{"id":43954,"date":"2026-06-11T21:00:35","date_gmt":"2026-06-11T19:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-a-mt-11-25-30-2\/"},"modified":"2026-07-26T21:15:27","modified_gmt":"2026-07-26T19:15:27","slug":"hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-a-mt-11-25-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-a-mt-11-25-30\/","title":{"rendered":"Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu \u2013 A (Mt 11, 25-30)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br \/>\n27Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.<br \/>\n29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e6b82e;\">\u201eIch preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast\u201c (Mt 11, 25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Zweifel \u00fcberraschen mich? Wie ist das m\u00f6glich? Wissen Sie nicht, dass die Erl\u00f6sung die Vorbereitung f\u00fcr das Reich des G\u00f6ttlichen Willens ist?<br \/>\nUnd das Heiligste Herz Jesu ist nichts anderes als das unermessliche Reich Seines Willens. Es ist nicht das Herz, das herrscht, sondern der G\u00f6ttliche Wille beherrscht Sein G\u00f6ttliches Herz.<br \/>\nEs w\u00e4re ein armes Herz, wenn es keinen Willen h\u00e4tte, der es beherrscht, es w\u00e4re zu nichts gut. Ist der Wille gut, dann ist das Herz gut; wenn der Wille heilig ist, ist das Herz heilig.<br \/>\nWenn unser Wille dem G\u00f6ttlichen Willen Platz macht und Seinen Thron in dem unseren errichten l\u00e4sst, dann erwirbt das Herz aus Gnade die besonderen G\u00f6ttlichen Eigenschaften.<br \/>\nSo ist es sowohl in der G\u00f6ttlichen wie in der menschlichen Ordnung stets der Wille, der den ersten Platz, den ersten Akt und seine Regel innehat. Das Herz und alles andere kommen in zweiter Ordnung\u2026<br \/>\nDaher w\u00e4re es absurd zu sagen, dass das Herz regiert, wenn der G\u00f6ttliche Wille nicht herrscht. Man k\u00f6nnte es Andachten und fromme \u00dcbungen nennen\u2026 aber wenn der G\u00f6ttliche Wille nicht herrscht, gibt es dieses Reich nicht.<br \/>\nEs existiert zwar im Himmel, hat aber keinen Platz auf der Erde. Die Heilige Kirche jedoch, das Organ und Sprachrohr des H\u00f6chsten Fiat, erfleht durch dieses Heiligste Herz, mittels der Himmlischen Mutter, das Reich des G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nSie sagte es nicht mit Worten, aber mit Taten. Der G\u00f6ttliche Wille ist der K\u00f6nig; Sein Herz, Seine Wunden, Sein Kostbares Blut, das Kreuz, die milde K\u00f6nigin, bilden die Minister rund um den K\u00f6nig und erflehen durch sie das Reich des G\u00f6ttlichen Willens in den Seelen.<br \/>\nNun, wie kann man dies erkennen? Alle notwendigen Dinge, die verschiedenen Umst\u00e4nde, in denen wir uns befinden m\u00f6gen, sind f\u00fcr uns Wille Gottes.<br \/>\nWenn wir wahrhaft entschlossen sind, in Ihm zu leben, ist dies Gott so wohlgef\u00e4llig, dass Er sogar Wunder wirkt, wenn dies n\u00f6tig ist, damit wir nicht mehr unseren Willen tun.<br \/>\nEs liegt an uns, ob wir uns wahrhaft entschlie\u00dfen und bereit sind, selbst unser Leben hinzugeben, um in Ihm zu leben. Dann werden sich der teure Jesus und die Erhabene K\u00f6nigin verpflichten, uns bewachen und mit so gro\u00dfen Gnaden umgeben, damit wir nicht vom eigenen Willen betrogen werden.<br \/>\nUmso mehr, da Unser Herr weder schwierige Dinge lehrt, noch auferlegt, noch w\u00fcnscht, sondern auf wunderbare Weise das leichter macht, was Er von uns will; ja, Er setzt sich sogar an unsere Stelle, um es uns leichter zu machen, und Er tut das gemeinsam mit uns, von dem Er m\u00f6chte, dass wir es tun. (Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von DI Irmengard Haslinger, nach der Schrift \u201eLettere di Luisa\u201c, zusammengestellt von Don Pablo Martin &#8211; Privates Manuskript &#8211; nur f\u00fcr den privaten Gebrauch)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e6b82e;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine liebe Kleine! Ich habe dich als ganz Kleine auserw\u00e4hlt, da die Kleinen einen tun lassen, was immer man will. Sie gehen nicht selber, sondern lassen sich f\u00fchren, sie f\u00fcrchten vielmehr, ihre Schritte alleine zu setzen.<br \/>\nWenn sie Geschenke erhalten, f\u00fchlen sie sich unf\u00e4hig, sie zu bewahren und legen sie der Mama in den Scho\u00df. Die Kleinen sind von allem losgel\u00f6st und k\u00fcmmern sich nicht darum, ob sie reich oder arm sind und sorgen sich um nichts.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist das Kindesalter, voller Gnade, Sch\u00f6nheit und Frische! Je gr\u00f6\u00dfer daher das Werk ist, das Ich in einer Seele tun will, eine umso kleinere Seele erw\u00e4hle Ich.<br \/>\nMir gef\u00e4llt die kindliche Frische und Sch\u00f6nheit sehr \u2013 so sehr, dass Ich die erw\u00e4hlten Seelen in der Kleinheit des Nichts, von dem sie ausgegangen sind, bewahre. Nichts Eigenes lasse Ich in sie eindringen, damit sie ihre Kleinheit nicht verlieren und die urspr\u00fcngliche Frische und g\u00f6ttliche Sch\u00f6nheit bewahren.\u201d<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: \u201eJesus, meine Liebe, mir scheint, dass ich sehr schlecht und deswegen so klein bin; und Du sagst mir, dass Du mich sehr liebst, weil ich klein bin, wie kann das sein?\u201d<br \/>\nUnd Jesus erwiderte: \u201eMeine Kleine, in die wahrhaft Kleinen kann keine Schlechtigkeit eindringen. Wei\u00dft du, wann das B\u00f6se eindringt und zu wachsen beginnt? Wenn der eigene Wille anf\u00e4ngt, ins Spiel zu kommen.<br \/>\nSobald er auftritt, beginnt das Gesch\u00f6pf, sich [mit ihm] zu f\u00fcllen und aus sich selbst zu leben; \u201adas Alles\u2018 verl\u00e4sst die Kleinheit des Gesch\u00f6pfes, und es kommt ihm vor, als w\u00fcrde seine Kleinheit anwachsen, doch diese \u201aGr\u00f6\u00dfe\u2019 ist nur zu bedauern; da Gott nicht vollst\u00e4ndig in ihm lebt, entfernt es sich von seinem Ursprung, entehrt seine Herkunft und verliert das Licht, die Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und Frische seines Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDer Mensch scheint vor sich selbst und vielleicht auch vor den anderen gr\u00f6\u00dfer zu werden, doch vor Mir \u2013 o, wie wird er da kleiner! Diese Seele mag vielleicht auch gro\u00df werden, doch wird sie nie meine bevorzugt geliebte Kleine sein, die Ich, ergriffen von Liebe zu ihr, mit Mir Selbst anf\u00fclle, damit sie so bleibt, wie Ich sie erschaffen habe, und sie zu der Gr\u00f6\u00dften mache, der niemand anderer gleichen kann.<br \/>\nSo handelte Ich an meiner Himmlischen Mutter, die unter allen Generationen die Kleinste ist, denn nie handelte ihr Wille in ihr, sondern stets mein Ewiger Wille, und Dieser bewahrte sie nicht nur klein, sch\u00f6n, frisch, wie sie von Uns ausgegangen war, sondern machte sie zur Gr\u00f6\u00dften von allen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war sie, klein in sich selbst, doch gro\u00df und allen \u00fcberlegen durch Uns selbst! Nur wegen ihrer Kleinheit wurde sie zur Erhabenheit der Mutter Dessen erhoben, Der sie geschaffen hatte.<br \/>\nWie du also siehst, liegt alles Gute des Menschen darin beschlossen, dass er meinen Willen tut, und alles \u00dcbel, dass er den seinen tut.<br \/>\nF\u00fcr mein erl\u00f6sendes Kommen auf die Erde erw\u00e4hlte Ich daher meine Mutter, weil sie klein war, und gebrauchte sie als Kanal, durch den Ich alle G\u00fcter und Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung auf die Menschheit herabsteigen lassen wollte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 10. November 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e6b82e;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine lieben und geliebten Kinder, Ich komme zu euch mit einem Herzen, das sich \u00fcberw\u00e4ltigt sieht von den Flammen der Liebe. Komme als Vater zu seinen vielgeliebten Kindern, bei ihnen zu verbleiben und mit ihnen ein gemeinschaftliches Leben zu f\u00fchren, in dem nur ein Wille und eine Liebe wirksam sind.<br \/>\nKomme mit der Gefolgschaft meiner Leiden, meines Blutes, meiner Werke und sogar meines Todes. Nun achtet auf meine Worte! Jeder Tropfen meines Blutes, jedes Leid, jede meiner Handlungen, jeder meiner Schritte wetteifern miteinander, euch meinen g\u00f6ttlichen Willen darzubieten, selbst mein Tod will euch die Auferstehung zum Leben in meinem Willen geben.<br \/>\nDurch meine Menschheit habe ich alles vorbereitet, Gnaden, Beistand, Licht und St\u00e4rke f\u00fcr euch erlangt, um ein so gro\u00dfes Gut in Empfang zu nehmen. Von meiner Seite ist alles getan, nun erwarte ich, da\u00df auch ihr euren Teil tut.<br \/>\nWer wird so undankbar sein, mich und das Gut, das ich mitbringe, nicht annehmen zu wollen? Wisset, meine Liebe ist so gro\u00df, da\u00df ich \u00fcber euer vergangenes Leben keine Rechenschaft fordere.<br \/>\nAlle eure Verschuldungen, alles B\u00f6se, das ihr getan, will ich im Meere meiner Liebe begraben, im Feuer meiner Liebe verzehren lassen. So beginnen wir gemeinsam ein neues Leben, ganz in meinem Willen.<br \/>\nWer k\u00f6nnte so hartherzig sein, mir Widerstand zu leisten und meinen so v\u00e4terlichen Besuch abzuweisen? Nehmet ihr mich auf, dann werde ich bei euch bleiben wie ein Vater inmitten seiner Kinder, f\u00fcr immer mit euch in einem Willen leben.<br \/>\nO wie verlange, wie sehne ich mich danach, da\u00df meine Kinder immer mit mir seien und von meinem Willen leben m\u00f6chten! Seit beinahe zweitausend Jahren rufe ich nach meinen Kindern, m\u00f6chte sie um mich haben, sie gl\u00fccklich und heilig machen.<br \/>\nMeine Liebe hat einen solchen Grad erreicht, da\u00df sie mich \u00fcbermannt und Qualen ausstehen, unter Seufzern und Leiden mich immer wieder ausrufen l\u00e4\u00dft: Kinder, meine Kinder, warum kommt ihr nicht zu eurem Vater?<br \/>\nWarum geht ihr weg von ihm, um in Armut und Elend zu darben? Eure \u00dcbel sind Wunden f\u00fcr mein Herz und ich bin es m\u00fcde, auf euch zu warten.<br \/>\nDa ich nun meine Liebe, die in mir wie Feuer brennt, nicht mehr meistern kann, suche ich euch auf und bringe euch das erhabene Geschenk meines Willens.<br \/>\nO ich bitte, ich beschw\u00f6re euch, ich flehe zu euch: h\u00f6ret auf mich und la\u00dft euch durch meine Tr\u00e4nen und die Seufzer einer gl\u00fchenden Sehnsucht zum Mitleid bewegen. Seht, mit diesem B\u00fcchlein komme ich nicht allein als Vater, sondern auch als Lehrer inmitten der Sch\u00fcler.<br \/>\nWofern ihr mir Geh\u00f6r schenkt, will ich euch \u00fcberraschende Dinge lehren, himmlische Unterweisungen geben, die Licht spenden, das nie erlischt, Liebe, die stets z\u00fcndet, g\u00f6ttliche Kraft, die nie erlahmt, unersch\u00fctterlichen Mut, der vor keinem Hindernis und keinem Opfer zur\u00fcckschreckt und eine Heiligkeit, die stets zunimmt.<br \/>\nDiese G\u00fcter werden auf Schritt und Tritt euch den Weg bahnen, der sicher zum himmlischen Vaterland f\u00fchrt. Beachtet \u00fcberdies: Ich komme als K\u00f6nig zu meinem Volke, nicht um Steuern und Abgaben zu fordern, nein, vielmehr, da\u00df ihr mir euren Eigenwillen, euer Elend, eure Schw\u00e4chen, alle eure \u00dcbel abtretet.<br \/>\nMeine Hoheit beansprucht nur das, was euch qu\u00e4lt, ungl\u00fccklich und ruhelos macht, um alles in den Feuerofen meiner Liebe zu werfen und dort in Flammen aufgehen zu lassen.<br \/>\nIch meinerseits werde euch wie ein wohlt\u00e4tiger, friedliebender und gro\u00dfm\u00fctiger K\u00f6nig als Gegengabe meinen Willen, die Z\u00e4rtlichkeit meiner Liebe, meine Reicht\u00fcmer, meine Gl\u00fcckseligkeit mit ihrem Frieden und die reinsten Freuden schenken.<br \/>\nGebt ihr mir euren Willen hin, dann werdet ihr vollauf gl\u00fccklich sein und auch ich. Darum habe ich kein anderes Sehnen als da\u00df mein Wille unter euch das Szepter f\u00fchre.<br \/>\nHimmel und Erde l\u00e4cheln euch zu, meine gebenedeite Mutter wird auch euch Mutter und K\u00f6nigin sein. Da sie wohl das hohe Gut kennt, das euch das Reich meines g\u00f6ttlichen Willens gew\u00e4hrt, und euch als ihre wahren Kindern liebt, so ist sie, um meine gl\u00fchende Sehnsucht zu stillen und euch gl\u00fccklich zu machen, ganz Eifer, die V\u00f6lker und Nationen vorzubereiten und zu bef\u00e4higen, die Herrschaft des Reiches meines g\u00f6ttlichen Willens willkommen zu hei\u00dfen.<br \/>\nIhr, welche die V\u00f6lker vorbereitete, da\u00df deren Erwartung und Sehnsucht mich vom Himmel auf die Erde herabsteigen lie\u00df, ist von mir auch jetzt die hohe und heilige Aufgabe beschieden, kraft ihrer m\u00fctterlichen Liebe die V\u00f6lker in Bereitschaft zu setzen, ein so erhabenes Gut entgegenzunehmen.<br \/>\nSo h\u00f6rt mich an, meine Kinder! Leset aufmerksam und mit voller Hingabe Seite f\u00fcr Seite dieses B\u00fcchleins , und ihr werdet das Bed\u00fcrfnis empfinden, in meinem Willen zu leben.<br \/>\nIch stelle mich an eure Seite, wenn ihr leset, werde euren Geist erleuchten, euer Herz r\u00fchren, damit ihr die Kostbarkeit der Gabe, die euch meine gl\u00fchende Liebe anbietet, begreifet, den heldenm\u00fctigen und feierlichen Entschlu\u00df fasset, zu mir zu kommen und mit mir zu leben in der Heiligkeit meines g\u00f6ttlichen Willens. (aus des Buch \u201eDas Reich des g\u00f6ttlichen Willens\u201c, \u00fcbersetzt von P. Beda Ludwig \u2013 Aufruf Jesu zum Eintritt in das Reich seines G\u00f6ttlichen Willens)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e6b82e;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Mut! Wei\u00dft du nicht, dass unser Interesse an einer Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt, so gro\u00df ist, dass Wir sie als unseren Besitz ansehen, der ausschlie\u00dflich Uns geh\u00f6rt und unzertrennlich von Uns ist?<br \/>\nUnser G\u00f6ttlicher Wille ist unzertrennlich von Uns: wie weit sich sein Licht auch ausdehnt, sein Mittelpunkt ist immer in Uns \u2013 symbolisiert vom Licht der Sonne, das sich ausdehnt und \u00fcber die ganze Erde verbreitet und diese quasi in ihre Lichthand nimmt.<br \/>\nUnd doch verl\u00e4sst die Sonne nie ihre Sph\u00e4re; sie wird nicht von ihrem Licht getrennt und verliert auch keinen einzigen Tropfen an Licht. In der Tat kann das Licht nicht aufgespaltet werden: w\u00e4re es teilbar, so w\u00e4re es kein wahres Licht mehr. So kann die Sonne sagen: \u201eDas ganze Licht geh\u00f6rt mir.\u201c<br \/>\nSo sind Wir: das Licht unseres G\u00f6ttlichen Willens ist endlos und unzertrennlich und macht die Seele, in der Er herrscht, zu der Unseren und unzertrennlich von Uns.<br \/>\nDa Wir sie nun als unser Eigentum ansehen, liegt Uns daran, Uns Selbst Ehre zu verschaffen und sie so sehr mit unseren G\u00f6ttlichen Eigenschaften zu erf\u00fcllen, dass Wir zu allen sagen k\u00f6nnen: \u201eIn diesem Gesch\u00f6pf ist G\u00f6ttliches Leben, weil in ihm das Licht unseres FIAT herrscht.\u201c<br \/>\nSo liegt es Uns am Herzen, dass alles in dieser Seele heilig, rein, sch\u00f6n, und sie von unserer Gl\u00fcckseligkeit erf\u00fcllt sein muss. Alles muss zu G\u00f6ttlichem Willen werden.<br \/>\nWenn die Erde vom Sonnenlicht erf\u00fcllt ist, legt sie die Finsternis ab und wird zu Licht, sodass das Licht als K\u00f6nigin regiert, die Erde beherrscht, zu ihrer Ern\u00e4hrerin wird, und ihr das Leben und die Wirkungen ihres Lichtes mitteilt.<br \/>\nIn \u00e4hnlicher Weise l\u00f6st unser G\u00f6ttlicher Wille, wenn Er im Gesch\u00f6pf regiert, die \u00dcbel auf, vertreibt die Finsternis, Schw\u00e4chen, Armseligkeiten, Betr\u00fcbnisse und ern\u00e4hrt als K\u00f6nig die Seele mit Licht, St\u00e4rke, G\u00f6ttlichen Reicht\u00fcmern und Wonne.<br \/>\nSo verlieren f\u00fcr den, der in unserem FIAT lebt, Bitterkeit, Bedr\u00fcckungen und alles, was vom menschlichen Willen kommt, ihren Platz, da das Licht unseres FIAT nur das toleriert, was zu Ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nWie unser G\u00f6ttlicher Wille alle Interessen des Gesch\u00f6pfes wie etwas ansieht, das Ihm geh\u00f6rt, so verliert das Gesch\u00f6pf alle menschlichen Interessen und erwirbt alle G\u00f6ttlichen Interessen.<br \/>\nDaraus kann man erkennen, ob mein G\u00f6ttlicher Wille in der Seele regiert, wenn sie kein Eigeninteresse mehr empfindet; anderenfalls hei\u00dft dies, dass sie nicht die ganze F\u00fclle meines FIAT besitzt und es immer noch kleine freie Stellen gibt, die leer sind von seinem Licht. Daher empfindet die Seele das [ungeordnet] Menschliche und nimmt sogar menschliche Interessen auf.<br \/>\nDaher hinweg aus deiner Seele mit Bitterkeit und Bedr\u00fcckung \u2013 dies sind Dinge, die nicht mehr zu dir geh\u00f6ren: dir geh\u00f6rt das Licht und alles, was das Licht meines Willens besitzen kann.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 8. September 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e6b82e;\">\u201eMein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht\u201d (Mt 11, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam mein s\u00fc\u00dfer Jesus kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wer das Kreuz auf menschliche Weise betrachtet, findet es schmutzig und somit schwerer und bitterer; wer es aber auf G\u00f6ttliche Weise betrachtet, findet es voller Licht, leicht und s\u00fc\u00df; die menschliche Sichtweise entbehrt n\u00e4mlich der Gnade, der Kraft und des Lichtes, und daher erk\u00fchnt sich die Seele zu sagen:<br \/>\n\u201eWarum hat mir jener dieses Unrecht zugef\u00fcgt? Warum hat mir dieser jenen \u00c4rger, jene Verleumdung angetan?\u201c Und die Seele wird voller Emp\u00f6rung, Zorn, Rache[gedanken], und dadurch wird das Kreuz beschmutzt, dunkel, schwer und bitter.<br \/>\nDie G\u00f6ttliche Sichtweise hingegen ist voller Gnaden, Kraft und Licht, und die Seele ist daher nicht so unverfroren zu fragen: \u201eHerr, warum hast Du mir dies angetan?\u201c, sondern sie dem\u00fctigt sich, f\u00fcgt sich, und so wird das Kreuz leicht und bringt ihr Licht und S\u00fc\u00dfigkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 20. November 1909)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-43954","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43954\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}