{"id":39198,"date":"2026-02-28T12:00:34","date_gmt":"2026-02-28T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/2-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-171-9-2\/"},"modified":"2026-02-28T13:18:42","modified_gmt":"2026-02-28T12:18:42","slug":"2-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-171-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-171-9\/","title":{"rendered":"2. SONNTAG DER FASTENZEIT \u2013 A \u2013 (Mt 17,1-9)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und f\u00fchrte sie auf einen hohen Berg. 2Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend wei\u00df wie das Licht.<br \/>\n3Da erschienen pl\u00f6tzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. 4Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr Elija.<br \/>\n5Noch w\u00e4hrend er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr h\u00f6ren. 6Als die J\u00fcnger das h\u00f6rten, bekamen sie gro\u00dfe Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.<br \/>\n7Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! 8Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. 9W\u00e4hrend sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erz\u00e4hlt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9728c7;\">\u201eSeine Kleider wurden blendend wei\u00df wie das Licht\u201c (Mt 17, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des Menschen setzte die Gottheit ihn in die Sonne des G\u00f6ttlichen Willens, und in ihn alle Gesch\u00f6pfe. Diese Sonne diente ihm als Kleid, nicht nur f\u00fcr die Seele, sondern ihre gl\u00e4nzenden Strahlen waren so zahlreich, dass sie auch den K\u00f6rper bedeckten.<br \/>\nSie waren f\u00fcr ihn mehr als ein Kleid und zierten ihn und machten ihn so sch\u00f6n, dass weder K\u00f6nige noch Herrscher je so geschm\u00fcckt gekleidet waren, wie Adam mit diesem Kleid aus dem strahlendsten Licht erschien.<br \/>\nEs t\u00e4uschen sich jene, die behaupten, dass Adam vor der S\u00fcnde nackt war. Falsch, falsch! Wenn alle von Uns geschaffenen Dinge geschm\u00fcckt und bekleidet sind, sollte nicht er, der unser Juwel war, der Zweck, f\u00fcr den alle Dinge erschaffen worden sind, das sch\u00f6nste Kleid und den sch\u00f6nsten Schmuck von allen besitzen?<br \/>\nDeshalb geb\u00fchrte ihm das sch\u00f6ne Kleid des Lichtes der Sonne unseres Willens, und da er dieses Kleid aus Licht besa\u00df, hatte er kein Bed\u00fcrfnis nach materiellen Kleidern, um sich zu bedecken.<br \/>\nAls er sich aber aus dem G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzog, zog sich auch das Licht aus der Seele und seinem Leib zur\u00fcck, er verlor sein sch\u00f6nes Kleid, und da er sich nicht mehr von Licht umgeben sah, f\u00fchlte er sich nackt. Er sch\u00e4mte sich, sich als einziger nackt unter allen geschaffenen Dinge zu sehen und f\u00fchlte das Bed\u00fcrfnis, sich zu bedecken.<br \/>\nSo bediente er sich der bei den geschaffenen Dingen im \u00dcberfluss vorhandenen Dinge, um seine Nacktheit zu bedecken. Dies ist so wahr, dass nach meinem h\u00f6chsten Schmerz \u00fcber den Anblick meiner aufgeteilten Kleider und meiner verlosten Tunika, meine Menschheit bei der Auferstehung keine anderen Kleider annahm, sondern sich mit dem strahlendsten Gewand der Sonne meines H\u00f6chsten Willens kleidete.<br \/>\nEs war dasselbe Kleid, das Adam besa\u00df, als er erschaffen wurde, denn um den Himmel aufzutun, musste meine Menschheit das Gewand des Lichtes der Sonne meines H\u00f6chsten Willens tragen \u2013 eine k\u00f6nigliche Bekleidung.<br \/>\nIndem sie Mir die Insignien eines K\u00f6nigs und die Herrschaft in meine H\u00e4nde legte, \u00f6ffnete Ich den Himmel f\u00fcr alle Erl\u00f6sten, stellte Mich meinem himmlischen Vater vor und bot Ihm die unversehrten und sch\u00f6nen Gew\u00e4nder meines Willens dar, mit denen meine Menschheit bekleidet war, damit Er alle Erl\u00f6sten als unsere Kinder anerkenne.<br \/>\nSo ist mein Wille, w\u00e4hrend Er Leben ist, gleichzeitig das wahre Kleid der Erschaffung des Gesch\u00f6pfes, und hat somit alle Recht[sanspr\u00fcch]e \u00fcber es. Doch wie vieles tun sie doch, um aus diesem Licht zu entfliehen! Stehe deshalb fest in dieser Sonne des ewigen FIAT, und Ich werde dir helfen, dich in diesem Licht zu bewahren.\u201c<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, sagte ich zu Ihm: \u201eMein Jesus und mein Alles, wie kommt das? Wenn Adam im Zustand der Unschuld keine Kleider brauchte, da das Licht deines Willens mehr als ein Kleid war, und auch die H\u00f6chste K\u00f6nigin deinen Willen unversehrt besa\u00df, und Du der Wille selbst warst: und doch hat weder die Himmlische Mutter noch Du, Kleider aus Licht getragen, sondern Ihr beide habt euch materieller Kleider bedient, um euch zu bedecken. Wie geht das?\u201c<br \/>\nUnd Jesus begann von neuem zu sprechen: \u201eMeine Tochter, sowohl Ich als auch meine Mutter kamen, um uns mit den Gesch\u00f6pfen zu verbr\u00fcdern, Wir kamen, um die gefallene Menschheit aufzurichten, und folglich ihre Armseligkeiten und Dem\u00fctigungen, in welche sie gefallen waren, auf Uns zu nehmen, um sie auf Kosten unseres eigenen Lebens zu s\u00fchnen.<br \/>\nWenn Wir mit Licht bekleidet w\u00e4ren, wer h\u00e4tte es gewagt, sich Uns zu n\u00e4hern und mit Uns Umgang zu pflegen? Wer h\u00e4tte im Lauf meiner Passion gewagt, Mich zu ber\u00fchren? Das Licht der Sonne meines Willens h\u00e4tte sie geblendet und zu Boden geworfen.<br \/>\nDeshalb musste Ich ein gr\u00f6\u00dferes Wunder wirken, indem Ich dieses Licht [des G\u00f6ttlichen Willens] unter dem Schleier meiner Menschheit verbarg und wie einer von ihnen erschien, denn meine Menschheit repr\u00e4sentierte nicht den unschuldigen Adam, sondern den gefallenen Adam.<br \/>\nSo musste Ich Mich all seinen \u00dcbeln unterwerfen, indem Ich sie auf Mich nahm, als w\u00e4ren sie die Meinen, um sie vor der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit zu s\u00fchnen.<br \/>\nAls Ich jedoch vom Tode auferstand, was den unschuldigen, den neuen Adam repr\u00e4sentierte, lie\u00df Ich das Wunder aufh\u00f6ren, die Kleider der strahlenden Sonne meines Willens unter dem Schleier meiner Menschheit verborgen zu halten, und Ich blieb von reinstem Licht bekleidet: mit diesem k\u00f6niglichen und blendenden Gewand vollzog Ich den Eintritt in mein Vaterland und lie\u00df dabei die Pforten offen, die bisher verschlossen waren, um all jene eintreten zu lassen, die Mir folgen w\u00fcrden.<br \/>\nWenn die Menschen also unseren Willen nicht erf\u00fcllen, gibt es kein Gut, das sie dabei nicht verlieren, und kein \u00dcbel, das sie sich nicht einhandeln.\u201c \u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 12. Dezember 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9728c7;\">\u201eDas ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe\u2026\u201c (Mt 17, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditiere weiter \u00fcber die Leiden meines leidenschaftlich liebenden Jesus, und als ich seinen letzten Atemzug betrachtete, vernahm ich in der Tiefe meines Herzens: \u201aVater, in deine H\u00e4nde empfehle Ich meinen Geist.\u2019<br \/>\nDies war die erhabenste Lehre f\u00fcr mich, die volle Hingabe in seine Vaterarme, und es rief mein ganzes Wesen in seine H\u00e4nde zur\u00fcck. Als mein Geist in so vielen Erw\u00e4gungen versunken war, besuchte Jesus, der Schmerzensmann, meine kleine Seele und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Leben hier unten endete, wie es begonnen hatte. Vom ersten Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an war dies mein fortgesetzter Akt, dass Ich Mich sozusagen in jedem Augenblick in die H\u00e4nde meines Himmlischen Vaters begab: dies war die sch\u00f6nste Huldigung seitens seines Sohnes, die tiefste Anbetung, das heroischste und vollst\u00e4ndigste Opfer, die intensivste Liebe, die Ich Ihm als sein Sohn erwies.<br \/>\nMeine volle Hingabe in seine H\u00e4nde verlieh meiner Menschheit eine kr\u00e4ftige und gebieterische Stimme, die alles verlangte. Und Ich erlangte alles, was Ich w\u00fcnschte, da mein Himmlischer Vater seinem Sohn, der sich ganz seinen Armen \u00fcberlassen hatte, nichts verweigern konnte.<br \/>\nMeine Hingabe in jedem Augenblick war Ihm der wohlgef\u00e4lligste Akt, sodass Ich den letzten Atemzug meines Lebens mit den Worten kr\u00f6nen wollte: \u201aVater, in deine H\u00e4nde empfehle Ich meinen Geist.\u2019<br \/>\nDie Hingabe ist die gr\u00f6\u00dfte Tugend und verpflichtet Gott, sich um den zu k\u00fcmmern, der sich seinen Armen hingegeben hat. Die Hingabe spricht zu Gott: \u201aIch will nichts von mir selbst wissen, dieses mein Leben geh\u00f6rt Dir, nicht mir, und Deines geh\u00f6rt mir.\u2019<br \/>\nWenn du daher alles erlangen und Mich in Wahrheit lieben willst, lebe ganz hingegeben in meinen Armen und lass Mich das Echo meiner Worte in jedem Augenblick h\u00f6ren: \u201aIn deine H\u00e4nde gebe ich mich ganz hin\u2018, dann werde Ich dich wie meine teuerste Tochter in meinen Armen tragen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 23. April 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9728c7;\">\u201e\u2026 Auf ihn sollt ihr h\u00f6ren\u201c (Mt 17, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cTochter meines Willens, w\u00fcrdest du doch meine Liebe kennen, die Ich empfinde, wenn Ich beschlie\u00dfe, zu dir \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat zu sprechen! Wann immer Ich dir von meinem Fiat erz\u00e4hlte, neigten sich die Himmel aus gro\u00dfer Wertsch\u00e4tzung und Verehrung.<br \/>\nAus Ehrerbietung gegen meine Worte, die Ich aussprechen sollte, beugten sie sich herab, kamen Mir aus der Himmlischen Heimat entgegen und waren ganze darauf bedacht, Mir aufmerksam zuzuh\u00f6ren. Und w\u00e4hrend Ich sprach, nahmen sie wahr, wie in ihnen selbst neues g\u00f6ttliches Leben, neue Freuden und neue Sch\u00f6nheiten erschaffen wurden.<br \/>\nGeht es n\u00e4mlich um die Verk\u00fcndigung weiterer Wahrheiten \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat, f\u00fchlt der ganze Himmel Dessen Macht, und die Himmelsbewohner wetteifern darin, zuzuh\u00f6ren und die neuen Wirkungen dieser Kenntnisse zu empfangen.<br \/>\nSo war es also jedes Mal, wenn Ich zu dir \u00fcber meinen Heiligsten Willen sprach, ein Fest f\u00fcr den ganzen Himmel, da sie ihre Gl\u00fcckseligkeit verdoppelt f\u00fchlten. Nur der Himmel konnte alle wunderbaren Wirkungen und reinen Freuden fassen, die auch nur eine einzige Wahrheit \u00fcber mein Fiat enth\u00e4lt.<br \/>\nNur auf diese Weise konnte Ich von Ihm zu dir sprechen \u2013 wobei sich der Himmel neigte \u2013 um ihre Akte der Ehrerbietung und die Huldigung entgegenzunehmen, die meinem G\u00f6ttlichen Willen geb\u00fchren.<br \/>\nMeine Liebe und Sehnsucht, Ihn bekannt zu machen, sind so gro\u00df, dass Ich, wenn n\u00f6tig, noch einmal Fleisch annehmen w\u00fcrde, damit mein Wille bekannt werde und auf Erden herrsche.<br \/>\nDoch das ist nicht n\u00f6tig, denn da Ich einmal Mensch geworden bin, ist meine Menschwerdung stets im Akt, und kann dieselben Wirkungen hervorbringen, als w\u00fcrde Ich abermals Fleisch annehmen.<br \/>\nUnd es war nur zur Zierde meines Fiat, dass Ich dich erw\u00e4hlte, dich von jedem Samen der Verderbnis reinigte und Mich selbst in deiner Seele einschloss.<br \/>\nUnd zwar nicht nur auf spirituelle, sondern auch auf nat\u00fcrliche Weise, um mich deiner wie eines Schleiers zu bedienen, der Mich verh\u00fcllte, fast so, wie Ich Mich meiner Menschheit als Schleier bediente, um meine Gottheit zu verbergen.<br \/>\nDamit Ich dich zu meiner Verf\u00fcgung habe, habe Ich dich von allem abgesondert und dich so viele Jahre lang in ein Bett eingeschlossen, um dir die erhabenen Lehren \u00fcber mein Ewiges Fiat zu erteilen und dich schluckweise seine Kenntnisse und sein Leben trinken zu lassen.<br \/>\nEs brauchte genug Zeit, dass Ich dir seine lange Geschichte erz\u00e4hlte und sie dich verstehen lie\u00df. Ich kann sagen, dass Ich mehr tat als bei der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung, denn mein Wille schlie\u00dft beide ein und ist ihr Anfang und ihre Mitte.<br \/>\nUnd Er wird auch das Ende und die Krone der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung sein, sodass unsere Werke ohne Krone und unvollst\u00e4ndig w\u00e4ren, wenn mein Wille nicht bekannt w\u00e4re und nicht seine Herrschaft auf Erden h\u00e4tte. Darum also liegt Mir so viel daran, Ihn bekannt zu machen.<br \/>\nUnsere eigenen, mit so viel Liebe und Pracht geschaffenen Werke, stehen unter dem Alpdruck unaussprechlicher Seufzer und gleichsam einer tiefen Dem\u00fctigung, da das Leben, die wesentliche Substanz, die sie [in sich] verbergen, noch nicht bekannt ist.<br \/>\nDie H\u00fcllen, das \u00c4u\u00dfere der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung sind bekannt, aber das Leben, das sie bergen, ist unbekannt. Wie k\u00f6nnen sie also das Leben geben, das sie verbergen, und die G\u00fcter, die sie besitzen?<br \/>\nDeshalb ersehnen und verlangen unsere Werke ihre rechtm\u00e4\u00dfigen Anspr\u00fcche, dass n\u00e4mlich mein G\u00f6ttlicher Wille bekannt sei. Ach ja, Er allein wird die Glorie, die unverg\u00e4ngliche Krone und Vollendung unserer Werke sein!<br \/>\nNun, du musst wissen, dass Ich Mich verborgen in dir befinde, mit einem schmerzvollen Herzen, genauso wie Ich es in meinen letzten Erdenjahren war, als meine Menschheit hier auf Erden lebte, und Ich, das Wort des Vaters, in Ihr verborgen war.<br \/>\nNach so vielen Opfern, so vielen Worten und Beispielen, die Ich ihnen gegeben hatte, sah Ich auf der Erde und unter den V\u00f6lkern \u2013 auch jenen, die Mich umgaben, keine Auswirkungen meines Kommens auf die Erde.<br \/>\nDie Fr\u00fcchte und Wohltaten meines Kommens waren so karg, dass mein Herz gemartert wurde, da Ich f\u00fchlte, dass sie die vielen G\u00fcter zur\u00fcckwiesen, die Ich ihnen geben wollte. Und mein Kummer steigerte sich, als Ich sah, dass Ich \u2013 nachdem Ich in meiner Menschheit das Erl\u00f6sungswerk vollendet hatte \u2013 nun dabei war, wieder zum Himmel zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nWie tut es weh, das Gute tun zu wollen, selbst um den Preis des eigenen Lebens, und niemanden zu finden, dem man diese G\u00fcter geben kann! Nun, so geht es Mir in dir; Ich schaue auf meine und deine Opfer, sehe auf die Ordnung, die Ich eingehalten habe, auf die vielen Lektionen, die Ich dir gegeben habe, und die ausreichen, um meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen und sein Reich zu errichten.<br \/>\nWenn Ich nicht zu reden aufh\u00f6re, so deshalb, weil seine Geschichte ewig ist; was ewig ist, besitzt ewige, unaufh\u00f6rliche Worte, und im Himmel wird man in Ewigkeit \u00fcber mein Fiat sprechen. Ich sehe auf jene in deiner Umgebung, die das kennen, was meinen Willen betrifft \u2013 jedoch kein wahres Interesse daran haben, ein so gro\u00dfes Gut bekannt zu machen.<br \/>\nIch schaue auf deine eigene Menschheit, die Mir als Lehrstuhl dient, von dem aus Ich Lektionen erteile. Du selbst kannst nicht leugnen, dass du Mich in dieser [deiner Menschheit] sinnlich wahrnehmbar bewegen, reden, leiden f\u00fchlst, und dass Ich wirklich in dir bin, um mein Reich zu errichten und Es bekannt zu machen.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Ich dich anschaue, sehe Ich, dass auch deine Menschheit nicht mehr so lange auf Erden bleiben soll. Und mein Herz f\u00fchlt die schmerzvolle Bedr\u00e4ngnis, dass das gro\u00dfe Gut, das mein G\u00f6ttlicher Wille bewirken m\u00f6chte, noch nicht einmal bekannt ist und seine Wahrheiten gleichsam begraben sind.<br \/>\nZudem sind sie \u2013 w\u00e4hrend sie doch Leben, Gl\u00fcck und Licht spenden wollen, [in der Verborgenheit] zwischen Mir und dir und im Papier gefangen, wo Ich dich mit so z\u00e4rtlicher Liebe [meine Wahrheiten nieder]schreiben lie\u00df.<br \/>\nHabe daher, meine Tochter, Mitleid mit meinem Schmerz und bete meine Verf\u00fcgungen an, dass Ich dich noch immer auf der Erde belasse. Ich wei\u00df, dass dies sehr hart f\u00fcr dich ist, und du tust Mir leid. W\u00e4hrend Wir Mitleid miteinander haben, lasst Uns tun, was an Uns liegt, um meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen.\u201d<br \/>\nDanach machte ich meine gewohnten Akte im G\u00f6ttlichen Willen, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201cMeine Tochter, mein Fiat hat seinen ersten Akt in unserer Gottheit, seinen ersten Akt in der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung und in allen Dingen.<br \/>\nDaher besitzt Es seinen rechtm\u00e4\u00dfigen Anspruch darauf, alles zu beherrschen und alle einzuh\u00fcllen, und das prim\u00e4re Rad zu sein, das, indem es sich bewegt, alles um sich herum bewegt, und alle Dinge sich um Es drehen.<br \/>\nWer also meinen Willen als Leben annimmt, der nimmt alles, und wenn sich das erste Rad bewegt, so schenken sich alle Dinge dieser Seele, sodass sie nicht darum bitten braucht. Indem sie sich um meinen Willen drehen, schenken sie sich ihr alle [von selbst].<br \/>\nDeshalb ist es das Wichtigste, meinen G\u00f6ttlichen Willen aufzunehmen, und wenn die Seele dies getan hat, hat sie alles getan und alles genommen \u2013 und alles geh\u00f6rt ihr.<br \/>\nEs ist wie bei einer Maschine: wenn sich das erste Rad in ihrer Mitte bewegt, dann drehen sich auch alle Nebenr\u00e4der. Wenn sich aber das erste Rad nicht bewegt, stehen alle still, und es gibt keine Macht noch einen Kunsthandwerker, der die Nebenr\u00e4der in Bewegung setzen k\u00f6nnte.<br \/>\nDreht sich aber das erste, dann drehen sich die anderen von selbst und versehen ihren Dienst. Daher muss die Aufmerksamkeit und Kunst dem ersten Rad gelten, dann kommt alles andere von selbst.<br \/>\nSo ist mein Wille: wer Ihn besitzt, braucht nichts [anderes].\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 28. Mai 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9728c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Tochter meines Wollens, du sollst wissen, dass nur dein Jesus alle Geheimnisse meines Fiat kennt, denn da Ich das Wort des Vaters bin, r\u00fchme Ich Mich, all seine Gro\u00dftaten gegen die Menschen erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDarum ist seine Liebe \u00fcberstr\u00f6mend, denn bei allem, was Er tat, rief Er dich, sowohl in den Werken der Sch\u00f6pfung als auch denen meiner Erl\u00f6sung. Wenn du seinen Ruf geh\u00f6rt und Ihm geantwortet hast: &#8218;Hier bin ich, was willst Du?&#8216; dann gab dir mein Wille seine Werke zum Geschenk; hast du aber nicht geantwortet, so rief Er dich stets, solange bis du Ihn anh\u00f6ren w\u00fcrdest.<br \/>\nAls nun mein Wille den Himmel schuf, rief Er dich in jenes blaue Gew\u00f6lbe und sagte zu dir: &#8218;Meine Tochter, komm und sieh, wie sch\u00f6n der Himmel ist, den Ich f\u00fcr dich erschaffen habe. Ich habe ihn erschaffen, um dich damit zu beschenken, komm, um dieses gro\u00dfe Geschenk zu empfangen.<br \/>\nWenn du Mir nicht zuh\u00f6rst, kann Ich es dir nicht geben. Du l\u00e4sst Mich dastehen mit dem &#8218;ausstehenden&#8216; Geschenk in meinen H\u00e4nden, um dich immerdar zu rufen. Ich werde dich solange rufen, bis Ich dich als Besitzerin meiner Gabe sehe.<br \/>\nDer Himmel hat eine \u00fcberaus gro\u00dfe Ausdehnung, so dass man die Erde im Vergleich dazu als kleines Loch bezeichnen k\u00f6nnte. Daher haben alle ihren Platz und es gibt einen Himmel f\u00fcr jeden einzelnen, und Ich rufe sie alle mit Namen, um sie damit zu beschenken.\u2018<br \/>\nAber wie gro\u00df ist sein Schmerz, wenn Er immer wieder ruft und nicht angeh\u00f6rt wird und die Gesch\u00f6pfe den Himmel betrachten, als w\u00e4re er kein Geschenk, das Er ihnen vermacht hat!<br \/>\nDie Liebe meines Willens ist so gro\u00df, dass Er, als Er die Sonne erschuf, dich mit ihren lichtvollen Stimmen rief und auf die Suche nach dir und nach allen ging, um sie mit der Sonne zu beschenken.<br \/>\nDein Name ist also mit Buchstaben aus Licht in die Sonne eingeschrieben, und Ich kann ihn auch nicht vergessen. Wie ihr Licht von ihrer Sph\u00e4re herab bis zu dir gelangt, so ruft Er dich dabei st\u00e4ndig.<br \/>\nEr begn\u00fcgt sich also nicht damit, dich von der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re aus einzuladen, sondern m\u00f6chte \u2013 dich immer mehr liebend \u2013 bis in die Tiefe hinabsteigen und spricht durch ihr Licht und ihre W\u00e4rme zu dir: &#8218;Empfange meine Gabe: Diese Sonne habe Ich f\u00fcr dich erschaffen&#8216;.<br \/>\nWenn die Menschen Ihn anh\u00f6ren, dann feiert Er ein Freudenfest, da Er sieht, dass der Mensch [nun] die Sonne als Eigentum und Geschenk seines Sch\u00f6pfers besitzt.<br \/>\nMein Wille ruft dich \u00fcberall und allerorts: Er ruft dich im Wind, bald ungest\u00fcm, bald seufzend, bald so, als wollte Er weinen und dich dr\u00e4ngen, Ihm zuzuh\u00f6ren, damit Er dich mit diesem Element beschenken k\u00f6nne.<br \/>\nEr ruft dich im Rauschen des Meeres um dir zu sagen: &#8218;Dieses Meer ist dein: nimm es als Geschenk, das Ich dir mache&#8216;. Er ruft dich sogar in der Luft, die du einatmest, im V\u00f6glein, das singt, und will dir sagen: &#8218;Alles mache Ich dir zum Geschenk&#8216;.<br \/>\nWenn die Seele nun auf den Anruf eingeht, wird das Geschenk best\u00e4tigt; antwortet sie nicht, bleiben die Gaben gleichsam zwischen Himmel und Erde in der Schwebe, verspart.<br \/>\nIn der Tat, wenn mein Wille [die Seele] ruft, so deshalb, weil Er gerufen werden m\u00f6chte, um die Kommunikation, den \u201aHandelsverkehr\u2018 zwischen Ihm und den Seelen aufrechtzuerhalten, um sich zu erkennen zu geben und die unaufh\u00f6rliche Liebe zwischen Ihm und der Seele, die in seinem Fiat lebt, zu erwecken.<br \/>\nIn der Tat, nur die im G\u00f6ttlichen Willen lebende Seele vernimmt mit gr\u00f6\u00dferer Leichtigkeit seine vielen Anrufe, da Er, w\u00e4hrend Er den Menschen durch seine Werke ruft, sich [zugleich] am Grund seiner Seele vernehmen l\u00e4sst. So wird der Mensch von beiden Seiten her gerufen.<br \/>\nWie oft habe Ich dich zudem nicht in alle Akte meiner Menschheit gerufen und tue es weiterhin? Ich wurde empfangen und rief dich, um dir das Geschenk meiner Empf\u00e4ngnis zu machen.<br \/>\nIch wurde geboren und rief dich noch lauter, und schlie\u00dflich weinte, seufzte und wimmerte Ich sogar, um dich zum Mitleid zu r\u00fchren, damit du Mir sogleich antworten m\u00f6gest, damit Ich dich mit meiner Geburt, meinen Tr\u00e4nen, Seufzern und meinem Wimmern beschenken k\u00f6nne.<br \/>\nWenn meine Himmlische Mutter Mich in Windeln wickelte, so rief Ich dich, damit du zugleich mit Mir gewickelt werdest. Kurzum, Ich rief dich hinein in jedes Wort, das Ich sagte, in jeden Schritt, den Ich tat, in jeden Schmerz, den Ich erlitt, in jeden Tropfen meines Blutes.<br \/>\nBis hinein in meinen letzten Atemzug, den Ich auf dem Kreuz aushauchte, rief Ich dich, um dir alles zum Geschenk zu machen. Und um dich in Sicherheit zu bringen, legte Ich dich gemeinsam mit Mir in die H\u00e4nde meines Himmlischen Vaters.<br \/>\nWo habe Ich dich nicht gerufen, um dich mit all meinen Akten zu beschenken? Um meiner Liebe ein Ventil zu verschaffen und dich sp\u00fcren zu lassen, wie sehr Ich dich liebte? Um die S\u00fc\u00dfigkeit meiner hinrei\u00dfenden Stimme, die entf\u00fchrt, erschafft und erobert, in deinem Herzen erklingen zu lassen?<br \/>\nUnd auch um deine Stimme zu vernehmen, die Mir zusagt: &#8218;Hier bin ich, sag mir Jesus, was willst Du?&#8216; als Vergeltung f\u00fcr meine Liebe und als Beteuerung, dass du meine Gaben angenommen hast, und damit Ich also sagen konnte: &#8218;Ich bin angeh\u00f6rt worden, meine Tochter hat Mich erkannt und liebt Mich&#8216;?<br \/>\nEs ist wahr, dass dies \u201eExzesse\u201c unserer Liebe sind, doch zu lieben und nicht erkannt und geliebt zu werden, ist unertr\u00e4glich, und man kann so nicht weiterleben.<br \/>\nDarum werden Wir unsere Liebestorheiten und Kunstgriffe fortsetzen, um unserem Leben der Liebe freien Lauf zu lassen.\u2019 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 16. Januar 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9728c7;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin unter den ewigen Wellen des G\u00f6ttlichen Willens, der sich den Gesch\u00f6pfen stets schenken will, doch will Er, dass auch die Seele dies w\u00fcnscht. Der G\u00f6ttliche Wille m\u00f6chte kein Eindringling sein, der in die Seele eingeht, ohne dass diese es wei\u00df, sondern will gesucht werden und ihr seinen Kuss der Liebe geben.<br \/>\nDann will Er als mit Gaben beladener Triumphator in die Seele eintreten und sie mit ihnen anf\u00fcllen. Als ich dar\u00fcber nachdachte, sagte mein guter Jesus, voll Verlangen, seine Geheimnisse der Seele anzuvertrauen, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Wille m\u00f6chte geben, doch will Er in der Seele die rechte Disposition vorfinden, damit Er seine Gaben niederlegen kann. Die Disposition ist [f\u00fcr Mich] wie die Erde f\u00fcr den Landwirt.<br \/>\nH\u00e4tte er auch noch so viele Samen, aber keinen Boden f\u00fcr die Aussaat seiner Samen, k\u00f6nnte er nie auss\u00e4en. Oder w\u00e4re die Erde vernunftbegabt und nicht bereit, seine Samen aufzunehmen, so w\u00e4re es f\u00fcr den armen Bauern, als w\u00fcrde sie ihm die Samen, mit denen er sie bereichern m\u00f6chte, ins Gesicht zur\u00fcckschleudern.<br \/>\nSo ist mein Wille: Er m\u00f6chte geben, doch wenn die Seele nicht bereitet ist, f\u00e4nde Er keinen Platz, um seine Gaben zu hinterlegen, sondern es w\u00e4re f\u00fcr Ihn so, als w\u00fcrde man sie Ihm zu seinem gr\u00f6\u00dften Kummer ins Gesicht zur\u00fcckschleudern.<br \/>\nWenn Er zur Seele sprechen wollte, w\u00e4re sie taub f\u00fcr Ihn, und Er k\u00f6nnte sich nicht Geh\u00f6r verschaffen. So bereitet die Disposition die Seele vor, \u00f6ffnet die Tore Gottes, verleiht das Geh\u00f6r und bringt sie in Verbindung.<br \/>\nMein Wille und die Seele verst\u00e4ndigen sich zuerst dar\u00fcber, was mein Wille geben m\u00f6chte, auf eine Art, dass die Seele das liebt und ersehnt, was sie empfangen soll. Ist sie aber nicht disponiert, dann geben Wir nichts, denn Wir wollen unsere Gaben nicht der Nutzlosigkeit aussetzen.<br \/>\nDie Disposition aber n\u00fctzt wie die Erde dem Bauern, die sich allem zur Verf\u00fcgung stellt, was er tun will: sie l\u00e4sst sich bearbeiten, harken und die Furchen ziehen, um die Saat in Sicherheit zu bringen, mit der er sie f\u00fcllen will.<br \/>\nSo macht es auch unser H\u00f6chstes Sein: Finden Wir die Seele disponiert vor, dann tun Wir unsere Werke. Wir bereiten die Seele und l\u00e4utern sie mit unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden. Wir bereiten den Platz f\u00fcr unsere Gaben und die Gestaltung unserer sch\u00f6nsten Werke.<br \/>\nIst sie hingegen nicht disponiert, dann k\u00f6nnen Wir trotz all unserer Macht nichts tun, weil ihr Inneres voller Steine, Dornen und niedriger Leidenschaften ist, und da sie nicht disponiert ist, l\u00e4sst sie nicht willig zu, dass Wir diese [Hindernisse] aus ihr entfernen.<br \/>\nWie viel Heiligkeit l\u00f6st sich wegen fehlender Disposition in Rauch auf! Umso mehr, als die schlecht disponierte Seele nicht f\u00fcr das Leben in unserem Willen geeignet ist, ja es scheint, dass Er nicht f\u00fcr sie passt: seine Heiligkeit \u00fcberw\u00e4ltigt sie, seine Reinheit besch\u00e4mt sie, sein Licht blendet sie.<br \/>\nWenn sie aber disponiert ist, wirft sie sich in seine Arme und l\u00e4sst an sich tun, was Wir an ihr tun wollen. Sie ist sogar wie ein kleines Kind und bleibt mit solcher Liebe bei Uns, dass es Uns entz\u00fcckt.<br \/>\nUnd was tut unser Wille? Er l\u00e4sst seine g\u00f6ttliche Bewegung [in ihr] str\u00f6men, und mit dieser g\u00f6ttlichen Bewegung findet die Seele all unsere Werke im Akt: sie k\u00fcsst und umarmt sie und umh\u00fcllt sie mit ihrer kleinen Liebe.<br \/>\nSie findet meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt im Akt und m\u00f6chte mit ihrer Liebe empfangen und mit Mir wiedergeboren werden. Und Ich lasse sie dies nicht nur tun, sondern es ist Mir so wohlgef\u00e4llig, dass Ich Mich f\u00fcr meine Geburt auf Erden entsch\u00e4digt f\u00fchle, weil Ich eine Seele finde, die zugleich mit Mir wieder geboren wird.<br \/>\nDoch die Seele geht noch weiter: die g\u00f6ttliche Bewegung, die sie besitzt, l\u00e4sst sie \u00fcberall hineilen, und sie findet alles, was meine Menschheit wie ein wehrhaftes Heer bereitgestellt hat: meine Tr\u00e4nen, Worte und Gebete, meine Schritte und meine Leiden. Alles ergreift sie, k\u00fcsst sie und betet es an. Es gibt nichts, was Ich getan habe, das sie nicht mit ihrer Liebe erf\u00fcllt.<br \/>\nUnd was tut sie dann? Sie macht sich alles zu Eigen und schlie\u00dft mit kindlicher Art und Anmut alles in ihren Scho\u00df ein, erhebt sich in die H\u00f6he, kommt vor unsere Gottheit, stellt alles um Uns herum der Reihe nach auf und spricht mit liebendem Nachdruck zu Uns: \u201aAnbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t, wie viele sch\u00f6ne Werke bringe ich Euch! Alles geh\u00f6rt mir, und alles bringe ich Euch, damit alle Euch lieben, anbeten, verherrlichen und Euch f\u00fcr die so gro\u00dfe Liebe vergelten, die Ihr f\u00fcr mich und f\u00fcr alle habt.\u2019<br \/>\nDiese g\u00f6ttliche Bewegung, die mein Wille in die Seele legt, die in Ihm lebt, ist das neue Leben, das sie empf\u00e4ngt. Mit dieser Bewegung hat sie das Recht \u00fcber alles: was Uns geh\u00f6rt, geh\u00f6rt ihr, daher kann sie Uns alles geben.<br \/>\nO, wie viele \u00dcberraschungen bereitet sie Uns und kann Uns stets etwas geben! Mit dieser g\u00f6ttlichen Bewegung vermag sie \u00fcberall hin zu eilen. Bald bringt sie Uns die Sch\u00f6pfung, um Uns zu lieben, wie Wir sie in allen geschaffenen Dingen geliebt haben, bald bringt sie Uns alle Menschen, um Uns im Namen aller und mit allen zu lieben, bald bringt sie Uns alles, was Ich auf Erden tat, um Uns zu sagen: \u201aIch liebe Euch, wie Ihr mich geliebt habt\u2018.<br \/>\nSie h\u00e4lt nie inne und kann scheinbar nicht sein, ohne Uns neue Liebes\u00fcberraschungen zu bereiten und m\u00f6chte stets sagen k\u00f6nnen: \u201aIch liebe Ihn, ich liebe Ihn immerdar.\u2019 Und Wir nennen sie unsere Freude, unser immerw\u00e4hrendes Gl\u00fcck, denn es gibt keine sch\u00f6nere Freude f\u00fcr Uns als die st\u00e4ndige Liebe des Gesch\u00f6pfes.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass ein in unserem Willen vollbrachter Akt gl\u00e4nzender ist als die Sonne, die beim Aufgang mit ihrem Licht die ganze Erde erf\u00fcllt: das Meer, die Quellen, nicht einmal der kleinste Grashalm wird beiseitegelassen, alles wird mit Licht erf\u00fcllt.<br \/>\nSo str\u00f6mt ein in meinem Willen getaner Akt, erforscht und erf\u00fcllt alles und bildet seinen Mantel aus strahlendstem Silber au\u00dfer- und innerhalb der Seelen. Dann tr\u00e4gt er sie mit diesen Perlen geziert, vor unsere anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t und bewirkt, dass unser eigener Wille Uns mit Stimmen aus Licht und mit einer Liebe bittet, die f\u00fcr alle spricht.<br \/>\nMit s\u00fc\u00dfem Entz\u00fccken f\u00fcr unsere g\u00f6ttlichen Augen, l\u00e4sst er Uns alle Gesch\u00f6pfe mit dem Mantel unseres g\u00f6ttlichen Lichtes bekleidet sehen, und Wir selbst lobpreisen die Macht unseres FIAT, die es versteht, kraft seines Lichtes das menschliche Elend zuzudecken und es sogar in Licht zu verwandeln. Einem Akt von Ihm wird nichts verweigert, denn er hat die Macht, Uns alles zu geben und f\u00fcr alles aufzukommen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 26. November 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-39198","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39198"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39198\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}