{"id":44246,"date":"2026-07-04T12:00:58","date_gmt":"2026-07-04T10:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/14-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1125-30\/"},"modified":"2026-07-04T13:08:05","modified_gmt":"2026-07-04T11:08:05","slug":"14-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1125-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/14-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1125-30\/","title":{"rendered":"14. Sonntag im Jahreskreis \u2013 A &#8211; (Mt 11,25-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br \/>\n27Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.<br \/>\n29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast\u201c (Mt 11,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df Jesus sich erblicken, wie Er viele kleine L\u00e4mmchen in seinen Armen hielt: einige lehnten an seiner Brust, andere an den Schultern, andere eng an seinem Hals, einige waren rechts oder links von seinen Armen, und einige reckten das K\u00f6pfchen aus seinem Herzen heraus; doch die F\u00fc\u00dfe all dieser L\u00e4mmchen waren im Herzen Unseres Herrn, und die Nahrung, die Er ihnen gab, war sein Atem. Alle hatten ihren Mund zum Mund meines s\u00fc\u00dfen Jesus hin gewendet, um seinen Atem als Speise zu empfangen. Es war wirklich sch\u00f6n zu sehen, wie Jesus h\u00f6chste Freude daran fand, ganz vertieft, sie zu n\u00e4hren und sich gemeinsam mit ihnen zu vergn\u00fcgen; sie schienen wie ebenso viele Geburten, die aus seinem Heiligsten Herzen hervorgegangen sind. Dann wandte Er sich zu mir und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, diese L\u00e4mmchen, die du in meinen Armen siehst, sind die Kinder meines Willens, rechtm\u00e4\u00dfige Nachkommen meines H\u00f6chsten Wollens. Sie werden aus meinem Herzen hervorgehen, doch bleiben die F\u00fc\u00dfe in der Mitte meines Herzens, damit sie nichts von der Erde aufnehmen und sich um nichts k\u00fcmmern als um Mich allein. Schau sie an, wie sch\u00f6n sie sind, wie rein sie heranwachsen, gen\u00e4hrt und gespeist nur von meinem Atem; sie werden die Herrlichkeit, die Krone meiner Sch\u00f6pfung sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. November 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter, wie sch\u00f6n ist dein Lauf in unserem Willen, und obschon du das kleine Atom bist, k\u00f6nnen Wir dich so gro\u00dfziehen, wie Wir wollen. Die Kleinen k\u00f6nnen mit unseren Z\u00fcgen heranwachsen, die Uns \u00e4hnlichsehen. Wir lehren die Seele unsere G\u00f6ttlichen Wege und himmlische Wissenschaft, sodass sie die ungeschliffenen Weisen und die Unwissenheit des menschlichen Willens vergisst. Die Erwachsenen sind schon ausgeformt, und Wir k\u00f6nnen an ihnen wenig oder nichts wiederherstellen; zudem sind sie daran gew\u00f6hnt, als Erwachsene nach ihrem menschlichen Willen zu leben \u2013 und Gewohnheiten zunichte zu machen, w\u00fcrde Wunder erfordern, wenn es \u00fcberhaupt gelingt.<br \/>\nBei den Kleinen hingegen gelingt es Uns leicht und kostet Uns auch nicht so viel, da sie keine tiefgreifenden Gewohnheiten besitzen, h\u00f6chstens einige fl\u00fcchtige [Gem\u00fcts]Bewegungen. Hier gen\u00fcgt ein kleines Wort von Uns, eine Brise unseres Lichtes, dass sie sich nicht mehr daran erinnern. Sei daher stets klein, wenn du willst, dass mein G\u00f6ttlicher Wille dich wie eine wahre Mutter aufzieht, damit alles zu unserer und auch zu deiner Ehre sei. Wisse, dass ein wiederholt erneuerter Akt die Gewohnheit bildet. Und da ein unaufh\u00f6rlicher Akt nur ein Akt des H\u00f6chsten Wesens sein kann, bedeutet das, wenn sich die Seele im Besitz eines Aktes f\u00fchlt, den sie stets wiederholt, dass Gott sein Leben und seinen Modus in diesen Akt eingeschlossen hat.<br \/>\nEin kontinuierlicher Akt ist g\u00f6ttliches Leben und ein g\u00f6ttlicher Akt. Und nur wer in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, versp\u00fcrt in sich die Macht, die Eigenschaft und wunderbare St\u00e4rke eines unaufh\u00f6rlichen Aktes. Da diese Seele n\u00e4mlich von Uns gro\u00dfgezogen wurde, kann es ihr nicht leicht passieren, dass sie von unserem Modus abweicht und in sich selbst nicht das Leben und die kontinuierlichen Akte ihres Gottes wahrnimmt, der sie gro\u00dfgezogen hat. Darum eilst du und f\u00fchlst dieses st\u00e4ndige \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis, unser und dein Leben im Fiat, in seinen Akten zu finden, und Wir eilen in dir, um in unseren unaufh\u00f6rlichen Akten gegenw\u00e4rtig zu bleiben. Du l\u00e4ufst zusammen mit Uns, damit unsere Akte, die in dir sind, ein gemeinsames Leben mit unseren Akten f\u00fchren, die au\u00dferhalb von dir sind.<br \/>\nUnd wie du das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis f\u00fchlst, so empfinden auch Wir das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis der Liebe, deine Kleinheit in allen Akten unseres Fiat kreisen zu lassen. Da du sie n\u00e4mlich nicht alle in dir einschlie\u00dfen kannst, nimmst du, wenn du in ihnen umherkreist, an so vielen teil, wie dir nur m\u00f6glich ist. Deshalb laufe, laufe immer. Vielmehr sage Ich dir, laufen Wir immer, denn Ich kann dem Gesch\u00f6pf keine gr\u00f6\u00dfere Gnade geben, als dass es in sich selbst die Wirkung eines kontinuierlichen Aktes versp\u00fcrt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 6. Februar 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner Geist war ganz eingenommen von den vielen Wahrheiten, die mein gebenedeiter Jesus mir \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen geoffenbart hatte.<br \/>\nAlle zeigten sich mir als Wunder, die untereinander verschieden waren \u2013 aber als g\u00f6ttliche, nicht menschliche Wunder, als himmlische, und nicht irdische. Alle waren sie dabei, die Seele zu best\u00fcrmen, um sich ihr mitzuteilen und sie in ihre wunderbare, ganz himmlische und g\u00f6ttliche Tugend umzuwandeln.<br \/>\nAls mein Geist so eingenommen war, dachte ich mir: \u2018Diese Wahrheiten sind so himmlisch und g\u00f6ttlich, und in ihnen gibt es keinen Schatten des [blo\u00df bzw. ungeordnet] Menschlichen; sie sind so liebenswert, durchdringend, heilig, lichtvoll, und eine jede schlie\u00dft das Leben, die Liebe und die Heiligkeit Dessen ein, Der sie kundgemacht hat \u2013 und doch gibt es Personen, welche etwas \u00fcber diese Wahrheiten lesen und sie anzweifeln und Schwierigkeiten machen; Du wei\u00dft es, o Jesus, Dir ist alles bekannt.\u2019 Ich f\u00fchlte mich ganz bedr\u00fcckt und sehnte mich nach meinem guten Jesus, um Ihm mein Leid zu klagen.<br \/>\nDa \u00fcberraschte Er mich und sagte zu mir: \u201eMeine gute Tochter, betr\u00fcbe dich deswegen nicht. Du sollst wissen, dass man eine Wahrheit lieben muss, damit man sie erkennt.<br \/>\nDie Liebe erzeugt den Appetit, der Appetit den Geschmack, und der Geschmack erweckt den Hunger, damit man sich an einer Speise, d.h. an meinen Wahrheiten, satt isst und deren Substanz gr\u00fcndlich zerkaut.<br \/>\nDas gute Zerkauen erleichtert die Verdauung, sodass man sich im Besitz der gro\u00dfen Wohltat f\u00fchlt, die meine Wahrheit in sich birgt und hervorbringt. Dann verschwinden die Zweifel, und die Schwierigkeiten l\u00f6sen sich wie Schnee in der gl\u00fchenden Sonne auf.<br \/>\nNun, wenn sie die Wahrheiten kaum gestreift haben, ohne dass sie \u2013 durch ein gr\u00fcndliches Studium und eine Liebe, die den Appetit weckt \u2013 davon gegessen haben, so verwundert es nicht, dass sie Zweifel und Schwierigkeiten vorbringen!<br \/>\nO, viel besser w\u00e4re es, wenn sie, statt Urteile abzugeben, bekannt h\u00e4tten: \u2018Das ist keine Speise f\u00fcr uns, wir wollen sie nicht essen\u2018! Doch man wei\u00df ja, dass meine Wahrheiten mehr Platz in den einfachen, als in den gebildeten Herzen finden.<br \/>\nSo war es auch bei meiner Erl\u00f6sung: zu meinem Leidwesen folgte Mir nicht ein einziger von den Gelehrten, sondern meine J\u00fcnger waren alle arm, unwissend und einfach.<br \/>\nDu musst wissen, dass meine Wahrheiten wie Samen sind, die Ich, der himmlische Landwirt, weiterhin in die Seelen ausstreue, und wenn Ich auss\u00e4e, wird es mit Sicherheit auch eine Ernte geben.<br \/>\nOft gleiche Ich einem armen S\u00e4mann, der seinen Samen in die Erde streut. Diese hat aber wegen mangelnder Feuchtigkeit nicht die Kraft, den Samen aufzuzehren. So kann sie ihn nicht abbauen und in Erde verwandeln, um aus der aus dem Samen absorbierten Substanz dem armen Bauern das Zehn-, Zwanzig- und Hundertfache der Saat zu schenken, die sie aufgenommen hat.<br \/>\nEin andermal wird die Erde bei der Ausbringung der Saat wegen fehlendem Regen \u00fcber dem Samen hart, und die Substanz des Samens, den die Erde einschlie\u00dft, findet keinen Weg, den lebendigen Halm heraussprie\u00dfen zu lassen; so muss sich der arme Bauer in Geduld \u00fcben, bis er die Fr\u00fcchte seiner Samen ernten kann.<br \/>\nMit der Aussaat hat er jedoch schon den ersten Schritt getan und kann darauf hoffen, dass vielleicht ein Regenguss kommt und der Erde Feuchtigkeit spendet; da die Erde die Substanz seiner Samen besitzt, wird sie die Saat aufsprie\u00dfen lassen oder die harte Kruste durchbrechen und auflockern und so den Weg f\u00fcr die Reproduktion seines Samens bereiten.<br \/>\nObwohl die Erde also nicht sofort das Vielfache der aufgenommenen Samen hervorbringt, kann dem S\u00e4mann je nach der Zeit, den Umst\u00e4nden, dem Regen dennoch eine \u00fcberaus reichliche Ernte zuteilwerden, die seine Erwartungen \u00fcbertrifft.<br \/>\nWenn nun der Bauer trotz aller Schwierigkeiten mit der Erde auf eine \u00fcberflie\u00dfende Ernte hoffen kann, umso mehr dann Ich, der himmlische Bauer, der Ich aus meinem g\u00f6ttlichen Scho\u00df so viele Samen himmlischer Wahrheiten auf den Grund deiner Seele ges\u00e4t habe, mit deren Ernte Ich die ganze Welt anf\u00fcllen werde.<br \/>\nGlaubst du wirklich, dass Ich wegen der Zweifel und Schwierigkeiten einiger, die wie trockene, harte und unempfindliche Erde sind, nicht meine \u00fcberreichliche Ernte einbringen soll? Da irrst du dich, meine Tochter!<br \/>\nZeiten, Personen und Umst\u00e4nde \u00e4ndern sich, und was heute schwarz scheint, kann morgen als wei\u00df angesehen werden; oft n\u00e4mlich erkennen diese armen, bemitleidenswerten Wesen nur entsprechend ihrer Veranlagung und gem\u00e4\u00df ihrem weit- oder kurzsichtigen Intellekt.<br \/>\nAlles liegt aber darin beschlossen, dass Ich schon die Samen ausges\u00e4t habe \u2013 und das Notwendigste, Substantiellste und Interessanteste war die Offenbarung meiner Wahrheiten.<br \/>\nHabe Ich meine Arbeit getan, so ist der haupts\u00e4chliche Teil schon vollbracht; Ich habe die Erde deiner Seele f\u00fcr die Aussaat meines Samens gefunden, und das Restliche wird von selbst kommen.<br \/>\nDie Zweifel, Schwierigkeiten und Leiden gleichen dem Brennholz und dem Feuer, dessen sich der arme Bauer f\u00fcr die Zubereitung der geernteten Samen zu seinem Mahl bedient.<br \/>\nSo k\u00f6nnen sie auch Mir und dir als Sonnen f\u00fcr die Heranreifung meiner Samen in den Herzen dienen; es n\u00fctzt auch als Brennholz und Feuer, um den Menschen meine Wahrheiten nicht blo\u00df mit Worten, sondern mit Akten und dem Opfer des Feuers des eigenen Lebens zu schenken, um die Samen [der Wahrheiten] zu verkochen, in die k\u00f6stlichste Speise zu verwandeln und die Menschen damit zu n\u00e4hren.<br \/>\nMeine Tochter, h\u00e4tte Ich auf das Gerede \u00fcber Mich und auf die Widerspr\u00fcche gegen meine Wahrheiten h\u00f6ren wollen, die Ich auf Erden offenbarte, so h\u00e4tte Ich weder die Erl\u00f6sung bewerkstelligt noch mein Evangelium verk\u00fcndet.<br \/>\nUnd doch waren diese Leute die Gebildetsten, der edelste Teil der Gesellschaft, welche die Schrift studiert hatten und das Volk die Religion lehrten.<br \/>\nIch aber lie\u00df sie reden und ertrug ihre st\u00e4ndigen Widerspr\u00fcche mit Liebe und unbesiegbarer Geduld und ben\u00fctzte die Leiden, die sie Mir zuf\u00fcgten, als Brennholz, um Mich am Kreuz aus Liebe zu ihnen und zu allen zu verbrennen und zu verzehren.<br \/>\nSo ist es auch heute: wollte Ich auf das h\u00f6ren, was sie \u00fcber die Wahrheiten meines G\u00f6ttlichen Willens sagen, h\u00e4tte Ich die Offenbarungen \u00fcber meinen Willen sowie die Pl\u00e4ne, die Ich durch seine Bekanntmachung verwirklichen m\u00f6chte, beenden m\u00fcssen.<br \/>\nDoch dem ist nicht so: Wir sind der Unver\u00e4nderliche, und das Wirken Gottes ist unwandelbar; [nur] das menschliche Wirken leidet unter dieser Schw\u00e4che und handelt je nach der Wertsch\u00e4tzung, die man ihm entgegenbringt \u2013 unser Wirken aber nicht.<br \/>\nWenn Wir etwas beschlie\u00dfen, kann Uns niemand davon abbringen, weder alle Menschen noch die ganze H\u00f6lle. Wir warten jedoch mit unausl\u00f6schlicher Liebe g\u00fcnstige Zeiten, Umst\u00e4nde und Personen f\u00fcr die Umsetzung unseres festgelegten Planes ab.<br \/>\nMach dir daher keine Sorgen und handle genauso, wie Wir als Gott handeln: Setze, wenn n\u00f6tig, das Opfer deines Lebens ein, damit mein G\u00f6ttlicher Wille auf der ganzen Welt bekannt werde und regiere.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 24. Februar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht\u201c (Mt 11,28-30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn du dich also w\u00e4hrend der Kommunion allein, in Agonie befindest, denke daran, dass Ich ein wenig deine Gesellschaft in meiner Todesangst im Garten w\u00fcnsche. Begib dich deshalb in Meine N\u00e4he, und mache einen Vergleich zwischen deinen Schmerzen und den meinen: betrachte dich \u2013 allein und Meiner beraubt, und Ich auch \u2013 allein, verlassen von meinen treuesten Freunden, die hier schlafen; sogar von Gott, meinem Vater alleingelassen; und dann, inmitten der bittersten Leiden, von Schlangen umgeben, von Vipern, von tollw\u00fctigen Hunden, welche die S\u00fcnden der Menschen waren, wo auch die deinen dabei waren, die einen Teil davon ausmachten, die Mir schienen, als wollten sie Mich lebendig verschlingen.<br \/>\nMein Herz war von solcher Beklemmung erfasst, dass Ich mich wie unter einer Presse f\u00fchlte; sodass Ich lebendiges Blut schwitzte. Sag Mir, wann hast du je so viel gelitten? Wenn du dich also Meiner beraubt siehst, betr\u00fcbt, ohne jeden Trost, erf\u00fcllt von Traurigkeit, Sorgen und Schmerzen, dann komme nahe zu Mir, trockne Mir das Blut ab, opfere Mir diese Leiden auf, als Erleichterung f\u00fcr meine bitterste Agonie. Wenn du das tust, wirst du den Weg finden, um nach der Kommunion bei Mir zu bleiben. Es ist nicht so, dass du nicht leiden wirst, denn das bitterste Leid, das Ich Seelen geben kann, die mir teuer sind, ist, sie Meiner zu berauben, doch indem du denkst, dass du Mir durch deine Leiden Erleichterung verschaffst, wirst du auch zufrieden sein\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eBleib in meinem Innern, nur dort wirst du wahren Frieden und best\u00e4ndige Zufriedenheit finden, denn nichts dringt in Mich ein, das nicht zu Frieden und Zufriedenheit geh\u00f6rt, und wer in Mir wohnt, tut nichts anderes, als im Meer aller Zufriedenheiten zu schwimmen; w\u00e4hrend die Seele, die aus Mir heraustritt, wenn sie sich auch \u00fcber gar nichts beunruhigt, beim blo\u00dfen Anblick der Mir zugef\u00fcgten Beleidigungen, und wie Mir diese missfallen, bereits an diesen Betr\u00fcbnissen teilnimmt und beunruhigt wird.<br \/>\nDeshalb vergiss hin und wieder alles, tritt in Mich ein, komm und genie\u00dfe meinen Frieden und mein Gl\u00fcck. Dann geh heraus, und versieh f\u00fcr Mich den Dienst der Wiedergutmacherin.\u201c<br \/>\nNach diesen Worten verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. November 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die wahre Art zu leiden ist es, nicht auf den zu schauen, von dem das Leiden kommt, oder woran jemand leidet, sondern auf das Gute, das aus diesen Leiden werden soll.<br \/>\nDas war die Art, wie Ich litt. Ich schaute weder auf die Henker, noch auf das Leiden, sondern auf das Gute, das Ich durch mein Leiden erreichen wollte, selbst f\u00fcr jene, die Mir das Leiden zuf\u00fcgten.<br \/>\nUnd auf das Gute schauend, das den Menschen daraus erwachsen w\u00fcrde, sch\u00e4tzte Ich alles andere gering und setzte unerschrocken den Lauf meines Leidens fort.<br \/>\nMeine Tochter, dies ist der einfachste und gewinnbringendste Weg um zu leiden \u2013 nicht nur mit Geduld, sondern mit unbesiegtem und mutigem Herzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 19. M\u00e4rz 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, werde nicht m\u00fcde im Leiden, handle vielmehr so, als w\u00fcrdest du jede Stunde zu leiden beginnen. Denn wer sich vom Kreuz beherrschen l\u00e4sst, vernichtet in der Seele drei finstere Reiche, die da sind: die Welt, der Teufel und das Fleisch und errichtet in ihr daf\u00fcr drei gute Reiche, das spirituelle, das G\u00f6ttliche und das ewige Reich.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 3. Juni 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie schmerzt Mich deine Bitterkeit, die Ich in mein Herz ausgegossen f\u00fchle! So hab also Mut. Wei\u00dft du nicht, dass Bedr\u00fcckung und Bitterkeit f\u00fcr das Gute wie ein schleichendes Gift sind?<br \/>\nDieses bewirkt, dass sich die Seele so abqu\u00e4lt, dass sie in eine \u00e4u\u00dferste Agonie ger\u00e4t und den Todeskampf im Herzen sp\u00fcrt, und [auch] meine Liebe liegt in ihrem Herzen im Todeskampf; die Seele f\u00fchlt die Agonie auf ihren Lippen \u2013 und mein Gebet liegt im Todeskampf; sie f\u00fchlt die Agonie in ihren H\u00e4nden und Schritten \u2013 und meine Werke und Schritte f\u00fchlen sich wie im Todeskampf.<br \/>\nMehr noch [gilt dies] f\u00fcr die Seele, die meinen G\u00f6ttlichen Willen als Leben haben m\u00f6chte. Da ihr Wille mit dem Meinen eins ist, f\u00fchle Ich, wie ihre Agonie in meine G\u00f6ttliche Person eingegossen wird.<br \/>\nHabe daher Mut. Gib dich meinen Armen hin, und Ich werde ein neues, noch strahlenderes Licht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen erscheinen lassen. Es macht sich zu einer Wiege und wird dich in ihr wiegen, um dir meine G\u00f6ttliche Ruhe mitzuteilen und mit seinem Licht und seiner Glut das schleichende Gift deiner Bitterkeit vernichten und sie in S\u00fc\u00dfigkeit und in eine Freudenquelle verwandeln.<br \/>\nDu wirst in der Wiege meines G\u00f6ttlichen Willens sanfte Ruhe finden und wenn du aufwachst, werden Bitterkeiten und Bedr\u00fcckungen verschwunden sein.<br \/>\nIch werde dich mit deiner gewohnten Sanftmut und Heiterkeit in meinen Armen halten, damit das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens in dir noch weiter zunehme.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 20. September 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Neugeborene meines Willens, komm in meine Arme. Du hast Recht, dass du nur in meinen Armen sicher sein kannst. Es gibt auch keine Gefahren in meinem Willen, der dich z\u00e4rtlicher als eine Mutter an seine Brust dr\u00fcckt und dich mit seinem Licht und seiner Liebe n\u00e4hrt.<br \/>\nIn ihm gibt es weder Bedr\u00fcckung, noch Traurigkeit, noch Angst \u2013 das alles bleibt au\u00dferhalb meines Willens, nicht in Ihm, wo nur Friede, Freude und st\u00e4ndige Zuwendung herrscht.<br \/>\nEs gibt so viel zu tun, dass die Seele weder Zeit noch Platz zur Traurigkeit findet. Zudem ist die Bedr\u00fcckung ein Mangel an vollst\u00e4ndiger Hingabe in meine Arme.<br \/>\nDie Hingabe l\u00e4sst die Seele s\u00fc\u00df einschlafen, und in eben diesem Schlaf tr\u00e4umt sie von Dem, Den sie liebt, und Der sie so sehr liebt, dass Er sie eng an seine Brust gedr\u00fcckt h\u00e4lt.<br \/>\nTraurigkeit und Angst hingegen lassen die Seele wach bleiben und intensiv auf sich selbst schauen, und nicht auf Den, Der sie liebt und ganz Auge f\u00fcr sie ist.<br \/>\nWisse, wenn du meinen Willen tust und in Ihm lebst, wird mein Leben in dir herangebildet, und die totale Hingabe ruft meine Werke herbei.<br \/>\nMangel an Hingabe blockiert mein Leben und meine Werke in der eigenen Seele, und Ich w\u00fcrde darunter leiden, in der Seele nicht meine Pl\u00e4ne ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nGib dich daher ganz Mir hin, und Ich werde an alles denken.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 25. September 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-44246","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44246"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44246\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}