{"id":33714,"date":"2019-09-14T22:13:11","date_gmt":"2019-09-14T20:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-15-1-32\/"},"modified":"2019-09-14T22:13:11","modified_gmt":"2019-09-14T20:13:11","slug":"24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-15-1-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-15-1-32\/","title":{"rendered":"24. SONNTAG DES JAHRESKREIS &#8211; C &#8211; (Lk 15, 1-32)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><span style=\"color: #339966;\">\u201eAls er alles durchgebracht hatte, kam eine gro\u00dfe Hungersnot \u00fcber das Land, und es ging ihm sehr schlecht\u201c (Lk 15, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich nach meiner Gewohnheit im heiligen Willen Gottes, und als sich vor meinem Geist dieser unermesslich gro\u00dfe leere Raum des H\u00f6chsten Heiligsten Willens auftat, \u00fcberlegte ich: \u201eWie kann es je sein, dass dieser freie Raum mit der Erwiderung menschlicher Akte angef\u00fcllt wird, die in diesem anbetungsw\u00fcrdigen G\u00f6ttlichen Willen getan wurden? Dazu m\u00fcssten alle Schranken (Hindernisse) des menschlichen Willens entfernt werden, die den Eintritt in diese ewige und himmlische Sph\u00e4re des h\u00f6chsten Willens verhindern, in der Gott diese Akte anscheinend erwartet, damit der Mensch zu seinem Ursprung zur\u00fcckkehre, in die Ordnung der Sch\u00f6pfung und in jene ersten Schritte und Pfade, wo er seinen Anfang hatte.<br \/>\nUnd doch sieht man in der Welt nichts Neues, das gut w\u00e4re: die S\u00fcnden sind so, wie sie waren, vielmehr wird es noch schlimmer; und wenn man von manchen religi\u00f6sen Erweckung[sbewegung]en h\u00f6rt, von lauteren Werken katholischer Kreise, so scheinen einige blo\u00df \u00fcberdeckt (kaschiert) von diesem Guten, andere tragen den Anschein des Guten \u2013 doch tief drinnen, in der Substanz, sind Laster und Leidenschaften vorhanden, die noch mehr als fr\u00fcher zu beweinen sind. Und in Gott betrachtet, o, wie widersprechen sie dem reinsten ewigen G\u00f6ttlichen Willen! Wie k\u00f6nnte der Mensch also wie mit einem einzigen Schlag alle Laster ert\u00f6ten und allen Tugenden das Leben geben, was erforderlich w\u00e4re, um in dieser Sph\u00e4re des h\u00f6chsten Willens zu leben? Denn beim Leben im G\u00f6ttlichen Willen gibt es keine Kompromisse oder ein zwischen Tugenden und Lastern gespaltenes Leben, sondern man muss alles opfern, um alles in den Willen Gottes umzuwandeln. Der menschliche Wille und das [rein] menschliche darf kein Leben mehr haben, sondern d\u00fcrfen nur existieren, damit sich der Wille Gottes in ihnen erf\u00fclle und Gott sein Leben in uns entfalten kann.\u201c W\u00e4hrend ich nun \u00fcber dies und \u00e4hnliches nachdachte, unterbrach der s\u00fc\u00dfe Jesus meine Gedanken und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eUnd doch wird es so sein, meine Tochter. Dieser unermessliche leere Raum meines Willens wird von den Akten der Menschen angef\u00fcllt werden, die in meinem Willen verrichtet werden. Der G\u00f6ttliche Wille ist aus dem ewigen Scho\u00df des H\u00f6chsten Wesens zum Wohle des Menschen hervorgegangen. Dieser unser Wille trat in einem einzigen Akt aus Uns hervor, um den Menschen so sehr zu \u00fcberw\u00e4ltigen, dass er keinen Ausweg mehr finde. Dann vervielf\u00e4ltigte Er sich in so viele unz\u00e4hlige Akte, um ihn zu umgeben und ihm zu sagen: \u201eSiehst du, dieser mein Wille h\u00fcllt dich nicht nur ein, sondern ist dauernd damit besch\u00e4ftigt, unmittelbare Akte auszuf\u00fchren, um sich selbst bekannt zu machen und als Erwiderung deinen Akt in meinem Willen zu empfangen.\u201c Alle Dinge haben ihre Entsprechung (Antwort, Erwiderung), sonst k\u00f6nnte man sie nutzlose und wertlose Werke nennen.<br \/>\nDer vom S\u00e4mann in die Erde ges\u00e4te Same erfordert eine Antwort: dass n\u00e4mlich der Same weitere Samen hervorbringt, zehnfach, zwanzigfach, drei\u00dfigfach. Der vom Landmann gepflanzte Baum reagiert durch Hervorbringung und Vermehrung seiner Fr\u00fcchte. Das aus der Quelle gesch\u00f6pfte Wasser antwortet, indem es den Durst l\u00f6scht, und jenen w\u00e4scht und reinigt, der es gesch\u00f6pft hat; das entz\u00fcndete Feuer erwidert mit der Glut und seinem Dienst an der Menschheit. So besitzen alle anderen \u2013 vom [Sch\u00f6pfer-]Gott mit seiner generativen Kraft geschaffenen Dinge \u2013 die Kraft der Neubildung (Regeneration), sie vervielf\u00e4ltigen sich und bringen ihren Austausch hervor (reagieren entsprechend).<br \/>\nSollte nun einzig dieser unser Wille, Der mit so viel Liebe, so vielen Offenbarungen und so vielen kontinuierlichen Akten aus Uns hervorging, ohne jene Entsprechung bleiben, dass andere menschliche Willen in G\u00f6ttliche [Willen] neugebildet (regeneriert) w\u00fcrden? Der Same schenkt den n\u00e4chsten Samen: die Frucht bringt die n\u00e4chste Frucht hervor, der Mensch zeugt einen anderen Menschen, der Meister bildet den n\u00e4chsten Meister\u2026 &#8211; nur unser Wille sollte \u2013 wie machtvoll Er auch sei \u2013 einsam, isoliert bleiben, ohne Entsprechung, und ohne sich im menschlichen Willen generieren und vermehren zu k\u00f6nnen? Ach nein! Dies ist unm\u00f6glich, unser Wille wird seine Entsprechung finden und seine G\u00f6ttliche Generation im menschlichen Willen haben, umso mehr, da dies unser prim\u00e4rer Akt war, wof\u00fcr alle Dinge erschaffen wurden, d.h., dass unser Wille den menschlichen Willen umwandelt und in den G\u00f6ttlichen Willen neubildet (regeneriert).<br \/>\nEin Wille ist aus Uns hervorgegangen, einen Willen wollen wir. Alle anderen Dinge wurden in sekund\u00e4rer Ordnung geschaffen, w\u00e4hrend dies in der prim\u00e4ren Ordnung der Sch\u00f6pfung getan und festgesetzt wurde. Es k\u00f6nnte h\u00f6chstens einige Zeit [bis zu seiner Verwirklichung] dauern, aber die Jahrhunderte werden nicht enden, bevor mein Wille nicht sein Ziel erlangt. Wenn mein Wille den Zweck der Regeneration in Zweitrangigem erlangte \u2013 so umso mehr in der prim\u00e4ren Bestimmung. Niemals w\u00e4re unser Wille aus unserem Scho\u00df hervorgetreten mit dem Wissen, nicht seine vollst\u00e4ndigen Wirkungen erreichen zu k\u00f6nnen, dass n\u00e4mlich der menschliche Wille im G\u00f6ttlichen regeneriert (neu gebildet) wird.<br \/>\nMeinst du, dass die Dinge immer so bleiben wie sie heute sind? Ach, nein! Mein Wille wird alles \u00fcberw\u00e4ltigen (fortrei\u00dfen), Er wird \u00fcberall Chaos anrichten, es wird alles drunter und dr\u00fcber gehen und viele neue Ph\u00e4nomene werden auftreten, um den Stolz des Menschen zu dem\u00fctigen; den Menschen werden weder Kriege, Revolutionen, noch Todesopfer (Sterblichkeit) aus vielerlei Gr\u00fcnden erspart bleiben, damit sie in die Knie gehen und bereit werden f\u00fcr die Regeneration (Neubildung, Wiederherstellung) des G\u00f6ttlichen Willens im menschlichen. Und alles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen offenbare und alles, was du in Ihm tust, ist nichts anderes als die Bereitung des Weges, der Mittel, der Lehren, des Lichtes, der Gnaden, damit mein Wille im menschlichen Willen neugebildet werde.<br \/>\nW\u00fcrde dies nicht eintreten, so h\u00e4tte Ich dir nicht so viel mitgeteilt, noch dich so lange Zeit in einem Bett geopfert, um in dir die Fundamente der Wiederherstellung meines Willens in dem deinen zu legen, und dich deshalb st\u00e4ndig meinen Willen aus\u00fcben (vollziehen) zu lassen\u2026. H\u00e4ltst du es f\u00fcr unbedeutend, dass Ich st\u00e4ndig in dir bleibe, dir die Worte meines Gebetes eingebe und dich meine Leiden f\u00fchlen lasse, die gemeinsam mit Mir einen ganz anderen Stellenwert, andere Wirkungen und eine andere Macht erlangen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich k\u00f6nnte sagen, dass Ich gleichsam die erste Statue forme \u2013 die erste Seele der Neuschaffung meines Willens in ihr; danach wird die Herstellung von Faksimiles (Kopien) leichter gelingen. Deshalb rate Ich dir stets, aufmerksam zu sein, denn es steht allzu viel am Spiel \u2013 es geht um das Wichtigste im Himmel und auf Erden: es geht darum, die Rechte unseres Willens sicherzustellen, den Zweck der Sch\u00f6pfung sowie die ganze Glorie f\u00fcr Uns wiederherzustellen, wof\u00fcr alle Dinge erschaffen wurden, und darum, dass Wir nun alle Gnaden ausgie\u00dfen, die unser Wille den Menschen zu geben beschlossen hatte, wenn sie in allem unseren Willen erf\u00fcllt h\u00e4tten.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 18. Juni 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine gewohnte Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT fort. W\u00e4hrend ich seinen Akten folgte, sah ich eine Menge Leute, die alle von kleiner Gestalt waren \u2013 schlecht ern\u00e4hrt, kr\u00e4nklich, rachitisch und einige mit Wunden. In dieser Menge konnte man weder kindliche Frische, noch die Sch\u00f6nheit jugendlichen Alters, noch die W\u00fcrde des reifen Menschen entdecken. Sie erschienen wie eine Ansammlung von Leuten ohne Ordnung, nicht gut gen\u00e4hrt, ausgehungert, und wenn sie a\u00dfen, wurden sie nie satt. Wie viel Mitleid erregte diese gro\u00dfe Menge, welche fast die ganze Welt zu sein schien! Ich wusste nicht, wer sie waren, noch die Bedeutung ihres Wesens \u2013 dass niemand von ihnen zur rechten Statur herangewachsen war. Da trat mein geliebter Jesus seufzend aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, welch ungl\u00fcckliche Menschenmenge! Diese sind nichts anderes als jene vielen, die das v\u00e4terliche Erbe verlassen haben, das ihnen ihr Himmlischer Vater gegeben hat. Arme Kinder, ohne v\u00e4terliches Erbe! Sie besitzen weder ihre L\u00e4ndereien, wo sie sicher leben k\u00f6nnten, noch haben sie genug Nahrung, um sich zu ern\u00e4hren, und sind gen\u00f6tigt, von Diebstahl und Raub und von substanzlosen Speisen zu leben. Daher ist es f\u00fcr sie quasi schwierig, zur rechten Gestalt heranzuwachsen, da ihre Glieder nicht kr\u00e4ftig genug sind, um sich zu entwickeln. So sind sie rachitisch, schwach, am Verhungern, ohne je satt zu werden. Alles, was sie zu sich nehmen, ist ihrem Wachstum nicht zutr\u00e4glich, da es keine passenden und ihnen zugedachten Speisen sind, und auch nicht zu ihrem Erbe geh\u00f6ren.<br \/>\nMeine Tochter, das Erbe, das mein Himmlischer Vater diesen Menschen gegeben hatte, war mein G\u00f6ttlicher Wille. In Ihm sollten sie [ad\u00e4quate] Speise finden, um zur rechten Gestalt heranzuwachsen, balsamische Luft, um gesund und stark zu werden, und die ihrem Gesicht eine kindliche Frische, die Sch\u00f6nheit des Jugendalters und die W\u00fcrde eines reifen Menschen einpr\u00e4gen sollte. Nichts Gutes gab es in diesem Erbe, wor\u00fcber der Mensch nicht Besitzer sein sollte. Er sollte alle G\u00fcter, die er wollte, zu seiner Verf\u00fcgung haben, in der Seele und im Leib. Als der Mensch das Erbe meines G\u00f6ttlichen Willens verlie\u00df, fand er die Dinge nicht mehr zu seiner Verf\u00fcgung und war nicht mehr Herr, sondern Diener und gezwungen, von M\u00fchsalen zu leben. Wie kann er dann zur rechten Gestalt heranwachsen?<br \/>\nDeshalb erwarte Ich mit so viel Liebe die vielen, die in unserem Erbe des G\u00f6ttlichen FIAT leben sollen. Dieses Erbe wird Uns sch\u00f6ne Menschen mit richtigen Proportionen heranbilden, sch\u00f6n und frisch, die sich mit nahrhaften Speisen ern\u00e4hren, sodass sie stark und voll entwickelt sein werden und den ganzen Ruhm unseres sch\u00f6pferischen Werkes ausmachen. Unser Kummer ist gro\u00df, wenn Wir diese ungl\u00fcckliche und entstellte Schar ansehen, und voll Schmerz wiederholen Wir: \u2018Ach, unser Werk kam nicht schwach aus unseren H\u00e4nden hervor, ohne Sch\u00f6nheit und Frische, sondern sein blo\u00dfer Anblick erf\u00fcllte Uns mit Liebe, ja entz\u00fcckte Uns, so sch\u00f6n war es.\u2019 Bei diesen Worten schwillt unsere Liebe an, m\u00f6chte nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und unseren G\u00f6ttlichen Willen auf den Weg senden, damit Er unter den Gesch\u00f6pfen herrsche und unser Werk so sch\u00f6n und grazi\u00f6s wiederherstelle, wie es aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 6. Januar 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #339966;\">\u201eDer Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn\u201c (Lk 15, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine gesegnete Tochter, du musst wissen, dass unsere Liebe und der brennende Wunsch nach der Gesellschaft des Gesch\u00f6pfes so gro\u00df sind, dass Wir ihm schon bei seiner Erschaffung den k\u00f6niglichen Platz in unserem G\u00f6ttlichen Willen anweisen. Somit hat je des Gesch\u00f6pf seinen Ehrenplatz in unserem G\u00f6ttlichen Palast, und sein Ursprung, sein erster Akt des Lebens, sowohl in der Ewigkeit wie in der Zeit, sind in unserem Fiat. Der Mensch existierte noch nicht in der Welt, da wiesen Wir ihm schon in Liebe und sehns\u00fcchtiger Erwartung nicht nur seinen Platz an, sondern stellten ihm unsere Liebe, Heiligkeit, Macht, Sch\u00f6nheit und unser Licht als Ge leit zur Verf\u00fcgung. Die Kreatur, das Gesch\u00f6pf, ist die edle Prinzessin, die von der Himmelsh\u00f6he herabsteigt, um die Verbannung zu durchwandern. Aber unser Wille verl\u00e4sst sie nicht, sondern steigt gemeinsam mit ihr hinunter, schlie\u00dft sich um sie und geht zusam men mit ihr durch das Exil. In jeden Akt, den sie tut, in die Leiden, Freuden oder diversen Begegnungen legt Er seinen prim\u00e4ren G\u00f6ttlichen Akt hinein, damit sie ihren Adel und ihren Stand als Prinzessin bewahre.<br \/>\nUnd wenn Er sie mit all seinen G\u00fctern angef\u00fcllt hat, sodass sie keine weiteren mehr fassen kann, nimmt Er sie wieder in die Himmelsh\u00f6hen hinauf und pr\u00e4sentiert sie triumphierend dem ganzen Himmlischen Hof. Dies also m\u00f6chte mein G\u00f6ttlicher Wille mit dem Gesch\u00f6pf tun \u2013 und dies vermag Er zu tun. Doch zu unserem Leidwesen m\u00fcssen Wir sehen, dass die Seele, sobald sie in die Verbannung hinabsteigt, ihren k\u00f6niglichen Platz sowie ihren edlen Ursprung vergisst und sich daf\u00fcr gerne von unserem Willen lossagen m\u00f6chte, Der sie z\u00e4rtlicher als eine Mutter in seinen Ar men tr\u00e4gt; und die Tore ihrer Sinne gebrauchend, die Wir ihr ge schenkt haben, steigt sie in die Niedrigkeit ihres menschlichen Willens hinab. Wir hatten ihr diese Tore geschenkt, damit sie wieder zu Uns aufsteige und mitten in ihrer Verbannung kleine Abstecher in den Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers mache. Sie jedoch ben\u00fctzt diese Tore, um ihre kleinen Abstecher in Armseligkeit, Schw\u00e4che und Leiden schaften zu machen, die ihr den Adel rauben. So erkennt man in der menschlichen Kreatur nicht mehr die Prinzessin vom Himmel, son dern eine Dienerin der Erde.<br \/>\nTrotzdem verschlie\u00dfen Wir unsere T\u00fcren, d.h. unsere Liebe, Vaterg\u00fcte und mitleidsvolle Barmherzigkeit nicht, sondern erwarten sie weiterhin: sobald Wir sehen, dass sie die T\u00fcren [ihrer Sinne] schlie\u00dft, um in unseren Willen zu kommen, gehen Wir ihr entgegen und \u00f6ffnen weit unsere Tore. Obwohl Wir in ihr eine unattraktive Sch\u00f6nheit erblicken, die ihre k\u00f6nigliche Kleidung zerrissen und beschmutzt hat, machen Wir ihr keinen Vorwurf, sondern fragen sie mit ganz v\u00e4terlichem Erbarmen: \u201aWo bist du gewesen? Arme Tochter, wie bist du heruntergekommen! Hast du gesehen, wie schlecht es dir bekam, in der Niedrigkeit deines menschlichen Willens und getrennt von Uns zu leben? Du warst ohne F\u00fchrung unterwegs, ohne Licht, Nahrung und Verteidigung. Mach es daher nicht mehr, damit du wiederhergestellt werdest und das verlorene Gut wiedergewinnst.\u2019 Wir wissen, dass die Seele ohne unseren G\u00f6ttlichen Willen nichts Gutes tun kann. Es ist, als wollte sie ohne Augen sehen, ohne F\u00fc\u00dfe gehen und ohne Spei se leben. Gib daher acht und verlass nie meinen G\u00f6ttlichen Willen, wenn du Kraft, Licht, Unterst\u00fctzung, ja deinen Jesus selbst zu dei ner Verf\u00fcgung finden m\u00f6chtest.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 29. April 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-33714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}