{"id":26798,"date":"2025-09-17T21:00:53","date_gmt":"2025-09-17T19:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mein-teurer-geliebter-las-mich-schmerzen-uber-meine-sunden-empfingen\/"},"modified":"2025-09-17T22:51:10","modified_gmt":"2025-09-17T20:51:10","slug":"donnerstag-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-736-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-736-50\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis (Lk 7,36-50)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->36In jener Zeit hatte einer der Pharis\u00e4er Jesus zum Essen eingeladen. Und er ging in das Haus des Pharis\u00e4ers und begab sich zu Tisch.<br \/>\n37Und siehe, eine Frau, die in der Stadt lebte, eine S\u00fcnderin, erfuhr, dass er im Haus des Pharis\u00e4ers zu Tisch war; da kam sie mit einem Alabastergef\u00e4\u00df voll wohlriechendem \u00d6l 38und trat von hinten an ihn heran zu seinen F\u00fc\u00dfen. Dabei weinte sie und begann mit ihren Tr\u00e4nen seine F\u00fc\u00dfe zu benetzen. Sie trocknete seine F\u00fc\u00dfe mit den Haaren ihres Hauptes, k\u00fcsste sie und salbte sie mit dem \u00d6l.<br \/>\n39Als der Pharis\u00e4er, der ihn eingeladen hatte, das sah, sagte er zu sich selbst: Wenn dieser wirklich ein Prophet w\u00e4re, m\u00fcsste er wissen, was das f\u00fcr eine Frau ist, die ihn ber\u00fchrt: dass sie eine S\u00fcnderin ist. 40Da antwortete ihm Jesus und sagte: Simon, ich m\u00f6chte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!<br \/>\n41Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm f\u00fcnfhundert Denare schuldig, der andere f\u00fcnfzig. 42Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, schenkte er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?<br \/>\n43Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr geschenkt hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht geurteilt. 44Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe gegeben; sie aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit ihren Tr\u00e4nen benetzt und sie mit ihren Haaren abgetrocknet.<br \/>\n45Du hast mir keinen Kuss gegeben; sie aber hat, seit ich hier bin, unaufh\u00f6rlich meine F\u00fc\u00dfe gek\u00fcsst. 46Du hast mir nicht das Haupt mit \u00d6l gesalbt; sie aber hat mit Balsam meine F\u00fc\u00dfe gesalbt.<br \/>\n47Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen S\u00fcnden vergeben, weil sie viel geliebt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der liebt wenig. 48Dann sagte er zu ihr: Deine S\u00fcnden sind dir vergeben.<br \/>\n49Da begannen die anderen G\u00e4ste bei sich selbst zu sagen: Wer ist das, dass er sogar S\u00fcnden vergibt? 50Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eTrat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tr\u00e4nen fielen auf seine F\u00fc\u00dfe. Sie trocknete seine F\u00fc\u00dfe mit ihrem Haar, k\u00fcsste sie und salbte sie mit dem \u00d6l\u201c (Lk 7, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, im Verein mit deiner Mutter k\u00fcsse ich deinen linken Fu\u00df und bitte dich, verzeihe mir und allen Menschen, sooft wir den Weg zu Gott verloren haben. Ich k\u00fcsse deinen rechten Fu\u00df und bitte dich, verzeihe mir und allen Menschen, sooft wir nicht die Vollkommenheit angestrebt haben, die du von uns verlangt hast. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 17 bis 18 Uhr: Jesus verabschiedet sich von seiner Mutter)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, ich k\u00fcsse deine heiligen F\u00fc\u00dfe, die unerm\u00fcdlich sind, Seelen zu gewinnen. In ihnen m\u00f6chtest du alle Schritte der Menschenkinder verschlie\u00dfen, aber viele von ihnen siehst du vor dir fliehen und m\u00f6chtest sie aufhalten. Bei jedem ihrer Schritte, die sie zum B\u00f6sen f\u00fchren, f\u00fchlst du, wie dir ein Nagel eingetrieben wird.<br \/>\nUnd du m\u00f6chtest dich ihrer N\u00e4gel bedienen, um sie an deine Liebe zu heften. Mein Gott und h\u00f6chstes Gut! Ich bemitleide dich. Um dich zu tr\u00f6sten in deinem Schmerz und f\u00fcr dein Bem\u00fchen, die Menschen an deine Liebe zu heften, opfere ich dir die Schritte aller guten Ordensleute und aller frommen Seelen auf, die ihr Leben preisgeben, um Seelen zu retten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, ich k\u00fcsse deine heiligen F\u00fc\u00dfe und bitte dich um Verzeihung f\u00fcr so viele Schritte, f\u00fcr so viele Wege, die ohne die rechte Meinung gegangen werden; auch f\u00fcr jene Menschen ohne Zahl, die sich von dir entfernen, um irdischen Vergn\u00fcgungen nachzugehen.<br \/>\nIch verspreche dir, sooft mir der Gedanke kommt, mich von dir zu entfernen, auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 14 bis 15 Uhr: Dritte Stunde des Todeskampfes Jesu)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der F\u00fc\u00dfe gegeben; sie aber hat ihre Tr\u00e4nen \u00fcber meinen F\u00fc\u00dfen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet\u201c (Lk 7,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der Schmerz, der Mich in meiner Passion am meisten durchbohrte, war die Affektiertheit der Pharis\u00e4er, die Gerechtigkeit heuchelten und die Ungerechtesten waren; sie t\u00e4uschten Heiligkeit, Regeltreue und Ordnung vor, und waren die Verkommensten, au\u00dferhalb jeder Regel und in v\u00f6lliger Unordnung.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie vorgaben, Gott zu ehren, gaben sie sich selbst die Ehre, ihrem eigenen Interesse, der eigenen Bequemlichkeit; deshalb konnte das Licht nicht in sie eintreten, weil ihre affektierten Verhaltensweisen ihnen die T\u00fcren dazu versperrten, und die Heuchelei war der Schl\u00fcssel, der, zweimal umgedreht, sie im Tod verschloss und hartn\u00e4ckig auch den geringsten Lichtschimmer verhinderte, dass sogar Pilatus, ein G\u00f6tzenanbeter, mehr Licht fand als die Pharis\u00e4er selbst, weil alles, was er tat und sagte, nicht von der Heuchelei herr\u00fchrte, sondern h\u00f6chstens von der Angst.<br \/>\nUnd Ich f\u00fchle Mich mehr zum pervertiertesten S\u00fcnder hingezogen, der nicht heuchelt, als zu jenen, die besser sind, jedoch falsch. O, wie ekelt Mich jemand an, der scheinbar das Gute tut, heuchelt, gut zu sein, betet, doch in sich das B\u00f6se und sein Eigeninteresse hegt; und w\u00e4hrend die Lippen beten, ist sein Herz weit weg von Mir, und in demselben Akt, wo er Gutes tut, denkt er daran, seine eigenen brutalen Leidenschaften zu befriedigen.<br \/>\nAu\u00dferdem ist der heuchlerische Mensch in dem Guten, das er scheinbar tut und sagt, nicht f\u00e4hig, den anderen Licht zu vermitteln, da er diesem die T\u00fcren versiegelt hat. So handeln diese Seelen als inkarnierte Teufel, die oft unter dem Anschein des Guten die Menschen anziehen. Wenn sie dieses Gute sehen, lassen sich die Menschen hineinziehen, doch wenn sie am besten Weg sind, lassen sie sie in noch schwerere S\u00fcnden fallen.<br \/>\nO, wie viel sicherer sind die Versuchungen unter dem Erscheinungsbild der S\u00fcnde, als jene unter dem Anschein des Guten! So ist es sicherer, mit niedertr\u00e4chtigen Leuten zu tun zu haben als mit guten, aber heuchlerischen Personen. Wie viel Gift verbergen diese nicht, wie viele Seelen vergiften sie nicht?<br \/>\nWenn es keine Heuchelei g\u00e4be und alle sich zu erkennen geben w\u00fcrden als das, was sie sind, w\u00fcrde die Wurzel des B\u00f6sen vom Angesicht der Erde entfernt und allen w\u00fcrden die Augen ge\u00f6ffnet werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 22. November 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!\u201c (Lk 7,50)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand; sobald ich meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sah, sprach ich zu Ihm: \u201eMein Herr und mein Gott.\u201c Er setzte fort:<br \/>\n\u201eGott, Gott, Gott allein. Tochter, der Glaube l\u00e4sst Gott erkennen, aber das Vertrauen l\u00e4sst Ihn finden, so ist der Glaube ohne Vertrauen ein unfruchtbarer Glaube. Obwohl der Glaube unermessliche Reicht\u00fcmer besitzt, mit denen sich die Seele bereichern kann, bleibt sie immer arm, und es fehlt ihr alles, wenn sie kein Vertrauen hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 29. Juli 1904)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":81873,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-26798","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26798\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}