{"id":44656,"date":"2026-07-25T12:00:31","date_gmt":"2026-07-25T10:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/17-sonntag-der-fastenzeit-a-mt-1344-52\/"},"modified":"2026-07-24T18:15:57","modified_gmt":"2026-07-24T16:15:57","slug":"17-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1344-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/17-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1344-52\/","title":{"rendered":"17. Sonntag im Jahreskreis \u2013 A \u2013 (Mt 13,44-52)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">44In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte den Acker. 45Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der sch\u00f6ne Perlen suchte.<br \/>\n46Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte sie. 47Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen.<br \/>\n48Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in K\u00f6rbe, die schlechten aber warfen sie weg. 49So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die B\u00f6sen von den Gerechten trennen 50und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Z\u00e4hnen knirschen.<br \/>\n51Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja. 52Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein J\u00fcnger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war\u201c (Mt 13,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, da der Monsignore mich besucht hatte und meinte, er sei sich nicht sicher, dass es Jesus Christus w\u00e4re, der in mir wirkt. Als der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um einen Gegenstand gut zu begreifen, braucht es Glauben, denn ohne diesen ist alles im menschlichen Intellekt dunkel, w\u00e4hrend doch der Glaube allein ein Licht im Geist entz\u00fcndet, und man mittels dieses Lichtes mit Klarheit, Wahrheit und Irrtum unterscheiden kann, wann die Gnade wirkt, wann die menschliche Natur oder wann der Teufel.<br \/>\nSchau, das Evangelium ist allen bekannt, doch wer versteht die Bedeutung meiner Worte und die Wahrheiten, die es in sich schlie\u00dft?<br \/>\nWer bewahrt sie in seinem Herzen und macht aus ihnen einen Schatz, um sich das ewige K\u00f6nigreich zu erwerben? Jener, der glaubt. Alle anderen verstehen nicht nur gar nichts, sondern bedienen sich meiner Worte, um sie zu verspotten und sich einen Spa\u00df aus den heiligsten Dingen zu machen.<br \/>\nSo kann man sagen, dass alles in den Herzen jener eingeschrieben ist, die glauben, hoffen und lieben, w\u00e4hrend f\u00fcr die \u00fcbrigen [es so ist, wie wenn] nichts geschrieben ist.<br \/>\nSo ist es bei dir: wer ein wenig Glauben hat, sieht die Dinge klar und findet die Wahrheit; wer keinen hat, sieht die Dinge ganz verwirrt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 9. Januar 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte sie\u201c (Mt 13, 46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verabgr\u00fcndete mich ganz im Heiligen G\u00f6ttlichen Willen, und mein Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Tochter meines Wollens, je \u00f6fter du dich in meinen G\u00f6ttlichen Willen versenkst, umso mehr erweitert sich der Kreis deines Willens in dem Meinigen. Es stimmt zwar, dass die in meinem Willen getanen Akte alles ausf\u00fcllen, wie das Sonnenlicht die Erde erf\u00fcllt, aber indem man sie wiederholt, erweitert sich der Umkreis dieser Sonne selbst, und die Seele gewinnt mehr Intensit\u00e4t an Licht und W\u00e4rme; und wie sie ihre Akte in meinem Willen wiederholt, sovielmal wird ihr Wille mit dem Meinigen verknotet, und diese Knoten bewirken, dass sich ebenso viele g\u00f6ttliche B\u00e4chlein \u00fcber die ganze Erde ergie\u00dfen, die den freien Lauf der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit hemmen.&#8220;<br \/>\nDarauf ich: &#8222;Und doch, mein Jesus, erf\u00fcllen so viele Gei\u00dfeln die Erde, dass man erschauern m\u00f6chte?&#8220;<br \/>\n\u201cUnd doch, meine Tochter, k\u00f6nnte man sagen, ist das noch gar nichts; und w\u00e4re es nicht wegen jener B\u00e4chlein, wegen jener Knoten des im G\u00f6ttlichen Willen vollzogenen menschlichen Willens, w\u00fcrde Ich die Erde betrachten, als ob sie nicht mehr Mir angeh\u00f6re, und Ich w\u00fcrde \u00fcberall Abgr\u00fcnde sich auftun lassen um sie zu verschlingen.<br \/>\nO wie schwer lastet die Erde auf Mir!&#8220; Und dies sprach Jesus mit solch bitterem Schmerz, der geeignet gewesen w\u00e4re, auch Felsen zum Weinen zu bringen. Dann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eJedes Mal, wenn Ich zu dir \u00fcber meinen Willen spreche und du neue Erleuchtungen und Erkenntnisse gewinnst, umso mehr Wert hat dein in meinem Willen verrichteter Akt und desto unermesslichere Reicht\u00fcmer erwirbst du.<br \/>\nEs ist wie bei einem, der einen Edelstein besitzt, von dem er wei\u00df, der sei einen Pfennig wert. Er ist also der Besitzer eines Pfennig. Nun ergibt es sich, dass er seinen Edelstein einen erfahrenen Kenner ansehen l\u00e4sst, der ihm sagt, dass das Juwel einen Wert von 5000 Lire hat: So wei\u00df er jetzt, dass er nicht mehr einen Pfennig besitzt, sondern einen Reichtum vom 5000 Lire.<br \/>\nNach einiger Zeit hat er die Gelegenheit, seinen Edelstein einem noch erfahreneren Fachmann sehen zu lassen, der ihm versichert, das Kleinod sei 100.000 Lire wert und er sei bereit, es zu erwerben, falls der Eigent\u00fcmer es verkaufen wolle.<br \/>\nJener ist nun reich an 100.000 Lire, und in dem Ma\u00dfe, wie er den Wert seines Edelsteines erkennt, f\u00fchlt er sich auch reicher und liebt und sch\u00e4tzt ihn umso mehr, h\u00fctet ihn mit noch mehr eifers\u00fcchtiger Sorgfalt, wei\u00df er doch, dass er sein ganzes Verm\u00f6gen ausmacht, obwohl er ihn fr\u00fcher f\u00fcr ein Nichts hielt.<br \/>\nUnd doch hat sich der Edelstein nicht ver\u00e4ndert, er bleibt, was er zuvor war. Beim Besitzer ist eine Ver\u00e4nderung vorgegangen, da er nun den Wert erkennt, den der Edelstein hat.<br \/>\nSo ist es auch hinsichtlich meines Willens, wie auch mit den Tugenden: in dem Ma\u00dfe, wie die Seele deren Wert versteht und deren Erkenntnis erwirbt, so gewinnt sie in ihren Akten neue Werte und erwirbt sich neue Reicht\u00fcmer. Je mehr du also meinen Willen erkennst, umso mehr gewinnen auch deine Akte an Wert.<br \/>\nO! Wenn du w\u00fcsstest, welche Gnadenmeere Ich zwischen dir und Mir erschlie\u00dfe, sooft Ich zu dir \u00fcber die Wirkungen meines Willens spreche, du w\u00fcrdest sterben vor Freude und Freudenfeste feiern, so als h\u00e4ttest du neue Reiche f\u00fcr deine Herrschaft gewonnen!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 25. August 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war sehr bedr\u00fcckt, mit dem Zusatz, dass ich mich so schlecht sah, dass nur Jesus den elenden Zustand meiner Seele kennen konnte, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagte voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was bedr\u00fcckt dich? Wei\u00dft du, wie die eigenen Dinge in meinem Willen sind? Sie sind wie Lumpen und Fetzen, die der Seele mehr Unehre als Ehre machen und sie daran erinnern, dass sie eine Arme war und nicht einmal ein Kleid besa\u00df, das ganz war.<br \/>\nWenn Ich eine Seele in meinen Willen rufen m\u00f6chte, damit sie in Ihm ihre feste Wohnst\u00e4tte errichtet, mache Ich es wie ein vornehmer Herr, der eine der \u00c4rmsten in seinen Palast aufnehmen m\u00f6chte, damit sie, die Kleider der Armut ablegend, sich seinem Stand gem\u00e4\u00df kleidet, mit ihm lebt und alle seine G\u00fcter mit ihm teilt.<br \/>\nNun, dieser Herr geht durch alle Stra\u00dfen der Stadt, und wenn er eine der \u00e4rmsten findet, ohne Dach, ohne Bett, nur mit schmutzigen Lumpen bedeckt, nimmt er sie und bringt sie wie im Triumph der N\u00e4chstenliebe in seinen Palast.<br \/>\nDoch er ordnet an, dass sie ihre Lumpen ablegt, sich reinigt und mit den sch\u00f6nsten Gew\u00e4ndern kleidet, und damit sie sich nicht mehr an ihre Armut erinnert, verbrennt er ihre Kleider, denn da er sehr reich ist, erlaubt er in seinem Hause nichts, was an Armut erinnert.<br \/>\nWenn diese Arme nun ihren Lumpen nachtrauert und sich sorgt, weil sie nichts von dem ihren mitgebracht hat, w\u00fcrde sie nicht die G\u00fcte und die Gro\u00dfmut dieses Herrn beleidigen?<br \/>\nSo bin Ich; und wenn jener Herr durch eine Stadt geht, so gehe Ich um die ganze Welt und vielleicht zu allen Generationen, und wo Ich die Kleinste, die \u00c4rmste finde, nehme Ich sie und setze sie in die ewige Sph\u00e4re meines Willens und sage zu ihr: \u201eArbeite gemeinsam mit Mir in meinem Willen, was Mein ist, ist dein.<br \/>\nWenn du etwas Eigenes hast, lege es ab, denn in der Heiligkeit und dem unermesslichen Reichtum meines Willens ist das nichts anderes als elende Lumpen. Die eigenen Verdienste behalten zu wollen, ist Art von Dienern, von Sklaven, nicht von Kindern.<br \/>\nWas dem Vater geh\u00f6rt, geh\u00f6rt den Kindern. Au\u00dferdem, was sind all die Verdienste, die man erwerben k\u00f6nnte verglichen mit einem einzigen Akt meines Willens?<br \/>\nAlle Verdienste haben ihren kleinen Wert, ihr Gewicht und Ma\u00df, doch wer wird jemals einen Akt in meinem Willen ermessen k\u00f6nnen? Niemand, niemand! Und was sind deine Verdienste im Vergleich zu den meinen? In meinem Wollen wirst du sie alle finden, und Ich mache dich zu ihrer Besitzerin. Bist du nicht froh dar\u00fcber?<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter, Ich will, dass du alles beiseitel\u00e4sst, deine Sendung ist sehr gro\u00df, und mehr als das Reden erwarte Ich das Tun von dir.<br \/>\nIch will, dass du in fortw\u00e4hrendem Akt in meinem Willen bist, Ich will den Rundgang deiner Gedanken in meinem Wollen, der \u00fcber alle menschlichen Intelligenzen wandelnd, den Mantel meines Willens \u00fcber jeden geschaffenen Verstand ausbreitet, und dass du Mir, dich bis zum Thron des Ewigen erhebend, alle menschlichen Gedanken darbringst, besiegelt mit der Ehre und Herrlichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nBreite dann den Mantel meines Willens \u00fcber alle Blicke und alle Worte der Menschen aus, als ob du deine Augen und deine Worte auf ihre Blicke und Worte legen und sie \u00fcber alle ihre Blicke und Worte wandern lassen w\u00fcrdest, und indem du sie in meinem Willen versiegelst, erhebe dich von neuem vor die H\u00f6chste Majest\u00e4t, und bringe die Ehre dar, wie wenn alle gem\u00e4\u00df meinem Willen vom Seh und Sprechverm\u00f6gen Gebrauch gemacht h\u00e4tten.<br \/>\nUnd so ist dein Rundgang andauernd, wenn du arbeitest, atmest oder dein Herz schl\u00e4gt. Dein Weg ist sehr lang: es ist die ganze Ewigkeit, die du zur\u00fccklegen musst.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie viel du bei einem Stillstand verlierst, und dass du Mich nicht einer menschlichen, sondern einer g\u00f6ttlichen Ehrerbietung beraubst! Dies sind die Verdienste, die du zu verlieren f\u00fcrchten musst, nicht deine Lumpen und deine Armseligkeiten; deshalb mehr Aufmerksamkeit, in meinem Willen vorw\u00e4rts zu eilen!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 20. Januar 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen\u201c (Mt 13,47)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte mein Leben im G\u00f6ttlichen FIAT fort. W\u00e4hrend ich meine Akte in Ihm tat, absorbierte ich Licht, das Widerspiegelungen hervorbrachte, und ebenso viele F\u00e4den aus Licht traten hervor, die ein Netz aus Licht bildeten, das sich \u00fcber die Erde ausbreitete, um die Gesch\u00f6pfe [darin] aufzunehmen.<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn du deinen Rundgang in meinem Willen machst, nimmst du noch mehr Licht auf, um das Netz zu bilden, die Gesch\u00f6pfe darin zu fangen.<br \/>\nWei\u00dft du, was dieses Netz ist? Es sind meine Kenntnisse. Je mehr Wahrheiten Ich dir \u00fcber das ewige FIAT offenbare, umso mehr disponiere und erweitere Ich das Netz, um die Seelen aufzunehmen, die in meinem Reich leben sollen.<br \/>\nDies macht den Herrn geneigt, sie dir zu geben: wenn du in unserem Willen kreist, werden deine Akte durch Ihn zu Licht und weiten sich so sehr aus, dass sie die Gottheit ber\u00fchren, und du ziehst weiteres Licht der Wahrheit mitten unter die Menschen an.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 2. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt, mein verborgenes Leben, mein Evangelium, die Wunder, meine Leiden und Tr\u00e4nen, mein vergossenes Blut und mein Tod, bildeten alle zusammen eine unbesiegbare Armee, um mein Erl\u00f6sungswerk zu verwirklichen.<br \/>\nIn gleicher Weise sollen alle meine Mitteilungen \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen vom ersten bis zum letzten Wort, das Ich spreche, zur Aufstellung der wohlger\u00fcsteten Armee dienen.<br \/>\nDiese ist ganz mit Liebe, mit unbesiegbarer Kraft, unwiderstehlichem Licht und umwandelnder Liebe bewehrt. Meine Wahrheiten werden die Menschen in ein Netz einwickeln, sodass diese, wenn sie aus dem Netz herausgehen wollen, sich verfangen und derart darin verheddern, dass sie nicht heraus k\u00f6nnen.<br \/>\nW\u00e4hrend die Seelen sich aus dem Netz zu befreien suchen, werden meine vielen Offenbarungen \u00fcber meinen Willen sie weiterhin best\u00fcrmen, sodass sein Netz noch ausgedehnter wird.<br \/>\nDann sehen sie sich darin verwickelt und werden Geschmack an den vielen sch\u00f6nen Wahrheiten finden und sich gl\u00fccklich f\u00fchlen, in das Netz meiner so zahlreichen mitgeteilten Wahrheiten getaumelt zu sein.<br \/>\nSo werden meine Wahrheiten die Erf\u00fcllung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens bilden! Daher ist jede meiner Mitteilungen \u00fcber Ihn eine Waffe, die dazu dienen soll, ein so heiliges Reich zu vollenden. Wenn Ich sie nun offenbare und du nicht dar\u00fcber sprichst, w\u00e4rest du die Ursache, dass die n\u00f6tigen Waffen fehlen \u2013 sei daher aufmerksam.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus musst du wissen, dass jedes Wort, das aus der Unerschaffenen Weisheit hervorging, Leben, Substanz, Werk und Belehrung in sich birgt.<br \/>\nSo wird jede \u00fcber unseren G\u00f6ttlichen Willen geoffenbarte Wahrheit ihre eigene Aufgabe in unserem Reich haben: viele Wahrheiten werden den Auftrag haben, das Leben des G\u00f6ttlichen Willens in der Seele heranbilden und wachsen zu lassen, andere werden das Amt aus\u00fcben, die Seele zu n\u00e4hren; einige werden als Lehrer handeln und wieder andere Wahrheiten werden die Seele verteidigen, sodass sie sich wie ein Heer um sie aufstellen, damit niemand sie antasten kann.<br \/>\nDu siehst also, dass Ich notwendigerweise so lang sprechen und dir so zahlreiche Wahrheiten offenbaren musste. Es war n\u00e4mlich ein Reich, das Ich zu errichten hatte, das nicht mit einigen Worten, mit wenigen Akten und Diensten herangebildet wird, sondern es braucht deren so viele!<br \/>\nJede einzelne meiner Wahrheiten hat die Eigenschaft, ein Amt auszu\u00fcben, um die vollkommene Ordnung und den endlosen Frieden zu wahren.<br \/>\nSie wird das Echo des Himmels sein, und die Seelen werden in einem Meer der Gnaden und Wonnen schwimmen, unter einer Sonne, die keine Wolken kennt; der Himmel wird stets heiter sein.<br \/>\nDie Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen werden die einzigen Gesetze sein, welche die Menschen beherrschen, die in dieses Reich eingehen werden, um in ihm zu leben: keine Gesetze, die sie unterdr\u00fccken, sondern Gesetze der Liebe, die sich in sanfter Weise lieben lassen, da die Seelen in ihnen Kraft, Harmonie, Seligkeit und die \u00dcberf\u00fclle aller G\u00fcter finden werden.<br \/>\nDaher Mut und gehe stets voran in meinem G\u00f6ttlichen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 27. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJeder Schriftgelehrte also, der ein J\u00fcnger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt\u201c (Mt 13, 52)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an das H\u00f6chste FIAT dauert an, und ich suchte so viel ich konnte, den Akten des G\u00f6ttlichen Willens nachzufolgen und umfing dabei alles und alle.<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, die ganze Sch\u00f6pfung, alle Heiligen sind nichts anderes als die Wirkungen meines G\u00f6ttlichen Willens. Wenn Er spricht, erschafft Er und bildet die sch\u00f6nsten Werke; jede seiner kleinsten Bewegungen sind Wohlger\u00fcche von Wundern, die Er \u00fcber die Gesch\u00f6pfe auss\u00e4t.<br \/>\nSein leisester Hauch streut mannigfaltige Sch\u00f6nheiten \u00fcber den aus, der sie empf\u00e4ngt. Ein wahres Abbild davon ist die Sonne, die allein dadurch, dass sie die Erde erf\u00fcllt, mit ihrer Ber\u00fchrung des Lichtes allen Pflanzen die unterschiedlichen F\u00e4rbungen und S\u00fc\u00dfigkeiten verleiht.<br \/>\nNiemand kann leugnen, dass er durch die blo\u00dfe Ber\u00fchrung ihres Lichtes das Gut empfangen hat, das sie enth\u00e4lt. Mein G\u00f6ttlicher Wille ist noch mehr als die Sonne: wenn man sich blo\u00df von Ihm ber\u00fchren l\u00e4sst, muss seine wunderbare Ber\u00fchrung ein Gut hervorbringen, das den Menschen, ihn in Duft h\u00fcllend und mit seinem Licht w\u00e4rmend, seine wohltuenden Wirkungen der Heiligkeit, des Lichtes und der Liebe verkosten l\u00e4sst.<br \/>\nNun, die Wirkungen meines FIAT werden [bereits] denen zuteil, die meinen G\u00f6ttlichen Willen [blo\u00df] tun, seine Verf\u00fcgungen anbeten und geduldig ertragen, was Er will.<br \/>\nWenn der Mensch dies tut, erkennt er an, dass es diesen H\u00f6chsten Willen gibt \u2013 und dieser sieht sich anerkannt und verweigert dem Menschen nicht seine wunderbaren Wirkungen.<br \/>\nWer hingegen in meinem G\u00f6ttlichen Willen leben will, muss in sich selbst das ganze Leben, und nicht nur dessen Wirkungen, sondern das Leben mit allen Auswirkungen meines G\u00f6ttlichen FIAT besitzen.<br \/>\nDa es keine Heiligkeit gibt, weder eine vergangene, gegenw\u00e4rtige noch zuk\u00fcnftige, deren prim\u00e4re Ursache nicht mein G\u00f6ttlicher Wille w\u00e4re, der alle Arten von Heiligkeit bildet, die es gibt, so bewahrt Er auch in sich selbst jeden Nutzen und alle Auswirkungen der Heiligkeit, die Er geschaffen hat.<br \/>\nSo wird man in der Seele, die in meinem Willen lebt und somit sein Leben mit allen seinen Wirkungen besitzt, alle Heiligkeiten zugleich sehen, die mein Wille hervorgebracht hat.<br \/>\nSie wird sagen k\u00f6nnen: \u2018Die anderen haben einen Teil der Heiligkeit gelebt, Ich hingegen habe alles getan und alles in mich eingeschlossen, was jeder Heilige getan hat.\u2019<br \/>\nSo wird man in ihr die Heiligkeit der [Gerechten des] Alten [Bundes], der Propheten und M\u00e4rtyrer in ihr sehen, sowie die Heiligkeit der B\u00fc\u00dfer, die gro\u00dfen Heiligkeiten wie auch die kleinen.<br \/>\nNicht nur das, sondern man wird die ganze Sch\u00f6pfung in ihr abgebildet sehen, denn mein G\u00f6ttlicher Wille verliert nichts, wenn Er seine Werke hervorbringt, sondern bewahrt sie, w\u00e4hrend Er sie hervorbringt, in Sich selbst, als deren Erste Quelle.<br \/>\nDarum gibt es f\u00fcr den, der in Ihm lebt, nichts, was mein G\u00f6ttlicher Willen getan hat oder tun wird, das er nicht [selbst] besitzen wird.<br \/>\nWie bezaubernd und erstaunlich w\u00e4re es doch, wenn ein Gesch\u00f6pf den ganzen Sonnenball mit seinem gesamten Licht in sich einschlie\u00dfen k\u00f6nnte? Wer w\u00fcrde nicht zugeben, dass dieses Gesch\u00f6pf alle Wirkungen, die F\u00e4rbungen, die S\u00fc\u00dfigkeit, das Licht in sich enth\u00e4lt, das die Sonne der ganzen Erde und allen gro\u00dfen und kleinen Pflanzen gespendet hat und spenden wird? W\u00e4re das m\u00f6glich, so w\u00fcrden Himmel und Erde staunen.<br \/>\nAlle w\u00fcrden anerkennen, dass alle ihre Wirkungen, die sie besitzen, in diesem Gesch\u00f6pf eingeschlossen sind, welches den Sonnenball besitzt, der das Leben dieses Gesch\u00f6pfes mit all seinen Wirkungen ist.<br \/>\nAber menschlich gesprochen w\u00e4re dies unm\u00f6glich, da das Gesch\u00f6pf weder die St\u00e4rke des ganzen Sonnenlichtes noch ihrer W\u00e4rme fassen k\u00f6nnte und verbrennen w\u00fcrde, und auch die Sonne bes\u00e4\u00dfe nicht die Eigenschaft, es nicht zu versengen.<br \/>\nMein Wille jedoch hat die Eigenschaft, sich einzuschlie\u00dfen, sich kleiner zu machen oder auszudehnen \u2013 wie Er sich machen will, so macht Er sich. Und w\u00e4hrend Er das Gesch\u00f6pf in sich selbst umwandelt, bewahrt Er es am Leben, verleiht ihm alle seine Schattierungen der Sch\u00f6nheit und macht es zum Beherrscher und Besitzer seiner G\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer.<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter \u2013 anerkenne den gro\u00dfen Schatz des Lebens meines FIAT in dir, das dich, w\u00e4hrend Esdich besitzt, zur Besitzerin all dessen machen will, das Ihm geh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 27. Februar 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-44656","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44656\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}