{"id":44873,"date":"2026-08-05T21:00:18","date_gmt":"2026-08-05T19:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-verklaerung-des-herrn-a-mt-17-1-9\/"},"modified":"2026-08-05T22:43:00","modified_gmt":"2026-08-05T20:43:00","slug":"fest-der-verklaerung-des-herrn-a-mt-171-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-verklaerung-des-herrn-a-mt-171-9\/","title":{"rendered":"Fest der Verkl\u00e4rung des Herrn- A (Mt 17, 1-9)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und f\u00fchrte sie auf einen hohen Berg. 2Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend wei\u00df wie das Licht.<br \/>\n3Da erschienen pl\u00f6tzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. 4Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr Elija.<br \/>\n5Noch w\u00e4hrend er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr h\u00f6ren. 6Als die J\u00fcnger das h\u00f6rten, bekamen sie gro\u00dfe Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.<br \/>\n7Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! 8Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.<br \/>\n9W\u00e4hrend sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erz\u00e4hlt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9d31;\">\u201cDas ist mein geliebter Sohn\u201d (Mt 17, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wundere dich nicht. Meinem Willen ist alles m\u00f6glich. Die wahre Liebe beginnt, wenn sie vollkommen ist, bei sich selbst. Das wahre Vorbild ist die Heiligste Dreifaltigkeit.<br \/>\nMein Himmlischer Vater liebte sich selbst und zeugte in seiner Liebe seinen Sohn, also liebte Er sich selbst in seinem Sohn. Ich, sein Sohn, liebte Mich selbst im Vater, und aus dieser Liebe ging der Heilige Geist hervor.<br \/>\nIn dieser Liebe zu sich selbst zeugte der Himmlische Vater eine einzige Liebe, eine einzige Macht und Heiligkeit usw. Dies legte die unzertrennliche Einheit der Drei G\u00f6ttlichen Personen fest.<br \/>\nAuch als Wir die Sch\u00f6pfung schufen, liebten Wir Uns selbst. So liebten Wir Uns selbst, als Wir den Himmel ausbreiteten und die Sonne schufen. Es war die Liebe zu Uns selbst, die Uns dr\u00e4ngte, so viele Dinge zu erschaffen, die Unser w\u00fcrdig und unzertrennlich von Uns waren.<br \/>\nAls Wir den Menschen erschufen, war die Liebe zu Uns selbst noch intensiver, und indem Wir Uns selbst in ihm liebten, reproduzierte unsere Liebe unser Leben und die \u00c4hnlichkeit mit Uns auf dem Grunde seiner Seele.<br \/>\nMan kann nicht geben, was man nicht hat, und da unsere Liebe vollkommen war, konnten Wir, die Wir Uns selbst liebten, Uns nicht von dem trennen, was aus Uns hervorging.<br \/>\nWenn jetzt unser Wille m\u00f6chte, dass der Mensch in Ihm lebe, damit Er sein Reich in ihm errichten kann, liebt Er sich [dabei] selbst. Indem Er sich selbst liebt, will Er das geben, was Er besitzt.<br \/>\nEr ist erst dann zufrieden, wenn Er die Wiederholung unseres Lebens heranbildet, wenn Er in den menschlichen Akten wirkt und sie triumphierend und siegreich zu unserer h\u00f6chsten Glorie und Ehre in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df tr\u00e4gt, damit Wir unser Leben in seinem Wirken in der Seele erkennen, die in seinem Willen lebt.<br \/>\nDies genau bedeutet es, sich in dem, was man tun und hervorbringen will, selbst zu lieben: Sich selbst zu geben, um ein anderes Wesen bilden zu k\u00f6nnen, das einem \u00e4hnlich ist.<br \/>\nUnser Wille ist jener, der unser Leben fruchtbar macht und auss\u00e4t. Wo Er disponierte Seelen findet, liebt Er sich selbst und befruchtet sie mit seiner Liebe und s\u00e4t in ihnen seine g\u00f6ttlichen Akte aus, die in ihrer Gesamtheit das gro\u00dfe Wunder des Lebens Gottes in der Seele bilden.<br \/>\nBleibe daher in der Gewalt meines Willens und lass Ihn aus dir machen, was Er m\u00f6chte, dann werden Wir beide gl\u00fccklich sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 19. Oktober 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc9d31;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch kam auf die Erde, um alles mit meiner Liebe zuzudecken, die \u00dcbel selbst zu ertr\u00e4nken und alles mit meiner Liebe zu verbrennen. Aus Gerechtigkeit wollte Ich f\u00fcr meinen Vater Wiedergutmachung leisten, weil es gerecht war, dass Er in seiner Ehre, in der Glorie, in der Liebe und Dankbarkeit wiederhergestellt werde, die alle Ihm schuldeten.<br \/>\nMeine Liebe gab sich also nicht zufrieden: sie f\u00fcllt die leeren Stellen seiner Glorie und seiner Ehre aus und geht so weit, dass sie mit[tels] der Liebe, der Gottheit f\u00fcr die Erschaffung des Himmels, der Sonne, des Windes, Meeres, der bl\u00fchenden Erde und alles \u00dcbrigen vergilt.<br \/>\nF\u00fcr dies hatte sich der Mensch nicht einmal mit einem \u201aDankesch\u00f6n\u2018 f\u00fcr die empfangenen G\u00fcter erkenntlich gezeigt. Somit war er der wahre R\u00e4uber, der Undankbare, der Usurpator unserer Wohltaten.<br \/>\nMeine Liebe lief und eilte dahin, um die abgrundtiefe Entfernung zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf auszuf\u00fcllen. Sie bezahlte mit der Liebe meinem Himmlischen Vater und kaufte auf dem Wege der Liebe alle Menschengeschlechter zur\u00fcck, um ihnen von neuem das Leben meines Willens zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nMeine Liebe hatte schon so viele Leben von meinem Willen gebildet, um die Erl\u00f6sung des Menschen zu bewerkstelligen. Wenn meine Liebe &#8218;bezahlt&#8216;, dann ist ihr Wert so gro\u00df, dass sie f\u00fcr alle bezahlen und das zur\u00fcckerwerben kann, was sie will.<br \/>\nSo bist du bereits von meiner Liebe erkauft. Lass also zu, dass sie sich an dir erfreut und dich besitzt.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 25. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9d31;\">\u201e\u2026 An dem ich Gefallen gefunden habe\u201c (Mt 17, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditiere weiter \u00fcber die Leiden meines leidenschaftlich liebenden Jesus, und als ich seinen letzten Atemzug betrachtete, vernahm ich in der Tiefe meines Herzens: \u201aVater, in deine H\u00e4nde empfehle Ich meinen Geist.\u2019<br \/>\nDies war die erhabenste Lehre f\u00fcr mich, die volle Hingabe in seine Vaterarme, und es rief mein ganzes Wesen in seine H\u00e4nde zur\u00fcck. Als mein Geist in so vielen Erw\u00e4-gungen versunken war, besuchte Jesus, der Schmerzensmann, meine kleine Seele und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Leben hier unten endete, wie es begonnen hatte. Vom ersten Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an war dies mein fortgesetzter Akt, dass Ich Mich sozusagen in jedem Augenblick in die H\u00e4nde meines Himmlischen Vaters begab: dies war die sch\u00f6nste Huldigung seitens seines Sohnes, die tiefste Anbetung, das heroischste und vollst\u00e4ndigste Opfer, die intensivste Liebe, die Ich Ihm als sein Sohn erwies.<br \/>\nMeine volle Hingabe in seine H\u00e4nde verlieh meiner Menschheit eine kr\u00e4ftige und gebieterische Stimme, die alles verlangte. Und Ich erlangte alles, was Ich w\u00fcnschte, da mein Himmlischer Vater seinem Sohn, der sich ganz seinen Armen \u00fcberlassen hatte, nichts verweigern konnte.<br \/>\nMeine Hingabe in jedem Augenblick war Ihm der wohlgef\u00e4lligste Akt, sodass Ich den letzten Atemzug meines Lebens mit den Worten kr\u00f6nen wollte: \u201aVater, in deine H\u00e4nde empfehle Ich meinen Geist.\u2019<br \/>\nDie Hingabe ist die gr\u00f6\u00dfte Tugend und verpflichtet Gott, sich um den zu k\u00fcmmern, der sich seinen Armen hingegeben hat. Die Hingabe spricht zu Gott: \u201aIch will nichts von mir selbst wissen, dieses mein Leben geh\u00f6rt Dir, nicht mir, und Deines geh\u00f6rt mir.\u2019<br \/>\nWenn du daher alles erlangen und Mich in Wahrheit lieben willst, lebe ganz hingegeben in meinen Armen und lass Mich das Echo meiner Worte in jedem Augenblick h\u00f6ren: \u201aIn deine H\u00e4nde gebe ich mich ganz hin\u2018, dann werde Ich dich wie meine teuerste Tochter in meinen Armen tragen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 23. April 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc9d31;\">\u201cAuf ihn sollt ihr h\u00f6ren\u201d (Mt 17, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, als seiner Tochter gegen\u00fcber versp\u00fcre Ich den liebenden Wunsch, dass die Tochter seine Geheimnisse kennt. Wenn Ich das nicht [so] oft t\u00e4te, w\u00fcrden Mich die riesigen Wellen der Liebe ertr\u00e4nken, die Mir entstr\u00f6men; daher sind diese Belehrungen \u00fcber meinen Willen an dich f\u00fcr Mich wie eine Erquickung, Erleichterung und ein Balsam, der meine Flammen lindert, um nicht von meiner Liebe ertr\u00e4nkt und verbrannt zu werden.<br \/>\nIch bin Jesus, Ich bin ganz Liebe, und offenbare meine gr\u00f6\u00dfte Liebe, wenn Ich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen rede. Doch wei\u00dft du, warum? Wenn Ich \u00fcber Ihn spre-che, wird die Essenz unseres Lebens offenbart, und mein Fiat bilokiert sich in meinem Wort und wiederholt unser Leben unter den Menschen.<br \/>\nF\u00fcr Uns gibt es weder eine gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit, noch k\u00f6nnen Wir unsere \u00fcbergro\u00dfe Liebe in [gr\u00f6\u00dferer] F\u00fclle ausgie\u00dfen, als wenn sich unser Leben bilokiert, um sich [der Seele] zu schenken, sich in ihr niederlassen, und die Seele zu unserem Zentrum wird, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist.<br \/>\nWir erwerben somit ein weiteres Reich unserer Liebe und unseres Willens. So ist unser Sch\u00f6pfungswerk nicht abgeschlossen, sondern geht weiter: nicht indem Wir neue Himmel und Sonnen im Universum schaffen, nein, nein.<br \/>\nUnser G\u00f6ttliches Fiat hat sich vielmehr vorbehalten, die Sch\u00f6pfung kraft seiner kreativen Macht fortzusetzen, die unser g\u00f6ttliches Leben unter den Gesch\u00f6pfen durch das Aussprechen ihres Fiat erschafft, vervielf\u00e4ltigt und wiederholt.<br \/>\nEine sch\u00f6nere Weiterf\u00fchrung der Sch\u00f6pfung kann es nicht geben; achte daher auf Mich und h\u00f6re Mir zu. Unsere H\u00f6chste Majest\u00e4t hat von Ewigkeit her (ab aeterno) alle Wahrheiten \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen festgesetzt, die Sie offenbaren m\u00f6chte.<br \/>\nSie sind wie viele K\u00f6niginnen in unserem G\u00f6ttlichen Wesen und warten mit unbesiegbarer Liebe darauf, ihren Weg zur Erde anzutreten, um als K\u00f6niginnen den Menschen den gro\u00dfen Schatz dieser Kenntnisse \u00fcber unser Fiat zu bringen, die als Lehrer die Seelen je nach den verk\u00fcndeten Wahrheiten heranbilden sollen.<br \/>\nDiese K\u00f6niginnen meiner Wahrheiten werden ihnen den ersten Kuss des Lebens meines Fiat geben. Mit umwandelnder Kraft ausgestattet, werden sie die Seelen, die ihnen zuh\u00f6ren, in die Wahrheiten selbst umwandeln, werden bei ihnen bleiben und auf ihre Bed\u00fcrfnisse achten, um ihnen zu helfen und sie zu lehren.<br \/>\nWir werden f\u00fcr diese Seelen voller Liebe bereit sein, ihnen das Erbetene zu gew\u00e4hren, wenn sie diese Wahrheiten nur anh\u00f6ren und sich von ihnen f\u00fchren und leiten lassen.<br \/>\nNun haben Wir noch nicht alle Wahrheiten \u00fcber unseren Willen aus Uns hervorgebracht. Die Verbleibenden warten mit Sehnsucht darauf, aus unserer Gottheit herauszutreten, um ihre Aufgabe zu erf\u00fcllen und Tr\u00e4ger des Gutes und Umwandler in jenes Gut zu sein, das sie besitzen.<br \/>\nWenn alle Wahrheiten, die Wir zu verk\u00fcndigen beschlossen haben, geoffenbart wurden, werden diese edlen K\u00f6niginnen alle zusammen unser G\u00f6ttliches Sein best\u00fcrmen, Uns wie eine unbesiegbare Armee mit unseren eigenen Waffen schlagen und den Triumph des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens auf Erden erlangen.<br \/>\nWir werden ihnen nicht widerstehen k\u00f6nnen, und mit Gott werden sie zugleich auch die Gesch\u00f6pfe besiegen. Ich spreche also noch immer, weil noch nicht alle K\u00f6niginnen aus unserer Gottheit zur Erf\u00fcllung ihrer Aufgabe hervorgetreten sind.<br \/>\nDiese Lehren \u00fcber meinen Willen sind die Fortsetzung der Sch\u00f6pfung durch das Fiat, welches das Universum erschuf. Und wie damals die Sch\u00f6pfung des Kosmos die Vorbereitung auf die Erschaffung des Menschen war, so ist heute meine Rede \u00fcber mein Fiat nichts anderes als die Fortsetzung der Sch\u00f6pfung, um die Pracht und W\u00fcrde f\u00fcr mein Reich vorzubereiten und f\u00fcr jene, die es besitzen werden.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lass dir nichts entgehen, sonst w\u00fcrdest du einen Akt meines Willens unterdr\u00fccken und Mich zwingen, meine Lehren zu wiederholen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 24. Juli 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc9d31;\">&#8212;&#8212;-<strong>&#8211;<\/strong>&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin unter den ewigen Wellen des G\u00f6ttlichen Willens, der sich den Gesch\u00f6pfen stets schenken will, doch will Er, dass auch die Seele dies w\u00fcnscht. Der G\u00f6ttliche Wille m\u00f6chte kein Eindringling sein, der in die Seele eingeht, ohne dass diese es wei\u00df, sondern will gesucht werden und ihr seinen Kuss der Liebe geben.<br \/>\nDann will Er als mit Gaben beladener Triumphator in die Seele eintreten und sie mit ihnen anf\u00fcllen. Als ich dar\u00fcber nachdachte, sagte mein guter Jesus, voll Verlan-gen, seine Geheimnisse der Seele anzuvertrauen, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Wille m\u00f6chte geben, doch will Er in der Seele die rechte Disposition vorfinden, damit Er seine Gaben niederlegen kann. Die Dispositi-on ist [f\u00fcr Mich] wie die Erde f\u00fcr den Landwirt.<br \/>\nH\u00e4tte er auch noch so viele Samen, aber keinen Boden f\u00fcr die Aussaat seiner Samen, k\u00f6nnte er nie auss\u00e4en. Oder w\u00e4re die Erde vernunftbegabt und nicht bereit, seine Samen aufzunehmen, so w\u00e4re es f\u00fcr den armen Bauern, als w\u00fcrde sie ihm die Samen, mit denen er sie bereichern m\u00f6chte, ins Gesicht zur\u00fcckschleudern.<br \/>\nSo ist mein Wille: Er m\u00f6chte geben, doch wenn die Seele nicht bereitet ist, f\u00e4nde Er keinen Platz, um seine Gaben zu hinterlegen, sondern es w\u00e4re f\u00fcr Ihn so, als w\u00fcrde man sie Ihm zu seinem gr\u00f6\u00dften Kummer ins Gesicht zur\u00fcckschleudern.<br \/>\nWenn Er zur Seele sprechen wollte, w\u00e4re sie taub f\u00fcr Ihn, und Er k\u00f6nnte sich nicht Geh\u00f6r verschaffen. So bereitet die Disposition die Seele vor, \u00f6ffnet die Tore Gottes, verleiht das Geh\u00f6r und bringt sie in Verbindung.<br \/>\nMein Wille und die Seele verst\u00e4ndigen sich zuerst dar\u00fcber, was mein Wille geben m\u00f6chte, auf eine Art, dass die Seele das liebt und ersehnt, was sie empfangen soll. Ist sie aber nicht disponiert, dann geben Wir nichts, denn Wir wollen unsere Gaben nicht der Nutzlosigkeit aussetzen.<br \/>\nDie Disposition aber n\u00fctzt wie die Erde dem Bauern, die sich allem zur Verf\u00fcgung stellt, was er tun will: sie l\u00e4sst sich bearbeiten, harken und die Furchen ziehen, um die Saat in Sicherheit zu bringen, mit der er sie f\u00fcllen will.<br \/>\nSo macht es auch unser H\u00f6chstes Sein: Finden Wir die Seele disponiert vor, dann tun Wir unsere Werke. Wir bereiten die Seele und l\u00e4utern sie mit unseren sch\u00f6pferi-schen H\u00e4nden. Wir bereiten den Platz f\u00fcr unsere Gaben und die Gestaltung unserer sch\u00f6nsten Werke.<br \/>\nIst sie hingegen nicht disponiert, dann k\u00f6nnen Wir trotz all unserer Macht nichts tun, weil ihr Inneres voller Steine, Dornen und niedriger Leidenschaften ist, und da sie nicht disponiert ist, l\u00e4sst sie nicht willig zu, dass Wir diese [Hindernisse] aus ihr entfernen.<br \/>\nWie viel Heiligkeit l\u00f6st sich wegen fehlender Disposition in Rauch auf! Umso mehr, als die schlecht disponierte Seele nicht f\u00fcr das Leben in unserem Willen geeignet ist, ja es scheint, dass Er nicht f\u00fcr sie passt: seine Heiligkeit \u00fcberw\u00e4ltigt sie, seine Reinheit besch\u00e4mt sie, sein Licht blendet sie.<br \/>\nWenn sie aber disponiert ist, wirft sie sich in seine Arme und l\u00e4sst an sich tun, was Wir an ihr tun wollen. Sie ist sogar wie ein kleines Kind und bleibt mit solcher Liebe bei Uns, dass es Uns entz\u00fcckt.<br \/>\nUnd was tut unser Wille? Er l\u00e4sst seine g\u00f6ttliche Bewegung [in ihr] str\u00f6men, und mit dieser g\u00f6ttlichen Bewegung findet die Seele all unsere Werke im Akt: sie k\u00fcsst und umarmt sie und umh\u00fcllt sie mit ihrer kleinen Liebe.<br \/>\nSie findet meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt im Akt und m\u00f6chte mit ihrer Liebe empfangen und mit Mir wiedergeboren werden. Und Ich lasse sie dies nicht nur tun, sondern es ist Mir so wohlgef\u00e4llig, dass Ich Mich f\u00fcr meine Geburt auf Erden entsch\u00e4digt f\u00fchle, weil Ich eine Seele finde, die zugleich mit Mir wieder geboren wird.<br \/>\nDoch die Seele geht noch weiter: die g\u00f6ttliche Bewegung, die sie besitzt, l\u00e4sst sie \u00fcberall hineilen, und sie findet alles, was meine Menschheit wie ein wehrhaftes Heer bereitgestellt hat: meine Tr\u00e4nen, Worte und Gebete, meine Schritte und meine Leiden. Alles ergreift sie, k\u00fcsst sie und betet es an. Es gibt nichts, was Ich getan habe, das sie nicht mit ihrer Liebe erf\u00fcllt.<br \/>\nUnd was tut sie dann? Sie macht sich alles zu Eigen und schlie\u00dft mit kindlicher Art und Anmut alles in ihren Scho\u00df ein, erhebt sich in die H\u00f6he, kommt vor unsere Gottheit, stellt alles um Uns herum der Reihe nach auf und spricht mit liebendem Nachdruck zu Uns: \u201aAnbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t, wie viele sch\u00f6ne Werke bringe ich Euch!<br \/>\nAlles geh\u00f6rt mir, und alles bringe ich Euch, damit alle Euch lieben, anbeten, verherrlichen und Euch f\u00fcr die so gro\u00dfe Liebe vergelten, die Ihr f\u00fcr mich und f\u00fcr alle habt.\u2019 Diese g\u00f6ttliche Bewegung, die mein Wille in die Seele legt, die in Ihm lebt, ist das neue Leben, das sie empf\u00e4ngt.<br \/>\nMit dieser Bewegung hat sie das Recht \u00fcber alles: was Uns geh\u00f6rt, geh\u00f6rt ihr, daher kann sie Uns alles geben. O, wie viele \u00dcberraschungen bereitet sie Uns und kann Uns stets etwas geben! Mit dieser g\u00f6ttlichen Bewegung vermag sie \u00fcberall hin zu eilen.<br \/>\nBald bringt sie Uns die Sch\u00f6pfung, um Uns zu lieben, wie Wir sie in allen geschaffenen Dingen geliebt haben, bald bringt sie Uns alle Menschen, um Uns im Namen aller und mit allen zu lie-ben, bald bringt sie Uns alles, was Ich auf Erden tat, um Uns zu sagen: \u201aIch liebe Euch, wie Ihr mich geliebt habt\u2018.<br \/>\nSie h\u00e4lt nie inne und kann scheinbar nicht sein, ohne Uns neue Liebes\u00fcberraschungen zu bereiten und m\u00f6chte stets sagen k\u00f6nnen: \u201aIch liebe Ihn, ich liebe Ihn immer-dar.\u2019 Und Wir nennen sie unsere Freude, unser immerw\u00e4hrendes Gl\u00fcck, denn es gibt keine sch\u00f6nere Freude f\u00fcr Uns als die st\u00e4ndige Liebe des Gesch\u00f6pfes.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass ein in unserem Willen vollbrachter Akt gl\u00e4nzender ist als die Sonne, die beim Aufgang mit ihrem Licht die ganze Erde erf\u00fcllt: das Meer, die Quellen, nicht einmal der kleinste Grashalm wird beiseitegelassen, alles wird mit Licht erf\u00fcllt.<br \/>\nSo str\u00f6mt ein in meinem Willen getaner Akt, erforscht und erf\u00fcllt alles und bildet seinen Mantel aus strahlendstem Silber au\u00dfer- und innerhalb der Seelen. Dann tr\u00e4gt er sie mit diesen Perlen geziert, vor unsere anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t und bewirkt, dass unser eigener Wille Uns mit Stimmen aus Licht und mit einer Liebe bittet, die f\u00fcr alle spricht.<br \/>\nMit s\u00fc\u00dfem Entz\u00fccken f\u00fcr unsere g\u00f6ttlichen Augen, l\u00e4sst er Uns alle Gesch\u00f6pfe mit dem Mantel unseres g\u00f6ttlichen Lichtes bekleidet sehen, und Wir selbst lobpreisen die Macht unseres FIAT, die es versteht, kraft seines Lichtes das menschliche Elend zuzudecken und es sogar in Licht zu verwandeln. Einem Akt von Ihm wird nichts verweigert, denn er hat die Macht, Uns alles zu geben und f\u00fcr alles aufzukommen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 26. November 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-44873","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44873\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}