWie sollte Ich da nicht wiederholen: \u2018Meine zwei Mamas\u2018? Wenn Ich spreche, dann wird das, was Ich sage, Wirklichkeit. Ist es etwa nicht wahr, dass meine Mutter in der Ordnung der Natur sowie auch in der g\u00f6ttlichen Ordnung meine Mutter ist, kraft des G\u00f6ttlichen Willens, den Sie besa\u00df?<br \/>\nH\u00e4tte Sie meinen Willen nicht besessen, so h\u00e4tte sie weder in der menschlichen, noch in der g\u00f6ttlichen Ordnung, Mutter f\u00fcr Mich sein k\u00f6nnen.<br \/>\nO wie viel vermag mein Wille in einer Seele zu tun, die sich von Ihm beherrschen l\u00e4sst! Er vermag die g\u00f6ttliche in die menschliche Ordnung herabsteigen zu lassen und verwandelt die g\u00f6ttliche Ordnung in [die eigene] Natur und macht [aus den Seelen] Wunder, die Himmel und Erde erstaunen.<br \/>\nLasse dich daher von meinem Willen beherrschen, und Ich werde mein s\u00fc\u00dfes Wort in dir erklingen lassen: \u2018Meine liebe Mama, die mein Fiat Mir auf Erden bereith\u00e4lt.\u2019\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 2. Juli 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille, mein Wille! Er ist alles, tut alles, gibt alles. Wer kann je behaupten, dass er nicht alles von Ihm erhalten hat? Wisse, dass die Seele so viel an Heiligkeit besitzt, als sie in der Ordnung, in der Beziehung mit meinem Willen ist. Je mehr sie mit meinem Willen vereint ist, umso mehr erhebt sie sich zur Einheit mit Gott. Ihr Wert und ihre Verdienste werden von den Verbindungen her gemessen, die sie mit meinem Willen hatte.<br \/>\nSo ist das ganze Fundament, die Basis, die Substanz, der Ursprung der G\u00fcter in der Seele abh\u00e4ngig davon, wie viele Akte meines Willens sie getan hat, wie viel sie von Ihm kennt. Wenn die Seele also in alle ihre Akte meinen Willen eintreten lie\u00df, kann sie sagen: \u201eAlles ist heilig, alles ist rein und g\u00f6ttlich in mir\u201c, und Wir k\u00f6nnen ihr alles geben, selbst unser Leben geben Wir in ihre Macht.<br \/>\nWenn sie jedoch nichts von meinem Willen getan hat und nichts wei\u00df, haben Wir ihr nichts zu geben, denn sie verdient nichts, da ihr der Same fehlt, der das Gute hervorbringt, das Uns geh\u00f6rt. So hat sie keinerlei Recht auf einen Lohn von ihrem Vater im Himmel, wenn sie nicht auf unserem Feld gearbeitet hat, und Wir m\u00fcssen zu ihr sagen: \u201aIch kenne dich nicht.\u2019 Hat die Seele daher nicht in allem, oder wenigstens zum Teil, irgendetwas von meinem Willen getan, dann ist der Himmel f\u00fcr sie verschlossen, und sie hat keinerlei Recht auf die Himmlische Heimat.<br \/>\nDaher bestehen Wir so sehr darauf, dass man stets unseren Willen erf\u00fcllt und dass Er bekannt werde, denn Wir m\u00f6chten den Himmel mit unseren geliebten Kindern bev\u00f6lkern. Und da alles aus Uns hervorgegangen ist, w\u00fcnschen Wir, dass alles in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df zur\u00fcckkehrt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 6. Juni 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":62034,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-24718","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24718"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24718\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}