{"id":44104,"date":"2026-06-27T12:00:27","date_gmt":"2026-06-27T10:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/13-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1037-42\/"},"modified":"2026-06-28T13:50:11","modified_gmt":"2026-06-28T11:50:11","slug":"13-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1037-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/13-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1037-42\/","title":{"rendered":"13. Sonntag im Jahreskreis &#8211; A &#8211; (Mt 10,37-42)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">37In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig. 38Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht w\u00fcrdig.<br \/>\n39Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. 40Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.<br \/>\n41Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. 42Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein J\u00fcnger ist &#8211; amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig\u201c (Mt 10, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach dachte ich an den Kummer, als meine schmerzhafte, im Herzen durchbohrte Mutter sich von Jesus trennte und ihn tot im Grab zur\u00fccklie\u00df, und ich dachte mir: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Sie so viel Kraft hatte, Ihn zu verlassen?<br \/>\nEs stimmt zwar, dass Er tot war, doch war es immerhin der Leib Jesu. Wieso wurde Sie nicht eher von ihrer Mutterliebe verzehrt, als dass Sie einen einzigen Schritt weg von jenem verstorbenen Leib tun konnte?<br \/>\nWelcher Heroismus, welche St\u00e4rke!\u201c Da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, willst du wissen, wieso meine Mutter die Kraft hatte, Mich zu verlassen?<br \/>\nDas ganze Geheimnis der Kraft lag in meinem Willen, der in Ihr herrschte. Sie lebte im G\u00f6ttlichen, nicht im menschlichen Willen, darum besa\u00df Sie unermessliche Kraft.<br \/>\nWisse vielmehr, als meine durchbohrte Mutter Mich im Grab zur\u00fccklie\u00df, hielt mein Wille Sie in zwei unermesslichen Meeren versenkt: das eine war das des Schmerzes, und das andere, ausgedehntere, das der Freude und Seligkeiten.<br \/>\nW\u00e4hrend das des Schmerzes Ihr alle Martyrien bereitete, verlieh Ihr das der Freuden, alle Wonnen, und ihre einzigartige, sch\u00f6ne Seele folgte Mir in die Vorh\u00f6lle und wohnte dem Fest bei, das Mir alle Patriarchen, Propheten, ihr Vater, ihre Mutter und unser lieber heiliger Joseph bereiteten.<br \/>\nDie Vorh\u00f6lle wurde durch meine Anwesenheit zum Paradies, und Ich konnte nicht anders als Jene, die in meinen Leiden unzertrennlich von Mir war, an diesem ersten Fest der Gesch\u00f6pfe teilhaben zu lassen.<br \/>\nIhre Freude war so gro\u00df, dass sie die Kraft hatte, sich von meinem Leib zu trennen, sich zur\u00fcckzuziehen und die Vollendung meiner Auferstehung als Vollendung der Erl\u00f6sung zu erwarten.<br \/>\nDie Freude st\u00fctzte sie im Schmerz, und der Schmerz st\u00fctzte sie in der Freude. Wer meinen Willen besitzt, dem kann es weder an Kraft noch an Macht noch an Freude fehlen, sondern er hat alles zu seiner Verf\u00fcgung. Erf\u00e4hrst du das nicht an dir selbst, wenn du Meiner beraubt bist, und du dich verzehrt f\u00fchlst?<br \/>\nDas Licht des G\u00f6ttlichen FIAT bildet in dir sein Meer der Gl\u00fcckseligkeit und gibt dir das Leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 16. April 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u2026 Anbetungsw\u00fcrdiger Jesus! W\u00e4hrend ich Anteil genommen habe an den Schmerzen deines Abschiedes und den Schmerzen deiner gepr\u00fcften Mutter, sehe ich, dass du dich entscheidest, dahin zu gehen, wohin der Wille des Vaters dich ruft. Und doch verbindet Sohn und Mutter eine Liebe, die euch unzertrennlich macht.<br \/>\nSo l\u00e4sst du dich, mein Jesus, im Herzen deiner Mutter zur\u00fcck, und deine g\u00fctige Mutter l\u00e4sst sich in dir zur\u00fcck. Indem ihr euch gegenseitig segnet, umarmst du, Jesus, deine Mutter zum letzten Mal, fl\u00f6\u00dft ihr Starkmut ein in dem herben Leide, das auf sie wartet, gibst ihr den letzten Abschiedsgru\u00df und gehst davon.<br \/>\nAber dein bleiches Antlitz, deine bebenden Lippen, deine von Schmerz \u00fcberw\u00e4ltigte Stimme, als wolltest du beim Abschied in Tr\u00e4nen ausbrechen, sagt mir, wie sehr du deine Mutter liebst und wie schwer du leidest, da du sie verlassen musst.<br \/>\nUm jedoch den Willen des Vaters zu erf\u00fcllen, unterwerft ihr euch, in Liebe vereint, diesem h\u00f6chsten Willen. Ihr leistet damit S\u00fchne f\u00fcr jene, die sich nicht um den Willen Gottes k\u00fcmmern wegen zu gro\u00dfer Anh\u00e4nglichkeit an Verwandte und Freunde, oder weil sie die erlaubten und heiligen Zuneigungen nicht besiegen k\u00f6nnen, wenn es sein muss.<br \/>\nSie entsprechen somit nicht jenem Grade der Heiligkeit, zu dem Gott sie beruft. Jesus, welchen Schmerz bereiten dir jene Seelen, die von ihrem Herzen deine Liebe zur\u00fcckweisen, um sich zufriedenzugeben mit der Liebe der Gesch\u00f6pfe! (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 18 bis 19 Uhr: Jesus trennt sich von seiner Mutter und macht sich auf den Weg zum Abendmahlsaal)<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen\u201c (Mt 10, 39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, warum f\u00fcrchtest du dich? Willst du nicht, dass Ich mit dir spiele? Du wirst nichts anderes von dir hergeben als das kleine Fl\u00e4mmchen deines Willens, das Ich selbst dir schenkte, als Ich dich erschuf.<br \/>\nSo wird das ganze Wagnis meiner G\u00fcter auf meiner Seite sein. Willst du nicht die Nachbildung meiner Mutter sein? Komm deshalb gemeinsam mit Mir vor den Thron Gottes, und du wirst dort das Fl\u00e4mmchen des Willens der Himmelsk\u00f6nigin zu F\u00fc\u00dfen der H\u00f6chsten Majest\u00e4t finden, das Sie ins g\u00f6ttliche Spiel einbrachte.<br \/>\nIn der Tat, um zu spielen, bedarf es immer einer Sache von sich selbst, sonst hat jener, der siegt, nichts zu verlieren, und wer verliert, hat nichts, das er aufgeben m\u00fcsste. Und da Ich in dem Spiel mit meiner Mama gewonnen habe, verlor Sie das Fl\u00e4mmchen ihres Willens: doch welch gl\u00fccklicher Verlust!<br \/>\nDa Sie ihr kleines Fl\u00e4mmchen verlor, das Sie als st\u00e4ndige Ehrerbietung zu F\u00fc\u00dfen ihres Sch\u00f6pfers zur\u00fccklie\u00df, gestaltete Sie ihr Leben im gro\u00dfen Feuer Gottes, wuchs im Ozean der g\u00f6ttlichen G\u00fcter und konnte so den ersehnten Erl\u00f6ser erlangen.<br \/>\nNun bist du an der Reihe, das Fl\u00e4mmchen deines kleinen Willens neben jenes meiner unzertrennlichen Mutter zu legen, damit auch du dich im g\u00f6ttlichen Feuer formst, in den Widerspiegelungen deines Sch\u00f6pfers w\u00e4chst und vor der H\u00f6chsten Majest\u00e4t die Gnade findest, das ersehnte FIAT erlangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese zwei Fl\u00e4mmchen, die kein eigenes Leben hatten, wird man die ganze Ewigkeit zu F\u00fc\u00dfen des H\u00f6chsten Thrones sehen: eines erlangte die Erl\u00f6sung und das andere die Erf\u00fcllung meines Willens, was der einzige Zweck der Sch\u00f6pfung, der Erl\u00f6sung und meiner Revanche in meinem gewagten Spiel der Erschaffung des Menschen war.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 9. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, hat in sich selbst diesen herrschenden und regierenden G\u00f6ttlichen Willen. Die Seele besitzt Ihn, hat Ihn in ihrer Gewalt, und indem sie meinen Willen besitzt, hat sie seine Kraft, seine Heiligkeit, sein Licht, seine G\u00fcter in ihrer Gewalt.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille besitzt die Seele. Indem Er sie in seiner Macht hat, sind die menschlichen Schw\u00e4chen, Leidenschaften und Armseligkeiten und der menschliche Wille unter der unbeweglichen Macht und Heiligkeit des H\u00f6chsten Willens und sp\u00fcren somit angesichts dieser Macht ihr Leben schwinden.<br \/>\nSo f\u00fchlt sich die Schw\u00e4che von der unwiderstehlichen Kraft des G\u00f6ttlichen FIAT besiegt, die Finsternis von seinem Licht, die Armseligkeit von seinen unendlichen Reicht\u00fcmern, die Leidenschaften von seinen Tugenden, der menschliche Wille vom G\u00f6ttlichen.<br \/>\nWelch ein Unterschied zwischen dem, der in meinem Willen lebt und dem, der nur meinen Willen tut! Die erste Seele besitzt Ihn und hat Ihn zu ihrer Verf\u00fcgung, die zweite untersteht Ihm und empf\u00e4ngt Ihn gem\u00e4\u00df ihrer Disposition.<br \/>\nZwischen dem Besitz und dem Empfang [meines Willens] besteht eine Entfernung wie zwischen Himmel und Erde, ein Abstand wie zwischen einem, der unermesslichen Reichtum besitzt und dem, der Tag f\u00fcr Tag das absolut [lebens]notwendige bekommt.<br \/>\nWer also meinen Willen tut, aber nicht in Ihm lebt, ist gezwungen, die Schw\u00e4chen, die Leidenschaften und alle Lumpen und Armseligkeiten zu empfinden, welche die Aussteuer des menschlichen Willens sind.<br \/>\nDies war der Zustand Adams, ehe er sich aus dem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckzog. Er war ihm von seinem Sch\u00f6pfer als die gr\u00f6\u00dfte Gabe verliehen worden, denn Er enth\u00e4lt alle G\u00fcter zusammen.<br \/>\nAdam besa\u00df Ihn, beherrschte Ihn und machte sich zum Regenten \u00fcber diesen G\u00f6ttlichen Willen, denn Gott selbst hatte ihm das Recht gegeben, Herr \u00fcber Ihn zu sein.<br \/>\nDaher war er Herr der St\u00e4rke, des Lichtes, der Heiligkeit, der Gl\u00fcckseligkeit dieses Ewigen FIAT. Als er sich aber aus Ihm zur\u00fcckzog, verlor er den Besitz und die Herrschaft und erniedrigte sich dazu, die Wirkungen meines Willens gem\u00e4\u00df seiner Disposition zu empfangen, aber nicht [mehr] als Eigentum zu besitzen.<br \/>\nWer sich in der Lage befindet, [etwas] erhalten zu m\u00fcssen, der ist immer arm, und nie reich, denn der Reiche besitzt, er empf\u00e4ngt nicht und kann anderen von seinen G\u00fctern geben.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 8. Mai 1927) &#8211; Band 21; 8. Mai 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens, jedoch unter der Kelter der Beraubungen meines liebsten Jesus. Ohne Ihn sind die Stunden wie Jahrhunderte und die Tage endlos.<br \/>\nWie sehr vermisse ich seine sanfte und liebensw\u00fcrdige Gegenwart und empfinde die ganze H\u00e4rte meiner langen Verbannung!<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich st\u00f6hne und seufze, l\u00e4sst das G\u00f6ttliche Fiat sein Licht \u00fcber meinen Schmerz flie\u00dfen, bes\u00e4nftigt ihn und l\u00e4sst mich in den ewigen Wellen seiner Akte str\u00f6men, damit ich meine Akte mit den Seinen vereinige und einen einzigen daraus mache.<br \/>\nDas Fiat scheint mir nicht einmal die Zeit zu lassen, mich \u00fcber die Beraubung Dessen zu betr\u00fcben, Der mich so sehr liebt, und Den ich liebe. Sein Licht setzt sich \u00fcberall durch, stellt alles in den Schatten und absorbiert alles, m\u00f6chte alles f\u00fcr Sich und l\u00e4sst nicht zu, dass man sogar \u00fcber die heiligsten Dinge, wie der Beraubung Jesu, Zeit verliert.<br \/>\nDoch als ich im Meer des Kummers schwamm, besuchte Jesus, mein teures Leben, meine kleine Seele, fl\u00fcchtig wie ein Blitz, und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMut, gute Tochter! Lass dich vom Licht meines G\u00f6ttlichen Willens leiten, der Kummer, Leiden, ja selbst meine Beraubung in unverlierbaren Frieden und g\u00f6ttliche Eroberungen f\u00fcr dich zu verwandeln wei\u00df.<br \/>\nDie Natur seines Lichtes stellt alles in den Schatten, st\u00e4rkt und festigt alles. Wohin sein Licht gelangt, dort verliert der Schmerz seine Macht. Mein Wille ist Leben und verwandelt den Schmerz in Eroberungen und Freuden, da die Kraft seines Lichtes alles \u00fcbertrifft. Wo Er seinen Platz einnimmt, verliert alles andere das Leben.<br \/>\nUnd wenn die Seele vor dem Licht meines Willens [noch] andere Wirkungen und W\u00fcnsche empfindet, hei\u00dft dies, dass weder sein Licht in seiner F\u00fclle in der Seele ist, noch Er auf absolute Weise in ihr herrscht.<br \/>\nSein Reich ist ein absolutes, kein [situations]bedingtes Reich, daher steht Ihm das h\u00f6chste Recht zu, alles zu absorbieren, alles andere das Leben verlieren zu lassen und alles in den G\u00f6ttlichen Willen umzuwandeln.<br \/>\nWisse dies: immer, wenn die Seele ihre Akte in meinem Willen tut, str\u00f6mt ein wohltuender Tau auf sie herab, der sie in g\u00f6ttlicher Frische bewahrt und alles, was nicht zu Ihm geh\u00f6rt, wie mit Opium \u201aruhigstellt\u2018.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist es, die Seele immer frisch in ihren Akten, in ihrer Liebe, ihrem Schmerz zu sehen, wie sie darauf wartet, seinen Tau aufzunehmen, um daraus das Opium zu gewinnen, das den Schmerz in s\u00fc\u00dfe Eroberungen des G\u00f6ttlichen Willens umwandelt.<br \/>\nDie Frische macht sowohl Personen wie auch Gegenst\u00e4nde liebenswert und anziehend \u2013 Altes gef\u00e4llt niemandem. Deshalb liebe Ich die Seelen so, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen leben, weil Ich in ihnen unsere g\u00f6ttliche Frische und lieblichen D\u00fcfte wahrnehme \u2013 mit einem Wort, unsere Dinge.<br \/>\nUnd Ich, dein Jesus schlie\u00dfe dieses geliebte Gesch\u00f6pf in mein G\u00f6ttliches Herz ein und gestalte und ziehe es ganz nach meinem Willen heran.<br \/>\nSo wird diese edle Schar der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines Willens in meinem Heiligsten Herzen wie ebenso viele kleine K\u00f6nige und K\u00f6niginnen als S\u00f6hne und T\u00f6chter des gro\u00dfen K\u00f6nigs herangebildet werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 7. August 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner Geist war erf\u00fcllt von den sch\u00f6nen Lehren meines liebensw\u00fcrdigen Jesus. Ich war aber besorgt und wollte gleichsam Zweifel und \u00c4ngste in mir hochkommen lassen; ich wei\u00df zwar, dass Jesus die Seele nach seinem Willen dorthin gelangen lassen kann, wo und wie Er will.<br \/>\nF\u00fcr Ihn gibt es weder Gesetze, noch kann Ihm jemand Gesetze diktieren, noch ber\u00fccksichtigt Er menschliche Sichtweisen. Vielmehr handelt Er stets auf neue Weise, um sie zu besch\u00e4men.<br \/>\nEs kann auch niemand einen Schritt der Macht seiner Liebe vorangehen, wer immer es auch sein mag, wie viele Zweifel und Schwierigkeiten sie auch vorbringen und machen k\u00f6nnen; im Gegenteil, Er macht sich einen Spa\u00df mit ihnen, bel\u00e4sst sie in ihrem Geschw\u00e4tz und schafft in der erw\u00e4hlten Seele [vollendete] Fakten.<br \/>\nDoch trotz alledem erinnert mich meine Gebrechlichkeit an meine leidvollen Umst\u00e4nde, und ich fragte mich ersch\u00fcttert: \u2018Wer wei\u00df, wie viele Zweifel sie an dieser Sprechweise Jesu finden werden!\u2019, und ich war ganz betr\u00fcbt und bedr\u00fcckt.<br \/>\nJesus jedoch, der \u00fcber meine arme Seele wacht, wiederholte seinen kurzen Besuch und sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eGesegnete Tochter, sorge dich um nichts. Mein Wille hat die Kraft, alles absterben zu lassen, was nicht zu Ihm geh\u00f6rt, und selbst die Schw\u00e4chen und Armseligkeiten des Menschen in lebendiges Licht zu verwandeln.<br \/>\nAlle meine Worte an dich sind nicht Menschenwerk, sondern Kraft und Macht meines Willens, der alles vermag. Mein Wille ist wie die Sonne, die bei ihrem Aufgang die Finsternis vertreibt und verschwinden l\u00e4sst und allen Dingen ihr lebendiges Licht schenkt, wenn sie die Erde erf\u00fcllt.<br \/>\nSo ist mein Wille: sobald sich die Seele von der Macht seines Lichtes umkleiden l\u00e4sst, verschwindet die Finsternis, alle ihre \u00dcbel sterben ab und werden in lebendiges Lichts verwandelt.<br \/>\nWer dies nicht versteht, ist quasi ein Analphabet und begreift daher weder, was mein Wille ist, noch was Er tun kann, noch wohin die Seele gelangen kann, die in Ihm lebt und sich von seinem Licht erf\u00fcllen l\u00e4sst.<br \/>\nLass sie also reden; Ich werde Taten setzen, und sie werden bei Worten bleiben. Wenn sie Ihn nicht gr\u00fcndlich studiert haben, wie sollten sie Ihn verstehen?<br \/>\nSie m\u00f6gen gebildet und in anderem gelehrt sein, doch was meinen Willen betrifft, werden sie stets Unwissende bleiben. Lassen Wir sie daher links liegen und machen Wir keine Worte, sondern schaffen Wir wahre Fakten.<br \/>\nDu musst wissen, dass die Werke, Akte, die Anbetung und Gottesliebe einer Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen wirkt, im Bereich der Ewigkeit vollbracht und gebildet werden.<br \/>\nMein Wille ist n\u00e4mlich ewig, und alles, was in Ihm getan wird, entfernt sich nicht aus diesem Bereich der Ewigkeit, sondern bleibt f\u00fcr immer in Werken, Anbetungen, g\u00f6ttlicher und ewiger Liebe best\u00e4tigt. Sie k\u00f6nnen als Werke des Gesch\u00f6pfes, das in Gott \u00fcbertragen wurde, bezeichnet werden, in denen Gott Selbst am Werk war.<br \/>\nDas [blo\u00df oder ungeordnet] Menschliche dringt weder in den G\u00f6ttlichen Willen noch in die Ewigkeit ein; und wenn es eindringt, muss es sein Leben verlieren, um das Leben und die Werke von Gott Selbst zur\u00fcck zu erwerben.<br \/>\nWir, die Dreifaltigkeit, betrachten also die Seele, die in unserem Willen lebt, nicht in der Zeit, sondern in der Ewigkeit. Und zu unserer Zierde und Ehre m\u00fcssen ihre Akte unsere Akte sein, und ihre Liebe muss unsere Liebe sein.<br \/>\nDie Seele verherrlicht Uns jedes Mal, wenn sie in unseren Willen eintritt und Uns zu wirken erlaubt, sodass Wir unsere Liebe in sie eingie\u00dfen k\u00f6nnen, und damit sie Uns mit unserer eigenen Liebe leben kann.<br \/>\nAlles muss Uns zu eigen sein, und all ihre Akte m\u00fcssen mit dem Bild ihres Sch\u00f6pfers gepr\u00e4gt sein. Wer hingegen au\u00dferhalb meines Willens agiert, der wirkt, liebt und betet in der Zeit an und wird gleichsam als tempor\u00e4r angesehen.<br \/>\nAlle in der Zeit getanen Akte sind Werke ohne Best\u00e4tigung, die erst das Gericht abwarten m\u00fcssen, wo sie best\u00e4tigt oder verurteilt oder im Feuer des Reinigungsortes gel\u00e4utert werden.<br \/>\nAu\u00dferdem werden sie als gesch\u00f6pfliche Werke angesehen, denen die F\u00fclle der Heiligkeit, der Liebe und des unendlichen Wertes fehlen kann.<br \/>\nDas genaue Gegenteil gilt f\u00fcr die in unserem Willen lebende und wirkende Seele: da [ihre Akte] unsere Akte sind, enth\u00e4lt alles die F\u00fclle der Heiligkeit, der Liebe, der Sch\u00f6nheit, des Lichtes und des unendlichen Wertes.<br \/>\nW\u00fcrden alle diesen riesigen Unterschied zwischen beiden begreifen \u2013 o, wie aufmerksam w\u00e4ren sie dann, in unserem Willen zu leben, um vom menschlichen Akt entleert und mit dem wirkenden Akt eines G\u00f6ttlichen Willens angef\u00fcllt zu werden!<br \/>\nGib daher acht und tue nichts, das nicht vom Licht meines Willens durchzogen und leer gemacht wurde, und du wirst Mich zu meinem gr\u00f6\u00dften Wohlgefallen als Gott, der Ich bin, ans Werk gehen und wirken lassen.<br \/>\nDarum erwarte Ich dich stets in meinem Willen, damit Ich dir entgegeneile und meine Arme entgegenstrecke, sodass Er in dir wirke, und damit Ich meinen Mund auftue und eine liebliche Unterhaltung mit dir f\u00fchre und dir die verborgenen Geheimnisse meines H\u00f6chsten Fiat mitteile.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 6. November 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer euch aufnimmt, der nimmt mich auf\u201d (Mt 10, 40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein stets und ganz liebensw\u00fcrdiger Jesus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, alles was du f\u00fcr Mich tust, sei es auch nur ein Atemzug, tritt in Mich ein als Pfand deiner Liebe zu Mir.<br \/>\nUnd Ich gebe dir daf\u00fcr meine Pf\u00e4nder der Liebe. So kann die Seele sagen: \u2018Ich lebe von den Pf\u00e4ndern, die mir mein geliebter Jesus gibt.\u2019 Dann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, da du von meinem Leben lebst, kann man sagen, dass dein Leben aufgeh\u00f6rt hat, du lebst nicht mehr. Da nicht mehr du, sondern Ich lebe, empfange Ich alles, was dir getan wird, Angenehmes und Unangenehmes, als ob es direkt Mir getan w\u00fcrde, und du kannst dies aus der Tatsache heraus verstehen, dass du bei dem, was man dir tut \u2013 ob Angenehmes oder Unangenehmes, nichts empfindest.<br \/>\nDas bedeutet, dass da jemand anderer sein muss, der diese Freude oder diese Unannehmlichkeiten empfindet. Und wer sonst k\u00f6nnte das f\u00fchlen, wenn nicht Ich, der Ich in dir lebe und dich so sehr liebt?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 18. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, opfere alles, was du in deinen Armen, deinen Beinen und in deinem Herzen leidest, zusammen mit den Leiden meiner Glieder auf, und bete zugleich f\u00fcnf \u201aEhre sei dem Vater\u2019.<br \/>\nOpfere es der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit auf, um f\u00fcr die schlechten Werke, Schritte und W\u00fcnsche der Herzen Genugtuung zu leisten, die von den Gesch\u00f6pfen dauernd begangen werden.<br \/>\nVereinige sodann deine von den Dornen verursachten Leiden und die Schmerzen deiner Schultern [mit meinen Leiden], bete drei \u201aEhre sei dem Vater\u2019 und opfere dies zur Genugtuung f\u00fcr die drei Kr\u00e4fte des Menschen auf, die so sehr entstellt sind, dass Ich mein Abbild in ihnen nicht mehr erkennen kann. Versuche, deinen Willen immer mit Mir vereint zu halten und in der st\u00e4ndigen Gesinnung, Mich zu lieben.<br \/>\nLasse dein Ged\u00e4chtnis die Glocke sein, die st\u00e4ndig in dir l\u00e4utet und dich an das erinnert, was Ich f\u00fcr dich getan und gelitten, und wie viele Gnaden Ich deiner Seele geschenkt habe, um Mir zu danken und dich erkenntlich zu zeigen, denn die Dankbarkeit ist der Schl\u00fcssel, der die G\u00f6ttlichen Schatzkammern \u00f6ffnet. Lasse deinen Intellekt an nichts anderes denken und sich nur mit Gott besch\u00e4ftigen.<br \/>\nWenn du das tust, werde Ich mein Abbild wieder in dir finden und die Genugtuung daraus sch\u00f6pfen, die Ich von den anderen Gesch\u00f6pfen nicht empfangen kann. Dies sollst du andauernd tun, denn da die Beleidigungen fortdauern, muss auch die Genugtuung kontinuierlich sein.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte ich hinzu: \u201eAch, Herr, wie schlecht bin ich geworden, sogar naschhaft bin ich geworden!\u201c<br \/>\nEr entgegnete: \u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht. Wenn eine Seele alles f\u00fcr Mich tut, dann ist alles, was sie nimmt, sogar die St\u00e4rkungen selbst, wie etwas, das Ich f\u00fcr meinen leidenden K\u00f6rper entgegennehme.<br \/>\nUnd jene, die sie ihr (der Seele) geben, betrachte Ich so, als w\u00fcrden sie Mir selbst diese Erleichterung geben. Wenn sie Mir diese Erholung nicht g\u00e4ben, w\u00fcrde Ich leiden.<br \/>\nDoch um f\u00fcr dich jeden Zweifel zu zerstreuen, wirst du jedes Mal, wenn sie dir eine St\u00e4rkung geben und du die Notwendigkeit f\u00fchlst, sie zu nehmen, es nicht nur f\u00fcr Mich tun, sondern wirst hinzuf\u00fcgen: \u201eHerr, ich m\u00f6chte deinem leidenden Leib in meinem Leib eine Erleichterung gew\u00e4hren.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 5; 6. Juni 1903)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-44104","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44104\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}