{"id":36348,"date":"2025-12-18T20:00:41","date_gmt":"2025-12-18T19:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/das-vertrauen-auf-mich-ist-die-kleine-wolke-aus-licht\/"},"modified":"2025-12-18T20:39:40","modified_gmt":"2025-12-18T19:39:40","slug":"19-dezember-in-der-adventszeit-lk-15-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/19-dezember-in-der-adventszeit-lk-15-25\/","title":{"rendered":"19. Dezember in der Adventszeit (Lk 1,5-25)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">5Zur Zeit des Herodes, des K\u00f6nigs von Jud\u00e4a, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija geh\u00f6rte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hie\u00df Elisabeth. 6Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn. 7Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorger\u00fccktem Alter.<br \/>\n8Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte, 9wurde, wie nach der Priesterordnung \u00fcblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.<br \/>\n10W\u00e4hrend er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk drau\u00dfen und betete. 11Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars. 12Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht. 13Der Engel aber sagte zu ihm: F\u00fcrchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erh\u00f6rt worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn geb\u00e4ren; dem sollst du den Namen Johannes geben.<br \/>\n14Gro\u00dfe Freude wird dich erf\u00fcllen, und auch viele andere werden sich \u00fcber seine Geburt freuen. 15Denn er wird gro\u00df sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getr\u00e4nke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erf\u00fcllt sein. 16Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.<br \/>\n17Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der V\u00e4ter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu f\u00fchren und so das Volk f\u00fcr den Herrn bereit zu machen. 18Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorger\u00fccktem Alter.<br \/>\n19Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen. 20Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erf\u00fcllung gehen, wenn die Zeit daf\u00fcr da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden k\u00f6nnen, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.<br \/>\n21Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm. 23Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zur\u00fcck. 24Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte f\u00fcnf Monate lang zur\u00fcckgezogen. Sie sagte: 25Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gn\u00e4dig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eAls Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht\u201c (Lk 1, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und f\u00fchlte mich ein wenig beunruhigt. Der gebenedeite Jesus kam und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, eine Seele, die im Frieden ist und deren gesamtes Wesen ganz Mir zugeneigt ist, tropft von Licht, das auf mein Gewand f\u00e4llt und meine Zierde ausmacht.<br \/>\nWenn die Seele aber beunruhigt ist, dann tropft sie von Finsternis, was einen teuflischen Schmuck bildet. Nicht nur das, sondern die Beunruhigung hindert den Lauf der Gnade und macht die Seele unf\u00e4hig, Gutes zu tun.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eWenn sich die Seele \u00fcber alles beunruhigt, so ist dies ein Zeichen, dass sie ganz von sich selbst erf\u00fcllt ist. Wenn sie wegen einer Sache, die ihr widerf\u00e4hrt, beunruhigt wird, aber wegen einer anderen nicht, so zeigt dies, dass sie etwas von Gott hat, doch viele Leerr\u00e4ume gef\u00fcllt werden m\u00fcssen.<br \/>\nWenn sie aber durch nichts beunruhigt wird, ist es ein Zeichen, dass sie ganz von Gott erf\u00fcllt ist. O, wie sehr schadet die Beunruhigung der Seele, bis sie schlie\u00dflich sogar Gott zur\u00fcckweist und sich ganz mit sich selbst anf\u00fcllt!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 9. August 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr in meinem gewohnten Zustand fort und dachte bei mir: &#8222;Wie wird es sein? Ich bin so schlecht, bin zu nichts gut, die Beraubungen meines Jesus haben mich in einen bemitleidenswerten Zustand versetzt; wenn man das sehen k\u00f6nnte, w\u00fcrden auch die Steine weinen; und trotz all dem habe ich keine Zweifel, keine \u00c4ngste, weder vor dem Gericht, noch vor der H\u00f6lle. Welch schauderhafter Zustand ist der meine doch!\u201c<br \/>\nAls ich das dachte, bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, sobald die Seele in meinen Willen eintritt und sich entschlie\u00dft, in Ihm zu leben, weichen von ihr alle Zweifel und alle \u00c4ngste.<br \/>\nEs ist wie bei der Tochter eines K\u00f6nigs, die, ganz gleich, wie viele Leute ihr sagen m\u00f6gen, dass sie nicht die Tochter ihres Vaters ist, ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt.<br \/>\nIm Gegenteil, sie f\u00e4hrt fort, jedem stolz zu sagen: \u201aEs ist nutzlos, mir das Gegenteil zu sagen, oder Zweifel und \u00c4ngste in mir zu erwecken. Ich bin die wahre Tochter des K\u00f6nigs, er ist mein Vater. Ich lebe mit ihm, mehr noch, sein Reich geh\u00f6rt mir.\u2019<br \/>\nSo verleiht das Leben in meinem Willen, zusammen mit so vielen anderen Wohltaten, zugleich den Zustand der Sicherheit, und da die Seele sich aneignet, was mein ist, wie kann sie um ihren Besitz f\u00fcrchten?<br \/>\nDie Furcht, der Zweifel, die H\u00f6lle verschwinden und finden nicht die T\u00fcre, den Weg, den Schl\u00fcssel, um in die Seele einzutreten; ja noch mehr, wenn die Seele in den G\u00f6ttlichen Willen eintritt, entkleidet sie sich ihrer selbst, und Ich bekleide sie mit Mir, mit k\u00f6niglichen Gew\u00e4ndern, und diese Kleider dr\u00fccken ihr das Siegel auf, dass sie meine Tochter ist.<br \/>\nMein K\u00f6nigreich ist das ihre, so wie es das Meine ist, und in der Verteidigung unserer Rechte, nimmt sie daran Teil, die anderen zu richten und zu verurteilen. Warum also willst du \u00c4ngste heraufbeschw\u00f6ren?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 15. Oktober 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eAber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erf\u00fcllung gehen, wenn die Zeit daf\u00fcr da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden k\u00f6nnen, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft \u201c (Lk 1, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du verbitterst Mir mein Fest, denn wenn Ich eine Wahrheit mitteile, tue Ich das, weil Ich mit dem Gesch\u00f6pf ein Fest feiern will. Wenn es Mir aber nicht volles Vertrauen schenkt und zweifelt, wird die Festfeier unterbrochen und verwandelt sich in Bitterkeit.<br \/>\nIch gleiche einem von zwei vertrauten Freunden: da er seinen Freund sehr liebt, will er sein eigenes Herz beim Herz seines Freundes aussch\u00fctten, und [im Ma\u00df] wie er ihm seine Geheimnisse und verborgenen Freuden anvertraut, setzt er ihn in Kenntnis \u00fcber alles, was er besitzt.<br \/>\nDoch der Freund, der ihm zuh\u00f6rt, l\u00e4sst ihn wissen, dass er ihm nicht glaubt, und er zieht das in Zweifel, was der andere ihm sagt. Dies betr\u00fcbt den [ersten] Freund und verwandelt seine Herzenserg\u00fcsse in Traurigkeit; er bereut fast, dass er ihm das anvertraut hat und zieht sich voll Bitterkeit zur\u00fcck.<br \/>\nWenn jedoch der Freund ihm glaubt, f\u00fcgt er ihm nicht nur keinen Kummer zu, sondern nimmt an seinen G\u00fctern teil. Sie feiern gemeinsam die Freuden, die der Freund besitzt, und ihre Freundschaft wird mit doppelten Banden der Liebe verbunden.<br \/>\nSo bin Ich: da Ich \u2013 sogar noch mehr als ein Freund \u2013 jene liebe, die Ich zu meiner kleinen Sekret\u00e4rin erw\u00e4hlt habe, m\u00f6chte Ich mein Herz aussch\u00fctten.<br \/>\nIch m\u00f6chte ihr meine Geheimnisse und Freuden, meine geheimen Schmerzen und \u00fcberraschenden Wahrheiten anvertrauen, um gemeinsam zu feiern und ihr so viele G\u00f6ttliche Leben mitteilen, wie Ich ihr Wahrheiten offenbare.<br \/>\nSehe Ich, dass sie Mir glaubt, feiere Ich und zeige festlich die Freuden und Wonnen, die ein G\u00f6ttliches Leben besitzen kann, das die Unendlichkeit aller G\u00fcter besitzt. Die Seele wird davon erf\u00fcllt und feiert gemeinsam mit Mir.<br \/>\nWenn Ich sie aber z\u00f6gern sehe, bin Ich traurig, und sie bleibt jenes Lebens beraubt, das Ich ihr anvertrauen wollte. Du wiederholst Mir oft diese Szenen des Misstrauens. Sei daher aufmerksam und wolle nicht meine Freuden in Bitterkeit verwandeln.\u201d<br \/>\nIch blieb ganz verwirrt zur\u00fcck und wusste nichts zu antworten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 6. Mai 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":74989,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-36348","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36348","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36348"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36348\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36348"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36348"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}