{"id":36679,"date":"2026-01-17T11:00:42","date_gmt":"2026-01-17T10:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/2-sonntag-im-jahreskreis-a-joh-129-34\/"},"modified":"2026-01-17T22:41:05","modified_gmt":"2026-01-17T21:41:05","slug":"2-sonntag-im-jahreskreis-a-joh-129-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-sonntag-im-jahreskreis-a-joh-129-34\/","title":{"rendered":"2. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Joh 1,29-34)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">29In jener Zeit sah Johannes der T\u00e4ufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die S\u00fcnde der Welt hinwegnimmt. 30Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. 31Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen.<br \/>\n32Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. 33Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. 34Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008000;\">\u201eSeht, das Lamm Gottes, das die S\u00fcnde der Welt hinwegnimmt\u201c (Joh 1,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte gerade an Jesus, wie Er mit seinen J\u00fcngern das letzte Abendmahl hielt, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sprach in meinem Inneren zu mir: &#8222;Meine Tochter, w\u00e4hrend Ich beim Mahl mit meinen J\u00fcngern war, hatte Ich nicht nur diese, sondern die ganze menschliche Familie rund um Mich; jede einzelne Seele war Mir nahe, Ich kannte sie alle, Ich rief sie mit Namen; Ich rief auch dich und gab dir den Ehrenplatz zwischen Mir und Johannes und bestimmte dich zur kleinen Sekret\u00e4rin meines Willens.<br \/>\nUnd als Ich das Lamm zerteilte und es meinen Aposteln reichte, gab Ich es allen und jedem einzelnen; dieses ausgeblutete, ger\u00f6stete, in St\u00fccke zerteilte Lamm sprach von Mir, es war das Symbol meines Lebens und daf\u00fcr, wie weit Ich Mich aus Liebe f\u00fcr alle zurichten lassen sollte; und Ich wollte es allen als k\u00f6stliche Speise geben, die meine Passion darstellte, weil meine Liebe alles, was Ich tat, sagte und litt, in Nahrung f\u00fcr den Menschen umwandelte.<br \/>\nAber wei\u00dft du, warum Ich alle rief und allen das Lamm gab? Weil auch Ich die Speise von ihnen wollte; alles, was sie taten, sollte f\u00fcr Mich Speise sein. Ich wollte die Speise ihrer Liebe, ihrer Werke, ihrer Worte, von allem.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 9. Oktober 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines G\u00f6ttlichen Wollens, wisse, dass das Vorrecht \u00fcber jeden gesch\u00f6pflichen Akt das absolute Recht meines G\u00f6ttlichen FIAT ist. Wer Ihm das Vorrecht verweigert, nimmt Ihm seine G\u00f6ttlichen Rechte, die Ihm aus Gerechtigkeit geschuldet werden, da Es der Sch\u00f6pfer des menschlichen Willens ist.<br \/>\nWer beschreibt dir, meine Tochter, wie viel B\u00f6ses ein Gesch\u00f6pf tun kann, wenn es so weit kommt, sich dem Willen seines Sch\u00f6pfers zu entziehen? Du siehst, es reichte ein Akt des R\u00fcckzugs des ersten Menschen aus unserem G\u00f6ttlichen Willen, um das Schicksal der Menschengeschlechter zu ver\u00e4ndern, und nicht nur das, sondern das Los unseres G\u00f6ttlichen Willens selbst.<br \/>\nH\u00e4tte Adam nicht ges\u00fcndigt, dann h\u00e4tte das Ewige Wort, d.h. der Wille des Himmlischen Vaters selbst, glorreich, triumphierend und herrschend auf die Erde kommen sollen, sichtbar von seinem Engelheer begleitet, das alle sehen h\u00e4tten sollen.<br \/>\nMit dem Glanz seiner Glorie und seiner Sch\u00f6nheit h\u00e4tte Er alle faszinieren und an sich ziehen sollen. Er w\u00e4re als K\u00f6nig gekr\u00f6nt und mit dem Zepter der Befehlsgewalt gekommen, um K\u00f6nig und Haupt der Menschheitsfamilie zu sein, sodass diese die gro\u00dfe Ehre gehabt h\u00e4tten, sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Wir haben einen K\u00f6nig, der Mensch und Gott ist\u2019.<br \/>\nIn der Tat, dein Jesus sollte nicht vom Himmel herabsteigen, um eine kranke Menschheit vorzufinden. Denn h\u00e4tte er sich nicht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen, so h\u00e4tte es weder Krankheiten der Seele noch des Leibes gegeben, da es [nur] der menschliche Wille war, der das arme Gesch\u00f6pf gleichsam in Leiden ertr\u00e4nkte.<br \/>\nDas FIAT war unantastbar f\u00fcr jeglichen Schmerz und so sollte auch der Mensch sein. So sollte Ich den Menschen gl\u00fccklich, heilig und in der F\u00fclle der G\u00fcter antreffen, mit der Ich ihn erschaffen hatte.<br \/>\nDa er aber seinen eigenen Willen tun wollte, verwandelte er unser Los. Und da es festgesetzt worden war, dass Ich auf die Erde herabsteigen sollte \u2013 und wenn die Gottheit etwas beschlie\u00dft, kann Sie nichts davon abbringen \u2013 so \u00e4nderte Ich nur die Art und die Erscheinung, aber Ich stieg herab \u2013 doch unter dem\u00fctigster Verkleidung: arm, ohne jegliche glorreiche Ausstattung, leidend und weinend und beladen mit allen menschlichen Armseligkeiten und Leiden.<br \/>\nDer menschliche Wille bewirkte, dass Ich den Menschen ungl\u00fccklich, blind, taub und stumm und voll von allen Armseligkeiten vorfand.<br \/>\nUm ihn zu heilen, musste Ich all dieses Elend auf Mich nehmen, und um ihnen keine Angst einzujagen, musste Ich Mich als einer von ihnen zeigen, ihr Bruder werden und ihnen die n\u00f6tigen Medikamente und Heilmittel verabreichen.<br \/>\nSo hat der menschliche Wille die Macht, den Menschen gl\u00fccklich oder ungl\u00fccklich, einen Heiligen oder einen S\u00fcnder, einen Gesunden oder einen Kranken aus ihm zu machen&#8230;.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 31. M\u00e4rz 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; &#8222;Du siehst, meine Tochter, mit welchem \u00dcberma\u00df der Liebe Ich die Gesch\u00f6pfe liebte; meine Gottheit war zu eifers\u00fcchtig darauf, den Gesch\u00f6pfen die Aufgabe der Erl\u00f6sung anzuvertrauen, so lie\u00df Sie Mich die Passion erleiden; die Gesch\u00f6pfe waren unf\u00e4hig, Mich so oft sterben zu lassen, wie viele Gesch\u00f6pfe es gab und geben wird, und wie viele Tods\u00fcnden sie die Ungnade haben sollten, zu begehen.<br \/>\nDie Gottheit wollte ein Leben f\u00fcr jedes einzelne Leben der Gesch\u00f6pfe, und Leben f\u00fcr jeden Tod, den sich das Gesch\u00f6pf mit der Tods\u00fcnde bereitet hatte.<br \/>\nWer konnte \u00fcber Mich so machtvoll sein, Mir so viele Tode zu bereiten, wenn nicht meine Gottheit? Wer h\u00e4tte die Kraft, die Liebe, die Ausdauer gehabt, Mich so oft sterben zu sehen, wenn nicht meine Gottheit? Die Gesch\u00f6pfe w\u00e4ren m\u00fcde geworden und h\u00e4tten aufgegeben.<br \/>\nUnd glaube nicht, dass dieses Wirken meiner Gottheit erst sp\u00e4t begonnen hat, sondern sobald meine Empf\u00e4ngnis vollzogen war, bis hinein in den Scho\u00df meiner Mutter, die sehr oft in Kenntnis meiner Leiden und dar\u00fcber gemartert war und den Tod zusammen mit Mir f\u00fchlte.<br \/>\nVom Mutterscho\u00df an \u00fcbernahm also meine Gottheit das Amt eines liebenden Henkers; aber eben weil er liebend war, umso fordernder und unbeugsamer, sodass nicht ein Dorn, noch ein Nagel meiner seufzenden Menschheit erspart blieb.<br \/>\nAber es war anders als bei den Dornen, N\u00e4geln und Gei\u00dfeln, die Ich in meiner Passion erlitt, die Mir die Gesch\u00f6pfe bereiteten; diese vermehrten sich nicht: wie viel sie Mir verabreichten, soviel blieben sie; die von meiner Gottheit hingegen vervielf\u00e4ltigten sich bei jeder Beleidigung.<br \/>\nSo waren es also so viele Dornen, wie viele schlechte Gedanken es gab, so viele N\u00e4gel wie viele unw\u00fcrdige Werke, so viele Schl\u00e4ge, wie viele Vergn\u00fcgungen, so viele Leiden, wie viele unterschiedliche Beleidigungen. Es waren daher Meere von Leiden und Dornen, unz\u00e4hlbare N\u00e4gel und Schl\u00e4ge.<br \/>\nAngesichts der Passion, die Mir die Gottheit bereitete, war die Passion seitens der Gesch\u00f6pfe am letzten meiner Tage, nichts anderes als ein Schatten, ein Bild dessen, was Mich die Gottheit im Verlauf meines Lebens erleiden lie\u00df. Deswegen liebe Ich die Seelen so sehr: es sind Leben, die sie Mich kosten, Leiden, die f\u00fcr den geschaffenen Verstand unbegreiflich sind.<br \/>\nTritt daher ein in meine Gottheit, und sieh und ber\u00fchre mit eigener Hand, was Ich gelitten habe.&#8220;<br \/>\nIch wei\u00df nicht wie \u2013 ich befand mich innerhalb der g\u00f6ttlichen Unermesslichkeit, die f\u00fcr jedes Gesch\u00f6pf Throne der Gerechtigkeit errichtete, vor denen der s\u00fc\u00dfe Jesus sich zu verantworten hatte, und zwar f\u00fcr jeden Akt des Gesch\u00f6pfes, wof\u00fcr Er die Leiden und den Tod ertragen und f\u00fcr alles b\u00fc\u00dfen musste.<br \/>\nUnd Jesus wurde wie ein sanftes L\u00e4mmchen von den g\u00f6ttlichen H\u00e4nden get\u00f6tet und aufzuerstehen und weitere Tode zu erleiden. O Gott, welche qualvolle Leiden, sterben um aufzuerstehen und aufzuerstehen um sich einem noch qualvolleren Tod zu unterziehen! Ich f\u00fchlte mich zum Sterben, als ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus get\u00f6tet sah; so gerne h\u00e4tte ich Ihm einen einzigen Tod ersparen wollen, Dem, der mich so sehr liebt.<br \/>\nO, wie gut verstand ich, dass nur die Gottheit meinen s\u00fc\u00dfen Jesus so sehr leiden lassen und sich dessen r\u00fchmen konnte, die Menschen bis zur Torheit und zum \u00dcberma\u00df geliebt zu haben, mit unerh\u00f6rten Leiden und mit unendlicher Liebe.<br \/>\nDeshalb hatte es weder der Engel noch der Mensch in seiner Macht, uns mit solchem Heroismus des Opfers lieben zu k\u00f6nnen, wie ein Gott. Aber wer k\u00f6nnte alles schildern?<br \/>\nMein armer Geist schwamm in jenem unermesslichen Meer von Licht, Liebe und Schmerzen, und f\u00fchlte sich gleichsam ertr\u00e4nkt, ohne auftauchen zu k\u00f6nnen; und wenn mein liebensw\u00fcrdiger Jesus mich nicht in das kleine Meer seiner heiligsten Menschheit gezogen h\u00e4tte, in dem der Geist nicht so versenkt blieb, ohne irgendeine Grenze erblicken zu k\u00f6nnen, h\u00e4tte ich gar nichts sagen k\u00f6nnen&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 4.Februar 1919)<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008000;\">\u201eNach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war\u201c (Joh 1,30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber den Akt nach, als das Ewige Wort vom Himmel herabstieg und im Scho\u00df der Unbefleckten K\u00f6nigin empfangen wurde, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus streckte aus meinem Inneren einen Arm heraus, umschloss meinen Hals und sprach in meinem Inneren: \u201eMeine geliebte Tochter, wenn die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter wunderbar war, und sie im Meer empfangen wurde, das aus den Drei G\u00f6ttlichen Personen hervorging, fand meine Empf\u00e4ngnis nicht im Meer statt, das aus Uns hervorging, sondern im gro\u00dfen Meer, das in Uns ans\u00e4ssig ist, in unserer Gottheit selbst, die in den jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df dieser Jungfrau herniederstieg, und so wurde Ich empfangen.<br \/>\nMan sagt zwar, dass das Wort empfangen wurde, doch mein Himmlischer Vater und der Heilige Geist waren untrennbar von Mir. Es ist wahr, dass Ich der handelnde Teil war, doch sie wirkten mit.<br \/>\nStelle dir zwei Spiegel vor, von denen einer in den anderen denselben Gegenstand reflektiert. Diese Gegenst\u00e4nde sind drei, und der in der Mitte \u00fcbernimmt die handelnde, leidende, flehende Rolle, die anderen bleiben mit ihm zusammen, wirken mit ihm mit und sind Beobachter.<br \/>\nSo k\u00f6nnte man sagen, dass von den zwei Reflektoren einer die Heiligste Dreifaltigkeit war und der andere meine teure Mutter. Da sie im kurzen Lauf ihres Lebens st\u00e4ndig in meinem Willen lebte, bereitete sie in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df den kleinen g\u00f6ttlichen Flecken Erdboden, wo Ich, das Ewige Wort, Mich mit menschlichem Fleisch bekleiden sollte, da Ich nie auf einen [blo\u00df] menschlichen Grund herabgestiegen w\u00e4re.<br \/>\nUnd als sich die Dreifaltigkeit in ihr spiegelte, wurde Ich empfangen. W\u00e4hrend also dieselbe Dreifaltigkeit weiter im Himmel blieb, wurde Ich im Scho\u00df dieser edlen K\u00f6nigin empfangen. Alles andere, wie gro\u00df, edel, erhaben, wunderbar es auch sei, auch die Empf\u00e4ngnis der Jungfr\u00e4ulichen K\u00f6nigin selbst, standen dem nach.<br \/>\nEs gibt nichts, das mit meiner Empf\u00e4ngnis verglichen werden k\u00f6nnte, weder an Liebe, noch an Gr\u00f6\u00dfe, noch an Macht. Hier geht es nicht darum, ein Leben zu bilden, sondern darum, das LEBEN einzuschlie\u00dfen, welches allen Leben gibt, nicht darum, Mich auszudehnen, sondern Mich einzuschr\u00e4nken, um empfangen werden zu k\u00f6nnen, nicht um zu erhalten, sondern um zu geben; der Eine, der alles erschaffen hat, schloss sich selbst in eine geschaffene und ganz kleine Menschheit ein.<br \/>\nDies kann nur ein Gott wirken, und zwar ein Gott, der liebt und das Gesch\u00f6pf um jeden Preis mit seiner Liebe binden m\u00f6chte, um geliebt zu werden.<br \/>\nDoch dies ist noch gar nichts. Wei\u00dft du, wo meine ganze Liebe, all meine Macht und Weisheit aufleuchteten?<br \/>\nKaum hatte die Macht Gottes diese winzige Menschheit gebildet \u2013 und sie war so klein, dass sie mit der Gr\u00f6\u00dfe einer Haselnuss verglichen werden konnte, wobei aber alle Glieder richtig pro portioniert ausgebildet waren \u2013 und war das Wort in Ihr empfangen, da empfing die Unermesslichkeit meines Willens, die alle vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Gesch\u00f6pfe in sich schloss, in Ihm das Leben aller Gesch\u00f6pfe, und wie meine Menschheit heranwuchs, so wuchsen auch diese in Mir heran.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich also scheinbar alleine war, konnte man mit dem Mikroskop meines Willens alle Gesch\u00f6pfe sehen, die in Mir empfangen waren. Ich glich jenem kristallklaren Wasser, das klar scheint, doch unter dem Mikroskop unz\u00e4hlige Mikroben sichtbar werden l\u00e4sst!<br \/>\nMeine Empf\u00e4ngnis war so gro\u00dfartig, dass das gro\u00dfe Rad der Ewigkeit erstaunt und wie ekstatisch war beim Anblick so unz\u00e4hliger Exzesse meiner Liebe und aller Wunder zusammen.<br \/>\nDas gesamte Universum war ersch\u00fcttert beim Anblick Dessen, Der allem Leben gibt \u2013 wie Er sich einschlie\u00dft, einschr\u00e4nkt, klein macht, und alles in sich einschlie\u00dft, um was zu tun? Um die Leben aller zu nehmen und alle wiedergeboren werden zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 16. Dezember 1922)<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008000;\">&#8222;Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes&#8220; (Joh 1, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eSelbst meine Gottheit verschleierte sich, als sie vom Himmel auf die Erde herniederstieg, mit meiner Menschheit. O, h\u00e4tten die Menschen meinen Willen als ihr Leben besessen, so h\u00e4tten sie Mich sofort erkannt, weil Er selbst ihnen enth\u00fcllt h\u00e4tte, wer Ich war!<br \/>\nMein Wille im Gesch\u00f6pf und derselbe G\u00f6ttliche Wille in Mir h\u00e4tten einander sofort erkannt und geliebt. Die Menschen h\u00e4tten Mich in Scharen umgeben und sich nicht von Mir trennen k\u00f6nnen, sondern Mich \u2013 verh\u00fcllt unter einer [ihnen] \u00e4hnlichen [menschlichen] H\u00fclle \u2013 als Ewiges Wort erkannt, als Den, der sie so liebte, dass Er sich als einer von ihnen kleidete.<br \/>\nIch h\u00e4tte Mich nicht offenbaren m\u00fcssen, denn mein in ihnen wohnender Wille h\u00e4tte Mich offenbart, und Ich h\u00e4tte Mich auch nicht verbergen k\u00f6nnen. Stattdessen musste Ich ihnen sagen, wer Ich war, und wie viele glaubten Mir [dennoch] nicht?<br \/>\nDeshalb ist alles verschleiert, solange mein Wille nicht in den Gesch\u00f6pfen herrscht. Selbst die Sakramente, die Ich ihnen mehr als eine neue Sch\u00f6pfung mit so gro\u00dfer Liebe in meiner Kirche hinterlie\u00df, sind f\u00fcr sie verh\u00fcllt.<br \/>\nWie viele \u00dcberraschungen, wie viele sch\u00f6ne Geheimnisse und wunderbare Dinge werden durch eine verschleierte Pupille daran gehindert, gesehen und verkostet zu werden; umso mehr, als diese H\u00fclle vom menschlichen Willen gebildet wird, der die Menschen daran hindert, die Dinge zu sehen, wie sie in sich selbst sind!<br \/>\nDaher wird mein Wille, wenn Er in den Gesch\u00f6pfen als Leben herrscht, diesen Schleier entfernen und alle Dinge werden enth\u00fcllt werden (Jes. 25,7); dann werden sie die Z\u00e4rtlichkeit, die K\u00fcsse und liebevollen Umarmungen erkennen, die Wir ihnen durch die geschaffenen Dinge erweisen.<br \/>\nIn jedem geschaffenen Ding werden sie unseren feurigen Herzschlag f\u00fchlen, der sie liebt. Sie werden in den Sakramenten unser Leben flie\u00dfen sehen, das sich ihnen st\u00e4ndig schenken m\u00f6chte, und sie werden das Verlangen versp\u00fcren, sich Uns hinzugeben.<br \/>\nDies wird das gro\u00dfe Wunder sein, das mein G\u00f6ttlicher Wille wirken wird: Er wird alle Schleier zerrei\u00dfen, unerh\u00f6rte Gnaden in \u00dcberf\u00fclle ausspenden und von den Seelen als sein eigenes Leben Besitz ergreifen, auf eine Weise, dass niemand Ihm widerstehen kann: so wird Er sein Reich auf Erden haben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 24. November 1935 )<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-36679","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36679\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}