{"id":42183,"date":"2026-04-18T12:00:30","date_gmt":"2026-04-18T10:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35-2\/"},"modified":"2026-04-18T14:01:44","modified_gmt":"2026-04-18T12:01:44","slug":"3-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35-2\/","title":{"rendered":"3. SONNTAG IN DER OSTERZEIT &#8211; A (Lk 24,13-35)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">13Am ersten Tag der Woche waren zwei von den J\u00fcngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. 14Sie sprachen miteinander \u00fcber all das, was sich ereignet hatte.<br \/>\n15Und es geschah: W\u00e4hrend sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. 16Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.<br \/>\n17Er fragte sie: Was sind das f\u00fcr Dinge, \u00fcber die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen 18und der eine von ihnen \u2013 er hie\u00df Kleopas \u2013 antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht wei\u00dft, was in diesen Tagen dort geschehen ist?<br \/>\n19Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, m\u00e4chtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. 20Doch unsere Hohepriester und F\u00fchrer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. 21Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erl\u00f6sen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.<br \/>\n22Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in gro\u00dfe Aufregung versetzt. Sie waren in der Fr\u00fche beim Grab, 23fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zur\u00fcckkamen, erz\u00e4hlten sie, es seien ihnen Engel erschienen und h\u00e4tten gesagt, er lebe.<br \/>\n24Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. 25Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverst\u00e4ndigen, deren Herz zu tr\u00e4ge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.<br \/>\n26Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? 27Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift \u00fcber ihn geschrieben steht.<br \/>\n28So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, 29aber sie dr\u00e4ngten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.<br \/>\n30Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. 31Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken.<br \/>\n32Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften er\u00f6ffnete? 33Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zur\u00fcck und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren.<br \/>\n34Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. 35Da erz\u00e4hlten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b89b27;\">\u201eDoch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten\u201c (Lk 24, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein erhabener Jesus, verbirg mich in deinem G\u00f6ttlichen Herzen, damit ich im Heiligtum deines Herzens diesen Band beginne, und nicht au\u00dferhalb. Als Feder wird das Licht deines G\u00f6ttlichen Willens, eingetaucht in den Schmelzofen deiner Liebe, dienen, und Du wirst mir das Gew\u00fcnschte diktieren.<br \/>\nIch werde einfach zuh\u00f6ren und Dir das Papier meiner kleinen Seele zur Verf\u00fcgung stellen, damit Du selbst schreibst, was, wie und wie viel Du willst. Mein liebensw\u00fcr-diger Lehrer, lass mich nichts aus mir selbst schreiben, sonst mache ich tausend Fehler.<br \/>\nUnd Du, erhabene K\u00f6nigin, verbirg mich im Schutz deines Mantels und lass mich nie allein, damit ich den G\u00f6ttlichen Willen in allem erf\u00fcllen kann. Als ich weiter \u00fcber das anbetungsw\u00fcrdige Fiat meditierte, h\u00f6rte ich, wie alle geschaffenen Dinge sagten:<br \/>\n\u201aIch bin der G\u00f6ttliche Wille. Was du von uns im \u00c4u\u00dferen siehst, sind seine H\u00fclle, das Gewand, das Ihn bedeckt, doch in uns drinnen ist sein vibrierendes und t\u00e4tiges Leben.<br \/>\nWelch glorreiche Ehre ist es f\u00fcr uns, die H\u00fclle f\u00fcr den G\u00f6ttlichen Willen zu bilden: die Sonne ist sein Kleid aus Licht, der Himmel das blaue Kleid, die Sterne das golde-ne Gewand, die Erde kleidet Ihn in Blumen. Mit einem Wort, wir alle f\u00fchlen uns geehrt, seine H\u00fclle zu bilden und feiern gemeinsam ein Fest.\u2018<br \/>\nIch war erstaunt und \u00fcberrascht und sagte mir: \u201aK\u00f6nnte ich doch auch sagen, dass ich das Gewand des G\u00f6ttlichen Willens bin! Wie gl\u00fccklich w\u00e4re ich!\u2019 Da besuchte Jesus, mein gro\u00dfer K\u00f6nig, seine kleine Tochter und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter: K\u00f6nig und Sch\u00f6pfer ist der G\u00f6ttlicher Wille \u2013 das bedeutet, dass Er alle von Uns erschaffenen Dinge beherrscht, erf\u00fcllt und unser Leben in jedem von ihnen hat.<br \/>\nWenn Wir erschaffen, dehnen Wir unser eigenes Leben aus und verbergen unseren sch\u00f6pferischen Willen in dem von Uns erschaffenen Ding. Dies hei\u00dft zu erschaffen: die Dinge aus dem Nichts zu rufen und das Alles in sie einzuschlie\u00dfen, um sie so unversehrt und sch\u00f6n zu bewahren, wie Wir sie erschaffen haben.<br \/>\nWisse, dass mein Wille sich wie ein K\u00f6nig in jedem geschaffenen Ding verkleidet hat. Wenn die Gesch\u00f6pfe Ihn unter diesem Gewand erkennen, offenbart Er sich und spendet im \u00dcberma\u00df seine g\u00f6ttlichen Akte und k\u00f6niglichen Gaben, die nur dieser himmlische Herrscher geben kann.<br \/>\nWird Er aber nicht erkannt, so bleibt Er unbeachtet und verborgen und macht weder Aufsehen noch Prunk um seine k\u00f6nigliche Person, noch spendet Er die \u00dcberf\u00fclle seiner Geschenke, die nur ein so heiliger Wille geben kann.<br \/>\nDie Menschen ber\u00fchren zwar seine H\u00fclle, wissen aber nichts von Ihm und seinen Gaben und empfangen auch nichts. Und mein Wille verbleibt in seinem Schmerz, dass Er nicht erkannt wurde und ist bedr\u00fcckt, dass Er seine g\u00f6ttlichen Gaben nicht geben kann; wenn Ihn n\u00e4mlich die Seele nicht erkennt, fehlt ihr die Fassungskraft und der Wille f\u00fcr den Empfang der k\u00f6niglichen Gaben.<br \/>\nIch gleiche einem K\u00f6nig, der verkleidet mitten unter den Leuten geht: sind diese aufmerksam, dann werden sie ihn, auch wenn er keinen K\u00f6nigsornat tr\u00e4gt, an seinem Verhalten und seinem Angesicht erkennen.<br \/>\nSie werden ihn umgeben, als K\u00f6nig ehren und ihn um Gaben und Gunsterweise bitten. Der K\u00f6nig wird die Aufmerksamkeit jener belohnen, die ihn unter seiner Verkleidung erkannten und ihnen mehr als das Gew\u00fcnschte geben.<br \/>\nAn denen, die ihn nicht erkennen, wird er unbeobachtet vor\u00fcbergehen und ihnen nichts geben, zumal sie selbst ja nichts von ihm erbitten und ihn f\u00fcr einen aus dem Volk halten. So handelt auch mein Wille, wenn Er unter der H\u00fclle der geschaffenen Dinge erkannt wird.<br \/>\nEr gibt sich zu erkennen und wartet nicht einmal wie der K\u00f6nig, bis er um Gaben und Gunsterweise gebeten wird, sondern sagt von selbst: \u201aIch bin hier, was willst du?\u2018 Dann schenkt Er \u00fcberreichliche Gaben und himmlische Gunsterweise; doch geht mein Wille noch weiter als der K\u00f6nig.<br \/>\nEr bilokiert sich und schenkt der Seele, die Ihn erkannt hat, sein eigenes Leben \u2013 was der K\u00f6nig nicht tun kann. Nun kannst auch du sagen: \u201aIch bin Wille Gottes\u2019 und kannst dich zur H\u00fclle, zum Kleid machen, das meinen G\u00f6ttlichen Willen verbirgt.<br \/>\nWenn du Ihn nicht nur in allen geschaffenen Dingen, sondern auch in dir selbst erkennst und Ihm die Herrschaft in all deinen Akten \u00fcberl\u00e4sst, und alles, was die H\u00fclle deines Wesens ausmacht, in seinen Dienst stellst, um sein Leben in dir wachsen zu lassen \u2013 dann wird Er dich so sehr ausf\u00fcllen, dass von dir nichts mehr \u00fcbrig bleibt au\u00dfer der H\u00fclle, dessen Er sich nur bedient, um sich zu verh\u00fcllen.<br \/>\nDu wirst gl\u00fccklicher sein als alle geschaffenen Dinge, denn du bist die lebendige H\u00fclle, die mit Ihm seine Freuden, seine Seligkeit und auch seinen unendlichen Schmerz teilt.<br \/>\nEr m\u00f6chte gern das Leben jedes Gesch\u00f6pfes sein, aber die Undankbaren \u00fcberlassen Ihm nicht die volle Herrschaft; kurzum, du wirst stets ein einziges Leben zusammen mit Ihm f\u00fchren und Ihm immerdar Gesellschaft leisten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 12. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #b89b27;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eSiehe, meine Tochter, dies ist der Grund, warum Wir in unserer Liebe das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis empfinden, dass die Gesch\u00f6pfe Uns und unsere Werke erkennen. Wenn sie Uns nicht kennen, bleiben Wir wie getrennt von ihnen, w\u00e4hrend Wir doch in ihnen und au\u00dferhalb von ihnen leben.<br \/>\nW\u00e4hrend Wir \u00fcber alles am Laufenden sind, was sie tun und denken und sie in all ihren Akten lieben, so lieben Uns die Gesch\u00f6pfe nicht nur nicht, sondern erkennen Uns nicht einmal. Welch ein Schmerz!<br \/>\nWenn sie Uns nicht erkennen, kommt keine Liebe auf; und wenn die Liebe fehlt, haben Wir weder einen Ort, auf den Wir unsere Werke st\u00fctzen k\u00f6nnen, noch findet unsere Liebe einen Zufluchtsort, wo sie sich Erleichterung verschaffen und bergen kann: alles bleibt wie in der Schwebe.<br \/>\nDaher wollen Wir in unseren Werken das gesch\u00f6pfliche \u201aIch liebe Dich\u2018 vorfinden, das Wir mit unserer Macht bewaffnen und somit unsere gr\u00f6\u00dften Werke darauf abst\u00fctzen k\u00f6nnen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich sind Wir, wenn Wir das kleine \u201aIch liebe Dich\u2018 der Seele als St\u00fctze f\u00fcr unsere Werke finden! Es schmerzt Uns, wenn Wir wirken und keinen Platz finden, wo Wir unsere Werke aufst\u00fctzen k\u00f6nnen: es scheint, als fehle Uns das Leben unserer Liebe.<br \/>\nUnsere t\u00e4tige Liebe wird unterdr\u00fcckt und abgew\u00fcrgt: Wir k\u00f6nnten wirken und wirken doch nicht, blo\u00df weil das undankbare Gesch\u00f6pf Uns weder erkennt noch liebt!<br \/>\nDa nun all unsere Werke auf das Wohl der Gesch\u00f6pfe ausgerichtet sind, so binden sie Uns \u2013 weil Wir nicht geben k\u00f6nnen, da bei mangelnder Liebe und Erkenntnis der Platz fehlt, wo Wir unsere Werke hinlegen k\u00f6nnten \u2013 die H\u00e4nde und verurteilen Uns zur Unt\u00e4tigkeit.<br \/>\nWozu sollten Wir \u00fcbrigens arbeiten, wenn Wir niemanden finden, der die Werke annehmen will? Du musst daher wissen, dass Wir, bevor Wir t\u00e4tig werden, nach jemandem ausschauen, der die Werke erkennen, empfangen und lieben soll, und erst dann wirken Wir.<br \/>\nMeine Menschheit selbst verrichtete keinen Akt, wenn sie nicht zuvor jemanden gefunden h\u00e4tte, den sie lieben und dem sie diesen Akt geben k\u00f6nnte. Und h\u00e4tte Ich auch damals niemanden gefunden, der den Akt annahm, so schaute Ich alle Jahrhunderte und richtete meinen Akt auf jene hin, die ihn lieben, erkennen und annehmen w\u00fcrden.<br \/>\nSo weinte Ich als neugeborenes Kind Tr\u00e4nen: und diese meine Tr\u00e4nen waren auf jene Seelen gerichtet, die \u00fcber ihre S\u00fcnden Reue empfinden, sich \u00fcber sie betr\u00fcben und sich reinwaschen wollten, um das Leben der Gnade wiederzugewinnen.<br \/>\nIch wanderte dahin, und meine Schritte waren schon auf diejenigen gerichtet, die den Weg des Guten gehen sollten, um sie auf ihrem Weg zu st\u00e4rken und zu f\u00fchren.<br \/>\nEs gab kein Werk, das Ich verrichtete, kein Wort das Ich sprach, keine Leiden die Ich erlitt, in denen Ich nicht die Werke der Gesch\u00f6pfe als St\u00fctze f\u00fcr die meinen suchte: mein Wort wollte sich auf ihre Worte st\u00fctzen, meine Leiden suchten die St\u00fctze in ihren Leiden, um das Gut zu schenken, das in meinen Akten enthalten war. Es war meine Leidenschaft der Liebe, die Mich dazu brachte, nichts anderes zu tun, als was f\u00fcr meine Kinder n\u00fctzlich sein konnte.<br \/>\nDies ist auch einer der st\u00e4rksten Beweggr\u00fcnde, warum Ich m\u00f6chte, dass man in meinem Willen lebt: weil erst dann alle meine Werke, die Sch\u00f6pfung, die Erl\u00f6sung, ja auch nur ein Seufzer von Mir, den Platz finden, wo sie sich aufst\u00fctzen k\u00f6nnen, um sich zu Werken ihrer Werke, zu Leiden ihrer Leiden, zu Schritten ihrer Schritte, zum Leben ihres Lebens zu machen.<br \/>\nDann wird sich alles, was Ich getan und gelitten habe, in Herrlichkeit und Sieg verwandeln, der alle Feinde verbannen und unter den Menschen wieder die Ordnung, die Harmonie, den Frieden und das himmlische L\u00e4cheln der Himmelsheimat wiederherstellen wird&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 10. April 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b89b27;\">\u201eBleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt\u201c (Lk 24,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGaben wir ihm den heiligsten Namen Jesus, wie es der Engel wollte; beim Aussprechen dieses heiligsten Namens empfanden wir solche Freude und solches Gl\u00fcck, dass unser Schmerz vers\u00fc\u00dft wurde, auch deshalb, weil jeder, der nur will, in diesem Namen Balsam f\u00fcr seine Schmerzen, Schutz in der Gefahr, Sieg in den Versuchungen, eine Hand, um nicht in S\u00fcnde zu fallen und das Heilmittel f\u00fcr alle seine \u00dcbel finden w\u00fcrde.<br \/>\nDieser heiligste Name Jesus l\u00e4sst die H\u00f6lle erzittern, wird von den Engeln verehrt, klingt s\u00fc\u00df in den Ohren des Himmlischen Vaters; vor diesem Namen verneigen sich alle und beten ihn an.<br \/>\nEs ist ein m\u00e4chtiger Name, ein heiliger Name, ein gro\u00dfer Name; wer ihn mit Glauben anruft, wird seine Wunder und das wundert\u00e4tige Geheimnis der Kr\u00e4fte dieses heiligsten Namens erfahren.<br \/>\nMeine Tochter, ich rate dir, diesen Namen Jesus immer auszusprechen, wenn du siehst, dass dein menschlicher Wille, schwach, unentschlossen und schwankend gegen\u00fcber dem G\u00f6ttlichen Willen ist; der Name Jesus wird ihn im G\u00f6ttlichen Willen wieder festigen; wenn du bedr\u00fcckt bist, rufe Jesus; wenn du arbeitest, rufe Jesus; wenn du einschl\u00e4fst, bewahre diesen heiligen Namen auf deinen Lippen und beim Erwachen sei dein erstes Wort Jesus; rufe ihn immer an; es ist ein Name, der Meere von Gnaden enth\u00e4lt, die aber nur denen zuteilwerden, die ihn anrufen und ihn lieben.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Zweite Betrachtung)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b89b27;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, unsere Werke dauern stets an und sind unzertrennlich von Uns. So dauert also unsere verborgene Liebe in der Himmelsk\u00f6nigin fort und wird immer andauern.<br \/>\nEs w\u00e4re kein Werk Gottes, wenn sich etwas, das Wir tun, von Uns losl\u00f6sen k\u00f6nnte und somit kein unverlierbares Leben bes\u00e4\u00dfe. Darum lieben Wir und ergie\u00dfen Uns \u00fcber die Gesch\u00f6pfe, und es scheint, dass sich unsere Liebe von Uns trennt, doch nein, sie geht fort und bleibt [doch] bei Uns.<br \/>\nDie Liebe, die sich \u00fcber die Gesch\u00f6pfe ergie\u00dft, ist untrennbar von Uns und macht jene Seele untrennbar von Uns, die unsere Liebe empfangen hat. So scheint es, dass all unsere Werke, Himmel und Erde, und die Menschen, die ins Dasein treten, von Uns weggehen.<br \/>\nSie sind jedoch alle von Uns unzertrennlich kraft unserer Unermesslichkeit, die alles einh\u00fcllt, sich \u00fcberall befindet und alles, was Wir tun, unl\u00f6sbar mit Uns vereint. So k\u00f6nnen weder unsere Werke von Uns getrennt werden, noch Wir von ihnen.<br \/>\nSie stellen sozusagen einen einzigen Leib f\u00fcr Uns dar, und unsere Unermesslichkeit und Macht ist wie der Blutkreislauf, der f\u00fcr alle und alles das Leben aufrechth\u00e4lt.<br \/>\nEs kann h\u00f6chstens unterschiedliche Werke geben, doch das eine vom anderen getrennt \u2013 das kann nie sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 4. Februar 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b89b27;\">\u201eDa gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn\u201d (Lk: 24, 31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Liebe in Adam vor der S\u00fcnde war vollkommen und vollst\u00e4ndig. Mein Wille hatte sein Leben [in Adam] auf eine Weise, dass er Ihn mehr als sein eigenes Leben f\u00fchlte.<br \/>\nAls er s\u00fcndigte, zog sich das Leben meines Fiat zur\u00fcck, und Ich lie\u00df ihm [blo\u00df] das Licht zur\u00fcck, da er ohne dieses nicht leben konnte \u2013 sonst w\u00e4re er ins Nichts zur\u00fcckgekehrt. Als Wir Adam schufen, handelten Wir wie ein Vater, der seine G\u00fcter und sein eigenes Leben mit seinem Sohn teilt.<br \/>\nWenn nun dieser ungehorsam ist und gegen den eigenen Vater rebelliert, ist der Vater schmerzvoll gen\u00f6tigt, ihn aus seiner Wohnst\u00e4tte hinauszuweisen, sodass der Sohn weder seine G\u00fcter noch sein Leben mehr gemeinsam mit ihm teilt.<br \/>\nDoch die Liebe des Vaters ist so gro\u00df, dass er ihm, obwohl er in der Ferne ist, nichts an den notwendigen Dingen, an den Mitteln strikter Notwendigkeit fehlen l\u00e4sst, da der Vater wei\u00df, dass das Leben des Sohnes zu Ende geht, wenn er sich zur\u00fcckzieht.<br \/>\nSo handelte mein Wille: Er zog sein Leben zur\u00fcck, belie\u00df ihm aber sein Licht als Hilfe, St\u00fctze und notwendiges Mittel, dass sein Sohn nicht g\u00e4nzlich umkomme.<br \/>\nDa Er sein Leben zur\u00fcckgezogen hatte, waren nun alle Dinge und Werke Gottes f\u00fcr den Menschen verschleiert. Sein Verstand, Ged\u00e4chtnis und Wille waren verschleiert, und der Mensch glich jenen armen, ungl\u00fccklichen Sterbenden, die das lebendige Licht nicht mehr klar sehen, weil ihre Augen wie von einem d\u00fcnnen Schleier getr\u00fcbt sind.<br \/>\nSelbst meine Gottheit verschleierte sich, als sie vom Himmel auf die Erde herniederstieg, mit meiner Menschheit. O, h\u00e4tten die Menschen meinen Willen als ihr Leben besessen, so h\u00e4tten sie Mich sofort erkannt, weil Er selbst ihnen enth\u00fcllt h\u00e4tte, wer Ich war!<br \/>\nMein Wille im Gesch\u00f6pf und derselbe G\u00f6ttliche Wille in Mir h\u00e4tten einander sofort erkannt und geliebt. Die Menschen h\u00e4tten Mich in Scharen umgeben und sich nicht von Mir trennen k\u00f6nnen, sondern Mich \u2013 verh\u00fcllt unter einer [ihnen] \u00e4hnlichen [menschlichen] H\u00fclle \u2013 als Ewiges Wort erkannt, als Den, der sie so liebte, dass Er sich als einer von ihnen kleidete.<br \/>\nIch h\u00e4tte Mich nicht offenbaren m\u00fcssen, denn mein in ihnen wohnender Wille h\u00e4tte Mich offenbart, und Ich h\u00e4tte Mich auch nicht verbergen k\u00f6nnen. Stattdessen musste Ich ihnen sagen, wer Ich war, und wie viele glaubten Mir [dennoch] nicht?<br \/>\nDeshalb ist alles verschleiert, solange mein Wille nicht in den Gesch\u00f6pfen herrscht. Selbst die Sakramente, die Ich ihnen mehr als eine neue Sch\u00f6pfung mit so gro\u00dfer Liebe in meiner Kirche hinterlie\u00df, sind f\u00fcr sie verh\u00fcllt.<br \/>\nWie viele \u00dcberraschungen, wie viele sch\u00f6ne Geheimnisse und wunderbare Dinge werden durch eine verschleierte Pupille daran gehindert, gesehen und verkostet zu werden; umso mehr, als diese H\u00fclle vom menschlichen Willen gebildet wird, der die Menschen daran hindert, die Dinge zu sehen, wie sie in sich selbst sind!<br \/>\nDaher wird mein Wille, wenn Er in den Gesch\u00f6pfen als Leben herrscht, diesen Schleier entfernen und alle Dinge werden enth\u00fcllt werden (Jes. 25,7); dann werden sie die Z\u00e4rtlichkeit, die K\u00fcsse und liebevollen Umarmungen erkennen, die Wir ihnen durch die geschaffenen Dinge erweisen.<br \/>\nIn jedem geschaffenen Ding werden sie unseren feurigen Herzschlag f\u00fchlen, der sie liebt. Sie werden in den Sakramenten unser Leben flie\u00dfen sehen, das sich ihnen st\u00e4ndig schenken m\u00f6chte, und sie werden das Verlangen versp\u00fcren, sich Uns hinzugeben.<br \/>\nDies wird das gro\u00dfe Wunder sein, das mein G\u00f6ttlicher Wille wirken wird: Er wird alle Schleier zerrei\u00dfen, unerh\u00f6rte Gnaden in \u00dcberf\u00fclle ausspenden und von den Seelen als sein eigenes Leben Besitz ergreifen, auf eine Weise, dass niemand Ihm widerstehen kann: so wird Er sein Reich auf Erden haben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 24. November 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-42183","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42183\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}