{"id":34758,"date":"2025-10-04T12:00:07","date_gmt":"2025-10-04T10:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/27-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-17-5-10\/"},"modified":"2025-09-30T21:11:09","modified_gmt":"2025-09-30T19:11:09","slug":"27-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-17-5-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/27-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-17-5-10\/","title":{"rendered":"27. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; C &#8211; (Lk 17, 5-10)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">5In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: St\u00e4rke unseren Glauben! 6Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so gro\u00df w\u00e4re wie ein Senfkorn, w\u00fcrdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er w\u00fcrde euch gehorchen.<br \/>\n7Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pfl\u00fcgt oder das Vieh h\u00fctet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? 8Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, g\u00fcrte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.<br \/>\n9Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? 10So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unn\u00fctze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSt\u00e4rke unseren Glauben!\u201c (Lk 17,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen lie\u00df sich Jesus weiterhin dann und wann sehen, und teilte mir ein wenig von seinen Leiden mit, und manchmal erschien auch der Beichtvater mit Ihm. Da er mir aufgetragen hatte, ich m\u00f6ge f\u00fcr ihn in bestimmten Anliegen bitten, und ich ihn nun zusammen mit Jesus sah, begann ich Jesus zu bitten, das zu gew\u00e4hren, was er w\u00fcnschte.<br \/>\nAls ich Ihn bat, wandte sich Jesus voller G\u00fcte dem Beichtvater zu und sprach zu ihm:<br \/>\n\u201eIch will, dass der Glaube dich \u00fcberall \u00fcberflutet, gerade so wie die Boote mit dem Wasser des Meeres \u00fcberflutet werden, und da Ich Selbst der Glaube bin, wirst du von Mir \u00fcberflutet werden, der Ich alles besitze, alles vermag und freim\u00fctig allen gebe, die Mir vertrauen, ohne zu denken, was kommen wird, oder wann es sein wird, und wie du etwas tun wirst, Ich Selbst werde da sein, um dir gem\u00e4\u00df deinen Bed\u00fcrfnissen beizustehen.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eWenn du dich in diesem Glauben \u00fcbst, gleichsam in ihm schwimmst, werde Ich als Vergeltung drei geistliche Freuden in dein Herz eingie\u00dfen: erstens wirst du in die Dinge Gottes mit Klarheit eindringen, und im Verrichten heiliger Dinge wirst du dich mit solcher Fr\u00f6hlichkeit und Freude \u00fcberflutet f\u00fchlen, dass du dich ganz davon durchtr\u00e4nkt f\u00fchlst, und dies ist die Salbung meiner Gnade.<br \/>\nZweitens wirst du dich von irdischen Dingen gelangweilt f\u00fchlen und in deinem Herzen Freude f\u00fcr himmlische Dinge empfinden. Drittens, v\u00f6llige Lossch\u00e4lung von allem, und dort, wo du fr\u00fcher Neigungen sp\u00fcrtest, wirst du dich bel\u00e4s-tigt f\u00fchlen; dies fl\u00f6\u00dfe Ich bereits seit einiger Zeit in dein Herz ein, und du erf\u00e4hrst es schon.<br \/>\nAus diesen Gr\u00fcnden wird dein Herz \u00fcberschwemmt werden mit der Freude, derer sich die entbl\u00f6\u00dften Seelen erfreuen, deren Herzen derart von meiner Liebe \u00fcberflutet sind, dass sie von all den Dingen, die sie \u00e4u\u00dferlich umgeben, keinerlei Eindruck erhalten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 25. Juni 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann zeigte Er mir sein Herz, das drei verschiedene Kugeln aus Licht enthielt, die dann eine einzige bildeten. Und Jesus setzte seine Rede fort und sprach: \u201eDie Kugeln aus Licht, die du in meinem Herzen siehst, sind der Glaube, die Hoffnung und die Liebe, welche ich auf die Erde brachte, um den leidenden Menschen gl\u00fccklich zu machen, indem Ich sie ihm als Gabe anbot; so m\u00f6chte Ich auch dir damit ein noch spezielleres Geschenk machen.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend seiner Rede kamen viele F\u00e4den aus Licht aus diesen Lichtkugeln hervor, die meine Seele wie eine Art Netz \u00fcberfluteten, und ich verblieb in seinem Inneren. Und Jesus: \u201eSiehe, mit diesem also w\u00fcnsche Ich, dass du deine Seele besch\u00e4ftigst.<br \/>\nFliege zuerst mit den Fl\u00fcgeln des Glaubens, und indem du in dieses Licht eintauchst, wirst du immer Neues \u00fcber Mich, deinen Gott erkennen und [neues Wissen] erlangen; doch wenn du Mich tiefer erkennst, wird sich deine Nichtigkeit gleichsam aufgel\u00f6st f\u00fchlen, und du wirst keine St\u00fctze mehr finden.<br \/>\nDu aber erhebe dich h\u00f6her und tauche ein in das unermessliche Meer der Hoffnung, das aus allen Verdiensten besteht, die Ich im Laufe meines sterblichen Lebens erworben habe und aus allen Leiden meiner Passion, die Ich auch dem Menschen zum Geschenk gab.<br \/>\nNur durch dieses [Geschenk] kannst du die unermesslichen Sch\u00e4tze des Glaubens erhoffen, denn es gibt keine andere Weise, wie man sie erhalten k\u00f6nnte&#8230;.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 19. September 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, lie\u00df sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus eine kleine Weile sehen und Er sagte \u2013 ich wei\u00df nicht warum \u2013 zu mir: \u201eMeine Tochter, die ganze Grundlegung des Katholischen Glaubens liegt im Gegr\u00fcndet-Sein in der Liebe, welche die Herzen vereint und sie in Mir leben l\u00e4sst.\u201c<br \/>\nDann warf Er sich in meine Arme und w\u00fcnschte, dass ich Ihn erfrische.<br \/>\nNachdem ich so viel tat, als ich konnte, tat Er das gleiche an mir und verschwand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 27. Januar 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich bitterste Tage der Tr\u00e4nen, der Entbehrung und des Schweigens durchgemacht habe, kann mein armes Herz nicht mehr. Die Marter, au\u00dferhalb meiner Mitte, Gott, zu sein, ist so gro\u00df, dass ich st\u00e4ndig zermalmt werde inmitten dichter Wogen eines w\u00fctenden Sturmes, und in einem Zustand gro\u00dfer Gewalt bin, sodass ich in jedem Augenblick den Tod erleide, und was noch schlimmer ist, ich kann nicht sterben.<br \/>\nAls ich mich in dieser Lage befand, lie\u00df Er sich f\u00fcr eine kleine Weile sehen und sagte mir: \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in allen Dingen den Willen eines anderen tut, sagt man, dass sie Vertrauen in diese Person hat, deshalb lebt sie von dem Willen jemandes anderen, und nicht von ihrem eigenen.<br \/>\nSo sage Ich, wenn die Seele meinen Willen in allem tut, dass sie Glauben hat. So sind also der G\u00f6ttliche Wille und der Glaube Zweige, die vom selben Stamm hervorgebracht werden; und da der Glaube einfach ist, bringen der Glaube und der G\u00f6ttliche Wille einen dritten Zweig hervor, jenen der Einfachheit.<br \/>\nUnd so erwirbt die Seele die Eigenschaften einer Taube in allem zur\u00fcck. Willst du nicht meine Taube sein?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 22. November 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bek\u00fcmmert, als wollte der Herr mich abermals seiner Gegenwart berauben und mir deshalb die Leiden wegnehmen; und ich f\u00fchlte auch ein wenig Misstrauen. Nach langem Warten kam Er kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wer sich vom Glauben ern\u00e4hrt, erwirbt g\u00f6ttliches Leben, und indem er g\u00f6ttliches Leben erlangt, vernichtet er das menschliche, d.h., er vernichtet in sich die Keime, welche die Urs\u00fcnde hervorbrachte und erlangt die vollkommene Natur zur\u00fcck, wie sie aus meinen H\u00e4nden herausging, Mir \u00e4hnlich.<br \/>\nUnd dadurch kommt er so weit, die Natur der Engel selbst an Adel zu \u00fcbertreffen.\u201c Nach diesen Worten verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. M\u00e4rz 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Wenn die Seele Meiner beraubt ist, so ist dies nicht Trennung, sondern Schmerz; du hast Recht, wenn du sagst, dass sie mehr als t\u00f6dlich ist, aber dieser Schmerz hat die Eigenschaft, die unzertrennliche Einheit mit Mir nicht zu trennen, sondern mit noch st\u00e4rkeren und festeren Banden zu verbinden.<br \/>\nNicht nur das, sondern jedes Mal, wenn die Seele ohne ihre Schuld gleichsam Meiner beraubt ist, erstehe Ich f\u00fcr sie zu neuem Leben von Kenntnissen auf, indem Ich Mich noch mehr begreifen lasse, Ich gebe ihr neue Liebe, indem Ich sie noch mehr liebe, und neue Gnade, um sie zu bereichern und zu versch\u00f6nern.<br \/>\nUnd sie ersteht zu neuem G\u00f6ttlichem Leben, zu neuer Liebe und zu neuer Sch\u00f6nheit, denn es ist gerecht, dass, wenn die Seele t\u00f6dliche Leiden erduldet, ihr Leben durch neues G\u00f6ttliches Leben ersetzt wird.<br \/>\nW\u00e4re dies nicht so, so w\u00fcrde Ich mich von der Liebe des Gesch\u00f6pfes besiegen lassen, was nicht sein kann. Und au\u00dferdem stimmt es nicht, dass die H\u00f6chste K\u00f6nigin nie Meiner beraubt war \u2013 getrennt von Mir war sie nie, jedoch auch beraubt, aber dies tat der Erhabenheit ihrer Heiligkeit keinen Abbruch, sondern mehrte sie noch.<br \/>\nWie oft belie\u00df Ich Sie im Zustand des reinen Glaubens, denn da Sie die K\u00f6nigin der Schmerzen und die Mutter aller Lebenden sein sollte, konnte Ihr die sch\u00f6nste Zierde und die strahlendste Perle nicht fehlen, die Ihr die Charakteristik der K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer und erhabenen Mutter aller Schmerzen verlieh.<br \/>\nDiese Pein, im reinen Glauben gelassen zu sein, disponierte Sie dazu, das Pfand meiner Lehren, den Schatz der Sakramente und aller G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zu empfangen. Da n\u00e4mlich meine Beraubung die gr\u00f6\u00dfte Pein ist, versetzt sie die Seele in den Umstand, dass sie die Schatzkammer der gr\u00f6\u00dften G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers, seiner h\u00f6chsten Erkenntnisse und Geheimnisse zu werden verdient.<br \/>\nWie oft habe Ich an dir nicht so gehandelt? Nach einer meiner Beraubungen tat Ich dir die h\u00f6chsten Kenntnisse \u00fcber meinen Willen kund und machte dich somit schlie\u00dflich zur Schatzwalterin, nicht nur seiner Kenntnisse, sondern meines Willens selbst.<br \/>\nUnd die H\u00f6chste K\u00f6nigin musste au\u00dferdem als Mutter alle Seelenzust\u00e4nde besitzen, daher auch den Zustand des reinen Glaubens, um ihren Kindern diesen unersch\u00fctterlichen Glauben geben zu k\u00f6nnen, der Blut und Leben hingeben l\u00e4sst, um den Glauben zu verteidigen und zu bezeugen.<br \/>\nWenn Sie diese Gabe des Glaubens nicht besessen h\u00e4tte, wie h\u00e4tte Sie diese ihren Kindern geben k\u00f6nnen?\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 22. August 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn euer Glaube auch nur so gro\u00df w\u00e4re wie ein Senfkorn\u2026\u201c (Lk 17,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So f\u00fchlte ich mich ganz ins H\u00f6chste FIAT versenkt, dass ich mich wie ein mit seinem Licht getr\u00e4nkter Schwamm f\u00fchlte. Alle geschaffenen Dinge schienen mir den Kuss des G\u00f6ttlichen Willens zu bringen, und in diesem Kuss empfand ich die Lippen meines Sch\u00f6pfers, Der sie mir aufdr\u00fcckte.<br \/>\nMir schien, dass das FIAT die Drei G\u00f6ttlichen Personen zugleich mit sich brachte. W\u00e4hrend nun mein Geist im Licht des FIAT aufging, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn mein Wille sein Reich auf Erden hat und die Seelen in Ihm leben werden, wird der Glaube keinen Schatten und keine R\u00e4tsel mehr haben, sondern alles wird Klarheit und Sicherheit sein.<br \/>\nDas Licht meines Willens wird in den geschaffenen Dingen selbst die klare Vision ihres Sch\u00f6pfers bringen, und die Seelen werden Ihn in allem, was Ich aus Liebe zu ihnen gemacht habe, mit H\u00e4nden greifen k\u00f6nnen.<br \/>\nGegenw\u00e4rtig ist der menschliche Wille ein Schatten f\u00fcr den Glauben, die Leidenschaften sind wie Wolken, welche sein klares Licht verdunkeln, und dem Glauben geschieht es wie der Sonne: obwohl die Sonne scheint, verdunkeln die dichten Wolken, die sich in den unteren Luftschichten bilden, ihr Licht, und es scheint so finster, als w\u00e4re es Nacht.<br \/>\nWer die Sonne nie gesehen hat, der k\u00f6nnte meinen, dass sie nicht da sei. Doch wenn ein heftiger Wind die Wolken zerstreut, und die Menschen ihr strahlendes Licht sozusagen greifen k\u00f6nnen \u2013 wer w\u00fcrde da noch zu behaupten wagen, die Sonne existiere nicht!<br \/>\nIn diesen Umst\u00e4nden befindet sich der Glaube, da mein Wille nicht regiert. Die Menschen sind fast wie Blinde, die den anderen Glauben schenken m\u00fcssen, dass es einen Gott gibt.<br \/>\nWenn aber mein G\u00f6ttliches FIAT regiert, wird sein Licht sie die Existenz ihres Sch\u00f6pfers mit H\u00e4nden greifen lassen, und so wird es nicht mehr notwendig sein, dass die anderen es ihnen sagen. So wird es keine Schatten und Wolken mehr geben.\u201d<br \/>\nAls Er das sagte, lie\u00df Jesus eine Welle von Freude und Licht aus seinem Herzen hervorstr\u00f6men, die den Gesch\u00f6pfen noch mehr Leben schenken wird und f\u00fcgte mit nachdr\u00fccklicher Liebe hinzu:<br \/>\n\u201eWie ersehne Ich das Reich meines Willens! Es wird den \u00dcbeln der Gesch\u00f6pfe und unserem Kummer ein Ende setzen. Himmel und Erde werden einander zul\u00e4cheln, unsere und ihre Feste werden wieder die Ordnung des Ursprungs der Sch\u00f6pfung besitzen.<br \/>\nWir werden einen Schleier \u00fcber alles legen, damit die Feste nie mehr unterbrochen werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. Juni 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde\u2026\u201c (Lk 17, 10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hielt die gewohnte Anbetung meines gekreuzigten Jesus, und w\u00e4hrend des Gebetes f\u00fchlte ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus in meiner N\u00e4he, der seinen Arm um meinen Hals schlang und mich fest an sich dr\u00fcckte, w\u00e4hrend Er mir gleichzeitig meinen letzten verstorbenen Beichtvater zeigte (Don Francesco De Benedictis, 30.1.1926).<br \/>\nEr schien mir nachdenklich und ganz gesammelt, doch sprach er nichts. Mein Jesus betrachtete ihn und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, dein Beichtvater hat gro\u00dfe Dinge vor Mir gefunden, denn wenn er einen Dienst, eine Aufgabe unternahm, unterlie\u00df er nichts, um diesen Dienst genau auszuf\u00fchren. Er war sehr aufmerksam, brachte gro\u00dfe Opfer, und wenn n\u00f6tig, war er auch bereit, das eigene Leben einzusetzen, damit sein Dienst genau ausgef\u00fchrt werde.<br \/>\nEr f\u00fcrchtete, dass er f\u00fcr die ihm anvertrauten Werke selbst, wenn er sie nicht ausf\u00fchrte, wie es seinem Dienst entsprach, ein Hindernis sein k\u00f6nnte. Dies bedeutet, dass er meine Werke sch\u00e4tzte und ihnen den richtigen Wert verlieh, und seine Achtsamkeit zog die f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieses Dienstes notwendige Gnade an.<br \/>\nDies scheint nichts Wichtiges zu sein, ist jedoch alles. Wenn n\u00e4mlich jemand zu einem Dienst gerufen wird und die mit dieser Aufgabe verbundenen Pflichten erf\u00fcllt, bedeutet dies, dass er es f\u00fcr Gott tut, und in der Erf\u00fcllung der eigenen Pflicht besteht die Heiligkeit. Nun ist er vor Mich gekommen mit der Erf\u00fcllung der eigenen Pflichten, die ihm anvertraut wurden. Wie k\u00f6nnte Ich ihn nicht belohnen, wie er es sich verdient hat?\u201d<br \/>\nAls Jesus dies sagte, schien sich der Beichtvater in noch tieferer Sammlung zu konzentrieren, und in seinem Angesicht spiegelte sich das Licht Jesu wieder, doch sprach er kein einziges Wort zu mir.<br \/>\nDann nahm Jesus seine Rede wieder auf: \u201eMeine Tochter, wenn ein Untergebener (Mitarbeiter) einen Dienst versieht und einen Fehler [dabei] macht, wenn er den Dienstpflichten gegen\u00fcber nicht aufmerksam ist, kann er gro\u00dfe Kalamit\u00e4ten verursachen.<br \/>\nStelle dir jemanden vor, der das Amt eines Richters, eines K\u00f6nigs, eines Ministers oder eines B\u00fcrgermeisters innehat: Wenn er einen Fehler macht und nicht sorgf\u00e4ltig auf seine eigenen Pflichten achtet, kann das den Untergang von Familien, St\u00e4dten und sogar von ganzen Reichen bedeuten.<br \/>\nWenn dieser Fehlgriff, dieser Mangel an Aufmerksamkeit von einer Privatperson ver\u00fcbt wird, die nicht diesen Dienst versieht, w\u00fcrde er nicht so gro\u00dfes \u00dcbel nach sich ziehen.<br \/>\nDenn die M\u00e4ngel in den \u00c4mtern wiegen schwerer und bringen gravierendere Folgen mit sich. Wenn Ich einen Beichtvater berufe, um ihm ein Amt zu geben, und in diesem Dienst ein Werk von Mir anvertraue, und Ich sehe [auf seiner Seite] nicht die Aufmerksamkeit noch die Erf\u00fcllung seiner eigenen, mit diesem Amt verbundenen Pflichten, dann gebe Ich ihm weder die n\u00f6tige Gnade noch ausreichendes Licht zum Verst\u00e4ndnis der ganzen Bedeutung meines Werkes.<br \/>\nIch kann auch nicht auf ihn vertrauen, weil Ich sehe, dass er das von Mir ihm anvertraute Werk nicht sch\u00e4tzt. Meine Tochter, wer sein Amt genau versieht, zeigt, dass er es tut, um meinen Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nSonst hie\u00dfe es, dass er es f\u00fcr menschliche Absichten macht: o, wenn du den Unterschied zwischen diesen beiden kennen w\u00fcrdest!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 13. Mai 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-34758","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34758"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34758\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}