{"id":43345,"date":"2026-05-13T21:00:34","date_gmt":"2026-05-13T19:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/christi-himmelfahrt-a-mt-2816-20\/"},"modified":"2026-05-16T23:05:46","modified_gmt":"2026-05-16T21:05:46","slug":"christi-himmelfahrt-a-mt-2816-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/christi-himmelfahrt-a-mt-2816-20\/","title":{"rendered":"Christi Himmelfahrt \u2013 A \u2013 (Mt 28,16-20)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">16In jener Zeit gingen die elf J\u00fcnger nach Galil\u00e4a auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel.<br \/>\n18Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19Darum geht zu allen V\u00f6lkern, und macht alle Menschen zu meinen J\u00fcngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a130;\">\u201eUnd als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel\u201c (Mt 28,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da der gebenedeite Jesus diesen Morgen nicht kam, versuchte der Teufel, seine Gestalt anzunehmen und sich sehen zu lassen, doch da ich nicht die gewohnten Wir-kungen empfand, begann ich zu zweifeln und bezeichnete mich mit dem Kreuz \u2013 zuerst mich, dann ihn; und als sich der Teufel bezeichnet sah, zitterte er.<br \/>\nSofort wies ich ihn zur\u00fcck, ohne ihn nur anzublicken. Kurz danach kam mein lieber Jesus, und aus Angst, dass es noch einmal der b\u00f6se Geist sei, versuchte ich ihn zu verjagen und rief die Hilfe Jesu und der K\u00f6nigin Mama an. Doch um mir zu versichern, dass es nicht der Teufel sei, sagte Er mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um sicher zu sein, ob Ich es bin oder nicht, muss deine Aufmerksamkeit auf die inneren Wirkungen gerichtet sein, ob sie sich zur Tugend oder zum Laster hin bewegen; denn da meine Natur Tugend ist, mache ich meine Kinder zu Erben von nichts anderem als der Tugend.<br \/>\nDu kannst das auch im Bezug auf die fleischliche menschliche Natur verstehen: wenn irgendeine Wunde entsteht, so verfault das Fleisch, und man kann sagen, dass es nicht l\u00e4nger Fleisch ist; so w\u00fcrde, wenn meine Natur den geringsten Schatten eines Lasters in sich behielte, sie aufh\u00f6ren, der Gott zu sein, der sie ist \u2013 was niemals ge-schehen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 4. November 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a130;\">\u201eDa trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde\u201c (Mt 28,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann meditierte ich \u00fcber die Himmelfahrt Unseres Herrn, als Er herrlich und triumphierend in den Himmel stieg, mit seiner Menschheit, die nicht mehr gedem\u00fctigt und den Leiden unterworfen war.<br \/>\nSie trug nicht mehr die Abzeichen des gefallenen Adam, sondern war unantastbar f\u00fcr jegliches Leid, mit den Zeichen des neuen, unschuldigen Adam und all den sch\u00f6nsten Vorrechten der Sch\u00f6pfung, mit Licht bekleidet und unsterblich.<br \/>\nAls ich dies erwog, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfester Jesus in meinem Inneren und sagte mir: \u201eMeine Tochter, meine Menschheit macht in Sich selbst und \u00fcber Sich selbst alle \u00dcbel der abgefallenen Menschheit wieder gut, sodass sie sogar starb, damit sie (die gefallene Menschheit) wieder vom Tod auferstehen k\u00f6nne, dem sie unterworfen war.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens nicht auf der Erde zur\u00fccklie\u00df, weil n\u00e4mlich die glorreiche und unsterbliche Menschheit des un-schuldigen Adams fehlte, [die n\u00f6tig w\u00e4re,] um Es erflehen und das gro\u00dfe Geschenk meines Fiat empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo musste meine Menschheit zuerst die gefallene Menschheit wiederherstellen und ihr alle Heilmittel reichen, um sie wieder aufzurichten, um dann zu sterben und mit den Eigenschaften des unschuldigen Adam wieder aufzuerstehen. Dann erst k\u00f6nnte Ich dem Menschen das geben, was er verloren hat.<br \/>\nNicht nur das, sondern Ich wollte auch mit meiner Menschheit in den Himmel auffahren, so sch\u00f6n und mit Licht bekleidet, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden her-vorgegangen ist, um zum Vater im Himmel sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Mein Vater, sieh Mich an, wie meine Menschheit wiederhergestellt ist und wie gewiss das Reich unseres Willens in ihr ist.<br \/>\nIch bin das Haupt aller, und Der, der Dich bittet, hat alle Rechte, zu bitten und zu geben, was Ich besitze.\u2019 Meine Tochter, um das Reich unseres Willens unter den V\u00f6l-kern wieder zu erflehen, bedurfte es einer unschuldigen Menschheit, ausgestattet mit allen Eigenschaften, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging. Bis dahin fehlte sie, und Ich erkaufte sie mit meinem Tod.<br \/>\nIch fuhr in den Himmel auf, um zus\u00e4tzlich zu meiner ersten Aufgabe noch meine zweite Aufgabe zu erf\u00fcllen, n\u00e4mlich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden zu erflehen und zu schenken.<br \/>\nSeit etwa zweitausend Jahren betet diese meine Menschheit nun darum. Und unsere G\u00f6ttliche Majest\u00e4t, die eine erneute, aber noch st\u00e4rkere Liebe in Sich f\u00fchlte als die Liebe der Sch\u00f6pfung, die Wir bei der Erschaffung des Menschen wahrnahmen, und bezaubert und fasziniert von der Sch\u00f6nheit meiner Menschheit, hat sich von neuem nach au\u00dfen ergossen.<br \/>\nDaher tut unsere G\u00f6ttliche Majest\u00e4t die Himmel auf und ergie\u00dft das Licht der vielen Wahrheiten \u00fcber mein Fiat wie Regen in Str\u00f6men auf die Seelen. Dieser Regen soll den menschlichen Willen beleben und heilen, damit Wir in diesem Transformationsprozess die Wurzel meines Willens in die Herzen pflanzen und sein Reich auf Erden errichten k\u00f6nnen.<br \/>\nDamit nun mein Reich auf die Erde kommen kann, musste Ich es zuerst bekannt machen, Ich musste ihnen unser Verlangen nach der Ankunft unseres Reiches und sei-ner Herrschaft kundtun.<br \/>\nUnd als ein \u00e4lterer Bruder der Menschheitsfamilie bin Ich dabei, vor der Gottheit im Himmel alle praktischen Vorkehrungen daf\u00fcr zu treffen, der Menschheit ein so gro\u00dfes Geschenk zu machen.<br \/>\nDeshalb musste Ich also in meiner verherrlichten Menschheit in den Himmel auffahren, damit Ich dadurch f\u00fcr meine Br\u00fcder und Kinder die Wiederherstellung des Reiches meines Fiat auf Erden erwerben konnte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 12. Mai 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a130;\">\u201e&#8230; Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes\u201c (Mt 28, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich segne dich von Herzen, in der Seele und im Leib, mein Segen sei die Best\u00e4tigung unserer \u00c4hnlichkeit in dir. Er bekr\u00e4ftigt in dir das, was die Gott-heit bei der Erschaffung des Menschen wirkte: unser Abbild und Gleichnis.<br \/>\nSo sollst du wissen, dass Ich im Lauf meines sterblichen Lebens bei allem, was Ich tat, immer segnete. Es war der erste Akt der Sch\u00f6pfung, den Ich \u00fcber die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckrief, und als Bekr\u00e4ftigung [dieses Aktes], rief Ich beim Segen den Vater, das Wort und den Heiligen Geist an.<br \/>\nDie Sakramente selbst sind beseelt von diesen Segnungen und Anrufungen. W\u00e4hrend also mein Segen die \u00c4hnlichkeit mit dem Sch\u00f6pfer in die Seelen herabruft, ruft er zugleich das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens, damit Dieser wieder wie am Beginn der Sch\u00f6pfung in den Seelen regiere.<br \/>\nIn der Tat, Er allein hat die Kraft, in der Seele die lebensechte \u00c4hnlichkeit mit Dem zu portr\u00e4tieren, Der sie geschaffen hat, um sie heranwachsen zu lassen und in den lebendigen G\u00f6ttlichen Farben zu bewahren.<br \/>\nDu siehst also, was Segen bedeutet: es ist die Bekr\u00e4ftigung unseres Sch\u00f6pfungswerkes. Tats\u00e4chlich ist das Werk, das Wir einmal tun, so voller Weisheit, Erhabenheit und Sch\u00f6nheit, dass Wir es lieben, es stets zu wiederholen.<br \/>\nWenn nun unser Segen nichts anderes ist als der Seufzer unseres Herzens, unser Bild in der Seele wiederhergestellt zu sehen, wie auch die Wiederholung unserer Best\u00e4-tigung dessen, was Wir zu tun w\u00fcnschen \u2013 so ist das Zeichen des Kreuzes, das die Kirche die Gl\u00e4ubigen lehrt, nichts anderes als das Flehen der Seelen um ihre \u00c4hnlich-keit mit Uns.<br \/>\nSo wiederholt die Kirche als Echo unseres Segens: \u2018Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.\u2019<br \/>\nOhne es zu wissen, sind also die Kirche und alle Gl\u00e4ubigen in Einklang mit dem Ewigen Sch\u00f6pfer und wollen alle dasselbe: Beim Segen und durch das Aussprechen der Worte \u2018Vater, Sohn und Heiliger Geist\u2019, m\u00f6chte Gott ihnen die \u00c4hnlichkeit mit Ihm mitteilen; und die Seelen erflehen diese [\u00c4hnlichkeit], indem sie das Kreuzzeichen machen und dieselben Worte aussprechen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hanni-bal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. Juli 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c9a130;\">\u201eSeid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt\u201c (Mt 28,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 So tat Ich in der Menschwerdung nichts anderes, als Mich in die Gewalt der Menschen zu begeben. Bei der Menschwerdung gab Ich Mich in die Macht meiner lie-ben Mama, bei der Geburt kam noch der heilige Josef hinzu, dem Ich das Geschenk meines Lebens machte.<br \/>\nUnd da meine Werke ewig, und keinem Ende unterworfen sind, zog sich diese Gottheit, dieses WORT, das vom Himmel herabstieg, nicht mehr von der Erde zur\u00fcck, damit Es sich st\u00e4ndig allen Menschen hingeben k\u00f6nne.<br \/>\nSolange Ich lebte, gab Ich Mich unverh\u00fcllt hin, und wenige Stunden vor meinem Tod wirkte Ich dann das gro\u00dfe Wunder, dass Ich Mich im Sakrament zur\u00fccklie\u00df, da-mit jeder, der Mich w\u00fcnschte, das gro\u00dfe Geschenk meines Lebens empfangen k\u00f6nne.<br \/>\nIch achtete nicht auf die Beleidigungen, die sie Mir zuf\u00fcgen w\u00fcrden, noch auf ihre Weigerung, Mich zu empfangen. Ich sagte Mir: \u201eIch habe Mich hingegeben und will Mich nicht mehr zur\u00fcckziehen. Sie m\u00f6gen mit Mir tun, was sie wollen, doch Ich werde immer f\u00fcr sie da sein und zu ihrer Verf\u00fcgung stehen.\u201c<br \/>\nMeine Tochter, so ist das Wesen der wahren Liebe, dies ist das Wirken Gottes: festzustehen und sich auch um den Preis eines jeglichen Opfers nicht zur\u00fcckzuziehen. Diese Festigkeit in meinen Werken ist mein Sieg und meine gr\u00f6\u00dfte Ehre und das Kennzeichen, ob der Mensch f\u00fcr Gott wirkt.<br \/>\nDie Seele l\u00e4sst sich von niemandem beeindrucken, sie schaut weder auf die Leiden, noch auf sich selbst oder ihren guten Ruf, noch die Menschen, selbst um den Preis ihres eigenen Lebens.<br \/>\nSie sieht nur Gott, aus Liebe zu Dem sie sich zu wirken vorgenommen hat und f\u00fchlt sich siegreich, wenn sie ihr Leben aus Liebe zu Ihm opfert. Nicht fest zu bleiben, ist Zeichen der menschlichen Natur und des menschlichen Wirkens, bedeutet, dass die Leidenschaften am Werk sind und mit Leidenschaft handeln.<br \/>\nNicht fest zu sein, ist das Wirken der Leidenschaften und mit den Leidenschaften. Die Unbest\u00e4ndigkeit ist Schw\u00e4che und Feigheit und besitzt nicht die Natur der wah-ren Liebe; daher muss die Best\u00e4ndigkeit eine Seele leiten, die f\u00fcr Mich wirken m\u00f6chte.<br \/>\nSo \u00e4ndere Ich Mich in meinen Werken nie, was immer auch geschehen mag \u2013 einmal getan, ist f\u00fcr immer getan.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c9a130;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Mut, lasse dich nicht niederdr\u00fccken! Ich verlasse dich nicht; das ist so wahr, dass Ich immer aus deinem Inneren heraustrete, um Mich mit dir zu unterhalten. Wenn du Mich nicht immer siehst, so deshalb, um dich frei zu lassen, diesem einen Akt meines Willens zu folgen, der alle Akte zusammen enth\u00e4lt.<br \/>\nSiehst du nicht, dass das Licht meines H\u00f6chsten Willens aus deinem Herzen str\u00f6mt, aus dem Mund, aus den Augen, den H\u00e4nden, den F\u00fc\u00dfen, aus deinem ganzen We-sen? Da Er Mich in dir in den Schatten stellt, siehst du Mich nicht immer, denn da mein Wille grenzenlos ist, hat Er die Kraft, Mich in den Schatten zu stellen.<br \/>\nUnd Ich genie\u00dfe es, von meinem H\u00f6chsten Willen ausgeblendet zu werden und schaue aus deinem Inneren selbst heraus deinem Flug und deinen Akten im G\u00f6ttlichen FIAT zu.<br \/>\nWenn Ich Mich immer sehen lie\u00dfe, w\u00fcrdest du, um dich mit Mir zu unterhalten und meine s\u00fc\u00dfe und anbetungsw\u00fcrdige Gegenwart zu genie\u00dfen, dich mit meiner Menschheit besch\u00e4ftigen und deiner Liebe zu Mir freien Lauf lassen, wie Ich zu dir.<br \/>\nDann br\u00e4chtest du es nicht \u00fcbers Herz, Mich zu verlassen, um dem Flug meines Willens in der Sch\u00f6pfung und jenen Akten selbst zu folgen, die meine Menschheit bei der Erl\u00f6sung wirkte. Damit du also stets die Mission erf\u00fcllst, die dir anvertraut ist, um dich freier zu machen, bleibe Ich in dir gleichsam verborgen, um deinen eigenen Akten im ewigen FIAT zu folgen.<br \/>\nErinnerst du dich nicht, dass sogar meinen eigenen Aposteln gesagt wurde, dass sie sich von meiner Menschheit trennen sollten, die sie sehr liebten und ohne die sie nicht sein konnten?<br \/>\nDies ist so wahr, dass sie sich nicht von Mir entfernten, solange Ich auf Erden lebte, um in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium zu predigen und mein Kommen auf die Erde bekannt zu machen.<br \/>\nDoch nach meinem Weggang in den Himmel hatten sie, erf\u00fcllt vom Geist Gottes, diese Kraft, ihr Gebiet zu verlassen, um die G\u00fcter der Erl\u00f6sung zu verk\u00fcnden und auch das Leben aus Liebe zu Mir hinzugeben.<br \/>\nSo w\u00e4re meine Menschheit ein Hindernis f\u00fcr die Sendung meiner Apostel gewesen. Ich sage nicht, dass dies bei dir der Fall ist, denn zwischen dir und Mir gibt es nicht dieses Hemmnis, denn ein Hindernis gibt es dann, wenn man zwei Wesen trennen kann.<br \/>\nDoch wenn diese zwei so sehr miteinander vereint sind, dass eines im anderen lebt, h\u00f6rt das Hindernis auf, denn wo der eine hingeht, befindet sich auch der andere.<br \/>\nDa sie also zusammen sind, braucht es keine Anstrengungen, um dorthin zu gehen, wo es n\u00f6tig ist, denn die geliebte Person ist in der anderen, um ihr \u00fcberallhin zu folgen.<br \/>\nAber Ich sage nur, dass es oft zu den Verdunkelungen kommt wegen des starken Lichtes meines Willens, Der dich und meine eigene Menschheit in dir beherrscht, Uns ausblendet und Uns seinen Akten folgen l\u00e4sst.<br \/>\nDas hei\u00dft nicht, dass Ich dich nicht so liebe wie fr\u00fcher und ohne dich sein kann, \u00fcberhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, mein Wille in dir schenkt dir die ewige und voll-st\u00e4ndige Liebe deines Jesus, und indem Er sich mit seinem Licht zur Mauer um Mich herum macht, erlaubt Er nicht, dass Ich Mich auch nur f\u00fcr einen Augenblick von dir entferne.<br \/>\nWei\u00dft du, wer die Entfernung zwischen Gott und die Seele setzt? Der menschliche Wille! Jeder Akt von ihm ist ein Schritt der Distanz zwischen Sch\u00f6pfer und Ge-sch\u00f6pf.<br \/>\nJe mehr der menschliche Wille wirkt, umso mehr entfernt sich der Mensch von Dem, Der ihn erschaffen hat, verliert Ihn aus dem Blick, steigt von seinem Ursprung herab und zerrei\u00dft jedes Band mit der himmlischen Familie.<br \/>\nStelle dir einen Sonnenstrahl vor, der sich aus dem Mittelpunkt seiner Sph\u00e4re entfernen k\u00f6nnte. Wenn er sich von der Sonne wegbewegt, f\u00fchlt er, wie er das Licht ver-liert.<br \/>\nUnd wenn er sich so weit entfernt, dass er die Sonne ganz aus dem Blick verliert, verliert dieser Strahl sein gesamtes Licht und verwandelt sich in Finsternis. Dieser in Finsternis verwandelte Strahl f\u00fchlt in sich eine Bewegung, ein Leben, doch ist er nicht mehr f\u00e4hig, Licht zu spenden, weil er keines besitzt.<br \/>\nSo ist seine Bewegung, sein Leben, nur imstande, dichte Finsternis zu verbreiten. So sind die Gesch\u00f6pfe: Lichtstrahlen, hervorgegangen aus der Sph\u00e4re der Sonne der Gottheit.<br \/>\nWenn sie sich von meinem Willen entfernen, werden sie leer an Licht, denn meinem Willen war es gegeben, das Licht in diesen Strahlen zu bewahren, und daher ver-wandeln sie sich in Finsternis.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, nicht meinen Willen zu tun! Wie aufmerksam w\u00e4ren sie, nicht das Gift des menschlichen Willens in sich eindringen zu lassen, den Zerst\u00f6rer eines jeden Gutes!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 3. Dezember 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c9a130;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser H\u00f6chstes Sein liebt die [menschlichen] Gesch\u00f6pfe so sehr, dass Wir sogar so weit kommen, sie nachzuahmen. Wir machen Uns klein und schlie\u00dfen Uns in ihnen ein, Wir wollen mit ihren F\u00fc\u00dfen gehen, mit ihren H\u00e4nden arbeiten, mit ihrem Mund sprechen, mit ihren Augen schauen, mit ihrem Verstand denken, in ihren Herzen schlagen und lieben.<br \/>\nDamit Wir also alles vollbringen, was die Seele tut, und wie sie es tut, wollen Wir [durch die Seele unsere eigenen] F\u00fc\u00dfe, H\u00e4nde, Mund, Augen und Herz erwerben, wie das [menschliche] Gesch\u00f6pf sie hat: dies erbitten Wir von der Seele, als w\u00e4ren Wir nicht absoluter Herr [\u00fcber alles], und sagen zu ihr: \u201aLieben Wir Uns [gegenseitig].<br \/>\nWir geben dir von dem Unsrigen, und du gib Uns von dem Deinen.\u2019 Denn unser H\u00f6chstes Wesen, das reinster Geist ist, ist Schritt ohne F\u00fc\u00dfe, und befindet sich \u00fcberall, ohne zu gehen. Es tut alles, wirkt alles, ohne H\u00e4nde zu ben\u00f6tigen. Es ist Wort ohne Mund, Es ist Licht und sieht alles ohne Augen.<br \/>\nDa Wir das Gesch\u00f6pf sehr lieben, finden Wir Gefallen daran, es nachzuahmen. Doch das ist eine unermessliche Erfindung unserer Liebe, die nur ein Gott bewerkstelli-gen kann.<br \/>\nDamit Wir der Seele sagen k\u00f6nnen: \u201aDu musst Uns nachahmen und sollst es machen, wie Wir es tun\u2019, sagen Wir zu ihr: \u201aWir wollen dich nachahmen und es machen wie du.\u2019<br \/>\n\u00dcbrigens ist der Mensch ja unser Gesch\u00f6pf, das Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde, von Uns aus dem Inneren der Macht unserer Sch\u00f6pferliebe hervorgebracht.<br \/>\nSo ist es kein Wunder, dass Wir in das Gesch\u00f6pf herabsteigen wollen, um es nachzuahmen und zu tun, was es tut und wie es das tut. Es hei\u00dft nichts anderes, als Uns zu ehren und unseren Werken gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu verleihen.<br \/>\nDas k\u00f6nnen Wir jedoch nur in einem Gesch\u00f6pf tun, in welchem unser Wille regiert. Hier k\u00f6nnen Wir alles tun: unsere Liebe zur Schau stellen und Uns gegenseitig nachahmen, denn das Gesch\u00f6pf stellt sich in allem zur Verf\u00fcgung, um zu tun, was Wir wollen.<br \/>\nWo hingegen unser Wille nicht regiert, k\u00f6nnen Wir [blo\u00df] sagen: \u201eWir k\u00f6nnen nichts tun\u201c. Vernimm nun eine weitere, unglaubliche \u00dcberraschung unserer Liebe. Wenn die Seele Uns die Freiheit einger\u00e4umt hat, sie nachzuahmen und Uns Leben in sich verliehen, Uns F\u00fc\u00dfe, H\u00e4nde, einen Mund gegeben hat, dann laden Wir sie ein, Uns nachzuahmen.<br \/>\nWir lassen sie in unser G\u00f6ttliches Wesen eintreten. Die Macht unseres Fiat l\u00e4sst sie ohne F\u00fc\u00dfe dahinschreiten und bewirkt, dass sich die Seele in allem wiederfindet, in den Engeln, in den Heiligen, in der Himmelsk\u00f6nigin, sogar in unserem g\u00f6ttlichen Scho\u00df.<br \/>\nO, wie freut Uns dies, sie nicht mehr von der menschlichen Natur eingeschlossen zu sehen, sondern frei, zusammen mit Uns, dass sie ohne H\u00e4nde arbeitet, ohne Mund spricht \u2013 wie viele Worte!<br \/>\nMit unseren Worten erz\u00e4hlt sie Uns die lange Geschichte unserer Liebe und der Werke des Fiat. Sie f\u00fchlt sich von unserer ewigen Weisheit \u00fcberflutet und verk\u00fcndet Uns so viel \u00fcber unser G\u00f6ttliches Wesen!<br \/>\nSie spricht stets, und wie genie\u00dfen Wir es doch, wenn Uns die Seele erz\u00e4hlt, wer Wir sind, sodass sie, ergriffen von unseren Liebesflammen, das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlt, Uns ohne Herz zu lieben; denn das Herz hat seine Grenzen, w\u00e4hrend unsere Liebe \u2013 ohne Herz \u2013 keine Grenzen hat.<br \/>\nSie ist unermesslich, und das Gesch\u00f6pf entledigt sich des Herzens und liebt [Uns] in unserer unendlichen Liebe. Siehst du, meine Tochter, kann es sch\u00f6nere Liebes\u00fcber-raschungen als diese geben?<br \/>\nDas Wohlgefallen, den Genuss zu empfinden, die Seele nachzuahmen! Zu tun, was sie tut, als Vorwand der Liebe, um sie zu unserer Nachahmung einzuladen und sie tun zu lassen, was Wir tun!<br \/>\nDie Abgr\u00fcnde unserer Liebe sind zahlreich, und was noch mehr ist, sie ist stets dabei, immer neue Kunstgriffe der Liebe zu erfinden!\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 20. September 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-43345","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}