{"id":45590,"date":"2020-09-12T15:00:14","date_gmt":"2020-09-12T13:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/24-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1821-35\/"},"modified":"2023-09-14T13:44:04","modified_gmt":"2023-09-14T11:44:04","slug":"24-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1821-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/24-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-1821-35\/","title":{"rendered":"24. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 18,21-35)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich vers\u00fcndigt? Sieben Mal? 22Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.<br \/>\n23Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem K\u00f6nig, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. 24Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.<br \/>\n25Weil er aber das Geld nicht zur\u00fcckzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besa\u00df, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. 26Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zur\u00fcckzahlen.<br \/>\n27Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, lie\u00df ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. 28Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, w\u00fcrgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!<br \/>\n29Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zur\u00fcckzahlen. 30Er aber wollte nicht, sondern ging weg und lie\u00df ihn ins Gef\u00e4ngnis werfen, bis er die Schuld bezahlt hatte.<br \/>\n31Als die \u00fcbrigen Diener das sahen, waren sie sehr betr\u00fcbt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. 32Da lie\u00df ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.<br \/>\n33H\u00e4ttest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben m\u00fcssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? 34Und in seinem Zorn \u00fcbergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.<br \/>\n35Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich vers\u00fcndigt? Sieben Mal?\u201c (Mt 18, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Mutter, ich f\u00fchle mich angespornt durch den Seherblick Jesu, mich zu beeilen, weil er nach Seelen d\u00fcrstet. Ich vernehme seine Seufzer in der Tiefe meines Herzens, die mir sagen wollen: \u201eMeine Tochter, hilf mir, gib mir Seelen!\u201c<br \/>\nDoch siehe, Mutter, wie die Erde voll ist von Seelen, die im Begriffe stehen, in die S\u00fcnde zu fallen. Jesus bricht in Tr\u00e4nen aus, da er sieht, wie sein Blut aufs Neue entheiligt wird. Nur ein Wunder k\u00f6nnte verhindern, dass diese Menschen fallen.<br \/>\nSo geben wir ihnen das Blut Jesu, damit sie in ihm die Kraft und die Gnade finden, nicht mehr in die S\u00fcnde zur\u00fcckzufallen. Noch ein weiterer Schritt, Mutter! Siehe da, Seelen, die bereits in die S\u00fcnde gefallen sind und sich nach einer Hand umschauen, die sie aufrichtet.<br \/>\nJesus liebt diese Seelen. Aber er betrachtet sie mit Schaudern, weil er sie besudelt sieht, und seine Todesangst nimmt zu. Begl\u00fccken wir auch sie mit dem Blute Jesu, um ihnen damit die Hand zu reichen, die sie aufrichtet.<br \/>\nDu siehst, Mutter, wie sehr diese Seelen des Blutes Jesu bed\u00fcrfen, Seelen, die tot sind f\u00fcr das ewige Leben. O wie beweinenswert ist ihr Zustand! Der Himmel schaut auf sie herab mit Tr\u00e4nen des Schmerzes, die Erde betrachtet sie mit Entsetzen.<br \/>\nMutter, Jesu Blut enth\u00e4lt das Leben der Gnade; geben wir es ihnen. Durch die Ber\u00fchrung mit ihm stehen sie wieder auf, noch sch\u00f6ner, als sie vorher waren, und gewinnen Himmel und Erde ein L\u00e4cheln ab.<br \/>\nGehen wir weiter, Mutter! Siehe, hier sind Seelen, die das Zeichen der Verworfenen an sich tragen; Seelen, die s\u00fcndigen und Jesus fliehen, ihn beleidigen und an seiner Verzeihung zweifeln.<br \/>\nDas sind die neuen Judasse, die auf der Erde zerstreut sind und jenes Herz durchbohren, das so bitteren Schmerz erduldet. Bieten wir auch ihnen das Blut Jesu dar, dass es das Zeichen der Verwerfung ausl\u00f6sche und ihnen das der Rettung aufpr\u00e4ge, ihrem Herzen solches Vertrauen und nach der Schuld solche Liebe einfl\u00f6\u00dfe, dass sie zu den F\u00fc\u00dfen Jesu eilen und sie umklammern, um sie nie mehr loszulassen.<br \/>\nSiehe, hier auch Seelen, die wie von Sinnen ihrem Untergang entgegeneilen. Niemand ist da, der sie in ihrem Lauf aufhielte.<br \/>\nGie\u00dfen wir Jesu Blut vor ihren F\u00fc\u00dfen aus, damit sie durch die Ber\u00fchrung mit ihm und seinem Licht, bei dem Flehen seiner Stimme noch zur\u00fcckweichen und sich auf den Weg des Heiles begeben\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 23 bis 24 Uhr: Dritte Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u2026 Wieder ein anderes Mal m\u00f6chte ich, w\u00e4hrend ich mich im G\u00f6ttlichen Willen versenke, alle Beleidigungen beklagen, die meinem Gott zugef\u00fcgt werden, und ich nehme meinen Rundgang in diesem unermesslichen Raum wieder auf um jeden Schmerz zu finden, den mein Jesus wegen aller S\u00fcnden hatte; ich eigne ihn mir an und gehe \u00fcberall hin, an die entlegensten und geheimsten Orte, an die \u00f6ffentlichen Orte, zu allen b\u00f6sen menschlichen Akten, um wegen aller Beleidigungen [Reue]Schmerz empfinden; und f\u00fcr jede S\u00fcnde m\u00f6chte ich gern \u2013 indem ich in mir den ganzen Schmerz \u00fcber alle S\u00fcnden vereinige \u2013 in allen Bewegungen aller geschaffenen Dinge rufen: \u201eVergebung! Vergebung!\u201c<br \/>\nEs gibt keine Beleidigung Gottes, und sei es die leichteste, deretwegen ich keinen Reueschmerz versp\u00fcren w\u00fcrde und f\u00fcr die ich nicht um Vergebung bitte!<br \/>\nUnd damit alle dieses mein Flehen um Vergebung f\u00fcr alle S\u00fcnden h\u00f6ren, dr\u00fccke ich es dem Grollen des Donners auf, damit der Schmerz, meinen Gott beleidigt zu haben, in allen Herzen donnert; \u201eVerzeihung!\u201c im Blitzschlag, schmerzvolle Reue im Pfeifen des Windes, damit er allen \u201eReue und Flehen um Vergebung!\u201c zurufe, und im L\u00e4uten von den Kircht\u00fcrmen \u201eReue und Vergebung!\u201c<br \/>\nMit einem Wort, so ist es bei allem. Dann bringe ich meinem Gott den Reueschmerz aller dar, flehe Ihn um Vergebung f\u00fcr alle an und sage: \u201eGro\u00dfer Gott, lasst euren Willen auf die Erde herabsteigen, damit die S\u00fcnde keinen Platz mehr habe!<br \/>\nEs ist nur der menschliche Wille, der so viele Beleidigungen hervorbringt, dass die Erde mit S\u00fcnden \u00fcberschwemmt scheint, aber euer Wille wird alles B\u00f6sen vernichten; daher bitte ich Euch, stellt die kleine Tochter eures Willens zufrieden, die nichts anderes w\u00fcnscht, als dass euer Wille erkannt und geliebt werde und in allen Herzen herrsche.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 10. Mai 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAls Ich auf die Erde kam und menschliches Fleisch annahm, war genau dies mein Ziel: die Menschheit wieder zu erheben und meinem G\u00f6ttlichen Willen das Recht auf die Regentschaft in dieser Menschheit zu \u00fcbertragen.<br \/>\nIndem Er n\u00e4mlich in meiner Menschheit herrschen konnte, wurden die Rechte auf beiden Seiten, der menschlichen und g\u00f6ttlichen, wieder in Kraft gesetzt.<br \/>\nUnd doch kann man sagen, dass Ich nichts dar\u00fcber verlauten lie\u00df, kaum einige Worte, und ihnen zu verstehen gab, dass Ich allein daf\u00fcr in die Welt gekommen war, um den Willen des Vaters im Himmel zu tun und dessen gro\u00dfe Bedeutung begreiflich zu machen.<br \/>\nBei einer anderen Gelegenheit sagte Ich: \u2018Wer den Willen meines Vaters tut \u2013 der ist Mir Bruder, Schwester und Mutter und geh\u00f6rt zu Mir.\u2019 \u00dcber alles andere schwieg Ich, w\u00e4hrend doch der Zweck genau jener war, das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens unter den Menschen zu errichten.<br \/>\nEs war n\u00e4mlich angemessen, nicht nur das Heil der Gesch\u00f6pfe sicherzustellen. Vielmehr sollte Ich auch meinen G\u00f6ttlichen Willen in Sicherheit bringen, indem Ich Ihm seine Rechte \u00fcber alles Fleisch zur\u00fcckgab, wie Ich es Ihm \u00fcber das Meine verliehen hatte; sonst h\u00e4tte es im Erl\u00f6sungswerk eine Unordnung gegeben.<br \/>\nWie k\u00f6nnte Ich das Heil der Menschen sicherstellen und dabei die g\u00f6ttlichen Rechte unseres Fiat au\u00dfer Acht lassen? Das konnte nicht sein. Doch obwohl das erste Ziel der Ausgleich aller [\u201ebuchhalterischen\u201c] Posten meines G\u00f6ttlichen Willens war, hielt Ich Mich als Himmlischer Arzt daran, ihnen Medizin und Heilmittel zu verabreichen.<br \/>\nIch sprach zu ihnen \u00fcber Vergebung und Lossch\u00e4lung, setzte Sakramente ein und litt schreckliche Schmerzen bis hin zum Tod. Ich bereitete dadurch sozusagen die neue Sch\u00f6pfung, damit die Gesch\u00f6pfe meinen G\u00f6ttlichen Willen als K\u00f6nig und Herrscher mitten unter seinem Volk aufnehmen konnten.<br \/>\nSo verfuhr Ich mit dir: als erstes sprach Ich als Vorbereitung zu dir \u00fcber Kreuze, Tugenden und Liebe, um dich f\u00fcr die Anh\u00f6rung der Lehren \u00fcber mein Fiat zu disponieren, damit du Es kennenlernen und dadurch lieben solltest.<br \/>\nWenn du dann in dir selbst den gro\u00dfen Schatz seines Lebens wahrnimmst, w\u00fcrdest du danach verlangen, sein Leben allen zu schenken, damit mein Wille bekannt und geliebt werde und zur Herrschaft gelange.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 20. November 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, sobald sich die Seele entschlie\u00dft, in meinem Willen zu leben, \u00e4ndern sich alle Dinge f\u00fcr sie. Unsere g\u00f6ttliche Herrschaft umh\u00fcllt sie, und Wir machen sie zur Herrscherin \u00fcber alles: zur Herrscherin \u00fcber unsere St\u00e4rke, G\u00fcte, Heiligkeit, zur Beherrscherin des Lichtes.<br \/>\nHimmel und Erde geh\u00f6ren von Rechts wegen ihr. Wir stellen sie in eine Atmosph\u00e4re der Sicherheit und des unersch\u00fctterlichen Friedens. Nichts soll dieser Seele, die in unserem Willen lebt, an Gutem, Heiligem, Sch\u00f6nem, an g\u00f6ttlichen Freuden fehlen.<br \/>\nAlle ihre kleinsten Akte sind voll von solchen Wonnen, dass sie dem ganzen Himmel und selbst unserem H\u00f6chsten Sein ein L\u00e4cheln entlocken. Darum geben Wir alle acht, um zu sehen, wann sie liebt oder arbeitet, um Uns ihrer zu erfreuen und gemeinsam zu l\u00e4cheln.<br \/>\nSo gro\u00df ist unsere Liebe, dass Wir sie in unsere eigene Situation versetzen. Wenn Wir nicht geliebt werden, so lieben Wir [dennoch]. Sind Wir unbeachtet und werden vielleicht sogar beleidigt, so spenden Wir weiterhin Leben.<br \/>\nWenn die Seele zu Uns umkehrt und Uns um Verzeihung bittet, machen Wir ihr keinerlei Vorwurf, sondern umarmen sie und dr\u00fccken sie an unsere g\u00f6ttliche Brust.<br \/>\nMan kann also sagen, dass der Mensch allein auf Uns vertrauen kann, denn auf die Gesch\u00f6pfe kann er nicht blo\u00df nicht vertrauen, sondern da wird er Unbest\u00e4ndigkeit und T\u00e4uschung finden. Wenn er glaubt, sich auf Gesch\u00f6pfe st\u00fctzen zu k\u00f6nnen, werden diese ihm nicht gerecht werden.<br \/>\nNun, man kann sich nur auf den verlassen, der in unserem Willen lebt. Diese Seele wird so handeln wie Wir: nicht geliebt, wird sie lieben, wenn man sie nicht beachtet und beleidigt, so wird sie zum Beleidiger eilen, um ihn zu retten.<br \/>\nWir nehmen Uns selbst in der Seele wahr, die in unserem Willen lebt. Darum lieben Wir sie so sehr, dass Wir nichts anderes tun, als Str\u00f6me der Liebe \u00fcber sie auszugie\u00dfen, um immer mehr, mit verdoppelter und wachsender Liebe wiedergeliebt zu werden.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 22. M\u00e4rz 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Herr hatte Mitleid mit dem Diener, lie\u00df ihn gehen und schenkte ihm die Schuld\u201c (Mt 18, 27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner Weg im G\u00f6ttlichen Willen dauert an, wenngleich mir scheint, dass ich nur m\u00fchsam, Schritt f\u00fcr Schritt, dahinwandere. Doch mein guter Jesus scheint zufrieden zu sein, solang ich nicht abweiche und sein FIAT verlasse.<br \/>\nIch kann sagen, dass ich wirklich krank bin wegen der so zahlreichen traurigen Vorf\u00e4lle in meiner armen Existenz. Daher begn\u00fcgt Er sich mit dem Wenigen, das Ich tue, l\u00e4sst jedoch nicht davon ab, mich zu dr\u00e4ngen und zu locken, indem Er mir neue \u00dcberraschungen \u00fcber seinen Willen offenbart, damit ich den Flug wiederaufnehme.<br \/>\nSo sagte Er, als Er meine kleine Seele besuchte, zu mir: \u201eGesegnete Tochter meines Willens, wie sehne Ich Mich danach, dass die Seele in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebe. Mein Wohlgefallen ist so gro\u00df, dass Ich, wenn sie ihre Akte in Ihm wiederholt, neue Gaben, neue Gnaden, neue Liebe, neue Kenntnis vorbereite, damit sie meinen Willen immer besser kennenlernt und auch den himmlischen Wohnort sch\u00e4tzt und hochachtet, in dem zu wohnen sie die gro\u00dfe Ehre hatte.<br \/>\nWenn die Seele also liebt, dann verdopple Ich meine neue Liebe, und wenn sie Mich dann wieder liebt, erwidere Ich ihr stets mit neuer Liebe darauf, um sie zu \u00fcberraschen, sodass sich die Seele \u00fcberflutet f\u00fchlt und verwirrt wiederholt: \u201aIst es m\u00f6glich, dass ein Gott mich so sehr liebt?\u2019<br \/>\nW\u00e4hrend sie dies sagt, liebt sie Mich, ergriffen vom Feuer meiner Liebe, wiederum, und Ich \u00fcberrasche sie erneut mit meiner Liebe. Es entsteht ein Wettstreit der Liebe, die menschliche Begrenztheit harmoniert mit der Liebe ihres Sch\u00f6pfers.<br \/>\nUnd sie liebt Mich nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern meine Liebe, die sie f\u00fchlt, ist so gro\u00df, dass sie Mich f\u00fcr alle und f\u00fcr alles liebt. Was tut nun mein FIAT?<br \/>\nMit seiner Macht und Unermesslichkeit l\u00e4sst Es diese Liebe, die Wir der Seele gegeben haben, fliegen und \u00fcberall kreisen, und Wir f\u00fchlen, wie Uns die Seele in jedem Schritt, in jeder Bewegung, in jedem Gedanken, Wort und Herzschlag aller Gesch\u00f6pfe liebt.<br \/>\nSie liebt Uns in der Sonne, im Wind, in der Luft, im Meer \u2013 es gibt nichts, wo sie Uns nicht liebt. O, wie begl\u00fcckt und ehrt es Uns, dass Uns die Seele in allen und \u00fcberall liebt! Somit lieben Wir nicht nur diese Seele mit neuer Liebe, sondern alle Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nBei einem Liebesakt in meinem Willen geschehen so viele Wunder, dass die Himmel voller Sehnsucht zuschauen wollen, um die neuen \u00dcberraschungen unserer Liebe zu genie\u00dfen.<br \/>\nUnsere Gottheit selbst erwartet mit unsagbarer Freude den Eintritt der Seele in unseren Willen, damit sie Uns liebe, sodass Wir mit unserer Liebe prunken k\u00f6nnen, um Uns von allen geliebt zu f\u00fchlen.<br \/>\nWir setzen unsere Liebe frei, dass sie ihren Weg gehe \u2013 und nicht nur unsere Liebe \u2013 sondern wenn die Seele ihre Akte in unserem FIAT wiederholt, setzen Wir neue Macht, neue G\u00fcte und neue Weisheit auf eine Art frei, dass sich die Seele von neuer Macht, G\u00fcte und Weisheit belebt f\u00fchlt, woran alle teilhaben werden.<br \/>\nSo wird Uns die Freude zuteil, die Menschengeschlechter mit unserer neuen Macht, G\u00fcte und Weisheit erf\u00fcllt zu sehen. Was k\u00f6nnen Wir mit dieser Seele nicht alles tun, die in unserem Willen lebt? Wir verleihen ihr sogar das Recht, zusammen mit Uns zu richten.<br \/>\nWenn Wir sehen, dass sie unter der strengen Bestrafung eines S\u00fcnders leidet, so mildern Wir, um sie nicht leiden zu lassen, unsere gerechte Strenge, und sie macht, dass Wir den Kuss der Verzeihung geben. Um sie gl\u00fccklich zu machen, sagen Wir zu ihr: \u201aArme Tochter, du hast Recht.<br \/>\nDu geh\u00f6rst Uns, und du geh\u00f6rst auch zu ihnen. Du f\u00fchlst in dir die Bande der menschlichen Familie, darum w\u00fcnschst du, dass Wir allen verzeihen. Wir werden tun, so viel Wir k\u00f6nnen, um dich gl\u00fccklich zu machen, jene ausgenommen, die unsere Vergebung verachten oder zur\u00fcckweisen.\u2019<br \/>\nDieses Gesch\u00f6pf in unserem Willen ist die neue Esther, die ihr Volk retten m\u00f6chte. Wie gl\u00fccklich sind Wir doch, sie stets bei Uns in unserem Willen zu haben! Denn durch sie f\u00fchlen Wir Uns geneigter, Barmherzigkeit zu \u00fcben, Gnaden zu gew\u00e4hren, den verstocktesten S\u00fcndern zu vergeben und die Leiden der Seelen im Fegefeuer abzuk\u00fcrzen.<br \/>\nArme Tochter! Sie hat ein Gedenken f\u00fcr alle, und ihr Schmerz ist dem Unseren \u00e4hnlich, weil sie sieht, wie die Menschheitsfamilie gleichsam in un-serem Willen schwimmt und Ihn [doch] nicht erkennt und mitten unter Feinden, im gr\u00f6\u00dften Elend lebt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 30. Oktober 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste Wort, das Jesus am Kreuze sprach, war das Wort der Verzeihung, um beim Vater seine Henker und alle s\u00fcndigen Seelen zu entschuldigen, seine Gerechtigkeit in Barmherzigkeit umzuwandeln.<br \/>\nSo wollen auch wir dem Vater Akte darbieten, um die S\u00fcnder zu entschuldigen, dass er, ger\u00fchrt durch unser Flehen um Verzeihung, keine Seele mehr der H\u00f6lle verfallen lassen k\u00f6nne. Wir wollen uns auch mit Jesus vereinigen, uns als Wache bei den Herzen der Menschen aufstellen, damit niemand mehr ihn beleidige.<br \/>\nWir lassen seiner Liebe in uns freien Lauf, wenn wir wohlgemut alles annehmen, was er \u00fcber uns verh\u00e4ngt: Herzensk\u00e4lte, Geistesd\u00fcrre, Finsternis, Bedr\u00fcckungen, Versuchungen, Zerstreuungen, Verleumdungen, Krankheiten und andere Leiden, um ihm einen Ersatz zu bieten f\u00fcr das, was er von den Gesch\u00f6pfen leidet.<br \/>\nDoch l\u00e4sst Jesus nicht allein seiner Liebe in uns freien Lauf. Gar oft, wenn er Herzensk\u00e4lte vonseiten der Menschen erf\u00e4hrt, begibt er sich zur Seele und l\u00e4sst sie seine K\u00e4lte empfinden.<br \/>\nIst die Seele empf\u00e4nglich daf\u00fcr, dann f\u00fchlt sich Jesus entsch\u00e4digt f\u00fcr alle K\u00e4lte vonseiten der Gesch\u00f6pfe, und diese K\u00e4lte wird an den Herzen der Menschen so lange Wache halten, bis sie den lieben, der sie liebt.<br \/>\nJesus, mein geliebtes Gut! Du leidest so schwer wegen des Verlustes der Seelen. Aus Mitleid mit dir stelle ich mein ganzes Wesen zu deiner Verf\u00fcgung. Ich will deine und der S\u00fcnder Leiden auf mich nehmen.<br \/>\nDann wirst du erquickt, und die S\u00fcnder werden an dich gefesselt sein. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 19 bis 20 Uhr: Das gesetzliche Abendmahl)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-45590","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45590\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}