{"id":26195,"date":"2026-08-10T21:00:35","date_gmt":"2026-08-10T19:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/ich-bin-klein-ich-bin-kaum-ein-atom\/"},"modified":"2026-08-11T19:12:16","modified_gmt":"2026-08-11T17:12:16","slug":"dienstag-der-19-woche-im-jahreskreis-mt-181-5-10-12-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-19-woche-im-jahreskreis-mt-181-5-10-12-14\/","title":{"rendered":"Dienstag der 19. Woche im Jahreskreis (Mt 18,1-5.10.12-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Stunde kamen die J\u00fcnger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Gr\u00f6\u00dfte? 2Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte 3und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.<br \/>\n4Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Gr\u00f6\u00dfte. 5Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.<br \/>\n10H\u00fctet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.<br \/>\n12Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, l\u00e4sst er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zur\u00fcck und sucht das verirrte? 13Und wenn er es findet \u2013 Amen, ich sage euch: Er freut sich \u00fcber dieses eine mehr als \u00fcber die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, k\u00f6nnt ihr nicht in das Himmelreich kommen\u201c (Mt 18,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen Flug im G\u00f6ttlichen FIAT fort, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus zeigte sich, wie Er aus meinem Inneren heraustrat und seine H\u00e4nde mit den meinigen verband und mich aufforderte, mit Ihm zu k\u00e4mpfen. Ich war ganz klein und f\u00fchlte mich nicht f\u00e4hig und stark, um mit Ihm zu k\u00e4mpfen, umso mehr, als eine Stimme aus einem Licht hervortrat, die sagte: \u201eSie ist zu klein, wie kann sie in diesem Kampf siegen?\u201c<br \/>\nJesus erwiderte: \u201eIm Gegenteil, gerade weil sie klein ist, kann sie siegen, denn die ganze Kraft liegt in der Kleinheit.\u201c<br \/>\nIch war entmutigt und wagte auch nicht, mit Jesus zu k\u00e4mpfen. Doch Er forderte mich zum Kampf auf und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, Mut! Versuche es! Wenn du siegst, wirst du das Reich meines Willens gewinnen, und du darfst auch nicht z\u00f6gern, weil du klein bist, denn Ich habe dir die ganze Kraft der geschaffenen Dinge zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nSo k\u00e4mpft gemeinsam mit dir die ganze Kraft, die der Himmel enth\u00e4lt, die Sonne, das Wasser, der Wind, das Meer. Alle f\u00fchren eine Schlacht gegen Mich. Sie k\u00e4mpfen mit Mir, damit Ich das Reich des G\u00f6ttlichen Willens gew\u00e4hre.<br \/>\nSie k\u00e4mpfen mit den Menschen \u2013 mit den Waffen, die jedes geschaffene Ding in seiner eigenen Macht hat, damit die Menschen nachgeben und meinen Willen anerkennen und Ihn herrschen lassen, wie die geschaffenen Dinge Ihn herrschen lassen.<br \/>\nDa sie zum Sieg entschlossen sind, haben sich alle wie in einer Schlachtordnung aufgestellt. Wenn sie sehen, dass die Menschen sich widersetzen, wollen sie mit Gewalt siegen \u2013 denn sie haben die Kraft dieses Willens bei sich, der sie belebt und beherrscht \u2013 und rei\u00dfen mit den Waffen, die sie besitzen, V\u00f6lker und St\u00e4dte mit solcher Wucht nieder, dass ihnen niemand widerstehen kann.<br \/>\nDu kannst nicht die ganze Kraft und Macht begreifen, die alle Elemente in sich bergen: wenn mein Wille sie nicht wie im Zaum hielte, w\u00e4re der Kampf so erbittert, dass sie die Erde in einen Tr\u00fcmmerhaufen verwandeln w\u00fcrden.<br \/>\nNun ist ihre Kraft auch die deine, und deshalb mache du deine Rundg\u00e4nge in ihrer Mitte, um sie in die Schlachtordnung zu stellen. Deine Akte, dein st\u00e4ndiges Bitten um das Reich des H\u00f6chsten FIAT m\u00f6ge die ganze Sch\u00f6pfung zur Aufmerksamkeit rufen.<br \/>\nMein Wille, der sich in ihr bewegt, stellt all seine Akte in den k\u00f6niglichen Dienst, um sein Reich zu gew\u00e4hren und es unter den Menschen zu gewinnen. Daher ist es mein Wille selbst, der k\u00e4mpft, der die Schlacht mit meinem eigenen Willen f\u00fchrt, f\u00fcr den Triumph seines Reiches.<br \/>\nSo wird dein Kampf von Ihm beseelt \u2013 der die ausreichende und unwiderstehliche Kraft besitzt, um zu siegen. Deshalb k\u00e4mpfe nur, und du wirst siegen! Und \u00fcberdies, zu k\u00e4mpfen, um das Reich des H\u00f6chsten FIAT zu gewinnen, ist der heiligste Kampf, den es geben kann; es ist die gerechteste und am meisten gerechtfertigte Schlacht, die man f\u00fchren kann.<br \/>\nSo wahr ist dies, dass mein eigener Wille, als Ich die Sch\u00f6pfung gestaltete, diese Schlacht und diesen Kampf begann, und Er wird sich erst dann ergeben, wenn Er vollst\u00e4ndig gesiegt hat. Doch willst du wissen, wann du mit Mir k\u00e4mpfst und Ich mit dir? Ich k\u00e4mpfe, wenn Ich dir die Kenntnisse \u00fcber mein ewiges FIAT mitteile.<br \/>\nSo ist jedes Wort, jede Kenntnis, jedes Gleichnis \u00fcber das FIAT ein Kampf und eine Schlacht, die Ich mit dir f\u00fchre, um deinen Willen zu gewinnen, ihn auf den von Uns geschaffenen Platz zu stellen und um ihn gleichsam durch K\u00e4mpfe in die Ordnung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens zu rufen.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Ich mit dir k\u00e4mpfe, um deinen Willen zu unterwerfen, beginne Ich [den Kampf] mitten unter den Menschen. Ich k\u00e4mpfe mit dir, wenn Ich dich den Weg lehre, den du einhalten sollt, und was du tun sollst, um in meinem Reich zu leben, die Seligkeit, die Freuden, die du besitzen wirst.<br \/>\nMit einem Wort, Ich k\u00e4mpfe auf dem Wege des Lichtes, das meine Kenntnisse enthalten. Ich k\u00e4mpfe auf dem Wege der Liebe, und mit den bewegendsten Beispielen, auf eine Art, dass du meinem Kampf nicht widerstehen kannst.<br \/>\nIch k\u00e4mpfe mittels der Verhei\u00dfung von Gl\u00fcckseligkeit und Freude ohne Ende. Mein Kampf ist andauernd, Ich werde nie m\u00fcde. Doch um was zu gewinnen? Deinen Willen, und in deinem jene, die den Meinen anerkennen werden, um in meinem Reich zu leben.<br \/>\nUnd du k\u00e4mpfst mit mir, wenn du meine Kenntnisse erh\u00e4ltst, und formst das Reich meines H\u00f6chsten FIAT in dir, indem du sie in deiner Seele ordnest \u2013 und wenn du mit Mir k\u00e4mpfst, suchst du mein Reich zu gewinnen.<br \/>\nJeder in meinem Willen getane Akt, ist ein Kampf, den du mit Mir f\u00fchrst. In jedem deiner Rundg\u00e4nge, die du durch alle geschaffenen Dinge machst, um dich mit allen Akten zu vereinigen, die mein Wille in der ganzen Sch\u00f6pfung tut, rufst du die ganze Sch\u00f6pfung zum Kampf um den Gewinn meines Reiches auf, indem du meinen eigenen Willen, der in allen geschaffenen Dingen herrscht, antreibst, mit meinem eigenen Willen zu k\u00e4mpfen, um sein Reich aufzurichten.<br \/>\nDeshalb sind in der gegenw\u00e4rtigen Zeit der Wind, das Wasser, das Meer, die Erde, der Himmel mehr denn je in Bewegung und f\u00fchren eine Schlacht gegen die Gesch\u00f6pfe, wobei neue Ph\u00e4nomene vorkommen. Wie viel weitere werden noch geschehen, welche V\u00f6lker und St\u00e4dte zerst\u00f6ren! Denn bei Schlachten muss man bereit sein, Verluste zu erleiden \u2013 und oftmals auch auf der Seite der Sieger.<br \/>\nOhne Kampf wurden nie Reiche erobert, und wenn dies vorkam, so waren diese nicht von Dauer. Du k\u00e4mpfst mit Mir, wenn du alles, was Ich in meiner Menschheit tat und litt, d.h. meine Tr\u00e4nen, meine innersten Leiden, meine Gebete, Schritte, Worte, bis hin zu meinen Blutstropfen einh\u00fcllst, und ihnen dein \u201eIch liebe Dich\u201c aufdr\u00fcckst, und Mich f\u00fcr jeden meiner Akte um die Ankunft des Reiches meines FIAT bittest.<br \/>\nWer kann dir den Kampf schildern, den du Mir lieferst? Du treibst meine eigenen Akte an, gegen Mich in die Schlacht zu ziehen, damit Ich Mich ergebe, um dir mein Reich zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDeshalb k\u00e4mpfe Ich mit dir, und du k\u00e4mpfst mit Mir. Dieser Kampf ist notwendig \u2013 f\u00fcr dich, damit du mein Reich gewinnst, und f\u00fcr Mich, um deinen Willen zu besiegen und die Schlacht unter den Gesch\u00f6pfen einzuleiten, um das Reich meines H\u00f6chsten Willens zu errichten.<br \/>\nUm zu siegen, habe Ich meinen eigenen Willen, seine ganze Macht, St\u00e4rke und Unermesslichkeit selbst. Du besitzt meinen eigenen Willen, und zu deiner Verf\u00fcgung hast du die ganze Sch\u00f6pfung und alles, was Ich an Wohltaten in der Erl\u00f6sung bewirkte, um ein gewaltiges Heer zu r\u00fcsten, damit es in die Schlacht ziehe und das Reich des H\u00f6chsten FIAT gewinne.<br \/>\nSiehst du, auch jedes Wort, das du schreibst, ist ein Kampf, den du Mir lieferst und ein weiterer Soldat, der im Heer eingesetzt wird, welches das Reich meines Willens gewinnen soll. Sei also aufmerksam, meine Tochter, denn es sind Zeiten des Kampfes, und es ist notwendig, alle Mittel einzusetzen, um zu siegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 19. Februar 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Gr\u00f6\u00dfte\u201c (Mt 18,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sammelte alle Akte des G\u00f6ttlichen Willens in der Sch\u00f6pfung ein, die Meere der Himmelsk\u00f6nigin, die meines geliebten Jesus, mit einem Wort, alle Akte, die das G\u00f6ttliche FIAT aus Sich hervorgebracht hat.<br \/>\nDann fasste ich alles zusammen, um sie alle vor die Erhabenheit der H\u00f6chsten Majest\u00e4t zu bringen, um damit den letzten Angriff auf Sie zu machen und Sie zu zwingen, mir ihr Reich auf Erden zu geben.<br \/>\nDoch als ich das tat, dachte ich mir: \u201eIch bin klein, ich bin kaum ein Atom. Wie kann ich den weiten Himmel, die Vielzahl der Sterne, die Unermesslichkeit des Sonnenlichtes bringen, und dann noch alle Meere meiner Mama, und jene von Jesus, die grenzenlos sind?<br \/>\nGeht nicht mein kleines Atom inmitten so vieler gro\u00dfer Werke verloren? Ich glaube, der ganze Himmel wird l\u00e4cheln, wenn er meine Kleinheit sieht, die diesen Angriff als letzte Erfindung ihres Rundgangs im G\u00f6ttlichen Willen machen will, denn da ich klein bin, verliere ich mich nicht nur, sondern werde von einem einzigen Werk des G\u00f6ttlichen Willens gleichsam erschlagen.<br \/>\nSo wird mein Angriff keine Wirkung zeigen und vielleicht dazu dienen, den ganzen himmlischen Hof \u00fcber mich Arme heimlich lachen zu lassen.\u201c<br \/>\nDoch als ich dar\u00fcber nachdachte, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus und sprach voller Z\u00e4rtlichkeit zu mir: \u201eMeine kleine Tochter, deine Kleinheit hat solche Anziehungskraft, dass sie die Aufmerksamkeit des ganzen Himmels auf sich zieht, der sehen m\u00f6chte, was deine Begrenztheit tun will und zu tun vermag.<br \/>\nGro\u00dfe Dinge von einer gro\u00dfen Person tun zu sehen \u2013 das erregt keine Aufmerksamkeit, noch bringt es Freude mit sich.<br \/>\nWenn man aber ein kleines Kind dasselbe Gro\u00dfe tun s\u00e4he, so erregt dies Staunen und Verwunderung, sodass alle das gro\u00dfe Werk der ganz Kleinen sehen wollten \u2013 was nicht geschehen w\u00fcrde, wenn eine gro\u00dfe Person dasselbe Werk vollbr\u00e4chte.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie der Blick Gottes und des ganzen Himmels auf dich gerichtet ist, wenn du gleichsam in Eile alle Werke des G\u00f6ttlichen Willens zusammen vereinigst, um den Sch\u00f6pfer zu \u00fcberfallen, wobei du seine eigenen Waffen tr\u00e4gst, um gegen Ihn einen heiligen Krieg zu f\u00fchren, dass Er dir sein Reich gew\u00e4hre!<br \/>\nMan kann sagen, dass deine rastlosen Bem\u00fchungen, und dass du alles vereinst, das wahre L\u00e4cheln des Himmels und die neue Festfeier ist, die deine Kleinheit der Himmlischen Heimat bringt. Alle warten auf den Ansturm des kleinen M\u00e4dchens. Doch willst du wissen, wo das Geheimnis deiner St\u00e4rke liegt?<br \/>\nIn deiner Kleinheit! W\u00e4hrend du dich bald im Licht der Sonne, bald inmitten der Sterne, bald in meinen Meeren und denen der Himmlischen Mama verlierst, bleibt dein Atom nicht stehen, sondern geht weg und wird neuerlich t\u00e4tig, um seine Zusammenfassung aller Werke des G\u00f6ttlichen FIAT zu vollenden.<br \/>\nDas ganze Geheimnis ist in Diesem [G\u00f6ttlichen Willen] eingeschlossen, Der dich bewegt, dich umh\u00fcllt, dir das Seil reicht, damit du umher kreist und alle seine Akte einschlie\u00dft, um mittels deiner Kleinheit, einen Angriff auf Sich Selbst machen zu lassen, damit Er bewogen werde, zur Herrschaft auf die Erde zu kommen. Was kann das von meinem Willen beseelte Atom nicht [alles erreichen]?<br \/>\nAlles, weil es ein Akt des G\u00f6ttlichen Willens unter all Seinen Akten wird, und das gen\u00fcgt, um aus all Seinen Akten einen einzigen Akt machen zu k\u00f6nnen, um zu sagen:<br \/>\n\u201eAlles ist mein, und alles muss mir dazu dienen, das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT auf die Erde herabziehen zu k\u00f6nnen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 31. Januar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, l\u00e4sst er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zur\u00fcck und sucht das verirrte?\u201c (Mt 18,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen nach und betete zu meinem liebensw\u00fcrdigen Jesus, dass Er mir g\u00fctig seine Gnade verleihe, in allem seinen Willen zu vollbringen: \u201eDu, der Du es liebst und w\u00fcnschst, dass dein Wille geschehe, hilf mir, steh mir bei und speise mich in jedem Augenblick mit diesem deinem Willen, damit nichts anderes in mir Leben habe.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend dieses Gebetes nun bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren, dr\u00fcckte mich fest an sich und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, wie sehr verwundet das Gebet einer Seele, die allein meinen Willen sucht, mein Herz! Ich h\u00f6re das Echo meines eigenen Gebetes, das Ich auf Erden sprach.<br \/>\nAlle meine Gebete liefen auf ein einziges Thema hinaus: dass der Wille meines Vaters sowohl an Mir wie an allen Menschen in vollkommener Weise geschehe. Das war die gr\u00f6\u00dfte Ehre f\u00fcr Mich und den Himmlischen Vater: dass Ich in allem seinen Heiligsten Willen tat.<br \/>\nIndem meine Menschheit stets und in allem den Willen des Ewigen tat, er\u00f6ffnete sie die Pfade zwischen dem menschlichen und dem G\u00f6ttlichen Willen, die der Mensch durch die S\u00fcnde versperrt hatte.<br \/>\nDu musst wissen, dass die Gottheit bei der Erschaffung des Menschen viele Mittel und Wege der Kommunikation zwischen dem Sch\u00f6pfer und dem Gesch\u00f6pf machte. Die drei Kr\u00e4fte der Seele waren solche Wege (oder Str\u00f6me): der Verstand ein Mittel, um meinen Willen zu begreifen; das Ged\u00e4chtnis, um sich st\u00e4ndig daran zu erinnern; der Wille, in der Mitte dieser beiden Wege, bildete den dritten Strom, um sich zum Willen seines Sch\u00f6pfers aufzuschwingen.<br \/>\nIntelligenz und Erinnerung des Menschen waren die St\u00fctzen, Verteidigung und die Kraft des Stromes seines Willens, damit er weder nach links noch rechts schwanke.<br \/>\nEin Weg, ein Strom war das Auge, damit er die Sch\u00f6nheiten und Sch\u00e4tze in meinem Willen sehen k\u00f6nne, Weg war das Geh\u00f6r, damit er seine Rufe und Harmonien in Ihm vernehme; ein Strom war das Wort, in dem der Mensch den st\u00e4ndigen Erguss meines Wortes \u201eFIAT\u201c empfange, sowie alles Gute, das mein FIAT enth\u00e4lt; Weg waren die H\u00e4nde, die er bei seiner Arbeit in meinem Willen erheben und somit die Bestimmung erreichen m\u00f6ge, seine Werke mit denen seines Sch\u00f6pfers zu vereinigen; Weg waren seine F\u00fc\u00dfe, die den Schritten meines Willens nachfolgen sollten; Str\u00f6me waren das Herz, die W\u00fcnsche und Gef\u00fchle, damit sich der Mensch mit der Liebe meines Willens anf\u00fclle und in Ihm ausruhe.<br \/>\nDu siehst also, wie viele Wege es im Menschen gab, damit er in meinen Willen gelange, wenn er es nur wollte. Alle Wege waren offen zwischen Gott und dem Menschen, und kraft unseres Willens waren unsere G\u00fcter die seinigen.<br \/>\nUnd dies zu Recht, denn er war unser Sohn, unser Abbild, das Werk unserer H\u00e4nde und der brennende Atem unserer Brust. Doch der widerspenstige menschliche Wille wollte sich nicht des rechtm\u00e4\u00dfigen Anspruchs auf die Sch\u00e4tze erfreuen, die Wir ihm gaben.<br \/>\nDa er nicht unseren Willen tun wollte, tat er den seinen, und indem er den eigenen tat, versperrte er diese Wege mit Schranken und Gittern und schloss sich dadurch in die erb\u00e4rmlichen Grenzen seines Willens ein; er verlor unseren Willen und irrte im Exil seiner Leidenschaften und Schw\u00e4chen umher, unter einem finsteren Himmel, unter Donner und St\u00fcrmen.<br \/>\nMein armer Sohn, inmitten so vieler selbstgew\u00e4hlter \u00dcbel! So ist jeder Akt des menschlichen Willens eine Schranke, die er dem Meinen entgegensetzt, ein Gitter, das die Vereinigung mit unserem Willen verhindert \u2013 und so wurde die G\u00fcterverbindung zwischen Himmel und Erde unterbrochen.<br \/>\nMeine Menschheit, die Mitleid mit dem Menschen hatte und ihn mit unendlicher Liebe liebte, hielt, indem sie in allem den Willen meines Vaters vollbrachte, diese Wege offen und erflehte die Entfernung der Gitter und die Vernichtung der Schranken, die der menschliche Wille errichtet hatte.<br \/>\nSo \u00f6ffnete sie von neuem die Wege f\u00fcr alle, die in meinen Willen kommen wollten, damit Wir ihre Rechte wiederherstellten, die Wir ihnen bei ihrer Erschaffung verliehen hatten. Die Wege sind n\u00f6tig, damit die Reise des Menschen leichter werde, sie sind Mittel, damit er \u00f6fter seine himmlische Heimat besuchen k\u00f6nne.<br \/>\nDa er nun wei\u00df, wie sch\u00f6n sein Vaterland ist und wie gl\u00fccklich man dort ist, liebt er es und hofft es sich anzueignen, und lebt somit losgel\u00f6st von dieser Verbannung hier unten. Diese Wege im Menschen waren notwendig, damit er sehr oft zu seinem wahren Vaterland aufsteige, es kennenlerne und liebe.<br \/>\nEin Kennzeichen, ob der Mensch auf diesen Wegen ist und seine himmlische Heimat liebt, ist dies, dass er sich selbst auf den Weg in unseren Willen macht und seine kleinen Besuche abstattet.<br \/>\nDies ist auch ein Zeichen f\u00fcr dich: erinnerst du dich nicht, wie oft du dich auf den Weg zum Himmel machtest und in die himmlischen Regionen gelangtest, und wie dich mein Wille nach deinem kurzen Besuch sofort wieder in das Exil hinabsteigen lie\u00df, und wie dir die Verbannung dann h\u00e4sslich und fast unertr\u00e4glich vorkam, da du deine Heimat liebtest?<br \/>\nDoch dass du dein Vaterland liebtest und die Bitterkeit des Lebens im Exil empfandest, war ein gutes Zeichen f\u00fcr dich \u2013 dass n\u00e4mlich das Vaterland dir geh\u00f6rt.<br \/>\nSiehst du, auch bei den niedrigen Dingen dieser Welt ist es so: wenn jemand einen gro\u00dfen Besitz hat, findet und gestaltet er einen Weg, um ihn oft zu besuchen und zu genie\u00dfen und die Sch\u00e4tze zu nehmen, die der Besitz enth\u00e4lt, und dabei liebt er ihn und tr\u00e4gt ihn in seinem Herzen.<br \/>\nWenn er sich hingegen keinen Weg [zu seinem Besitz] bahnt, kann er seinen Besitz nie besuchen \u2013 da er ohne einen Weg fast unzug\u00e4nglich ist \u2013 und wenn er nicht daran denkt noch je davon spricht, ist das ein Zeichen, dass er ihn nicht liebt und seine eigenen G\u00fcter verachtet.<br \/>\nMag er auch reich sein, so ist er doch wegen seines eigenen b\u00f6sen Willens ein Armer, der im trostlosesten Elend lebt. Daher wollte meine Weisheit bei der Erschaffung des Menschen die Wege zwischen Mir und ihm bahnen, um ihm die Heiligkeit, die Mitteilung unserer G\u00fcter und den Eintritt in die himmlische Heimat leichter zu machen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 22. Februar 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-26195","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26195\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}