{"id":36227,"date":"2019-12-07T16:00:22","date_gmt":"2019-12-07T15:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=36227"},"modified":"2019-12-06T23:09:56","modified_gmt":"2019-12-06T22:09:56","slug":"2-adventssonntag-a-mt-3-1-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-adventssonntag-a-mt-3-1-12\/","title":{"rendered":"2. ADVENTSSONNTAG \u2013 A (Mt 3, 1-12)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><span style=\"color: #800080;\">\u201eBereitet dem Herrn den Weg!\u201c (Mt 3, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, wie sch\u00f6n ist dies! Das Gesch\u00f6pf kann keine gr\u00f6\u00dfere Ehre empfangen, als in meinen Willen eingelassen zu werden. Die Augenblicke, die kleinsten Akte, die in Ihm getan werden, umfassen Jahrhunderte, und sind, da sie g\u00f6ttlich sind, von solcher Macht erf\u00fcllt, dass man alles tun kann, was man mit ihnen tun will, und alles erlangen kann. Das G\u00f6ttliche Sein bleibt in diesen Akten [gleichsam] gefesselt, da es seine Akte sind, und muss ihnen den Wert geben, den sie verdienen. \u00dcberdies sollst du wissen, dass die in meinem Willen getanen Akte die Pfade bilden, auf denen die Seelen in Ihn eintreten sollen. Diese Wege sind sehr notwendig; w\u00fcrden nicht zuvor heroische Seelen, die in Ihm leben, auftreten und die Hauptstra\u00dfen seines Reiches ausbauen, so w\u00fcrden die Menschengeschlechter die Wege nicht finden und nicht wissen, wie sie es anstellen sollen, in meinen Willen einzutreten.<br \/>\nMeine Tochter, beim Aufbau einer Stadt werden zuerst die Wege angelegt, die die Ordnung festlegen, die eine Stadt haben muss. Dann werden die Fundamente zu ihrer Errichtung gelegt. W\u00fcrden keine Wege, Ausg\u00e4nge und n\u00f6tigen Verbindungen angelegt, best\u00fcnde die Gefahr, dass sich die Einwohner anstelle einer Stadt ein Gef\u00e4ngnis zusammenbauen, denn ohne Ausstattung mit Wegen finden sie keinen Ausgang. Du siehst also, wie notwendig die Wege sind.<br \/>\nNun, diese Stadt ohne Wege ist der menschliche Wille, der in seinem Gef\u00e4ngnis eingesperrt, alle Wege zur himmlischen Stadt meines G\u00f6ttlichen Willens verschlossen hat. Die Seele nun, die in Ihn eintritt, bricht das Gef\u00e4ngnis ab, rei\u00dft die ungl\u00fcckliche Stadt ohne Wege und Ausg\u00e4nge nieder. Und der G\u00f6ttliche Baumeister zeichnet in der Macht meines Willens [mit der Seele] den Plan der Stadt, ordnet [den Bau von] Stra\u00dfen [an], errichtet die Verbindungswege. Als un\u00fcbertrefflicher K\u00fcnstler agierend, gestaltet Er die neue Zitadelle der Seele mit solcher Meisterhaftigkeit, dass Er die Verbindungswege f\u00fcr den Eintritt weiterer Seelen und die Konstruktion so vieler Zitadellen schafft, dass Er daraus ein Reich aufbauen kann. Die erste wird das Vorbild f\u00fcr die anderen sein.<br \/>\nDu siehst also, wozu die in meinem Willen getanen Akte dienen. Sie sind so notwendig f\u00fcr Mich, dass Mir ohne sie der Weg fehlen w\u00fcrde, um Ihn zur Herrschaft gelangen zu lassen. Darum w\u00fcnsche Ich dich immer in meinem Willen; verlass Ihn niemals, wenn du deinen Jesus gl\u00fccklich machen willst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 4. M\u00e4rz 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #800080;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alles, was meine Mutter und Ich bei der Erl\u00f6sung taten, bezweckte als erstes, dass mein FIAT auf Erden regieren m\u00f6ge. Es w\u00e4re weder w\u00fcrdig noch wahre Liebe gewesen, noch gro\u00dfer Edelmut, und noch viel weniger das Wirken eines Gottes, Der Ich war, wenn Ich in die Welt gekommen w\u00e4re und den Gesch\u00f6pfen nur das Geringere h\u00e4tte geben sollen und wollen, n\u00e4mlich die Mittel, um sich zu retten \u2013 und nicht das Gr\u00f6\u00dfere, was mein Wille war. Mein Wille enth\u00e4lt n\u00e4mlich nicht nur die Heilmittel, sondern alle m\u00f6glichen G\u00fcter, die es im Himmel und auf Erden gibt, und nicht nur die Rettung und die Heiligkeit, sondern dieselbe Heiligkeit, die die Seele zur Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers selbst erhebt.<br \/>\nO wenn du in jedes Gebet eindringen k\u00f6nntest, in jeden Akt, jedes Wort und Leid meiner unzertrennlichen Mutter, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, das Ich mit Seufzern ersehnte und erflehte. Wenn du in jeden Tropfen meines Blutes eindringen k\u00f6nntest, in jeden meiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Schritte, Werke, Schmerzen und Tr\u00e4nen, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, Das darin die Vorherrschaft hatte, und das Ich f\u00fcr die Seelen mit Seufzern ersehnte und erflehte. Doch w\u00e4hrend das vorrangige Ziel [Gottes bei der Sch\u00f6pfung] das FIAT war, musste sich meine G\u00fcte zum nachrangigen Zweck [der Erl\u00f6sung] herablassen. Er musste es gleichsam wie ein Lehrer machen, der, w\u00e4hrend er die h\u00f6chsten Wissenschaften besitzt und edle und erhabene, seiner w\u00fcrdige Lehren geben k\u00f6nnte, sich dazu herablassen muss, Lektionen \u00fcber das ABC [in himmlischen Dingen] zu geben.<br \/>\nDa seine Sch\u00fcler quasi alle Analphabeten sind, kann er erst nach und nach zu seinem ersten Zweck gelangen, n\u00e4mlich die Lektionen der Wissenschaft, die er besitzt, zu erteilen, um weitere Lehrer aus ihnen zu machen, die eines solchen Meisters w\u00fcrdig sind. Wollte sich dieser Lehrmeister nicht herablassen, Lektionen auf niedrigerem Niveau zu geben, sondern h\u00e4tte gleich seine hohe Wissenschaft gelehrt, so h\u00e4tten die Sch\u00fcler, weil Analphabeten, ihn nicht verstanden und von so viel unbekannter Wissenschaft verwirrt, ihn verlassen. Und h\u00e4tte Ich Mich nicht zu meinen Sch\u00fclern herabgelassen, w\u00e4re es Mir wie einem armen Lehrer ergangen, dem die Genugtuung versagt geblieben w\u00e4re, den Sch\u00fclern die kleinen und gro\u00dfen Sch\u00e4tze seines eigenen Wissens weitergeben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, meine Tochter, als Ich auf die Erde kam, waren die Menschen alle Analphabeten bez\u00fcglich der Dinge des Himmels. Wenn Ich zu ihnen vom FIAT sprechen h\u00e4tte wollen und vom wahren Leben in Ihm, w\u00e4ren sie unf\u00e4hig gewesen, dies zu verstehen. Da die Mehrzahl von ihnen verkr\u00fcppelt, blind und krank waren und nicht wussten, wie sie sich Mir n\u00e4hern sollten, musste Ich Mich durch den Schleier meiner Menschheit herablassen, welche jenes FIAT verh\u00fcllte, das Ich ihnen schlie\u00dflich geben wollte. Ich musste Mich mit ihnen verbr\u00fcdern und mit allen verbinden, um die ersten Grundlagen, das ABC des H\u00f6chsten FIAT lehren zu k\u00f6nnen. Und alles, was Ich lehrte, tat und litt, diente keinem anderen Zweck, als den Weg, das Reich und die Herrschaft meines Willens vorzubereiten.<br \/>\nDies ist die gewohnte Vorgehensweise bei unseren Werken, die geringeren Dinge als vorbereitenden Akt f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Dinge zu tun. Habe Ich es bei dir nicht genauso gemacht? Zu Beginn habe Ich sicher nicht mit dir \u00fcber das H\u00f6chste FIAT gesprochen, noch von der H\u00f6he der Heiligkeit, die Ich dich in meinem Willen erreichen lassen wollte. Ich habe dir auch kein W\u00f6rtchen gesagt \u00fcber die gr\u00f6\u00dfere Sendung, zu der Ich dich berief, sondern behandelte dich wie ein kleines Kind, das den Gehorsam, die Liebe zum Leiden, die Lossch\u00e4lung von allen, den Tod des eigenen Ich zu lehren Mir gefiel. Und als du dich darauf eingelassen hast, freute Ich Mich, denn Ich sah in dir den Platz vorbereitet, wo Ich mein FIAT und die erhabenen Lehren, die meinen Willen betrafen, hinterlegen konnte.<br \/>\nSo war es bei der Erl\u00f6sung: alles wurde zu dem Zweck getan, dass das FIAT von neuem im Menschen herrschen k\u00f6nne wie damals, als Wir ihn aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgehen lie\u00dfen. Wir haben in unseren Werken keine Eile, denn Wir haben nicht nur die Jahrhunderte, sondern die ganze Ewigkeit zu unserer Verf\u00fcgung, deshalb gehen Wir langsam vor, jedoch zu unserem Triumph. Zuerst treffen Wir Vorbereitungen und dann f\u00fchren Wir es aus. Nicht, dass Ich mit meiner R\u00fcckkehr in den Himmel nicht mehr dieselbe Macht h\u00e4tte, als w\u00e4re Ich weiterhin auf der Erde geblieben. Meine Macht ist stets dieselbe, ob Ich im Himmel bin oder auf der Erde. Berief und erw\u00e4hlte Ich nicht meine Mutter, als Ich in meiner himmlischen Heimat war? So habe Ich dich mit derselben Macht, der niemand widerstehen kann, f\u00fcr das ersehnte FIAT berufen und auserw\u00e4hlt. Ja, Ich sage dir vielmehr, um dies erlangen zu k\u00f6nnen, hast du noch gr\u00f6\u00dfere und wichtigere Dinge zu deiner Verf\u00fcgung, die meine geliebte Mutter nicht hatte. Deshalb bist du seliger, denn sie hatte keine Mutter noch deren Werke als Hilfe, noch jene des ersehnten Erl\u00f6sers, sondern nur das Gefolge der Akte der Propheten, Patriarchen und der Gerechten des Alten Testaments und der gro\u00dfen vorhergesehenen G\u00fcter des zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6sers.<br \/>\nDu jedoch hast eine Mama und alle ihre Werke als Hilfe, hast die Hilfen, Leiden, Gebete, und das \u2013 nicht vorhergesehene, sondern [schon] vollbrachte \u2013 Leben deines Erl\u00f6sers selbst. Es gibt kein Gut und keine Gebete, die in der Kirche verrichtet worden sind und verrichtet werden, an denen du nicht teilh\u00e4ttest, um dir darin zu helfen, das ersehnte FIAT zu erlangen. So hatte alles, was Ich, die Himmelsk\u00f6nigin und alle Guten getan haben, als ersten Zweck die Erf\u00fcllung meines Willens, deshalb ist alles mit dir, um die Erf\u00fcllung dieses Zweckes zu erflehen. Sei deshalb aufmerksam: Ich werde mit dir sein, auch meine Mutter. Du wirst nie allein dabei sein, den Triumph unseres Willens zu ersehnen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-36227","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36227\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}