{"id":46035,"date":"2023-09-30T13:00:22","date_gmt":"2023-09-30T11:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/26-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2128-32-2\/"},"modified":"2023-09-29T17:30:30","modified_gmt":"2023-09-29T15:30:30","slug":"26-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2128-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/26-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2128-32\/","title":{"rendered":"26. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 21,28-32)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->28In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! 29Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.<br \/>\n30Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Sp\u00e4ter aber reute es ihn, und er ging doch. 31Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erf\u00fcllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Z\u00f6llner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.<br \/>\n32Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Z\u00f6llner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht\u201c (Mt 21, 29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich ber\u00fccksichtige keine Worte, sondern nur Taten. Glaubst du, dass es leicht ist, eine Seele zu finden, die wirklich leiden will? O, wie schwierig ist dies!<br \/>\nMit Worten wollen viele leiden, doch tats\u00e4chlich laufen sie davon, wenn ein Schmerz sie bedr\u00fcckt oder andere Leiden sie umgeben. O, wie viel lieber m\u00f6chten sie frei sein davon! Und Ich bleibe stets der Jesus, der einsam leidet.<br \/>\nWenn Ich daher eine Seele finde, die das Leiden nicht flieht, sondern Mir in meinen Leiden Gesellschaft leisten will, ja noch sehnlichst darauf wartet, dass Ich ihr das Brot des Schmerzes bringe \u2013 so versetzt sie Mich in das Delirium der Liebe und bringt Mich so weit, Torheiten zu begehen und so gro\u00dfz\u00fcgig mit dieser Seele zu sein, dass Himmel und Erde staunen.<br \/>\nGlaubst du, dass es meinem so liebenden Herz gleichg\u00fcltig war, dass du, als du Meiner beraubt warst, auf Mich gewartet hast \u2013 und auf nichts anderes, als dass Ich dir meine bitteren Leiden bringe?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 18. Mai 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eUnser Wille disponiert das Gesch\u00f6pf zum Empfang aller g\u00f6ttlichen Eigenschaften und Farben. Und unser ununterbrochener Atem malt wie ein \u00fcberaus geschickter Pinsel mit bewundernswerter und unnachahmlicher Meisterhaftigkeit die sch\u00f6nsten Nuancen und formt die Faksimiles unseres H\u00f6chsten Seins.<br \/>\nW\u00e4ren da nicht diese Faksimiles, dann w\u00e4re dieses gro\u00dfe Werk der Sch\u00f6pfung nichts Besonderes, noch das gro\u00dfe Werk unserer m\u00e4chtigen Sch\u00f6pferh\u00e4nde. Die Erschaffung der Sonne, des Himmels, der Sterne und des ganzen Universums w\u00e4re ein absolutes Nichts f\u00fcr unsere Macht gewesen.<br \/>\nUnsere ganze Macht jedoch, die Geschicklichkeit unserer g\u00f6ttlichen K\u00fcnste und das unbeschreibliche \u00dcberma\u00df unserer intensiven Liebe besteht darin, unseren vollst\u00e4ndigen Akt im Gesch\u00f6pf auszuf\u00fchren, indem Wir unser Leben in ihm bilden.<br \/>\nUnser Wohlgefallen daran ist so gro\u00df, dass Wir in unserem Akt selbst, den Wir ausf\u00fchren, hingerissen sind. Wenn Wir einen vollst\u00e4ndigen Akt ausf\u00fchren, ist das eine Glorie, die Uns am meisten verherrlicht, die intensivste Liebe, die Uns am meisten lobpreist, ist die Macht, die Uns st\u00e4ndig huldigt.<br \/>\nDoch ach, bei denen, die nicht in unserem Willen leben \u2013 wie viele zerbrochene Akte von Uns gibt es da, wie viele, die nicht vollendet sind, wie viele g\u00f6ttliche Leben von Uns, die kaum empfangen oder h\u00f6chstens geboren sind, aber nicht weiterwachsen!<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe unterbrechen die Fortdauer unseres Werkes und binden uns die Arme, sodass Wir nicht weitermachen k\u00f6nnen. Sie versetzen Uns gleichsam in die Machtlosigkeit eines Gutsherrn, der von seinen undankbaren Dienern daran gehindert wird, die n\u00f6tige Arbeit auf seinem Grundbesitz zu tun, zu s\u00e4en und die gew\u00fcnschten Pflanzen anzubauen.<br \/>\nDer arme Grundbesitzer: wegen seiner b\u00f6sen Diener ist er gen\u00f6tigt, die Erde unfruchtbar zu halten und ist der Fr\u00fcchte beraubt, die er ernten k\u00f6nnte!<br \/>\nUnser Grund[besitz] sind die Menschen, und der undankbare Diener ist der menschliche Wille, der sich dem Unseren widersetzt und es Uns somit unm\u00f6glich macht, unser g\u00f6ttliches Leben in ihnen zu bilden.<br \/>\nWisse, dass niemand in den Himmel kommt, der nicht unser g\u00f6ttliches Leben besitzt, das wenigstens empfangen oder geboren ist; die Glorie und Seligkeit der Seligen wird so gro\u00df sein, wie weit sie unser Leben in sich haben anwachsen lassen.<br \/>\nWie gro\u00df wird nun der Unterschied sein zwischen einer Seele, in der dieses Leben kaum empfangen, geboren oder nur in kleinem Ma\u00df gewachsen ist und einer, in der Wir ein vollst\u00e4ndiges Leben heranbilden konnten?<br \/>\nDer Unterschied wird so gro\u00df sein, dass er vom Menschen nicht begriffen werden kann. Jene [ersten] werden gleichsam das Volk des himmlischen Reiches sein, [die anderen,] unsere Abbilder hingegen, werden wie Prinzen, Minister, wie der adelige Hofstaat und die k\u00f6nigliche Armee des gro\u00dfen K\u00f6nigs sein.<br \/>\nSo kann die Seele, die meinen G\u00f6ttlichen Willen tut und in Ihm lebt, sagen: \u2018Ich tue alles, und ich geh\u00f6re auch schon auf dieser Erde zur Familie meines himmlischen Vaters.\u2018\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 12. Oktober 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJetzt verstehst du, mit welcher Macht eine Kreatur ausgestattet werden kann, die den G\u00f6ttlichen Willen nicht daran hindert, frei sein wirkendes Leben in ihr zu verwirklichen.<br \/>\nDieses FIAT, das in seiner Wesenheit die erschaffende Kraft besitzt, schafft in der Kreatur alle G\u00fcter, macht sie fruchtbar und verleiht ihr die Mutterschaft \u00fcber alle, \u00fcber alle G\u00fcter und \u00fcber Den, der sie erschaffen hat.<br \/>\nMutterschaft bedeutet wahre Liebe, heldenhafte Liebe, Liebe, die freudig ihr Leben dem schenkt, den sie gezeugt hat; wenn dies nicht zutrifft, ist das Wort Mutterschaft unfruchtbar, ist leer, es reduziert sich zu einem Wort ohne Taten.<br \/>\nWenn du die Erzeugung aller G\u00fcter willst, mache, dass das FIAT in dir das wirkende Leben werde; es wird dir die Mutterschaft verleihen, du wirst alles mit m\u00fctterlicher Liebe lieben, und ich, deine Mutter, werde dich die Art lehren, wie diese heilige und g\u00f6ttliche Mutterschaft fruchtbar zu machen.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 20. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDieser antwortete: Ich will nicht. Sp\u00e4ter aber reute es ihn, und er ging doch\u201c (Mt 21, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, niemand kann f\u00fcr Mich ohne Pr\u00fcfung akzeptabel sein. H\u00e4tte es keine Pr\u00fcfung gegeben, h\u00e4tte Ich eine Sklavin als Mutter gehabt, die nicht frei gewesen w\u00e4re, und die Sklaverei tritt weder in unsere Beziehungen noch unsere Werke ein, noch kann sie an unserer freien Liebe teilhaben.<br \/>\nMeine Mutter hatte ihre erste Pr\u00fcfung vom ersten Augenblick ihrer Empf\u00e4ngnis an. Sobald ihre Vernunft den ersten Akt tat, erkannte sie einerseits ihren menschlichen Willen und andererseits den G\u00f6ttlichen Willen und war frei, einem der beiden Willen anzuhangen.<br \/>\nOhne einen Augenblick zu verlieren, und im Bewusstsein des ganzen Ausma\u00dfes des Opfers, das sie brachte, schenkte sie Uns ihren Willen, ohne ihn jemals mehr kennen zu wollen, und Wir gaben ihr den Unseren als Geschenk.<br \/>\nIn diesem Austausch der gegenseitigen Willenshingabe ergossen sich alle Vorz\u00fcge, Sch\u00f6nheiten, Wunder und unermesslichen Gnadenmeere in die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis des privilegiertesten aller Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nEs ist stets der Wille, den Ich gew\u00f6hnlich pr\u00fcfe. Alle Opfer, auch der Tod, w\u00fcrden Mir, wenn sie nicht vom Willen des Menschen auf Mich gerichtet w\u00e4ren, Ekel bereiten und nicht einmal eines Blickes von Mir gew\u00fcrdigt werden.<br \/>\nDoch willst du wissen, welches das gr\u00f6\u00dfte von Uns gewirkte Wunder in diesem so heiligen und sch\u00f6nen Gesch\u00f6pf war, und was den gr\u00f6\u00dften Heroismus darstellte, den niemand, niemand erreichen wird k\u00f6nnen?<br \/>\nIhr Leben begann sie mit unserem Willen, sie folgte Ihm und erf\u00fcllte ihr Leben in Ihm. So kann man sagen, dass sie unseren Willen von dem Augenblick an erf\u00fcllte, wo sie begann [in Ihm zu handeln], und dort begann, wo sie [ihre Akte in Ihm] vollendete.<br \/>\nUnser gr\u00f6\u00dftes Wunder war, dass sich in jedem ihrer Gedanken, Worte, Atemz\u00fcge, Herzschl\u00e4ge, Bewegungen und Schritte unser Wille \u00fcber sie ergoss, und sie Uns den Heroismus eines Gedankens darbot, eines Wortes, eines Atemzuges, eines g\u00f6ttlichen, ewigen Herzschlages, der in ihr wirkte.<br \/>\nDies erhob sie so hoch, dass sie aus Gnade das wurde, was Wir von Natur aus sind.<br \/>\nAlle ihre anderen Vorrechte und Privilegien, selbst ihre Unbefleckte Empf\u00e4ngnis w\u00e4ren ein absolutes Nichts vor diesem gro\u00dfen Wunder gewesen; ja gerade dies best\u00e4rkte sie vielmehr und machte sie stabil und stark f\u00fcr ihr ganzes Leben.<br \/>\nMein Wille, der sich st\u00e4ndig \u00fcber sie ergoss, machte sie der g\u00f6ttlichen Natur teilhaftig, und da sie Ihn best\u00e4ndig aufnahm, wurde sie stark in der Liebe, stark im Schmerz \u2013 einzigartig unter allen.<br \/>\nEs war dieser unser in ihr wirkender Wille, der das WORT auf die Erde herabzog und den Samen der g\u00f6ttlichen Fruchtbarkeit bildete, damit sie einen Menschen und Gott ohne menschliches Zutun empfangen k\u00f6nne. Er machte sie w\u00fcrdig, Mutter ihres eigenen Sch\u00f6pfers zu sein.<br \/>\nDeshalb bestehe Ich immer auf meinem Willen, denn Er bewahrt die Seele sch\u00f6n \u2013 so wie sie aus unseren H\u00e4nden hervorging und l\u00e4sst sie wie die originale Nachbildung ihres Sch\u00f6pfers heranwachsen.<br \/>\nWie viele gro\u00dfe Werke und Opfer jemand auch vollbringen mag, so weise Ich sie zur\u00fcck, wenn mein Wille nicht in ihnen ist, und anerkenne sie nicht \u2013 sie sind keine Speise f\u00fcr Mich.<br \/>\nUnd die sch\u00f6nsten Werke ohne meinen Willen werden zur Nahrung f\u00fcr den menschlichen Willen, f\u00fcr die Selbstsch\u00e4tzung und die Gier des Gesch\u00f6pfes.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 8. Dezember 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer von den beiden hat den Willen seines Vaters erf\u00fcllt?\u201c (Mt 21, 31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fragte mich: \u201eWarum jubelte die ganze Sch\u00f6pfung vor Freude und feierte die Unbefleckte K\u00f6nigin in ihrer Unbefleckten Empf\u00e4ngnis so sehr?\u201c Da bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, willst du wissen, warum? Weil der G\u00f6ttliche Wille den Anfang seines Lebens in dem kleinen Himmlischen M\u00e4dchen hatte, und somit den Anfang aller G\u00fcter in allen Gesch\u00f6pfen. Es gibt nichts Gutes, das nicht in meinem G\u00f6ttlichen Willen beginnt, herabsteigt, und in seine Quelle hinaufsteigt.<br \/>\nDa dieses Himmlische M\u00e4dchen von ihrer Unbefleckten Empf\u00e4ngnis an ihr Leben im G\u00f6ttlichen FIAT begonnen hatte und vom menschlichen Stamm war, erwarb Sie mit meinem Willen das G\u00f6ttliche Leben und besa\u00df mit ihrer Menschheit den menschlichen Ursprung.<br \/>\nSo war es in ihrer Macht, das G\u00f6ttliche mit dem Menschlichen zu vereinigen, und Sie gab Gott, was der Mensch Ihm nicht gegeben und Ihm verweigert hatte, n\u00e4mlich den eigenen menschlichen Willen.<br \/>\nUnd Sie gab den Menschen das Recht, zu den Umarmungen ihres Sch\u00f6pfers aufzusteigen. Mit der Macht unseres FIAT, das Sie in ihrer Macht hatte, verband Sie Gott und die Menschen.<br \/>\nSo f\u00fchlte die ganze Sch\u00f6pfung, Himmel und Erde, und sogar die H\u00f6lle, in der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis dieses jungfr\u00e4ulichen M\u00e4dchens, sobald Es im Scho\u00df seiner Mutter empfangen war, die Kraft der Ordnung, die Maria in die ganze Sch\u00f6pfung hineinbrachte.<br \/>\nMit meinem Willen verbr\u00fcderte Sie sich mit allen, umarmte alle, liebte alles und alle, und alle ersehnten und liebten Sie und f\u00fchlten sich geehrt, in diesem bevorzugten Gesch\u00f6pf den G\u00f6ttlichen Willen anzubeten. Wie sollte nicht die ganze Sch\u00f6pfung feiern?<br \/>\nBis dahin n\u00e4mlich war der Mensch die Unordnung unter allen geschaffenen Dingen gewesen. Niemand hatte den Mut und Heroismus besessen, zu seinem Sch\u00f6pfer zu sagen: \u2018Ich will meinen Willen nicht kennen, ich bringe ihn Dir zum Geschenk und w\u00fcnsche als Leben allein deinen G\u00f6ttlichen Willen.\u2019<br \/>\nDiese Heilige Jungfrau jedoch verschenkte ihren Willen, um vom G\u00f6ttlichen zu leben, und daher f\u00fchlte die ganze Sch\u00f6pfung die Gl\u00fcckseligkeit der Ordnung, die ihr durch Maria wieder hergestellt wurde.<br \/>\nDer Himmel, die Sonne, das Meer und alle wetteiferten untereinander, um Jene zu ehren, die mein FIAT besa\u00df und die allen geschaffenen Dingen den Kuss der Ordnung gab.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille legte das Zepter einer G\u00f6ttlichen K\u00f6nigin in ihre Hand und umkr\u00e4nzte ihre Stirn mit der Krone der Befehlsgewalt, indem Sie Maria zur Herrscherin \u00fcber das ganze Universum einsetzte.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 8. Dezember 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt\u201c (Mt 21,32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Da kehrte mein geliebtes Gut zur\u00fcck, doch sah man beinahe alle seine Glieder verrenkt, die Ihm unsagbaren Schmerz bereiteten. Er warf sich in meine Arme und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, diese verrenkten Glieder, die Mir solchen Schmerz bereiten, sind alle Seelen, die nicht meinen Willen tun. Ich machte Mich bei meinem Kommen auf die Erde zum Haupt der menschlichen Familie, und sie sind meine Glieder.<br \/>\nDiese Glieder wurden gebildet, verkn\u00fcpft, verbunden mittels der Lebenss\u00e4fte meines Willens. Wenn Er in ihnen flie\u00dft, so kommen sie in Verbindung mit meinem Leib und werden, jedes auf seinem Platz, gefestigt.<br \/>\nMein Wille l\u00e4sst nicht nur wie ein mitf\u00fchlender Arzt seine lebensspendenden und g\u00f6ttlichen S\u00e4fte flie\u00dfen, um den notwendigen Kreislauf zwischen dem Haupt und den Gliedern zu bilden, sondern Er bildet hier seine vollkommene Bandage, damit die Glieder unter ihrem Haupt verbunden und gefestigt bleiben.<br \/>\nWenn nun mein Wille in ihnen fehlt, fehlt jener, der die W\u00e4rme vorsieht, das Blut, die Kraft, den Befehl des Hauptes, um die Glieder rege zu machen. Wenn sie verrenkt sind, fehlt der, der die Bandagen setzt \u2013 es fehlt alles.<br \/>\nMan kann sagen, dass alle Verbindungen zwischen den Gliedern und dem Haupt unterbrochen sind und dass sie in meinem Leib sind, um Mir Schmerz zu bereiten.<br \/>\nMein Wille allein ist es, der den Sch\u00f6pfer und das Gesch\u00f6pf, den Erl\u00f6ser und die Erl\u00f6sten, den Heiligmacher und die Geheiligten in \u00dcbereinstimmung und in Verbindung bringt.<br \/>\nOhne Ihn w\u00e4ren die Sch\u00f6pfung und die Erl\u00f6sung gewisserma\u00dfen nichts f\u00fcr sie, da Der fehlt, der das Leben und die G\u00fcter str\u00f6men l\u00e4sst, die sie enthalten.<br \/>\nSelbst die Sakramente w\u00fcrden ihnen zur Verdammung gereichen, denn wenn mein Wille in den Seelen fehlt, fehlt Der, welcher die Schleier zu den Sakramenten l\u00fcftet, um ihnen die Frucht und das Leben mitzuteilen, die sie enthalten.<br \/>\nDaher ist mein Wille alles. Ohne Ihn bleiben unsere sch\u00f6nsten Werke, unsere gr\u00f6\u00dften Wunder den armen Gesch\u00f6pfen fremd, denn Er allein ist der Schatzwalter aller unserer Werke, und daher werden diese allein durch Ihn f\u00fcr die Menschen geboren.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, meinen Willen zu tun oder nicht zu tun, alle w\u00fcrden sich in \u00dcbereinstimmung mit Ihm bringen, um alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter zu empfangen, und die \u00dcbertragung des g\u00f6ttlichen Lebens selbst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 20. September 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-46035","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46035"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46035\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46035"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46035"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}