{"id":45217,"date":"2026-08-22T12:00:01","date_gmt":"2026-08-22T10:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/21-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1613-20\/"},"modified":"2026-08-22T19:12:23","modified_gmt":"2026-08-22T17:12:23","slug":"21-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1613-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/21-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1613-20\/","title":{"rendered":"21. Sonntag im Jahreskreis \u2013 A \u2013 (Mt 16,13-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->13In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von C\u00e4sarea Philippi kam, fragte er seine J\u00fcnger: F\u00fcr wen halten die Leute den Menschensohn? 14Sie sagten: Die einen f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr Elija, wieder andere f\u00fcr Jeremia oder sonst einen Propheten. 15Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich? 16Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! 17Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die M\u00e4chte der Unterwelt werden sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen. 19Ich werde dir die Schl\u00fcssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden l\u00f6sen wirst, das wird auch im Himmel gel\u00f6st sein. 20Dann befahl er den J\u00fcngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eF\u00fcr wen halten die Leute den Menschensohn?\u201c (Mt 16, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, dir scheint es, als h\u00e4tte Ich dich verlassen, aber f\u00fchltest du nicht mein Leben in dir? Mein Wille hat dich nicht verlassen, sondern sein Leben stand in dir in voller Bl\u00fcte, da Er niemanden verl\u00e4sst, nicht einmal die Verdammten in der H\u00f6lle.<br \/>\nVielmehr erf\u00fcllt Er dort seine unerbittliche und unvers\u00f6hnliche Gerechtigkeit, denn in der H\u00f6lle gibt es keine Vers\u00f6hnung, sondern Er stellt ihre Qual dar. Es ist gerecht, dass die Seelen, die Ihn nicht aufnehmen wollten, um geliebt, beseligt und verherrlicht zu werden, Ihn als Qual erfahren.<br \/>\nDaher verl\u00e4sst mein Wille niemanden, weder den Himmel, noch die Erde, noch die H\u00f6lle. Er bewahrt alles in sich, h\u00e4lt es wie in der eigenen Hand. Niemand kann Ihm entrinnen, weder der Mensch, noch das Feuer, noch das Wasser, noch der Wind, noch die Sonne.<br \/>\n\u00dcberall \u00fcbt Er seine Macht aus und breitet sein Leben aus, alles beherrschend und dominierend. Wenn Er nichts verl\u00e4sst und alles erf\u00fcllt, wie k\u00f6nnte Er je seine erstgeborene Tochter verlassen, in der seine Liebe, sein Leben, sein Reich konzentriert ist?<br \/>\nDenn wenn sich mein G\u00f6ttlicher Wille auch \u00fcberall ausbreitet und alles beherrscht, macht Er sich doch, wenn das Gesch\u00f6pf Ihn liebt, ganz zu Liebe und schenkt seine Liebe. Wenn die Seele Ihn als Leben will, schafft Er sein g\u00f6ttliches Leben in ihr, wenn sie Ihn regieren lassen will, bildet Er sein Reich.<br \/>\nEr entfaltet seine Akte je nach der Disposition der Seelen. Er besitzt die wiederherstellende Kraft und stellt das g\u00f6ttliche Leben, die Heiligkeit, den Frieden, die Vers\u00f6hnung und die Seligkeit wieder her, Er regeneriert seine Sch\u00f6nheit und Gnade.<br \/>\nEr vermag alles zu tun, gibt sich allen, breitet sich \u00fcberall aus\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 21; 13. M\u00e4rz 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel\u201c (Mt 16,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Siehe, meine Tochter, dies ist der Grund, warum Wir in unserer Liebe das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis empfinden, dass die Gesch\u00f6pfe Uns und unsere Werke erkennen. Wenn sie Uns nicht kennen, bleiben Wir wie getrennt von ihnen, w\u00e4hrend Wir doch in ihnen und au\u00dferhalb von ihnen leben.<br \/>\nW\u00e4hrend Wir \u00fcber alles am Laufenden sind, was sie tun und denken und sie in all ihren Akten lieben, so lieben Uns die Gesch\u00f6pfe nicht nur nicht, sondern erkennen Uns nicht einmal.<br \/>\nWelch ein Schmerz! Wenn sie Uns nicht erkennen, kommt keine Liebe auf; und wenn die Liebe fehlt, haben Wir weder einen Ort, auf den Wir unsere Werke st\u00fctzen k\u00f6nnen, noch findet unsere Liebe einen Zufluchtsort, wo sie sich Erleichterung verschaffen und bergen kann: alles bleibt wie in der Schwebe.<br \/>\nDaher wollen Wir in unseren Werken das gesch\u00f6pfliche &#8218;Ich liebe Dich&#8216; vorfinden, das Wir mit unserer Macht bewaffnen und somit unsere gr\u00f6\u00dften Werke darauf abst\u00fctzen k\u00f6nnen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich sind Wir, wenn Wir das kleine &#8218;Ich liebe Dich&#8216; der Seele als St\u00fctze f\u00fcr unsere Werke finden! Es schmerzt Uns, wenn Wir wirken und keinen Platz finden, wo Wir unsere Werke aufst\u00fctzen k\u00f6nnen: es scheint, als fehle Uns das Leben unserer Liebe.<br \/>\nUnsere t\u00e4tige Liebe wird unterdr\u00fcckt und abgew\u00fcrgt: Wir k\u00f6nnten wirken und wirken doch nicht, blo\u00df weil das undankbare Gesch\u00f6pf Uns weder erkennt noch liebt!<br \/>\nDa nun all unsere Werke auf das Wohl der Gesch\u00f6pfe ausgerichtet sind, so binden sie Uns \u2013 weil Wir nicht geben k\u00f6nnen, da bei mangelnder Liebe und Erkenntnis der Platz fehlt, wo Wir unsere Werke hinlegen k\u00f6nnten \u2013 die H\u00e4nde und verurteilen Uns zur Unt\u00e4tigkeit.<br \/>\nWozu sollten Wir \u00fcbrigens arbeiten, wenn Wir niemanden finden, der die Werke annehmen will? Du musst daher wissen, dass Wir, bevor Wir t\u00e4tig werden, nach jemandem ausschauen, der die Werke erkennen, empfangen und lieben soll, und erst dann wirken Wir.<br \/>\nMeine Menschheit selbst verrichtete keinen Akt, wenn sie nicht zuvor jemanden gefunden h\u00e4tte, den sie lieben und dem sie diesen Akt geben k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd h\u00e4tte Ich auch damals niemanden gefunden, der den Akt annahm, so schaute Ich alle Jahrhunderte und richtete meinen Akt auf jene hin, die ihn lieben, erkennen und annehmen w\u00fcrden.<br \/>\nSo weinte Ich als neugeborenes Kind Tr\u00e4nen: und diese meine Tr\u00e4nen waren auf jene Seelen gerichtet, die \u00fcber ihre S\u00fcnden Reue empfinden, sich \u00fcber sie betr\u00fcben und sich reinwaschen wollten, um das Leben der Gnade wiederzugewinnen.<br \/>\nIch wanderte dahin, und meine Schritte waren schon auf diejenigen gerichtet, die den Weg des Guten gehen sollten, um sie auf ihrem Weg zu st\u00e4rken und zu f\u00fchren.<br \/>\nEs gab kein Werk, das Ich verrichtete, kein Wort das Ich sprach, keine Leiden die Ich erlitt, in denen Ich nicht die Werke der Gesch\u00f6pfe als St\u00fctze f\u00fcr die meinen suchte: mein Wort wollte sich auf ihre Worte st\u00fctzen, meine Leiden suchten die St\u00fctze in ihren Leiden, um das Gut zu schenken, das in meinen Akten enthalten war. Es war meine Leidenschaft der Liebe, die Mich dazu brachte, nichts anderes zu tun, als was f\u00fcr meine Kinder n\u00fctzlich sein konnte.<br \/>\nDies ist auch einer der st\u00e4rksten Beweggr\u00fcnde, warum Ich m\u00f6chte, dass man in meinem Willen lebt: weil erst dann alle meine Werke, die Sch\u00f6pfung, die Erl\u00f6sung, ja auch nur ein Seufzer von Mir, den Platz finden, wo sie sich aufst\u00fctzen k\u00f6nnen, um sich zu Werken ihrer Werke, zu Leiden ihrer Leiden, zu Schritten ihrer Schritte, zum Leben ihres Lebens zu machen.<br \/>\nDann wird sich alles, was Ich getan und gelitten habe, in Herrlichkeit und Sieg verwandeln, der alle Feinde verbannen und unter den Menschen wieder die Ordnung, die Harmonie, den Frieden und das himmlische L\u00e4cheln der Himmelsheimat wiederherstellen wird.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 10. April 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin stets in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens, der mir alles gegenw\u00e4rtig macht, um mir zu sagen: \u201aIch habe alles f\u00fcr dich getan, aber Ich will, dass du erkennst, bis zu welchem \u00dcberma\u00df meine Liebe ging.\u2019<br \/>\nAls sich mein Geist verlor, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, der immer als Erster \u00fcber sein FIAT und seine Werke sprechen m\u00f6chte, voll G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wenn Wir verk\u00fcnden, was Wir f\u00fcr die Menschen getan haben, ist dies f\u00fcr Uns wie eine Vergeltung f\u00fcr alles, was Wir gemacht haben: doch wen k\u00f6nnen Wir das erkennen lassen?<br \/>\nDie in unserem Willen lebende Seele! Mein Wille schenkt ihr die Fassungskraft, dass sie Uns verstehe, das Geh\u00f6r, dass sie Uns anh\u00f6rt, und Er wandelt den menschlichen Willen um, damit er w\u00fcnscht, was Wir ihm geben wollen.<br \/>\nWir geben nie, wenn die Seele das, was Wir geben wollen, nicht empfangen m\u00f6chte und nicht kennt. Du siehst also, in welch leidvolle Lage die Menschen Uns bringen, wenn sie nicht in unserem Willen leben.<br \/>\nSie machen Uns zum stummen Gott, und Wir k\u00f6nnen ihnen nicht zeigen, wie sehr Wir sie lieben und wie sie Uns lieben sollen. Man kann sagen, dass die Verbindungen zwischen Himmel und Erde unterbrochen sind.<br \/>\nNun sollst du wissen, dass alles als ein Geschenk f\u00fcr die Menschen geschaffen wurde. Jedes geschaffene Ding machten Wir zum \u00dcberbringer der Gabe und der Liebe, mit der Wir diese Gabe ausstatteten.<br \/>\nUnd wei\u00dft du warum? Der Mensch hatte Uns nichts zu geben, [aber] Wir liebten ihn mit h\u00f6chster Liebe und wollten, dass er etwas habe, das er Uns geben konnte \u2013 wenn man n\u00e4mlich nichts zu geben hat, endet die \u00dcbereinstimmung, zerbricht die Freundschaft und stirbt die Liebe.<br \/>\nSo statteten Wir die Menschen mit so vielen unserer Gaben aus, als ob sie ihnen geh\u00f6rten, damit sie Uns etwas schenken konnten. Darum machen Wir die in unserem Willen lebende Seele zur Schatzwalterin der ganzen Sch\u00f6pfung.<br \/>\nWie gro\u00df ist unsere Freude und unser Wohlgefallen, wenn sie von unseren Gaben Gebrauch macht und aus Liebe zu Uns sagt: \u201aSchau, wie sehr ich Dich liebe. Ich schenke Dir aus Liebe die Sonne, und ich liebe Dich mit derselben Liebe, mit der Du mich in der Sonne geliebt hast.<br \/>\nIch erweise Dir die Ehre und Anbetung ihres Lichtes, ihre mannigfachen Wirkungen, um Dich zu lieben, ihren kontinuierlichen Licht-Akt, um mich \u00fcberallhin auszubreiten und mein \u201aIch liebe Dich\u2019 in alles zu legen, was ihr Licht ber\u00fchrt.\u2019<br \/>\nWei\u00dft du, was dann geschieht? Wir sehen das ganze Licht der Sonne und all ihre Wirkungen und alle Orte, an die ihr Licht hinkommt, mit dem \u201aIch liebe Dich\u2019, mit der Anbetung und Huldigung der Seele wie mit Perlen geziert.<br \/>\nJa, mehr noch: die Sonne tr\u00e4gt wie im Triumph die Liebe des Sch\u00f6pfers und des Gesch\u00f6pfs. So f\u00fchlen Wir Uns in der Sonne mit einem einzigen Willen und einer einzigen Liebe vereint.<br \/>\nUnd wenn die Seele sich gedr\u00e4ngt f\u00fchlt, Uns noch mehr zu lieben, sagt sie k\u00fchn zu Uns: \u201aDu siehst, wie sehr ich Dich liebe, doch das gen\u00fcgt mir nicht, ich m\u00f6chte Dich noch mehr lieben, daher trete ich in dein unzug\u00e4ngliches, unermessliches und ewiges Licht ein, das kein Ende hat, und innerhalb dieses Lichtes will ich Dich mit deiner Ewigen Liebe lieben.\u2019<br \/>\nDu kannst unsere Freude nicht begreifen, wenn Wir sehen, dass die Seele Uns nicht nur in unseren Gaben liebt, sondern auch in Uns selbst. Wie besiegt von ihrer Liebe, vergelten Wir ihr, indem Wir die Gabe verdoppeln und begeben Uns in ihre Gewalt, damit Wir geliebt werden, nicht nur so wie Wir in unseren Werken lieben, sondern wie Wir in Uns selbst lieben \u2013 und all dies, um sie zu lieben.<br \/>\nUnd so bedient sich die Seele aller anderen geschaffenen Dingen, um Uns neue Liebes\u00fcberraschungen als Vergeltung f\u00fcr unsere Gaben zu bereiten, um die \u00dcbereinstimmung aufrecht zu erhalten und Uns ihre st\u00e4ndige Liebe zu beteuern.<br \/>\nUnd Wir, die Wir nicht empfangen k\u00f6nnen ohne zu geben, verdoppeln die Gaben. Doch das gr\u00f6\u00dfte Geschenk ist es, wenn Wir sie in den Armen unseres Willens getragen sehen.<br \/>\nWir f\u00fchlen Uns so sehr hingezogen, dass Wir nicht anders k\u00f6nnen, als von unserem H\u00f6chsten Sein zu sprechen. Ihr eine weitere Kenntnis dessen zu er\u00f6ffnen, was Wir sind, ist die gr\u00f6\u00dfte Gabe, die Wir ihr machen k\u00f6nnen \u2013 sie \u00fcbertrifft die ganze Sch\u00f6pfung.<br \/>\nUnsere Werke zu kennen, ist eine Gabe, aber wenn Wir Uns selbst zu erkennen geben, schenken Wir ihr damit unser Leben. Es bedeutet, dass Wir die Seele zu unseren Geheimnissen zulassen, bedeutet, dass sich der Sch\u00f6pfer dem Gesch\u00f6pf anvertraut.<br \/>\nDass die Seelen in unserem Willen leben und Uns lieben, bedeutet Uns alles, umso mehr, als die Liebe zu Uns selbst unsere st\u00e4ndige Nahrung darstellt. Mein Himmlischer Vater zeugt unaufh\u00f6rlich seinen Sohn, da Er liebt. Indem Er Mich zeugt, bildet Er die Speise, die Uns n\u00e4hrt.<br \/>\nIch, sein Sohn, liebe mit seiner eigenen Liebe, und der Heilige Geist geht daraus hervor. Damit bilden Wir eine weitere Speise, um Uns zu n\u00e4hren.<br \/>\nWenn Wir die Sch\u00f6pfung schufen, dann deshalb, weil Wir lieben; und wenn Wir sie mit unserem kreativen und bewahrenden Akt erhalten, so deshalb weil Wir lieben. Diese Liebe dient Uns als Speise.<br \/>\nWenn Wir w\u00fcnschen, dass die Seelen Uns in unseren Werken und in Uns selbst erkennen, dann deshalb, weil Wir geliebt werden wollen, und Uns dieser Liebe bedienen, um Uns zu n\u00e4hren.<br \/>\nWir verachten die Liebe nie; solange es Liebe ist, dient sie Uns und geh\u00f6rt zu Uns. Unsere Liebe wird [nur] dadurch ges\u00e4ttigt, dass sie geliebt wird; und da Wir alles aus Liebe gemacht haben, wollen Wir, dass Himmel und Erde und alle Gesch\u00f6pfe f\u00fcr Uns ganz Liebe seien.<br \/>\nWenn nicht alles Liebe ist, schmerzt Uns das so sehr, dass es Uns ein Delirium bereitet, weil Wir lieben und nicht geliebt werden. Nun, unser Wille ist unser Leben, die Liebe ist die Nahrung.<br \/>\nDu siehst, zu welch hohem, edlem, erhabenem Punkt Wir die Seele erheben m\u00f6chten: sie soll in sich selbst das Leben unseres Willens bilden, der f\u00fcr sie alle Dinge, Umst\u00e4nde, Kreuze, bis hin zur Luft, die sie einatmet, in Liebe verwandelt, um die Seele auf eine Weise zu n\u00e4hren, dass Wir sagen k\u00f6nnen: \u201aDas Leben unseres Willens ist das Deine und das Unsere, und Wir ern\u00e4hren Uns mit derselben Speise.\u2019<br \/>\nDamit sehen Wir, wie die Seele an unserem Abbild und Gleichnis zunimmt; dies stellen unsere wahren Freuden in der Sch\u00f6pfung dar, wenn Wir sagen k\u00f6nnen: \u201aUnsere Kinder sehen Uns \u00e4hnlich.\u2019<br \/>\nWie sehr m\u00fcsste sich auch die Seele dar\u00fcber freuen, sagen zu k\u00f6nnen: \u201aIch bin meinem Himmlischen Vater \u00e4hnlich.\u2019 Daher w\u00fcnsche Ich, dass die Menschen in meinem Willen leben, da Ich will, dass meine Kinder Mir \u00e4hnlichsehen.<br \/>\nWenn diese Kinder nicht in meinem Willen zu Mir zur\u00fcckkehren, sind Wir in der Lage eines armen Vaters. Dieser Mann ist adelig und besitzt viel Wissen, dass er alle belehren k\u00f6nnte, er ist reich und mit G\u00fcte und seltener Sch\u00f6nheit ausgestattet.<br \/>\nSeine S\u00f6hne hingegen sehen ihm \u00fcberhaupt nicht \u00e4hnlich, sondern sind vom Adel ihres Vaters degeneriert und sind so arm, debil, h\u00e4sslich und schmutzig, dass es Abscheu erregt. Der arme Vater f\u00fchlt sich in seinen S\u00f6hnen entehrt, ja er blickt sie an und erkennt sie fast nicht.<br \/>\nUnd wenn er merkt, dass sie blind, lahm, krank sieht und sie letztendlich nicht einmal ihren eigenen Vater erkennen, stellen diese Kinder einen Schmerz f\u00fcr den Vater dar. So sind Wir. Wer nicht in unserem Willen lebt, entehrt Uns und wird zu unserem Leid.<br \/>\nWie k\u00f6nnen sie Uns \u00e4hnlich sein, wenn unser Wille nicht der ihre ist? Unser Wille ern\u00e4hrt unsere Kinder mit unserer eigenen Speise. Wenn die Seelen diese essen, bildet sie in ihnen unsere Heiligkeit.<br \/>\nDie Seelen werden mit unserer Sch\u00f6nheit geschm\u00fcckt und erwerben eine gro\u00dfe Kenntnis ihres Vaters. In der Tat, unser FIAT spricht mit seinem Licht zu ihnen und teilt ihnen so viel \u00fcber ihren Vater mit, bis sie sich so sehr in Ihn verlieben, dass sie nicht mehr ohne Ihn sein k\u00f6nnen: und dies bringt die \u00c4hnlichkeit hervor.<br \/>\nTochter, ohne meinen Willen ist niemand da, der sie n\u00e4hrt oder unterweist, niemand, der sie heranbildet oder als Kinder aufzieht, die Uns \u00e4hnlichsehen.<br \/>\nStattdessen verlassen sie unser Haus und wissen weder, was Wir tun, noch wer Wir sind, noch wie sehr Wir sie lieben, noch was sie tun m\u00fcssen, um Uns \u00e4hnlich zu sein, somit sind sie weit entfernt von unserer \u00c4hnlichkeit.<br \/>\nWie k\u00f6nnen Wir einander \u00e4hnlichsehen, wenn sie Uns nicht kennen und ihnen niemand von unserem G\u00f6ttlichen Wesen erz\u00e4hlt?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 18. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDu bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die M\u00e4chte der Unterwelt werden sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen\u201c (Mt 16, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen lie\u00df sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus vereint mit dem Heiligen Vater sehen, und Er schien ihm zu sagen: \u201eDie bis jetzt durchgemachten Leiden sind nichts anderes als all das, was Ich vom Beginn meiner Passion bis zur Verurteilung zum Tode ertragen habe. Mein lieber Sohn, dir bleibt nichts anderes als das Kreuz nach Kalvaria zu tragen.\u201c<br \/>\nAls Er dies sagte, schien der gebenedeite Jesus das Kreuz zu nehmen und auf die Schultern des Heiligen Vaters zu legen, und Er selbst half ihm, es zu tragen. W\u00e4hrend Er dies tat, f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Kirche scheint zu sterben, besonders im Hinblick auf die sozialen Bedingungen, die mit gespannter Sehnsucht auf die Ausrufung ihres Todes warten. Doch, Mut, mein teurer Sohn; nachdem du den Gipfel des Berges erreicht hast, und das Kreuz aufgerichtet ist, werden alle ersch\u00fcttert sein, und die Kirche wird das Aussehen einer Sterbenden verlieren und ihre volle Kraft wiedererlangen. Das Kreuz alleine ist das Mittel dazu.<br \/>\nWie das Kreuz alleine das einzige Mittel war, den Leerraum zu f\u00fcllen, welches die S\u00fcnde verursacht hatte, und den Abgrund unendlicher Entfernung zu vereinigen, der zwischen Gott und dem Menschen existierte, so wird in diesen Zeiten alleine das Kreuz die Stirne meiner Kirche sich mit Mut und Glanz erheben lassen, dass es die Feinde verwirrt und in die Flucht schl\u00e4gt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. September 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin in meinem gewohnten Zustand, dachte ich \u00fcber den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen nach und sagte zu mir: \u201eAlle Kinder der Kirche sind Glieder des mystischen Leibes, dessen Haupt Jesus ist. Welchen Platz werden jene Seelen in diesem mystischen Leib einnehmen, die den Willen Gottes tun?\u201d<br \/>\nUnd Jesus, stets g\u00fctig, sagte zu mir, als Er kam: \u201eMeine Tochter, die Kirche ist mein mystischer Leib, von dem Ich mich r\u00fchme, das Haupt zu sein; doch um in diesen mystischen Leib eintreten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Glieder zu angemessener Gestalt heranwachsen, ansonsten w\u00fcrden sie meinen K\u00f6rper verunstalten.<br \/>\nDoch, ach, wie viele haben nicht nur keine passenden Proportionen, sondern sind faulig und verwundet, sodass sie meinem Haupt und den anderen gesunden Gliedern Ekel bereiten!<br \/>\nNun, die Seelen, die in meinem Wollen leben oder leben werden, werden f\u00fcr den Leib meiner Kirche wie die Haut f\u00fcr den K\u00f6rper sein. Der K\u00f6rper hat eine innere und \u00e4u\u00dfere Haut, und da in der Haut der Kreislauf des Blutes ist, der dem ganzen K\u00f6rper Leben gibt, ist es diese Zirkulation, durch welche die Glieder die richtige Statur erlangen.<br \/>\nG\u00e4be es keine Haut und keinen Blutkreislauf, so w\u00e4re der menschliche K\u00f6rper schrecklich anzusehen, und die Glieder w\u00fcrden nicht zur richtigen Proportion heranwachsen. Nun siehst du, wie n\u00f6tig diese Seelen f\u00fcr Mich sind, die in meinem Willen leben.<br \/>\nDa Ich sie dazu bestimmt habe, wie die Haut f\u00fcr den Leib meiner Kirche und wie der Kreislauf des Lebens f\u00fcr alle Glieder zu sein, werden sie es sein, die den verk\u00fcmmerten Gliedern das n\u00f6tige Wachstum verleihen und die verwundeten Glieder heilen werden, und die mit ihrem best\u00e4ndigen Leben in meinem Willen die Frische, die Sch\u00f6nheit und den Glanz im ganzen mystischen Leib wiederherstellen werden, indem sie ihn meinem Haupt ganz \u00e4hnlich machen, das voll Majest\u00e4t \u00fcber all diesen Gliedern thronen wird.<br \/>\nDeshalb wird das Ende der Tage nicht kommen k\u00f6nnen, bevor Ich nicht diese Seelen habe, die wie aufgel\u00f6st in meinem Willen leben: sie interessieren Mich mehr als alles.<br \/>\nWelchen Eindruck w\u00fcrde dieser mystische Leib im Himmlischen Jerusalem ohne diese Seelen machen? Und wenn Mich das mehr als alles andere interessiert, muss dies auch dich mehr als alles interessieren, wenn du Mich liebst.<br \/>\nUnd Ich werde von nun an, allen deinen in meinem Willen getanen Akten die Qualit\u00e4t des Kreislaufs des Lebens f\u00fcr den ganzen mystischen Leib der Kirche verleihen; so wie der Blutkreislauf f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper, werden sich deine in der Unermesslichkeit meines Willens ausgedehnten Akte \u00fcber alle ausbreiten und wie eine Haut diese Glieder bedecken und ihnen das n\u00f6tige Wachstum verleihen. Sei daher aufmerksam und treu.\u201d<br \/>\nSp\u00e4ter dann betete ich ganz hingegeben im Willen Jesu, und beinahe ohne zu denken sagte ich: \u201eMeine Liebe, alles in deinem Willen: meine kleinen Leiden, meine Gebete, mein Herzschlag, mein Atem, alles, was ich bin und kann, mit allem vereint, was Du bist, um den Gliedern des mystischen Leibes das n\u00f6tige Wachstum zu geben.\u201d<br \/>\nJesus lie\u00df sich, als Er mich h\u00f6rte, neuerlich sehen und voll Wohlgefallen l\u00e4chelnd, f\u00fcgte Er hinzu: \u201eWie sch\u00f6n ist es, in deinem Herzen meine Wahrheiten als Quellen des Lebens zu sehen, die sich sofort entfalten und die Wirkung hervorbringen, weswegen sie mitgeteilt wurden!<br \/>\nDeshalb entsprich Mir, und Ich werde Mir eine Ehre daraus machen, sobald Ich eine Wahrheit entfaltet sehe, eine weitere Quelle der Wahrheit entspringen zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 11. Januar 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-45217","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}