{"id":46212,"date":"2023-10-07T13:00:25","date_gmt":"2023-10-07T11:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/27-sonntag-imjahreskreis-a-mt-2133-43\/"},"modified":"2023-10-04T20:19:10","modified_gmt":"2023-10-04T18:19:10","slug":"27-sonntag-imjahreskreis-a-mt-2133-43","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/27-sonntag-imjahreskreis-a-mt-2133-43\/","title":{"rendered":"27. SONNTAG IMJAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 21,33-43)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">33In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten des Volkes: H\u00f6rt noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. 34Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Fr\u00fcchten holen zu lassen.<br \/>\n35Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen pr\u00fcgelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. 36Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.<br \/>\n37Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. 38Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn t\u00f6ten, damit wir seinen Besitz erben.<br \/>\n39Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. 40Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?<br \/>\n41Sie sagten zu ihm: Er wird diesen b\u00f6sen Menschen ein b\u00f6ses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte abliefern, wenn es Zeit daf\u00fcr ist. 42Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?<br \/>\n43Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Fr\u00fcchte bringt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuf, wir wollen ihn t\u00f6ten, damit wir seinen Besitz erben\u201d (Mt 21, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zog mich in seinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen hinein und lie\u00df mich die schmerzhaften Umst\u00e4nde sehen und h\u00f6ren, in welche die Undankbarkeit der Gesch\u00f6pfe Ihn versetzt, und seufzend vor Schmerz sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, die Leiden meines G\u00f6ttlichen Willens sind unaussprechlich und unbegreiflich f\u00fcr die menschliche Natur.<br \/>\nEr ist in allen Gesch\u00f6pfen, doch ist Er unter dem Alpdruck einer entsetzlichen und qualvollen Agonie, denn anstatt Ihm die Herrschaft zu \u00fcberlassen, damit Er sein Leben in ihnen entfalten kann, halten sie Ihn unterdr\u00fcckt, ohne Ihm die Freiheit zu gew\u00e4hren, zu handeln, zu atmen, das Herz pochen zu lassen.<br \/>\nSo handelt der menschliche Wille, er atmet frei, pulsiert, wie er will, w\u00e4hrend der Meine nur da ist, um ihm zu dienen, um zu den gesch\u00f6pflichen Akten beizutragen und innerhalb ihrer Akte in Agonie zu liegen, erstickt unter dem R\u00f6cheln eines Todeskampfes von langen Jahrhunderten.<br \/>\nMein Wille windet sich in den Gesch\u00f6pfen unter dem Alpdruck einer so qualvollen Agonie. Sein Sich-Winden sind die Gewissensbisse, die Entt\u00e4uschungen, die R\u00fcckschl\u00e4ge, die Kreuze, die M\u00fcdigkeit des Lebens und alles, was die armen Gesch\u00f6pfe belasten kann.<br \/>\nDenn es ist gerecht, dass Er, da sie einen G\u00f6ttlichen Willen kreuzigen und stets im Todesr\u00f6cheln belassen, sie mit seinem Um-Sich-Schlagen ruft, da Er es nicht anders tun kann, weil Er nicht die Herrschaft hat.<br \/>\nWer wei\u00df \u2013 wenn sie in sich gehen und das Elend sehen, das ihnen ihr schlechter Wille einbringt, k\u00f6nnten sie Ihm aus seiner schmachtenden Agonie ein wenig Atem und eine Schonfrist verschaffen.<br \/>\nSo schmerzhaft ist die Agonie meines Willens, dass meine Menschheit, die sie im Garten von Getsemani erleiden wollte, sogar Hilfe bei meinen Aposteln selbst suchte, aber nicht einmal diese erlangte Ich.<br \/>\nDie Qual war derart, dass Ich lebendiges Blut schwitzte. Da Ich Mich unter dem enormen Gewicht einer so langen und furchtbaren Agonie meines G\u00f6ttlichen Willens unterliegen f\u00fchlte, rief Ich meinen himmlischen Vater an, dass Er Mir helfe und sprach zu Ihm: \u201aVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an Mir vor\u00fcber.\u2019<br \/>\nIn allen anderen Leiden meiner Passion, wie grausam sie auch waren, sagte Ich nie: \u201aWenn es m\u00f6glich ist, gehe diese Pein vor\u00fcber\u2019, im Gegenteil, am Kreuz rief Ich aus: Sitio.<br \/>\nIn dieser Pein der Agonie des H\u00f6chsten Willens jedoch, empfand Ich die ganze Last einer so langen Agonie, die ganze Qual eines G\u00f6ttlichen Willens, der im Sterben liegt und in den menschlichen Generationen schmachtet. Welch ein Schmerz!<br \/>\nEs gibt keinen Schmerz, der ihm gleichen kann! Jetzt will das H\u00f6chste FIAT hervortreten, es ist m\u00fcde und will um jeden Preis aus dieser so langen Agonie herauskommen.<br \/>\nWenn du von den Gei\u00dfeln h\u00f6rst, vom Einsturz von St\u00e4dten und von Zerst\u00f6rungen, ist dies nichts anderes als ein heftiges Winden in seiner Agonie; denn da Er nicht mehr kann, will Er die Menschheitsfamilie seinen schmerzhaften Zustand f\u00fchlen lassen, und wie stark Er sich in ihnen kr\u00fcmmt, ohne dass jemand Mitleid mit Ihm h\u00e4tte.<br \/>\nIndem Er mit seinem Sich-Winden Gewalt aus\u00fcbt, will Er sie f\u00fchlen lassen, dass Er in ihnen existiert, doch nicht mehr im Sterben liegen m\u00f6chte: Er will die Freiheit, die Herrschaft, Er will sein Leben in ihnen entfalten.<br \/>\nWelche Unordnung in der Gesellschaft, meine Tochter, weil mein Wille nicht herrscht! Ihre Seelen sind wie Wohnungen ohne Ordnung, alles ist drunter und dr\u00fcber, der Gestank ist so schrecklich, mehr als bei einem verwesten Leichnam.<br \/>\nUnd mein Wille mit seiner Unermesslichkeit, dem es nicht gegeben ist, sich auch nur f\u00fcr einen Herzschlag vom Gesch\u00f6pf zur\u00fcckzuziehen, liegt inmitten so vieler \u00dcbel im Sterben. Dies ist in der allgemeinen Ordnung bei allen so.<br \/>\nIn der besonderen Ordnung ist es noch mehr. Bei den Gottgeweihten, im Klerus, bei denen, die sich katholisch nennen, liegt mein Wille nicht nur im Sterben, sondern sie halten Ihn im Zustand der Lethargie, als h\u00e4tte Er kein Leben.<br \/>\nO, um wie viel h\u00e4rter ist das! Denn in der Agonie winde Ich Mich wenigstens, kann Ich Mich ergie\u00dfen, lasse Ich sie f\u00fchlen, dass Ich in ihnen existiere, wenn auch in Agonie.<br \/>\nDoch der Zustand der Lethargie bedeutet den Zustand der v\u00f6lligen Unbeweglichkeit, den Zustand des andauernden Todes. Deshalb sieht man nur den Anschein \u2013 die H\u00fcllen des religi\u00f6sen Lebens \u2013 denn meinen Willen halten sie in Lethargie, und da sie Ihn in Lethargie halten, ist ihr Inneres schl\u00e4frig, als ob das Licht, das Gute, nicht f\u00fcr sie w\u00e4re.<br \/>\nWenn sie im \u00c4u\u00dferen etwas tun, ist es leer an g\u00f6ttlichem Leben und l\u00f6st sich im Rauch der Eitelkeit, der Selbstsch\u00e4tzung und des Gefallens bei den anderen Gesch\u00f6pfen auf.<br \/>\nUnd Ich und mein H\u00f6chster Wille \u2013 w\u00e4hrend Er in ihnen ist \u2013 treten aus ihren Werken hinaus. Meine Tochter, welche Beleidigung! Wie gerne w\u00fcrde Ich alle meine furchtbare Agonie empfinden lassen, das st\u00e4ndige R\u00f6cheln, die Lethargie, in die sie meinen Willen versetzen, weil sie den ihren tun wollen und nicht den Meinen.<br \/>\nSie wollen Ihn nicht regieren lassen, wollen Ihn nicht kennen! Daher will Er die D\u00e4mme brechen, indem Er um sich schl\u00e4gt, damit sie, wenn sie Ihn nicht auf dem Wege der Liebe kennen und aufnehmen wollen, Ihn mittels der Gerechtigkeit kennenlernen.<br \/>\nSo m\u00f6chte mein Wille, einer Agonie von Jahrhunderten m\u00fcde, hervortreten und bereitet also zwei M\u00f6glichkeiten: den Weg des Triumphes, welcher die Kenntnisse \u00fcber Ihn sind, seine Wunder und all das Gute, das das Reich des H\u00f6chsten FIAT bringen wird, und den Weg der Gerechtigkeit f\u00fcr jene, die Ihn nicht auf triumphierende Weise kennen wollen.<br \/>\nEs wird also an den Gesch\u00f6pfen liegen, welche Art Ihn aufzunehmen sie w\u00e4hlen wollen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 19. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist mitten unter den Gesch\u00f6pfen wie das Zentrum ihres Lebens, so wie sich das menschliche Herz k\u00f6niglicher Herrscher der Natur nennen kann.<br \/>\nIn der Tat, wenn auch der Geist denkt, der Mund spricht, die H\u00e4nde arbeiten, die F\u00fc\u00dfe laufen, \u2013 wenn aber das Herz nicht pocht, ist alles mit einem Schlag zu Ende, weil der armen Natur der K\u00f6nig fehlt, und somit jener, der die Gedanken, Worte und all das beherrscht, was das Gesch\u00f6pf tun kann, und all diesem Leben verleiht.<br \/>\nAls K\u00f6nig der Seele ist der Gedanke, der Sitz, der Thron, wo die Seele ihre Aktivit\u00e4t, ihr Leben, ihre Herrschaft entfaltet. Wenn nun die menschliche Natur den Herzschlag unterdr\u00fccken und beim Sprechen, Denken, usw., ohne ihren K\u00f6nig auskommen m\u00f6chte, was w\u00fcrde geschehen?<br \/>\nSie selbst w\u00fcrde alle ihre Akte ert\u00f6ten, so w\u00e4re es Suizid an sich selbst. Wenn die Seele den Gedanken ersticken wollte, w\u00fcrde sie kein Mittel finden, um ihre Aktivit\u00e4t entfalten zu k\u00f6nnen, so w\u00e4re sie wie ein K\u00f6nig ohne Reich und ohne V\u00f6lker.<br \/>\nWas nun das Herz f\u00fcr das Leben des Menschen, und der Gedanke f\u00fcr die Seele ist, das ist mein G\u00f6ttlicher Wille in jedem Gesch\u00f6pf. Er ist wie das Zentrum des Lebens. Er pocht mit seinem unaufh\u00f6rlichen und ewigen Herzschlag, und das Gesch\u00f6pf denkt, Er pocht und es spricht, geht und arbeitet.<br \/>\nDie Menschen aber denken nicht nur nicht daran, sondern w\u00fcrgen Ihn ab, unterdr\u00fccken sein Licht, seine Heiligkeit, seinen Frieden, das richtige Handeln, das rechte und heilige Sprechen; und einige unterdr\u00fccken Ihn so sehr, dass sie Selbstmord an ihren eigenen Seelen begehen.<br \/>\nMein Wille ist auf dieser niedrigen Welt [hier unten] wie ein K\u00f6nig ohne Reich und ohne V\u00f6lker. Die Gesch\u00f6pfe leben so, als h\u00e4tten sie weder K\u00f6nig noch G\u00f6ttliches Leben, noch Herrschaft, da der k\u00f6nigliche Herrscher ihres Herzschlages f\u00fcr ihre Natur, und der Herrscher der Gedanken f\u00fcr ihre Seelen fehlt.<br \/>\nDa Er aufgrund seiner Unermesslichkeit alles und alle einh\u00fcllt, ist Er gen\u00f6tigt, wie in Sich Selbst abgew\u00fcrgt zu leben, weil eine Seele fehlt, die sein Leben, seine Haltung, seine Herrschaft aufnimmt.<br \/>\nDoch Er m\u00f6chte sein Reich auf Erden bilden, will sein auserw\u00e4hltes und treues Volk haben. Daher bleibt Er, obwohl Er mitten unter den Menschen unerkannt und unterdr\u00fcckt lebt, nicht stehen und zieht sich nicht in seine Himmlischen Regionen zur\u00fcck, sondern beharrt darauf, in ihrer Mitte zu bleiben, um Sich bekannt zu machen.<br \/>\nEr m\u00f6chte allen das Gute zu erkennen geben, das Er tun will, seine Himmlischen Gesetze, seine un\u00fcbertreffliche Liebe, seinen Herzschlag, der vor Licht, Heiligkeit, Liebe, Gaben, Frieden und Seligkeit pocht \u2013 und so m\u00f6chte Er auch die Kinder seines Reiches haben. Darum sind sein Leben und seine Kenntnisse in dir, damit du bekannt machst, was \u201aG\u00f6ttlicher Wille\u2018 bedeutet.<br \/>\nIch freue Mich daran und verberge Mich in meinem eigenen Willen, um Ihm das ganze Feld und die Entfaltung seines Lebens in dir zu \u00fcberlassen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 25. Februar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Fr\u00fcchte bringt\u201c (Mt 21,43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist dachte viel \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nach, besonders wie sein Reich kommen und sich ausbreiten k\u00f6nne und vieles andere, das ich nicht niederschreiben muss. Da sagte mein geliebter Jesus, der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn Rom das Vorrecht meiner Kirche hat, verdankt es das der Stadt Jerusalem, weil der Beginn der Erl\u00f6sung genau in Jerusalem war. In diesem Heimatland erw\u00e4hlte Ich aus der kleinen Stadt von Nazareth meine Jungfr\u00e4uliche Mutter.<br \/>\nIch Selbst wurde im St\u00e4dtchen von Betlehem geboren, und alle meiner Apostel stammten aus dieser Heimat. Obwohl diese Mich undankbarerweise nicht anerkennen wollte und die G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zur\u00fcckwies, kann man nicht leugnen, dass der Ursprung, der Anfang, die ersten Personen, welche in den Genuss der Erl\u00f6sung kamen, aus diesem Land (dieser Stadt) waren.<br \/>\nDie ersten Verk\u00fcnder des Evangeliums, jene, die den Katholizismus in Rom begr\u00fcndeten, waren meine Apostel, alle aus Jerusalem, d.h. aus meiner Heimat.<br \/>\nNun wird es hier einen Austausch geben: wenn Jerusalem [der Stadt] Rom das Leben der [wahren] Religion und damit der Erl\u00f6sung vermittelte, so wird Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich des G\u00f6ttlichen Willens bringen.<br \/>\nDies ist so wahr, dass ebenso, wie Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung eine Jungfrau aus der kleinen Stadt Nazareth erw\u00e4hlte, Ich eine andere Jungfrau aus einer kleinen Stadt Italiens ausw\u00e4hlte, die zu Rom geh\u00f6rt, der die Sendung des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT anvertraut wurde.<br \/>\nDa dies nun in Rom bekannt werden muss, wie mein Kommen auf die Erde in Jerusalem bekannt war, wird Rom die gro\u00dfe Ehre haben, Jerusalem f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk, d.h. f\u00fcr die Erl\u00f6sung, zu vergelten, welche es von dieser Stadt empfangen hat, indem Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich meines Willens bekanntmacht.<br \/>\nDann wird Jerusalem seine Undankbarkeit bereuen und das Leben der Religion [zur G\u00e4nze] annehmen, das sie Rom [damals] gebracht hatte; und [Jerusalem selbst] wird von Rom das Leben und das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens dankbar annehmen.<br \/>\nAber nicht nur Jerusalem, sondern alle anderen Nationen werden von Rom das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines FIAT empfangen, seine ersten Verk\u00fcndiger, sein Evangelium, das in F\u00fclle von Friede und Gl\u00fcckseligkeit spricht und von der Wiederherstellung der Erschaffung des Menschen.<br \/>\nNicht nur meine Mitteilungen werden Heiligkeit, Freuden, Frieden und Gl\u00fcck bringen, sondern die ganze Sch\u00f6pfung wird im Wettstreit mit ihnen, aus allem Geschaffenem die Gl\u00fcckseligkeiten hervortreten lassen, die es enth\u00e4lt und sie \u00fcber die Gesch\u00f6pfe ausgie\u00dfen.<br \/>\nAls Wir n\u00e4mlich den Menschen erschufen, legten Wir in sein Wesen alle Keime der Gl\u00fcckseligkeit, die jedes geschaffene Ding besa\u00df.<br \/>\nWir bereiteten dabei das Innere des Menschen wie ein St\u00fcck Erdreich, das alle Keime der Gl\u00fcckseligkeiten enthielt, und zwar so, dass er in sich selbst alle Geschmacksrichtungen hat, um in sich selbst alle Wonnen der geschaffenen Dinge verkosten und empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBes\u00e4\u00dfe der Mensch diese Samen nicht, so w\u00fcrde ihm der Geschmacks- und der Geruchssinn fehlen, um sich an dem zu freuen, was Gott aus Sich Selbst heraus, in die ganze Sch\u00f6pfung gelegt hat.<br \/>\nNun bewirkte der Mensch durch den S\u00fcndenfall, dass all diese Samen der Gl\u00fcckseligkeiten, die Gott bei seiner Erschaffung in ihn eingegossen hatte, krank wurden. Daher verlor er den Geschmackssinn, um alle in der Sch\u00f6pfung enthaltenen Wonnen genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ging ihm wie einem armen Kranken, der nicht jeden Wohlgeschmack, den die Speisen enthalten, genie\u00dfen kann, sondern sie im Gegenteil als Belastung empfindet. Die Speise selbst verwandelt sich in Belastung f\u00fcr ihn und alles ekelt ihn an.<br \/>\nEr isst nur, um nicht zu sterben, nicht weil ihm die Speise schmeckt. Ein Gesunder hingegen empfindet den Geschmack, die St\u00e4rke und W\u00e4rme, da sein Magen die Kraft hat, das Gute zu assimilieren, das in den Speisen enthalten ist, und sie schmecken ihm.<br \/>\nSo war es auch beim Menschen: durch die S\u00fcnde machte er die Samen und sogar die Kraft selbst, durch die er sich all der Gl\u00fcckseligkeit, die in der Sch\u00f6pfung enthalten ist, erfreuen h\u00e4tte k\u00f6nnen, krank und schwach. Und oft verwandeln sie sich [f\u00fcr ihn] in Schmerz.<br \/>\nNun, mit der R\u00fcckkehr des Menschen in mein G\u00f6ttliches FIAT werden die Samen gesund werden, und er wird die Kraft bekommen, alle Wonnen, die in der Ordnung der Sch\u00f6pfung vorhanden sind, zu assimilieren und zu genie\u00dfen.<br \/>\nSo wird ein Wettstreit des Gl\u00fccks f\u00fcr ihn beginnen: alles wird ihm zul\u00e4cheln, und der Mensch wird wieder gl\u00fccklich sein \u2013 wie Gott ihn erschaffen hatte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 3. Oktober 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben, die Heiligkeit besteht aus zwei Akten. Gott gibt seinen Willen, und die Seele empf\u00e4ngt Ihn; und nachdem sie in sich das Leben dieses Aktes des G\u00f6ttlichen Willens gebildet hat, den sie empfangen hat, gibt sie ihn wieder als Akt ihres Willens zur\u00fcck, um ihn von neuem zu empfangen.<br \/>\nAlles besteht darin, zu geben und zu empfangen, zu empfangen und zu geben. Gott k\u00f6nnte dem Gesch\u00f6pf nicht mehr geben, als den kontinuierlichen Akt seines Willens. Das Gesch\u00f6pf k\u00f6nnte \u2013 soweit einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich \u2013 Gott nicht mehr geben, als Seinen eigenen G\u00f6ttlichen Willen, den das Gesch\u00f6pf in sich empfangen hat, zur Bildung des g\u00f6ttlichen Lebens.<br \/>\nAuf diese Weise \u2013 im Geben und Empfangen, im Empfangen und Geben, \u00fcbernimmt mein G\u00f6ttliches Fiat die Herrschaft und bildet [in der Seele] sein Reich und macht das ganze Innere des Gesch\u00f6pfs zum Volk des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens: der Intellekt ist das treue Volk, das sich r\u00fchmt, vom Obersten Befehlshaber des G\u00f6ttlichen Fiat gelenkt zu werden; die Menge der Gedanken scharen sich um Ihn und wollen den gro\u00dfen K\u00f6nig immer besser erkennen und lieben, der im Mittelpunkt des Intellekts des Menschen gleichsam seinen Thron aufschl\u00e4gt.<br \/>\nDie W\u00fcnsche, Affekte und Herzschl\u00e4ge, die dem Herzen entspringen, vermehren die Zahl des Volkes meines Reiches; o, wie dr\u00e4ngen sie sich um seinen Thron! Alle stehen sie bereit, die g\u00f6ttlichen Anweisungen zu empfangen und selbst das Leben hinzugeben, um sie auszuf\u00fchren. Welch gehorsames, geordnetes Volk ist das Volk des Reiches meines Fiat!<br \/>\nEs gibt keine Streitereien, keine Unstimmigkeiten, sondern diese ganze Menge der Bewohner des Inneren jenes gl\u00fccklichen Gesch\u00f6pfs wollen alle nur dasselbe und begeben sich als gut ger\u00fcstetes Heer in die Festung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nWenn dann das Innere dieser Seele ganz zu meinem Volk wird, str\u00f6mt [dies]es [Volk] aus seinem Inneren hervor und l\u00e4sst das Volk der Worte, das Volk der Worte und der Schritte anwachsen.<br \/>\nAuf jedem Akt, den dieses himmlische Volk ausf\u00fchrt, steht sozusagen in goldenen Lettern das Losungswort \u2018Wille Gottes\u2019 geschrieben.<br \/>\nUnd wenn diese Volksmenge anr\u00fcckt, um ihre je eigene Aufgabe auszuf\u00fchren, erheben sie ganz vorne, am Anfang des Zuges, die Flagge mit dem Motto \u2018Fiat\u2019, gefolgt von den Worten, geschrieben mit lebendigem Licht: \u2018Wir geh\u00f6ren dem gro\u00dfen K\u00f6nig des H\u00f6chsten Fiat.\u2019<br \/>\nDu siehst also, dass jede Seele, die sich von meinem Willen beherrschen l\u00e4sst, ein [eigenes] Volk f\u00fcr das Reich Gottes bildet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 26. Oktober 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":72886,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-46212","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46212\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}