{"id":38063,"date":"2023-02-18T13:00:53","date_gmt":"2023-02-18T12:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/7-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-538-48-2\/"},"modified":"2023-02-15T20:48:21","modified_gmt":"2023-02-15T19:48:21","slug":"7-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-538-48-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/7-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-538-48-2\/","title":{"rendered":"7. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 5,38-48)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">38In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ihr habt geh\u00f6rt, dass gesagt worden ist: Auge f\u00fcr Auge und Zahn f\u00fcr Zahn. 39Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas B\u00f6ses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schl\u00e4gt, dann halt ihm auch die andere hin.<br \/>\n40Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.<br \/>\n42Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. 43Ihr habt geh\u00f6rt, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben und deinen Feind hassen.<br \/>\n44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet f\u00fcr die, die euch verfolgen, 45damit ihr S\u00f6hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l\u00e4sst seine Sonne aufgehen \u00fcber B\u00f6sen und Guten, und er l\u00e4sst regnen \u00fcber Gerechte und Ungerechte.<br \/>\n46Wenn ihr n\u00e4mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn k\u00f6nnt ihr daf\u00fcr erwarten? Tun das nicht auch die Z\u00f6llner? 47Und wenn ihr nur eure Br\u00fcder gr\u00fc\u00dft, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?<br \/>\n48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas B\u00f6ses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schl\u00e4gt, dann halt ihm auch die andere hin\u201c (Mt 5, 39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, mein g\u00f6ttlicher W\u00e4chter! Nun habe ich mich ein wenig dem Schlummer hingegeben. Da du jedoch nicht allein und ohne mich bleiben willst, hast du mich geweckt und l\u00e4sst mich mit dir im Hause des Hannas zusammen sein. Er fragt dich nach deiner Lehre und deinen J\u00fcngern.<br \/>\nUnd du, o Jesus, \u00f6ffnest deinen heiligen Mund und sprichst mit w\u00fcrdevoller und klarer Stimme: \u201eIch habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen.<br \/>\nNichts habe ich im Geheimen gesprochen. Warum fragst du mich? Frag doch die, die mich geh\u00f6rt haben, was ich zu ihnen gesagt habe; sie wissen, was ich geredet habe.\u201c Bei diesem w\u00fcrdevollen Auftreten staunen die Ratsherren.<br \/>\nAber die Ruchlosigkeit eines Dieners, der sich Hannas gef\u00e4llig zeigen will, ist so gro\u00df, dass er sich dir n\u00e4hert und dir mit eiserner Faust einen solchen Schlag ins Gesicht versetzt, dass du wankst und dein Angesicht anschwillt.<br \/>\nNun begreife ich, mein s\u00fc\u00dfes Leben, warum du mich geweckt hast. Du hattest recht. In der Tat, ich h\u00e4tte dich gehalten, als du nahe daran warst niederzusinken. Und deine Feinde brechen in teuflisches Gel\u00e4chter aus und klatschen johlend in die H\u00e4nde bei dieser ungerechten Handlungsweise.<br \/>\nDoch ich st\u00fctze dich und erkl\u00e4re mich bereit, mutig jedes Leid f\u00fcr dich zu ertragen. Ich bemitleide dich wegen dieser Beschimpfung.<br \/>\nIn der Vereinigung mit dir m\u00f6chte ich S\u00fchne leisten f\u00fcr so viele furchtsame Seelen, die sich so leicht einsch\u00fcchtern lassen; f\u00fcr jene, die aus Menschenfurcht nicht die Wahrheit sagen; f\u00fcr solche, die es an der schuldigen Hochachtung Priestern gegen\u00fcber fehlen lassen, und f\u00fcr so viele Fehler, die durch Murren begangen werden. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 2 bis 3 Uhr: Jesus von Hannas verh\u00f6rt, beschimpft und ins Angesicht geschlagen)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich nach meinem anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sehnte, kam Er in dem Aussehen, das Er hatte, als seine Feinde Ihn ohrfeigten, sein Gesicht mit Spucke bedeckten und Ihm die Augen verbanden.<br \/>\nMit bewundernswerter Geduld erlitt Er alles; mehr noch, Er schien sie nicht einmal zu beachten, so sehr war Er auf sein Inneres gerichtet, um auf die Frucht zu sehen, welche diese Leiden hervorbringen w\u00fcrden. Ich bewunderte alles mit Staunen, und Jesus sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, in meinem Tun und Leiden sah Ich nie nach au\u00dfen, sondern stets nach innen; und da Ich die Frucht erblickte, wollte Ich, was immer es war, nicht nur leiden, sondern alles mit Sehnsucht und Begierde leiden.<br \/>\nGanz im Gegensatz dazu sieht der Mensch, wenn er Gutes tut, nicht auf das Innere der Arbeit, und da er ihre Frucht nicht sieht, wird es ihm schnell langweilig, alles wird ihm l\u00e4stig, und oft vernachl\u00e4ssigt er das Gutestun. Wenn er leidet, verliert er leicht die Geduld; und wenn er B\u00f6ses tut, tut er dies, da er nicht auf das Innere des B\u00f6sen schaut, mit Leichtigkeit\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 9. November 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, die Schergen konnten meinen Leib zerfleischen, Mich beleidigen, mit F\u00fc\u00dfen treten, usw., aber sie konnten weder meinen Willen noch meine Liebe antasten.<br \/>\nDiese wollte Ich frei, damit sie wie zwei Str\u00f6me, in denen Ich Mich zum Wohl, auch selbst meiner Feinde, ergoss, dahineilen konnten, ohne dass jemand sie daran hindern k\u00f6nne.<br \/>\nO, wie triumphierten mein Wille und meine Liebe inmitten der Feinde! Sie schlugen Mich mit Gei\u00dfeln, und Ich schlug ihre Herzen mit meiner Liebe, und mit meinem Willen fesselte Ich sie.<br \/>\nSie stachen mein Haupt mit Dornen, und meine Liebe entz\u00fcndete in ihrem Geist das Licht, damit sie Mich erkennen sollten; sie \u00f6ffneten Mir die Wunden, und meine Liebe heilte die Wunden ihrer Seelen; sie brachten Mir den Tod, und meine Liebe gab ihnen das Leben zur\u00fcck, sodass, w\u00e4hrend Ich mein Leben am Kreuz aushauchte, die Flamme meiner Liebe, die ihre Herzen ber\u00fchrte, sie dazu n\u00f6tigte, sich vor Mir niederzuwerfen und Mich als wahren Gott zu bekennen.<br \/>\nNiemals war Ich so glorreich und triumphierend, wie Ich es in den Leiden im Lauf meines sterblichen Lebens hier unten war. Nun, meine Tochter, habe Ich nach meinem Abbild die Seele frei im Willen und in der Liebe ausgestattet.<br \/>\nSo k\u00f6nnen sich die anderen des \u00e4u\u00dferen Wirkens der Gesch\u00f6pfe bem\u00e4chtigen, aber niemand, niemand des Inneren, des Willens und der Liebe! Und Ich selbst wollte sie diesbez\u00fcglich frei, damit dieser Wille und diese Liebe zu Mir nicht gezwungen, sondern frei flie\u00dfen k\u00f6nnen und die Seele \u2013 sich in Mich versenkend \u2013 Mir die edelsten und reinsten Akte aufopfern k\u00f6nne, die das Gesch\u00f6pf Mir geben kann.<br \/>\nUnd da Ich frei bin und sie ebenfalls, k\u00f6nnen Wir Uns gegenseitig ineinander ergie\u00dfen und eilends zum Himmel laufen, um den Vater zu lieben und zu verherrlichen und zusammen mit der Heiligsten Dreifaltigkeit wohnen, Wir k\u00f6nnen zur Erde hin eilen, um allen Wohltaten zu erweisen, in die Herzen aller zu dringen, um sie mit Liebe zu schlagen und sie mit dem Willen zu fesseln und aus ihnen Eroberungen zu machen; eine gr\u00f6\u00dfere Mitgift h\u00e4tte Ich den Gesch\u00f6pfen nicht schenken k\u00f6nnen.<br \/>\nAber wo kann das Gesch\u00f6pf diesen freien Willen und diese Liebe mehr entfalten? Im Leiden, denn im Leiden w\u00e4chst die Liebe, wird der Wille riesengro\u00df; die Seele beherrscht sich selbst wie eine K\u00f6nigin, fesselt mein Herz, und ihre Leiden umgeben Mich wie eine Krone, bewegen Mich zum Mitleid, und Ich lasse Mich beherrschen; den Leiden einer liebenden Seele kann Ich also nicht widerstehen, und wie eine K\u00f6nigin f\u00fchre Ich sie an meiner Seite, und so gro\u00df ist die Herrschaft jenes Gesch\u00f6pfes in den Leiden, sodass die Leiden bewirken, dass sie edle, w\u00fcrdevolle, gewinnende, heroische und uneigenn\u00fctzige Z\u00fcge erringt, \u00e4hnlich meinen Z\u00fcgen, sodass die anderen Gesch\u00f6pfe darin wetteifern, sich von jener Seele beherrschen zu lassen.<br \/>\nUnd je mehr die Seele gemeinsam mit Mir wirkt, mit Mir vereint bleibt und sich mit Mir verschmilzt, umso mehr f\u00fchle Ich Mich von ihr absorbiert; wenn sie also denkt, f\u00fchle Ich meinen Gedanken in ihrem Geist absorbiert, wenn sie schaut, spricht, atmet, f\u00fchle Ich meinen Blick, die Stimme, den Atem, die Handlung, den Schritt, den Herzschlag absorbiert, alles absorbiert Mich.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie Mich aufnimmt, erwirbt sie dabei st\u00e4ndig meine Z\u00fcge, die \u00c4hnlichkeit mit Mir, und Ich betrachte Mich andauernd in ihr und finde Mich selbst.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 30. Dezember 1916)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer dich bittet, dem gib\u201c (Mt 5, 42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, es ist wahr, dass das Leben in meinem Willen eine Gabe ist und der Besitz des gr\u00f6\u00dften Geschenkes. Aber diese Gabe, die unendlichen Wert hat, die ein Geldst\u00fcck ist, das jeden Augenblick hervorgeht, die Licht ist, das nie verl\u00f6scht, Sonne, die niemals untergeht, welche die Seele auf ihren von Gott in der g\u00f6ttlichen Ordnung festgesetzten Platz stellt, und die Seele daher ihren Ehrenplatz und herrscherlichen Platz in der Sch\u00f6pfung einnimmt \u2013 wird nur dem gegeben, der daf\u00fcr disponiert ist.<br \/>\nEr darf sie nicht vergeuden und muss sie mehr als das eigene Leben sch\u00e4tzen und lieben, ja muss sogar bereit sein, das eigene Leben zu opfern, damit diese Gabe meines Willens die Oberherrschaft \u00fcber alles habe und f\u00fcr mehr als das Leben selbst gehalten werde. Ja, das eigene Leben ist ein Nichts im Vergleich mit Ihm.<br \/>\nDaher will ich zuvor sehen, dass die Seele in Wahrheit meinen Willen tun will und nie den ihren, bereit zu jeglichem Opfer, um den Meinen zu tun, und bei allem, was sie tut, Mich immer um das Geschenk meines Willens bittet, [wenn] auch [nur] als Leihgabe.<br \/>\nWenn Ich dann sehe, dass sie nichts tut ohne das Darlehen meines Willens, gebe Ich Ihn der Seele zum Geschenk, denn mit ihrem unaufh\u00f6rlichen Bitten darum hat sie in ihrer Seele einen leeren Raum gebildet, wo Ich dieses himmlische Geschenk hinterlegen kann; und da sie sich daran gew\u00f6hnt hat, mit dem Darlehen dieser g\u00f6ttlichen Speise zu leben, hat sie den Geschmack am eigenen Willen verloren; ihr Gaumen hat sich veredelt und wird sich nicht an die niedrige Kost des eigenen Ich anpassen; wenn sie sich also in Besitz jenes Geschenkes sieht, das sie so sehr ersehnt, erw\u00fcnscht und geliebt hat, wird sie aus dem Leben jenes Geschenkes leben, wird es lieben und ihm die Hochachtung entgegenbringen, die es verdient.<br \/>\nW\u00fcrdest du nicht einen Menschen tadeln, der, gepackt von einer kindischen Zuneigung zu einem Knaben, nur damit er eine kurze Zeit bei ihm bleibe und mit ihm spiele, ihm einen Tausenderschein gibt, und das Kind, das den Wert nicht kennt, ihn nach einigen Minuten in tausend St\u00fccke rei\u00dft?<br \/>\nAber wenn er ihn den Schein zuerst ersehnen und ihn dann dessen Wert erkennen l\u00e4sst, sowie das Gute, das ihm dieser Tausenderschein tun kann und ihn dann ihm gibt, dann wird jener Knabe ihn nicht in tausend St\u00fccke zerrei\u00dfen, sondern er wird hingehen und ihn unter Verschluss halten, das Geschenk sch\u00e4tzen und den Geber noch mehr lieben, und du w\u00fcrdest diesen Mann loben, der es vermochte, dem kleinen Jungen den Wert des Geldes klarzumachen.<br \/>\nWenn der Mensch so handelt, um wie viel mehr Ich, der Ich meine Gaben mit Weisheit und Gerechtigkeit und mit wahrer Liebe gebe. Du siehst daher die Notwendigkeit der richtigen Verfassung, der Kenntnis der Gabe, der W\u00fcrdigung, Wertsch\u00e4tzung und der Liebe zu dieser Gabe selbst.<br \/>\nDaher ist der Vorbote des Geschenkes meines Willens, das Ich dem Gesch\u00f6pf machen will, die Kenntnis von Ihm. Die Kenntnis bereitet den Weg: die Kenntnis ist wie der Vertrag, den Ich hinsichtlich des zu gew\u00e4hrenden Geschenkes machen m\u00f6chte; je mehr Erkenntnis Ich der Seele verleihe, umso mehr wird sie angetrieben, die Gabe zu ersehnen, und den g\u00f6ttlichen Schreiber zu dr\u00e4ngen, die letzte Unterschrift zu setzen, dass das Geschenk das ihre sei und sie es besitze.<br \/>\nDas Zeichen also, dass ich das Geschenk meines Willens in diesen Zeiten geben will, ist die Kenntnis von Ihm; sei daher aufmerksam und lass dir nichts von dem entgehen, was Ich dir \u00fcber meinen Willen offenbare, wenn du w\u00fcnschst, dass Ich die letzte Unterschrift hinsetze auf das Geschenk, das Ich den Menschen zu geben verlange&#8230;\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 18; 25. Dezember 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDamit ihr S\u00f6hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l\u00e4sst seine Sonne aufgehen \u00fcber B\u00f6sen und Guten, und er l\u00e4sst regnen \u00fcber Gerechte und Ungerechte\u201c (Mt 5, 45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMut, meine Tochter! Denk daran, dass ein G\u00f6ttlicher Wille in dir herrscht, der die Quelle endloser Wonnen und Freuden ist. So bilden deine Bitterkeit und Traurigkeit Wolken um die Sonne meines Willens, die ihre Strahlen daran hindern, dein ganzes Wesen zu erleuchten.<br \/>\nUnd Er, der dich gl\u00fccklich machen m\u00f6chte, f\u00fchlt, wie du die Freuden, die Er dir schenken m\u00f6chte, durch deine Traurigkeit zur\u00fcckweist. Obwohl du eine g\u00f6ttliche Sonne zur Verf\u00fcgung hast, empfindest du wegen deiner Bitterkeit den Regen, der dich bedr\u00fcckt und deine Seele bis zum Rand f\u00fcllt.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass die Seele, die in meinem Willen lebt, im Zentrum des G\u00f6ttlichen Sonnenballes lebt und zu Recht sagt: \u2018Die Sonne geh\u00f6rt ganz mir.\u2019 Wer jedoch nicht in Ihm lebt, lebt im Kreisumfang des Lichtes, das die g\u00f6ttliche Sonne \u00fcberall verbreitet, da mein Wille sich in seiner Unermesslichkeit niemandem verweigern kann noch will.<br \/>\nMein Wille ist wie die Sonne, die aus Notwendigkeit heraus allen Licht spendet \u2013 wenn auch nicht alle es wollen. Und warum? Nur weil sie Licht ist und es dem Licht wesenseigen ist, sich allen zu schenken, ob sie es wollen oder nicht (vgl. Mt 5,45). Doch wie gro\u00df ist der Unterschied zwischen der Seele, die im Mittelpunkt meiner G\u00f6ttlichen Sonne und einer, die in ihrem Umkreis lebt!<br \/>\nDie erste besitzt die Eigenschaften des Lichts und all seine unendlichen Wohltaten; das Licht sch\u00fctzt sie vor allen \u00dcbeln, sodass die S\u00fcnde in diesem Licht nicht bestehen kann. Und wenn eine Traurigkeit aufkommt, gleicht sie Wolken, die schnell verschwinden.<br \/>\nEin kleiner Hauch meines Willens gen\u00fcgt, um die dichtesten Wolken zu vertreiben, und die Seele ist im Mittelpunkt der Sonne versenkt, die sie besitzt; zumal die Seele, die in meinem Willen lebt, immer um Meinetwillen traurig ist.<br \/>\nIch kann behaupten, dass Ich zugleich mit dir betr\u00fcbt bin und, wenn Ich dich weinen sehe, zusammen mit dir weine, da Mich mein eigener Wille von der in Ihm lebenden Seele unzertrennlich macht und Ich ihre Leiden mehr als meine Eigenen f\u00fchle.<br \/>\nJa, mein eigener Wille, der in der Seele wohnt, ruft sogar meine Menschheit in diese leidende Seele hinein, damit meine Menschheit ihr Leben, das sie auf Erden f\u00fchrte, [in der Seele] wiederhole.<br \/>\nWelch g\u00f6ttliche Wunder geschehen dann, welch neue Str\u00f6me tun sich auf zwischen Himmel und Erde wegen dieses neuen Lebens der Schmerzen, das Jesus in dieser Seele f\u00fchrt! Mein menschliches und zugleich auch g\u00f6ttliches Herz ist erf\u00fcllt mit s\u00fc\u00dfester Z\u00e4rtlichkeit.<br \/>\nDie Anziehungskraft und machtvollen Z\u00e4rtlichkeiten meines Herzens sind gewaltig stark: wenn Ich die Seele, die Mich liebt, leiden sehe, l\u00e4sst meine \u00fcberaus zarte Liebe mein Herz gleichsam schmelzen und ergie\u00dft sich \u00fcber die Leiden und das Herz meines geliebten Gesch\u00f6pfs.<br \/>\nDaher bin Ich im Leiden bei dir und erf\u00fclle zwei Aufgaben: als Protagonist der Leiden und als Zuseher, der die Fr\u00fcchte meiner Leiden genie\u00dft, die Ich in der Seele gerade durchleide.<br \/>\nSo bin Ich f\u00fcr die in meinem Willen lebende Seele Sonne und ihr Lebensmittelpunkt, und somit sind Wir unzertrennlich. Ich f\u00fchle ihre lebendigen Herzschl\u00e4ge in Mir, und sie nimmt mein pochendes Leben im Innersten ihrer Seele wahr.<br \/>\nWer jedoch [nur] im Umkreis des Lichtes lebt, das die Sonne meines G\u00f6ttlichen Willens \u00fcberall hin ausbreitet, ist nicht Besitzer des Lichtes. Denn von wahrer Besitz[tum] ist nur dann die Rede, wenn man ein Gut in sich selbst besitzt; dieses Gut im Inneren [der Seele] kann niemand nehmen, weder im Leben noch nach dem Tod.<br \/>\nDie \u00e4u\u00dferen G\u00fcter jedoch sind der Gefahr ausgesetzt und k\u00f6nnen uns nicht in Sicherheit bewahren. So macht die Seele Schw\u00e4che, Un-best\u00e4ndigkeit und qu\u00e4lende Leidenschaften durch, dass sie sich schlie\u00dflich sogar fern von ihrem Sch\u00f6pfer f\u00fchlt.<br \/>\nDarum w\u00fcnsche Ich dich stets in meinem Willen, damit Ich mein Leben auf Erden [in dir] fortsetzen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 13. Februar 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eSiehst du, als du beim ersten Tagesanbruch sagtest: \u201eMein Geist steige auf im H\u00f6chsten Willen, um alle Intelligenzen der Gesch\u00f6pfe mit deinem Willen zu bedecken, damit alle in Ihm sich erheben, und ich erweise Dir im Namen aller die Anbetung, Liebe und Unterwerfung jedes geschaffenen Verstandes\u201c, w\u00e4hrend dieser Worte legte sich ein himmlischer Tau \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe, der sie bedeckte, um allen die Erwiderung deines Aktes zu bringen.<br \/>\nO wie sch\u00f6n war es, alle Gesch\u00f6pfe mit diesem himmlischen Tau bedeckt zu sehen, den mein Wille bildete, dessen Symbol der n\u00e4chtliche Tau ist, der sich am Morgen auf allen Pflanzen befindet, um sie zu schm\u00fccken und ihnen Fruchtbarkeit zu verleihen, und jene, die am Verdorren sind, am Austrocknen zu hindern.<br \/>\nMit seiner himmlischen Ber\u00fchrung scheint Er eine Ber\u00fchrung des Lebens auf sie zu legen, damit sie gedeihen. Wie bezaubernd der Tau am fr\u00fchen Morgen auch ist, noch viel bezaubernder und sch\u00f6ner ist der Tau der Akte, welche die Seele in meinem Willen bildet&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 18; 22. November 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist\u201c. (Mt 5, 48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWie kann man jene Worte erkl\u00e4ren, die Ich aussprach, als Ich den Menschen schuf: &#8222;Lasst Uns den Menschen machen nach unserem Abbild und Gleichnis?&#8220; Wie k\u00f6nnte das Gesch\u00f6pf, das doch so unf\u00e4hig ist, Mir je \u00e4hnlich sehen und mein Abbild sein?<br \/>\nNur in meinem Willen konnte ihm dies gelingen, denn wenn sich das Gesch\u00f6pf diesen Willen zu eigen macht, kommt es soweit, auf g\u00f6ttliche Art zu wirken, und mit der Wiederholung dieser g\u00f6ttlichen Akte gelangt es dahin, Mir \u00e4hnlich zu sehen und zu meinem vollkommenen Abbild zu werden.<br \/>\nEs geschieht wie bei einem Kind, das mit der Wiederholung der Akte, die es beim Lehrer sieht, diesem \u00e4hnlich wird. So ist das einzige, was das Gesch\u00f6pf Mir \u00e4hnlich macht, mein Wille.<br \/>\nDeswegen habe Ich so gro\u00dfes Interesse daran, dass das Gesch\u00f6pf den wahren Zweck erf\u00fcllt, wozu es erschaffen wurde, indem es sich meinen Willen zu eigen macht.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 11; 24. August 1915)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-38063","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38063"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38063\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}