{"id":45451,"date":"2023-09-09T13:00:58","date_gmt":"2023-09-09T11:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/23-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1815-20-2\/"},"modified":"2023-09-06T16:39:58","modified_gmt":"2023-09-06T14:39:58","slug":"23-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1815-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/23-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1815-20\/","title":{"rendered":"23. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 18,15-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->15In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn dein Bruder s\u00fcndigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. H\u00f6rt er auf dich, so hast du deinen Bruder zur\u00fcckgewonnen. 16H\u00f6rt er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei M\u00e4nner mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. 17H\u00f6rt er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. H\u00f6rt er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er f\u00fcr dich wie ein Heide oder ein Z\u00f6llner. 18Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden l\u00f6sen werdet, das wird auch im Himmel gel\u00f6st sein. 19Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. 20Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn dein Bruder s\u00fcndigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. H\u00f6rt er auf dich, so hast du deinen Bruder zur\u00fcckgewonnen\u201c (Mt 18,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Und ich: \u201eMeine Liebe, mir ist nicht danach, Geschmack an irgendetwas zu finden, so gut es auch sei; und \u00fcberdies, Du wei\u00dft es besser als ich \u2013 wie k\u00f6nnte ich Geschmack an anderen Dingen finden, wenn der Kummer \u00fcber deine Beraubung mich verzehrt und bis ins Mark meiner Gebeine mit Bitterkeit erf\u00fcllt, mich alles vergessen l\u00e4sst, und das einzige, das mir pr\u00e4sent ist und in mein Herz eindringt, der Nagel deiner Abwesenheit ist?\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eUnd dies sagt dir, dass du Mein bist und voll bist von Mir, denn jeder Geschmack hat folgenden Einfluss: wenn es mein Geschmack ist, wandelt er den Menschen in Mich um, wenn es eine nat\u00fcrliche Freude ist, treibt sie die Seele fort zu menschlichen Dingen, wenn es ein Geschmack an Leidenschaften ist, wirft er sie in den Strom des B\u00f6sen.<br \/>\nDer Geschmack scheint unbedeutend zu sein, aber es ist nicht so, er ist der erste Akt \u2013 entweder des Guten oder des B\u00f6sen. Schau, ob es nicht so ist: Warum hat Adam ges\u00fcndigt?<br \/>\nWeil er den Blick von der g\u00f6ttlichen Anziehung[skraft] abwandte, und er, als Eva ihm die Frucht zeigte, um ihn essen zu lassen, diese betrachtete und das Auge an ihrem Anblick Gefallen fand, das Geh\u00f6r Wohlgefallen an den Worten Evas empfand \u2013 dass n\u00e4mlich das Essen der Frucht bedeuten w\u00fcrde, Gott \u00e4hnlich zu werden \u2013 und der Gaumen Geschmack am Genuss fand. So war der Geschmack der erste Akt seines Untergangs.<br \/>\nWenn er hingegen Missfallen am Anblick der Frucht empfunden h\u00e4tte, \u00dcberdruss und Bel\u00e4stigung beim Anh\u00f6ren der Worte Evas, Ekel beim Essen, so h\u00e4tte Adam nicht ges\u00fcndigt, sondern h\u00e4tte vielmehr den ersten heroischen Akt in seinem Leben gesetzt, indem er Eva widerstanden und wegen ihrer Tat zurechtgewiesen h\u00e4tte; er h\u00e4tte die unverg\u00e4ngliche Krone der Treue Dem gegen\u00fcber behalten, Dem er so viel schuldete, und Der alle Rechte auf Adams Unterwerfung besa\u00df.<br \/>\nO, wie bedarf es der Wachsamkeit hinsichtlich der verschiedenen Geschm\u00e4cker, die in der Seele aufkommen! Sind es rein g\u00f6ttliche Freuden, so muss man ihnen Leben gew\u00e4hren, sind es aber menschliche Geschm\u00e4cker oder Freude an Leidenschaften, muss man sie abt\u00f6ten, sonst besteht die Gefahr, in den Strom des B\u00f6sen zu st\u00fcrzen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 6. Juni 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAmen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden l\u00f6sen werdet, das wird auch im Himmel gel\u00f6st sein\u201c (Mt 18,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus \u00fcbergibt sich bereitwillig den H\u00e4nden seiner Feinde, weil er darin den Willen seines Vaters erblickt. Wenn wir von den Gesch\u00f6pfen entt\u00e4uscht und verraten werden, sind auch wir dann sofort bereit zu verzeihen, wie Jesus verziehen hat?<br \/>\nNehmen auch wir alles B\u00f6se, das uns von den Menschen zukommt, als etwas an, das von der Hand Gottes kommt? Sind wir bereit, unverz\u00fcglich das zu tun, was Jesus von uns verlangt? K\u00f6nnen wir sagen, dass in Kreuzen und Tr\u00fcbsalen unsere Geduld der Geduld Jesu nahe kommt?<br \/>\nIn Banden geschlagener Jesus! Deine Ketten m\u00f6gen mein Herz fesseln und festhalten, dass ich stets bereit sei, das zu leiden, was du willst. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von Mitternacht bis 1 Uhr: Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane)<br \/>\n\u201eWeiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten\u201c (Mt 18, 19)<br \/>\nMir scheint, dass ich nicht anders kann, als meinen Rundgang im H\u00f6chsten Willen fortzusetzen. Ich f\u00fchle, dass Er mein wahres Zuhause ist, und dann bin ich gl\u00fccklich, wenn ich in Ihm kreise, denn ich finde alles, was meinem s\u00fc\u00dfen Jesus geh\u00f6rt, und kraft seines Willens ist all das, was Sein ist, auch mein.<br \/>\nSo habe ich meinem geliebten Gut viel zu geben, ja, ich habe Ihm so viel zu geben, dass ich nie damit zu Ende komme, Ihm alles zu geben. Es bleibt mir also der Wunsch, zur\u00fcckzukehren und meinen Rundgang wiederaufzunehmen, um Ihm alles zu geben, was seinem anbetungsw\u00fcrdigen Willen geh\u00f6rt.<br \/>\nAls ich den Rundgang machte und die gro\u00dfen Segnungen erwog, die der H\u00f6chste Wille den Seelen bringt, bat ich Jesus, dass Er Ihn schnell allen bekannt mache, damit sie an einem so gro\u00dfen Gut teilnehmen k\u00f6nnten. Um dies zu erlangen, sagte ich \u2013 bei jedem geschaffenen Ding angelangt \u2013 zu Ihm:<br \/>\n\u201eIch komme in die Sonne, um deinem in ihr regierenden und herrschenden Willen Gesellschaft zu leisten, in allem Glanz seiner Majest\u00e4t. Doch w\u00e4hrend ich Dir in der Sonne Gesellschaft leiste, bitte ich Dich, dass dein ewiges FIAT bekannt werde, und wie Es triumphierend in der Sonne regiert, so m\u00f6ge Es mitten unter den Menschen triumphierend zur Herrschaft gelangen. Du siehst, auch die Sonne bittet Dich, ihr ganzes Licht verwandelt sich in Gebet.<br \/>\nUnd wie sie sich \u00fcber die Erde ausbreitet und mit ihrem Licht Pflanzen und Blumen, Berge und Ebenen, Meere und Fl\u00fcsse umh\u00fcllt, so bittet sie Dich, dass dein FIAT eines sei auf Erden und mit allen Gesch\u00f6pfen in Einklang stehe. So bin nicht ich allein es, die Dich bittet, sondern es ist die Macht deines eigenen, in der Sonne regierenden Willens, der dich bittet: es bittet das Licht, es beten seine unz\u00e4hligen Wirkungen, die G\u00fcter, die Farben, die es enth\u00e4lt.<br \/>\nAlle beten darum, dass dein FIAT \u00fcber alle herrsche. Kannst du einer so gro\u00dfen Menge von Licht widerstehen, das mit der Macht deines eigenen Willens betet?<br \/>\nW\u00e4hrend ich, klein wie ich bin, Dir in dieser Sonne Gesellschaft leiste, benedeie, bete an und verherrliche ich deinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen, mit jener Gr\u00f6\u00dfe und Herrlichkeit, mit der dein eigener Wille sich in seinen Werken verherrlicht. Sollte etwa dein Wille nur in den Menschen nicht die vollkommene Herrlichkeit seiner Werke finden? Deshalb komme dein FIAT, Es m\u00f6ge kommen.\u201d<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies tue, nehme ich wahr, wie das ganze Licht der Sonne um das Kommen des ewigen FIAT betet. Oder besser gesagt, sein eigener anbetungsw\u00fcrdiger Wille betet, indem Er das Licht erf\u00fcllt. Und ich lasse Ihn beten, und gehe zu den anderen geschaffenen Dingen \u00fcber, um meinen kleinen Besuch zu machen.<br \/>\nIch leiste dem anbetungsw\u00fcrdigen Willen in jedem seiner Akte, die Er in jedem geschaffenen Ding ausf\u00fchrt, ein wenig Gesellschaft.<br \/>\nDarum gehe ich durch den Himmel, die Sterne, das Meer, damit der Himmel bittet, die Sterne bitten, das Meer mit seinem Gemurmel darum bittet, dass das H\u00f6chste FIAT bekannt werde und \u00fcber alle menschlichen Gesch\u00f6pfe triumphierend herrsche, wie Er in ihnen herrscht\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 17. Oktober 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun, unser G\u00f6ttlicher Wille will [das] Leben des Gesch\u00f6pfs sein, der gr\u00f6\u00dfte Akt, die \u00fcberschw\u00e4nglichste Liebe, deren nur ein Gott f\u00e4hig ist und die nur Er zu wirken vermag.<br \/>\nNun, damit eine Seele den G\u00f6ttlichen Willen besitzen kann, schenkt Er ihr die Gabe des [Bitt]Gebetes, gleichsam seine bittende Kraft und stellt sich selbst an die Spitze, um die Gabe zu best\u00e4tigen und l\u00e4sst alle geschaffenen Dinge darum beten.<br \/>\nEr dr\u00e4ngt sich unserer Liebe, Macht und G\u00fcte auf, und l\u00e4sst unsere Liebe, Macht und G\u00fcte beten. All unsere Eigenschaften bitten, auch unsere Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Macht verwandeln sich in Gebet; niemand darf hierbei fehlen.<br \/>\nWenn unser Wille w\u00fcnscht, dass Wir einen Akt vollbringen und ein Geschenk machen, bitten alle und alles gleichsam auf den Knien, um das zu tun, was Er will.<br \/>\nWenn alle Ihn gebeten haben, auch unsere g\u00f6ttlichen Attribute, best\u00e4tigen Wir die Gabe. Das Gebet dieser Seele wird universell, und wann immer sie betet, hat sie solche Macht, dass alles, was Unser ist, [mit]betet, auch unsere Eigenschaften, denn mit der Gabe wurde der Seele das Recht \u00fcber alle [und alles] gew\u00e4hrt.<br \/>\nWas kann man mit dieser Gabe des Gebetes nicht alles erlangen? Man kann sagen, die Himmel werden ersch\u00fcttert, unser eigenes Sein f\u00fchlt sich besiegt und gebunden \u2013 und gew\u00e4hrt [die Bitte]&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 26. September 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele meinen Willen in ihre Akte und ihr Gebet ruft, dann wiederholt Er gemeinsam mit der Seele den Akt und betet zusammen mit ihr.<br \/>\nDa Er sich nun in seiner Unermesslichkeit \u00fcberall befindet, f\u00fchlen die Sch\u00f6pfung, Sonne, Wind, Himmel, die Engel und Heiligen in sich selbst die Kraft des sch\u00f6pferischen Gebetes, und alle beten.<br \/>\nDie Wunder dieses allm\u00e4chtigen Gebetes beziehen alle mit ein und schenken sich allen. Nur jene, die es undankbarerweise nicht aufnehmen wollen, bleiben seiner Wirkungen beraubt. So besitzt mein Wille also die Eigenschaft, die Kraft des Gebetes.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist es, Ihn auf seine g\u00f6ttliche Weise und mit seiner sch\u00f6pferischen Kraft beten zu sehen, die sich allen auferlegt und bewirkt, dass alle beten! Dieses Gebet dr\u00e4ngt sich unseren g\u00f6ttlichen Eigenschaften auf und l\u00e4sst reichlich Barmherzigkeit, Gnade, Vergebung und Liebe herabstr\u00f6men. Es gen\u00fcgt zu sagen, dass es unser Gebet ist, um behaupten zu k\u00f6nnen: \u201aEs kann alles geben\u2026\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 6. Juli 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen\u201c (Mt 18, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, als Adam s\u00fcndigte, gab Gott ihm die Verhei\u00dfung des zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6sers. Jahrhunderte vergingen, doch die Verhei\u00dfung nahm nicht ab, und die Generationen empfingen die Wohltat der Erl\u00f6sung.<br \/>\nDa Ich nun, vom Himmel auf die Erde herabgestiegen, das Reich meiner Erl\u00f6sung gegr\u00fcndet hatte, gab Ich, bevor Ich von der Erde schied, um zum Himmel aufzusteigen, im \u201eVater-Unser-Gebet\u201c eine andere, noch feierlichere Verhei\u00dfung \u00fcber das Reich meines Willens auf Erden.<br \/>\nUm ihr noch mehr Wert zu verleihen und sie eher zu erlangen, machte Ich diese formelle Verhei\u00dfung in der feierlichen Form meines Gebetes, worin Ich den Vater bat, dass Er sein Reich kommen lasse, und der G\u00f6ttliche Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe.<br \/>\nIch stellte Mich an die Spitze dieses Gebetes, im Wissen, dass dies sein Wille war, und Er Mir nichts verweigern w\u00fcrde, wenn es von Mir erbeten wurde, zumal Ich mit seinem eigenen Willen betete und um etwas bat, das von meinem Vater Selbst gewollt war.<br \/>\nNachdem Ich dieses Gebet vor meinem Himmlischen Vater formuliert hatte und sicher war, dass Mir das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden gew\u00e4hrt w\u00fcrde, lehrte Ich es meine Apostel, damit sie es die ganze Welt lehren sollten, sodass man von allen nur den einen Ruf vernehmen m\u00f6ge: \u201eDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.\u201d<br \/>\nEine sicherere und feierlichere Verhei\u00dfung h\u00e4tte Ich nicht geben k\u00f6nnen. Die Jahrhunderte sind f\u00fcr Uns nur ein Punkt, und unsere Worte sind Akte und vollbrachte Taten.<br \/>\nDass Ich selbst zum Himmlischen Vater betete: \u201eEs komme, es komme dein Reich, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden\u201d, bedeutete, dass mit meiner Ankunft auf Erden das Reich meines Willens unter den Menschen [noch] nicht errichtet wurde, sonst h\u00e4tte Ich gesagt:<br \/>\n\u201eMein Vater, unser Reich, das Ich schon auf der Erde aufgerichtet habe, m\u00f6ge best\u00e4tigt werden, und unser Wille soll herrschen und regieren\u201d.<br \/>\nStattdessen sagte Ich: \u201eEs komme\u201d, d.h., dass es kommen muss und die Gesch\u00f6pfe es mit jener Sicherheit erwarten sollen, mit der sie den zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6ser erwartet haben, denn es ist mein G\u00f6ttlicher Wille, der sich in diesen Worten des Vaterunser gebunden und festgelegt hat; und wenn Er sich bindet, ist das, was Er verhei\u00dft, mehr als sicher.<br \/>\nUmso mehr, da alles von Mir vorbereitet wurde, und nichts anderes mehr n\u00f6tig war als die Offenbarungen \u00fcber mein Reich \u2013 was Ich jetzt gerade tue. Glaubst du, dass die vielen Wahrheiten, die Ich dir \u00fcber mein FIAT kundtue, nur einfache Nachrichten f\u00fcr dich sind?<br \/>\nNein, nein \u2013 sondern Ich m\u00f6chte, dass alle wissen, dass sein Reich nahe ist und sie seine sch\u00f6nen Vorz\u00fcge kennenlernen, damit alle es lieben und sich danach sehnen einzutreten, um in einem so heiligen Reich voller Seligkeit und aller Sch\u00e4tze zu leben.<br \/>\nWas dir also schwierig scheint, ist f\u00fcr die Macht unseres FIAT leicht, da Es alle Schwierigkeiten zu entfernen und alles zu erobern wei\u00df, wie und wann Es will.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 5. Februar 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Gott ist Ordnung, und wenn Er den Gesch\u00f6pfen eine Wohltat geben will, geschieht es immer seiner G\u00f6ttlichen Ordnung gem\u00e4\u00df (richtet Er darin stets seine G\u00f6ttliche Ordnung auf); alles, was n\u00f6tig ist, um ein so gro\u00dfes Gut zu erlangen, beginnt bei Gott, Der sich als das Haupt [dieses Gutes] einsetzt, um die Aufgabe zu \u00fcbernehmen, und dann ordnet Er die Seelen darauf hin, gerade diese Absicht zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDas tat Ich, damit Ich die [Gnade der] Erl\u00f6sung schenken und damit die Gesch\u00f6pfe sie empfangen konnten. Und das tue Ich nun Selbst, damit Ich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens geben und die Menschen es annehmen k\u00f6nnen.<br \/>\nAls Ich Selbst das Vaterunser formulierte, setzte Ich Mich an die erste Stelle und verpflichtete Mich, dieses Reich zu gew\u00e4hren. Indem Ich es meine Apostel lehrte, brachte Ich die Ordnung in die Menschengeschlechter hinein, wie sie ein solches Gut erlangen k\u00f6nnten. So betet die ganze Kirche, und es gibt wohl keine Seele, die ihr angeh\u00f6rt und die nicht das Vaterunser betet.<br \/>\nObwohl zwar viele es gedankenlos hersagen und gar kein Interesse haben, ein so heiliges Reich zu erbitten \u2013 dass n\u00e4mlich der G\u00f6ttliche Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe \u2013 so hat Jener umso mehr Interesse daran, Der es gelehrt hat.<br \/>\nSelbst dann, wenn der Mensch das Gebet des Herrn einfach hersagt, gewinnt er mein Interesse. Ich glaube, mein eigenes Gebet zu vernehmen, das um die Ankunft des Reiches Gottes und die Erf\u00fcllung des G\u00f6ttlichen Willens wie im Himmel so auf Erden fleht\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 26. Mai 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-45451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45451"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45451\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}