{"id":44357,"date":"2026-07-11T12:00:44","date_gmt":"2026-07-11T10:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/15-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-131-23-2\/"},"modified":"2026-07-11T16:55:29","modified_gmt":"2026-07-11T14:55:29","slug":"15-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-131-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/15-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-131-23\/","title":{"rendered":"15. Sonntag im Jahreskreis &#8211; A &#8211; (Mt 13,1-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1An jenem Tag verlie\u00df Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. 2Da versammelte sich eine gro\u00dfe Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.<br \/>\n3Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein S\u00e4mann ging aufs Feld, um zu s\u00e4en. 4Als er s\u00e4te, fiel ein Teil der K\u00f6rner auf den Weg, und die V\u00f6gel kamen und fra\u00dfen sie.<br \/>\n5Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; 6als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.<br \/>\n7Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. 8Ein anderer Teil schlie\u00dflich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils drei\u00dfigfach.<br \/>\n9Wer Ohren hat, der h\u00f6re! 10Da kamen die J\u00fcnger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben.<br \/>\n12Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 13Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie h\u00f6ren und doch nicht h\u00f6ren und nichts verstehen.<br \/>\n14An ihnen erf\u00fcllt sich die Weissagung Jesajas: H\u00f6ren sollt ihr, h\u00f6ren, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. 15Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren h\u00f6ren sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht h\u00f6ren, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.<br \/>\n16Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren h\u00f6ren. 17Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht geh\u00f6rt.<br \/>\n18H\u00f6rt also, was das Gleichnis vom S\u00e4mann bedeutet. 19Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich h\u00f6rt und es nicht versteht, kommt der B\u00f6se und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz ges\u00e4t wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen.<br \/>\n20Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort h\u00f6rt und sofort freudig aufnimmt, 21aber keine Wurzeln hat, sondern unbest\u00e4ndig ist; sobald er um des Wortes willen bedr\u00e4ngt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall.<br \/>\n22In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar h\u00f6rt, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der tr\u00fcgerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. 23Auf guten Boden ist der Samen bei dem ges\u00e4t, der das Wort h\u00f6rt und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder drei\u00dfigfach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEin S\u00e4mann ging aufs Feld, um zu s\u00e4en\u201c (Mt 13,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eMeine Tochter, nun ist es angemessen, dass Ich von neuem an die Arbeit gehe, um die Erde deiner Seele zu bearbeiten, um den Samen meines Wortes zu deiner Nahrung auss\u00e4en zu k\u00f6nnen. Ich mache es wie der Bauer, wenn er auf seinem Feld auss\u00e4en will: er macht kleine Gr\u00fcbchen, zieht die Furchen, streut den Samen aus und kehrt dann zur\u00fcck, um die Gr\u00fcbchen und die Furchen mit Erde zuzudecken, wo er den Samen ausgestreut hat, um ihn zu sch\u00fctzen und ihm die Zeit zum Keimen zu geben, damit er ihn hundertfach vervielf\u00e4ltigt ernte und daraus seine Speise mache. Doch er achtet darauf, nicht zu viel Erde darauf zu h\u00e4ufen, ansonsten w\u00fcrde er den Samen ersticken und ihn unter der Erde sterben lassen und somit einen leeren Magen riskieren.<br \/>\nNun, so mache Ich es: Ich bereite die Gr\u00fcbchen, bilde die Furchen, erweitere die Aufnahmef\u00e4higkeit der Seele Intelligenz, um mein g\u00f6ttliches Wort auss\u00e4en und so die Speise f\u00fcr Mich und f\u00fcr sie bilden zu k\u00f6nnen, dann bedecke Ich die Gr\u00fcbchen und die Furchen mit Erde \u2013 was die Demut ist, das Nichts, die Vernichtung der Seele, und manche kleine Schw\u00e4che oder Armseligkeit von ihr. Das ist die Erde, und es ist n\u00f6tig, dass Ich von der Seele diese Erde nehme, denn Mir selbst fehlt diese Erde, und so bedecke Ich alles und warte mit Freude auf meine Ernte.<br \/>\nNun, willst du wissen, wann zu viel Erde \u00fcber meinen Samen aufgeh\u00e4uft wird? Wenn die Seele ihre Armseligkeiten, ihre Schw\u00e4chen, ihr Nichts f\u00fchlt und sich dar\u00fcber betr\u00fcbt. Sie denkt so viel daran, dass sie Zeit verliert, und der Feind bedient sich dessen, um sie in Beunruhigung, Misstrauen und Niedergeschlagenheit zu versetzen. All dies ist zu viel Erde \u00fcber meinem Samen; o, wie f\u00fchlt sich mein Same da sterben, wie m\u00fcht er sich, unter dieser Erde zu keimen! Oftmals erm\u00fcden diese Seelen den himmlischen Landwirt, und er zieht sich zur\u00fcck. O, wie zahlreich sind die Seelen, die so sind!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 3. M\u00e4rz 1922 )<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren h\u00f6ren\u201c (Mt 13, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens, der mich so liebt, dass Er nicht m\u00f6chte, dass ich mich aus seinen Armen l\u00f6se, die mich z\u00e4rtlicher als ein Vater umgeben, damit Er mich besch\u00fctze und aufziehe, wie Er will und wie es Ihm gef\u00e4llt.<br \/>\nWenn Er mich sagen h\u00f6rt, dass ich Ihn liebe, so feiert Er dies und bildet um mich herum Meere seiner Liebe, die mir jeden Augenblick sagen: \u201eIch liebe dich, ich liebe dich!\u201c Da besuchte mein s\u00fc\u00dfer Jesus meine kleine Seele, und als Er mich in den Armen seines Wollens fand, sprach Er ganz freudig zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wie liebe Ich es, dich immer ganz hingegeben in diesen Armen zu finden! Dein Los ist gesichert: Du wirst von unserer eigenen Speise leben, Wir werden Uns die G\u00fcter gemeinsam teilen.<br \/>\nDu musst wissen, dass der einzige Zweck, weshalb Wir die Sch\u00f6pfung erschufen, genau dieser war: die Sch\u00f6pfung sollte dem Menschen als Wohnst\u00e4tte dienen, und der Mensch sollte Uns als Wohnung dienen. Wir wollten so viele unserer Leben bilden, wie Wir Gesch\u00f6pfe ins Dasein riefen.<br \/>\nJedes von ihnen sollte unser Leben besitzen, aber ein sprechendes und aktives Leben. Wo Wir sind, da k\u00f6nnen Wir nicht sein, ohne etwas zu sagen oder zu tun, sonst w\u00fcrde Uns dies wie ein Gef\u00e4ngnis Schweigen und Nutzlosigkeit auferlegen. Unser H\u00f6chstes Sein spricht und arbeitet.<br \/>\nDas Wort ruft nach dem Werk, das Werk offenbart, wer Wir sind und bereitet Uns solche Wonnen und Freuden, dass es Uns und alle, die mit Uns zusammenwohnen, gl\u00fccklich macht. So ist jedes unserer Worte und Werke eine neue Freude und ein neues Gl\u00fcck, das Wir kreieren.<br \/>\nSiehe, darum wollen Wir im Menschen unser sprechendes und wirkendes Leben gestalten, denn Wir mussten solche Wunder unseres G\u00f6ttlichen Seins gestalten, um neue und immer sch\u00f6nere Sch\u00f6pfungen zu erschaffen.<br \/>\nWir wollten einen verschwenderischen \u201eAufwand\u201c treiben und dem, was Wir tun k\u00f6nnen und zu tun verm\u00f6gen, freien Lauf lassen und Ansto\u00df zu neuen Freuden und neuem Gl\u00fcck geben. Und wo sollte sich dies alles vollziehen?<br \/>\nIn unserer Wohnung im Menschen! Doch wei\u00dft du, wer unser Wort ist? Unser Wille! Er ist jener, der unsere Werke schafft, der von unserem G\u00f6ttlichen Sein erz\u00e4hlt, Er ist der Tr\u00e4ger und Bewahrer unseres Lebens im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nOhne Ihn bewegen Wir Uns weder von unserem Thron, noch bilden Wir in irgendeiner Wohnst\u00e4tte unser Leben heran. Siehst du also, wie dringend notwendig es ist, dass die Seelen unseren G\u00f6ttlichen Willen besitzen und in Ihm leben?<br \/>\nDenn mit Ihm k\u00f6nnen Wir alles tun, unsere sch\u00f6nsten Werke hervorbringen, mit Ihm bleibt unsere Absicht gewahrt. Wir k\u00f6nnen aus unserem Sein ebenso viele Leben bilden, wie Wir wollen.<br \/>\nOhne Ihn ist alles blockiert: Unsere Liebe, unsere Macht sind behindert, unsere Werke werden aufgehalten und Wir bleiben f\u00fcr die Menschen sozusagen der stumme Gott. Welche Undankbarkeit, welches Vergehen, Uns zum Schweigen zu zwingen!<br \/>\nW\u00e4hrend Wir sie mit unserem Leben in ihnen ehren wollten, als Wohnst\u00e4tten unserer Wonnen und Wunder, haben sie Uns abgewiesen. Sie haben Uns die Freiheit verwehrt, diese Wohnung zu errichten und an unserer Stelle den Leidenschaften, der S\u00fcnde und den h\u00e4sslichsten Lastern darin einen Raum gegeben.<br \/>\nArmer Mensch ohne unseren Willen, ohne den g\u00f6ttlichen Zweck! Es w\u00e4re so, als wollte er ohne Atmung, Herzschlag und Blutkreislauf leben, welche die Grundlagen des menschlichen Lebens bilden.<br \/>\nWelches Leben w\u00fcrde er dann noch f\u00fchren k\u00f6nnen? W\u00e4re das nicht Selbstmord mit einem Schlag? So w\u00e4re unser Leben im Gesch\u00f6pf ohne Atem, ohne Herzschlag, ohne Bewegung, ohne Wort. Es w\u00e4re ein qualvolles, bedr\u00fcckendes Leben und w\u00fcrde mit dem Tod enden.<br \/>\nEs ist wahr, dass Wir alle mit unserer Macht und Unermesslichkeit einh\u00fcllen. Wir befinden Uns in allen und \u00fcberall, doch da unser G\u00f6ttlicher Wille in den Gesch\u00f6pfen fehlt, h\u00f6ren sie Uns nie sprechen und verstehen nichts von unserem H\u00f6chsten Sein.<br \/>\nSie leben in unserer Unermesslichkeit, weil niemand Uns entfliehen kann, doch merken sie nicht, dass sie unsere Kinder sind, sondern f\u00fchlen sich Uns fremd. Welch ein Schmerz ist es, so viel zu sagen zu haben und schweigen zu m\u00fcssen, so viele Wunder wirken zu k\u00f6nnen und dies nicht tun zu k\u00f6nnen, weil unser Wille nicht in ihnen herrscht!<br \/>\nUnd doch ist unsere Liebe so gro\u00df, dass sie nicht anh\u00e4lt. Wir sind ganz Auge, um auf die Seele zu sehen, die in unserem Willen leben m\u00f6chte, ganz Ohr, um auf die zu h\u00f6ren, die Ihn anruft, weil sie in Ihm leben will. Wir sind ganz Liebe, um unsere gro\u00dfe Liebe auf die kleine Liebe der Seele zu st\u00fctzen.<br \/>\nSobald Wir sie disponiert sehen, bilden Wir unser sprechendes Leben heran und erz\u00e4hlen ihr die Geschichte unseres Willens, die lange Geschichte unserer ewigen Lie-be, wie sehr Wir die Seele lieben, und unsere Sehnsucht nach Gegenliebe.<br \/>\nDenn du musst wissen: wenn Wir lieben und niemanden finden, der Uns liebt, hat unsere Liebe keinen Ort, wo sie sich aufst\u00fctzen kann, um wiedergeliebt zu werden. Dann irrt sie ruhelos und gleichsam im Fieberwahn umher.<br \/>\nWenn sie nicht einmal ein kleines \u201aIch liebe Dich\u2019 von der Seele erh\u00e4lt, in dem sie ruhen kann, zieht sie sich in Uns zur\u00fcck, wo Wir unser Zentrum der Liebe besitzen, doch unter so gro\u00dfem Schmerz, dass er f\u00fcr den geschaffenen Geist unbegreiflich ist.<br \/>\nDie Leiden der Liebe, die nicht wiedergeliebt wird, sind unaussprechlich und \u00fcbertreffen alle anderen Leiden. Wir wollen immer geben, Wir sind im kontinuierlichen Akt des Gebens, doch Wir brauchen den Willen der Seele, der empfangen will.<br \/>\nWir ben\u00f6tigen einen Wunsch von ihr, einen Seufzer, der den Platz bereitet, die kleinen St\u00fctzen, auf denen Wir unseren Willen ruhen lassen sollen, und das, was Wir geben und tun wollen. Diese W\u00fcnsche und Seufzer sind wie Ohren, die Uns anh\u00f6ren, Augen, die Uns ansehen, Herzen, die Uns lieben, Verstand, der Uns versteht.<br \/>\nWenn Wir diese kleinen St\u00fctzen nicht vorfinden, k\u00f6nnen Wir ihr nichts geben, und sie bleibt blind, taub, stumm und ohne Herz. Dann wird unser Leben vertrieben und sucht Schutz in unseren Himmlischen Regionen.\u201c<br \/>\nIch meditierte also weiter \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen und f\u00fchlte mich ganz [von Ihm] erf\u00fcllt und betete zu meinem guten Jesus, dass Er mir helfen und mich in seinem Herzen eingeschlossen halten m\u00f6ge, damit ich in seinem G\u00f6ttlichen Willen lebe und nichts anderes kenne als Ihn allein.<br \/>\nDa kehrte Er zur\u00fcck und nahm seine Rede wieder auf: \u201eMeine Tochter, alles Wohl des Gesch\u00f6pfs ist an meinen G\u00f6ttlichen Willen gebunden. Wenn es sich von Ihm l\u00f6st, ist alles Gute in ihm zu Ende. Du sollst wissen, dass die Seele jedes Mal, wenn sie den menschlichen Willen tut, den G\u00f6ttlichen mitsamt all seinen Sch\u00e4tzen verscherzt.<br \/>\nDeshalb verliert sie die ganze Sch\u00f6nheit, alles, was heilig und gut ist, was einen unsch\u00e4tzbaren Verlust bedeutet. Das arme Gesch\u00f6pf wird in das trostloseste Elend ge-sto\u00dfen, verliert die Rechte auf alle G\u00fcter und wird von solcher Ungl\u00fcckseligkeit erf\u00fcllt, dass es nie Frieden findet.<br \/>\nWenn es ein Gut zu besitzen meint, dann ist es nur scheinbar und endet damit, die Seele zu qu\u00e4len. Wann immer die Seele hingegen mit Festigkeit beschlie\u00dft, meinen G\u00f6ttlichen Willen zu tun, verspielt sie dabei den menschlichen Willen, das Elend und die Leidenschaften.<br \/>\nSie verliert alle \u00dcbel, die elenden Lumpen und schmutzigen Kleider, die ihr der menschliche Wille bereitet hat. Welch gl\u00fccklicher Verlust, die \u00dcbel und das Elend los-zuwerden! Das ist Herrlichkeit und Sieg und Ehre, doch die [wahren] G\u00fcter zu verlieren ist Niedertr\u00e4chtigkeit und Unehre.<br \/>\nDu siehst also, wenn die Seele will, kann sie sich aus dem gro\u00dfen Verlust meines Willens wieder erheben, den sie sich zugef\u00fcgt hat, indem sie ihren eigenen tat; zumal sie unsere Macht, unsere Liebe und unseren eigenen Willen zu ihrer Hilfe haben wird.<br \/>\nIndem sie von neuem die Rechte auf alle G\u00fcter erwirbt, verteidigen alle dieses Gesch\u00f6pf, das sich f\u00fcr das verlorene Spiel wieder entsch\u00e4digen m\u00f6chte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Ge-brauch \u2013 Band 35; 6. September 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eH\u00f6rt also, was das Gleichnis vom S\u00e4mann bedeutet\u201c (Mt 13, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIn der Sch\u00f6pfung haben Wir nun eine Sonne geschaffen, die mit ihrem aktiven Licht und ihrer W\u00e4rme allen Licht spendet, das Angesicht der Erde verwandelt und in diese Pflanzen Farbe, in andere Duft, in einige S\u00fc\u00dfigkeit auss\u00e4t.<br \/>\nEs gibt ja nichts, wo die Sonne nicht ihre Wirkung ausstreut, gleichsam als Same zur Reifung, damit alle Pflanzen den Menschen ern\u00e4hren k\u00f6nnen und ihm mit so vielen, fast unz\u00e4hligen Geschmacksrichtungen Vergn\u00fcgen bereiten. In gleicher Weise bewahrt unser H\u00f6chstes Sein den edelsten Teil des Menschen, d.h. die Seele, f\u00fcr Sich.<br \/>\nMehr als die Sonne konzentrieren Wir Uns auf sein Inneres, treffen es mit Pfeilen und bearbeiten es; und effektiver als die Ber\u00fchrung durch das Sonnenlicht, streuen Wir den Samen des Gedankens in den Intellekt, den Samen unserer Erinnerung in das Ged\u00e4chtnis, den Samen unseres Willens in den seinen, den Samen des Wortes in die Stimme, den Samen der Bewegung in die Werke, den Samen unserer Liebe in das Herz usw. mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nWir ziehen unsere g\u00f6ttliche Sonne nie zur\u00fcck und wachen Tag und Nacht, z\u00e4rtlicher als eine Mutter \u00fcber den Menschen, um ihn zu n\u00e4hren, zu w\u00e4rmen, zu verteidigen, um gemeinsam zu arbeiten und ihn in unserer Liebe zu bedecken und zu verbergen.<br \/>\nWenn nun der Mensch auf Uns achtgibt und das Feld seiner Seele gemeinsam mit Uns bearbeitet, dann werden Wir eine sch\u00f6ne Ernte einbringen, die ihm dazu dient, sich von Uns zu n\u00e4hren, und unsere Liebe, unendliche Macht und Weisheit zu preisen.<br \/>\nBeachtet er Uns aber nicht, so wird unsere g\u00f6ttliche Saat erstickt, ohne das Gut hervorzubringen, das sie besitzt. Der Mensch hungert ohne die g\u00f6ttliche Nahrung, und Wir gehen an seiner Liebe leer aus.<br \/>\nWie schmerzlich ist eine Aussaat ohne Ernte! Doch trotz allem ist unsere Liebe so gro\u00df, dass Wir ihn nicht verlassen, sondern ihn weiter mit unseren Pfeilen beschie\u00dfen und weiterhin w\u00e4rmen: quasi wie die Sonne, die nicht m\u00fcde wird, mit ihrem Licht vor\u00fcberzugehen, obwohl sie weder Pflanzen noch Blumen antrifft, wo sie den Samen ihrer Wirkungen ausstreuen k\u00f6nnte.<br \/>\nO, wie viel mehr Gutes w\u00fcrde die Sonne bewirken, wenn sie nicht so viel unfruchtbares, steiniges und vom Menschen brach liegen gelassenes Erdreich antr\u00e4fe!<br \/>\nSo geht es auch Uns: Wenn Wir mehr Seelen f\u00e4nden, die Uns Aufmerksamkeit schenken, w\u00fcrden Wir so viele G\u00fcter gew\u00e4hren, dass die Gesch\u00f6pfe in lebende Heilige und unsere treuen Abbilder verwandelt w\u00fcrden.<br \/>\nIn unserem G\u00f6ttlichen Willen besteht jedoch keine Gefahr, dass der Mensch nicht unsere t\u00e4gliche Aussaat empf\u00e4ngt, und nicht gemeinsam mit seinem Sch\u00f6pfer auf dem Feld seiner Seele arbeitet. Daher w\u00fcnsche Ich dich stets in meinem Fiat.<br \/>\nSorge dich um nichts anderes, dann werden Wir eine sch\u00f6ne Ernte einbringen und beide \u00fcberreichlich Nahrung zur Versorgung der anderen haben und mit einer einzigen Seligkeit gl\u00fccklich sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 7. Oktober 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuf guten Boden ist der Samen bei dem ges\u00e4t, der das Wort h\u00f6rt und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder drei\u00dfigfach\u201c (Mt 13,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gew\u00f6hnlichen Zustand fort, als ich Jesus nur kurz sah. Als wollte Er mir weiterhin meine Zweifel ausr\u00e4umen, sprach Er zu mir: \u201eTochter, Ich bin die Wahrheit selbst, und nie kann von Mir Falschheit ausgehen, h\u00f6chstens etwas, das der Mensch nicht begreift. Und Ich handle so, um ihnen vor Augen zu f\u00fchren, wenn man Gottes Wort nicht gut versteht, wie kann man den Sch\u00f6pfer in allem begreifen? Die Seele muss jedoch entsprechen, indem sie mein Wort in die Tat umsetzt, denn meine Worte sind so viele Verbindungsringe der Gnade, die aus Mir entstammen und der Seele zum Geschenk gemacht werden. Wenn sie entspricht, dann verbindet sie diese Ringe mit den anderen, bereits erworbenen.<br \/>\nWenn nicht, sendet sie diese Ringe zu ihrem Sch\u00f6pfer zur\u00fcck. Nicht nur das, sondern Ich spreche erst dann, wenn Ich sehe, dass die Seele die Fassungskraft hat, um diese Gabe zu empfangen; wenn sie Mir entspricht, dann erwirbt sie nicht nur so viele Verbindungsglieder der Gnade, sondern auch so viele Glieder der G\u00f6ttlichen Weisheit. Wenn Ich diese [Glieder] mit der Entsprechung verbunden sehe, macht sie Mich geneigt, ihr weitere Gaben zu schenken. Wenn Ich aber sehe, dass meine Geschenke zur\u00fcckgewiesen werden, ziehe Ich Mich zur\u00fcck und schweige.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 24. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach folgte ich weiterhin der Ordnung, die der G\u00f6ttliche Wille in der Sch\u00f6pfung eingehalten hat. Meine kleine, arme Intelligenz hielt an der Stelle inne, als Gott die Unbefleckte Jungfrau schuf. Mein liebensw\u00fcrdiger Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alle guten und heiligen Akte der Propheten, der Patriarchen und des Volkes des Alten Bundes stellten das Erdreich dar, in die das H\u00f6chste Wesen den Samen auss\u00e4te, um das Leben des Himmlischen Kindes Maria hervorsprie\u00dfen zu lassen, da ihr Same vom menschlichen Geschlecht stammte.<br \/>\nDie Jungfrau, die das wirksame Leben des G\u00f6ttlichen Willens in sich trug, erweiterte dieses Erdreich mit ihren Akten, machte es fruchtbar und verg\u00f6ttlichte es und lie\u00df die Heiligkeit ihrer Tugenden und die Glut ihrer Liebe darauf niederstr\u00f6men \u2013 mehr als ein wohltuender, wiederherstellender Regen.<br \/>\nSie bestrahlte dieses Terrain mit dem Licht der Sonne des G\u00f6ttlichen Willens, den Sie zu eigen besa\u00df und bereitete damit den Boden, wo der Himmlische Retter emporkeimen konnte.<br \/>\nUnd unsere Gottheit tat den Himmel auf und lie\u00df den Gerechten, den Heiligen \u2013 das WORT in diesem Spross herabregen. So wurde mein G\u00f6ttliches und menschliches Leben gebildet, damit Ich die Erl\u00f6sung des Menschengeschlechtes bewerkstelligen konnte.<br \/>\nDu siehst also, dass Wir bei all unseren Werken, die auf das Wohl der Gesch\u00f6pfe gerichtet sind, eine St\u00fctze finden wollen, einen Platz, ein kleines St\u00fcck Land, wo Wir unser Werk und die geplante Wohltat f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe niederlegen k\u00f6nnen. Wo sollten Wir es sonst hinstellen? In die Luft?<br \/>\nEs musste mindestens eine Seele davon wissen und Uns mit ihren Akten [zu sich] ziehen, indem sie ihr kleines St\u00fcck Land bereitet \u2013 dann k\u00f6nnen Wir, der Himmlische S\u00e4mann, das Gute auss\u00e4en, das Wir ausspenden m\u00f6chten.<br \/>\nW\u00fcrden sich nicht beide, der Sch\u00f6pfer und das Gesch\u00f6pf, dazu imstande f\u00fchlen \u2013 das Gesch\u00f6pf, das sich mit seinen kleinen Akten auf den Empfang vorbereitet und Gott, der gibt \u2013 dann w\u00e4re es so, als h\u00e4tten Wir nichts gewirkt und dem Gesch\u00f6pf geben wollen.<br \/>\nSo bereiten die Akte des Gesch\u00f6pfs den Boden f\u00fcr den G\u00f6ttlichen S\u00e4mann. Ist kein Erdreich vorhanden, kann man nichts anpflanzen. Niemand s\u00e4t Samen aus, wenn er nicht ein kleines St\u00fcck Land besitzt. Umso weniger s\u00e4t Gott, der himmlische S\u00e4mann, die Saat seiner Wahrheiten, die Frucht seiner Werke aus, wenn Er nicht das kleine St\u00fcck Land des Gesch\u00f6pfs vorfindet.<br \/>\nBevor die Gottheit wirkt, m\u00f6chte Sie zuerst mit der Seele \u00fcbereinkommen: nachdem Wir Uns geeinigt haben und sehen, dass die Seele jenes Gut so sehr ersehnt, dass sie Uns sogar darum bittet und Uns das Erdreich f\u00fcr das Gute bereitet, erst dann spenden Wir die Wohltat mit unserer ganzen Liebe aus, sonst w\u00fcrden Wir unsere Werke der Zwecklosigkeit aussetzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 30. September 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-44357","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44357"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44357\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}