{"id":45326,"date":"2026-08-29T12:00:56","date_gmt":"2026-08-29T10:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/22-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1621-27\/"},"modified":"2026-08-29T16:36:10","modified_gmt":"2026-08-29T14:36:10","slug":"22-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1621-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/22-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1621-27\/","title":{"rendered":"22. Sonntag im Jahreskreis &#8211; A &#8211; (Mt 16,21-27)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21In jenen Tagen begann Jesus, seinen J\u00fcngern zu erkl\u00e4ren, er m\u00fcsse nach Jerusalem gehen und von den \u00c4ltesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde get\u00f6tet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen. 22Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorw\u00fcrfe; er sagte: Das soll Gott verh\u00fcten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! 23Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. 24Darauf sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 25Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. 26Was n\u00fctzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einb\u00fc\u00dft? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zur\u00fcckkaufen? 27Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorw\u00fcrfe; er sagte: \u201aDas soll Gott verh\u00fcten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen!\u2019\u201d (Mt 16,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Jesus und mein Leben, mir scheint, dass man Seele und Leib vollst\u00e4ndig opfern muss, um deinen Willen zu tun und in Ihm zu leben. Auf den ersten Blick scheint das wenig zu sein, doch in der Praxis doch schwierig.<br \/>\nDass man nicht einmal einen einzigen Atemzug des eigenen Willens besitzen darf, sogar in den heiligen Dingen, ja im Guten selbst, dieses feste und zufriedene Ertragen jeglichen inneren und \u00e4u\u00dferen Leides, scheint der menschlichen Natur doch zu schwierig und zu schmerzvoll, werden also die Seelen nie so weit gelangen, dass sie in deinem Willen \u2013 und in allem vollst\u00e4ndig geopfert leben k\u00f6nnen?\u201c<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, alles kommt darauf an, den gro\u00dfen Nutzen zu begreifen, welcher der Seele mit dem Tun meines Willens zuteil wird, wenn sie in Ihm wirkt und lebt, und zu verstehen, wer jener Wille ist, der dieses Opfer w\u00fcnscht, und dass sich dieser h\u00f6chste Wille nicht herabl\u00e4sst, mit einem niedrigen, kleinen und endlichen Willen zu vermischen und zusammen zu leben; Er m\u00f6chte n\u00e4mlich die Akte der Seele, die in meinem Willen zu leben w\u00fcnscht, ewig, unendlich und g\u00f6ttlich machen.<br \/>\nWie k\u00f6nnte Er das vollbringen, wenn sie den Hauch ihres menschlichen Willens einsetzen will, und sei es auch in einer heiligen Sache, wie du sagst? Er ist doch immerhin ein endlicher Wille, und somit w\u00e4re dieses Leben in meinem Willen keine Realit\u00e4t mehr, sondern eine blo\u00dfe Redensart.<br \/>\nDie Aufgabe meines Willens ist hingegen eine totale Herrschaft, und es ist gerecht, dass das kleine Atom des menschlichen Willens besiegt wird und seinen Handlungs[spiel]raum in meinem Willen verliert.<br \/>\nWas w\u00fcrdest du sagen, wenn sich ein kleines Licht, ein Streichholz oder ein Feuerfunke in die Sonne begeben wollte, um seinen eigenen Weg zu gehen und mitten in der Sonne sein Licht- und Handlungsfeld zu gestalten? W\u00e4re die Sonne mit Vernunft ausgestattet, so w\u00fcrde sie sich emp\u00f6ren, und ihr Licht und ihre Glut w\u00fcrden dieses kleine Licht, das Streichholz oder den Funken vernichten.<br \/>\nUnd du w\u00fcrdest dieses [kleine Licht] als Erste verspotten, indem du seine Verwegenheit verurteilst, sein eigenes Handlungsfeld mitten im Licht der Sonne aufrichten zu wollen\u2026<br \/>\nSo ist der Hauch des menschlichen Willens in meinem Willen \u2013 sogar im Guten. Gib daher gut acht, dass dein eigener Wille in nichts Leben habe; Ich habe dich ganz bedeckt und in Mir verborgen, damit du f\u00fcr nichts anderes mehr Augen habest als allein f\u00fcr meinen Willen, um Ihm ein freies Handlungsfeld in deiner Seele zu geben. Die Schwierigkeit wird eher darin liegen, dieses Leben in meinem Willen recht zu verstehen, nicht im Sich-Opfern.<br \/>\nWenn die Seelen n\u00e4mlich die gro\u00dfen Sch\u00e4tze begriffen haben, die ihnen aus dem Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen zukommen, dass sie aus Armen Reiche werden, aus Sklaven niedriger Leidenschaften zu Freien und Herren, aus Dienern zu Befehlenden, aus Ungl\u00fccklichen zu Gl\u00fccklichen, sogar inmitten der Leiden dieses armen Lebens, dann werden sie sich in alle G\u00fcter verlieben, die in meinem Willen sind [und sie sehnlichst erflehen], und es wird f\u00fcr sie eine ersehnte und erw\u00fcnschte Ehre sein, alles vollst\u00e4ndig zu opfern um dieser G\u00fcter willen.<br \/>\nDeshalb dr\u00e4nge Ich dich so sehr, das mitzuteilen, was Ich dir \u00fcber meinen Willen sage, denn alles wird darauf ankommen, Ihn zu begreifen, zu erkennen und zu lieben.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 25. Juni 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDu willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen\u201c (Mt 16,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, da sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, Ich m\u00f6chte das wahre &#8218;Verzehrt-werden&#8216; in dir, aber nicht in der Phantasie, sondern ein wirkliches, aber in einfacher und durchf\u00fchrbarer Art und Weise. Stell dir vor, es kommt dir ein Gedanke, der nicht f\u00fcr Mich ist: du musst ihn vernichten und ihn durch den g\u00f6ttlichen ersetzen, und so hast du die Aufzehrung des menschlichen Gedankens durchgef\u00fchrt und das Leben des g\u00f6ttlichen Gedankens erlangt.<br \/>\nWenn das Auge etwas ansehen will, das Mir missf\u00e4llt oder sich nicht auf Mich bezieht, und die Seele t\u00f6tet sich ab, so hat sie das menschliche Auge &#8218;verzehrt&#8216; und das Auge des g\u00f6ttlichen Lebens errungen, und so ist es mit allem \u00dcbrigem deines Wesens.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich diese neuen g\u00f6ttlichen Leben in Mir str\u00f6men, die an all meinem Wirken teilnehmen! Ich liebe diese neuen Leben so sehr, dass Ich Mich aus Liebe zu ihnen allem beuge.<br \/>\nJene Seelen sind die Ersten vor Mir, und wenn Ich sie segne, werden durch sie die anderen gesegnet. Sie sind die erst-gesegneten, erst-geliebten, und durch sie werden die anderen gesegnet und geliebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 21. Mai 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich ganz in den Heiligen Willen Gottes, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie sch\u00f6n ist es, eine Seele zu sehen, die sich in meinen Willen versenkt! Sobald sie das tut, nimmt der geschaffene Herzschlag seinen Platz und sein Leben im unerschaffenen Herzschlag ein und bildet einen einzigen mit Ihm, und l\u00e4uft und pulsiert gemeinsam mit dem ewigen Herzschlag.<br \/>\nDieses Pulsieren im ewigen Schlag seines Sch\u00f6pfers stellt die gr\u00f6\u00dfte Seligkeit des Menschenherzens dar. Mein Wille l\u00e4sst den menschlichen Herzschlag sich zum Flug erheben, und dieser schwingt sich auf zum Mittelpunkt seines Sch\u00f6pfers.\u201d<br \/>\nSo fragte ich Ihn: \u201eSag mir, meine Liebe, wie oft kreist dein Wollen in allen Gesch\u00f6pfen?\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine Tochter, mein Wille macht in jedem menschlichen Herzschlag seine vollst\u00e4ndige Runde durch die ganze Sch\u00f6pfung. Und wie das Herz im Gesch\u00f6pf st\u00e4ndig schl\u00e4gt, und wenn der Herzschlag endet, auch das Leben zu Ende geht \u2013 so kreist mein Wille, um den Gesch\u00f6pfen g\u00f6ttliches Leben zu geben, mehr als der Herzschlag umher und bildet den Herzschlag meines Willens in jedem Herzen.<br \/>\nDu siehst also, wie mein Wille in jedem Gesch\u00f6pf der prim\u00e4re Herzschlag ist, und sein eigener ist [erst] der zweite; ja noch mehr, wenn der Mensch seinen Herzschlag sp\u00fcrt, so ist das kraft des Herzschlags meines Willens; ja dieser mein Wille erzeugt sogar zwei Herzschl\u00e4ge: einen im Herzen des Menschen f\u00fcr das k\u00f6rperliche Leben, und einen in der Seele f\u00fcr das Leben der Seele.<br \/>\nDoch m\u00f6chtest du wissen, was dieser Herzschlag meines Willens im Menschen tut? Wenn er denkt, str\u00f6mt und kreist mein Wille wie Blut in den Adern der Seele und gibt ihr g\u00f6ttliche Gedanken ein, damit sie die menschlichen Gedanken abtue und den Gedanken meines Willens den ersten Platz einr\u00e4ume.<br \/>\nWenn sie spricht, beansprucht das Wort meines Willens seinen Platz. Wenn sie arbeitet, geht oder liebt, m\u00f6chte mein Wille den Platz ihrer Aktivit\u00e4ten, ihrer Schritte und ihrer Liebe.<br \/>\nDie Liebe und Eifersucht meines Willens im Gesch\u00f6pf sind so gro\u00df, dass dies geschieht: wenn die Seele denken will, macht sich mein Wille in diesem seinem Herzschlag selbst zum Gedanken; wenn sie schauen will, macht Er sich zum Auge, wenn sie sprechen, arbeiten oder gehen m\u00f6chte, macht Er sich zum Wort, zur Arbeit oder zum Fu\u00df, wenn sie lieben will, macht Er sich zur Glut.<br \/>\nMit einem Wort, Er flie\u00dft und kreist in jedem gesch\u00f6pflichen Akt, um darin seinen ersten Platz einzunehmen, der Ihm zusteht. Doch zu unserem gr\u00f6\u00dften Kummer verweigert Ihm das Gesch\u00f6pf diesen Ehrenplatz und weist seinem eigenen menschlichen Willen diesen Platz zu; daher ist mein Wille gezwungen, so im Gesch\u00f6pf zu verbleiben, als h\u00e4tte Er keinen Gedanken, kein Auge, kein Wort, keine H\u00e4nde, keine F\u00fc\u00dfe \u2013 und ohne dass Er sein Leben im Mittelpunkt der Seele des Menschen entfalten k\u00f6nnte.<br \/>\nWelch ein Schmerz! Welch h\u00f6chste Undankbarkeit! Doch willst du wissen, wer Mir freie Hand l\u00e4sst und meinen Willen als Herzschlag des Lebens in seiner Seele wirken l\u00e4sst? Jene Seele, die in meinem Willen lebt\u2026.<br \/>\nO, wie gut kann mein Wille in ihr sein Leben entfalten und macht sich zum Gedanken ihres Gedankens, zum Auge ihres Auges, zum Wort ihres Mundes, zum Herzschlag ihres Herzens usw!<br \/>\nO wie schnell verstehen Wir Uns mit einem, der in meinem Willen lebt; mein Wille erreicht [in ihm] sein Ziel, dass Er n\u00e4mlich sein Leben in der Seele des Menschen heranbilden kann!\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 6. Oktober 1924)<br \/>\n&#8211; Band 17; 6. Oktober 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen\u201c (Mt 16,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDie Liebe sagt nie genug, wenn die Liebe die Seele auch gei\u00dfeln und in St\u00fccke rei\u00dfen w\u00fcrde, so w\u00fcrden jene St\u00fccke \u201eLiebe\u201c rufen; die Liebe sagt nie genug, sie ist noch nicht zufrieden \u2013 jene St\u00fccke macht sie zu Staub, macht sie zu Nichts, und haucht dann diesem Nichts ihr Feuer ein, gibt der Seele ihre eigene Form und vermischt nichts Menschliches darunter, sondern nur G\u00f6ttliches; dann erst besingt die Liebe ihre Herrlichkeit, ihre K\u00fchnheit, ihre Wunder und spricht: \u201eIch bin zufrieden \u2013 meine Liebe hat gesiegt, sie hat das Menschliche zerst\u00f6rt und das G\u00f6ttliche aufgebaut.\u201c<br \/>\nDie Liebe gleicht einem talentierten K\u00fcnstler, der viele Objekte hat, die ihm nicht gefallen; er zerschl\u00e4gt sie, z\u00fcndet sie an und beh\u00e4lt sie so lang im Feuer, bis sie schmelzen und ihre ganze Form verlieren; dann gestaltet er daraus viele andere wundersch\u00f6ne und gef\u00e4llige Gegenst\u00e4nde, die seines k\u00fcnstlerischen Talents w\u00fcrdig sind.<br \/>\nEs stimmt zwar, dass diese Handlungsweise der Liebe menschlich gesprochen allzu hart ist, aber wenn die Seele sieht, was sie erworben hat, wird sie feststellen, dass die Sch\u00f6nheit die H\u00e4sslichkeit, der Reichtum die Armut, und die Vornehmheit die Derbheit ersetzt hat.<br \/>\nSo wird auch die Seele die Herrlichkeit der Liebe besingen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 10. August 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein stets und ganz liebensw\u00fcrdiger Jesus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, alles was du f\u00fcr Mich tust, sei es auch nur ein Atemzug, tritt in Mich ein als Pfand deiner Liebe zu Mir. Und Ich gebe dir daf\u00fcr meine Pf\u00e4nder der Liebe. So kann die Seele sagen: \u2018Ich lebe von den Pf\u00e4ndern, die mir mein geliebter Jesus gibt.\u2019<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine geliebte Tochter, da du von meinem Leben lebst, kann man sagen, dass dein Leben aufgeh\u00f6rt hat, du lebst nicht mehr. Da nicht mehr du, sondern Ich lebe, empfange Ich alles, was dir getan wird, Angenehmes und Unangenehmes, als ob es direkt Mir getan w\u00fcrde, und du kannst dies aus der Tatsache heraus verstehen, dass du bei dem, was man dir tut \u2013 ob Angenehmes oder Unangenehmes, nichts empfindest. Das bedeutet, dass da jemand anderer sein muss, der diese Freude oder diese Unannehmlichkeiten empfindet. Und wer sonst k\u00f6nnte das f\u00fchlen, wenn nicht Ich, der Ich in dir lebe und dich so sehr liebt?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 18. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich komme stets zur\u00fcck zum G\u00f6ttlichen Willen. Meine kleine Seele scheint sich in seinem Licht aufzuschwingen, um sich zu verzehren und mein Leben in Ihm zu verlieren.<br \/>\nDoch was geschieht? W\u00e4hrend ich verzehrt werde, erstehe ich zu neuer Liebe, zu neuem Licht, neuer Kenntnis, neuer Kraft und neuer Einheit mit Jesus und seinem G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nO gl\u00fcckliche Auferstehung, die meiner Seele so viel Gutes bringt! Mir scheint, dass meine Seele im G\u00f6ttlichen Willen stets dabei ist, zu sterben, um das wahre Leben zu empfangen, und meinen Willen schrittweise im G\u00f6ttlichen auferstehen zu lassen.<br \/>\nDa besuchte Jesus, mein h\u00f6chstes Gut, meine kleine Seele und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, unser Wille ist der prim\u00e4re Punkt und die unbewegliche und unersch\u00fctterliche St\u00fctze f\u00fcr das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWir tragen es in unseren unermesslichen Armen, auf eine Weise, dass in ihm und au\u00dferhalb von ihm nichts schwankt, sondern alles Festigkeit und un\u00fcbertreffliche St\u00e4rke ist. Deshalb w\u00fcnschen Wir nichts anderes, als dass die Seele unseren G\u00f6ttlichen Willen tut.<br \/>\nSo kann sie tief in ihrer Seele unser g\u00f6ttliches Heiligtum finden, den Herd, der stets brennt und nie erl\u00f6scht, das Licht, das den g\u00f6ttlichen und immerw\u00e4hrenden Tag bildet.<br \/>\nWenn unser Wille im Gesch\u00f6pf herrscht, dann entledigt Er sich von allem, was menschlich ist; so kann Uns der Mensch aus dem Mittelpunkt seiner Seele g\u00f6ttliche Akte, g\u00f6ttliche Ehrenerweise, Gebete und g\u00f6ttliche Liebe darbringen, die unbesiegbare Kraft und un\u00fcbertreffliche Liebe besitzen.<br \/>\nAls du in meinem Willen alle Werke der Himmels- und Erdenbewohner umschlie\u00dfen wolltest, damit alle um das \u201aFiat voluntas tua wie im Himmel so auf Erden\u2018 beten, wurden folglich all [diese] Werke mit der gro\u00dfen Ehre besiegelt, [die darin besteht,] dass sie danach verlangten, dass mein Fiat das Leben jeder Seele sei und in ihr regiere und herrsche.<br \/>\nUnd unsere Gottheit empfing die gr\u00f6\u00dfte Ehre, dass n\u00e4mlich alle Werke das Leben und das Reich des G\u00f6ttlichen Willens erbitten. Keinerlei Gnadenerlass gew\u00e4hren Wir, der nicht mit der goldenen Unterschrift unseres Wollens unterzeichnet ist; die Himmelstore \u00f6ffnen sich nur denen, die unseren Willen tun m\u00f6chten.<br \/>\nUnseren v\u00e4terlichen Knien ist es angemessen, nur jene Seele in unsere Arme zu nehmen, die als Tochter unseres Willens kommt, um sie an unserer liebenden Brust ruhen zu lassen.<br \/>\nDu siehst daher den gro\u00dfen Unterschied der Erschaffung des Himmels, der Sonne, der Erde usw. durch unser H\u00f6chstes Sein im Vergleich zur Erschaffung des Menschen.<br \/>\nDie geschaffenen Dinge begrenzte unser Wesen mit einem \u201eGenug\u201d, sodass sie weder zu- noch abnehmen k\u00f6nnen, obwohl Es all unsere Pracht, Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit in die Werke legte, die aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgingen.<br \/>\nBei der Erschaffung des Menschen hingegen sprach unser Wille \u2013 da unser Sitz und somit unser herrschender und t\u00e4tiger Wille im Menschen sein sollte \u2013 kein \u201eGenug\u201d; vielmehr erm\u00f6glichten Wir es ihm, eine Vielfalt von Werken, Schritten und Worten zu tun \u2013 alle voneinander verschieden.<br \/>\nUnser Wille w\u00e4re im Menschen gleichsam eingeschr\u00e4nkt, wenn der Mensch Ihm nicht die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, stets neue Werke zu tun, und er gezwungen w\u00e4re, nur ein einziges Werk zu tun, stets dasselbe Wort zu sagen, blo\u00df einen Weg zu gehen.<br \/>\nEr wurde von Uns als K\u00f6nig der Sch\u00f6pfung erschaffen. Da n\u00e4mlich sein Sch\u00f6pfer, der K\u00f6nig der K\u00f6nige, in ihm wohnen sollte, war es angemessen, dass jener, der die Wohnst\u00e4tte unseres G\u00f6ttlichen Seins darstellte, der kleine K\u00f6nig sei, der \u00fcber eben jene von Uns erschaffenen Dinge herrschen sollte.<br \/>\nEr selbst sollte aus Liebe zu Uns die Macht haben, nicht nur ein einziges Werk, sondern viele Werke zu tun; neue Wissenschaften, um Neues beginnen zu k\u00f6nnen, und auch um Den zu ehren, Der in seinem Inneren wohnte, und Der mit ihm in vertrautem Gespr\u00e4ch Umgang pflegen und ihn so viel Sch\u00f6nes zu tun und zu sagen lehren sollte.<br \/>\nDarum war unsere Liebe bei der Erschaffung des Menschen un\u00fcbertrefflich \u2013 sie war so gro\u00df, dass sie alle Jahrhunderte \u00fcberw\u00e4ltigen sollte, um Liebe zu geben und Liebe zu erbitten und in ihm das Reich unseres G\u00f6ttlichen Willens zu errichten.<br \/>\nWir haben keine andere Absicht mit den Gesch\u00f6pfen noch [w\u00fcnschen Wir von ihnen] ein anderes Opfer, als dass sie unseren Willen tun; und zwar deswegen, um ihnen das Recht des K\u00f6nigs \u00fcber sich selbst und \u00fcber die Sch\u00f6pfung zu verleihen, und um in ihnen mit Zierde und Ehren wohnen zu k\u00f6nnen, als in unserer Zitadelle und unserem Palast, der Uns geh\u00f6rt.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 14. Dezember 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter, wenn sich die Seele in die Autorit\u00e4t meines Willens begibt, hat Er die Macht, das Leben des B\u00f6sen abzut\u00f6ten. Es gibt keine S\u00fcnden oder Leidenschaften, die sich nicht gewaltiger als durch ein todbringendes Schwert vernichtet f\u00fchlen, ja sie sterben sogar von selbst; wenn mein Wille in der Seele herrscht, schwinden sie dahin.<br \/>\nEr ist f\u00fcr das B\u00f6se wie der Frost f\u00fcr die Pflanzen, der sie austrocknen, verwelken und absterben l\u00e4sst. Er ist wie das Licht f\u00fcr die Finsternis, die beim Erscheinen des Lichtes verschwindet und sich aufl\u00f6st, und niemand wei\u00df, wohin sie gegangen ist. Mein Wille ist wie die Hitze f\u00fcr die K\u00e4lte, die angesichts der Kraft der W\u00e4rme nicht bestehen kann.<br \/>\nWenn Frost, Licht und Glut, Pflanzen, Finsternis und K\u00e4lte vernichten k\u00f6nnen, so hat mein G\u00f6ttlicher Wille umso mehr die Kraft, alles B\u00f6se zugleich absterben zu lassen.<br \/>\nEs k\u00f6nnte h\u00f6chstens dies der Fall sein: wenn die Seele sich nicht st\u00e4ndig von meinem Willen beherrschen l\u00e4sst, kann Er dort, wo Er nicht stets herrscht, weder alle seine G\u00fcter mitteilen, noch das gesamte Gesch\u00f6pf in Leben Gottes umwandeln.<br \/>\nWo das g\u00f6ttliche Leben fehlt, erhebt sich das B\u00f6se: so k\u00f6nnte es der Seele wie den Pflanzen ergehen, die bei nachlassendem Frost sich zwar m\u00fchsam zu erholen beginnen; aber bei Sonnenuntergang und aufsteigender Dunkelheit und nachlassender W\u00e4rme gewinnt die K\u00e4lte wieder an Macht.<br \/>\nDu siehst also, wie sehr es notwendig ist, immer meinen Willen zu tun und in Ihm zu leben, wenn du alle \u00dcbel verbannen und auch die Wurzel der Leidenschaften ausmerzen willst, umso mehr, als mein G\u00f6ttlicher Wille dem Gesch\u00f6pf st\u00e4ndig zu geben w\u00fcnscht.<br \/>\nDazu sp\u00e4ht Er aus, wie viele Akte die Seele in seinem Willen tut, da jeder in Ihm getaner Akt ein g\u00f6ttliches Recht erwirbt, so dass sie so viele Rechte erwirbt, wie sie Akte im Meer meines Fiat verrichtet; und mein Wille erwirbt so viele Rechte \u00fcber die Seele.<br \/>\nDiese Rechte auf beiden Seiten machen Gott und das arme Gesch\u00f6pf zugleich zu Besitzern. Da mein Wille stets geben m\u00f6chte, bilokiert und schlie\u00dft Er sich in der Seele ein, soviel diese fassen kann, und bringt sie dazu, sich im unermesslichen Ozean seines Willens in Gott selbst zu bewegen.<br \/>\nIndem Er die Fassungskraft der Seele erweitert, nimmt Er von seinem Meer und vergr\u00f6\u00dfert das kleine Meer seines Willens am Grund ihrer Seele. Man kann sagen, dass Er aus der Seele sein kleines Schiff macht, das im unermesslichen Meer seines Willens quasi Urlaub macht.<br \/>\nJe nach ihrer Bereitschaft und ihren Werken, nimmt sie neue \u201aMengen\u2018 an G\u00f6ttlichem Willen in sich auf. Deshalb will Ich dich stets in Ihm. So wirst du Mir erm\u00f6glichen, dir immer geben zu k\u00f6nnen, und dir, immer zu empfangen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 6. Januar 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-45326","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45326"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45326\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}