{"id":45740,"date":"2023-09-23T13:00:29","date_gmt":"2023-09-23T11:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/25-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-201-16a\/"},"modified":"2023-09-22T18:55:21","modified_gmt":"2023-09-22T16:55:21","slug":"25-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-201-16a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/25-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-201-16a\/","title":{"rendered":"25. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 20,1-16a)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr\u00fch am Morgen sein Haus verlie\u00df, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben. 2Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar f\u00fcr den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. 3Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. 4Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. 5Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. 6Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag unt\u00e4tig herum? 7Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! 8Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. 9Da kamen die M\u00e4nner, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. 10Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. 11Da begannen sie, \u00fcber den Gutsherrn zu murren, 12und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag \u00fcber die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. 13Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? 14Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. 15Darf ich mit dem, was mir geh\u00f6rt, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen g\u00fctig bin? 16aSo werden die Letzten die Ersten sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr\u00fch am Morgen sein Haus verlie\u00df, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben\u201c (Mt 20,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist kreist weiterhin in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens, und ich dachte mir: \u201aWas ist der Unterschied zwischen denen, die den G\u00f6ttlichen Willen in ihre Akte rufen, und denen, die gute Werke tun und Ihn nicht rufen, Ihm nicht den ersten Platz in ihren Akten geben?\u2019 Da sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der mir einen kurzen Besuch abstattete, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es gibt gar keinen Vergleich zwischen den beiden: im ersten Fall entledigt sich die Seele, wenn sie meinen Willen in ihre Akte ruft, dessen, was [ungeordnet] menschlich ist und bildet in ihrem menschlichen Willen den freien Raum, wo sie dem Meinigen den Platz \u00fcberl\u00e4sst.<br \/>\nMein Wille versch\u00f6nert, heiligt, bildet sein Licht in diesem Leerraum, dann spricht Er sein Sch\u00f6pferisches Fiat aus und ruft sein G\u00f6ttliches Wirken im menschlichen zum Leben.<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf nimmt nicht nur teil, sondern bleibt Besitzer des G\u00f6ttlichen Aktes, der die Macht, die Unermesslichkeit, die Heiligkeit und den G\u00f6ttlichen Wert besitzt, der sich nie ersch\u00f6pft.<br \/>\nDarum erblicken und finden Wir in der in unserem Willen lebenden Seele, Uns selbst und unsere Akte, die Uns ehren und wie eine Krone umgeben. In jenen hingegen, die zwar gute Werke tun, die aber nicht von unserem Wollen beseelt sind, finden Wir nicht Uns selbst vor, sondern den endlichen Akt des Gesch\u00f6pfs.<br \/>\nDa Wir nun selbst nichts von dem f\u00fcr Uns bewahren k\u00f6nnen, was sie an Gutem auch tun m\u00f6ge, geben Wir dieser Seele das Verdienst [nur] als Belohnung.<br \/>\nDer Lohn ist nicht Besitz, den das Gesch\u00f6pf st\u00e4ndig hervorbringen k\u00f6nnte, deshalb werden diese Seelen von jenen symbolisiert, die von der Hand in den Mund (in den Tag hinein) leben: diese k\u00f6nnen \u2013 wenn auch m\u00fchsam \u2013 vom Lohn leben, den sie [bekommen] haben.<br \/>\nSie werden jedoch nie reich, sondern haben das Bed\u00fcrfnis, f\u00fcr ihre Werke bezahlt zu werden, um ihr Leben fristen zu k\u00f6nnen. Wenn sie nicht arbeiten, laufen sie Gefahr, vor Hunger zu sterben, d.h. nicht die S\u00e4ttigung im Guten, das Leben der Tugenden zu empfinden, sondern das d\u00fcstere Elend der Leidenschaften.<br \/>\nF\u00fcr den hingegen, der in unserem Willen lebt, ist alles im \u00dcberfluss da, und Wir selbst sagen zu ihm: \u201aNimm, was du willst, und so viel du nehmen kannst, ja Wir stellen dir sogar unsere Reicht\u00fcmer, unser Licht, unsere Heiligkeit und unsere Liebe zur Verf\u00fcgung; denn was Uns geh\u00f6rt, ist dein, und was dein ist, geh\u00f6rt Uns.<br \/>\nEs bleibt nichts anderes, als gemeinsam zu leben und zu arbeiten.\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 20. Mai 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDiese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag \u00fcber die Last der Arbeit und die Hitze ertragen\u201c (Mt 20, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in meinem gewohnten Zustand und betete gerade zu meinem liebenden Jesus f\u00fcr den gl\u00fccklichen Hin\u00fcbergang eines Priesters, der vor Jahren mein Beichtvater gewesen war; dabei sagte ich zu meinem geliebten Jesus:<br \/>\n\u201eDenk daran, wie viele Opfer er brachte, welchen Eifer er f\u00fcr deine Ehre und Verherrlichung zeigte; und au\u00dferdem, wie viel hat er nicht f\u00fcr mich getan? Wie viel hat er nicht gelitten? Dies musst Du ihm vergelten und ihn gleich in den Himmel eingehen lassen.\u201c<br \/>\nDer gebenedeite Jesus antwortete mir: \u201eMeine Tochter, Ich schaue nicht so sehr auf die Opfer, sondern auf die Liebe, mit der sie gebracht werden und auf die Vereinigung mit Mir, die sie haben; denn je mehr die Seele mit Mir vereint ist, umso mehr ziehe Ich ihre Opfer in Betracht.<br \/>\nWenn die Seele also ganz innig mit Mir vereint ist, so rechne Ich ihr die kleinsten Opfer als gro\u00df an, denn die Liebe wird nach der Vereinigung bemessen, und das Ma\u00df der Liebe ist ein ewiges Ma\u00df, das kein Ende und keine Grenzen kennt; eine Seele jedoch, die sich gewaltig opfert, aber nicht mit Mir vereint ist, deren Opfer betrachte Ich wie das einer fremden Person, und Ich gebe ihr den Lohn, den sie verdient, d.h. einen begrenzten.<br \/>\nStelle dir einen Vater und einen Sohn vor, die sich lieben: der Sohn bringt kleine Opfer dar, aber der Vater betrachtet jene kleinen Opfer wegen der Bande der Einheit durch die Vaterschaft und die Sohnschaft und die Liebe, welche die st\u00e4rkste Bindung ist, als etwas Gro\u00dfes; er triumphiert dar\u00fcber, er f\u00fchlt sich geehrt und schenkt dem Sohn all seine Reicht\u00fcmer und widmet ihm seine ganze Aufmerksamkeit und Sorgfalt.<br \/>\nStell dir nun einen Diener vor: dieser arbeitet den ganzen Tag, ist der Hitze und K\u00e4lte ausgesetzt, steht allen Befehlen [des Herrn] zur Verf\u00fcgung, und wenn n\u00f6tig, wacht er auch in der Nacht f\u00fcr seinen Herrn \u2013 und was erh\u00e4lt er?<br \/>\nDen armseligen Lohn f\u00fcr einen Tag, sodass er, wenn er nicht alle Tage arbeiten w\u00fcrde, hungern m\u00fcsste. So gro\u00df ist der Unterschied zwischen einer Seele, welche die Vereinigung mit Mir besitzt, und jener, die sie nicht hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 17. Oktober 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarf ich mit dem, was mir geh\u00f6rt, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen g\u00fctig bin?\u201c (Mt 20,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist erf\u00e4hrt den s\u00fc\u00dfen Zauber der strahlenden Sonne des Ewigen Fiat, das so viele ber\u00fchrende Szenen in mir entfaltet, dass alle, wenn ich sie beschreiben k\u00f6nnte, wie ich sie sehe, diesen s\u00fc\u00dfen Zauber erleben und im Chor sagen w\u00fcrden: \u201eWir wollen den G\u00f6ttlichen Willen tun.\u201d<br \/>\nDoch ach, ich bin stets die kleine Unwissende, die nur stammelnd etwas zu sagen vermag. Als ich aber das gro\u00dfe Gut dieses G\u00f6ttlichen Willens verstand, und wie wir in seinen riesigen Wellen aus Licht, unaussprechlicher Sch\u00f6nheit und unerreichbarer Heiligkeit schwimmen, dachte ich mir: \u2018Wie ist es m\u00f6glich, dass ein so gro\u00dfes Gut nicht bekannt ist?<br \/>\nW\u00e4hrend wir in ihm schwimmen, kennen wir die gro\u00dfe Wohltat nicht, die uns umgibt und uns innen und au\u00dfen umh\u00fcllt und uns Leben spendet; und nur weil wir es nicht kennen, k\u00f6nnen wir die wunderbaren Wirkungen all der gro\u00dfen G\u00fcter nicht genie\u00dfen, die ein so heiliger Wille in sich schlie\u00dft!<br \/>\nO Allm\u00e4chtiges Fiat, enth\u00fclle Dich doch, und das Angesicht der Erde wird neu! Warum gefiel es zudem Unserem gebenedeiten Herr nicht, vom Anbeginn der Sch\u00f6pfung an die vielen wunderbaren Dinge zu offenbaren, die dieser Heiligste Wille tun und den Gesch\u00f6pfen geben will?\u2019<br \/>\nW\u00e4hrend sich mein Geist wie entz\u00fcckt im s\u00fc\u00dfen Bann des G\u00f6ttlichen Willens verlor, zeigte sich Jesus, meine Liebe, mein Leben, der Himmlische Lehrer, der mich mit seinen wundersch\u00f6nen Worten \u00fcber seinen eigenen Willen fasziniert und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine kleine Tochter meines Willens, das Gesch\u00f6pf kann weder der Seele noch dem Leibe nach ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen leben. Da Er der erste Akt des Lebens des Gesch\u00f6pfes ist, ist das Gesch\u00f6pf in dieser Situation, dass es entweder Seinen Akt des kontinuierlichen Lebens von meinem Willen aufnimmt, oder gar nicht existieren kann.<br \/>\nDa der Mensch dazu erschaffen wurde, um in der \u00dcberf\u00fclle der G\u00fcter dieses G\u00f6ttlichen Willens, seines geliebten Erbes, zu leben, wurde er dazu erschaffen, von [dem] Uns[rigen] und in unserem Hause zu leben, wie ein Sohn mit seinem Vater.<br \/>\nWie k\u00f6nnte er sonst unser Vergn\u00fcgen, unsere Freude und Seligkeit sein, wenn er nicht in unserer N\u00e4he und zusammen mit Uns in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebte?<br \/>\nEin Sohn in weiter Ferne kann nicht die Freude seines Vaters, sein L\u00e4cheln, seine Unterhaltung und seine vertraute Konversation bilden. Entfernt voneinander, kann man nicht gemeinsam spielen oder gl\u00fccklich l\u00e4cheln, sondern die blo\u00dfe [Tatsache der] Distanz unterbricht die Liebe und macht traurig, weil man sich nicht am Geliebten erfreuen kann.<br \/>\nDu siehst also, der Mensch wurde erschaffen, um vertraut mit Uns, in unserem Haus und in unserem eigenen Willen zu leben, um Uns unsere Freuden und immerw\u00e4hrende Gl\u00fcckseligkeit zu sichern, wie auch die seinen.<br \/>\nDoch obwohl der Mensch, unser Sohn, im Haus seines Vaters gl\u00fccklich war, rebellierte er und verlie\u00df sein v\u00e4terliches Haus. Indem er den eigenen Willen tat, verwirkte er das L\u00e4cheln seines Vaters und Seine reinen Freuden.<br \/>\nDa er aber nicht ohne die Mitwirkung unseres G\u00f6ttlichen Willens leben konnte, handelten Wir als Vater und gaben ihm den gesetzlichen Pflicht-Anteil unseres G\u00f6ttlichen Willens; und zwar nicht mehr als Leben, das ihn auf Seinem Scho\u00df trug, um ihn gl\u00fccklich und heilig zu machen, sondern als Mit-Beteiligten, der ihn am Leben erhalten sollte; nicht um ihn gl\u00fccklich zu machen wie fr\u00fcher, sondern um ihm die unbedingt notwendigen Dinge zu reichen \u2013 und je nachdem, wie er sich verhalten w\u00fcrde.<br \/>\nOhne meinen G\u00f6ttlichen Willen kann es kein Leben geben. Mein G\u00f6ttliches Fiat ist deshalb so wenig bekannt, weil die Menschen blo\u00df den gesetzlichen Pflichtteil kennen, und oft anerkennen sie nicht einmal diesen gesetzlichen Anteil zur G\u00e4nze.<br \/>\nWer n\u00e4mlich von diesem Pflichtteil lebt, lebt nicht im Haus seines Vaters, sondern ist weit weg von Ihm. Und oft ist es sogar so, dass er den gesetzlichen Anteil, den er erhalten hat, mit unw\u00fcrdigen Akten vergeudet.<br \/>\nWundere dich also nicht, dass \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen wenig bekannt ist, wenn man nicht in Ihm lebt und nicht in st\u00e4ndigem Kontakt mit Ihm ist, um sein Leben zu empfangen, das gl\u00fccklich und heilig macht.<br \/>\nDabei ist Er der Seele so nahe, dass Er seine Geheimnisse er\u00f6ffnet und kundtut, wer Er ist, was Er dem Gesch\u00f6pf geben kann, und wie sehr Er sich danach sehnt, es auf Seinem Scho\u00df zu halten, um in ihm Sein G\u00f6ttliches Leben zu bilden; zumal sich der Mensch, indem er den eigenen Willen tat, zum Diener degradierte und kein Erbe mehr war.<br \/>\nUnd ein Diener hat keinen Anspruch auf das Erbe seines Herrn, sondern [nur] auf den armseligen Lohn, um mit M\u00fch und Not sein Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo kann man, meine Tochter, sagen: mit dir habe Ich die T\u00fcren ge\u00f6ffnet, damit du eintrittst und in unserem Hause, in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebst.<br \/>\nAls Wir dich bei Uns behielten, offenbarten Wir dir so vieles \u00fcber unseren G\u00f6ttlichen Willen \u2013 nicht als gesetzlichen Pflichtteil, sondern als unserer gl\u00fccklichen Erbin.\u201d<br \/>\nDann f\u00fcgte Er noch hinzu: \u201eMeine Tochter, in dem Wenigen, was in der ganzen Weltgeschichte \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geschrieben steht, haben sie \u2013 da sie nur den gesetzlichen Anteil kannten \u2013 von Ihm nur das aufgeschrieben, was sie von meinem Fiat nach dem S\u00fcndenfall wussten; welche Beziehungen Er mit den Gesch\u00f6pfen hat, obwohl diese Ihn beleidigen und nicht in Unserem Haus leben.<br \/>\n\u00dcber die Beziehungen zwischen meinem Fiat und dem unschuldigen Adam vor dem S\u00fcndenfall jedoch haben sie nichts geschrieben. Wie h\u00e4tten sie auch dar\u00fcber schreiben k\u00f6nnen, wenn niemand in meinem G\u00f6ttlichen Willen wie in seinem eigenen Haus lebte?<br \/>\nWie k\u00f6nnten sie seine Geheimnisse und das gro\u00dfe Wunder kennen, welches das aktive Leben eines G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf wirken kann? So konnten und k\u00f6nnen sie von meinem G\u00f6ttlichen Fiat zwar aussagen, dass Es alles verf\u00fcgt, dass Es befiehlt und mitwirkt.<br \/>\nDoch zu erkl\u00e4ren, wie mein G\u00f6ttlicher Wille in sich selbst, in seinem Haus wirkt, die Macht seiner Unermesslichkeit zu beschreiben, die in einem Augenblick alles tut und miteinbezieht \u2013 sowohl im Gesch\u00f6pf wie in Sich selbst \u2013 dies ist eine Wissenschaft, die der Mensch bisher noch nicht gekannt hat.<br \/>\nEs konnte nur aufgrund einer [Selbst]Offenbarung meines G\u00f6ttlichen Fiat aufgeschrieben werden. Und zwar von einer Seele, die unser Wille berief, in unserem Haus als unsere Tochter zu leben, in unserer N\u00e4he, in meinem Willen, und nicht in der Ferne, sodass Wir Uns mit ihr unterhalten konnten und ihr somit unsere vertrautesten Geheimnisse zur Kenntnis brachten.<br \/>\nH\u00e4tten Wir die Beziehungen unseres Willens zum Gesch\u00f6pf offenbaren wollen, aber das Gesch\u00f6pf w\u00fcrde nicht in Ihm leben, so h\u00e4tte diese Seele Uns nicht verstehen k\u00f6nnen. Unsere Worte w\u00e4ren f\u00fcr sie wie ein fremder und unverst\u00e4ndlicher Dialekt gewesen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 11. Februar 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-45740","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45740\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}