{"id":37449,"date":"2026-02-14T12:00:37","date_gmt":"2026-02-14T11:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/6-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-517-37-2\/"},"modified":"2026-02-14T16:42:51","modified_gmt":"2026-02-14T15:42:51","slug":"6-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-517-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/6-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-517-37\/","title":{"rendered":"6. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 5,17-37)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">17In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erf\u00fcllen. 18Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.<br \/>\n19Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber h\u00e4lt und halten lehrt, der wird gro\u00df sein im Himmelreich. 20Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit gr\u00f6\u00dfer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharis\u00e4er, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.<br \/>\n21Ihr habt geh\u00f6rt, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht t\u00f6ten; wer aber jemand t\u00f6tet, soll dem Gericht verfallen sein. 22Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur z\u00fcrnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr!, soll dem Feuer der H\u00f6lle verfallen sein.<br \/>\n23Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einf\u00e4llt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und vers\u00f6hne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.<br \/>\n25Schlie\u00df ohne Z\u00f6gern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener \u00fcbergeben, und du wirst ins Gef\u00e4ngnis geworfen. 26Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.<br \/>\n27Ihr habt geh\u00f6rt, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. 28Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur l\u00fcstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.<br \/>\n29Wenn dich dein rechtes Auge zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann rei\u00df es aus und wirf es weg! Denn es ist besser f\u00fcr dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die H\u00f6lle geworfen wird. 30Und wenn dich deine rechte Hand zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser f\u00fcr dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die H\u00f6lle kommt.<br \/>\n31Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entl\u00e4sst, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 32Ich aber sage euch: Wer seine Frau entl\u00e4sst, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.<br \/>\n33Ihr habt geh\u00f6rt, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schw\u00f6ren, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. 34Ich aber sage euch: Schw\u00f6rt \u00fcberhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel f\u00fcr seine F\u00fc\u00dfe, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des gro\u00dfen K\u00f6nigs.<br \/>\n36Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schw\u00f6ren; denn du kannst kein einziges Haar wei\u00df oder schwarz machen. 37Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom B\u00f6sen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erf\u00fcllen.\u201d (Mt 5, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun kommen Wir zu Uns, meine Tochter: als Ich auf die Erde kam, war der Mensch derartig ins B\u00f6se versenkt und mit seinem eigenen menschlichen Willen angef\u00fcllt, dass das Leben in meinem Willen keinen Platz fand, und Ich erflehte ihm durch die Erl\u00f6sung zuerst die Gnade der Ergebung in meinen Willen, denn in dem Zustand, in dem er sich befand, war er unf\u00e4hig, die gr\u00f6\u00dfte Gabe \u2013 n\u00e4mlich die des Lebens in meinem Willen \u2013 anzunehmen.<br \/>\nSodann erflehte Ich ihm als Kr\u00f6nung und Erf\u00fcllung aller Gnaden die gr\u00f6\u00dfte Gnade, das Leben in meinem Willen, damit unsere reinen Freuden der Sch\u00f6pfung und unsere unschuldigen Spiele auf dem Angesicht der Erde von neuem ihren Lauf aufnehmen konnten.<br \/>\nSiehst du, etwa zwanzig Jahrhunderte sind vergangen, seitdem die wahren, vollen Freuden der Sch\u00f6pfung unterbrochen worden sind, da Wir weder eine ausreichende Fassungskraft, noch eine vollst\u00e4ndige Lossch\u00e4lung vom menschlichen Willen vorfanden, um jemandem den Besitz unseres Willens anvertrauen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, um dies tun zu k\u00f6nnen, mussten Wir ein Gesch\u00f6pf ausw\u00e4hlen, das sich den [s\u00fcndigen] menschlichen Generationen mehr ann\u00e4herte und verbr\u00fcderte. H\u00e4tte Ich als Vorbild meine Mutter genommen, dann h\u00e4tten sich die Menschen ganz verschieden von ihr gef\u00fchlt und gesagt: \u201eWie sollte sie, die von jedem Makel, auch dem der Erbs\u00fcnde, ausgenommen war, nicht im G\u00f6ttlichen Willen leben?\u201d<br \/>\nSo h\u00e4tten sie die Achseln gezuckt und nicht mehr weiter dar\u00fcber nachgedacht, und h\u00e4tte Ich meine Menschheit als Beispiel genommen, so w\u00e4ren sie noch mehr erschrocken und h\u00e4tten gesagt: \u201eEr war Gott und Mensch, und da der G\u00f6ttliche Wille sein eigenes Leben ist, ist es kein Wunder, dass Er im H\u00f6chsten Wollen lebte.\u201d<br \/>\nDamit also in meiner Kirche dieses Leben in meinem Willen beginne, musste Ich noch weitere Stufen, noch tiefer hinabsteigen und aus ihrer Mitte ein Gesch\u00f6pf ausw\u00e4hlen, es mit ausreichenden Gnaden ausstatten und Mir den Weg in seine Seele bahnen; Ich musste diese Seele von allem leer machen und sie das gro\u00dfe \u00dcbel des menschlichen Willens begreifen lassen, dass sie ihn so verabscheut, dass sie eher den Tod w\u00e4hlt, als ihren eigenen Willen zu tun.<br \/>\nDann schenkte Ich ihr die Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens und machte ihr als Lehrer die ganze Sch\u00f6nheit, die Macht, die Wirkungen und den Wert meines ewigen Willens verst\u00e4ndlich, sowie die Art und Weise, wie sie in Ihm leben kann.<br \/>\nDamit sie in Ihm leben k\u00f6nne, habe Ich in ihr das Gesetz meines Willens errichtet und wie bei einer zweiten Erl\u00f6sung gehandelt, in der Ich das Evangelium, die Sakramente und Unterweisungen als prim\u00e4res Leben eingesetzt hatte, damit die Erl\u00f6sung weitergehe. H\u00e4tte Ich keine Grundlage hinterlassen, woran h\u00e4tten sie sich dann halten und was tun sollen? So handelte Ich auch beim Leben in meinem Willen.<br \/>\nWie viele Lehren bereitete Ich dir nicht? Wie oft f\u00fchrte Ich dich nicht an der Hand in die ewigen Fl\u00fcge meines Wollens? Und \u00fcber allem Erschaffenen schwebend, brachtest du die reinen Freuden der Sch\u00f6pfung zu F\u00fc\u00dfen der Gottheit, und Wir unterhielten Uns gemeinsam mit dir.<br \/>\nDa Wir nun ein Gesch\u00f6pf ausgesucht haben, das sich offensichtlich nicht viel von den anderen unterscheidet, werden sie Mut fassen. Wenn sie die Lehren und Mittel vorfinden, und den gro\u00dfen Nutzen erkennen, den das Leben in meinem Willen darstellt, werden sie es sich zu eigen machen. Dann werden die reinen Freuden der Sch\u00f6pfung und unsere unschuldigen Spiele auf dem Angesicht der Erde nicht mehr unterbrochen sein.<br \/>\nUnd wenn auch nur eine einzige Seele in jeder Generation in unserem Willen lebt, wird dies immer ein Fest f\u00fcr Uns sein, und bei Festen treibt man immer mehr Aufwand und gibt stets gro\u00dfz\u00fcgiger. O, welche G\u00fcter werden die Erdenbewohner erlangen, wenn ihr Sch\u00f6pfer auf den Gefilden der Erde spielt!<br \/>\nDaher, meine liebe Tochter, achte gut auf meine Lehren, denn es geht darum, dass Ich kein irdisches, sondern ein himmlisches Gesetz begr\u00fcnde; kein Gesetz von blo\u00dfer Heiligkeit, sondern ein g\u00f6ttliches Gesetz, ein Gesetz, bei dem man die Erdenb\u00fcrger nicht mehr von den Himmelsb\u00fcrgern unterscheiden kann; ein Gesetz der Liebe, das alles zunichtemacht, was selbst den Schatten der Einheit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf behindern k\u00f6nnte; es wird die G\u00fcter des Sch\u00f6pfers [mit den Gesch\u00f6pfen] gemeinsam nutzen lassen, und vom Gesch\u00f6pf alle Schw\u00e4chen und Armseligkeiten der Erbs\u00fcnde wegnehmen.<br \/>\nDas Gesetz meines Willens wird solche Kraft in die Seele legen, dass es als s\u00fc\u00dfer Zauber alle \u00dcbel der Natur bet\u00e4uben und sie durch den s\u00fc\u00dfen Zauber der g\u00f6ttlichen G\u00fcter ersetzen wird.<br \/>\nDenk daran, wie oft du Mich auf dem Grund deiner Seele schreiben sahst, es war das neue Gesetz des Lebens in meinem Willen, das Mir gefiel, es zuerst niederzuschreiben, um deine Fassungskraft zu erweitern \u2013 sodann handelte Ich als Lehrer und erkl\u00e4rte es dir.<br \/>\nWie oft hast du Mich nicht schweigsam und nachdenklich auf dem Grund deiner Seele erblickt? Es war die gro\u00dfe Arbeit meines Willens, die Ich verrichtete, und da Ich nicht redete, beklagtest du dich, Ich w\u00fcrde dich nicht mehr lieben.<br \/>\nAch, gerade dann ergoss sich mein Wille \u00fcber dich, erweiterte deine Fassungskraft, best\u00e4rkte dich in Ihm und liebte dich am meisten. Wolle daher nichts von dem, was Ich tue, genau ausforschen, sondern ruhe stets sicher in meinem Willen\u201c. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 22. Februar 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich fortfuhr, mich mit den bei der Erl\u00f6sung von Jesus gewirkten Akten zu vereinigen, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du siehst, wie alle Akte, die Ich bei der Erl\u00f6sung des Menschen tat, selbst meine Wunder, die Ich in meinem \u00f6ffentlichen Leben wirkte, nichts anderes bedeuteten, als das Reich des H\u00f6chsten FIAT mitten unter die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nUnd im Akt, als Ich sie tat, bat Ich meinen Vater im Himmel, dass Er das Reich bekanntmache und mitten unter den Menschengeschlechtern wiederherstelle. Als Ich den Blinden das Augenlicht verlieh, war mein erster Akt, die Finsternis des menschlichen Willens zu vertreiben.<br \/>\nSie ist die erste Ursache der Blindheit der Seele und des Leibes, und ich bewirkte, dass das Licht meines Willens die Seele so vieler Blinder erleuchte, damit sie das Sehverm\u00f6gen erlangten, meinen Willen zu sehen. Sie sollten Ihn lieben, damit auch ihre K\u00f6rper davon befreit w\u00fcrden, das Sehverm\u00f6gen zu verlieren.<br \/>\nAls Ich den Tauben das Geh\u00f6r gab, bat Ich zuerst meinen Vater, dass sie das Geh\u00f6r erlangten. Damit sollten sie die Stimmen, die Kenntnisse, die Wunder meines G\u00f6ttlichen Willens vernehmen, damit diese in ihre Herzen als Weg eintreten m\u00f6gen, um sie zu beherrschen, damit sie nicht mehr \u2013 weder in der Seele noch im Leib \u2013 taub in der Welt seien.<br \/>\nAuch f\u00fcr die Toten, die Ich auferweckte, betete Ich, dass die Seelen in meinem ewigen Willen auferstehen m\u00f6gen, auch jene, die verwest waren und durch den menschlichen Willen schlimmer als Kadaver geworden waren.<br \/>\nUnd als Ich die Stricke nahm, um die Profanierer aus dem Tempel zu verjagen, war es der menschliche Wille, den Ich verjagte, damit der Meine regierend und herrschend eintrete, damit sie wahrhaft reich in der Seele w\u00fcrden und nicht mehr der nat\u00fcrlichen Armut unterworfen seien.<br \/>\nMehr noch, als Ich triumphierend unter dem Jubel der Menge in Jerusalem einzog, umgeben von Ehren und Verherrlichung, war es der Triumph meines Willens, den Ich inmitten der V\u00f6lker aufrichtete.<br \/>\nEs gab keinen Akt, den Ich auf Erden tat, wo Ich nicht meinen Willen als ersten Akt setzte, um Ihn mitten unter den Menschen wiederherzustellen, denn Er war das, was Mir am meisten am Herzen lag.<br \/>\nUnd wenn das nicht so w\u00e4re oder Ich nicht bei allem, was Ich wirkte und litt, als ersten Akt das Reich des H\u00f6chsten FIAT gehabt h\u00e4tte, um es unter den Menschen wiederherzustellen, h\u00e4tte mein Kommen auf die Erde den Generationen nur ein halbes, kein vollst\u00e4ndiges Gut gebracht.<br \/>\nDie Verherrlichung meines himmlischen Vaters w\u00e4re von Mir nicht vollst\u00e4ndig wiedererlangt worden. Da mein Wille n\u00e4mlich der Ursprung eines jeden Gutes ist und der einzige Zweck der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung, ist Er die letztendliche Vollendung all unserer Werke.<br \/>\nSo w\u00e4ren ohne Ihn unsere sch\u00f6nsten Werke ohne Rahmen gewesen und ohne Erf\u00fcllung, denn Er allein ist die Krone unserer Werke und das Siegel, dass unser Werk vollendet ist.<br \/>\nDeshalb musste es zur Ehre und Herrlichkeit des Werkes der Erl\u00f6sung selbst, als ersten Akt, den Zweck des Reiches meines Willens haben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 26. Oktober 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit gr\u00f6\u00dfer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharis\u00e4er, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen\u201c (Mt 5, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fand mich au\u00dferhalb von mir, und ging auf die Suche nach meinem s\u00fc\u00dfesten Jesus, und w\u00e4hrend ich umherging, sah ich Ihn in den Armen der K\u00f6nigin Mutter.<br \/>\nM\u00fcde, wie ich war, schnappte ich Ihn mir quasi voller K\u00fchnheit und nahm Ihn in meine Arme mit den Worten: \u201eMeine Liebe, ist das dein Versprechen, dass Du mich niemals verlassen wirst, w\u00e4hrend Du in den vergangenen Tagen kaum gekommen bist, wenn \u00fcberhaupt?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eMeine Tochter, Ich war bei dir; nur hast du Mich nicht mit Klarheit gesehen. W\u00e4ren deine W\u00fcnsche so brennend gewesen, dass sie den Schleier verbrannt h\u00e4tten, der dich daran hinderte, Mich zu sehen, h\u00e4ttest du Mich sicherlich gesehen.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu, als wollte Er mir eine Ermahnung geben: \u201eDu musst nicht nur aufrichtig sein, sondern auch gerecht. In den Bereich der Gerechtigkeit f\u00e4llt die Liebe zu Mir hinein, der Lobpreis und Verherrlichung f\u00fcr Mich, der Dank, die Lobpreisungen, die Wiedergutmachung, die Anbetung, nicht nur im eigenen Namen, sondern f\u00fcr alle anderen Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDies sind Rechte der Gerechtigkeit, welche Ich von jedem Gesch\u00f6pf einfordere, und die Mir als dem Sch\u00f6pfer geschuldet sind; und wer Mir auch nur eines dieser Rechte verweigert, kann niemals gerecht genannt werden.<br \/>\nDenke also daran, deine Pflicht der Gerechtigkeit zu erf\u00fcllen, denn in der Gerechtigkeit wirst du den Anfang, die Mitte und das Ziel der Heiligkeit finden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 27. M\u00e4rz 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach vielen Bem\u00fchungen kam der gebenedeite Jesus nur kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die menschliche Niedertracht hat einen derartigen Punkt erreicht, dass sie meine Barmherzigkeit von ihrer Seite her ersch\u00f6pft hat; meine G\u00fcte ist jedoch so gro\u00df, dass Ich T\u00f6chter der Barmherzigkeit einsetze, damit diese Eigenschaft auch seitens der Gesch\u00f6pfe nicht ausgesch\u00f6pft wird.<br \/>\nDies sind Opferseelen, die im vollen Besitz des G\u00f6ttlichen Willens sind, da sie ihren eigenen vernichtet haben. Denn in diesen Seelen ist der Beh\u00e4lter, den Ich ihnen bei ihrer Erschaffung gegeben habe, in voller Wirksamkeit.<br \/>\nUnd da sie das Teilchen meiner Barmherzigkeit empfangen haben und deren T\u00f6chter sind, reichen sie diese [Barmherzigkeit] den anderen. Es ist jedoch klar, dass die Seele selbst in der Gerechtigkeit sein muss, um anderen das Teilchen meiner Barmherzigkeit geben zu k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\nIch fragte: \u201eHerr, wer kann sich je in der Gerechtigkeit befinden?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: Wer keine schweren S\u00fcnden begeht und Abstand davon nimmt, auch nur die geringsten l\u00e4sslichen S\u00fcnden aus freiem eigenen Willen zu begehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 20. Juni 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eGeh und vers\u00f6hne dich zuerst\u201c (Mt 5, 24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, auf eine andere Art als gew\u00f6hnlich, wie Er sich mir gegen\u00fcber in jener Periode meines Lebens verhielt, d.h. dass Er, wenn Er \u00fcberhaupt kam, es nur kurz war, fl\u00fcchtig, wie ein Blitz und fast immer mit dem g\u00e4nzlichen Aufh\u00f6ren der Leiden, die Er mir beim Kommen mitteilte; einzig sein Heiliger Wille ist es, der mir alles ersetzt; diesen Morgen kam Er und verweilte mehrere Stunden, aber in einem Zustand, der die Steine zum Weinen bringen k\u00f6nnte: Er beklagte sich ganz und wollte in allen Teilen seiner Heiligsten Menschheit Linderung finden; es schien, dass Er die Welt sonst in einen Tr\u00fcmmerhaufen verwandeln w\u00fcrde.<br \/>\nEs hatte den Anschein, als wollte Er nicht fortgehen, um die Gemetzel und die furchtbaren Schauspiele der Welt nicht zu sehen, die Ihn gleichsam zwangen, noch schlimmeres zu tun.<br \/>\nSo dr\u00fcckte ich Ihn an mich, und mit dem Wunsche, Ihn zu tr\u00f6sten, gr\u00fcndete ich mich in seinem Verstand, damit ich mich im Verstand jedes einzelnen Gesch\u00f6pfes befinden und ich so jedem schlechten Gedanken meinen guten Gedanken gegen\u00fcberstellen k\u00f6nne, um alle beleidigten Gedanken Jesu zu s\u00fchnen und zu mildern; so ergoss ich mich in seine W\u00fcnsche, um mich in jedem schlechten Verlangen der Gesch\u00f6pfe zu finden, um mein gutes Verlangen darauf zu legen, und die beleidigten W\u00fcnsche Jesu zu tr\u00f6sten, und so tat ich es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nNachdem ich Ihm also eins nach dem anderen, Erleichterung verschafft hatte, verlie\u00df Er mich, als w\u00e4re Er erquickt worden. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 15. August 1914)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr habt geh\u00f6rt, dass zu den Alten gesagt worden ist\u2026 Ich aber sage euch&#8220; (Mt 5, 27.28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alles, was meine Mutter und Ich bei der Erl\u00f6sung taten, bezweckte als erstes, dass mein FIAT auf Erden regieren m\u00f6ge. Es w\u00e4re weder w\u00fcrdig noch wahre Liebe gewesen, noch gro\u00dfer Edelmut, und noch viel weniger das Wirken eines Gottes, Der Ich war, wenn Ich in die Welt gekommen w\u00e4re und den Gesch\u00f6pfen nur das Geringere h\u00e4tte geben sollen und wollen, n\u00e4mlich die Mittel, um sich zu retten \u2013 und nicht das Gr\u00f6\u00dfere, was mein Wille war.<br \/>\nMein Wille enth\u00e4lt n\u00e4mlich nicht nur die Heilmittel, sondern alle m\u00f6glichen G\u00fcter, die es im Himmel und auf Erden gibt, und nicht nur die Rettung und die Heiligkeit, sondern dieselbe Heiligkeit, die die Seele zur Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers selbst erhebt.<br \/>\nO wenn du in jedes Gebet eindringen k\u00f6nntest, in jeden Akt, jedes Wort und Leid meiner unzertrennlichen Mutter, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, das Ich mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nWenn du in jeden Tropfen meines Blutes eindringen k\u00f6nntest, in jeden meiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Schritte, Werke, Schmerzen und Tr\u00e4nen, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, das darin die Vorherrschaft hatte, und das Ich f\u00fcr die Seelen mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend das vorrangige Ziel [Gottes bei der Sch\u00f6pfung] das FIAT war, musste sich meine G\u00fcte zum nachrangigen Zweck [der Erl\u00f6sung] herablassen. Er musste es gleichsam wie ein Lehrer machen, der, w\u00e4hrend er die h\u00f6chsten Wissenschaften besitzt und edle und erhabene, Seiner w\u00fcrdige Lehren geben k\u00f6nnte, sich dazu herablassen muss, Lektionen \u00fcber das ABC [in himmlischen Dingen] zu geben.<br \/>\nDa seine Sch\u00fcler quasi alle Analphabeten sind, kann er erst nach und nach zu seinem ersten Zweck gelangen, n\u00e4mlich die Lektionen der Wissenschaft, die er besitzt, zu erteilen, um weitere Lehrer aus ihnen zu machen, die eines solchen Meisters w\u00fcrdig sind.<br \/>\nWollte sich dieser Lehrmeister nicht herablassen, Lektionen auf niedrigerem Niveau zu geben, sondern h\u00e4tte gleich seine hohe Wissenschaft gelehrt, so h\u00e4tten die Sch\u00fcler, weil Analphabeten, ihn nicht verstanden und von so viel unbekannter Wissenschaft verwirrt, ihn verlassen.<br \/>\nUnd h\u00e4tte Ich Mich nicht zu meinen Sch\u00fclern herabgelassen, w\u00e4re es Mir wie einem armen Lehrer ergangen, dem die Genugtuung versagt geblieben w\u00e4re, den Sch\u00fclern die kleinen und gro\u00dfen Sch\u00e4tze seines eigenen Wissens weitergeben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, meine Tochter, als Ich auf die Erde kam, waren die Menschen alle Analphabeten bez\u00fcglich der Dinge des Himmels. Wenn Ich zu ihnen vom FIAT sprechen h\u00e4tte wollen und vom wahren Leben in Ihm, w\u00e4ren sie unf\u00e4hig gewesen, dies zu verstehen.<br \/>\nDa die Mehrzahl von ihnen verkr\u00fcppelt, blind und krank waren und nicht wussten, wie sie sich Mir n\u00e4hern sollten, musste Ich Mich durch den Schleier meiner Menschheit herablassen, welche jenes FIAT verh\u00fcllte, das Ich ihnen schlie\u00dflich geben wollte.<br \/>\nIch musste Mich mit ihnen verbr\u00fcdern und mit allen verbinden, um die ersten Grundlagen, das ABC des H\u00f6chsten FIAT lehren zu k\u00f6nnen. Alles, was Ich lehrte, tat und litt, diente keinem anderen Zweck, als den Weg, das Reich und die Herrschaft meines Willens vorzubereiten.<br \/>\nDies ist die gewohnte Vorgehensweise bei unseren Werken, die geringeren Dinge als vorbereitenden Akt f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Dinge zu tun. Habe Ich es bei dir nicht genauso gemacht? Zu Beginn habe Ich sicher nicht mit dir \u00fcber das H\u00f6chste FIAT gesprochen, noch von der H\u00f6he der Heiligkeit, die Ich dich in meinem Willen erreichen lassen wollte.<br \/>\nIch habe dir auch kein W\u00f6rtchen gesagt \u00fcber die gr\u00f6\u00dfere Sendung, zu der Ich dich berief, sondern behandelte dich wie ein kleines Kind, das den Gehorsam, die Liebe zum Leiden, die Lossch\u00e4lung von allen, den Tod des eigenen Ich zu lehren Mir gefiel.<br \/>\nAls du dich darauf eingelassen hast, freute Ich Mich, denn Ich sah in dir den Platz vorbereitet, wo Ich mein FIAT und die erhabenen Lehren, die meinen Willen betrafen, hinterlegen konnte&#8230;&#8220;. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-37449","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37449"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37449\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}