{"id":43170,"date":"2020-05-14T03:00:00","date_gmt":"2020-05-14T01:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=43170"},"modified":"2020-05-13T19:34:33","modified_gmt":"2020-05-13T17:34:33","slug":"kommt-alles-darauf-an-dass-die-seelen-unseren-willen-besitzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/kommt-alles-darauf-an-dass-die-seelen-unseren-willen-besitzen\/","title":{"rendered":"\u201eKommt alles darauf an, dass die Seelen unseren Willen besitzen\u201c"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><span style=\"color: #ff9900;\">\u201eDies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird\u201c (Joh 15,11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, unser H\u00f6chstes Sein besitzt die Quelle der Gl\u00fcckseligkeit, daher konnten aus Uns keine Dinge oder Wesen hervorgehen, die nicht gl\u00fccklich w\u00e4ren. So besitzt die ganze Sch\u00f6pfung eine solche F\u00fclle an Gl\u00fcck, dass sie der ganzen Erde vollkommenes irdisches Gl\u00fcck schenken kann. Daher erfreute sich Adam der F\u00fclle des Gl\u00fccks, alle Dinge lie\u00dfen Str\u00f6me von Freuden und Wonnen auf ihn herabregnen. Und in seinem Inneren schloss er, da er meinen Willen besa\u00df, Meere der Befriedigung, der Seligkeiten und endlosen Freuden ein. F\u00fcr ihn war innen und au\u00dfen alles Gl\u00fcckseligkeit. Als er s\u00fcndigte und sich meinem Willen entzog, trennte sich die Freude von ihm. Alle geschaffenen Dinge zogen die Freuden, die sie in sich bargen, in ihren Scho\u00df zur\u00fcck und gaben dem Menschen nur die n\u00f6tigen Mittel, nicht wie einem Eigent\u00fcmer, sondern wie einem undankbaren Diener.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du siehst also, dass die Ungl\u00fcckseligkeit weder aus Uns hervorging, noch Wir sie geben konnten, da Wir keine besa\u00dfen; und was man nicht hat, kann man unm\u00f6glich geben. So war es die S\u00fcnde, die im Menschen den Samen des Ungl\u00fccks, des Schmerzes und aller \u00dcbel s\u00e4te, die ihn innerlich und \u00e4u\u00dferlich umgeben. Als dann die Himmlische Herrin auf die Erde kam und danach meine Heiligste Menschheit, begann die ganze Sch\u00f6pfung zu feiern, l\u00e4chelte Uns vor Freude zu und begann erneut, auf Uns Freuden und Gl\u00fcck herabstr\u00f6men zu lassen. Als Wir ins Freie traten, liefen sie Uns entgegen, verneigten sich und lie\u00dfen \u00fcber Uns Freuden und Gl\u00fcck herabkommen. Die Sonne schenkte Uns die Wonnen ihres Lichtes, erfreute unseren Blick mit ihren mannigfaltigen Farben, gab Uns voll Freude die K\u00fcsse ihrer Liebe, die sie besa\u00df und breitete sich ehrf\u00fcrchtig in Anbetung unter unseren Schritten aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wind regnete auf Uns die Freuden seiner Frische und entfernte mit seinen Windst\u00f6\u00dfen von Uns die faulige Luft so vieler S\u00fcnden. Die V\u00f6gel umgaben Uns, um Uns mit ihren Trillern und Liedern zu erfreuen. Wie viel sch\u00f6ne Musik machten sie Uns, sodass Ich ihnen sogar befehlen musste, sich von Mir zu entfernen und in die Luft aufzufliegen, um ihrem Sch\u00f6pfer zu huldigen! Die Erde erbl\u00fchte unter meinen Schritten, um Mich mit ihrem gro\u00dfen Blumenschmuck zu erfreuen, und als Ich ihr befahl, Mir keine derartige Bezeigung zu machen, gehorchte sie Mir. Die Luft brachte Mir die Freuden unseres allm\u00e4chtigen Atems \u2013 denn wenn der Mensch atmete, dann schenkten Wir ihm Leben, indem Wir ihn mit g\u00f6ttlichen Freuden und Wonnen \u00fcberh\u00e4uften; und wenn Ich atmete, f\u00fchlte Ich unsere Freuden und Wonnen erneuert, die Wir bei der Erschaffung des Menschen erfuhren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So gab es keine geschaffenen Dinge, die nicht die Freuden, die sie besa\u00dfen, ausstr\u00f6men lassen wollten, nicht nur um Mich zu begl\u00fccken, sondern um Mir als ihrem Sch\u00f6pfer Huldigung und Ehre darzubringen. Ich opferte sie meinem Vater im Himmel auf, um Ihm die Herrlichkeit, Ehre, Huldigung und Liebe f\u00fcr so viel Pracht und wunderbare Werke zu geben, die Wir in der Sch\u00f6pfung aus Liebe zum Menschen vollbracht hatten. Nun, meine Tochter, diese Freuden in den geschaffenen Dingen existieren immer noch. Wie die Sch\u00f6pfung von Uns mit solchem Glanz, solcher Pracht und mit der F\u00fclle des Gl\u00fccks gemacht wurde, so hat sie nichts verloren. Wir warten n\u00e4mlich auf unsere Kinder, die S\u00f6hne und T\u00f6chter unseres Willens, die mit Recht die Freuden und irdische Gl\u00fcckseligkeit genie\u00dfen werden, welche die ganze Sch\u00f6pfung besitzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich k\u00f6nnte sagen, dass sie aus Liebe zu diesen immer noch existiert, und die Menschen \u2013 wenn auch nicht die F\u00fclle des Gl\u00fccks \u2013 so doch wenigstens die lebensnotwendigen Dinge genie\u00dfen. Dass die Sch\u00f6pfung nach so viel menschlicher Undankbarkeit und so vielen schaudererregenden S\u00fcnden immer noch existiert, spricht von der Gewissheit des Reiches meines Willens auf Erden; es wird n\u00e4mlich der Mensch, der meinen Willen besitzt, sich bef\u00e4higen, die Freuden der Sch\u00f6pfung zu empfangen und Uns die Herrlichkeit, Liebe und Vergeltung f\u00fcr all das darzubringen, was Wir f\u00fcr ihn getan haben. Er wird f\u00e4hig werden, alles m\u00f6gliche und vorstellbare Gute zu wirken, das ein Gesch\u00f6pf nur tun kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daher kommt alles darauf an, dass die Seelen unseren Willen besitzen, denn dies war der Ursprung der ganzen Sch\u00f6pfung, einschlie\u00dflich des Menschen: alles war unser Wille, alle lebten eingeschlossen in Ihm und fanden in Ihm, was sie wollten: Freuden, Friede, vollkommene Ordnung, alles stand zu ihrer Verf\u00fcgung. Als sie vom Ursprung abger\u00fcckt waren, ver\u00e4nderten alle Dinge ihr Aussehen: Das Gl\u00fcck verwandelte sich in Schmerz, die St\u00e4rke in Schwachheit, die Ordnung in Unordnung, der Friede in Krieg. Armer Mensch ohne meinen Willen! Er ist der wahrhaft Blinde, der arme Gel\u00e4hmte, und wenn er etwas Gutes tut, dann ist alles M\u00fchsal und Bitterkeit. Alle Dinge finden, wenn sie sich vom Ursprung her ableiten lassen, aus dem sie ihre Existenz hatten, den Weg, den festen Schritt und den gl\u00fccklichen Ausgang der Werke oder des Guten, die sie unternommen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sie den Ursprung verlieren, werden sie verdreht, schwanken, verirren sich auf dem Weg und k\u00f6nnen schlie\u00dflich nichts bewirken; und wenn sie scheinbar etwas bewirken, dann ist es armselig (mitleiderregend). Auch in den menschlichen Dingen ist es so: wollte der Lehrer dem Sch\u00fcler [nur] die Konsonanten und nicht die Vokale beibringen, so w\u00fcrde der \u00c4rmste, da es in jedem Wort und in allen Schrifttexten, von der geringsten bis zur h\u00f6chsten Wissenschaft, Selbstlaute gibt, nie lesen lernen. Und wenn er es wollte, w\u00fcrde er verr\u00fcckt werden. Wer hat all dieses \u00dcbel verursacht? Die Entfernung vom Ursprung der Wissenschaft, welche die Vokale sind. Ach, meine Tochter! Solang der Mensch nicht zu seinem Ursprung zur\u00fcckkehrt und nicht wieder in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintritt, wird das Werk meiner Sch\u00f6pfung zerbrochen und entstellt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armer Mensch, ohne die ersten Vokale meines G\u00f6ttlichen Willens! Wie viel Licht Ich ihm auch verleihen und zu ihm sprechen mag, so wird er Mich nicht verstehen, weil ihm der Ursprung und die ersten Vokale fehlen, um meine Lehren \u00fcber mein Fiat lesen zu k\u00f6nnen. Daher ist er ohne Grundlage, ohne Fundament, ohne Lehrer, ohne Verteidigung. So gro\u00df ist sein Schwachsinn, dass er seinen armseligen Zustand nicht erkennt. Deshalb fleht er auch nicht darum, wieder in meinen Willen einzutreten, um die ersten Vokale zu lernen, mit denen er von Gott erschaffen worden war, um sich die wahre Himmelswissenschaft weiter aneignen zu k\u00f6nnen und sich so sein ganzes irdisches und himmlisches Gl\u00fcck zu bereiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb fl\u00fcstere Ich stets ans Ohr seines Herzens: \u201aMein Kind, tritt wieder in meinen Willen ein! Komm zur\u00fcck zu deinem Ursprung, wenn du Mir \u00e4hnlich sein willst und w\u00fcnschst, dass Ich dich als meinen Sohn, meine Tochter anerkenne.\u2018 O wie schmerzt es, Kinder zu haben, die Mir nicht \u00e4hnlich sind, die unedel, arm, heruntergekommen, ungl\u00fccklich sind \u2013 und warum all das? Weil sie das gro\u00dfe Erbe des Himmlischen Vaters zur\u00fcckgewiesen haben und Mich zwingen, \u00fcber ihr Los zu weinen. Tochter, bete, dass alle meinen Willen anerkennen, und du, anerkenne und sch\u00e4tze Ihn, liebe Ihn mehr als dein eigenes Leben und lasse Ihn dir auch nicht einen Augenblick lang entgehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 2. August 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-43170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43170\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}