{"id":4145,"date":"2026-01-31T12:00:32","date_gmt":"2026-01-31T11:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=4145\/"},"modified":"2026-01-31T22:00:25","modified_gmt":"2026-01-31T21:00:25","slug":"4-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-51-12a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-51-12a\/","title":{"rendered":"4. Sonntag im Jahreskreis &#8211; A &#8211; (Mt 5,1-12)"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h4>\n<p>1In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine J\u00fcnger traten zu ihm. 2Dann begann er zu reden und lehrte sie.<br \/>\n3Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen geh\u00f6rt das Himmelreich. 4Selig die Trauernden; denn sie werden getr\u00f6stet werden.<br \/>\n5Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. 6Selig, die hungern und d\u00fcrsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.<br \/>\n7Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 8Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.<br \/>\n9Selig, die Frieden stiften; denn sie werden S\u00f6hne Gottes genannt werden. 10Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen geh\u00f6rt das Himmelreich.<br \/>\n11Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle m\u00f6gliche Weise verleumdet werdet. 12aFreut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird gro\u00df sein.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig\u2026\u201c (Mt 5,1-12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich einige Tage der Beraubung Jesu durchgemacht hatte \u2013 Er kam h\u00f6chstens manchmal wie ein Schatten und entschwand dann \u2013 f\u00fchlte ich solche Pein, dass ich mich in Tr\u00e4nen verzehrte. Aus Mitleid mit meinem Kummer kam der gebenedeite Jesus, blickte mich immer wieder an und sagte dann zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht, denn Ich verlasse dich nicht. Wenn du jedoch einmal ohne meine Gegenwart bist, will Ich nicht, dass du mutlos wirst, sondern w\u00fcnsche vielmehr, dass du, wenn du Meiner beraubt bist, von heute an meinen Willen annimmst und dich in Ihm erfreust, Mich liebst und Mich in meinem Willen verherrlichst, und meinen Willen so ansiehst, als w\u00e4re Er meine Person selbst.<br \/>\nWenn du so tust, wirst du Mich in deinen eigenen H\u00e4nden behalten. Was macht die Seligkeit des Paradieses aus? Sicherlich meine Gottheit. Nun, was macht die Seligkeit meiner Geliebten auf Erden aus? Gewiss mein Wille.<br \/>\nMein Wille kann dir niemals entfliehen; du wirst Ihn stets in deinem Besitz haben, und wenn du im Kreis meines Willens bleibst, wirst du hier die unaussprechlichsten Freuden und die reinsten Wonnen finden.<br \/>\nWenn die Seele niemals aus dem Kreis meines Willens heraustritt, wird sie edel, verg\u00f6ttlicht, und all ihre Werke strahlen zur\u00fcck in das Zentrum der g\u00f6ttlichen Sonne, wie die Sonnenstrahlen auf dem Angesicht der Erde zur\u00fcckstrahlen \u2013 nicht eine von diesen[Handlungen] tritt aus ihrem Zentrum heraus, das Gott ist.<br \/>\nDie Seele, die meinen Willen tut, ist alleine die edle K\u00f6nigin, die sich von meinem Atem ern\u00e4hrt, denn sie nimmt ihre Speise und Getr\u00e4nke von nichts anderem als meinem Willen, und indem sie sich von meinem Allheiligen Willen ern\u00e4hrt, wird ganz reines Blut in ihren Adern flie\u00dfen, und ihr Atem wird einen wohlriechenden Duft verstr\u00f6men, der Mich ganz und gar erfreuen wird, da er von meinem eigenen Atem hervorgebracht wird.<br \/>\nDeshalb will Ich nichts anderes von dir, als dass du deine Seligkeit im Kreis meines Willens gestaltest, ohne jemals aus Ihm herauszutreten, auch nicht f\u00fcr einen kurzen Augenblick.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, war ich in meinem Innern alarmiert und beunruhigt, dass Jesus damit ank\u00fcndigte, dass Er nicht kommen w\u00fcrde und ich in seinem Willen Frieden finden sollte.<br \/>\nO Gott, welche Todespein! Welche Bedr\u00e4ngnis in meinem Herzen! Doch der stets g\u00fctige Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eWie kann Ich dich verlassen, da du Opfer bist? Wenn du aufh\u00f6rst, Opferseele zu sein, erst dann werde Ich nicht mehr kommen; doch solange du Opfer bist, werde Ich mich immer angezogen f\u00fchlen, zu kommen.\u201c<br \/>\nSo schien es, dass ich im Frieden blieb, doch ich f\u00fchle mich wie umgeben von dem anbetungsw\u00fcrdigen Willen Gottes, sodass ich keine \u00d6ffnung finde, durch die ich hinaustreten k\u00f6nnte. Ich hoffe, Er wird mich stets in diesem Kreis halten, der mich vollkommen mit Gott vereinigt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 26. Februar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich weiterhin abk\u00e4mpfte, kam der gebenedeite Jesus nur kurz, und ich sah mich wie nackt, allem entbl\u00f6\u00dft. Vielleicht kann man eine armseligere Seele als mich gar nicht finden, so enorm ist mein Elend.<br \/>\nWas f\u00fcr eine traurige Ver\u00e4nderung! Wenn der Herr nicht ein neues Wunder seiner Allmacht vollbringt, um mich aus diesem Zustand herauszuheben, werde ich sicher vor lauter Armseligkeit sterben. Dann sagte der gebenedeite Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Mut! Der Anfang der ewigen Seligkeit besteht darin, jeden eigenen Geschmack zu verlieren; denn im Ma\u00df, wie die Seele ihre eigenen Vorlieben verliert, nimmt der G\u00f6ttliche Geschmack Besitz von ihr, und die Seele, die sich selbst vernichtet und verloren hat, erkennt sich selbst nicht mehr.<br \/>\nSie findet nichts Eigenes mehr, nicht einmal geistliche Dinge. Wenn Gott sieht, dass die Seele nichts von sich selbst mehr hat, erf\u00fcllt Er sie ganz mit sich selbst und \u00fcberh\u00e4uft sie mit allen g\u00f6ttlichen Seligkeiten; erst dann kann sich die Seele wirklich selig nennen, denn solange sie etwas Eigenes hatte, konnte sie nicht von Bitterkeit und \u00c4ngsten frei sein, noch konnte Gott ihr seine eigene Gl\u00fcckseligkeit mitteilen.<br \/>\nKeine Seele, die in den Hafen der ewigen Gl\u00fcckseligkeit eingeht, kann von diesem wohl leidvollen, aber notwendigen Punkt ausgenommen werden, ohne ihn geht es nicht.<br \/>\nGew\u00f6hnlich tun sie das zum Zeitpunkt des Todes, und das Fegefeuer macht dann den letzten Feinschliff. Wenn man also die Menschen fragt, was der Geschmack Gottes ist, was g\u00f6ttliche Seligkeit bedeutet, so ist ihnen dies unbekannt, und sie sind nicht in der Lage, auch nur ein Wort dar\u00fcber zu sagen.<br \/>\nDoch bei meinen geliebten Seelen, die sich ganz Mir hingegeben haben, m\u00f6chte Ich nicht warten, dass ihre Seligkeit erst dort oben im Himmel beginnt, sondern will sie schon hier auf Erden beginnen lassen, und Ich m\u00f6chte sie nicht nur mit dem Gl\u00fcck und der Glorie des Himmels erf\u00fcllen, sondern will sie mit den G\u00fctern, Leiden und Tugenden erf\u00fcllen, die meine Menschheit hier auf Erden hatte.<br \/>\nDeshalb l\u00f6se Ich sie nicht nur von materiellen Geschm\u00e4ckern, welche die Seelen als Unrat betrachtet, sondern auch von geistlichen Geschm\u00e4ckern, um sie g\u00e4nzlich mit meinen G\u00fctern anzuf\u00fcllen und ihnen den Anfang der wahren Seligkeit zu schenken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 6. Dezember 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Seligen im Himmel geben Mir wegen der vollkommenen Vereinigung ihres Willens mit dem Meinen so viel Herrlichkeit, da ihr Leben eine Reproduktion meines Willens ist; zwischen ihnen und Mir ist eine solche Harmonie, dass ihr Atem, ihre Bewegungen, Freuden und alles, was ihre Seligkeit ausmacht, die Wirkung meines Willens ist.<br \/>\nIch erkl\u00e4re dir jedoch, dass eine Seele, die noch im Pilgerstand und mit meinem Willen so verbunden ist, dass sie sich nie von Ihm l\u00f6st, ein Leben des Himmels f\u00fchrt, und Ich von ihr dieselbe Herrlichkeit, ja sogar gr\u00f6\u00dferes Wohlgefallen und Freude empfange; denn was die Seligen tun, das tun sie ohne Opfer und in Freuden, w\u00e4hrend die Pilgerseelen es unter Opfern und Leiden tun.<br \/>\nUnd wo immer das Opfer ist, da finde Ich gr\u00f6\u00dferes Wohlgefallen und mehr Freude. Und die Seligen selbst, die ja in meinem Willen leben, nehmen Anteil an meinem Wohlgefallen an der Pilgerseele, da die pilgernde Seele, die in meinem Willen lebt, ein einziges Leben mit ihnen bildet.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. Mai 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben in meinem Willen ist ein Leben, das dem der Seligen im Himmel am n\u00e4chsten kommt, und es ist so weit entfernt von dem, der sich einfach nur meinem Willen angleicht und treu meine Befehle ausf\u00fchrt, wie der Himmel von der Erde entfernt ist, wie der Abstand zwischen Sohn und Diener, zwischen K\u00f6nig und Untergebenem\u2026.<br \/>\nZudem ist dies eine Gabe, die Ich in diesen so traurigen Zeiten machen will: dass die Seelen nicht nur meinen Willen tun, sondern Ihn besitzen. Bin Ich etwa nicht frei, zu geben, was Ich will, wann Ich will, und wem Ich will? Ist ein Herr nicht frei, zu seinem Diener zu sagen: \u201eLebe in meinem Haus, iss, nimm dir, befehle wie ein zweites Ich-Selbst?\u201d<br \/>\nUnd damit niemand dem Diener den Besitz der G\u00fcter seines Herrn verwehrt, legitimiert er den Diener als Sohn und verleiht ihm die Besitzrechte. Wenn das ein Reicher tun kann, kann Ich es umso mehr.<br \/>\nDieses Leben in meinem Willen ist die gr\u00f6\u00dfte Gabe, die Ich den Seelen geben m\u00f6chte, meine G\u00fcte will immer mehr ihre Liebe zu den Menschen zeigen, und da Ich ihnen alles gegeben habe, und nichts mehr zu geben habe, damit sie Mich lieben, will Ich ihnen meinen Willen zum Geschenk machen, damit sie, wenn sie Ihn besitzen, dieses gro\u00dfe Gut sch\u00e4tzen und lieben, das sie besitzen.<br \/>\nWundere dich auch nicht dar\u00fcber, dass sie es nicht begreifen. Damit sie es verstehen, m\u00fcssten sie sich zum gr\u00f6\u00dften Opfer bereitmachen, n\u00e4mlich ihrem eigenen Willen, selbst in heiligen Dingen, kein Leben zuzugestehen. Dann erst w\u00fcrden sie den Besitz des Meinen erfahren und k\u00f6nnten gleichsam mit H\u00e4nden greifen, was es bedeutet, in meinem Willen zu leben.<br \/>\nDu jedoch sei aufmerksam und \u00e4rgere dich nicht \u00fcber die Schwierigkeiten, die sie machen, und Ich werde Mir nach und nach den Weg bahnen, um das Leben in meinem Willen verst\u00e4ndlich zu machen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 18. September 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille hat seinen st\u00e4ndigen Akt, der \u00fcber alle Seelen unaufh\u00f6rlich seinen kontinuierlichen Akt ergie\u00dft und sie st\u00e4ndig mit seinem steten Akt des Lichtes, der Heiligkeit, Sch\u00f6nheit, Liebe, Hilfe, Macht und Gl\u00fcckseligkeit umkleidet.<br \/>\nSo gro\u00df ist seine Liebe, dass ein Akt den n\u00e4chsten nicht abwartet, sondern sie sich in Str\u00f6men, reichlicher als ergiebiger Regen, \u00fcber alle Seelen ergie\u00dfen. Alle Himmelsbewohner erkennen und empfangen diesen kontinuierlichen Akt, der die stets neue \u00dcberraschung von unbeschreiblichen Freuden und endlosen Seligkeiten bildet und sozusagen das Leben und die Substanz der Seligkeit aller Seligen ausmacht.<br \/>\nDa nun mein G\u00f6ttlicher Wille diesen kontinuierlichen Akt in seinem Wesen besitzt, kann und will Er diese Ordnung nicht \u00e4ndern (\u201eEr vollzieht keinen Regimewechsel\u201c): wie Er diesen kontinuierlichen Akt des Guten [den Bewohnern] im Himmel schenkt, so gibt Er ihn auch der ganzen Sch\u00f6pfung und jedem einzelnen menschlichen Gesch\u00f6pf, weil alle das Leben von diesem seinen kontinuierlichen Akt empfangen.<br \/>\nW\u00fcrde dieser enden, so w\u00fcrde auch das Leben aller enden. Es kann h\u00f6chstens sein, dass sich die Auswirkungen \u00e4ndern, da mein Wille sich je nach der Disposition der Seelen auswirkt. So bringt derselbe kontinuierliche Akt bei einigen diese, bei anderen jene Wirkung hervor.<br \/>\nLeider gibt es auch solche, die \u2013 wenngleich sie sich unter dem Regen seines st\u00e4ndigen Aktes des Lichts, der Heiligkeit, Sch\u00f6nheit usw. befinden \u2013 davon nicht einmal getr\u00e4nkt, noch erleuchtet, heilig oder sch\u00f6n werden.<br \/>\nVielmehr verwandeln sie den kontinuierlichen Akt des Guten in ihnen selbst, in Finsternis, Leidenschaft und vielleicht sogar in S\u00fcnde. Trotz alledem beendet mein Wille jedoch nie seinen kontinuierlichen Akt, der seine g\u00f6ttlichen Sch\u00e4tze auf alle herabstr\u00f6men l\u00e4sst, weil Er wie die Sonne ist: obwohl es Menschen gibt, die ihr Licht nicht aufnehmen wollen, und sie vielleicht keine B\u00e4ume, Pflanzen oder Blumen antrifft, denen sie die vielen wunderbaren Wirkungen ihres st\u00e4ndigen Licht-Aktes mitteilen kann, n\u00e4mlich S\u00fc\u00dfigkeit, Geschmack und alle Regenbogenfarben \u2013 w\u00fcrde sie ihren Licht-Akt fortsetzen.<br \/>\nBes\u00e4\u00dfe die Sonne aber Vernunft, dann w\u00fcrde sie vor Schmerz Tr\u00e4nen aus gl\u00fchendem Licht weinen, weil sie in ihrem gro\u00dfen Lichtvolumen so viele G\u00fcter sieht, die sie in Wahrheit ausspendet, die jedoch nicht aufgenommen werden.<br \/>\nMehr als die Sonne ist mein G\u00f6ttlicher Wille, der alles und alle in sein unendliches Licht eingeh\u00fcllt h\u00e4lt und der seinem Wesen nach stets geben m\u00f6chte, und auch tats\u00e4chlich gibt. W\u00fcrden Ihn alle aufnehmen, dann w\u00e4ren sie alle heilig, und die Welt w\u00fcrde sich in Gl\u00fcckseligkeit verwandeln.<br \/>\nDoch zu meinem gr\u00f6\u00dften Kummer werden seine G\u00fcter nicht aufgenommen, sondern in sein eigenes Licht zur\u00fcckgewiesen. Dennoch h\u00f6rt Er nicht auf und setzt mit z\u00e4rtlicher und un\u00fcbertrefflicher Liebe seinen kontinuierlichen Akt fort, das zu geben, was sein Licht besitzt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 6. Juli 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle mich als ganz kleines M\u00e4dchen, welches das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis empfindet, dass der G\u00f6ttliche Wille mich z\u00e4rtlicher als meine Mutter in seinen Armen tr\u00e4gt, mir die Worte eingibt, meinen H\u00e4nden Bewegung verleiht, meinen Schritt st\u00fctzt, meine Herzschl\u00e4ge und Gedanken formt.<br \/>\nO G\u00f6ttlicher Wille, wie sehr liebst Du mich! Ich f\u00fchle, wie dein Leben in mich eingegossen wird, um mir Leben zu geben. Er wartet so sehr auf die kleinen Atome meiner Akte, um sie mit seiner Sch\u00f6pferkraft zu umh\u00fcllen und zu sagen: \u201aDie Atome meiner Tochter kommen Mir gleich, weil sie meine unbesiegbare Kraft besitzen\u2019!<br \/>\nDoch w\u00e4hrend mein Geist erstaunt die liebevollen und m\u00fctterlichen Erfindungen des G\u00f6ttlichen Willens betrachtete, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, der immer ein wachsamer Zuseher des Wirkens seines Willens in mir ist, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine kleine Tochter, wisse, dass mein H\u00f6chster Wille die Seele, die in Ihm leben m\u00f6chte, als seinen Spross betrachtet, den Er in seinen Armen mit m\u00fctterlicher Sorgfalt gro\u00dfziehen m\u00f6chte.<br \/>\nWenn Er sieht, dass seine Kleine mit ihren geringen Werken Ihm als Liebesbezeugung etwas von ihrem Eigenen geben m\u00f6chte, dr\u00fcckt diese G\u00f6ttliche Mutter ihre Tochter an die Brust und st\u00e4rkt mit ihrer Kraft die Bewegung, das Wort, den Schritt ihrer Tochter. Diese Kraft erf\u00fcllt sie ganz, wandelt sie um, und obschon sie klein ist, sieht sie sich als klein und [zugleich] stark, klein und siegreich an.<br \/>\nDiese Mutter findet Geschmack daran, sich von ihrer kleinen Tochter besiegen zu lassen. So sieht sich diese Seele stark in der Liebe, stark im Leiden, stark im Wirken. Die St\u00e4rke ist die Aureole dieser Seele, sie ist unbesiegbar bei Gott und \u00fcber sich selbst.<br \/>\nIhre Schw\u00e4chen und Leidenschaften zittern vor dieser kleinen Siegerin. Gott selbst l\u00e4chelt und wandelt angesichts der kindlichen St\u00e4rke dieser Seele die Gerechtigkeit in Liebe und Vergebung um: es ist die Kraft ihrer Mutter und deren immerw\u00e4hrende F\u00fcrsorge, welche die Seele stark und unbesiegbar machen.<br \/>\nWenn du also Siegerin \u00fcber alles sein willst, wachse in den Armen meines Willens heran. Er wird sich in dich ergie\u00dfen, du wirst sein pulsierendes Leben in dir f\u00fchlen, und Er wird dich nach seiner \u00c4hnlichkeit gro\u00dfziehen, und du wirst seine Ehre, sein Triumph und seine Herrlichkeit sein.\u201c<br \/>\nAls ich weiter \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nachdachte, zeigten sich vor meinem Geist die sch\u00f6nsten Szenen des G\u00f6ttlichen Wirkens, alle wie im Akt, sich mir zu geben, um sich bekannt zu machen und meine kleine Liebe, meinen Dank und meine Danksagung zu empfangen. Und mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wer in meinem Willen lebt, dem geh\u00f6ren alle Zeiten. Ich liebe es zu h\u00f6ren, wenn Mir die Seele das wiederholt, was die Menschen nicht f\u00fcr Mich getan haben, da Ich doch mit so viel Liebe f\u00fcr sie gewirkt habe, sowie auch das [zu h\u00f6ren], was sie f\u00fcr Mich getan haben.<br \/>\nDaher findet die in meinem Willen lebende Seele die Sch\u00f6pfung im Akt. Und sie gibt Mir im blauen Himmel, in der strahlenden Sonne, in den flimmernden Sternen ihre K\u00fcsse und kindliche Liebe. O, wie freut es Mich, dass Ich in so vielen geschaffenen Dingen die Liebe, die K\u00fcsse, den anerkennenden Akt meiner Tochter finde!<br \/>\nIch wandle alles f\u00fcr sie um in Freude, Verteidigung und in ihren Besitz. O wie sch\u00f6n ist es, erkannt und in eben jenen Werken geliebt zu werden, die Wir aus Liebe gemacht haben. Die Seele findet [z.B.] die kurze Epoche des unschuldigen Adam und bringt Mir zugleich mit ihm seine unschuldigen Umarmungen, seine keuschen K\u00fcsse und seine kindliche Liebe dar.<br \/>\nO, wie begl\u00fcckt es Mich, meine Vaterschaft anerkannt, geliebt und geehrt zu sehen! Wie sch\u00f6n ist es, Mich als Vater zu empfinden und als solcher von meinen Kindern geliebt zu sein! Ich vergelte ihnen mit meinen K\u00fcssen und v\u00e4terlichen Umarmungen und verleihe der Seele als ihr Besitzrecht die unendliche Freude meiner Vaterschaft.<br \/>\nWas sollte Ich meinen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern nicht alles geben, wenn sie Mich als Vater geliebt und anerkannt haben? Ich schenke ihnen alles und schlage ihnen nichts ab, und sie geben Mir das Recht, die Freude als meine Kinder.<br \/>\nDem, der in meinem Willen lebt, kann Ich nichts verweigern, sonst w\u00e4re es so, als w\u00fcrde Ich es Mir selbst verweigern. Daher gebe Ich alles, und die Seele wiederholt die Szenen f\u00fcr Mich, wo sie Mir alles gibt.<br \/>\nSo besteht in meinem Willen ein Austausch der Werke und eine gegenseitige Liebe, die so r\u00fchrende Szenen auff\u00fchren, dass sie das Paradies Gottes und der Seele darstellen. O, tausend und abertausend Mal selig jene Seele, die das Gl\u00fcck hat, in der himmlischen Wohnung meines Willens zu leben.<br \/>\nWisse, die Seele, die den G\u00f6ttlichen Willen tut, tritt als K\u00f6nigin in Ihn ein, und als solche erscheint sie vor Uns, mit dem Gefolge all unserer Werke. So macht sie sich die Empf\u00e4ngnis der Jungfrau zu eigen, vereint sich mit Ihr und mit Uns und bringt Uns die Gaben dar, die Wir Ihr verliehen haben, und das, was Sie Uns gegeben hat.<br \/>\nUnd wir nehmen wahr, wie uns die Liebe und Herrlichkeit der unermesslichen Meere dargebracht werden, mit denen Wir die Hl. Jungfrau ausgestattet haben, und wie alle ihre Akte erneuert werden, als w\u00fcrde Sie diese gerade jetzt f\u00fcr Uns wiederholen.<br \/>\nO, welche Abgr\u00fcnde der Gnade erneuern sich zwischen Himmel und Erde! Die Seele in unserem Willen erm\u00f6glicht Ihm, all seine Werke zu wiederholen, und w\u00e4hrend Er sie wiederholt, beschenkt Er jene, die Ihm dies erm\u00f6glicht hat.<br \/>\nDa die Seele unf\u00e4hig ist, Uns all das in einem Akt zu geben, was Wir in einem einzigen Akt geschaffen haben, geht die begrenzte Seele in unserem Willen gleichsam spazieren.<br \/>\nSie nimmt bald dieses, bald jenes Werk von Uns, und steigt kraft der Herrschaft, die ihr unser Wille verleiht, in die Inkarnation des Wortes herab. Wie sch\u00f6n ist es, die Seele mit Jesu Liebe erf\u00fcllt zu sehen, geziert mit seinen Tr\u00e4nen, geschm\u00fcckt mit seinen Wunden, als Besitzerin seiner Gebete!<br \/>\nAlle Werke Jesu umgeben die Seele innen und au\u00dfen und \u2013 was noch mehr ist \u2013 verwandeln sich f\u00fcr sie in Freuden, Wonne und St\u00e4rke, wobei sie von ihrem Jesus unzertrennlich ist, den sie wie im heiligen Tempel ihres Herzens bewahrt, damit sie f\u00fcr Ihn sein Leben wiederhole.<br \/>\nO, welch bewegende Szenen pr\u00e4sentiert die Seele ihrem Gott, mit ihrem Jesus im Herzen: sie betet, leidet, liebt gemeinsam mit Jesus und spricht in ihrer kindlichen Kleinheit: \u201aIch besitze Jesus, Er beherrscht mich und ich Ihn, ja vielmehr gebe ich Ihm das, was Er nicht [mehr] hat, n\u00e4mlich meine Leiden, damit Er sein vollst\u00e4ndiges Leben in mir f\u00fchre.<br \/>\nEs mangelt Ihm an Leiden, weil er verherrlicht ist, Er kann keine haben, und so ersetze ich Ihm das, was Er nicht hat (vgl. Kol. 1,24), und Er ersetzt mir, was in mir fehlt.\u2019 So ist die Seele in unserem Willen eine wahre K\u00f6nigin, der alles geh\u00f6rt. Sie bereitet Uns mit unseren Werken so gro\u00dfe \u00dcberraschungen, dass sie Uns entz\u00fcckt und unsere Wonne darstellt, die sie Uns in unserem Heiligsten Willen geben kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 10. Februar 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-4145","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4145","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4145"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4145\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}