{"id":43210,"date":"2026-05-09T12:00:19","date_gmt":"2026-05-09T10:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/6-sonntag-in-der-osterzeit-a-joh-1415-21\/"},"modified":"2026-05-09T13:42:48","modified_gmt":"2026-05-09T11:42:48","slug":"6-sonntag-in-der-osterzeit-a-joh-1415-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/6-sonntag-in-der-osterzeit-a-joh-1415-21\/","title":{"rendered":"6. Sonntag in der Osterzeit \u2013 A (Joh 14,15-21)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">15Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. 16Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der f\u00fcr immer bei euch bleiben soll, 17Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.<br \/>\n18Ich werde euch nicht als Waisen zur\u00fccklassen, sondern ich komme wieder zu euch. 19Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet.<br \/>\n20An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. 21Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0bb4a;\">\u201eUnd ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der f\u00fcr immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird\u201c (Joh 14,16+17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus, und da Er mich ganz widerwillig sah, seine Worte kundzutun und niederzuschreiben, sagte Er mit einem imposanten Eindruck, der mich erzittern lie\u00df, zu mir: \u201eMeine Tochter, mein Wort ist sch\u00f6pferisch, und wenn Ich spreche, um eine Wahrheit bekanntzumachen, die Mir angeh\u00f6rt, sind das nichts anderes als neue g\u00f6ttliche Sch\u00f6pfungen, die Ich in der Seele bewirke.<br \/>\nAls Ich den Himmel mit einem einzigen FIAT schuf, breitete Ich die Himmel aus und \u00fcbers\u00e4te ihn mit Milliarden von Sternen, so dass es keinen Teil der Erde gibt, von dem aus man diesen Himmel nicht sieht; und wenn er nicht von jedem Punkt aus gesehen werden k\u00f6nnte, w\u00e4re das eine Unehre f\u00fcr die sch\u00f6pferische Macht, und man k\u00f6nnte sagen, dass die Sch\u00f6pferkraft nicht die Macht h\u00e4tte, sich \u00fcberallhin auszudehnen; in gleicher Weise sind meine Wahrheiten mehr als der Himmel, den Ich allen, von einem Ende der Erde zum anderen, bekannt machen und sie wie viele Sterne von Mund zu Mund gehen lassen m\u00f6chte, um den Himmel der Wahrheiten zu schm\u00fccken, den Ich bekanntgemacht habe.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf meine Wahrheiten verbergen wollte, w\u00e4re es, als wollte es Mich daran hindern, den Himmel zu erschaffen, und wenn es diese geheim hielte, w\u00fcrde es Mich verunehren, wie wenn eine Person eine andere daran hindern wollte, den Himmel, die Sonne und alle von Mir geschaffenen Dinge zu betrachteten, um Mich nicht bekannt zu machen.<br \/>\nAch, meine Tochter, die Wahrheit ist Licht, und das Licht dehnt sich von selbst aus, doch damit es sich ausdehne, muss es bekannt gemacht werden, und das \u00dcbrige wird es aus sich selbst heraus tun.<br \/>\nAnsonsten bliebe es unterdr\u00fcckt, ohne die Wohltat, erleuchten und den Weg gehen zu k\u00f6nnen, den es will. Sei deshalb aufmerksam und hindere Mich nicht daran, das Licht meiner Wahrheiten auszubreiten!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 30. Januar 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b73a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Nach diesen Worten zog Er sich in mein Inneres zur\u00fcck, und ich schrieb weiter, wie erquickt vom Zauber Jesu. Ich f\u00fchlte mich ganz licht, und sp\u00fcrte, wie mir die Worte alle eingefl\u00fcstert und eingegeben wurden. Ich kann nicht erkl\u00e4ren, was ich beim Schreiben erfuhr.<br \/>\nNach dem Schreiben begann ich zu beten, doch mit einem Dorn im Herzen: \u201eWer wei\u00df, wann Jesus wieder zur\u00fcckkommt?\u201c Ich beklagte mich, dass Er mich noch immer nicht in den Himmel nimmt. Ich entsann mich der vielen Male, wo Er mich gleichsam an den Rand des Grabes gelangen lie\u00df, als k\u00f6nnte ich schon die Pforten des Himmels durchschreiten.<br \/>\nDoch dann, als sie sich auftun wollten, um mich an der seligen Wohnst\u00e4tte zu empfangen, behauptete sich der Gehorsam \u00fcber meiner armen Existenz, verschloss mir die T\u00fcren, und ich war gen\u00f6tigt, wieder in der harten Verbannung des Lebens zu bleiben.<br \/>\nO, wie grausam und \u2013 obschon heilig \u2013 ist doch der gesegnete Gehorsam, und fast tyrannisch in gewissen Umst\u00e4nden! Ich \u00fcberlegte auch dies: \u201eIch m\u00f6chte gerne wissen, ob es aus Gehorsam war, oder ob der Endpunkt meiner Existenz hier unten einfach noch nicht gekommen war.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte und mir viele andere Dinge durch den Kopf gingen, und zwar mit einer unsagbaren Bitterkeit, dass sie mich zu vergiften schien, \u00fcberraschte mich Jesus, mein h\u00f6chstes Gut, mein geliebtes Leben; Er zeigte sich erneut und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, wisse, dass es in unserer Gottheit die gew\u00f6hnliche Ordnung f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung gibt, und diese kann durch kein Ereignis, weder um einen Punkt, noch eine Minute fr\u00fcher oder sp\u00e4ter verschoben werden.<br \/>\nDas Leben endet dann, wann es von Uns festgesetzt wurde \u2013 in dieser Hinsicht sind Wir unwandelbar. Doch in Uns gibt es auch die au\u00dfergew\u00f6hnliche Ordnung, und da Wir Herr \u00fcber die Gesetze der ganzen Sch\u00f6pfung sind, haben Wir das Recht, sie zu \u00e4ndern, wann immer Wir wollen.<br \/>\nDoch wenn Wir sie \u00e4ndern, muss darin eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr Uns und eine gro\u00dfe Wohltat f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung beteiligt sein, da Wir unsere Gesetze nicht wegen kleiner Dinge \u00e4ndern.<br \/>\nNun, meine Tochter, du wei\u00dft, dass die Errichtung und Bekanntmachung des Reiches meines Willens auf der Erde, das gr\u00f6\u00dfte Werk ist. Nichts Gutes kann der Menschen erhalten, wenn er dieses Reich nicht kennt.<br \/>\nWas wunderst du dich also, wenn Wir dem Gehorsam erlaubten, dich nicht sterben zu lassen? Zumal du wegen deiner Verbindung mit meinem G\u00f6ttlichen FIAT in die au\u00dfergew\u00f6hnliche Ordnung eintrittst.<br \/>\nDa alle Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen viele G\u00f6ttliche Leben sind, die aus unserem Scho\u00df entsprungen sind, war das Opfer deines Lebens n\u00f6tig, um diese [Leben] zu empfangen. Selbst die Beraubung des Himmels war n\u00f6tig, aus dem der Gehorsam dich entrissen hat.<br \/>\nDa \u00fcberdies mein G\u00f6ttlicher Wille, seine Kenntnisse und seine Regentschaft, nicht nur die gr\u00f6\u00dfte Wohltat f\u00fcr die Erde, sondern die vollst\u00e4ndige Herrlichkeit f\u00fcr den ganzen Himmel darstellt, betete der ganze Himmel darum, dass Ich den flehentlichen Bitten dessen nachkomme, der \u00fcber dich Befehlsgewalt hatte.<br \/>\nUnd als Ich dir schon die T\u00fcren auftat, gab Ich im Hinblick auf meinen Willen ihren Gebeten nach. Glaubst du, Ich w\u00fcsste nicht um dein gro\u00dfes Opfer, dein st\u00e4ndiges Martyrium, der Himmlischen Heimat ferne zu sein, und nur, um meinen Willen in dem einen zu erf\u00fcllen, durch den Er dir befohlen wurde?<br \/>\nIn der Tat, dieses Opfer hat Mir die vielen Leben der Kenntnisse meines FIAT entrissen. &#8211; Zudem war eine Seele n\u00f6tig, die den Himmel kennt, und [die Art und Weise,] wie mein G\u00f6ttlicher Wille im Himmel getan wird, damit Ich ihr seine Geheimnisse, seine Geschichte und sein Leben anvertrauen k\u00f6nne.<br \/>\nDu solltest diese sch\u00e4tzen, sie zu deinem eigenen Leben machen und bereit sein, dein Leben hinzugeben, damit andere einen so gro\u00dfen Schatz kennenlernen k\u00f6nnen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 22. Februar 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b73a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte \u00fcber das H\u00f6chste Fiat und dachte mir dabei: \u2018Wenn der G\u00f6ttliche Wille sein Reich unter den V\u00f6lkern errichten m\u00f6chte, welche Beziehung hatte dann der G\u00f6ttliche Wille zu den Gesch\u00f6pfen, ehe unser Herr auf die Erde kam, als er auf Erden war, und nach seinem Kommen?\u2019<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, mein Wille war in seiner Unermesslichkeit stets unter den Menschen, denn es gibt von Natur aus keinen Ort, wo Er sich nicht befindet, und das Gesch\u00f6pf kann nicht ohne Ihn existieren.<br \/>\nEs w\u00e4re so, als w\u00e4re man unf\u00e4hig, Leben zu besitzen oder wahrzunehmen. Ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen w\u00fcrden sich alle Dinge in Nichts aufl\u00f6sen, zumal der prim\u00e4re Akt aller geschaffenen Dinge mein G\u00f6ttliches Fiat ist.<br \/>\nDieses Fiat ist wie das Haupt f\u00fcr die Glieder, und wenn eines davon sagen wollte: \u2018Ich kann ohne Haupt leben\u2019, w\u00e4re ihm das unm\u00f6glich \u2013 der blo\u00dfe Gedanke daran ist die gr\u00f6\u00dfte Torheit.<br \/>\nDoch Herrschaft bedeutet dies, dass der G\u00f6ttliche Wille anerkannt, geliebt und ersehnt wird, und dass man von ihm abh\u00e4ngig ist, wie die Glieder vom Haupt abh\u00e4ngen \u2013 das bedeutet Herrschaft.<br \/>\nDas Anwesendsein unter den Menschen jedoch ist [noch] keine Herrschaft, wenn sie nicht g\u00e4nzlich von meinem Willen abh\u00e4ngen. Obwohl mein G\u00f6ttlicher Wille vor meinem Kommen auf die Erde mit seiner Unermesslichkeit mitten unter den Menschen war, waren die Beziehungen zwischen Ihm und den Menschen so, als w\u00fcrde Er in einem fremden Land leben.<br \/>\nSie empfingen aus der Ferne die sp\u00e4rlichen Verbindungen und kurzen Nachrichten, die ihnen mein Kommen auf Erden ank\u00fcndigten. Welch ein Kummer, in ihrer Mitte zu sein und nicht erkannt und von ihrem eigenen Willen so ferngehalten zu werden, als wohnte Er in einem fremden Land!<br \/>\nMit meinem Kommen kam Er durch Mich den Menschen n\u00e4her, da Ich Ihn als Leben besa\u00df und meine Menschheit Ihn anerkannte, liebte und herrschen lie\u00df.<br \/>\nUnd seine Beziehungen zu den Menschen waren so, als w\u00fcrde Er nicht mehr in einem fremden Land leben, sondern in ihren eigenen L\u00e4ndern. Doch da sie Ihn weder kannten, noch Ihm die Herrschaft \u00fcber sich gaben kann man nicht behaupten, dass mein G\u00f6ttlicher Wille sein Reich errichtet hat.<br \/>\nDeshalb diente mein Kommen auf die Erde dazu, den menschlichen und den G\u00f6ttlichen Willen einander anzun\u00e4hern, sie in enge Beziehung zu bringen und die Nachrichten zu vermehren, um Ihn bekannt zu machen, sodass Ich sie das \u2018Vaterunser\u2019 lehrte und sie beten lie\u00df: \u2018Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2019.<br \/>\nWenn mein Wille nicht so auf Erden lebt, wie Er es im Himmel tut, kann man nicht sagen, dass Er sein Reich unter den V\u00f6lkern hat. Daher wird Er in der Zeit seines K\u00f6nigreiches nicht nur in ihrer Mitte gegenw\u00e4rtig, sondern in jedem von ihnen das immerw\u00e4hrende Leben sein.<br \/>\nUm dies zu erreichen, muss man wissen, dass Er gleichsam das Haupt und prim\u00e4re Leben eines jeden Gesch\u00f6pfes ist. Da nun dieses Haupt nicht erkannt wird, flie\u00dfen seine Kraft, Heiligkeit und Sch\u00f6nheit nicht in die Glieder und kann Er auch sein edles und g\u00f6ttliches Blut nicht in ihren Adern flie\u00dfen lassen \u2013 daher kann man in den Gesch\u00f6pfen nicht das Leben des Himmels erblicken.<br \/>\nDeswegen liebe Ich es so sehr, dass mein G\u00f6ttlicher Wille bekannt werde: die Kenntnis wird die Liebe erwecken, und wenn Er sich geliebt und ersehnt f\u00fchlt, wird es Ihn so anziehen, dass Er kommt und unter den Menschen herrscht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 24. Juli 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b73a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, unsere Liebe scheint unglaublich! Wenn Wir eine Wahrheit \u00fcber unseren Willen offenbaren m\u00f6chten, lieben Wir diese zuerst in Uns selbst. Dann machen Wir sie einfach(er) und passen sie dem menschlichen Intellekt an, damit die Seele sie m\u00fchelos verstehen und zum eigenen Leben machen kann.<br \/>\nWir statten sie mit unserer Liebe aus und zeigen den Menschen, wie sie vor Liebe schmachtet, weil sie sich ihnen als Leben schenken m\u00f6chte, das in ihnen herangebildet werden will.<br \/>\nDoch damit noch nicht zufrieden, l\u00e4utern Wir den menschlichen Intellekt, umh\u00fcllen ihn mit unserem Licht und gestalten ihn neu, damit er unsere Wahrheit erkenne, sie k\u00fcsse, in sich einschlie\u00dfe und sie ganz frei ihr Leben heranbilden lasse, um in die Wahrheit selbst umgewandelt zu werden.<br \/>\nSo bringt jede unserer Wahrheiten unser G\u00f6ttliches Leben in die Seele, ein schmachtendes Leben, das liebt und geliebt werden will. Unsere Liebe ist so gro\u00df, dass Wir Uns an die menschlichen Bedingungen anpassen, um die Kenntnis zu erleichtern.<br \/>\nIn der Tat, wenn die Seele Uns erkennt, k\u00f6nnen Wir den menschlichen Willen leicht(er) f\u00fcr Uns erobern, und die Seele wird einen Gewinn [davon] haben, ihren Gott zu besitzen.<br \/>\nOhne Kenntnis sind die Wege verschlossen, die Verbindungen unterbrochen, und Wir sind gleichsam der ferne Gott, der weit weg von den Menschen ist, w\u00e4hrend Wir doch inner und au\u00dferhalb von ihnen sind, und sie bleiben ferne von Uns.<br \/>\nNiemand kann ein Gut besitzen, wenn er es nicht kennt. Darum wollen Wir [den Menschen] aufzeigen, dass in der Seele, die im G\u00f6ttlichen Willen lebt und in Ihm wirkt, alles zum g\u00f6ttlichen Leben wird.<br \/>\nWenn (Da) sie mein FIAT besitzt, entfaltet dessen sch\u00f6pferische Kraft in allem, was sie tut \u2013 wenn sie denkt, spricht, arbeitet, geht oder liebt \u2013 sein Leben und denkt, spricht, arbeitet, geht und liebt und stellt die wirkende und sprechende Sch\u00f6pfung dar.<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf dient meinem Willen f\u00fcr die Fortsetzung seiner Sch\u00f6pfung, ja um sogar noch sch\u00f6nere Dinge zu tun. So ist die Sch\u00f6pfung nicht abgeschlossen, sondern dauert noch in den Seelen an, die in unserem Willen leben.<br \/>\nUnd wenn in der Sch\u00f6pfung die Ordnung, Sch\u00f6nheit und Macht unserer Werke sichtbar werden, so wird man im Gesch\u00f6pf die Liebe, Ordnung, Sch\u00f6nheit und unsere sch\u00f6pferische Eigenschaft erblicken, die unsere g\u00f6ttlichen Leben so oft wiederholt, wie die Seele Uns ihre Akte zum Wirken dargeboten hat.<br \/>\nDas [menschliche] Gesch\u00f6pf ist Leben, nicht ein Werk wie die Sch\u00f6pfung, daher f\u00fchlen Wir Uns mit unwiderstehlicher Liebe angezogen, unsere Leben in der Seele heranzubilden. O, wie sehr freuen Wir Uns und sind gl\u00fccklich, wenn unsere Liebe ihre Ruhe und unser Wille seine Vollendung findet, die darin besteht, unser Leben in der Seele heranzubilden!<br \/>\nWenn die Seele aber nicht in unserem Willen lebt, sind ihre Werke und Schritte ohne Leben, sie sind wie gemalte Bilder, die weder Leben aufnehmen, noch es geben, noch irgendwelche G\u00fcter hervorbringen k\u00f6nnen, denn ohne meinen Willen kann es weder Leben noch etwas Gutes geben\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 12. August 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0b73a;\">\u201eWer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren\u201c (Joh 14,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist befindet sich unter den heftigen Wellen des G\u00f6ttlichen Willens, die ungest\u00fcme, doch friedliche Tr\u00e4ger von Wonnen sind, sodass sich das arme Gesch\u00f6pf begrenzt und unf\u00e4hig f\u00fchlt, sie alle aufzunehmen.<br \/>\nAls ich den Akten des Fiat folgte, gelangte ich zum Punkt der Erschaffung des Menschen und dachte dar\u00fcber nach, mit welch gro\u00dfer Liebe der unschuldige Adam vor der S\u00fcnde den Herrn lieben konnte. Da \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, er liebte Mich, wie es einem Gesch\u00f6pf nur m\u00f6glich war. Er war ein Komplex aus Liebe, nicht eine Faser von ihm war ohne Liebe zu seinem Sch\u00f6pfer. Er f\u00fchlte das Leben seines Sch\u00f6pfers lebendig in seinem Herzen pochen.<br \/>\nWahre Liebe ruft n\u00e4mlich in jedem Augenblick Den, den sie liebt, schenkt Ihm mit ihrer Liebe ihr Leben und nimmt als ihr eigenes Leben daf\u00fcr Den zur\u00fcck, den sie liebt.<br \/>\nWenn nun die Seele meinen G\u00f6ttlichen Willen liebt, findet mein Wille Sich Selbst in ihr und die einfache M\u00f6glichkeit [, in ihr] zu herrschen. Nichts stellt sich seiner Herrschaft entgegen, sein edler Platz ist der eines herrschenden K\u00f6nigs, und Er errichtet in der Seele sein so ersehntes Reich.<br \/>\nWenn Mich die Seele liebt, so viel sie nur kann, kann es in ihr keine Stelle geben, wo Gott nicht w\u00e4re, ja vielmehr schlie\u00dft sie Mich mit ihrer Liebe in den Mittelpunkt ihrer Seele ein, sodass Ich weder weggehen noch Mich von ihr befreien kann. Wenn Ich sie verlie\u00dfe, was Ich nie tue, w\u00fcrde sie Mir folgen, sodass weder Ich noch sie imstande w\u00e4ren, Uns zu trennen, denn die Liebe bin Ich selbst.<br \/>\nWer Mich also wirklich liebt, kann sagen: \u201aIch habe Den besiegt, der mich erschaffen hat, Er ist in meinem Inneren, ich besitze Ihn, Er geh\u00f6rt mir ganz, und niemand kann Ihn mir nehmen\u2018\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 24. November 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0b73a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, \u00fcber meinen Willen reden zu k\u00f6nnen, ist f\u00fcr Mich das gr\u00f6\u00dfte Fest, und der Himmel vereint sich mit Mir in gemeinsamer Feier.<br \/>\nWenn die Himmelsbewohner merken, dass Ich \u00fcber meinen Willen spreche, h\u00f6ren Mir alle ganz aufmerksam zu. Ich kann dem ganzen Himmlischen Hof kein sch\u00f6neres Fest bereiten, als \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen zu sprechen.<br \/>\nEr erweckt in den Seelen auf Erden die t\u00e4tige Liebe, und die beseligende Liebe im Himmel. Wo es keine Liebe gibt, bewege Ich Mich nicht, noch gehe Ich, noch kann Ich etwas mit der Seele anfangen.<br \/>\nZudem ist die Liebe, die mein Wille erweckt, unermesslich; wer in Ihm lebt, f\u00fcr den gibt es keinen Ort, wo er nicht ganz von meiner Liebe eingeh\u00fcllt, gleichsam von ihr versperrt ist und quasi \u201ean sie anst\u00f6\u00dft\u201c.<br \/>\nDiese Seele nimmt teil an unserem eigenen Los, denn Wir lieben \u00fcberall und an allen Orten, Wir lieben alle und immer. So f\u00fchlen Wir, dass sie Uns in allen Herzen liebt, ihre Liebe eilt \u00fcberall [hin] und liebt Uns in der Sonne, im Himmel, im Funkeln der Sterne, im Seufzen des Windes, im Rauschen des Meeres, im Flitzen der Fische, im Gesang des V\u00f6gleins.<br \/>\nWir f\u00fchlen, wie sie Uns auch in den Herzen der Engel und Heiligen liebt, bis hin zu unserem g\u00f6ttlichen Scho\u00df. Alle sagen zu ihr: \u201aSei uns willkommen! Ach, wie lange haben wir auf dich gewartet! Komm, nimm deinen Ehrenplatz ein! Komm, um in uns unseren Sch\u00f6pfer zu lieben!\u2018<br \/>\nMein Wille h\u00e4lt sie eifers\u00fcchtig fest, und sie stets mit neuer Liebe \u00fcberflutend, l\u00e4sst Er sich Liebesges\u00e4nge, Wiegenlieder der Liebe, s\u00fc\u00dfen Liebeszauber schenken und l\u00e4sst sich durch die Liebe verwunden.<br \/>\nEr scheint zu sagen: \u201aIch habe eine Seele gefunden, die Mich liebt und m\u00f6chte Mich an ihr erfreuen. Ich w\u00e4re nicht gl\u00fccklich, wenn sie Mir nicht immer und \u00fcberall beteuert: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nSo wird die in unserem Willen lebende Seele zu unserem Triumph und unserem Sieg, die Verwahrerin unserer Liebe und unsere fortw\u00e4hrende Herrlichkeit. Meine Liebe f\u00fchlt das Bed\u00fcrfnis nach der Gesellschaft dieser Seele, um meine Liebe in sie zu ergie\u00dfen und die ihre zu erhalten.<br \/>\nSo will Ich gemeinsam mit ihr atmen, im Herzen schlagen und arbeiten. Die Einheit vermag die sch\u00f6nsten Freuden, unbeschreibliches Wohlgefallen, die gr\u00f6\u00dften Werke und intensivste Liebe hervorzubringen.<br \/>\nNun, mein Wille wird dieser Seele, die in Ihm lebt, so viel Liebe geben, dass sie die ganze Sch\u00f6pfung \u00fcberfluten kann. Sie wird einen neuen Himmel der Liebe \u00fcber alle Menschengeschlechter ausbreiten, sodass sich der H\u00f6chste Wille von der Liebe dieser Seele \u00fcberall, in jedem und von allem, umarmt und geliebt f\u00fchlt, [von der Liebe,] die ihr von Ihm selbst geschenkt wurde.<br \/>\nW\u00e4hrend Ihn die Seele umarmt und liebt, spricht sie zu Ihm: \u201aKomm, o H\u00f6chster Wille, um auf Erden zu regieren! Erf\u00fclle alle Generationen, besiege und erobere alle!\u2019<br \/>\nSiehst du nicht, wie sch\u00f6n das Leben in Ihm ist, wenn du seine Liebe in deiner Gewalt hast, die solche Macht und Gewalt in sich schlie\u00dft, dass niemand widerstehen kann?<br \/>\nWenn dann diese Liebe so weit kommt, alles und alle zu erf\u00fcllen \u2013 und da es die Liebe einer Seele ist, die in unserem Fiat lebt und die das Band der Menschheitsfamilie mit sich tr\u00e4gt \u2013 werden Wir Uns besiegen lassen, alle Hindernisse \u00fcberwinden und unser Reich auf dem Angesicht der Erde besitzen.<br \/>\nBete daher und bediene dich aller Dinge, um Mich um die Herrschaft des G\u00f6ttlichen Willens zu bitten, damit Er wie im Himmel so auf Erden regiere \u2026\u201c.(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 20. November 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-43210","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43210"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43210\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}