{"id":39584,"date":"2026-03-14T12:00:00","date_gmt":"2026-03-14T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/4-sonntag-der-fastenzeit-laetare-a-joh-91-41\/"},"modified":"2026-03-14T14:54:38","modified_gmt":"2026-03-14T13:54:38","slug":"4-sonntag-der-fastenzeit-laetare-a-joh-91-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-sonntag-der-fastenzeit-laetare-a-joh-91-41\/","title":{"rendered":"4. SONNTAG DER FASTENZEIT \u2013 LAETARE \u2013 A \u2013 (Joh 9,1-41)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit, sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. 2Da fragten ihn seine J\u00fcnger: Rabbi, wer hat ges\u00fcndigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern ges\u00fcndigt, so dass er blind geboren wurde?<br \/>\n3Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben ges\u00fcndigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. 4Wir m\u00fcssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.<br \/>\n5Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. 6Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen 7und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach hei\u00dft \u00fcbersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zur\u00fcckkam, konnte er sehen.<br \/>\n8Die Nachbarn und andere, die ihn fr\u00fcher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasa\u00df und bettelte? 9Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur \u00e4hnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.<br \/>\n10Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen ge\u00f6ffnet worden? 11Er antwortete: Der Mann, der Jesus hei\u00dft, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach, und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte wieder sehen.<br \/>\n12Sie fragten ihn: Wo ist er? Er sagte: Ich wei\u00df es nicht. 13Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharis\u00e4ern. 14Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen ge\u00f6ffnet hatte.<br \/>\n15Auch die Pharis\u00e4er fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen. 16Einige der Pharis\u00e4er meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht h\u00e4lt. Andere aber sagten: Wie kann ein S\u00fcnder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen.<br \/>\n17Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst \u00fcber ihn? Er hat doch deine Augen ge\u00f6ffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. 18Die Juden aber wollten nicht glauben, dass er blind gewesen und sehend geworden war. Daher riefen sie die Eltern des Geheilten 19und fragten sie: Ist das euer Sohn, von dem ihr behauptet, dass er blind geboren wurde? Wie kommt es, dass er jetzt sehen kann?<br \/>\n20Seine Eltern antworteten: Wir wissen, dass er unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. 21Wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, das wissen wir nicht. Und wer seine Augen ge\u00f6ffnet hat, das wissen wir auch nicht. Fragt doch ihn selbst, er ist alt genug und kann selbst f\u00fcr sich sprechen.<br \/>\n22Das sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden f\u00fcrchteten; denn die Juden hatten schon beschlossen, jeden, der ihn als den Messias bekenne, aus der Synagoge auszusto\u00dfen. 23Deswegen sagten seine Eltern: Er ist alt genug, fragt doch ihn selbst.<br \/>\n24Da riefen die Pharis\u00e4er den Mann, der blind gewesen war, zum zweitenmal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein S\u00fcnder ist. 25Er antwortete: Ob er ein S\u00fcnder ist, wei\u00df ich nicht. Nur das eine wei\u00df ich, dass ich blind war und jetzt sehen kann.<br \/>\n26Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er deine Augen ge\u00f6ffnet? 27Er antwortete ihnen: Ich habe es euch bereits gesagt, aber ihr habt nicht geh\u00f6rt. Warum wollt ihr es noch einmal h\u00f6ren? Wollt auch ihr seine J\u00fcnger werden?<br \/>\n28Da beschimpften sie ihn: Du bist ein J\u00fcnger dieses Menschen; wir aber sind J\u00fcnger des Mose. 29Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat; aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt.<br \/>\n30Der Mann antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen ge\u00f6ffnet. 31Wir wissen, dass Gott einen S\u00fcnder nicht erh\u00f6rt; wer aber Gott f\u00fcrchtet und seinen Willen tut, den erh\u00f6rt er.<br \/>\n32Noch nie hat man geh\u00f6rt, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen ge\u00f6ffnet hat. 33Wenn dieser Mensch nicht von Gott w\u00e4re, dann h\u00e4tte er gewiss nichts ausrichten k\u00f6nnen.<br \/>\n34Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in S\u00fcnden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stie\u00dfen ihn hinaus. 35Jesus h\u00f6rte, dass sie ihn hinausgesto\u00dfen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?<br \/>\n36Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. 37Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. 38Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.<br \/>\n39Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden. 40Einige Pharis\u00e4er, die bei ihm waren, h\u00f6rten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind?<br \/>\n41Jesus antwortete ihnen: Wenn ihr blind w\u00e4rt, h\u00e4ttet ihr keine S\u00fcnde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure S\u00fcnde.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c77dbe;\">\u201eSah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war\u201c (Joh 9, 1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, Leben meines armen Herzens, Deine Liebe l\u00e4sst sich nicht aufhalten und deshalb kehrst Du in den Tempel zur\u00fcck, um den V\u00f6lkern Dein G\u00f6ttliches Wort zu unterbreiten: W\u00e4hrend die Gro\u00dfen, die Gelehrten, Dich nicht anerkennen wollen, siehe, da dr\u00e4ngt sich eine Menge von Armen, Unwissenden und Leidenden um Dich, angezogen von Deiner liebensw\u00fcrdigen und sanften Art, von Deiner hinrei\u00dfenden Stimme.<br \/>\nW\u00e4hrend Du sprichst, f\u00fchlen sie ihr Herz verwundet; eine Ader des Gl\u00fccks tut sich in Deiner Seele auf, weil Du f\u00fchlst, dass Du wenigstens jene tr\u00f6sten, unterweisen, heilen kannst, die als Abfall der Gesellschaft betrachtet werden; auf solche Weise wirst Du der Freund, der Lehrer, der mitleidsvolle Arzt der Armen; f\u00fcr alle hast Du Worte des Trostes, noch verschm\u00e4hst Du es, ihre leidenden Glieder zu ber\u00fchren, um sie zu heilen.<br \/>\nEs ist immer ein r\u00fchrendes Schauspiel, um Dich Blinde, Stumme, Taube, Kr\u00fcppel, Lahme, Auss\u00e4tzige zu sehen. All dieses menschliche Elend durchbohrt Dein G\u00f6ttliches Herz und l\u00e4sst Es erschaudern.<br \/>\nO wie bricht Dir das Herz, jene menschliche Natur in Elend verwandelt zu sehen, die so sch\u00f6n und so vollkommen aus Deinen sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervor gegangen ist! Es ist der vom rechten Weg abgekommene Wille, der, indem er seine schlimmsten Wirkungen hervorbringt, die Menschheit so ungl\u00fccklich macht.<br \/>\nIch flehe Dich an, meine Liebe, gib, dass Dein Fiat zur\u00fcckkehre, um mitten unter uns zu regieren und schlage die Ungl\u00fcckseligkeit in die Flucht, die der menschliche Wille verursacht hat!<br \/>\nIch lasse mein \u201eIch liebe Dich\u201c in dem Akt flie\u00dfen, durch den Du den Blinden die Sicht verschaffst, damit alle Menschen die Kenntnis Deines G\u00f6ttlichen Willens erlangen. Wie viele Blinde gibt es, die Deinen G\u00f6ttlichen Willen nicht bemerken!<br \/>\nO, wie bitte ich Dich von Herzen, allen die Gnade zu gew\u00e4hren, Deinen Heiligsten Willen zu erkennen und zu befolgen!\u201c. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Siebzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c77dbe;\">\u201eSolange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt\u201c (Joh 9,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Mut, f\u00fcrchte dich nicht, es gibt keine Finsternis in dir, weil nur die S\u00fcnde Finsternis ist, das Gute ist Licht. Siehst du nicht, dass Ich aus einem Lichtfundament aus deinem Inneren hervorkam?<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was dieses Licht ist? Es ist dein ganzes inneres Wirken, das du tust. Jeder zus\u00e4tzliche Akt, den du tust, ist ein weiterer Draht deines Willens, den du mit dem Strom des ewigen Lichtes verbindest, und dieser Draht wird zu Licht. Je mehr Akte du also verrichtest, umso mehr Dr\u00e4hte f\u00fcgst du hinzu, und das Licht wird voller, st\u00e4rker und strahlender.<br \/>\nWas du also [schon] getan hast, ist das Licht, das du siehst, und was dir noch zu tun bleibt, ist jener freie Raum, den du in diesem Licht siehst. Ich werde stets mitten in diesem Licht bleiben, nicht nur, um Mich daran zu erfreuen, sondern um die Dr\u00e4hte deines menschlichen Willens mit dem Strom des ewigen Lichtes zu verbinden, denn der Ursprung, der Grund, der Fluss des Lichtes bin Ich.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was das wahre Licht ist? Das wahre Licht ist die Wahrheit; die erkannte, erfasste, geliebte und von der Seele in die Tat umgesetzte Wahrheit ist das wahre Licht, welches sie in dieses Licht umwandelt und bewirkt, dass sie innen und au\u00dfen st\u00e4ndig neue \u201eSpr\u00f6sslinge\u201c von Licht hervorbringt.<br \/>\nDiese Wahrheit bildet das wahre Leben Gottes in der Seele, denn Gott ist Wahrheit, und die Seele bleibt mit der Wahrheit verbunden, mehr noch, sie besitzt sie. Gott ist Licht, und sie ist verbunden mit dem Licht und ern\u00e4hrt sich vom Licht und von der Wahrheit.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich jedoch die Seele mit Wahrheit und Licht n\u00e4hre, muss sie den Strom ihres Willens ge\u00f6ffnet halten, um den Strom der G\u00f6ttlichen Kommunikation zu empfangen. Sonst ist es wie beim elektrischen Strom, dessen innewohnende Kraft nicht f\u00fcr die Licht\u00fcbertragung ausreicht \u2013 es m\u00fcssen auch die entsprechenden Einrichtungen f\u00fcr den Empfang des Lichtes bereitstehen.<br \/>\nUnd trotzdem kommt das Licht nicht \u00fcberall in gleichem Ma\u00df an, sondern \u2013 je nach der Anzahl der Gl\u00fchlampen \u2013 erh\u00e4lt ein Licht, wer eine Lampe hat, und wer zehn hat, empf\u00e4ngt f\u00fcr zehn.<br \/>\nWenn die Lampen mehr elektrische Dr\u00e4hte haben, dann erscheinen sie noch heller. Haben sie weniger Dr\u00e4hte, dann ist, obwohl genug Platz in der Gl\u00fchbirne vorhanden ist, das Licht schwach; und auch wenn die Stromquelle st\u00e4rker ist, k\u00f6nnen ihn die Lampen nur im Verh\u00e4ltnis ihrer Fassungskraft empfangen.<br \/>\nSo braucht es also den himmlischen Strom, der geben m\u00f6chte, und den menschlichen Strom, der f\u00e4hig ist, ihn aufzunehmen; und wenn du mehr Akte in meinem Willen vollbringst, wirst du weitere Dr\u00e4hte hinzuf\u00fcgen, um das Licht vollst\u00e4ndiger zu machen, das Ich in dir einschlie\u00dfen will.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 1. M\u00e4rz 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c77dbe;\">\u201eUnd sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach hei\u00dft \u00fcbersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zur\u00fcckkam, konnte er sehen\u201c (Joh 9,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich fortfuhr, mich mit den bei der Erl\u00f6sung von Jesus gewirkten Akten zu vereinigen, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, du siehst, wie alle Akte, die Ich bei der Erl\u00f6sung des Menschen tat, selbst meine Wunder, die Ich in meinem \u00f6ffentlichen Leben wirkte, nichts anderes bedeuteten, als das Reich des H\u00f6chsten FIAT mitten unter die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nUnd im Akt, als Ich sie tat, bat Ich meinen Vater im Himmel, dass Er das Reich bekanntmache und mitten unter den Menschengeschlechtern wiederherstelle. Als Ich den Blinden das Augenlicht verlieh, war mein erster Akt, die Finsternis des menschlichen Willens zu vertreiben.<br \/>\nSie ist die erste Ursache der Blindheit der Seele und des Leibes, und ich bewirkte, dass das Licht meines Willens die Seele so vieler Blinder erleuchte, damit sie das Sehverm\u00f6gen erlangten, meinen Willen zu sehen.<br \/>\nSie sollten Ihn lieben, damit auch ihre K\u00f6rper davon befreit w\u00fcrden, das Sehverm\u00f6gen zu verlieren\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 26. Oktober 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c77dbe;\">\u201eEr legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen\u201c (Joh 9, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wisse dies: obwohl Ich vor Sehnsucht brenne, meinen G\u00f6ttlichen Willen an der Herrschaft zu sehen, kann Ich diese Gabe dennoch nicht geben, bevor Ich die Wahrheiten nicht geoffenbart habe.<br \/>\nWenn die Menschen diese kennenlernen, werden sie das Gl\u00fcck erfahren, dass diese Wahrheiten ihnen das Sehverm\u00f6gen verleihen, damit sie meinen Willen begreifen und sich daher selbst auf den Empfang einer so gro\u00dfen Gabe bereiten k\u00f6nnen. Im Moment fehlen ihnen sozusagen noch die Augen und die Fassungskraft, um Ihn sehen und verstehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDeswegen habe Ich zuerst so viele Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geoffenbart; im Ma\u00df, wie die Menschen diese Wahrheiten kennenlernen, formen sie die Augenh\u00f6hle, in welche die Pupille gepflanzt und mit ausreichend Licht angeregt wird, die ihnen geschenkte und anvertraute Gabe ansehen und verstehen zu k\u00f6nnen, die kostbarer ist als eine Sonne.<br \/>\nW\u00fcrde Ich sie heute geben, so gliche Ich jemandem, der einem Blinden eine Sonne geben will. Der \u00c4rmste bliebe trotz der geschenkten Sonne immer noch blind; es w\u00fcrde sich weder sein Geschick \u00e4ndern, noch w\u00fcrde er irgendetwas Gutes erhalten, sondern er h\u00e4tte noch den Schmerz, eine Sonne als Geschenk zu haben und sie nicht einmal sehen, noch ihre wohltuenden Wirkungen empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin anderer hingegen, der nicht blind ist, w\u00fcrde so gro\u00dfe G\u00fcter erhalten, wenn er eine Sonne als Gabe zu seiner Verf\u00fcgung h\u00e4tte! Sie w\u00e4re sein immerw\u00e4hrendes Fest und w\u00fcrde ihm erm\u00f6glichen, auch anderen Licht spenden zu k\u00f6nnen; alle w\u00fcrden ihn lieben und umringen, um an der Wohltat des Lichtes, das er besitzt, teilzuhaben.<br \/>\nW\u00fcrde Ich die gro\u00dfe Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens, die nachhaltiger als die Sonne das Geschick der Generationen ver\u00e4ndern wird, heute schenken, w\u00e4re es, als w\u00fcrde Ich diese Sonne Blinden geben. Und Blinde damit zu beschenken, hie\u00dfe, ihnen nutzlose Gaben zu geben; Ich aber vermag keine unn\u00fctzen Dinge zu tun.<br \/>\nSo warte Ich mit g\u00f6ttlicher und schmachtender Geduld, dass meine Wahrheiten verbreitet werden, dass sie die Seelen vorbereiten, in sie eintreten und das mit gen\u00fcgend Licht beseelte Auge bilden.<br \/>\nSomit k\u00f6nnen die Menschen die Gabe meines Fiat nicht nur ansehen, sondern die [entsprechende] Fassungskraft erwerben, um Es in sich einzuschlie\u00dfen, damit Es in ihnen sein Reich errichte und seine Herrschaft ausbreite.<br \/>\nDeshalb werden Geduld und Zeit die Dinge so f\u00fcgen, wie es n\u00f6tig ist und unser souver\u00e4nes Wirken verdient\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 15. Mai 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c77dbe;\">Glaubst du an den Menschensohn?&#8230; Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es\u201c (Joh 9, 35 + 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eZ\u00e4rtlicher als ein Vater sehnen Wir uns danach, unseren Kindern die gro\u00dfe Gabe unseres Willens zu schenken, doch Wir wollen, dass sie das kennen, was sie empfangen sollen. Unseren Willen zu erkennen, macht unsere Kinder reif und f\u00e4hig f\u00fcr den Empfang einer so gro\u00dfen Wohltat.<br \/>\nMeine vielen Offenbarungen \u00fcber Ihn werden f\u00fcr ihre Seele wahre Augen sein, damit sie das, was unsere Vaterg\u00fcte seit so vielen Jahrhunderten den Menschen geben m\u00f6chte, ansehen und verstehen k\u00f6nnen; zumal die Kenntnisse \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen, wenn die Menschen sie kennenlernen, den Samen f\u00fcr das Aufkeimen ihrer kindlichen Liebe zu ihrem Vater im Himmel s\u00e4en, und die Menschen unsere V\u00e4terlichkeit verkosten werden.<br \/>\nWenn Gott w\u00fcnscht, dass sie seinen Willen tun, so deshalb, weil Er sie als Kinder lieben m\u00f6chte, die an seinen g\u00f6ttlichen G\u00fctern teilhaben sollen. Die Wahrheiten \u00fcber unser G\u00f6ttliches Fiat werden sie also daran gew\u00f6hnen, als S\u00f6hne und T\u00f6chter zu leben.<br \/>\nDann wird es sie nicht mehr wundern, dass unser H\u00f6chstes Sein seinen Kindern die gro\u00dfe Gabe unseres Willens spendet. Die Kinder haben ja Anspruch auf die Besitzt\u00fcmer des Vaters, und der Vater hat die Pflicht, den Kindern seine G\u00fcter zu geben.<br \/>\nWer allerdings ein Fremder sein will [,der nicht zur Familie geh\u00f6rt], verdient den Besitz des Vaters nicht; umso mehr, als unsere v\u00e4terliche Liebe sich brennend und mit Seufzern danach sehnt, diese Gabe zu schenken, damit sein Wille und der seiner Kinder nur einer sei.<br \/>\nErst dann wird unsere Vaterliebe ausruhen k\u00f6nnen, wenn Wir das aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangene Werk [wieder zur\u00fcck] im Scho\u00df unseres Willens, in unserem Haus sehen, und erkennen, dass unser Reich von unseren geliebten Kindern bev\u00f6lkert ist.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 15. Mai 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c77dbe;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der G\u00f6ttliche Wille l\u00e4sst mich nie allein. Er scheint mich stets zu beobachten, um meine Gedanken, Worte und kleinsten Akte zu erf\u00fcllen, doch w\u00fcnscht Er meine Aufmerksamkeit.<br \/>\nEr m\u00f6chte, dass ich darum wei\u00df, dass Er meine Akte erf\u00fcllen will, und dass Er \u2013 im gegenseitigen Ansehen \u2013 gibt, und ich empfange; bin ich nicht aufmerksam, dann tadelt Er mich, aber so sanft, dass mir das Herz bricht, und Er sagt zu mir:<br \/>\n\u201eDie Aufmerksamkeit ist das Auge f\u00fcr die Seele, welche die Gabe, die Ich geben will, zu erkennen wei\u00df und die Handlung disponiert, die Verleihung meiner Gaben zu empfangen.<br \/>\nIch will meine Sch\u00e4tze nicht Blinden geben, sondern w\u00fcnsche, dass du sie siehst und kennst, doch wei\u00dft du, warum? Wenn du meine Gabe siehst, dann sch\u00e4tzt du sie, und wenn du darum wei\u00dft, dann kennst und liebst du sie, und Ich lasse dich mein Licht, meine Macht, meine Liebe lebendig f\u00fchlen.<br \/>\nDann nehme Ich in deinem kleinen Gedanken, deinem Wort und deiner geringf\u00fcgigen Handlung die Wiederholung dessen wahr, was mein eigener G\u00f6ttlicher Wille zu tun versteht und wie Er zu lieben vermag.<br \/>\nDarum gebe Ich der Seele, die in Ihm leben m\u00f6chte, als erstes das Sehverm\u00f6gen, gleichsam das \u201eAuge\u201c, damit Wir Uns gegenseitig ansehen und erkennen k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn sie Uns erkennt, ist alles erledigt und das Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen ist in seiner vollen Wirksamkeit sichergestellt.\u201c. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 29. Juni 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-39584","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39584"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39584\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}