{"id":42506,"date":"2026-04-25T12:00:44","date_gmt":"2026-04-25T10:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/4-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35\/"},"modified":"2026-04-25T14:32:04","modified_gmt":"2026-04-25T12:32:04","slug":"4-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-sonntag-in-der-osterzeit-a-lk-2413-35\/","title":{"rendered":"4. Sonntag in der Osterzeit \u2013 A (Joh 10,1-10)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. 2Wer aber durch die T\u00fcr hineingeht, ist der Hirt der Schafe.<br \/>\n3Ihm \u00f6ffnet der T\u00fcrh\u00fcter, und die Schafe h\u00f6ren auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm geh\u00f6ren, einzeln beim Namen und f\u00fchrt sie hinaus. 4Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.<br \/>\n5Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. 6Dieses Gleichnis erz\u00e4hlte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.<br \/>\n7Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen. 8Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und R\u00e4uber; aber die Schafe haben nicht auf sie geh\u00f6rt.<br \/>\n9Ich bin die T\u00fcr; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0ba48;\">\u201eDie Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme\u201c (Joh 10, 4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df Jesus sich erblicken, wie Er viele kleine L\u00e4mmchen in seinen Armen hielt: einige lehnten an seiner Brust, andere an den Schultern, andere eng an seinem Hals, einige waren rechts oder links von seinen Armen, und einige reckten das K\u00f6pfchen aus seinem Herzen heraus; doch die F\u00fc\u00dfe all dieser L\u00e4mmchen waren im Herzen Unseres Herrn, und die Nahrung, die Er ihnen gab, war sein Atem.<br \/>\nAlle hatten ihren Mund zum Mund meines s\u00fc\u00dfen Jesus hin gewendet, um seinen Atem als Speise zu empfangen. Es war wirklich sch\u00f6n zu sehen, wie Jesus h\u00f6chste Freude daran fand, ganz vertieft, sie zu n\u00e4hren und sich gemeinsam mit ihnen zu vergn\u00fcgen; sie schienen wie ebenso viele Geburten, die aus seinem Heiligsten Herzen hervorgegangen sind.<br \/>\nDann wandte Er sich zu mir und sprach: \u201eMeine Tochter, diese L\u00e4mmchen, die du in meinen Armen siehst, sind die Kinder meines Willens, rechtm\u00e4\u00dfige Nachkommen meines H\u00f6chsten Wollens.<br \/>\nSie werden aus meinem Herzen hervorgehen, doch bleiben die F\u00fc\u00dfe in der Mitte meines Herzens, damit sie nichts von der Erde aufnehmen und sich um nichts k\u00fcmmern als um Mich allein.<br \/>\nSchau sie an, wie sch\u00f6n sie sind, wie rein sie heranwachsen, gen\u00e4hrt und gespeist nur von meinem Atem; sie werden die Herrlichkeit, die Krone meiner Sch\u00f6pfung sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. November 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0ba48;\">\u201cWeiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen\u201c (Joh 10,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, kam mein gebenedeiter Jesus eine kurze Weile und lie\u00df mich viele Menschenseelen sehen, die innerhalb seiner Menschheit waren; dabei sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alle Menschenleben befinden sich in meiner Menschheit im Himmel wie in einem Kloster, und da sie in meinem Kloster sind, kommt die Herrschaft \u00fcber ihr Leben von Mir; mehr noch, meine Menschheit, die das Kloster ist, macht das Leben einer jeden Seele aus.<br \/>\nWelche Freude f\u00fcr Mich, wenn die Seele in diesem Kloster bleibt und das Echo, das von meiner Menschheit kommt, sich mit dem Echo eines jeden Menschenlebens auf Erden vereint! Und welche Bitterkeit, wenn Ich sehe, dass die Seelen nicht zufrieden sind und aus ihm heraustreten!<br \/>\nAndere bleiben, doch gezwungen und unwillig, und unterwerfen sich nicht den Regeln und der Herrschaft meines Klosters, daher vermengt sich mein Echo nicht mit dem ihren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 28. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0ba48;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Sp\u00e4ter empfing ich die hl. Kommunion und rief meiner Gewohnheit entsprechend, alle geschaffenen Dinge herbei und stellte sie rund um Jesus auf, damit sie alle eine Krone um Ihn bilden, seine Liebe erwidern und Ihm als ihrem Sch\u00f6pfer huldigen m\u00f6gen.<br \/>\nAlle eilten auf meinen Ruf hin herbei, und ich sah in klaren Noten in allen geschaffenen Dingen die ganze Liebe meines Jesus zu mir; mit gro\u00dfer liebevoller Z\u00e4rtlichkeit erwartete Jesus in meinem Herzen die Erwiderung einer so gro\u00dfen Liebe; und indem ich alles umschloss und \u00fcber allem schwebte, begab ich mich zu F\u00fc\u00dfen Jesu und sprach zu Ihm: \u201eJesus, meine Liebe, alles hast Du f\u00fcr mich geschaffen und mir zum Geschenk gemacht, daher ist alles mein, und ich gebe es Dir, um Dich zu lieben.<br \/>\nDeshalb sage ich Dir in jedem Lichttropfen der Sonne \u201eIch liebe Dich\u201d, im Flimmern der Sterne \u201eIch liebe Dich\u201d, in jedem Wassertropfen \u201eIch liebe Dich\u201d.<br \/>\nDein Wille l\u00e4sst mich bis auf den Grund des Ozeans dein \u201eIch liebe dich\u201d f\u00fcr mich sehen, und ich dr\u00fccke mein \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr Dich in jeden Fisch ein, der im Meer dahinflitzt, ich m\u00f6chte mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201d den Flug eines jeden Vogels begleiten.<br \/>\n\u201eIch liebe Dich\u201d \u00fcberall, meine Liebe! Ich will mein \u201eIch liebe Dich\u201d in die Fl\u00fcgel des Windes einpr\u00e4gen, in die Bewegung der Bl\u00e4tter, in jeden Feuerfunken ein \u201eIch liebe Dich f\u00fcr mich und f\u00fcr alle\u201c\u2026.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung war da, um mit mir \u201eIch liebe Dich\u201d zu sagen; doch als ich alle Menschengeschlechter im ewigen Wollen umfangen wollte, damit sich alle vor Jesus niederwerfen und ihre Pflicht erf\u00fcllen m\u00f6gen, Jesus in jedem ihrer Akte, Worte und Gedanken ein \u201eIch liebe Dich\u201d zu sagen, entflohen sie mir, und ich verlor mich und wusste nicht, was ich tun sollte; so sagte ich es Jesus, und Er erwiderte: \u201eMeine Tochter, und doch ist das Leben in meinem Willen genau dies: die ganze Sch\u00f6pfung vor Mich zu bringen, und Mir im Namen aller die Erwiderung f\u00fcr das zu geben, was sie Mir schulden. Niemand darf dir entgehen, sonst w\u00fcrde mein Wille Leerr\u00e4ume in der Sch\u00f6pfung finden und w\u00e4re nicht befriedigt.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, warum du nicht alle findest und viele dir entkommen? Es ist die Kraft des freien Willens. Ich m\u00f6chte dich jedoch das Geheimnis lehren, wo du sie alle finden kannst: tritt in meine Menschheit ein, und in ihr wirst du alle Akte der Menschen wie in einem Schrein finden, f\u00fcr welche Ich die Pflicht \u00fcbernommen habe, vor meinem Himmlischen Vater an ihrer Stelle Genugtuung zu leisten; und du, folge allen meinen Akten, welche die Akte aller waren.<br \/>\nSo wirst du alles finden und Mir die Erwiderung der Liebe f\u00fcr alle und f\u00fcr alles geben. Alles ist in Mir. Da Ich es f\u00fcr alle getan habe, ist in Mir der Vorrat von allem, und Ich bringe Gott, meinem Vater, die Pflicht der Liebe f\u00fcr alles dar. Und wer es w\u00fcnscht, kann sich dessen als Weg und Mittel bedienen, um in den Himmel aufzusteigen.\u201d<br \/>\nSo trat ich in Jesus ein und fand mit Leichtigkeit alles und alle. Und dem Wirken Jesu folgend, sagte ich: \u201eIch liebe Dich in jedem Gedanken eines Gesch\u00f6pfes\u201c, \u201eIch liebe Dich im Verlauf jeden Blickes\u201c, \u201eIch liebe Dich im Klang jedes Wortes\u201c, \u201eIch liebe Dich in jedem Herzschlag, Atemzug, Gef\u00fchl\u201c, \u201eIch liebe Dich in jedem Blutstropfen, in jedem Werk und Schritt\u201d\u2026..<br \/>\nDoch wer schildert alles, was ich tat und sagte? Vieles vermag man nicht zu beschreiben; vielmehr wird auch das, was man sagen kann, nur sehr schlecht beschrieben, verglichen damit, wie es gesagt wird, wenn man mit Jesus zusammen ist\u2026<br \/>\nW\u00e4hrend ich dann \u201eIch liebe Dich\u201d sagte, befand ich mich in mir selbst. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 29. Dezember 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0ba48;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, willst du durch alle Akte meines Willens gehen, die Er zum Wohl aller Gesch\u00f6pfe aus sich hervorgebracht hat? Dann tritt mit Mir in meine Menschheit ein \u2013 dies ersehne und w\u00fcnsche Ich von dir.<br \/>\nWisse, dass meine Menschheit alle Wege des ewigen Wollens durcheilte, und in all seine Akte, die Ich fand, und die Er zum Wohle aller meiner Br\u00fcder getan hatte, legte Ich einen Akt von Mir, als Vergeltung f\u00fcr alle Akte, die der G\u00f6ttliche Wille f\u00fcr alle Menschengeschlechter getan hatte. Es war der legitimste Akt, den zu tun Mir geb\u00fchrte, als erste Ehrerweisung an meinen Himmlischen Vater.<br \/>\nUnd dabei, hinterlegte Ich den Schatz dieser meiner Akte im G\u00f6ttlichen Willen selbst, damit sie stets am Werk seien, Gott meinem Vater diese rechtm\u00e4\u00dfige Ehre darzubringen, welche die Gesch\u00f6pfe Ihm nicht erweisen, und dem Ewigen Willen Gewalt anzutun, mit dem menschlichen Willen Frieden zu schlie\u00dfen.<br \/>\nAuch im Menschen ist der Wille das Depot aller seiner Gedanken, sowie des Guten oder B\u00f6sen, das er tut; er verwahrt all dies, und nichts entgeht ihm, das er nicht in sich hinterlegen w\u00fcrde.<br \/>\nNun, meine Menschheit hatte zwei Willen, den menschlichen und den G\u00f6ttlichen; und alles, was Ich tat, legte Ich im G\u00f6ttlichen nieder, damit Ich nicht nur alle Akte, die der H\u00f6chste Wille getan hatte, finde und sie vergelte, sondern um weitere, neue Akte des G\u00f6ttlichen Willens zu tun und in Ihm \u2013 mit allem, was meine Menschheit wirkte \u2013 eine neue Sch\u00f6pfung erschaffen zu k\u00f6nnen und sie in meinem Willen zu verwahren, damit Er sie unversehrt und stets neu und sch\u00f6n ohne Zunahme oder Abnahme erhalte, da sie \u2013 wie viel die Gesch\u00f6pfe auch davon nehmen m\u00f6gen \u2013 nicht der geringsten Minderung unterworfen ist.<br \/>\nBei der Erschaffung des Himmels, der Sonne, der Sterne, und von vielem anderem, das die Gottheit zum Wohle der ganzen Menschheitsfamilie erschuf, wurde alles in unserem H\u00f6chsten Willen verwahrt, damit Er sie stets in diesem von Uns erschaffenen Zustand erhalte \u2013 wie Er es tats\u00e4chlich tut.<br \/>\nSo vertraute Ich Ihm [in \u00e4hnlicher Weise] das gesamte Wirken meiner Menschheit an, damit alles was Ich tat, stets dabei sei, sich den Gesch\u00f6pfen zu schenken.<br \/>\nMein Wirken ist mehr als neue Himmel, Sonne und Sterne, und wie die Sonne an eurem Horizont sich nicht weigert, ihr Licht allen zu spenden und sich jedem zu geben \u2013 und wenn das menschliche Auge nicht die ganze Unermesslichkeit ihres Lichtes aufnimmt, so deshalb, weil der Umfang des Auges klein ist oder das Auge vielmehr je nach seiner Sehsch\u00e4rfe mehr oder weniger Licht aufnimmt, obwohl sich die ganze Sonne geben will \u2013 so bleibt die neue Sch\u00f6pfung meiner Akte, die alle zur Erl\u00f6sung und Wiederherstellung der Menschen in diesem G\u00f6ttlichen Willen getan und niedergelegt sind, im Akt, sich allen zu geben und breitet sich \u2013 mehr als die Sonne, Sterne und Himmel \u2013 \u00fcber dem Haupt aller aus, damit alle die gro\u00dfen Sch\u00e4tze, die sie enthalten, nehmen k\u00f6nnen.<br \/>\nJedoch gibt es zwischen der Sonne, die am blauen Himmel strahlt, und jener, die der blaue Himmel meiner Menschheit einschlie\u00dft, einen gro\u00dfen Unterschied: So sehr sich bei der ersten das Auge anstrengt, sich mit Licht zu f\u00fcllen, vergr\u00f6\u00dfert sich dessen Umfang nicht, sondern bleibt stets so, wie er ist; je mehr das Auge der Seele sich hingegen bem\u00fcht, alles, was meine Menschheit getan hat, zu betrachten, zu erkennen, zu lieben und mit ihm mitzuwirken, umso mehr weitet es sich aus, empf\u00e4ngt mehr Licht, versteht mehr und nimmt mehr G\u00fcter auf: so h\u00e4ngt es von der Seele ab, ob sie reicher oder \u00e4rmer, heller und gluterf\u00fcllter, oder k\u00e4lter und dunkler ist.<br \/>\nWenn du nun die Wege des Ewigen Willens durchlaufen willst, so tritt durch die T\u00fcr meiner Menschheit ein. In Ihr wirst du meine Gottheit finden, und der G\u00f6ttliche Wille wird dir alles, was Ich \u2013 wie in der Sch\u00f6pfung so in der Erl\u00f6sung und Heiligung \u2013 getan habe, tue und tun werde, gegenw\u00e4rtig machen, wie wenn es gerade gesch\u00e4he.<br \/>\nDu wirst das Gl\u00fcck haben, diese Akte k\u00fcssen zu k\u00f6nnen und in jeden von ihnen deinen kleinen Akt der Liebe, der Anbetung, der Anerkennung\u2026. zu legen. Hier wirst du meine Akte finden, alle gerade im Akt, sich dir zu schenken, und du wirst sie lieben und die Gaben deines Himmlischen Vaters in Empfang nehmen: die Gaben, Fr\u00fcchte und Wirkungen seines Willens.<br \/>\nGr\u00f6\u00dfere Geschenke als diese k\u00f6nnte Er dir nicht geben. Aber du wirst sie in dem Ma\u00df empfangen, wie du [mit meinem Willen] mitwirkst und deinen Willen vollst\u00e4ndig mit dem Meinen vereint leben l\u00e4sst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 8. M\u00e4rz 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0ba48;\">\u201eIch bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben\u201c (Joh 10,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin stets das kleine Atom im G\u00f6ttlichen Wollen, gerade erst neugeboren. Ich f\u00fchle das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis, in seinen Vaterarmen ern\u00e4hrt und aufgezogen zu werden, sonst kommt mein menschlicher Wille auf und will sein ungl\u00fcckliches Leben leben.<br \/>\nMein Gott, hab Mitleid mit mir und lass nicht zu, dass ich ein anderes Leben kenne oder erlange au\u00dfer das deines G\u00f6ttlichen Willens! Ich war betr\u00fcbt und bedr\u00fcckt wegen der fast st\u00e4ndigen Beraubung meines guten Jesus, die mich auf dem Scheiterhaufen des Schmerzes geopfert h\u00e4lt, sodass nur Gott allein Zeuge eines so harten Martyriums ist.<br \/>\nDaher bef\u00fcrchtete ich, dass mein ungl\u00fccklicher menschlicher Wille mir einen Streich spiele. Um mir Mut einzufl\u00f6\u00dfen, nahm mich mein geliebter Jesus in seine Arme, da ich nicht mehr konnte, und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, Mut! Verbanne jede Angst aus deinem Herzen. Sie ist die Waffe, welche die Liebe t\u00f6tet oder verwundet und die Vertrautheit mit deinem Jesus schwinden l\u00e4sst.<br \/>\nIch aber kann und will mit der Seele, die in meinem Willen leben m\u00f6chte, nicht ohne Vertrautheit bleiben \u2013 als w\u00e4re sie nicht eins mit Mir. Sonst k\u00f6nnte Ich nicht sagen, dass der Wille, der uns beseelt, nur einer ist, und Er unser beider Leben bildet, sondern m\u00fcsste sagen: \u201aDu hast deinen Willen, und Ich den meinen.\u2018 Das aber w\u00fcnsche Ich nicht, sonst w\u00fcrdest du nicht mehr in meinem Willen leben.<br \/>\nVielmehr sollst du bei jedem Leiden, das du ertr\u00e4gst, sei es auch meine Beraubung, und bei allem, was du aus deinem ganzem Wesen tust, stets meinen Willen herbeirufen.<br \/>\nSo sollen all deine Akte Kan\u00e4le bilden, wo Er sich den Weg bahnen kann und den Platz findet, um seine G\u00fcter einzuschlie\u00dfen und sie \u00fcberreichlich herabstr\u00f6men zu lassen.<br \/>\nJe nach dem Kanal den du bereitet hast, kann jeder Akt, den du verrichtest, ein Kanal der Gnaden, des Lichtes oder der Heiligkeit sein, den du meinem Willen darbietest.<br \/>\nUnd Dieser macht dich zur Besitzerin jener Sch\u00e4tze, die Er in deine Akte einschlie\u00dft und zum Wohle aller sich verstr\u00f6men l\u00e4sst. Du siehst also, wozu Mir dein Wesen, deine Leiden und Akte n\u00fctzen sollen: als so viele kleine Kan\u00e4le, in die Ich stets etwas von Mir dazugeben kann.<br \/>\nWenn Ich in der Seele etwas von Mir niederlegen kann, macht Mich dies gl\u00fccklich, weil sie Mir etwas zu tun gibt, und Ich Mich geliebt und erkannt f\u00fchle.<br \/>\nDaher ist es meine gro\u00dfe Sehnsucht, meine G\u00f6ttlichen Sch\u00e4tze in die Akte der Seele zu legen, um sie zu deren Besitzerin zu machen. Als aufmerksamer W\u00e4chter kontrolliere Ich sie und setze meine ganze liebevolle Aufmerksamkeit ein, um zu pr\u00fcfen, ob ihre Akte frei vom menschlichen Willen sind und ob sie meinen G\u00f6ttlichen Willen anruft.<br \/>\nWenn Dieser einen freien Platz in ihren Akten findet, ben\u00fctzt Er sie wie Kan\u00e4le, um die gr\u00f6\u00dften Gnaden, die erhabensten Kenntnisse, die Heiligkeit, die Ihm am n\u00e4chsten kommt, in sie zu legen und bereitet dadurch die G\u00f6ttliche Mitgift f\u00fcr sein geliebtes Gesch\u00f6pf.\u201c<br \/>\nNach diesen Worten verstummte Er und f\u00fcgte dann in noch z\u00e4rtlicherem Ton hinzu: \u201eMeine Tochter, wer in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, darf keine Zeit verlieren und kann auf gewisse Kleinigkeiten, \u00c4ngste, Bedr\u00fcckungen, Beunruhigungen und Zweifel keine R\u00fccksicht nehmen.<br \/>\nWer das Gr\u00f6\u00dfere zu tun hat, muss das Geringere beiseitelassen. Wer die Sonne erh\u00e4lt und sie genie\u00dft, darf die kleinen Lichter nicht ber\u00fccksichtigen, und wer den Tag besitzt, darf die Nacht nicht beachten; denn die Sonne ist mehr als die kleinen Lichter, und der Tag hat gr\u00f6\u00dferen Wert als die Nacht.<br \/>\nWer auf beide R\u00fccksicht nimmt, l\u00e4uft Gefahr, weder die ganze F\u00fclle des Sonnenlichtes zu genie\u00dfen, noch all das tun zu k\u00f6nnen, was er am Tag tun kann.<br \/>\nSo kann er das Gr\u00f6\u00dfere verlieren, wenn er das Geringere ber\u00fccksichtigt, zumal mein G\u00f6ttlicher Wille der Seele, die in Ihm lebt, stets geben m\u00f6chte und die Seele stets empfangsbereit sein muss.<br \/>\nK\u00fcmmert sie sich um etwas anderes, so ist mein Wille gen\u00f6tigt, im Geben innezuhalten, weil Er in der Seele die Aufmerksamkeit auf den Empfang seiner Gaben vermisst, was den G\u00f6ttlichen Strom unterbricht. Wenn du w\u00fcsstest, was das bedeutet, wie aufmerksam w\u00e4rst du dann!<br \/>\nWisse zudem dies: wenn das Gesch\u00f6pf seine Akte in meinem G\u00f6ttlichen Willen verrichtet, kommt es zur g\u00f6ttlichen Bank und t\u00e4tigt dort seine Gesch\u00e4fte von unendlichem Wert.<br \/>\nDa die Seele in unseren Willen kommt, kommt sie \u2013 obwohl sie klein ist \u2013 als Besitzerin und nimmt als Besitzerin der G\u00fcter unserer G\u00f6ttliche Bank so viel sie kann.<br \/>\nDa sie aber nicht alles, was sie genommen hat, in sich einschlie\u00dfen kann, legt sie dies zugleich mit unseren eigenen Sch\u00e4tzen in Verwahrung [auf die Bank], und Wir lassen sie gew\u00e4hren und freuen Uns an ihren \u201aTransaktionen\u2018.<br \/>\nSo gro\u00df ist unsere G\u00fcte, dass Wir ihr die Zinsen der get\u00e4tigten Erwerbungen schenken. Bei jedem Akt in unserem Willen er\u00f6ffnet die Seele also einen Handelsverkehr zwischen Himmel und Erde und bringt unsere Heiligkeit, Macht, G\u00fcte und Liebe in Umlauf.<br \/>\nUm nicht hinter unserem geliebten Gesch\u00f6pf zur\u00fcckzubleiben, steigen Wir, w\u00e4hrend die Seele aufsteigt, in die Tiefen des menschlichen Willens hinab. Wir er\u00f6ffnen unseren Handel und erwerben den Willen des Menschen \u2013 ein von Uns so ersehnter und wohlgef\u00e4lliger Handel, und so wetteifern Wir miteinander und besiegen Uns gegenseitig.<br \/>\nGute Tochter, es w\u00e4re f\u00fcr Uns unm\u00f6glich, dass die Seele in unserem Willen lebt und dass weder sie mit Uns, noch Wir mit ihr zu tun h\u00e4tten, oder dass Wir Uns nichts zu sagen h\u00e4tten oder Uns gegenseitig bemerkbar machten. Wir w\u00fcrden dann nicht mehr unser Leben in der Seele f\u00fchren, sondern es w\u00e4re eine blo\u00dfe Redensart, und keine Wirklichkeit.<br \/>\nDas Leben f\u00fchlt das absolute Bed\u00fcrfnis, sich zu bewegen, sich bemerkbar zu machen, W\u00e4rme abzugeben, hat Bed\u00fcrfnis nach Atmung, Herzschlag und Worten. Wie kann sich ein Leben unterdr\u00fccken, wie k\u00f6nnte es leben und sich nicht f\u00fchlbar machen?<br \/>\nDas ist unm\u00f6glich \u2013 f\u00fcr Gott und das Gesch\u00f6pf. Sei daher nicht besorgt, wenn du sp\u00fcrst, dass alles in dir Stille ist: dies sind [nur] kurze Momente, da Ich ja selbst danach verlange, sp\u00fcren zu lassen, dass mein Leben in dir existiert. Es w\u00e4re mein grausamstes Martyrium, in dir zu sein und Mich nicht f\u00fchlbar zu machen. Dies k\u00f6nnte Ich nur f\u00fcr kurze Zeit tun, aber nicht immer.<br \/>\nSei daher unbesorgt, lebe ganz an Mich hingegeben, und Ich werde an alles denken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 2. September 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-42506","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42506","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42506"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42506\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}