{"id":29202,"date":"2026-01-08T21:00:22","date_gmt":"2026-01-08T20:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/ich-wurde-in-bitterkeit-und-allein-bleiben-allein-um-zu-beten\/"},"modified":"2026-01-08T21:26:07","modified_gmt":"2026-01-08T20:26:07","slug":"9-januar-in-der-weihnachtszeit-mk-645-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/9-januar-in-der-weihnachtszeit-mk-645-52\/","title":{"rendered":"9. Januar in der Weihnachtszeit (Mk 6,45-52)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">45Nachdem Jesus die F\u00fcnftausend gespeist hatte, dr\u00e4ngte er seine J\u00fcnger, ins Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Betsaida vorauszufahren. Er selbst wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken. 46Nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten.<br \/>\n47Als es Abend wurde, war das Boot mitten auf dem See, er aber war allein an Land. 48Und er sah, wie sie sich beim Rudern abm\u00fchten, denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See, wollte aber an ihnen vor\u00fcbergehen.<br \/>\n49Als sie ihn \u00fcber den See gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf. 50Alle sahen ihn und erschraken. Doch er begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; f\u00fcrchtet euch nicht!<br \/>\n51Dann stieg er zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich. Sie aber waren best\u00fcrzt und fassungslos. 52Denn sie waren nicht zur Einsicht gekommen, als das mit den Broten geschah; ihr Herz war verstockt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d9af32;\">\u201eNachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten\u201c (Mk 6, 46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Er mich diesen Morgen sehr k\u00e4mpfen hatte lassen, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus ganz pl\u00f6tzlich und verbreitete Lichtstrahlen um sich herum. Ich wurde von diesem Licht umh\u00fcllt und befand mich \u2013 ich wei\u00df nicht wie \u2013 in Jesus Christus.<br \/>\nWer kann schildern, wie viel ich innerhalb dieser Heiligsten Menschheit verstand?<br \/>\nIch kann nur sagen, dass seine Gottheit die Menschheit in allem leitete; und da die Gottheit in einem einzigen Augenblick so viele Akte tun kann, wie jeder von uns im Verlauf seines ganzen Lebens, und so viele Akte wie jemand tun will, verstand ich mit Klarheit, dass, weil die Gottheit in der Menschheit Jesu Christi wirkte, der gebenedeite Jesus im Verlauf seines ganzen Lebens f\u00fcr alle im Allgemeinen und f\u00fcr jeden einzelnen im Besonderen all das wiederholte, das jeder Gott gegen\u00fcber zu tun verpflichtet ist, sodass Er Gott f\u00fcr jeden einzelnen im Besonderen anbetete, Ihm dankte, wiedergutmachte, Ihn f\u00fcr jeden einzelnen verherrlichte, lobpries, litt und f\u00fcr jeden einzelnen betete.<br \/>\nSo verstand ich, dass alles, das jeder tun muss, bereits vorher im Herzen Jesu getan wurde. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. August 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d9af32;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201aDoch welches Gut wird mir zuteil, welche Herrlichkeit gebe ich meinem Gott, wenn ich stets darum bitte, dass sein Wille bekannt werde und seinen k\u00f6niglichen Platz einnehme, der Ihm in den Gesch\u00f6pfen zusteht?\u2018<br \/>\nMir scheint, dass ich um nichts anderes bitten kann, und dass Jesus selbst m\u00fcde ist, mich immer dieselbe Geschichte sagen zu h\u00f6ren: \u201aIch w\u00fcnsche dein Fiat als Leben, f\u00fcr mich und f\u00fcr alle.\u2019 Doch als ich dies erwog, f\u00fcgte mein guter Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, du musst wissen, wenn das Gesch\u00f6pf unaufh\u00f6rlich um die Erlangung eines Gutes betet, so erwirbt es die Fassungskraft f\u00fcr den Besitz dieses Gutes. Und wenn es dieses Gut besitzt, kann es bewirken, dass auch andere es besitzen.<br \/>\nDas Gebet ist wie die Bezahlung des Preises f\u00fcr den Kauf des Gutes, das die Seele w\u00fcnscht. Das Gebet erzeugt Respekt, Wertsch\u00e4tzung und Liebe, die n\u00f6tig sind, um es besitzen zu k\u00f6nnen und schafft in der Seele den leeren Platz, wo das gew\u00fcnschte Gut eingeschlossen werden kann, sonst h\u00e4tte die Seele keinen Platz f\u00fcr meine Gabe.<br \/>\nZudem kannst du Mir keine gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit darbringen, als Mich darum zu bitten, dass mein Wille bekannt werde und herrsche. Dies ist mein eigenes Gebet, mein Seufzer und mein Herzschlag, dies sind meine brennenden W\u00fcnsche.<br \/>\nWisse, dass meine Liebe, meinen Willen bekanntzumachen, so gro\u00df ist, dass Ich sie nicht mehr zur\u00fcckhalten kann. Sie ergie\u00dft sich \u00fcber dich, und l\u00e4sst dich sprechen: \u201aDein Fiat komme, dein Wille werde erkannt!\u2019 So bin Ich es, der in dir betet, nicht du.<br \/>\nEs sind meine Liebeserg\u00fcsse, meine Ventile der Liebe, die das Bed\u00fcrfnis empfinden, Mich mit dem Gesch\u00f6pf zu vereinigen, um nicht alleine um ein solches Gut zu beten.<br \/>\nUm diesem Gebet noch mehr Wirkung zu verleihen, gebe Ich meine Werke in deine Macht, die ganze Sch\u00f6pfung, mein Leben, meine Tr\u00e4nen, meine Leiden, damit es nicht ein Gebet von Worten allein sei, sondern ein Gebet, das durch meine Werke, mein Leben, meine Leiden und Tr\u00e4nen best\u00e4tigt werde.<br \/>\nO wie s\u00fc\u00df klingt dein Kehrreim in meinen Ohren, dein liebevoller Refrain, in dem der Meine widerhallt: \u201aDein Fiat komme, dein Wille werde bekannt!\u2019 Wenn du das nicht t\u00e4test, w\u00fcrdest du mein Gebet in dir unterdr\u00fccken, und Ich w\u00e4re in Bitterkeit und m\u00fcsste ganz alleine beten.<br \/>\nDoch muss Ich dir noch dies sagen: Wei\u00dft du, wer den Wunsch hat, alle meine Werke und Leiden aufzusp\u00fcren, um Mich zu bitten, dass mein Wille bekannt werde und herrsche? Die Seele, die Ihn erkannt hat und liebt!<br \/>\nSie kann angesichts des gro\u00dfen Gutes nicht anders, als immer wieder darum zu bitten, dass alle Ihn kennen und besitzen. Bedenke also, dass Ich mit dir bin und gemeinsam mit dir bete, wenn du das Gef\u00fchl hast, dass du nicht anders kannst als um den Triumph meines Willens zu beten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 15. Juli 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d9af32;\">\u201eDoch er begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; f\u00fcrchtet euch nicht!\u201c (Mk 6,50)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sich Jesus an diesem Morgen sehen lie\u00df, war ich in Sorge, ob es nicht wirklich Jesus sei, sondern der Teufel, der mich t\u00e4uschen wollte. Nachdem ich meine gewohnten Einspr\u00fcche vorgebracht hatte, sagte mir Jesus:<br \/>\n\u201eTochter, f\u00fcrchte dich nicht, denn Ich bin nicht der Teufel. Au\u00dferdem, wenn er \u00fcber die Tugenden spricht, ist es eine verf\u00e4rbte Tugend, keine wahre Tugend, noch hat er die Kraft, sie in die Seele einzugie\u00dfen, er kann nur dar\u00fcber reden. Auch wenn er manchmal bekundet, dass er die Seele ein wenig Gutes tun lassen m\u00f6chte, ist dieses nicht ausdauernd, und selbst w\u00e4hrend die Seele dieses bisschen Gute tut, ist sie lustlos und unruhig.<br \/>\nIch allein habe die Macht, Mich in ihr Herz einzugie\u00dfen, damit sie die Tugenden \u00fcbt und mit Mut, in Ruhe und Beharrlichkeit leidet. Und wann ist der Teufel au\u00dferdem je auf die Suche nach Tugenden gegangen? Seine Jagd gilt den Lastern. F\u00fcrchte dich also nicht, bleib ruhig.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 19. M\u00e4rz 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d9af32;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWisse, meine Tochter, dass allein der menschliche Wille den Himmel verschloss, daher war es dem Menschen weder gegeben in diese himmlischen Regionen vorzudringen, noch mit seinem Sch\u00f6pfer vertraut zu verkehren; der menschliche Wille hatte hingegen den Menschen weit weg von Dem geworfen, der ihn erschaffen hatte.<br \/>\nAls sich der Mensch dem G\u00f6ttlichen Willen entzog, wurde er furchtsam, \u00e4ngstlich und verlor die Herrschaft \u00fcber sich selbst und \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung.<br \/>\nAlle Elemente &#8211; da vom FIAT beherrscht &#8211; waren ihm \u00fcberlegen geblieben und konnten ihm B\u00f6ses zuf\u00fcgen. Der Mensch hatte Angst vor allem; scheint es dir unbedeutend, meine Tochter, dass der, der als K\u00f6nig und Herrscher \u00fcber alles geschaffen worden war, soweit kam, dass er vor Dem Angst hatte, der ihn schuf?<br \/>\nEs ist seltsam, meine Tochter, gleichsam gegen die Natur, dass ein Sohn Angst vor seinem Vater hat; es liegt in der Natur, dass, wenn man zeugt, zugleich Liebe und Vertrauen zwischen Vater und Sohn zeugt; dies kann man als Erstes erbrecht, das dem Sohn galt, bezeichnen, und als erstes Recht, das den Vater betraf.<br \/>\nIndem Adam seinen Willen tat, verlor er also das Erbe seines Vaters, verlor sein Reich und wurde zur Zielscheibe des Spottes aller geschaffenen Dinge.<br \/>\nMeine Tochter, h\u00f6re deine Mutter an und erw\u00e4ge gut das gro\u00dfe \u00dcbel des menschlichen Willens; er nimmt der Seele die Augen und macht sie blind, sodass alles Furcht und Finsternis f\u00fcr die arme Kreatur wird; lege daher die Hand auf dein Herz und gelobe deiner Mama, lieber zu sterben als deinen Willen zu tun.<br \/>\nIch hatte keine Angst im Umgang mit meinem Sch\u00f6pfer, weil ich nie meinen Willen tat; wie sollte ich Angst haben, wenn ich mich so geliebt f\u00fchlte?<br \/>\nSein Reich war in mir so gegenw\u00e4rtig, dass ich mit meinen Akten den vollen Tag bildete, um die neue Sonne des Ewigen Wortes auf der Erde aufgehen zu lassen.<br \/>\nUnd ich, wie ich sah, dass es immer mehr Tag wurde, verst\u00e4rkte mein Flehen, um den ersehnten Tag des Friedens zwischen Himmel und Erde zu erwarten. Morgen erwarte ich dich, um dir eine andere \u00fcberraschende Begebenheit meines irdischen Lebens zu erz\u00e4hlen.\u201c<br \/>\nMeine erhabene Mama, wie s\u00fc\u00df sind deine Lehren! Sie machen mir das gro\u00dfe Unheil des menschlichen Willens begreiflich! O wie oft f\u00fchlte auch ich in mir Angst und Scheu und f\u00fchlte mich weit weg von meinem Sch\u00f6pfer!<br \/>\nEs war der menschliche Wille, der in mir regierte, nicht der G\u00f6ttliche! Deshalb sp\u00fcrte ich seine traurigen Auswirkungen. Wenn du mich daher als Tochter liebst, nimm mein Herz in deine H\u00e4nde und nimm Angst und Scheu von mir, die mich hindern, zu meinem Sch\u00f6pfer zu fliegen; und gib mir an ihrer Stelle jenes FIAT, das du so liebst, damit Es in meiner Seele regiere. (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 16. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-29202","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29202\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}