{"id":38916,"date":"2026-02-21T12:00:09","date_gmt":"2026-02-21T11:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/1-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-41-11\/"},"modified":"2026-02-22T20:26:20","modified_gmt":"2026-02-22T19:26:20","slug":"1-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-41-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/1-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-41-11\/","title":{"rendered":"1. SONNTAG DER FASTENZEIT \u2013 A (Mt 4,1-11)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die W\u00fcste gef\u00fchrt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung gef\u00fchrt werden. 2Als er vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte gefastet hatte, bekam er Hunger.<br \/>\n3Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4Er aber antwortete: In der Schrift hei\u00dft es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.<br \/>\n5Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so st\u00fcrz dich hinab; denn es hei\u00dft in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren H\u00e4nden zu tragen, damit dein Fu\u00df nicht an einen Stein st\u00f6\u00dft.<br \/>\n7Jesus antwortete ihm: In der Schrift hei\u00dft es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und f\u00fchrte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.<br \/>\n10Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. 11Darauf lie\u00df der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #831ac4;\">\u201cIn jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die W\u00fcste gef\u00fchrt\u201d (Mt 4, 1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich mein Gebet vor dem Tabernakel der Liebe fort und sagte in meinem Inneren: \u2018Was tust Du, meine Liebe, in diesem Gef\u00e4ngnis der Liebe?\u2019 Und Jesus antwortete mir voller G\u00fcte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, was Ich mache? Ich gestalte meinen Tagesablauf. Wisse, dass Ich mein ganzes irdisches Leben in den Verlauf eines Tages einschlie\u00dfe.<br \/>\nMein Tag beginnt mit meiner Empf\u00e4ngnis und Geburt, die Schleier der Akzidenzien des Sakraments dienen Mir als Windel in meinem Kindesalter. Wenn die Menschen Mich aus Undank allein lassen und zu beleidigen suchen, gehe Ich in die Verbannung, in der Gesellschaft nur einiger liebender Seelen, die Mich wie eine zweite Mutter nicht verlassen k\u00f6nnen und Mir treue Gesellschaft leisten.<br \/>\nVom Exil ziehe Ich nach Nazareth und f\u00fchre mein verborgenes Leben in der Gesellschaft jener wenigen Guten, die Mich umgeben. Im weiteren Tagesverlauf gehe Ich, wenn die Gesch\u00f6pfe zu Mir kommen und Mich empfangen, in mein \u00f6ffentliches Leben, verk\u00fcnde wiederum das Evangelium und schenke allen meine Lehren, Hilfen und Tr\u00f6stungen, die sie brauchen.<br \/>\nIch handle als Vater, Lehrer und Arzt und wenn n\u00f6tig, auch als Richter. So verbringe Ich meinen Tag, indem Ich alle erwarte und allen Gutes tue. Wie oft ist es mein Los, alleine zu bleiben \u2013 ohne ein pochendes Herz in meiner N\u00e4he!<br \/>\nIch f\u00fchle eine W\u00fcste um Mich und bleibe allein \u2013 allein, um zu beten. Ich empfinde die Einsamkeit meiner in der W\u00fcste hier unten verbrachten Tage \u2013 o, wie leidvoll ist das f\u00fcr Mich!<br \/>\nIch, der Ich f\u00fcr alle der Herzschlag in jedem Herzen bin und eifers\u00fcchtig \u00fcber alle wache \u2013 f\u00fchle Mich einsam und verlassen! Doch mein Tag endet nicht blo\u00df in der Verlassenheit; es gibt keinen Tag, an dem Mich undankbare Seelen nicht beleidigen und sakrilegisch empfangen und somit bewirken, dass Ich meinen Tag mit meiner Passion und meinem Kreuzestod vollende.<br \/>\nAch, die sakrilegische Kommunion ist der grausamste Tod, den Ich in diesem Sakrament der Liebe empfange! So durchlebe Ich in diesem Tabernakel meinen Tag, an dem Ich all das vollbringe, was Ich in den dreiunddrei\u00dfig Jahren meines sterblichen Lebens erf\u00fcllte.<br \/>\nUnd da in allem, was Ich tat und tue, die erste Absicht, der erste Akt des Lebens der Wille meines Vaters ist, das \u201aDein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2018, so tue Ich in dieser kleinen Hostie nichts anderes als Ihn anzuflehen, dass mein Wille und der meiner Kinder nur einer sei.<br \/>\nIch rufe dich in diesen G\u00f6ttlichen Willen, in Dem du mein ganzes Leben im Akt findest. Und wenn du diesem Leben nachfolgst, es gut erw\u00e4gst und aufopferst, dann vereinst du dich mit Mir in meinem eucharistischen Tag, damit mein Wille bekannt werde und auf Erden regiere.<br \/>\nSo kannst auch du sagen: \u2018Ich verbringe meinen Tag zusammen mit Jesus.\u2019\u201d(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 12. September 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9b31cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, s\u00fc\u00dfe Liebe, erlaube, dass ich Dir in die W\u00fcste folge: dort wird Dich mein \u201eIch liebe Dich\u201c nie allein lassen; ich werde Nacht und Tag nahe bei Dir bleiben; und wenn ich Dich bek\u00fcmmert, betr\u00fcbt, schmachtend vor Liebe sehen werde, beten und weinen wegen der Einsamkeit, die Dein G\u00f6ttlicher Wille erleidet, dann werde ich Dich tr\u00f6sten mit dem Ruf meines \u201eIch liebe Dich\u201c!<br \/>\nDu f\u00fchlst den Schmerz lebhaft, nicht nur weil Dein G\u00f6ttlicher Wille nicht unter den Gesch\u00f6pfen regiert, sondern weil Er von ihnen gleichsam verbannt wird.<br \/>\nDeine Heiligste Menschheit weint daher und fleht im Namen der ganzen Menschheitsfamilie, dass beide, der G\u00f6ttliche Wille und der menschliche, sich miteinander wieder vers\u00f6hnen und miteinander verschmelzen.<br \/>\nO Jesus, ich mache mir Deine Tr\u00e4nen zu Eigen, Deine Gebete, ich ergreife Besitz von den Qualen Deines brennenden Herzens und, indem ich sie mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201c verflechte, forme ich s\u00fc\u00dfe Ketten der Liebe, um Dich zu zwingen, mir das Reich Deines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden zu gew\u00e4hren!<br \/>\nH\u00f6re, mein Leben, es sind die Schl\u00e4ge Deines Herzens selbst, Deine Seufzer selbst, es sind Deine Tr\u00e4nen, Deine Gebete und Deine Leiden, die das Reich Deines Fiat wollen und erflehen.<br \/>\nDaher, wenn Du mich nicht erh\u00f6ren willst, erh\u00f6re wenigstens Dich selbst und, w\u00e4hrend Du die W\u00fcste verl\u00e4sst, versichere mir, dass bald das Reich Deines Willens auf die Erde kommen wird&#8230; (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; F\u00fcnfzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9b31cc;\">\u201eDa trat der Versucher an ihn heran\u2026\u201c (Mt 4, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus wird mit Dornen gekr\u00f6nt, als Spottk\u00f6nig behandelt, unerh\u00f6rten Qu\u00e4lereien und Beschimpfungen ausgesetzt. Er aber s\u00fchnt in besonderer Weise f\u00fcr die S\u00fcnden des Stolzes. Gehen wir den Gedanken des Hochmuts aus dem Weg?<br \/>\nSchreiben wir Gott das Gute zu, das wir tun, halten wir uns f\u00fcr geringer als alle anderen? Ist unser Geist ent\u00e4u\u00dfert von s\u00fcndhaften Gedanken, um der Gnade Raum zu gew\u00e4hren?<br \/>\nIn vielen F\u00e4llen geben wir der Gnade kein Asylrecht, weil wir den Kopf von anderen Gedanken voll haben. Ist aber unser Geist nicht von Gott erf\u00fcllt, sind wir selbst daran schuld, wenn der D\u00e4mon uns bel\u00e4stigt, da wir ja selbst die Versuchung sch\u00fcren.<br \/>\nIst hingegen unser Geist mit Gott erf\u00fcllt, dann findet der Teufel, wenn er sich uns n\u00e4hert, keinen Anhaltspunkt, der ihm dazu dienen k\u00f6nnte, unseren Versuchungen die von ihm beabsichtigte Richtung zu geben. In Schanden zieht er ab.<br \/>\nDenn heilige Gedanken haben eine solche Macht \u00fcber ihn, dass, wenn er sich an uns heranschleicht, sie ihn wie mit Schwertst\u00f6\u00dfen verwunden und in die Flucht schlagen.<br \/>\nZu Unrecht beklagen wir uns also, wenn unser Geist vom Geist der Finsternis bel\u00e4stigt und versucht wird. Unsere geringe Wachsamkeit ist es, die ihn aufstachelt, uns anzufallen. Er sp\u00e4ht die Regungen unseres Geistes aus, und wenn er sie im Geringsten von heiligen Gedanken entbl\u00f6\u00dft sieht, greift er uns an.<br \/>\nAnstatt Jesus mit unseren heiligen Gedanken zu erquicken und ihm die Dornen aus dem Haupt zu ziehen, sind wir undankbar genug, sie ihm einzudr\u00fccken und ihn nur noch mehr die Stiche f\u00fchlen zu lassen.<br \/>\nSo wird die Frucht der Gnade vereitelt, und das Wirken der heiligen Einsprechungen kann in unserem Geist nicht seinen freien Lauf nehmen. In vielen F\u00e4llen ist unsere Handlungsweise noch schlimmer.<br \/>\nW\u00e4hrend wir unter den Bel\u00e4stigungen der Versuchungen seufzen, geraten wir, anstatt sie wie zu einem B\u00fcndel zusammenzuraffen und Jesus zu bringen, damit sie im Feuerofen seiner Liebe verzehrt werden, in Verwirrung, betr\u00fcben uns und stellen Betrachtungen \u00fcber sie an.<br \/>\nSo bleibt nicht nur unser armseliger Geist von den b\u00f6sen Gedanken eingenommen, sondern unser ganzes Wesen wird geradezu von ihnen beherrscht. Da w\u00e4re ein Wunder notwendig, uns von solchen Vorstellungen freizumachen.<br \/>\nJesus betrachtet uns durch seine Dornenkrone, ruft uns zu und scheint einem jeden von uns sagen zu wollen: \u201eMein Kind, du selbst bist schuld an deiner Niederlage, weil du dich nicht fest an mich halten willst.<br \/>\nW\u00e4rst du sofort zu mir gekommen, dann h\u00e4tte ich dir geholfen, die l\u00e4stigen Versuchungen zu \u00fcberwinden, die der Teufel in deinen Geist hineingetragen hat, und ich h\u00e4tte auf deine ersehnte R\u00fcckkehr nicht so lange warten m\u00fcssen.<br \/>\nIch habe Hilfe bei dir gesucht, um mich von so qu\u00e4lenden Dornen zu befreien, habe jedoch umsonst gewartet, weil du dich mit den Gedanken besch\u00e4ftigt hast, die dir der Geist der H\u00f6lle vorgestellt hatte.<br \/>\nWie viele Versuchungen h\u00e4ttest du weniger gehabt, wenn du unverz\u00fcglich in meine Arme geeilt w\u00e4rst! Alsdann h\u00e4tte der Teufel von dir abgelassen.\u201c (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekr\u00f6nt, verspottet und verh\u00f6hnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9b31cc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus, ich verehre dein dornengekr\u00f6ntes Haupt und bitte dich um Verzeihung f\u00fcr meine hochm\u00fctigen, ehrgeizigen und selbstgef\u00e4lligen Gedanken. Ich verspreche dir, jedes Mal, wenn mir ein Gedanke kommt, der nicht f\u00fcr dich ist, oder wenn ich mich in Situationen befinde, wo ich dich beleidigen k\u00f6nnte, sofort auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nJesus, ich gedenke dessen, was du bis zum letzten Augenblick an Beschimpfungen und L\u00e4sterungen anh\u00f6ren musstest. Ich bitte dich um Verzeihung, wenn ich Reden angeh\u00f6rt oder gef\u00fchrt habe, die uns von dir entfernen, um Verzeihung auch f\u00fcr alle schl\u00fcpfrigen Unterhaltungen der Menschen.<br \/>\nIch verspreche dir, sooft ich mich in Gelegenheiten befinde, ungeziemende Reden zu h\u00f6ren, sofort auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c Mein Jesus, ich verehre dein heiligstes Antlitz, das bleich, fahl und mit Blut benetzt ist.<br \/>\nIch bitte dich um Verzeihung f\u00fcr die Missachtung, f\u00fcr alle Beschimpfungen und Schm\u00e4hungen, die du von uns elenden, s\u00fcndigen Gesch\u00f6pfen erfahren musst. Ich verspreche, sooft ich mir bewusst bin, dass ich es an der dir schuldigen Verherrlichung, Liebe und Anbetung fehlen lasse, sogleich auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nJesus, ich sehe an deinem Halse noch die Striemen der Ketten und Stricke, womit sie dich gefesselt hatten. Ich bitte dich um Verzeihung f\u00fcr die ungeordneten Neigungen und Anh\u00e4nglichkeiten der Menschen, die ebenso viele Ketten und Stricke sind, die sie dir um den Hals legen.<br \/>\nIch verspreche dir, sooft sich Anh\u00e4nglichkeiten, W\u00fcnsche und Neigungen in mir regen, die nicht f\u00fcr dich sind, ohne S\u00e4umen auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nJesus, ich erblicke deine tiefe Schulterwunde und bitte um Verzeihung f\u00fcr so viele unerlaubte Befriedigungen und alle S\u00fcnden, die wir mit den f\u00fcnf Sinnen unseres Leibes begangen haben.<br \/>\nIch verspreche dir, sooft mir der Gedanke kommt, mir Vergn\u00fcgungen oder Befriedigungen zu gestatten, die nicht zu deiner Verherrlichung gereichen, sogleich auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nMein Jesus, ich bitte dich auch um Verzeihung f\u00fcr die K\u00e4lte, Gleichg\u00fcltigkeit, Lauheit und emp\u00f6rende Undankbarkeit, die dir vonseiten der Menschen zuteilwerden. Ich verspreche dir, sooft ich meine Liebe zu dir erkalten f\u00fchle, ohne Z\u00f6gern auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nJesus, ich k\u00fcsse deine heiligen H\u00e4nde und bitte dich um Verzeihung f\u00fcr so viele b\u00f6se und gleichg\u00fcltige Werke, f\u00fcr so viele Handlungen, die durch die Eigenliebe und die Selbstgef\u00e4lligkeit verdorben werden.<br \/>\nIch verspreche dir, jedes Mal, sobald ich mir bewusst werde, dass ich nicht aus Liebe zu dir arbeite, auf der Stelle auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c<br \/>\nJesus, ich k\u00fcsse deine heiligen F\u00fc\u00dfe und bitte dich um Verzeihung f\u00fcr so viele Schritte, f\u00fcr so viele Wege, die ohne die rechte Meinung gegangen werden; auch f\u00fcr jene Menschen ohne Zahl, die sich von dir entfernen, um irdischen Vergn\u00fcgungen nachzugehen.<br \/>\nIch verspreche dir, sooft mir der Gedanke kommt, mich von dir zu entfernen, auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c Jesus, ich bete dein heiligstes Herz an und m\u00f6chte in ihm alle von dir erl\u00f6sten Seelen, auch die meinige, einschlie\u00dfen, damit keine Seele verlorengehe und alle gerettet werden.<br \/>\nJesus, schlie\u00dfe du selbst mich in dein Herz ein und versperre die T\u00fcr, damit ich nichts anderes mehr sehe als dich allein. Ich verspreche, sooft mich die Lust bef\u00e4llt, aus deinem Herzen herauszutreten, sogleich auszurufen: \u201eJesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!\u201c (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 14 bis 15 Uhr: Dritte Stunde des Todeskampfes Jesu)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9b31cc;\">\u201eDer Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt\u201c (Mt 4,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz und hatte ein [St\u00fcck] Brot in seiner Hand, als wollte Er mich st\u00e4rken, denn ich f\u00fchle mich wegen seiner st\u00e4ndigen Beraubungen so krank, dass es mir scheint, nur ein Faden des Lebens erhielte mich noch am Leben, und dass ich unter diesem Faden zu Asche und verzehrt w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Er mich mit diesem Brot gest\u00e4rkt hatte, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, das materielle Brot ist Speise und Leben f\u00fcr den K\u00f6rper, und es gibt kein Teilchen des K\u00f6rpers, das nicht von diesem Brot Leben empf\u00e4ngt.<br \/>\nSo ist Gott die Speise und das Leben der Seele, und es darf keinen Teil geben, der nicht von Gott Leben und Speise gewinnt, d.h., ganz von Gott beseelt wird: dass die Seele ihre W\u00fcnsche, Gef\u00fchle, Neigungen und Liebe in Gott n\u00e4hrt und diese in Gott Leben und Nahrung finden, sodass die Seele keine andere Speise verkostet als Gott allein.<br \/>\nDoch ach, wie viele Seelen n\u00e4hren ihre Seele mit allen Arten von Schmutz!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 6. Mai 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #9b31cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen geht weiter. Ich f\u00fchle mich wie ein kleines Kind, das schluckweise mit dieser himmlischen Nahrung gespeist wird, die in meiner Seele Kraft, Licht und unbeschreibliche Lieblichkeit hervorbringt.<br \/>\nZudem ist jede Wahrheit, die mein geliebter Jesus seiner kleinen Neugeborene kundtut, eine ganz r\u00fchrende, sch\u00f6ne und entz\u00fcckende Szene, die Er in meinen Geist legt, und die ihm die Seligkeit der Himmlischen Heimat bringt.<br \/>\nSo f\u00fchlte ich mich in die vielen Wahrheiten des H\u00f6chsten Fiat eingetaucht, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus besuchte sein kleines M\u00e4dchen und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, wisse dies: w\u00fcrde unser H\u00f6chstes Sein dem Menschen den ganzen Himmel, die Sonne, die Erde, das Meer geben, dann g\u00e4be Es ihm nicht so viel, als w\u00fcrde Es ihm die Wahrheiten \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen offenbaren.<br \/>\nAlles andere bliebe n\u00e4mlich au\u00dferhalb von ihm, w\u00e4hrend die Wahrheit in die innersten Fasern seiner Seele eindringt. Ich gehe daran, die Herzschl\u00e4ge, Affekte und W\u00fcnsche, den Intellekt, das Ged\u00e4chtnis und den Willen zu bearbeiten, um die Seele ganz in das Leben der Wahrheit umzuwandeln.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich sie bearbeite, wiederhole Ich st\u00e4ndig die Wunder der Erschaffung des Menschen und vernichte mit der Ber\u00fchrung meiner H\u00e4nde die Keime des B\u00f6sen und lasse die Keime des neuen Lebens wiedererstehen.<br \/>\nDie Seele nimmt meine Ber\u00fchrung wahr, und im Ma\u00df, wie Ich sie bearbeite, wird ihr dann das neue Leben zur\u00fcckgegeben. Himmel, Sonne und Meer haben hingegen keine umwandelnde Kraft, die aus der Seele einen Himmel, eine Sonne, ein Meer machen k\u00f6nnte \u2013 all ihre Wohltaten sind auf das \u00c4u\u00dfere beschr\u00e4nkt, und mehr nicht.<br \/>\nSiehst du also, wie viele G\u00fcter du einschlie\u00dft, da Ich dir so viele Wahrheiten mitgeteilt habe? Entsprich daher aufmerksam einer so gro\u00dfen Gnade.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 9. April 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #9b31cc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre st\u00e4ndig in das grenzenlose Meer des G\u00f6ttlichen Willens zur\u00fcck, um seine kleinen Tropfen aufzunehmen, die das Leben des G\u00f6ttlichen Willens n\u00e4hren, bewahren und wachsen lassen, das ich in mir f\u00fchle. So ist jede Ihn betreffende Wahrheit ein Mahl, das Jesus mir reicht, ganz himmlisch und g\u00f6ttlich, um mich und das H\u00f6chste Fiat zu n\u00e4hren.<br \/>\nJede Wahrheit ist ein Zipfel vom Himmel, die in mich herabsteigt, mich umgibt und darauf wartet, bis ich meine Akte vollende, um sie mit sich in die Himmlische Heimat zu nehmen\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 10. M\u00e4rz 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-38916","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38916"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38916\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}