{"id":43695,"date":"2026-05-30T12:00:13","date_gmt":"2026-05-30T10:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dreifaltigkeitssonntag-a-jn-316-18-2\/"},"modified":"2026-05-30T20:02:07","modified_gmt":"2026-05-30T18:02:07","slug":"dreifaltigkeitssonntag-a-joh-316-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dreifaltigkeitssonntag-a-joh-316-18\/","title":{"rendered":"Dreifaltigkeitssonntag &#8211; A (Joh 3,16-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. 17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.<br \/>\n18Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3c13b;\">\u201eGott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat\u201c (Joh 3,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, zum Glauben zur\u00fcckkehrend, sagte Jesus: \u201eUm zu empfangen, muss man glauben.<br \/>\nWie f\u00fcr das Haupt ohne das Augenlicht alles Finsternis und Verwirrung ist, sodass man beim Gehen einmal an dieser, dann an jener Stelle stolpern und schlie\u00dflich ganz fallen w\u00fcrde, so geht es der Seele ohne Glauben \u2013 sie tut nichts anderes als von Abgrund zu Abgrund zu st\u00fcrzen.<br \/>\nAber der Glaube dient der Seele als Sehverm\u00f6gen und als Licht, welches sie zum ewigen Leben f\u00fchrt. Nun, wovon wird dieses Licht des Glaubens gen\u00e4hrt? Von der Hoffnung. Und was ist die Substanz dieses Lichtes des Glaubens und dieser Nahrung der Hoffnung? Es ist die Liebe. Alle diese drei Tugenden sind so ineinander verflochten, dass keine ohne die andere bestehen kann.<br \/>\nTats\u00e4chlich, was w\u00fcrde dem Menschen der Glaube an die unermesslichen Reicht\u00fcmer des Glaubens n\u00fctzen, wenn er sie nicht f\u00fcr sich selbst erhoffen w\u00fcrde? Er w\u00fcrde sie wohl ansehen, aber mit einem gleichg\u00fcltigen Blick, weil er wei\u00df, dass sie nicht ihm geh\u00f6ren.<br \/>\nAber die Hoffnung verleiht dem Licht des Glaubens Fl\u00fcgel, und in der Hoffnung auf die Verdienste Jesu Christi betrachtet sie diese Sch\u00e4tze als die ihren, und beginnt sie zu lieben\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; 227+228)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3c13b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich eine Angst in mir, dass es nicht Jesus sein k\u00f6nnte, sondern der D\u00e4mon, der mich t\u00e4uschen wollte. Jesus kam, und als Er mich in dieser Furcht sah, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eDemut ist die Sicherheit[swache] f\u00fcr die himmlischen Gunsterweise. Demut kleidet die Seele in solche Sicherheit, dass die Tricks des Widersachers nicht in sie eindringen k\u00f6nnen. Demut bringt alle himmlischen Gnaden in Sicherheit, sodass Ich dort, wo Ich Demut sehe, alle Arten von himmlischen Gnaden r\u00fcckhaltlos flie\u00dfen lasse.<br \/>\nLasse dich deswegen also nicht beunruhigen, sondern schau vielmehr mit einem einfachen Auge immer in dein Inneres, um zu sehen, ob du mit der sch\u00f6nen Demut bekleidet bist, und sorge dich um nichts anderes.\u201c<br \/>\nDann zeigte Er mir viele geweihte Personen des religi\u00f6sen Lebens und unter ihnen Priester \u2013 auch solche, die ein heiliges Leben f\u00fchrten. Aber so gut sie waren, es mangelte ihnen am Geist der Einfachheit, an die vielen Gnaden zu glauben und die vielen Wege, welche der Herr [im Umgang] mit den Seelen ben\u00fctzt. Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eIch teile Mich sowohl den Dem\u00fctigen als auch den Einfachen mit, denn sie glauben sofort an meine Gnaden und sch\u00e4tzen sie sehr, wenn sie auch ungebildet und arm seien.<br \/>\nAber bei diesen anderen, die du siehst, bin Ich sehr zur\u00fcckhaltend, denn der erste Schritt, der eine Seele Mir n\u00e4herbringt, ist der Glaube; so geschieht es, dass diese mit all ihrer Wissenschaft, Lehre, ja sogar Heiligkeit, nie einen Strahl des himmlischen Lichtes erfahren, das bedeutet, sie gehen den nat\u00fcrlichen Weg weiter und kommen nie so weit, nicht einmal im Geringsten, das \u00dcbernat\u00fcrliche zu ber\u00fchren.<br \/>\nDas ist auch der Grund, weshalb im Laufe meines sterblichen Lebens auch nicht ein Gelehrter, ein Priester oder ein M\u00e4chtiger unter meinen J\u00fcngern war, sondern lauter Ungebildete und solche aus niedrigen Verh\u00e4ltnissen \u2013 denn diese waren dem\u00fctiger und einfacher, und auch mehr disponiert, um gro\u00dfe Opfer f\u00fcr Mich zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 19. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3c13b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAls im Rat der Heiligsten Dreieinigkeit das Geheimnis der Menschwerdung beschlossen wurde, um die Menschheit zu retten, und Ich, vereint mit ihrem Willen, willigte ein und bot Mich als Opfer f\u00fcr den Menschen an: alles war Einheit zwischen Ihnen und Mir, und Wir richteten alles gemeinsam ein, doch als Ich mich ans Werk machte, kam ein Punkt \u2013 besonders, als Ich Mich im Bereich der Leiden, der Schmach befand, mit allen Freveltaten der Gesch\u00f6pfe beladen \u2013 wo Ich allein und verlassen war von allen, sogar von meinem lieben Vater.<br \/>\nNicht nur das, sondern beladen wie Ich war mit allen Schmerzen, musste Ich auf den Allm\u00e4chtigen Druck aus\u00fcben, dass Er einwilligte und Mich mein Opfer fortsetzen lasse, f\u00fcr die Erl\u00f6sung der ganzen Menschheit, der gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen.<br \/>\nUnd Ich erlangte dies: das Opfer dauert noch immer an, der Zwang ist andauernd, obwohl es ein \u201eZwang\u201c ganz aus Liebe ist, und willst du wissen, wo und wie? I<br \/>\nm Sakrament der Eucharistie. In diesem ist das Opfer ununterbrochen; immerw\u00e4hrend der Zwang, den Ich aus\u00fcbe: auf den Vater, dass Er Barmherzigkeit an den Gesch\u00f6pfen \u00fcbe, und an den Seelen, um ihre Liebe zu erlangen; und Ich befinde Mich in einem st\u00e4ndigen Gegensatz und sterbe st\u00e4ndig \u2013 obwohl alles Liebestode sind&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 12. M\u00e4rz 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3c13b;\">\u201eDenn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird\u201c (Jn 3, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich voller Zweifel und vernichtet wegen all dem, was mein Jesus \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen sagt und dachte mir:<br \/>\n\u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Er so viele Jahrhunderte vergehen hat lassen, ohne diese Wunder des G\u00f6ttlichen Willens bekannt zu machen, und dass Er nicht unter so vielen Heiligen einen gew\u00e4hlt hatte, der dieser ganz G\u00f6ttlichen Heiligkeit den Beginn geben sollte? Es hat doch die Apostel gegeben, so viele andere gro\u00dfe Heilige, die die ganze Welt in Staunen versetzten.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend ich nun dar\u00fcber nachdachte, kam Er, und ohne mir Zeit zu lassen, unterbrach Er meine Gedanken und sagte zu mir: \u201eDie kleine Tochter meines Wollens will sich nicht \u00fcberzeugen, warum zweifelst du noch daran?\u201d \u201eWeil ich mich als schlecht erkenne, und je mehr Du sagst, umso mehr f\u00fchle ich mich vernichtet.\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eDas ist es, was Ich will: deine Vernichtung. Und je mehr Ich zu dir von meinem Willen spreche, erschafft mein Wort, da es sch\u00f6pferisch ist, meinen Willen in dem deinen, und der deine bleibt angesichts der Macht des Meinigen vernichtet und aufgel\u00f6st, deshalb deine Vernichtung.<br \/>\nWisse, dass dein Wille sich in Meinem aufl\u00f6sen muss, wie der Schnee unter den Strahlen einer brennenden Sonne zunichte wird. Nun, du musst wissen, je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr Vorbereitungen sind n\u00f6tig.<br \/>\nWie viele Prophezeiungen, wie viele Vorbereitungen, wie viele Jahrhunderte sind nicht meiner Erl\u00f6sung vorausgegangen? Wie viele Symbole und Zeichen haben nicht die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter vorweggenommen?<br \/>\nNach vollbrachter Erl\u00f6sung nun musste Ich den Menschen in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung festigen, und daf\u00fcr w\u00e4hlte Ich die Apostel aus als Best\u00e4rker der Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung, die mit den Sakramenten den verlorenen Menschen aufsuchen und ihn in Sicherheit bringen sollten. Deshalb ist die Erl\u00f6sung Rettung, es bedeutet, den Menschen vor jedem Abgrund zu retten.<br \/>\nAus diesem Grund habe Ich dir ein anderes Mal gesagt, dass es etwas Gr\u00f6\u00dferes als selbst die Erl\u00f6sung ist, die Seele in meinem Willen leben zu lassen: Denn sich zu retten, indem man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchrt, bald f\u00e4llt und bald wieder aufsteht, ist nicht so schwierig, und dies hat meine Erl\u00f6sung erfleht, denn Ich wollte den Menschen um jeden Preis retten.<br \/>\nDies habe Ich meinen Aposteln als Schatzwaltern der Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte anvertraut. Da Ich also noch das Geringere tun musste, bewahrte Ich das Gr\u00f6\u00dfere f\u00fcr sp\u00e4ter auf, und behielt Mir andere Epochen vor zur Vollendung meiner hohen Pl\u00e4ne.<br \/>\nNun, das Leben in meinem Willen ist nicht nur Rettung, sondern es ist Heiligkeit, die sich \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit erheben muss, welche den Stempel der Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers tragen muss.<br \/>\nDeshalb mussten zuerst die geringeren Heiligkeiten einander folgen, wie ein Gefolge, Tr\u00e4ger, Boten und Vorbereiter dieser Heiligkeit, die ganz g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nUnd wie Ich bei der Erl\u00f6sung meine unvergleichliche Mutter als Verbindungsglied mit Mir erw\u00e4hlte, von dem alle Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung herabsteigen sollten, so w\u00e4hlte Ich dich als Verbindungsring, aus dem die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ihren Anfang nehmen sollte.<br \/>\nUnd da sie aus meinem Willen hervorgegangen ist, um Mir die vollst\u00e4ndige Glorie des Zweckes zu bringen, f\u00fcr den der Mensch erschaffen wurde, muss er auf demselben Weg meines Willens zur\u00fcckkehren, um zu seinem Sch\u00f6pfer heimzukehren.<br \/>\nWas wunderst du dich also? Das sind seit Ewigkeit festgesetzte Dinge, und niemand wird es zuwege bringen, dass Ich davon abr\u00fccke.<br \/>\nUnd da diese Angelegenheit gro\u00df ist \u2013 es geht um die Errichtung meines Reiches in der Seele auch auf Erden \u2013 ging Ich vor wie ein K\u00f6nig, der ein Reich in Besitz nehmen soll: Er geht nicht als Erster hin, sondern l\u00e4sst zuerst seinen K\u00f6nigspalast vorbereiten, dann schickt er seine Soldaten, um das Reich zu bereiten und die V\u00f6lker als seine Untertanen zu disponieren.<br \/>\nDann folgen die Ehrengarden und die Minister, und der Letzte ist der K\u00f6nig: das ist ehrenvoll f\u00fcr einen K\u00f6nig.<br \/>\nSo tat Ich es: Ich lie\u00df meinen Palast bereiten, welcher die Kirche ist; die Soldaten waren die Heiligen, um Mich bei den V\u00f6lkern bekannt zu machen; dann folgten die Heiligen, die Wunder s\u00e4ten, als meine vertrautesten Minister; und nun komme Ich als K\u00f6nig, um zu herrschen, deshalb musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, wo Ich meine erste Wohnst\u00e4tte errichten sollte, und dieses Reich meines Willens gr\u00fcnden.<br \/>\nLass Mich deshalb herrschen und gib Mir volle Freiheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 3. Dezember 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3c13b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie viel wird mein Wille dar\u00fcber bekannt machen, was meine Menschheit in diesem G\u00f6ttlichen Willen wirkte! Meine Menschheit musste die Erl\u00f6sung, um sie vollkommen und vollst\u00e4ndig zu wirken, in der Sph\u00e4re der Ewigkeit bewerkstelligen: von daher erkennst du die Notwendigkeit eines Ewigen Willens.<br \/>\nH\u00e4tte mein menschlicher Wille nicht einen Ewigen Willen bei sich gehabt, w\u00e4ren alle meine Akte beschr\u00e4nkt und begrenzt gewesen, mit Diesem jedoch sind sie endlos und unendlich.<br \/>\nDaher mussten meine Leiden und mein Kreuz grenzenlos und unendlich sein, und der G\u00f6ttliche Wille bewirkte, dass meine Menschheit all jene Leiden und Kreuze fand, sodass Er Mich \u00fcber die ganze Menschheitsfamilie, vom ersten bis zum letzten Menschen, ausdehnte; und Ich absorbierte alle Arten von Leiden in Mich, und jedes Gesch\u00f6pf stellte mein Kreuz dar; mein Kreuz war daher so lang, wie alle Jahrhunderte sind und sein werden, und so weit wie die Menschengeschlechter.<br \/>\nEs war nicht nur das kleine Kreuz von Kalvaria, an das Mich die Juden geheftet hatten, dieses war nur ein Gleichnis des langen Kreuzes, an dem Mich der H\u00f6chste Wille gekreuzigt hielt.<br \/>\nSo bildete jedes Gesch\u00f6pf die L\u00e4nge und Breite des Kreuzes, und indem sie es bildeten, wurden sie in eben dieses Kreuz gleichsam eingepfropft; und nicht nur der G\u00f6ttliche Wille, der Mich dar\u00fcber ausbreitete und Mich kreuzigte, bildete mein Kreuz, sondern alle jene, die dieses Kreuz formten.<br \/>\nDeshalb brauchte Ich die Sph\u00e4re der Ewigkeit, welche dieses Kreuz aufnehmen sollte, der irdische Raum h\u00e4tte nicht gen\u00fcgt, um es zu fassen.<br \/>\nO, wie sehr werden Mich die Menschen lieben, wenn sie erkennen, was meine Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen tat, was der G\u00f6ttliche Wille Mich aus Liebe zu ihnen leiden lie\u00df!<br \/>\nMein Kreuz war nicht aus Holz, nein, es waren die Seelen. Sie waren es, deren Herzschlag Ich am Kreuz f\u00fchlte, auf das der G\u00f6ttliche Wille Mich ausstreckte, und Ich lie\u00df Mir keine entgehen.<br \/>\nAllen gab Ich ihren Platz, und um jeder Seele einen Platz zu geben, streckte Mich der G\u00f6ttliche Wille auf so qualvolle Weise und unter so furchtbaren Leiden aus, dass Ich die Leiden der Passion dagegen einen \u201ekleinen Trost\u201c nennen k\u00f6nnte.<br \/>\nBeeile dich also, dass mein Wille alles bekannt mache, was dieses Ewige Wollen in meiner Menschheit gewirkt hat.<br \/>\nDiese Kenntnis wird so viel Liebe in den Menschen aufkeimen lassen, dass sie sich beugen werden, um meinen Willen unter ihnen herrschen zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 16. Februar 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3c13b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, meine Heiligste Menschheit war die Verwahrungsst\u00e4tte meines G\u00f6ttlichen Willens. Es gab keinen kleinen oder gro\u00dfen Akt, bis hin zum Atem und zur Bewegung, wo meine Menschheit, die sich zur H\u00fclle machte, nicht in allem mein G\u00f6ttliches FIAT verbarg, ja Ich h\u00e4tte weder zu atmen noch Mich zu bewegen vermocht, wenn Ich das FIAT nicht in Mich eingeschlossen h\u00e4tte.<br \/>\nSo diente Mir meine Menschheit als Schleier, der sowohl meine Gottheit wie auch das gro\u00dfe Wunder des Wirkens meines Willens in all meinen Akten verbergen sollte.<br \/>\nAnderenfalls h\u00e4tte sich Mir niemand n\u00e4hern k\u00f6nnen. Meine Majest\u00e4t, das strahlende Licht meiner Gottheit h\u00e4tte sie geblendet und zur Erde geworfen, und alle w\u00e4ren vor Mir geflohen. Wer h\u00e4tte es je gewagt, Mir auch nur das geringste Leid zuzuf\u00fcgen?<br \/>\nDoch Ich liebte den Menschen und kam nicht auf die Erde, um meine Gottheit zur Schau zu stellen, sondern meine Liebe. Daher wollte Ich Mich unter der H\u00fclle meiner Menschheit verbergen, um mit den Menschen vertraut zu werden und das zu tun, was er tat, und ging sogar so weit, Mir unerh\u00f6rte Leiden und den Tod selbst zuf\u00fcgen zu lassen.<br \/>\nWer sich nun mit meiner Menschheit in all seinen Akten und Leiden vereint, zerrei\u00dft, wenn er meinen Willen finden und Ihn sich aneignen m\u00f6chte, die H\u00fclle meiner Menschheit; diese Seele findet in meinen Akten die Frucht, das Leben und die Wunder, die mein Wille in Mir wirkte und empf\u00e4ngt das, was Ich in Mir tat, als ihr Leben.<br \/>\nMeine Menschheit wird f\u00fcr sie Hilfe und F\u00fchrung sein und sie lehren, in meinem Willen zu leben. So werde Ich auf Erden [in dieser Seele] ein [zweites] Ich-selbst haben, Das f\u00fcr Mich weiterhin die H\u00fclle bildet, um das Wirken meines Willens zu verbergen.<br \/>\nWenn die Menschen Mich aber ohne meinen Willen suchen, werden sie nur meine H\u00fclle finden, aber nicht das Leben meines Willens, Der dann nicht die Wunder hervorbringen kann, die Er in der Verborgenheit meiner Menschheit gewirkt hat.<br \/>\nStets ist es mein Wille, der in der Seele die gr\u00f6\u00dften Wunder zu verbergen vermag, die strahlendsten Sonnen, die noch nie gesehenen Wunder. Wie viele dieser meiner lebenden Menschheiten h\u00e4tte Ich gerne auf der Erde!<br \/>\nDoch leider, Ich suche sie und finde sie nicht, denn es gibt keinen, der mit aller Entschlossenheit meinen Willen sucht!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 8. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3c13b;\">\u201cWer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat\u201c (Joh 3,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die gro\u00dfe Wohltat nach, die Jesus uns mit der Erl\u00f6sung gew\u00e4hrt hatte, und Er sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich erschuf das Gesch\u00f6pf sch\u00f6n, edel, von ewigem und g\u00f6ttlichem Ursprung, voller Gl\u00fcckseligkeit und Meiner w\u00fcrdig.<br \/>\nDie S\u00fcnde zerst\u00f6rte es von oben bis unten, beraubte es der W\u00fcrde, verunstaltete es und machte es zum ungl\u00fccklichsten Gesch\u00f6pf, das nicht wachsen konnte, denn die S\u00fcnde brachte sein Wachstum zum Stillstand und bedeckte es mit Wunden, dass es beim blo\u00dfen Anblick Abscheu erregte.<br \/>\nMeine Erl\u00f6sung nun kaufte das Gesch\u00f6pf von der S\u00fcnde frei, und meine Menschheit tat nichts anderes als eine z\u00e4rtliche Mutter mit ihrem Neugeborenen, das noch keine andere Speise vertr\u00e4gt; um ihrem Kind Leben zu geben, \u00f6ffnet sie die Brust und legt ihr Kind daran und spendet ihm durch ihr, in Milch umgewandeltes Blut, die Nahrung, um ihm das Leben zu geben.<br \/>\nMehr als eine Mutter, lie\u00df sich meine Menschheit durch die Peitschenschl\u00e4ge so viele L\u00f6cher in sich selbst auftun, die gleichsam wie ebenso viele Br\u00fcste, Str\u00f6me von Blut ausgossen, damit meine Kinder sich daran h\u00e4ngen und die Nahrung einsaugen konnten, um das Leben zu empfangen und ihr Wachstum zu entwickeln.<br \/>\nUnd mit meinen Wunden bedeckte Ich ihre Verunstaltungen und machte sie sch\u00f6ner als zuerst. Und wenn Ich sie bei ihrer Erschaffung wie reinste und edle Himmel schuf, schm\u00fcckte Ich sie in der Erl\u00f6sung, indem Ich sie mit den strahlendsten Sternen meiner Wunden \u00fcbers\u00e4te, um ihre H\u00e4sslichkeit zu bedecken und sie sch\u00f6ner zu machen.<br \/>\nAuf ihre Wunden und Verunstaltungen legte Ich die Diamanten, Perlen und Brillanten meiner Leiden, um alle ihre \u00dcbel zu verbergen und sie mit einer Pracht zu bekleiden, dass es ihren Urzustand \u00fcbertraf.<br \/>\nDeshalb sagt die Kirche mit Grund: \u201eGl\u00fcckliche Schuld \u2013 Felix culpa\u201c, denn mit der Schuld kam die Erl\u00f6sung, und meine Menschheit ern\u00e4hrte meine Kinder nicht nur mit ihrem Blut, bekleidete sie mit ihrer eigenen Person und zierte sie mit ihrer eigenen Sch\u00f6nheit, sondern jetzt sind meine Br\u00fcste immer voll, um meine Kinder zu ern\u00e4hren.<br \/>\nWie hart wird nicht das Urteil f\u00fcr jene sein, die sich nicht an meine Brust klammern wollen, um das Leben zu empfangen, zu wachsen und ihre Verunstaltungen zu bedecken?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 26. Februar 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-43695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43695\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}