{"id":36363,"date":"2024-12-21T00:00:42","date_gmt":"2024-12-20T23:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/wisse-dass-ich-die-traegerin-jesu-bin\/"},"modified":"2024-12-20T18:28:32","modified_gmt":"2024-12-20T17:28:32","slug":"21-dezember-in-der-adventszeit-lk-139-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/21-dezember-in-der-adventszeit-lk-139-45\/","title":{"rendered":"21. Dezember in der Adventszeit  (Lk 1,39-45)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">39In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabeth. 41Als Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erf\u00fcllt 42und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<br \/>\n43Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44In dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eIn jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabeth\u201c (Lk 1,39+40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch brach also von Nazareth auf, begleitet von St. Josef, und begab mich auf eine lange Reise \u00fcber die Berge, um in Jud\u00e4a Elisabeth zu besuchen, die in sp\u00e4tem Alter wunderbarerweise Mutter geworden war.<br \/>\nIch begab mich zu ihr, nicht einfach um sie zu besuchen, sondern weil ich brannte vor Verlangen, ihr Jesus zu bringen. Die F\u00fclle der Gnaden, des Lichtes, der Liebe, die ich in mir f\u00fchlte, trieb mich an, den Gesch\u00f6pfen das Leben meines Sohnes zu bringen, es zu vervielf\u00e4ltigen, zu verhundertfachen.<br \/>\nJa, meine Tochter, die Liebe einer Mutter, die ich f\u00fcr alle Menschen und f\u00fcr dich im Besonderen hatte, war so gro\u00df, dass ich ein gro\u00dfes Verlangen hatte, allen meinen teuren Jesus zu schenken, damit alle ihn besitzen und lieben k\u00f6nnten.<br \/>\nDas Recht als Mutter, das mir vom Fiat verliehen worden war, stattete mich mit solcher Macht aus, dass ich Jesus soviel Mal vermehren konnte, als es Gesch\u00f6pfe gab, die ihn empfangen wollen.<br \/>\nDas war das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das ich vollbringen konnte: Jesus bereitzuhalten, um ihn jedem zu geben, der ihn begehrte. Wie war ich gl\u00fccklich!<br \/>\nWie sehr w\u00fcnschte ich, dass auch du, meine Tochter, wenn du zu den Menschen gehst und Besuche machst, immer die Tr\u00e4gerin Jesu seiest, f\u00e4hig, ihn bekannt zu machen und voll Verlangen, dass er geliebt werde.<br \/>\nNach einigen Tagen der Reise kamen wir schlie\u00dflich in Jud\u00e4a an, und eilig begab ich mich zum Haus Elisabeths. Sie kam mir freudig entgegen. Beim Gru\u00df, den ich ihr entbot, geschahen wunderbare Dinge.<br \/>\nMein kleiner Jesus jubelte auf in meinem Scho\u00df und \u00fcberflutete mit den Strahlen der Gottheit den kleinen Johannes im Scho\u00df seiner Mutter, heiligte ihn, verlieh ihm den Gebrauch der Vernunft und lie\u00df ihn erkennen, dass er der Sohn Gottes war.<br \/>\nDa fuhr Johannes so stark auf vor Liebe und Freude, dass Elisabeth ersch\u00fcttert wurde. Auch sie wurde vom Licht der Gottheit meines Sohnes getroffen und erkannte, dass ich Muttergottes geworden war, und zitternd vor Dankbarkeit rief sie in bewegter Liebe aus. \u201eWoher kommt mir die Ehre, dass die Mutter des Herrn zu mir kommt?\u201c<br \/>\nIch leugnete nicht dieses erhabene Geheimnis, sondern bekr\u00e4ftigte es dem\u00fctig. Ich lobpries Gott mit dem Gesang des Magnifikat, jenem erhabenen Hymnus, mit dem die Kirche mich fortw\u00e4hrend ehrt, wo ich bekundete, dass der Herr Gro\u00dfes an mir, seiner Magd, getan hatte, und deshalb mich alle Geschlechter seligpreisen w\u00fcrden.<br \/>\nMeine Tochter, ich war wie vernichtet vom Wunsche, meine Liebesflammen, die mich verzehrten, mitzuteilen und mein Geheimnis Elisabeth anzuvertrauen, die ebenfalls den Messias auf die Erde herbeisehnte.<br \/>\nDas Geheimnis ist ein Bed\u00fcrfnis der Herzen, das sich unwiderstehlich den Personen enth\u00fcllt, die einander verstehen. Wer k\u00f6nnte dir je schildern, wieviel Segen mein Besuch Elisabeth, Johannes und dem ganzen Haus gebracht hat?<br \/>\nAlle wurden geheiligt, sie blieben voll Heiterkeit, erfuhren ungew\u00f6hnliche Freuden, verstanden unerh\u00f6rte Dinge; besonders Johannes empfing alle n\u00f6tigen Gnaden, um sich auf das Amt des Vorl\u00e4ufers meines Sohnes vorzubereiten.<br \/>\nMeine liebste Tochter, der G\u00f6ttliche Wille tut gro\u00dfe und unerh\u00f6rte Dinge, wo immer er regiert. Wenn ich also so viele Wunder wirkte, so deshalb, weil er seinen k\u00f6niglichen Platz in mir innehatte.<br \/>\nWenn auch du den G\u00f6ttlichen Willen in deiner Seele herrschen l\u00e4sst, so wirst auch du Jesus den Menschen bringen k\u00f6nnen und das unwiderstehliche Verlangen f\u00fchlen, ihn allen zu geben.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Erste Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eGesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes\u201c (Lk 1,42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, die Akte meiner Himmlischen Mutter waren so wertvoll, weil sie aus dem unermesslichen Scho\u00df meines G\u00f6ttlichen Willens hervorgingen, dessen Reich und Leben Sie besa\u00df.<br \/>\nEs gab keine Bewegung, Akt, Atem noch Herzschlag von Ihr, die nicht voll des H\u00f6chsten Willens waren, sodass sie schlie\u00dflich nach au\u00dfen \u00fcberflossen. Ihre liebenden K\u00fcsse entsprangen aus seiner<br \/>\nQuelle, ihre keuschen Umarmungen, mit denen Sie meine kindliche Menschheit umfing, enthielten seine Unermesslichkeit. Als Ich ihre reinste Milch aus ihrer jungfr\u00e4ulichen Brust trank, mit der Sie Mich n\u00e4hrte, saugte Ich an der unermesslichen Brust meines Fiat.<br \/>\nSo bezog Ich in dieser Milch aus dem unermesslichen Abgrund meines G\u00f6ttlichen Willens dessen unendliche Freuden und unaussprechliche S\u00fc\u00dfigkeit, die Nahrung, die Substanz und das Wachstum meiner kindlichen Menschheit. Daher nahm Ich in ihren K\u00fcssen den ewigen Kuss meines Willens wahr, der den Akt, den Er tut, unaufh\u00f6rlich tut.<br \/>\nIn ihren Umarmungen f\u00fchlte Ich, wie Mich die Unermesslichkeit Gottes umfing; und mit ihrer Milch n\u00e4hrte Sie Mich auf g\u00f6ttliche und menschliche Weise und schenkte Mir erneut meine himmlischen Wonnen und die Freuden meines G\u00f6ttlichen Willens, der Sie ganz erf\u00fcllte.<br \/>\nH\u00e4tte die H\u00f6chste K\u00f6nigin nicht einen G\u00f6ttlichen Willen in ihrer Macht gehabt, so h\u00e4tten Mich ihre K\u00fcsse, ihre Liebe, ihre Umarmungen und ihre Milch nicht befriedigen k\u00f6nnen \u2013 h\u00f6chstens meine Menschheit h\u00e4tte sich damit begn\u00fcgt.<br \/>\nDoch meine Gottheit, Ich, das Wort des Vaters, der Ich die Unendlichkeit und Unermesslichkeit in meiner Macht hatte, w\u00fcnschte unendliche K\u00fcsse, unermessliche Umarmungen, eine Milch voll g\u00f6ttlicher Freuden und S\u00fc\u00dfigkeiten.<br \/>\nNur so war Ich zufrieden, da meine Mutter, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, Mir K\u00fcsse, Umarmungen, Liebe und alle ihre Akte geben konnte, die etwas vom Unendlichen an sich hatten.<br \/>\nNun, du musst wissen, dass alle Akte, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen getan werden, nicht von Ihm getrennt werden k\u00f6nnen. Der Akt und mein Wille bilden sozusagen einen einzigen Gegenstand.<br \/>\nMein Wille kann Licht, und der Akt kann W\u00e4rme genannt werden, die man nicht trennen kann. So werden alle, die mein Fiat als Leben besitzen, alle Akte der Himmlischen Mutter in ihrer Macht haben.<br \/>\nSie wiederum hatte alle Akte dieser Seelen in ihrer Macht, sodass Ich Mich in ihren K\u00fcssen und Umarmungen von all jenen gek\u00fcsst und umarmt f\u00fchlte, die in meinem Willen leben sollen. Und in diesen, [die in meinem Willen leben sollen], f\u00fchle Ich Mich wieder von meiner Mutter gek\u00fcsst und umarmt.<br \/>\nIn meinem Willen ist alles gemeinsam und in vollkommener \u00dcbereinstimmung. Jeder menschliche Akt steigt aus seinem Scho\u00df herab, und mein Wille l\u00e4sst ihn in seiner Macht wieder zum Mittelpunkt, von dem er ausgegangen ist, hinaufsteigen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam und lasse dir nichts entgehen, das nicht in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintritt, wenn du Mir alles geben und alles empfangen willst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 18. Oktober 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eIn dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib\u201c (Lk 1, 44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn sich nun mein G\u00f6ttlicher Wille seiner totalen Herrschaft in der Seele versichert hat, beginnt Er seine sprechende Handlungsweise. Du musst wissen, dass jedes Wort von Ihm eine Sch\u00f6pfung ist.<br \/>\nWo Er regiert, kann Er nicht unt\u00e4tig bleiben, und da Er die sch\u00f6pferische Kraft besitzt, kann Er nicht sprechen, ohne [zugleich] zu erschaffen. Doch was erschafft Er?<br \/>\nEr m\u00f6chte Sich selbst im Gesch\u00f6pf erschaffen und seine g\u00f6ttlichen Eigenschaften zur Schau stellen: Er tut dies Wort f\u00fcr Wort, gleichsam wie Ich bei der Erschaffung des Universums nicht nur ein einziges Wort, sondern so viele Worte aussprach, wie viele verschiedene Dinge Ich erschaffen wollte.<br \/>\nDie Seele kostet Uns mehr als das ganze Universum. Und wenn sich mein Wille seiner Herrschaft sicher ist, h\u00e4lt Er seine Worte nicht mehr zur\u00fcck, sondern erweitert, sobald die Seele den Akt seines Sch\u00f6pferwortes aufnimmt, ihre Fassungskraft und bereitet weitere [Worte] vor.<br \/>\nSo spricht Er und erschafft [zugleich] das Licht, Er spricht und erschafft die Sanftheit, spricht und erschafft die g\u00f6ttliche Kraft, spricht und kreiert in der Seele seinen Tag des Friedens, spricht und erschafft seine Kenntnisse, jedes seiner Worte kreiert das Gute, das Er besitzt und offenbart.<br \/>\nSein Wort macht sich zum Ank\u00fcndiger des Guten, das Er in der Seele erschaffen will. Wer nennt dir den Wert eines einzigen Wortes meines G\u00f6ttlichen Willens?<br \/>\nWie viele Himmel und Meere an Reicht\u00fcmern und vielf\u00e4ltigen Sch\u00f6nheiten legt Er nicht in die gl\u00fcckliche Seele, die seine milde und gl\u00fcckliche Herrschaft besitzt?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 12. Januar 1932 (2. Teil))<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-36363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36363\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}