{"id":41627,"date":"2026-04-03T20:00:51","date_gmt":"2026-04-03T18:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/die-feier-der-osternacht-a-mt-281-10\/"},"modified":"2026-04-03T20:49:46","modified_gmt":"2026-04-03T18:49:46","slug":"die-feier-der-osternacht-a-mt-281-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/die-feier-der-osternacht-a-mt-281-10\/","title":{"rendered":"DIE FEIER DER OSTERNACHT \u2013 A \u2013 (Mt 28,1-10)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">1Nach dem Sabbat kamen in der Morgend\u00e4mmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2Pl\u00f6tzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich darauf.<br \/>\n3Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war wei\u00df wie Schnee. 4Die W\u00e4chter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.<br \/>\n5Der Engel aber sagte zu den Frauen: F\u00fcrchtet euch nicht! Ich wei\u00df, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. 6Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.<br \/>\n7Dann geht schnell zu seinen J\u00fcngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galil\u00e4a, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. 8Sogleich verlie\u00dfen sie das Grab und eilten voll Furcht und gro\u00dfer Freude zu seinen J\u00fcngern, um ihnen die Botschaft zu verk\u00fcnden.<br \/>\n9Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegr\u00fc\u00dft! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine F\u00fc\u00dfe. 10Da sagte Jesus zu ihnen: F\u00fcrchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Br\u00fcdern, sie sollen nach Galil\u00e4a gehen und dort werden sie mich sehen.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9b29;\">\u201ePl\u00f6tzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben\u2026\u201c (Mt 28,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich den Akten folgte, die das H\u00f6chste FIAT in der Erl\u00f6sung getan hatte, kam ich an den Punkt, da mein s\u00fc\u00dfer Jesus vom Tode auferstand und sagte:<br \/>\n\u201eMein Jesus, wie mein \u201eIch liebe Dich\u201d dir in die Vorh\u00f6lle folge und alle Bewohner dieses Ortes umh\u00fcllte, und wir Dich dann alle zusammen baten, die Ankunft des Reiches deines H\u00f6chsten FIAT auf Erden zu beschleunigen \u2013 so m\u00f6chte ich mein unaufh\u00f6rliches \u201eIch liebe Dich\u201d auf das Grab deiner Auferstehung pr\u00e4gen. Wie dein G\u00f6ttlicher Wille deine heiligste Menschheit als Vollendung der Erl\u00f6sung auferstehen lie\u00df und als neuen Vertrag, der das Reich deines Willens auf Erden wiederhergestellt hat \u2013 so soll in gleicher Weise mein unaufh\u00f6rliches \u201eIch liebe Dich\u201d, das all deinen Akten nachfolgt, die Du in der Auferstehung vollbracht hast, Dich also jetzt bitten und anflehen, die Seelen in deinem Willen auferstehen zu lassen, damit dein Reich unter den Menschen errichtet werde.\u201c<br \/>\nAls ich dies und anderes sprach, bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte: \u201eMeine Tochter, wie oft die Seele einen Akt in meinem Willen tut, so oft steht sie im G\u00f6ttlichen Leben wieder auf. Je mehr Akte sie in Ihm tut, umso mehr nimmt das G\u00f6ttliche Leben zu und umso mehr vervollst\u00e4ndigt sich die Glorie der Auferstehung. So wird die Basis, die Substanz, das Licht, die Sch\u00f6nheit, die Herrlichkeit von den in meinem Willen getanen Akten gebildet. Er kann umso mehr geben und versch\u00f6nern und wachsen lassen, je mehr die Seele Kontakt mit Ihm hatte. Ja, wer stets in meinem Willen gelebt hat, der wird, da Er seine Herrschaft \u00fcber alle Akte des Gesch\u00f6pfes hatte, den stets neuen Akt meines FIAT besitzen.<br \/>\nSo wird die Seele von Gott nicht nur den neuen und st\u00e4ndigen Akt der Seligkeiten empfangen, sondern kraft meines Willens, den sie auf Erden besessen hat, wird sie den neuen Akt der Seligkeiten in sich selbst besitzen, den sie aus sich hervorstr\u00f6men lassen und das ganze himmlische Vaterland damit erf\u00fcllen wird. Darum wird eine solche Harmonie zwischen dem neuen Akt Gottes und dem neuen Akt jener Seele herrschen, die meinen Willen besessen hat, dass dies den sch\u00f6nsten Zauber dieser himmlischen Wohnung ausmachen wird. Die Wunder meines Willens sind ewig und stets neu.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 26. M\u00e4rz 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9b29;\">\u201eIch wei\u00df, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten\u201c (Mt 28,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, sehnte ich mich nach meinem geliebten Jesus und suchte Ihn. Nachdem ich lange Zeit auf Ihn gewartet hatte, kam Er dann und sagte mir: \u201eMeine Tochter, warum suchst du Mich au\u00dferhalb von dir, w\u00e4hrend du Mich leichter in dir selbst finden kannst? Wenn du Mich finden willst, tritt in dich ein, steige tief in dein \u201aNichts\u2019 hinab, und dort, ohne dich, im kleinsten Kreis deines Nichts, wirst du die Fundamente erblicken, welche das G\u00f6ttliche Sein in dir gelegt hat, genauso wie die Fabriken, die Es in dir errichtet hat. Schau und sieh.\u201c<br \/>\nIch schaute wieder und sah feste Fundamente und sehr hohe Mauern, die bis zum Himmel reichten; doch was mich am meisten erstaunte, war zu sehen, dass der Herr dieses sch\u00f6ne Werk auf meinem Nichts errichtet hatte; die W\u00e4nde waren ganz zugemauert, ohne \u00d6ffnungen. Man konnte nur eine \u00d6ffnung im Gew\u00f6lbe sehen, die mit dem Himmel im Einklang stand, und in dieser \u00d6ffnung wohnte Unser Herr auf einer festen S\u00e4ule, die sich aus den Grundfesten erhob, die \u00fcber dem Nichts gebildet waren. Nun, w\u00e4hrend ich ganz erstaunt schaute, f\u00fcgte der gebenedeite Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eDie \u00fcber dem Nichts errichteten Fundamente bedeuten, dass die G\u00f6ttliche Hand dort wirkt, wo das Nichts ist, und Sie vermischt ihre Werke niemals mit materiellen Werken. Die W\u00e4nde ohne \u00d6ffnungen rundherum bedeuten, dass die Seele keine \u00dcbereinstimmung mit irdischen Dingen haben darf, sodass keine Gefahr besteht, dass auch nur ein klein wenig Staub eindringen k\u00f6nnte, da alles gut zugemauert ist. Die einzige Verbindung, welche diese W\u00e4nde erlauben, ist jene zum Himmel \u2013 das bedeutet, vom Nichts zum Himmel, vom Himmel zum Nichts; dies ist die Bedeutung der \u00d6ffnung im Gew\u00f6lbe. Die Festigkeit der S\u00e4ule sagt aus, dass die Seele im Guten so feststeht, dass es keinen entgegengesetzten Wind gibt, der sie bewegen k\u00f6nnte. Und meine Wohnung auf ihr ist das sichere Zeichen, dass das vollbrachte Werk ganz g\u00f6ttlich ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 3. August 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9b29;\">\u201eEr ist auferstanden, wie er gesagt hat\u201c (Mt 28,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, zeigte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus ganz liebensw\u00fcrdig und majest\u00e4tisch, wie in ein Netz von Licht eingeh\u00fcllt: Licht sandten seine Augen aus, Licht entstr\u00f6mte seinem Mund und jedem seiner Worte und Herzschl\u00e4ge, jeder seiner Bewegungen und Schritte, mit einem Wort, seine Menschheit war ein Abgrund aus Licht. Jesus sah mich an, verkettete (band) mich mit diesem Licht und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie viel Licht und Herrlichkeit besa\u00df meine Menschheit in meiner Auferstehung, da Ich im Lauf meines Lebens auf dieser Erde nichts anderes tat, als den H\u00f6chsten Willen in jeden meiner Akte, in jeden Atemzug, jeden Blick \u2013 in alles einzuschlie\u00dfen! Und wie Ich Ihn einschloss, so bereitete Mir der G\u00f6ttliche Wille die Herrlichkeit und das Licht in meiner Auferstehung vor; da Ich in Mir das unermessliche Meer des Lichtes meines Willens enthielt, ist es kein Wunder, dass, wenn Ich schaue, spreche, Mich bewege, so viel Licht aus Mir hervorstr\u00f6mt, dass Ich allen Licht geben kann.<br \/>\nNun will Ich dich in diesem Licht fesseln und \u00fcberw\u00e4ltigen, um in dir so viele Samen der Auferstehung zu s\u00e4en, wie viele Akte du in meinem Willen tust. Er allein l\u00e4sst die Seele und den Leib zur Herrlichkeit auferstehen, Er ist der Keim der Auferstehung zur Gnade, Keim der Auferstehung zur h\u00f6chsten und vollkommensten Heiligkeit, Same der Auferstehung zur Herrlichkeit. Wenn also die Seele ihre Akte in meinem Wollen vollbringt, so bindet sie dabei stets neues g\u00f6ttliches Licht, denn mein Wille ist seinem Wesen nach Licht, und wer in Ihm lebt, besitzt die Eigenschaft, alle Gedanken, Worte und Werke und alles, was er tut, in Licht zu verwandeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 2. April 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9b29;\">\u201eF\u00fcrchtet euch nicht!\u201c (Mt 28,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem ich in meinem gewohnten Zustand der Leiden und der Beraubungen fortfuhr, verbringe ich diese Zeit mit Jesus gleichsam im Schweigen, ganz an Ihn hingegeben wie ein kleiner S\u00e4ugling. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus lie\u00df sich also in meinem Inneren erblicken und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Vertrauen auf Mich ist die kleine Wolke aus Licht, in der die Seele so eingeh\u00fcllt ist, dass alle ihre \u00c4ngste, alle Zweifel und Schw\u00e4chen verschwinden.<br \/>\nDenn das Vertrauen auf Mich bildet f\u00fcr sie nicht nur diese Lichtwolke, die sie ganz einh\u00fcllt, sondern ern\u00e4hrt sie mit entgegengesetzten Speisen, die die Kraft haben, alle \u00c4ngste, Zweifel und Schw\u00e4chen zu zerstreuen.<br \/>\nIn der Tat zerstreut das Vertrauen auf Mich die Furcht und ern\u00e4hrt die Seele mit reiner Liebe, l\u00f6st die Zweifel auf und gibt ihr die Sicherheit, nimmt die Schw\u00e4che hinweg und verleiht ihr St\u00e4rke, ja macht sie sogar so k\u00fchn im Umgang mit Mir, dass sie sich an meine Brust heftet und saugt.<br \/>\nSie saugt und ern\u00e4hrt sich, und will auch keine andere Nahrung. Und wenn sie sieht, dass sie beim Saugen nichts bekommt \u2013 was Ich zulasse, um sie zu gr\u00f6\u00dftem Vertrauen anzuregen \u2013 wird sie weder m\u00fcde noch trennt sie sich von meiner Brust, sondern saugt noch st\u00e4rker und st\u00f6\u00dft mit dem Kopf gegen meine Brust, und Ich lache dar\u00fcber und lasse sie gew\u00e4hren.<br \/>\nDie vertrauende Seele ist also mein L\u00e4cheln und meine Unterhaltung; denn wer auf Mich vertraut, liebt Mich, sch\u00e4tzt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr reich, m\u00e4chtig und unermesslich. Wer Mir hingegen misstraut, liebt Mich nicht wirklich, entehrt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr arm, machtlos und klein.<br \/>\nWelche Beleidigung meiner G\u00fcte!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 8. Oktober 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cc9b29;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein liebensw\u00fcrdiger Jesus zeigte sich als kleines Kind, Das sich fest an mich dr\u00fcckte und mir viele Liebkosungen gab. O, wie sch\u00f6n ist der Anblick seiner kindlichen Menschheit, ganz Liebe, ganz Vertrauen!<br \/>\nDie Seele f\u00fchlt solche Vertrautheit mit Jesus, da sie in Ihm seine Menschheit sieht, Der sie \u00e4hnlich ist, dass sie sich miteinander verbr\u00fcdern, sich innig vereinigen, und einer sich in den andern umwandelt.<br \/>\nSo dient der Schleier der Menschheit Jesu, in der Er seine anbetungsw\u00fcrdige Gottheit einschlie\u00dft, wie ein Mittel des Vertrauens: dadurch verliert der Mensch alle Furcht und ist mit seinem Jesus ganz Liebe, mehr als ein Sohn in den Armen seines Himmlischen Vaters. Die Liebe Jesu zum Gesch\u00f6pf ist so gro\u00df, dass Er sagt:<br \/>\n\u201eF\u00fcrchte dich nicht, Ich geh\u00f6re dir, bin dir \u00e4hnlich, gekleidet wie du; und meine Liebe ist so gro\u00df, dass Ich das endlose Licht meiner Majest\u00e4t in meiner Menschheit verberge, damit du mit Mir bist, wie ein kleines M\u00e4dchen in meinen Armen.\u201c<br \/>\nWenn mein geliebter Jesus jedoch seine Gottheit aus Sich hervortreten l\u00e4sst, wird schon seine eigene Menschheit von diesem grenzenlosen Licht ausgeblendet, und ich empfinde die gro\u00dfe Entfernung zwischen mir und meinem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nSeine blendende G\u00f6ttliche Majest\u00e4t vernichtet mich, ich werfe mich in den Abgrund meines Staubes und wei\u00df nicht, wohin ich gehen sollte, um seinem Licht zu entfliehen; denn es gibt keinen Ort, wo es sich nicht befindet, und ich bin das kleine Atom, das in seinem eigenen Licht versenkt bleibt\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 30. August 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc9b29;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im G\u00f6ttlichen Willen dauert an, obwohl ich f\u00fcrchte, dass mir wegen meiner Untreue das gro\u00dfe Ungl\u00fcck widerf\u00e4hrt, dass mir das Leben im sch\u00f6nen Himmel des H\u00f6chsten Fiat verweigert werde.<br \/>\nO Gott, welch ein Leid! Mein Jesus, lass nicht zu, dass ich mein teures Erbe verlasse, das Du mir mit so viel Liebe gegeben, und in welchem Du mich stets mit so gro\u00dfer Eifersucht beh\u00fctet hast.<br \/>\nIch bitte Dich darum um der Liebe willen, mit der Du den Himmel schufst, den Du mit so viel Liebe \u00fcber meinem Haupt, als Symbol des Himmels ausgebreitet hast, den Du mit noch gr\u00f6\u00dferer Liebe in meine arme Seele eingeschlossen hast &#8211; n\u00e4mlich deinen Willen.<br \/>\nGib, dass Er stets in mir regiere und sein Reich in der ganzen Welt ausbreite. Ich bitte Dich darum um der Liebe willen, mit der Du die Sonne erschufst, deren Licht st\u00e4ndig auf die Erde trifft, die in ihrem Lauf nie innenh\u00e4lt, um mir ihre lichtvolle Liebe darzubieten.<br \/>\nSie ist ein lebendiges und reales Abbild der Sonne deines Willens, in welche Du deine kleine Tochter tiefer als in ein Meer aus Licht eingeschlossen hast. Ich bitte Dich darum um des Labyrinths der Leiden willen, die mich einh\u00fcllen und belagern, die mich st\u00e4ndig mit Galle tr\u00e4nken und mir das Gef\u00fchl geben, starken St\u00fcrmen ausgesetzt zu sein, die mich zu ertr\u00e4nken drohen, Leiden, die ich nicht beschreiben kann.<br \/>\nJesus, Jesus, hab Mitleid mit mir und gib, dass dein G\u00f6ttlicher Wille in mir und in allen regiere! Als ich so meinen Schmerz ergoss, breitete mein s\u00fc\u00dfer Jesus, mein teures Leben, seine Arme aus, um mich zu halten und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, habe Mut! Wenn man f\u00fcrchtet, ein Gut zu verlieren, hei\u00dft dies, es zu besitzen, zu kennen und zu lieben \u2013 und zwar nicht durch widerrechtliche Aneignung (Usurpation), sondern mit dem Eigentumsrecht zu besitzen.<br \/>\nWenn man ein Gut mit Eigentumsrecht besitzt, kann weder menschliches noch g\u00f6ttliches Gesetz diesen Besitz auf legitime Weise wegnehmen; zumal es der absolute Wille deines Jesus ist, dass du das Erbe meines G\u00f6ttlichen Fiat mit Eigentumsanspruch besitzt, das Ich dir mit so viel Liebe schenkte, damit du mit Berechtigung um sein Reich auf Erden bittest.<br \/>\nIn der Tat, nur wer meinen Willen besitzt, hat das Anrecht und kann mit Berechtigung darum bitten, dass sein Reich auf Erden komme und sich \u00fcberall ausbreite. Da mein Wille Himmel, Sonne, Meer und alles erf\u00fcllt, so werden diese Dinge, selbst wenn sie vernunftlos sind, frei von der m\u00e4chtigen Kraft und Einsicht meines Fiat beherrscht, von dem sie nie abger\u00fcckt sind.<br \/>\nSo kannst du im Namen des Himmels, der Sonne und aller Dinge mit Anrecht um sein Reich bitten. Es sind n\u00e4mlich die kleinsten wie die gr\u00f6\u00dften Dinge, die ja von meinem G\u00f6ttlichen Willen belebt und beherrscht sind, dem Menschen stets \u00fcberlegen, und der Mensch nimmt ohne meinen Willen den letzten Platz ein.<br \/>\nEr hat sich selbst degradiert und wurde unter allen geschaffenen Dingen am meisten gedem\u00fctigt. Er ist der Bed\u00fcrftigste und \u00c4rmste, der f\u00fcr seinen Lebensunterhalt allen geschaffenen Dingen seine Hand hinstrecken muss, um das Almosen ihrer wohltuenden Wirkungen zu empfangen.<br \/>\nDieses Almosen wird ihm gelegentlich durch den ausdr\u00fccklichen Willen Dessen verweigert, Der die Sch\u00f6pfung beherrscht und dem Menschen sogar die Elemente entgegenstellt, damit er am eigenen Leib erfahre, was es hei\u00dft, nicht im Erbe meines Willens zu leben.<br \/>\nMein Wille allein verherrlicht die Werke aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden, stellt sie an ihren Ehrenplatz und versieht sie mit allen G\u00fctern, sodass der Mensch niemanden braucht; vielmehr macht mein Wille diese Seele zum Herrscher \u00fcber sich selbst und \u00fcber alles, und alle [Werke] beugen sich kraft meines Willens, den sie besitzen und f\u00fchlen sich geehrt, sich beherrschen zu lassen.<br \/>\nF\u00fcrchte dich also nicht, denn die Angst verdirbt die Freude am Gut, das man besitzt und macht die reinsten, heiligsten und g\u00f6ttlichen Freuden, die in meinem Fiat sind, bitter; umso mehr, als jeder in meinem G\u00f6ttlichen Willen getane Akt die Nahrung f\u00fcr die vergangenen Akte, die in Ihm getan wurden, bereitet.<br \/>\nDies deshalb, weil die vielen miteinander vereinten Akte das Leben meines Willens in der Seele gebildet haben, und das Leben zu seiner Erhaltung und zum Wachstum Speise ben\u00f6tigt. So dient ein Akt dazu, den n\u00e4chsten zu bewahren und das Leben meines Willens im Gesch\u00f6pf zu bilden.<br \/>\nDie wiederholten Akte stellen das Wasser f\u00fcr die Bew\u00e4sserung dieses Lebens, wie auch die Luft dar, um diesem ganz himmlischen Leben st\u00e4ndig Atem zu verleihen; sowie auch den Herzschlag, damit das Gesch\u00f6pf den st\u00e4ndigen Herzschlag meines Willens wahrnimmt und die Speise, um das Leben meines Willens lebendig zu bewahren.<br \/>\nDer Leib kann weder ohne Speise, noch ohne Luft, die er st\u00e4ndig einatmet, noch ohne Herzschlag leben, der sein ganzes Leben in Bewegung bringt. Zudem reicht es f\u00fcr die Heranbildung des menschlichen Lebens auch nicht aus, nur gelegentlich zu essen und mit Unterbrechungen zu atmen und einen Herzschlag zu haben, sondern der Leib braucht all dies stets und anhaltend.<br \/>\nIn der Tat, nur kontinuierliche Akte k\u00f6nnen ein Leben bilden, sonst erlischt es. In \u00e4hnlicher Weise braucht die Seele, die das Leben meines Willens in sich heranbilden will, wiederholte Akte.<br \/>\nSo soll diesem Leben weder die Atemluft, noch die Speise f\u00fcr die Ern\u00e4hrung, noch die W\u00e4rme noch das Licht fehlen, damit der Mensch in seiner Seele das Leben des Himmels wahrnehme.<br \/>\nSorge dich daher um nichts anderes, sondern gehe stets in meinem G\u00f6ttlichen Willen voran.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 20. November 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-41627","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41627"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41627\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}