{"id":32153,"date":"2019-06-30T15:00:45","date_gmt":"2019-06-30T13:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/13-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-9-51-62\/"},"modified":"2019-06-29T22:55:59","modified_gmt":"2019-06-29T20:55:59","slug":"13-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-9-51-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/13-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-9-51-62\/","title":{"rendered":"13. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; C &#8211; (Lk 9, 51-62)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><span style=\"color: #008000;\">\u201e&#8230; Er schickte Boten vor sich her\u201c (Lk 9, 52)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siehst du, in meinem H\u00f6chsten Willen sind alle inneren Akte, die meine Menschheit tat, wie in Erwartung, um als Boten herauszutreten und sich auf den Weg zu machen; diese Akte wurden f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe getan und wollen sich schenken und sich bekannt machen; und da sie sich nicht geben [k\u00f6nnen], f\u00fchlen sie sich wie eingekerkert und bitten und flehen, dass mein sie Wille bekanntmacht, um das Gute geben zu k\u00f6nnen, das sie enthalten. Ich befinde Mich in den Umst\u00e4nden einer armen Mutter, die ihr Kind f\u00fcr lange Zeit im Scho\u00df beh\u00e4lt, und da die Zeit gekommen ist, es zur Welt zu bringen, schmachtet, wenn sie es nicht gebiert, Schmerzen hat, und, um das eigene Leben unbesorgt, um jeden Preis geb\u00e4ren will. Die Stunden, die Tage der Verz\u00f6gerung scheinen ihr Jahre und Jahrhunderte zu sein; alles hat sie getan und vorbereitet, es bleibt nichts mehr, als es zur Welt zu bringen.<br \/>\nSo bin Ich: mehr als eine Mutter habe Ich so viele Jahrhunderte lang in Mir, mehr als eine Leibesfrucht, alle meine menschlichen Akte zur\u00fcckbehalten, die Ich in der Heiligkeit des Ewigen Wollens getan habe, um sie den Gesch\u00f6pfen zu geben; und wenn sie sich schenken, werden sie die menschlichen Akte des Gesch\u00f6pfes zu g\u00f6ttlichen Akten erheben, es mit der sch\u00f6nsten Sch\u00f6nheit schm\u00fccken, mit dem Leben meines Willens leben lassen und ihm den Wert, die Wirkungen und die G\u00fcter verleihen, die mein Wille besitzt. Daher schmachte Ich mehr als eine Mutter, gr\u00e4me Mich, brenne nach dieser Geburt meines Willens; die Zeit ist gekommen, es bleibt nichts anderes [zu tun], als jemanden zu finden, der die erste Geburt empfangen soll, um die anderen Geburten in weiteren Gesch\u00f6pfen fortzusetzen.<br \/>\nDeshalb sage Ich dir, sei aufmerksam, erweitere dein Herz, um den gesamten Wert, die Wirkungen, die Kenntnis, die mein Wille enth\u00e4lt, aufnehmen zu k\u00f6nnen, damit Ich die erste Geburt in dich legen kann. Welche Freude wirst du Mir machen! Du wirst der Anfang meiner Gl\u00fcckseligkeit auf Erden sein. Der menschliche Wille, k\u00f6nnte Ich sagen, hat Mich mitten unter den Gesch\u00f6pfen ungl\u00fccklich gemacht, und mein im Gesch\u00f6pf wirkender Wille wird meine Seligkeit wiederherstellen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. Oktober 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber\u2026\u201c (Lk 9, 61)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befinde mich in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens, doch mit einem Dorn im Herzen wegen der Beraubung meines guten Jesus. Ich warte und warte, und das blo\u00dfe Warten ist das qualvollste Leiden. Die Stunden scheinen mir wie Jahrhunderte und die Tage endlos; und wenn \u2013 was nie geschehen m\u00f6ge \u2013 mir ein Zweifel kommt, dass mein teures Leben, mein s\u00fc\u00dfer Jesus, nicht mehr kommen wird, o, dann wei\u00df ich nicht, was mit mir passiert! Ich will mich meiner selbst entledigen, selbst vom G\u00f6ttlichen Willen, der mich auf dieser Erde gefangen h\u00e4lt, und mich mit raschem Flug zum Himmel erheben. Doch nicht einmal das ist mir gegeben, da seine Ketten so stark sind, dass sie nicht brechen k\u00f6nnen: ich f\u00fchle mich noch mehr gefesselt, sodass ich kaum daran denken kann und alles mit einer noch st\u00e4rkeren Hingabe an das H\u00f6chste Fiat beschlie\u00dfe.<br \/>\nAls ich so schmachtete und nicht mehr konnte, kehrte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu seiner kleinen Tochter zur\u00fcck und zeigte sich mit einer Wunde im Herzen, aus der sich Blut und Flammen ergossen, als wollte Er alle Seelen mit seinem Blut bedecken und in seiner Liebe verbrennen. Dann sagte Er ganz g\u00fctig zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine Tochter! Dein Jesus leidet auch und die Leiden, die Mich am meisten schmerzen, sind die inneren Leiden, die Mich Blut und Flammen verstr\u00f6men lassen. Doch mein gr\u00f6\u00dftes Leiden ist das st\u00e4ndige Warten. Meine Blicke sind stets auf die Seelen gerichtet, und wenn Ich eine Seele in S\u00fcnde gefallen sehe, warte Ich st\u00e4ndig auf ihre R\u00fcckkehr zu meinem Herzen, um ihr zu vergeben. Wenn Ich sie nicht kommen sehe, warte Ich mit der Vergebung in meinen H\u00e4nden. Dieses Warten l\u00e4sst mein Leiden wiederaufleben und stellt f\u00fcr Mich eine solche Qual dar, dass Blut und Flammen aus meinem durchbohrten Herzen hervor str\u00f6men. Die Stunden und Tage, die Ich warte, scheinen Mir wie Jahre zu sein. O, wie hart ist dieses Warten f\u00fcr Mich!<br \/>\nGehen Wir weiter: Meine Liebe liebt den Menschen so sehr, dass Ich, wenn Ich ihn ins Dasein rufe, die Zahl der Akte festlege, die er aus Liebe zu Mir tun, wie viele Gebete und gute Werke er verrichten soll; und dies deshalb, um ihm das Recht zu geben, dass Ich ihn stets liebe und ihm die Gnaden und Hilfen zum Gutes tun gew\u00e4hren m\u00f6ge. Doch die Menschen bedienen sich ihrer, um Mich leidvoll warten zu lassen. O, wie lange warte Ich von einem Liebesakt zum n\u00e4chsten, wenn sie Mir \u00fcberhaupt einen [Liebesakt] schenken! Wie beh\u00e4big sind sie im Tun des Guten, im Gebet, wenn sie es \u00fcberhaupt tun! Ich warte immer wieder darauf; Ich f\u00fchle meine ruhelose Liebe, die Mich sehns\u00fcchtig schmachten l\u00e4sst, und die f\u00fcr Mich ein so gro\u00dfes innerliches Leiden darstellt, dass Ich, wenn Ich dem Tod unterworfen w\u00e4re, ebenso oft gestorben w\u00e4re, wie Ich von den Seelen nicht geliebt werde.<br \/>\nDann ist da das lange Warten im Sakrament meiner Liebe. Ich erwarte alle und z\u00e4hle sogar die Minuten [,bis sie kommen], aber leider warte Ich auf viele von ihnen vergebens. Andere kommen mit eisiger K\u00e4lte, die Mir das gr\u00f6\u00dfte und h\u00e4rteste Martyriums meines Wartens bereiten. Wenige sind jene, wo Wir Uns gegenseitig erwarten: nur in diesen f\u00fchle Ich Mich erquickt, wie heimgekehrt in ihre Herzen, wo Ich meine Liebe ausgie\u00dfe und eine Linderung f\u00fcr das harte Martyrium meines st\u00e4ndigen Wartens finde. Manchen scheint dieses Leiden nichts zu sein, dabei ist es das H\u00f6chstma\u00df und stellt das h\u00e4rteste Martyrium dar. Du kannst es selbst beschreiben, wie viel es dich kostet, auf Mich zu warten, sodass du, wenn Ich dem nicht ein Ende bereiten und dich unterst\u00fctzen w\u00fcrde, nicht f\u00e4hig gewesen w\u00e4rest, es auszuhalten.<br \/>\nUnd dann gibt es eine weitere, noch leidvollere Erwartung: die Sehnsucht, der brennende Wunsch, das lange Warten auf das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens. Seit etwa sechstausend Jahren warte Ich auf die R\u00fcckkehr des Menschen in dieses Reich. Ich liebe ihn so sehr, dass Ich w\u00fcnsche und danach verlange, ihn gl\u00fccklich zu sehen, doch dazu m\u00fcssen Wir mit einem einzigen Willen leben: so ist jeder, meinem Willen entgegengesetzte Akt ein Nagel, der Mich durchbohrt. Doch wei\u00dft du, warum? Weil es den Menschen ungl\u00fccklicher und Mir un\u00e4hnlicher macht; und wenn Ich Mich selbst im unermesslichen Ozean meiner Gl\u00fcckseligkeit, meine Kinder aber ungl\u00fccklich sehe \u2013 o wie leide Ich da! W\u00e4hrend Ich warte und warte, umgebe und \u00fcberh\u00e4ufe Ich sie mit Gnaden und Licht, auf eine Weise, dass sie sich selbst beeilen m\u00f6gen, ihr Leben gemeinsam mit Mir zu f\u00fchren, und mit einem einzigen Willen. Das wird ihr Los ver\u00e4ndern: Wir werden die G\u00fcter gemeinsam besitzen und ein endloses Gl\u00fcck teilen.<br \/>\nDie anderen Leiden erlauben Mir manche Ruhepausen, doch der Schmerz des Wartens h\u00f6rt f\u00fcr Mich nie auf, er h\u00e4lt Mich immer auf dem Wachposten, l\u00e4sst Mich ma\u00dflose Erfindungen anwenden und Erfindungen der Liebe machen, dass Himmel und Erde staunen. Er l\u00e4sst Mich so weit gehen, dass Ich den Menschen bitte und anbettle, Mich doch nicht l\u00e4nger warten zu lassen, weil Ich nicht mehr kann und Mich dies zu sehr belastet. Daher, meine Tochter, vereinige dich mit Mir, um das Reich meines Willens zu erwarten und [vereinige dich] mit all dem langen Warten, das die Menschen Mir auferlegen. So sind Wir wenigstens zu zweit, und deine Gesellschaft wird Mir in einem so harten Leid eine Erholung bereiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 21. Juli 1935)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eArme Tochter, wie hart ist doch das Wachen, nicht wahr? Wie oft erduldet dein Jesus diese harten und qualvollen Leiden! Wie lange lassen Mich die Gesch\u00f6pfe wachen! Ich kann sagen, dass Ich stets wache und die Rastlosigkeit meiner Liebe erleide. Wenn die Seele s\u00fcndigt, f\u00fchle Ich, wie sie meinen Armen entgleitet, und Ich wache. Ich schaue sie an und sehe, wie D\u00e4monen sie umgeben, die feiern und sogar das Gute, das sie getan hat, verspotten. Das arme Gute, wie sehr wird es mit dem Schlamm der Schuld bedeckt!<br \/>\nDa Ich sie noch immer liebe, sende Ich ihr kleine Lichtschimmer und wache. Ich gebe ihr Reue, damit sie sich wieder erhebe und Ich wache. Die Minuten scheinen Mir wie Jahrhunderte, und Ich kann mich nicht beruhigen, wenn Ich sie nicht in meine Arme zur\u00fcckkehren sehe \u2026 und so wache Ich. Ich wache stets und sp\u00e4he ihre Herzschl\u00e4ge und die Gedanken ihres Geistes aus, um in ihr die Erinnerung an meine gro\u00dfe Liebe zu wecken, doch leider vergeblich\u2026. und Ich muss weiter warten. Welch hartes Wachen! Wenn sie zu Mir zur\u00fcckkehrt, dann ruhe Ich ein wenig, sonst dauert meine Wache an. Wenn eine andere Seele etwas Gutes tun m\u00f6chte, aber sich damit Zeit l\u00e4sst und sich nie entschlie\u00dft, auch dann wache Ich. Ich trachte sie mit meiner Liebe, mit Inspirationen und sogar mit Verhei\u00dfungen anzulocken, aber sie kann sich nicht entscheiden und findet so viele Vorw\u00e4nde und Schwierigkeiten, wodurch sie Mich stets wachh\u00e4lt.<br \/>\nWie viele und verschiedenartige Wachen bereiten Mir die Gesch\u00f6pfe! Siehe, dies ist der Grund f\u00fcr dein Wachsein, damit du Mir in meinem st\u00e4ndigen Wachen ein wenig Gesellschaft leistest. Leiden Wir darum gemeinsam. Liebe Mich, und Ich werde ein wenig Ruhe in meinem langen Wachen finden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 10. Mai 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-32153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32153\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}