{"id":26353,"date":"2024-08-17T13:00:14","date_gmt":"2024-08-17T11:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/20-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-6-51-58\/"},"modified":"2024-08-14T20:09:44","modified_gmt":"2024-08-14T18:09:44","slug":"20-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-6-51-58","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/20-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-6-51-58\/","title":{"rendered":"20. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Joh 6, 51-58)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch f\u00fcr das Leben der Welt.<br \/>\n52Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am J\u00fcngsten Tag. 55Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. 56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. 57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. 58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die V\u00e4ter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist\u201c (Joh 6, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mir scheint, ich finde keine Ruhe, wenn ich mich nicht den Armen des G\u00f6ttlichen Willens hingebe, der mich in sein grenzenloses Meer wirft, wo ich all das finde, was Er aus Liebe zu den Menschen getan hat.<br \/>\nIch bleibe bald hier, bald dort stehen und bewundere seine vielf\u00e4ltigen Werke, liebe und k\u00fcsse sie und danke Ihm f\u00fcr solche Herrlichkeit und so viele liebevolle Betriebsamkeit gegen uns armselige Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nAls ich umherging, befand ich mich zu meiner \u00dcberraschung vor der Gro\u00dfen Herrin und K\u00f6nigin, unserer Mama, dem sch\u00f6nsten Werk der heiligsten Dreifaltigkeit. Ich hielt inne, um Sie zu betrachten, doch ich habe keine Worte, um wiederzugeben, was ich verstand, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte mit unbeschreiblicher Freundlichkeit und Liebe zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie sch\u00f6n ist doch meine Mutter! Ihre Herrschaft erstreckt sich \u00fcberallhin, ihre Sch\u00f6nheit entz\u00fcckt und fesselt alle. Es gibt kein Wesen, das nicht seine Knie beugt, um Sie zu verehren.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille hat Sie so f\u00fcr Mich geschaffen, Er machte Sie unzertrennlich von Mir, sodass Ich keinen Akt tat, den die H\u00f6chste K\u00f6nigin nicht gemeinsam mit Mir getan h\u00e4tte.<br \/>\nDie Macht dieses G\u00f6ttlichen Fiat, das von Mir und von Ihr ausgesprochen wurde, lie\u00df Mich in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df empfangen werden und gab meiner Menschheit das Leben.<br \/>\nEs war dieses selbe [ausgesprochene] Fiat, und wann immer Ich wirkte, besa\u00df dieses G\u00f6ttliche Fiat meiner Mutter das Recht, in meinem G\u00f6ttlichen Fiat das zu tun, was Ich tat. (Erkl\u00e4rung: In der Kraft dieses gleichen, identischen Fiat, das Wir immer gemeinsam aussprechen, nimmt Sie an allen meinen Werken teil und hat das Recht, all das zu tun, was Ich tue)<br \/>\nWisse nun dies: als Ich das Sakrament der Eucharistie einsetzte, war ihr G\u00f6ttliches Fiat zusammen mit dem Meinen, und Wir sprachen gemeinsam das Fiat aus, dass Brot und Wein in meinen Leib, mein Blut, meine Seele und Gottheit gewandelt (transsubstantiiert) werden sollen.<br \/>\nJa, wie Ich bei meiner Empf\u00e4ngnis ihr Fiat w\u00fcnschte, so wollte Ich es auch in diesem feierlichen Akt, der meinem Sakramentalen Leben den Anfang gab! Wie h\u00e4tte Ich das Herz gehabt, meine Mutter in einem Akt beiseite zu stellen, in dem meine Liebe ein so \u00fcberschw\u00e4ngliches \u00dcberma\u00df offenbarte, dass es ans Unglaubliche grenzt?<br \/>\nVielmehr war Sie nicht nur mit Mir, sondern Ich setzte Sie als K\u00f6nigin der Liebe meines Sakramentalen Lebens ein. Sie bot Mir mit der Liebe einer wahren Mutter abermals ihren Scho\u00df und ihre sch\u00f6ne Seele dar, um Mich zu verteidigen und f\u00fcr die schreckliche Undankbarkeit und enormen Sakrilegien Wiedergutmachung zu leisten, die Ich leider in diesem Sakrament der Liebe empfangen w\u00fcrde.<br \/>\nMeine Tochter, dies ist meine Absicht: Ich w\u00fcnsche, dass mein Wille das Leben des Gesch\u00f6pfs sei, damit Ich das Gesch\u00f6pf bei Mir habe, damit es mit meiner Liebe liebt, in meinen Werken wirkt; mit einem Wort, Ich will die Gesellschaft [des Gesch\u00f6pfes] in meinen Akten, Ich m\u00f6chte nicht allein sein.<br \/>\nWelchen Sinn h\u00e4tte es sonst, das Gesch\u00f6pf in meinen Willen zu rufen, wenn Ich der einsame Gott bleiben und das Gesch\u00f6pf allein bleiben sollte, ohne dass es an unseren g\u00f6ttlichen Werken teilnimmt?<br \/>\nUnd nicht nur bei der Einsetzung des Heiligsten Sakramentes, sondern in allen Akten, die Ich im ganzen Lauf meines Lebens vollbrachte, tat meine Mutter das, was Ich tat \u2013 kraft des einen einzigen Willens, von dem Wir beseelt waren: wenn Ich Wunder wirkte, tat Sie das Wunder zusammen mit Mir.<br \/>\nIch f\u00fchlte in der Macht meines Willens die Erhabene Herrin des Himmels, wenn Wir gemeinsam die Toten ins Leben zur\u00fcckriefen. Wenn Ich litt, litt Sie zugleich mit Mir. Es gab nichts, worin Ich nicht ihre Gesellschaft hatte, ihr und mein Wirken waren miteinander vereint.<br \/>\nUntrennbarkeit von ihrem Sohn, die Einheit mit seinem Wirken war die gr\u00f6\u00dfte Ehre, die mein Fiat Ihr verlieh. Und die Jungfrau bezeugte Mir [hiermit] die gr\u00f6\u00dfte Ehre, sodass Ich die vollbrachten Werke in ihrem Mutterherzen hinterlegte, aufbewahrte, und Sie diese in ihrem Herzen [wie in einem Schrein] empfing, voller Eifersucht, [f\u00fcr Mich] sogar den Atem zu beh\u00fcten.<br \/>\nDiese Einheit der Willen und der Werke entflammte eine solche Liebe zwischen Uns beiden, dass es gen\u00fcgte, die ganze Welt in Flammen zu setzen und sie mit reiner Liebe zu verzehren.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 8. Juli 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cWenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch\u201d (Joh 6, 53)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war dabei mich vorzubereiten, meinen s\u00fc\u00dfen Jesus sakramental zu empfangen und ich bat Ihn, dass Er mein gro\u00dfes Elend zudecke, und Jesus sagte zu mir: \u201eTochter, um zu bewirken, dass die Gesch\u00f6pfe alle n\u00f6tigen Mittel haben, um Mich zu empfangen, wollte Ich dieses Sakrament einsetzen, das letzte meines Lebens, um rings um jede Hostie mein ganzes Leben aufstellen zu k\u00f6nnen, als Vorbereitung f\u00fcr jedes Gesch\u00f6pf, das Mich empfangen w\u00fcrde.<br \/>\nNie k\u00f6nnte Mich die Seele empfangen, wenn sie nicht einen Gott h\u00e4tte, der sie vorbereitet, und der allein vom \u00dcberma\u00df der Liebe gepackt war, sich der Seele schenken zu wollen.<br \/>\nDa das Gesch\u00f6pf unf\u00e4hig war, Mich zu empfangen, brachte Mich eben dieses \u00dcberma\u00df der Liebe dazu, mein ganzes Leben zu geben, um das Gesch\u00f6pf vorzubereiten; Ich setzte also meine Schritte, meine Werke und meine Liebe vor die seinen.<br \/>\nUnd da in Mir auch meine Passion war, setzte Ich auch meine Leiden ein, um die Seelen vorzubereiten; so bekleide dich also mit Mir, bedecke dich mit jedem meiner Akte und komme.&#8220;<br \/>\nDann beklagte ich mich bei Jesus, dass Er mich nicht mehr wie einst leiden lie\u00df, und Er f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, Ich sehe nicht so sehr auf das Leiden, sondern auf den guten Willen der Seele, auf die Liebe, mit der sie leidet; aus diesem Grund wird das kleinste Leiden gro\u00df, das reinste Nichts nimmt das Leben im Alles an und erringt einen Wert, und das &#8218;Nicht-Leiden&#8216; ist st\u00e4rker als das Leiden selbst; welch sanfte Gewalt ist es f\u00fcr Mich, ein Gesch\u00f6pf zu sehen, das aus Liebe zu Mir leiden will!<br \/>\nWas macht es Mir aus, dass es nicht leidet, wenn Ich sehe, dass das &#8218;Nicht-Leiden&#8216; f\u00fcr die Seele ein durchbohrender Nagel als das Leiden selbst ist? Wo hingegen kein guter Wille ist, erzwungene Dinge und ohne Liebe, m\u00f6gen sie auch noch so gro\u00df sein \u2013 die sind in Wirklichkeit klein: Ich sehe nicht auf sie, sie sind Mir vielmehr zur Last.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 24. Oktober 1918)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cWer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben\u201d (Joh 6, 54)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ging ich weiter mit den Stunden der Passion, und w\u00e4hrend ich dem eucharistischen Mahl folgte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren, und mit der Spitze seines Fingers klopfte Er so stark in meinem Inneren, dass ich es mit meinen Ohren vernahm, und ich sagte zu mir: \u201eWas mag Jesus wohl w\u00fcnschen, dass Er klopft?\u201c<br \/>\nUnd Er rief mich und sprach zu mir: \u201eEs war nicht genug, bei dir anzuklopfen, damit du Mich vernimmst, sondern auch um dich zu rufen, um angeh\u00f6rt zu werden.<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter: w\u00e4hrend Ich das eucharistische Mahl einsetzte, rief Ich alle um Mich, Ich sah auf alle Generationen, vom ersten bis zum letzten Menschen, um allen mein sakramentales Leben zu geben, und nicht einmal, sondern so oft, wie der Mensch k\u00f6rperliche Speise braucht.<br \/>\nIch wollte Mich zur Nahrung der Seele einsetzen, doch war Ich sehr betr\u00fcbt, als Ich sah, dass dieses mein sakramentales Leben von Verachtung, Gleichg\u00fcltigkeit und auch von erbarmungslosem Tod umgeben war.<br \/>\nIch f\u00fchlte Mich schlecht, Ich empfand die t\u00f6dlichen Beklemmungen meines sakramentalen Lebens, eines qualvollen und wiederholten Todes.<br \/>\nDann sah Ich genauer hin und machte Gebrauch von der Macht meines Wollens und rief die Seelen zu Mir, die in meinem Willen leben w\u00fcrden. O, wie gl\u00fccklich f\u00fchlte Ich Mich!<br \/>\nIch f\u00fchlte Mich von diesen Seelen umgeben, welche die Macht meines Willens wie [in Sich] versenkt hielt, und in denen mein Wille der Mittelpunkt ihres Lebens war.<br \/>\nIch sah in ihnen meine Unermesslichkeit, fand Mich von allen wohl verteidigt und vertraute ihnen mein sakramentales Leben an. Ich legte Es in ihnen nieder, nicht nur, damit sie daf\u00fcr Sorge tragen, sondern Mir f\u00fcr jede geweihte Hostie mit einem Leben von ihnen [selbst] vergelten.<br \/>\nUnd dies geschieht ganz nat\u00fcrlich, denn mein sakramentales Leben wird von meinem ewigen Willen belebt, und das Leben dieser Seelen hat meinen Willen als Lebensmittelpunkt; wenn sich also mein sakramentales Leben bildet, handelt mein in Mir agierender Wille in ihnen, und Ich f\u00fchle ihr Leben in meinem sakramentalen Leben.<br \/>\nSie vervielf\u00e4ltigen sich mit Mir in jeder Hostie, und Ich f\u00fchle, dass Mir Leben f\u00fcr Leben gegeben wird. O, wie jubelte Ich, als Ich dich als die Erste sah, die Ich auf eine besondere Weise rief, in meinem Willen dein Leben zu bilden!<br \/>\nIn dir gestaltete Ich die erste Schatzkammer von allen meinen sakramentalen Leben, Ich vertraute dich meiner Macht und Unermesslichkeit des H\u00f6chsten Willens an, damit sie dich bef\u00e4higten, diese Sch\u00e4tze zu empfangen.<br \/>\nVon dieser Zeit an warst du Mir gegenw\u00e4rtig, und Ich machte aus dir die Verwahrerin meines sakramentalen Lebens, und in dir alle anderen Seelen, die in meinem Willen leben w\u00fcrden.<br \/>\nIch gab dir die Vorherrschaft \u00fcber alles \u2013 und dies zu Recht, denn mein Wille ist niemandem unterworfen \u2013 sogar \u00fcber die Apostel und die Priester, denn wenn diese Mich konsekrieren, bleiben sie doch nicht in gemeinsamem Leben mit Mir, sondern lassen Mich allein und verlassen, k\u00fcmmern sich nicht um Mich.<br \/>\nIndessen werden diese [im G\u00f6ttlichen Willen lebenden] Seelen Leben in meinem eigenen Leben selbst und untrennbar von Mir sein; deshalb liebe Ich dich so sehr: es ist mein eigener Wille, den Ich in dir liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. Juli 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cWer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm\u201d (Joh 6, 56)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in den Armen meines liebensw\u00fcrdigen Jesus, Der mich so sehr mit seinem Heiligen Willen umgibt, dass ich nicht ohne Ihn leben k\u00f6nnte. Ich f\u00fchle Den in mir, Der mit seiner lieblichen Herrschaft \u00fcber mein ganzes Inneres herrscht und sich mit unbeschreiblicher Liebe zum Leben meines Gedankens, meines Herzschlages und Atems macht.<br \/>\nEr denkt, pocht, atmet zusammen mit mir und scheint mir zu sagen:<br \/>\n\u201aWie gl\u00fccklich bin Ich, dass du das Leben deines Gedankens, deines Herzschlages, von allem in dir f\u00fchlst und erkennst, dass Ich es bin! Du f\u00fchlst Mich in dir, und Ich f\u00fchle dich in Mir. Wir sind beide gl\u00fccklich, zu zweit nur eine einziges zu tun.<br \/>\nSo ist es mein Wille, dass das Gesch\u00f6pf f\u00fchlt und wei\u00df, dass Ich mit ihm bin, Mich zu allen seinen Akten herabneige und sie gemeinsam mit ihm vollbringe, um ihm die \u00c4hnlichkeit mit meinem Leben und meinen G\u00f6ttlichen Akten zu verleihen.<br \/>\nWie schmerzt es Mich, wenn sie Mich beiseite stellen und meine Herrschaft nicht anerkennen, und dass Ich wirklich Der bin, Der ihr Leben darstellt!\u2018\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 31. Mai 1935)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus bedr\u00fcckt, au\u00dferdem hat mir der Beichtvater, weil ich nicht das Vertrauen hatte, mich vor ihm zu \u00f6ffnen, und weil ich schlecht bin, die Absolution verweigert.<br \/>\nSo gab ich mich, nachdem ich die Heilige Kommunion empfangen hatte, den Armen meines s\u00fc\u00dfesten Jesus hin und sagte zu Ihm: \u201eMeine Liebe, hilf mir, verlass mich nicht. Du wei\u00dft, in welchem Zustand ich mich wegen deiner Beraubung befinde, und dennoch kommt seitens der Gesch\u00f6pfe anstelle von Hilfe, Leiden \u00fcber Leiden.<br \/>\nSo habe ich ohne Dich niemanden mehr, der mit Dir oder mit mir allein, mein hartes Los beweint, Dich verloren zu haben. Dies sollte Dich noch mehr dazu bewegen, mich nicht allein zu lassen, wenigstens, um einer armen Verlassenen Gesellschaft zu leisten, die wie sterbend in ihrem harten Exil lebt.<br \/>\nDeshalb erteile Du, der Du der h\u00f6chste der Priester bist, mir die Absolution, sag mir zu, dass Du mir die S\u00fcnden vergibst, die in meiner Seele sind, lass mich deine s\u00fc\u00dfeste Stimme h\u00f6ren, die mir Leben und Vergebung schenkt.\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich meinen Schmerz bei Jesus ausgoss, lie\u00df Er sich in meinem Inneren sehen, und die sakramentalen Schleier [der Eucharistie] bildeten so etwas wie einen Spiegel, in dem Jesus war \u2013 lebendig und wirklich.<br \/>\nUnd mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, dieser Spiegel sind die Akzidenzien des Brotes, die Mich in ihnen einschlie\u00dfen (gefangen halten). Ich bilde mein Leben in der Hostie, doch sie gibt Mir nichts: keine Zuneigung, keinen Herzschlag, noch das kleinste \u201eIch liebe Dich\u201d, sie ist wie tot f\u00fcr Mich.<br \/>\nIch bleibe allein, ohne den Schatten einer Erwiderung, und deshalb will meine Liebe fast ungeduldig hinaustreten, dieses Glas zertr\u00fcmmern und in die Herzen hinabsteigen, um in ihnen jene Vergeltung zu finden, welche die Hostie nicht zu geben wei\u00df, noch geben kann.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wo Ich meine wahre Vergeltung finde? In der Seele, die in meinem Willen lebt. Sobald Ich in ihr Herz hinabsteige, konsumiere Ich sofort die Akzidenzien der Hostie, da Ich wei\u00df, dass edlere, Mir teurere Akzidenzien f\u00fcr Mich bereitstehen, um Mich einzuschlie\u00dfen und Mich aus diesem Herzen nicht heraustreten zu lassen, das Mir nicht nur Leben in sich geben wird \u2013 sondern Leben f\u00fcr Leben.<br \/>\nIch werde nicht allein sein, sondern mit meiner treuesten Gesellschaft, Wir werden zwei Herzen sein, die zusammen schlagen und gemeinsam lieben, unsere W\u00fcnsche werden nur ein einziger sein; so bleibe Ich in dieser Seele, und da lebe Ich mein Leben, lebendig und wahrhaft, wie im Heiligsten Sakrament.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was diese Akzidenzien sind, die Ich in der Seele finde, die meinen Willen tut? Es sind ihre in meinem Wollen vollbrachten Akte, die sich, mehr noch als die Akzidenzien, um Mich herum ausbreiten, und Mich gefangen nehmen, doch in einem edlen g\u00f6ttlichen Gef\u00e4ngnis, keinem dunklen, weil ihre in meinem Wollen verrichteten Akte es mehr als die Sonne erleuchten und erw\u00e4rmen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich bin Ich, ein reales Leben in ihr zu f\u00fchren, denn Ich f\u00fchle Mich, wie wenn Ich Mich in meinem Himmlischen Palast bef\u00e4nde. Betrachte Mich in deinem Herzen, wie selig und gl\u00fccklich Ich bin und die reinsten Freuden genie\u00dfe!\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 5. November 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-26353","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26353\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}