{"id":36600,"date":"2026-01-10T11:45:00","date_gmt":"2026-01-10T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-taufe-des-herrn-a-mt-313-17\/"},"modified":"2026-01-10T21:56:30","modified_gmt":"2026-01-10T20:56:30","slug":"fest-taufe-des-herrn-a-mt-313-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-taufe-des-herrn-a-mt-313-17\/","title":{"rendered":"FEST TAUFE DES HERRN \u2013 A \u2013 (Mt 3,13-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->13In jener Zeit kam Jesus von Galil\u00e4a an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich m\u00fcsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?<br \/>\n15Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so k\u00f6nnen wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erf\u00fcllen. Da gab Johannes nach. 16Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da \u00f6ffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.<br \/>\n17Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba9527;\">&#8222;In jener Zeit kam Jesus von Galil\u00e4a an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen&#8220;. (Mt 3,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e[Jesus,] w\u00e4hrend Du am Jordan ankommst, tauche ich in diese Fluten mein \u201eIch liebe Dich\u201c ein: So wirst Du, kaum dass der heilige Johannes sie \u00fcber Dein Haupt gie\u00dfen wird, um Dich zu taufen, in ihnen die F\u00fclle meiner Liebe flie\u00dfen f\u00fchlen, die f\u00fcr alle Kreaturen um das Taufwasser Deines G\u00f6ttlichen Willens und die Ankunft Seines Reiches fleht.<br \/>\nGeliebter, in diesem feierlichen Akt Deiner Taufe bitte ich Dich um eine Gnade, die Du mir sicher nicht verweigern wirst: Ich bitte Dich n\u00e4mlich, mit Deinen heiligen H\u00e4nden meine kleine Seele zu reinigen mittels des lebenspendenden und sch\u00f6pferischen Wassers Deines G\u00f6ttlichen Willens, damit ich nichts h\u00f6re, nichts sehe und nichts kenne au\u00dfer das Leben Deines Fiat. O ja, ich bitte Dich, mache, dass meine Existenz nichts als ein ununterbrochener Akt Deines Willens sei! (Rundgang der Seele im wirken des G\u00f6ttlichen Willens &#8211; \u00dcbersetzung von Irmengard Haslinger)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba9527;\">\u201eLass es nur zu! Denn nur so k\u00f6nnen wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erf\u00fcllen\u201c (Mt 3,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu musst wissen, als Ich auf die Erde kam, wollte Ich die alten Gesetze abschaffen und andere vervollkommnen. Doch obwohl Ich sie abschaffte, nahm Ich Mich nicht davon aus, jene Gesetze zu beobachten, sondern Ich beobachtete sie auf vollkommenere Weise als die anderen.<br \/>\nDoch da Ich in Mir das alte und das neue [Gesetz] vereinigen sollte, wollte Ich sie beobachten, um den alten Gesetzen ihre Erf\u00fcllung zu geben und ihnen das Siegel der Abschaffung aufzupr\u00e4gen.<br \/>\nIch wollte dem neuen Gesetz den Anfang geben, f\u00fcr dessen Einsetzung Ich auf die Erde kam \u2013 ein Gesetz der Gnade und der Liebe \u2013 wodurch Ich alle Opfer in Mir einschloss, da Ich der wahre und einzige Geopferte sein sollte. So waren alle anderen Opfer nicht mehr notwendig, denn da Ich Mensch und Gott war, war dies mehr als ausreichend, um f\u00fcr alle Gen\u00fcge zu tun.<br \/>\nNun, meine geliebte Tochter, da Ich aus dir ein vollkommeneres Abbild von Mir machen und eine so edle und g\u00f6ttliche Heiligkeit begr\u00fcnden m\u00f6chte, n\u00e4mlich das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c, so will Ich in dir alle Seelenzust\u00e4nde konzentrieren, die es bisher auf dem Weg der Heiligkeit gegeben hat, und [im Ma\u00df,] wie du diese [aszetischen Praktiken dieser Seelenzust\u00e4nde] erleidest und zugleich deine Akte in meinem Willen tust, verleihe Ich ihnen die Erf\u00fcllung, die Krone, Ich versch\u00f6nere sie und dr\u00fccke mein Siegel darauf.<br \/>\nAlles muss in meinem Willen vollendet werden, und wo die anderen Heiligkeiten aufh\u00f6ren, hat die Heiligkeit meines Willens, da sie edel und g\u00f6ttlich ist, ihren Anfang und h\u00e4lt alle anderen Heiligkeiten als ihren Fu\u00dfschemel. Lass Mich deshalb machen, lass Mich mein Leben und das, was Ich mit so viel Liebe bei der Erl\u00f6sung gewirkt habe, wiederholen.<br \/>\nNun will Ich es mit noch gr\u00f6\u00dferer Liebe in dir wiederholen, um [in dir] den Anfang der Gabe des Lebens in meinem Willen zu begr\u00fcnden, sodass seine Gesetze bekannt werden; doch w\u00fcnsche Ich, dass dein Wille mit dem Meinen vereint und in Ihn versenkt sei.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 8. November 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba9527;\">\u201eDas ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe\u201c (Mt 3,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, sagte mir der gebenedeite Jesus, als Er kam:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn meine Gnade im Besitz mehrerer Personen ist, feiert sie mehr. Es ist wie bei den K\u00f6niginnen: je mehr M\u00e4gde auf ihre Winke achten und sie wie eine Krone umgeben, umso mehr freuen sie sich und feiern festlich. Du, verankere dich in Mir, schau auf Mich, und du wirst so von Mir ergriffen sein, dass alles Materielle f\u00fcr dich wie tot umfallen wird.<br \/>\nDu musst dich so sehr in Mir verankern, dass du Mich vollst\u00e4ndig in dich hineinziehst, sodass Ich, wenn Ich Mich selbst in dir finde, in dir mein vollkommenes Wohlgefallen finden kann. Wenn Ich also in dir alle m\u00f6glichen Freuden finde, die Ich in einem menschlichen Gesch\u00f6pf antreffen kann, so kann Mich das, was die anderen Mir antun, nicht so sehr missfallen.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, schloss Er sich in mir ein und war voll Freude. Wie gl\u00fccklich w\u00fcrde ich mich sch\u00e4tzen, wenn es mir gel\u00e4nge, meinen geliebten Jesus ganz in mich hineinzuziehen! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 6. Februar 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #997b22;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, schien ich die Heiligste Dreifaltigkeit zu sehen. Sie sahen Einander an, und in diesen Blicken war ihre Sch\u00f6nheit so gro\u00df, dass Sie beim blo\u00dfen sichbetrachten in Ekstase blieben. In diesem Zustand flossen Sie von Liebe \u00fcber und waren gleichsam ersch\u00fcttert von dieser Liebe, um noch intensiver in Ekstase zu geraten.<br \/>\nSo war all ihr Gut und ihr Wohlgefallen in Ihnen selbst eingeschlossen, und ihr ganzes ewiges Leben, ihre Gl\u00fcckseligkeit und ihr Walten waren in diesem Wort allein eingeschlossen: \u201aLiebe\u2019. Die ganze Seligkeit der Heiligen bestand aus diesem vollkommenen Wirken der Heiligsten Dreifaltigkeit.<br \/>\nAls ich dies sah, nahm der Sohn die Gestalt des Gekreuzigten an, und aus ihrer Mitte heraustretend, kam Er zu mir und teilte mir die Leiden der Kreuzigung mit. Und w\u00e4hrend Er in mir war, begab Er sich wiederum in ihre Mitte, und bot seine und meine Leiden dar und leistete Genugtuung f\u00fcr die Liebe, die alle Gesch\u00f6pfe Ihnen schuldeten.<br \/>\nWer beschreibt ihr Wohlgefallen, und wie befriedigt Sie durch das Angebot des Sohnes waren? Da bei der Erschaffung der Gesch\u00f6pfe aus ihrem Inneren nichts als Liebesflammen hervorgetreten waren, sodass Sie, um dieser Liebe freien Lauf zu lassen, viele weitere Abbilder von sich zu erschaffen begannen, so schien es, dass Sie erst dann befriedigt sind, wenn Sie das empfangen, was Sie gegeben haben, d.h. Sie schenkten Liebe und wollen Liebe.<br \/>\nSo ist es die schrecklichste Beleidigung, Sie nicht zu lieben. Und doch, o dreimal heiliger Gott, wer ist es, der Dich liebt? Danach verschwanden Sie; doch wer kann sagen, was ich verstand? Mein Geist verlor sich und meine Zunge ist unf\u00e4hig, ein Wort zu artikulieren&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 13. Januar 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #997b22;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Einheit unseres Dreifaltigen Willens ist so gro\u00df, dass der Wille der einen [Person] nicht von dem der anderen unterschieden werden kann. Es ist diese Einheit der Willen, welche die ganze Vollkommenheit der Drei G\u00f6ttlichen Personen ausmacht; denn da Wir gleich im Willen sind, bringt diese Unsere Gleichheit die Einheit hervor an Heiligkeit, Weisheit, Sch\u00f6nheit, Macht, Liebe und an allem \u00dcbrigen, was zu Unserem Wesen geh\u00f6rt.<br \/>\nSo spiegeln Wir Uns, der Eine im Anderen, und unser Gl\u00fcck in diesem EinanderAnsehen ist derart, dass es Uns vollkommene Seligkeit bringt. So wird jeder von Uns im Anderen widergespiegelt, und jeder gie\u00dft in den Anderen alle Eigenschaften Unseres Wesens, wie viele unermessliche Meere von verschiedenen Freuden. Wenn zwischen Uns irgendeine Un\u00e4hnlichkeit best\u00fcnde, so w\u00e4re Unser Wesen weder vollkommen noch k\u00f6nnte es v\u00f6llige Seligkeit genie\u00dfen.\u201c<br \/>\nAls Wir nun den Menschen erschufen, gossen Wir unser Abbild und Gleichnis in ihn ein, um den Menschen mit unserer Gl\u00fcckseligkeit gleichsam zu \u00fcberw\u00e4ltigen, und in ihm sollten Wir unsere Widerspiegelung und unser Entz\u00fccken finden; aber der Mensch hat den ersten Ring der Verbindung, des Willens, zwischen sich und dem Sch\u00f6pfer zerbrochen und damit die wahre Gl\u00fcckseligkeit verloren, ja, mehr noch, alle \u00dcbel sind auf ihn herabgest\u00fcrzt, deswegen k\u00f6nnen Wir Uns weder in ihm spiegeln noch uns begl\u00fccken.<br \/>\nNur in jener Seele, die in allem unseren Willen erf\u00fcllt, tun Wir dies und erfreuen Uns in ihr der vollendeten Frucht der Sch\u00f6pfung. In jenen, die, obgleich sie einige Tugend besitzen, beten, die Sakramente empfangen, aber unserem Willen nicht gleichf\u00f6rmig sind, k\u00f6nnen Wir Uns nicht spiegeln, weil \u2013 da die Verbindung ihres Willens mit dem Unseren unterbrochen ist \u2013 alles ungeordnet und verkehrt ist.<br \/>\nAch, meine Tochter, nur unser Wille ist willkommen, weil Er wieder Ordnung schafft, gl\u00fccklich macht und alle G\u00fcter mit sich bringt. Tue also immer und in allem meinen Willen und sorge dich um nichts anderes.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 8.2.1915)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75483,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-36600","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36600"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36600\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}