{"id":46581,"date":"2023-10-21T13:00:07","date_gmt":"2023-10-21T11:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/29-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2215-21\/"},"modified":"2023-10-21T15:25:18","modified_gmt":"2023-10-21T13:25:18","slug":"29-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2215-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/29-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2215-21\/","title":{"rendered":"29. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 22,15-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->15In jener Zeit kamen die Pharis\u00e4er zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. 16Sie veranlassten ihre J\u00fcnger, zusammen mit den Anh\u00e4ngern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand R\u00fccksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. 17Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? 18Jesus aber erkannte ihre b\u00f6se Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? 19Zeigt mir die M\u00fcnze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. 20Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser geh\u00f6rt, und Gott, was Gott geh\u00f6rt!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eZeigt mir die M\u00fcnze, mit der ihr eure Steuern bezahlt!\u201c (Mt 22,19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAch, meine Tochter, das Leben in meinem Willen ist ein himmlisches Leben. Es bedeutet, dass die Seele das Leben des Lichts, der Liebe, das Leben der Handlung Gottes, das Leben des Gebets in sich wahrnimmt. In allem, was die Seele tut, f\u00fchlt sie vibrierendes Leben in ihren Akten. Wisse, dass die Seele, die den G\u00f6ttlichen Willen tut und in Ihm lebt, die G\u00f6ttlichen Akte wie magnetisch anzieht. Ihre kleinen Bewegungen, Gedanken und Werke werden so machtvoll magnetisch, dass sie ihren Sch\u00f6pfer so magnetisch anziehen, dass Er sich nicht von der Seele trennen kann. Der Blick unseres H\u00f6chstes Wesen wird magnetisiert und blickt stets konzentriert auf die Seele. Gott f\u00fchlt seine Arme magnetisiert und h\u00e4lt die Seele fest an seine Brust gedr\u00fcckt, unsere Liebe ist magnetisiert, und Wir gie\u00dfen so viel Liebe in die Seele, dass Wir es schlie\u00dflich so empfinden, dass die Seele Uns [so] liebt, wie Wir selbst Uns lieben.<br \/>\nWenn nun die Seele f\u00fcr Uns ein so starker Magnet geworden ist, erreicht unsere Liebe das \u00dcberma\u00df: wenn die Seele ihre Akte \u2013 sogar die kleinsten \u2013 vollzieht, pr\u00e4gen Wir unseren g\u00f6ttlichen Abdruck auf diese (Akte), lassen sie mit der Pr\u00e4gung unseres h\u00f6chsten Abbildes als unsere Akte durchgehen (passieren) und deponieren sie in unserer G\u00f6ttlichen Schatzkammer als unsere Geldm\u00fcnzen, welche die Seele Uns geschenkt hat. Wenn du w\u00fcsstest, was es hei\u00dft, behaupten zu k\u00f6nnen, dass unser G\u00f6ttliches Wesen unsere M\u00fcnzen von den Gesch\u00f6pfen erhalten hat, welche das von Uns selbst aufgepr\u00e4gte Bild besitzen, das ihnen Garantie gew\u00e4hrt, dann w\u00fcrde dir das Herz aus reiner Liebe brechen.<br \/>\nUns Selbst den Gesch\u00f6pfen zu geben, ist eine Macht, die Wir haben. Da Wir alles besitzen, ist das Geben nichts anderes als ein Ventil f\u00fcr unsere Liebe. Doch den Seelen zu erm\u00f6glichen, dass sie Uns geben k\u00f6nnen, und zwar unsere Akte \u2013 nicht die ihren \u2013 zu geben, M\u00fcnzen zu geben, denen unser Bild aufgepr\u00e4gt ist \u2013 dies ist eine Liebe, die alles \u00fcbertrifft, sodass Wir sie nicht mehr einschlie\u00dfen k\u00f6nnen und in unserer Emphase der Liebe sprechen: \u201aDu hast Uns verwundet. Der Magnet deiner Akte hat Uns hingerissen und zu s\u00fc\u00dfen Gefangenen in deiner Seele gemacht. Und Wir werden an dir das Gleiche tun, dich verwunden, entz\u00fccken und dich in Uns gefangen nehmen.\u2019 Deshalb, meine Tochter, will Ich dich ganz umsichtig, damit du siehst und gut verstehst, was mein G\u00f6ttlicher Wille in dir tun m\u00f6chte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 29. Juni 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter meiner Liebe, Ich brenne, Ich f\u00fchle Mich erliegen und wie im Fieberwahn, weil Ich geliebt werden will. Wei\u00dft du, was Ich tue, um diese Absicht zu erreichen? Ich lege meine Liebe in das Herz der Seele, Ich lasse sie in ihrem Geist, in den Worten, Werken und Schritten flie\u00dfen und wandle all diese Liebe, die \u00fcberall in ihr flie\u00dft, in M\u00fcnzen der G\u00f6ttlichen Liebe um. Damit sie nun als unsere [g\u00fcltige] W\u00e4hrung im Umlauf sein k\u00f6nnen, pr\u00e4ge Ich ihnen mein Abbild auf und die Inschrift rundherum: \u201aJesus, K\u00f6nig des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens.\u2019 Nun, mit dieser W\u00e4hrung der Liebe geben Wir dem Gesch\u00f6pf ein Mittel in die Hand, damit es Uns sagen kann: \u201aMit Recht habe ich Dich geliebt.\u2019 Mit dieser von unserer G\u00fcte in Geld umgewandelten Liebe kann die Seele kaufen, was sie will und liebt. Sie kann unsere Heiligkeit, unseren eigenen Willen, unsere Tugenden kaufen, und wenn sie weitere Liebe haben m\u00f6chte, hat sie genug Geld, um sie zu kaufen.<br \/>\nO, wie freuen Wir Uns, wenn Wir sehen, dass die Seele nicht mehr arm, sondern reich ist, und so viel besitzt, dass sie sogar unsere eigenen Tugenden und Heiligkeit kaufen kann! Wie sch\u00f6n ist es, wenn die Seele unser Geld der Liebe zu eigen hat, was sie zur Besitzerin all unserer G\u00fcter macht! Wir geben diese W\u00e4hrung der Liebe jedoch [nur] einer Seele, die in unserem Willen lebt, da sie diese nicht verschwenden, sondern sie zu bewahren wissen und vermehren wird, um Uns immer mehr zu lieben und in den Flammen, die Uns verzehren, Erleichterung zu verschaffen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 10. Mai 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWessen Bild und Aufschrift ist das?&#8230; So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser geh\u00f6rt, und Gott, was Gott geh\u00f6rt!\u201c (Mt 22, 20+21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam der geliebte Jesus und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du hast (noch) nichts ausgesagt \u00fcber die Erschaffung des Menschen, des Meisterwerkes der sch\u00f6pferischen Kraft, wo der Ewige nicht in Tr\u00f6pfchen, sondern in Wellen und Str\u00f6men seine Liebe, seine Sch\u00f6nheit und Meisterkunst einsetzte, und vom \u00dcberma\u00df der Liebe ergriffen, sich selbst zum Mittelpunkt des Menschen einsetzte; aber Er wollte eine w\u00fcrdige Wohnst\u00e4tte im Menschen. Was tut also diese unerschaffene Majest\u00e4t? Sie erschafft den Menschen nach Ihrem Bild und Gleichnis, haucht aus der Tiefe Ihrer Liebe einen Atem aus, und fl\u00f6\u00dft mit Ihrem allm\u00e4chtigen Hauch dem Menschen das Leben ein, stattet ihn mit ihren Eigenschaften aus, die den Proportionen eines Gesch\u00f6pfes angemessen sind, und macht ihn so zu einem kleinen &#8218;Gott&#8216;. Alles, was du in der Sch\u00f6pfung siehst, ist eigentlich Nichts im Vergleich zur Erschaffung des Menschen; o, wie viele sch\u00f6nere Himmel, Sterne und Sonnen breitete Gott in der erschaffenen Seele aus, welche Vielfalt an Sch\u00f6nheit, welche Harmonien; es gen\u00fcgt zu sagen, dass Er den Menschen betrachtete und ihn so sch\u00f6n fand, dass Er sich in ihn verliebte; und eifers\u00fcchtig auf dieses sein Wunderwerk, machte Er sich selbst zum Besch\u00fctzer und Besitzer des Menschen und sprach zu ihm: &#8222;Alles habe Ich f\u00fcr dich erschaffen, Ich gebe dir die Herrschaft \u00fcber alles, alles geh\u00f6rt dir, und du wirst ganz Mir geh\u00f6ren\u201c. Du wirst die Meere der Liebe, die innigen und direkten Verbindungen, die \u00c4hnlichkeit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf, nicht ganz begreifen k\u00f6nnen. Ach, Tochter meines Herzens, wenn das Gesch\u00f6pf erkennen w\u00fcrde, wie sch\u00f6n seine Seele ist, wie viele g\u00f6ttliche Gaben sie enth\u00e4lt, und wie sie alle geschaffenen Dinge an Sch\u00f6nheit, Macht und Licht \u00fcbertrifft, sodass man sagen kann, dass sie ein kleiner Gott ist und eine kleine Welt, die alles in sich enth\u00e4lt \u2013 o wie w\u00fcrde der Mensch sich selber mehr hochsch\u00e4tzen und eine so seltene Sch\u00f6nheit, ein so unerh\u00f6rtes Wunder der Sch\u00f6pferkraft auch nicht mit der leisesten Schuld beflecken! Aber das Gesch\u00f6pf, beinahe blind, wenn es darum geht, sich selbst zu erkennen, und noch viel blinder in der Erkenntnis ihres Sch\u00f6pfers, beschmutzt sich mit tausend Sch\u00e4ndlichkeiten, sodass sie das Werk des Sch\u00f6pfers derma\u00dfen entstellt, dass man es nur mit M\u00fche erkennt. Denke du selber nach, wie gro\u00df unser Schmerz dar\u00fcber ist; komm daher in meinen Willen, und komm gemeinsam mit Mir vor den Thron des Ewigen, um f\u00fcr unsere Br\u00fcder genugzutun und Wiedergutmachung zu leisten f\u00fcr alle Akte, die sie (als Dank daf\u00fcr) leisten h\u00e4tten sollen, dass Er sie n\u00e4mlich als ein Wunder der Liebe seiner Allmacht erschaffen hat, w\u00e4hrend sie so undankbar sind.&#8220;<br \/>\nIn einem Augenblick befanden Wir Uns vor dieser H\u00f6chsten Majest\u00e4t, und im Namen aller dr\u00fcckten Wir unsere Liebe, unseren Dank und unsere Anbetung daf\u00fcr aus, dass Er uns mit einem solchen \u00dcberma\u00df der Liebe erschaffen und mit solch sch\u00f6nen Eigenschaften ausgestattet hat. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 24. Februar 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war ganz im Heiligen Wollen Gottes versenkt, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der mich mit einem erhabenen Licht erf\u00fcllte, sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, meine Menschheit \u2013 wie heilig und rein sie auch war \u2013 h\u00e4tte nicht die vollst\u00e4ndige Erl\u00f6sung bewerkstelligen k\u00f6nnen, wenn mein H\u00f6chster Wille meinem menschlichen Willen nicht den Eintritt in den G\u00f6ttlichen Willen gew\u00e4hrt h\u00e4tte. Meinem menschlichen Willen h\u00e4tte die Allsicht gefehlt, um alle sehen zu k\u00f6nnen, die Unermesslichkeit, um alle zu umfassen, die Allmacht, um alle zu retten, und der Modus der Ewigkeit (die Freiheit des Wirkens im ewigen Modus), um alles [wie] in einem einzigen Akt zu besitzen und alles wieder in Ordnung zu bringen. So hatte mein G\u00f6ttlicher Wille die erste Rolle beim Erl\u00f6sungswerk, die zweite meine Menschheit. W\u00e4re da nicht mein G\u00f6ttlicher Wille, so w\u00e4re die Erl\u00f6sung nur f\u00fcr wenige und zeitlich begrenzt gewesen, denn ohne das Licht der Allsicht, die Mich alle erkennen l\u00e4sst, h\u00e4tte Ich Mich nicht auf alle erstrecken k\u00f6nnen. Um die Erl\u00f6sung zu beginnen, tat Ich also nichts anderes, als die T\u00fcren des H\u00f6chsten Willens, die der erste Mensch geschlossen hatte, f\u00fcr meine Menschheit zu \u00f6ffnen und gab dadurch meiner Menschheit freies Feld, um sie die Erl\u00f6sung im Scho\u00df meines H\u00f6chsten Willens vollbringen zu lassen. Seit damals ist niemand anderer mehr in mein G\u00f6ttliches Wollen eingetreten, um als dessen Besitzer, in voller Freiheit, zu wirken, so als w\u00e4re mein Wille der seine, um sich seiner ganzen Macht und der G\u00fcter, die Er enth\u00e4lt, zu erfreuen. Mein Wille ist in Mir wie die Seele f\u00fcr den Leib, und wenn es f\u00fcr die Heiligen die gr\u00f6\u00dfte Gnade war, meinen Willen zu tun, der [nur] als Widerschein in sie eingetreten ist, was wird erst dann sein, wenn die Seelen nicht nur die Widerspiegelungen empfangen, sondern in Ihn eintreten und seine ganze F\u00fclle genie\u00dfen werden?<br \/>\nNun, wie es f\u00fcr die Bewerkstelligung der Erl\u00f6sung notwendig war, dass meine Menschheit und mein menschlicher Wille [st\u00e4ndigen] Zutritt zum G\u00f6ttlichen Willen hatten, so ist es jetzt f\u00fcr die Erf\u00fcllung des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c notwendig, dass Ich neuerlich die Pforten des Ewigen Willens auftue und ein anderes Gesch\u00f6pf eintreten lasse, und ihm freies Feld gebe, vom gr\u00f6\u00dften bis zum kleinsten Akt in der Allsicht, Unermesslichkeit und Macht meines Willens zu wirken. Wenn du in Ihn eintreten wirst, und deine Gedanken, Worte, Werke, Schritte, Wiedergutmachungen, Leiden, Liebe, Danksagungen darbringst, so wird der H\u00f6chste Wille alle deine Akte pr\u00e4gen. Deine Akte empfangen das g\u00f6ttliche Abbild, mit dem Wert von g\u00f6ttlichen Akten, die, da sie unendlich sind, f\u00fcr alle aufkommen, alle erreichen k\u00f6nnen, und solchen Einfluss auf die Gottheit haben, dass sie diesen H\u00f6chsten Willen auf die Erde herabsteigen lassen und die G\u00fcter bringen, die Er enth\u00e4lt. Es wird so sein wie beim Metall, bei Gold oder Silber: solange nicht das Bild des K\u00f6nigs aufgepr\u00e4gt ist, besitzt es keinen W\u00e4hrungswert, doch sobald dieses aufgepr\u00e4gt wird, gilt das Metall als W\u00e4hrung und ist im ganzen Reich im Umlauf. Es gibt kein Land, keine Stadt, keinen wichtigen Ort, wo dieses Metall nicht sein Ansehen als Geld genie\u00dft, und kein Mensch kommt ohne dieses aus\u2026. Ob das Metall unedel oder kostbar ist, ist egal; wenn ihm nur das Bild des K\u00f6nigs aufgepr\u00e4gt ist, ist es im ganzen Reich im Umlauf, hat Vorrang bei allen und wird von allen geliebt und respektiert. So ist allem, was die Seele in meinem Willen tut, das g\u00f6ttliche Bild aufgepr\u00e4gt, und daher ist es im Himmel und auf der Erde im Umlauf, besitzt die Oberherrschaft \u00fcber alle und schenkt sich freigebig jedem, der es w\u00fcnscht; es gibt keinen Ort auf der Erde, wo man nicht seine wohltuenden Wirkungen genie\u00dfen k\u00f6nnte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 5. August 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach entschwand mir der liebensw\u00fcrdige Jesus, und ich f\u00fchlte mich wie versenkt in seinen Willen. Ich f\u00fchlte meine arme Niedrigkeit im Kontakt mit der g\u00f6ttlichen Gr\u00f6\u00dfe, H\u00f6he und Unermesslichkeit; meine Armseligkeit ber\u00fchrt von den g\u00f6ttlichen Reicht\u00fcmern; meine H\u00e4sslichkeit reichte an die ewige Sch\u00f6nheit; so lebte ich in seinem Willen im Widerschein Gottes, und w\u00e4hrend ich alles von Ihm empfing, fand ich alles und brachte die ganze Sch\u00f6pfung gleichsam in meinem Scho\u00df zu F\u00fc\u00dfen der ewigen Majest\u00e4t. Mir schien, dass ich in seinem Willen nichts anderes tat, als zum Himmel aufzusteigen und auf die Erde herabzusteigen, um von neuem aufzusteigen und Ihm alle Generationen zu bringen, Ihn f\u00fcr alle zu lieben und von allen wieder lieben zu lassen. Als ich das tat, zeigte sich mein Jesus von neuem und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie sch\u00f6n und k\u00f6stlich ist es, das Gesch\u00f6pf in unserem Willen leben zu sehen; es lebt in unserem Widerschein und absorbiert dabei in sich die \u00c4hnlichkeit mit seinem Sch\u00f6pfer: die Seele wird stets sch\u00f6ner, reicher und so gro\u00df, dass sie alle ergreifen und Uns alles bringen kann, und sie sch\u00f6pft so viel Liebe von Uns, dass sie Uns f\u00fcr alle lieben kann; Wir finden alles in ihr, unsere ganze Liebe, die Wir bei der Sch\u00f6pfung aufwandten, unsere Genugtuung, unsere Freude und die Vergeltung f\u00fcr unsere Werke. Unsere Liebe zur Seele, die in unserem Willen lebt, ist so gro\u00df und gewaltig, dass das, was Wir von aus Natur sind, die Seele kraft unseres Willens wird. Alles gie\u00dfen Wir in sie aus, nicht eine Faser lassen Wir aus, die Wir nicht mit dem f\u00fcllen w\u00fcrden, was Uns geh\u00f6rt. Wir erf\u00fcllen sie so sehr, bis sie nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dft und g\u00f6ttliche Fl\u00fcsse und Meere um sich herum schafft; in diese Meere steigen Wir herab, um Uns zu unterhalten, Wir bewundern mit Liebe unsere Werke und f\u00fchlen Uns g\u00e4nzlich verherrlicht. Meine Tochter, lebe daher im reinsten Licht meines Willens, wenn du willst, dass dein Jesus von neuem dieses Wort wiederhole, das Er bei der Erschaffung des Menschen aussprach: \u2018Kraft unseres Willens lasset Uns diese Seele schaffen nach unserem Abbild und Gleichnis.\u2019\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 13. M\u00e4rz 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen Rundgang in der ganzen Sch\u00f6pfung fort, um jedem Akt des H\u00f6chsten Willens in jedem geschaffenen Ding zu folgen. Da trat mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus, um mich durch das ganze Himmelsgew\u00f6lbe zu begleiten, und als Wir zu jedem geschaffenen Ding kamen, erbebte Jesus vor Freude und Liebe. Dann hielt Er inne und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich schuf den Himmel und konzentrierte meine Liebe zum Menschen im Himmel, und um ihm gr\u00f6\u00dfere Freude zu bereiten, \u00fcbers\u00e4te Ich ihn mit Sternen. Ich liebte nicht den Himmel, sondern den Menschen im Himmel, und f\u00fcr ihn schuf Ich ihn. Wie stark und gro\u00df war meine Liebe, als Ich \u00fcber dem Haupt des Menschen dieses blaue Firmament ausbreitete. Es war geziert mit den strahlendsten Sternen, wie ein Pavillon, dass weder K\u00f6nige noch Herrscher etwas Vergleichbares haben. Doch Ich gab mich nicht damit zufrieden, meine Liebe zum Menschen im Himmel zu konzentrieren, der ihm zur reinen Wonne gereichen sollte.<br \/>\nDa Ich Mich in Liebe mit ihm vergn\u00fcgen wollte, wollte Ich die Sonne erschaffen. Indem Ich in der Sonne so viel Liebe zum Menschen konzentrierte, liebte Ich den Menschen in der Sonne, nicht die Sonne. Daher legte Ich in sie die Liebe der Notwendigkeit, weshalb die Sonne f\u00fcr die Erde notwendig war, damit sie den Pflanzen und dem Wohlergehen des Menschen dienen sollte. Ich legte die Liebe des Lichtes in sie, die ihn erleuchten, Liebe des Feuers, die ihn w\u00e4rmen sollte, und alle Wirkungen, die dieser Himmelsk\u00f6rper hervorbringt, die unz\u00e4hlig sind. Die Sonne ist ein st\u00e4ndiges Wunder am Himmelsgew\u00f6lbe, das mit seinem Licht zum Wohle aller herabsteigt. So viele Besonderheiten der Liebe zum Menschen konzentrierte Ich in der Sonne, die diese G\u00fcter und Wirkungen hervorbringt.<br \/>\nO wenn das Gesch\u00f6pf wenigstens meiner Liebe Aufmerksamkeit schenkte, die ihm die Sonne entgegenbringt, wie gl\u00fccklich w\u00fcrde Ich Mich f\u00fchlen und wie vergolten f\u00fcr die gro\u00dfe Liebe, die Ich in diesen meinen g\u00f6ttlichen Berichterstatter und Tr\u00e4ger meiner Liebe und meines Lichtes gelegt habe! W\u00e4hrend mein Wille wirkte und sich zum Leben in jedem geschaffenen Ding machte, um sich, auch mittels dieser Dinge, den menschlichen Generationen als Leben zu geben, konzentrierte Sich meine Liebe, die ihren Weg in meinem ewigen FIAT ging, in diesen Dingen, um den Menschen zu lieben. So konzentrierte Ich also in jedem geschaffenen Ding, im Wind, im Meer, in der kleinen Blume, im singenden V\u00f6gelchen, in allem \u2013 meine Liebe, damit alle Dinge dem Menschen Liebe entgegenbr\u00e4chten. Doch um diese meine Sprache der Liebe zu h\u00f6ren, zu verstehen und zu empfangen, musste der Mensch Mich lieben, sonst w\u00e4re die ganze Sch\u00f6pfung wie stumm f\u00fcr ihn und ohne Leben.<br \/>\nNachdem Ich nun alles erschaffen hatte, formte Ich die Natur des Menschen mit meinen eigenen Sch\u00f6pferh\u00e4nden. Als Ich die Knochen formte, die Nerven ausbreitete, das Herz gestaltete, konzentrierte Ich meine Liebe in ihm. Danach bekleidete Ich ihn mit Fleisch, und schuf gleichsam die sch\u00f6nste Statue, die kein anderer K\u00fcnstler je machen kann. Ich sah ihn an und entbrannte so sehr in Liebe zu ihm, dass meine Liebe \u00fcberfloss und Ich sie nicht zur\u00fcckhalten konnte, und als Ich ihn anhauchte, fl\u00f6\u00dfte Ich ihm das Leben ein.<br \/>\nDoch Wir waren noch nicht zufrieden. Die Heiligste Dreifaltigkeit wollte ihn im \u00dcberma\u00df ihrer Liebe mit Intellekt, Ged\u00e4chtnis und Wille beschenken. Entsprechend seiner Fassungskraft als Gesch\u00f6pf, bereicherten Wir ihn mit allen Eigenschaften unseres g\u00f6ttlichen Wesens. Die ganze Gottheit war v\u00f6llig darauf bedacht, den Menschen zu lieben und sich in ihn zu ergie\u00dfen. Vom ersten Augenblick seines Lebens an sp\u00fcrte Adam die ganze Kraft unserer Liebe, und aus dem Grunde seines Herzens dr\u00fcckte er mit seiner Stimme die Liebe zu seinem Sch\u00f6pfer aus. O welches Gl\u00fcck empfanden Wir, als Wir unser Werk, die von Uns geformte Statue, sprechen h\u00f6rten, die Uns liebte, und zwar mit vollkommener Liebe! Es war der Widerschein unserer Liebe, der aus ihm hervorging. Diese Liebe war nicht von seinem Willen verseucht worden, daher war sie vollkommen, weil sie die F\u00fclle unserer Liebe besa\u00df. Bis dahin hatte keines der von Uns erschaffenen Dinge Uns beteuert, dass es Uns liebe. Als Wir nun vernahmen, dass der Mensch Uns liebte, waren unsere Freude und unser Wohlgefallen so gro\u00df, dass Wir ihn als Vollendung unseres Festes als K\u00f6nig \u00fcber das ganze Universum einsetzten und als das sch\u00f6nste Juwel unserer sch\u00f6pferischen H\u00e4nde.<br \/>\nWie sch\u00f6n war der Mensch in den ersten Zeiten seiner Erschaffung! Er war unser Widerschein, und diese Widerspiegelungen verliehen ihm eine gro\u00dfe, unsere Liebe entz\u00fcckende Sch\u00f6nheit und machten ihn in allen seinen Akten vollkommen. Vollkommen war die Herrlichkeit, die er seinem Sch\u00f6pfer gab, vollkommen seine Anbetung, seine Liebe, seine Werke. Seine Stimme war so harmonisch, dass sie in der ganzen Sch\u00f6pfung widerhallte, denn er besa\u00df die Harmonie Gottes und die jenes Fiats, welches ihm das Leben verliehen hatte. Alles in ihm war Ordnung, denn unser Wille verlieh ihm die Ordnung seines Sch\u00f6pfers, beseligte ihn und lie\u00df ihn an \u00c4hnlichkeit mit Uns zunehmen, gem\u00e4\u00df unserem Wort: \u2018Lasst Uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis\u201d. Jeder seiner Akte, die in der Einheit des Lichtes des H\u00f6chsten FIAT getan wurden, war eine Nuance g\u00f6ttlicher Sch\u00f6nheit, die er erwarb. Jedes seiner Worte war eine weitere harmonische Note, die erklang. Alles war Liebe in ihm. In allem pries er unsere Herrlichkeit, Macht und unendliche Weisheit. Alles, Himmel, Sonne und Erde, brachten ihm Freuden, Seligkeit und Liebe von Dem, Der ihn erschaffen hatte.<br \/>\nWenn du eine Statue nach deinem gr\u00f6\u00dften Wohlgefallen formen und dich dann ganz in sie ergie\u00dfen und ihr alle Lebenss\u00e4fte verleihen k\u00f6nntest, und ihr mit der Herrschaft deiner Liebe das Leben geben k\u00f6nntest, wie sehr w\u00fcrdest du sie nicht lieben? Und wie sehr w\u00fcnschtest du, dass sie dich liebe? Wie gro\u00df w\u00e4re die Eifersucht deiner Liebe, dass alles ganz dir zur Verf\u00fcgung sei und du auch nicht einen Herzschlag dulden w\u00fcrdest, der nicht ganz f\u00fcr dich w\u00e4re? Ach, du w\u00fcrdest dich selbst in deiner Statue betrachten, und daher w\u00fcrdest du bei jeder Kleinigkeit, die nicht f\u00fcr dich getan wird, einen Riss empfinden, der dir zugef\u00fcgt wird. So bin Ich. Alles, was das Gesch\u00f6pf nicht f\u00fcr Mich tut, gleicht ebenso vielen Rissen, die Ich f\u00fchle, umso mehr, als die Erde, die es tr\u00e4gt, Mir geh\u00f6rt, die Sonne, die es erleuchtet und w\u00e4rmt, Mir geh\u00f6rt, das Wasser, das es trinkt, die Speise, die es aufnimmt, Mir geh\u00f6rt. Alles ist Mein, es lebt auf meine Kosten, und w\u00e4hrend Ich dieser meiner sch\u00f6nen Statue alles gebe, ist sie nicht f\u00fcr Mich. Wie gro\u00df wird also mein Schmerz, die Schmach und die Beleidigung sein, welche Mir diese Statue zuf\u00fcgt: denke selbst dar\u00fcber nach, meine Tochter!<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass nur mein Wille Mir meine Statue wieder so sch\u00f6n zur\u00fcckgeben kann, wie Ich sie formte, denn Er ist der Bewahrer aller unserer Werke, der Tr\u00e4ger aller unserer Widerspiegelungen, sodass die Seele in unserem Widerschein lebt, welcher ihr, wenn sie liebt, die Vollkommenheit der Liebe verleiht; wenn sie arbeitet, [verleiht er ihr] die Vollkommenheit der Werke. Mit einem Wort, alles was sie tut, ist vollkommen in ihr, und diese Vollkommenheit verleiht ihr so viele Schattierungen mannigfaltiger Sch\u00f6nheit, dass sie den K\u00fcnstler, der sie gebildet hat, in sich verliebt macht. Deshalb liebe Ich es so sehr, dass das H\u00f6chste FIAT bekannt und sein Reich unter den Menschen errichtet werde, um die Ordnung zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf zu festigen, damit Wir wieder unsere G\u00fcter gemeinsam mit ihm teilen. Nur unser Wille besitzt diese Macht. Ohne Ihn kann es nicht viel Gutes geben, noch kann unsere Statue so sch\u00f6n zu Uns zur\u00fcckkehren, wie sie aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgegangen ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 29. Oktober 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin stets in der Gewalt des G\u00f6ttlichen Fiat. Meine Kleinheit wird nicht m\u00fcde, in und au\u00dferhalb von Ihm zu kreisen, wobei ich die sichere Hoffnung hege, mich in seinem Licht zu verzehren und danach verlange, stets noch tiefer in seine Kenntnis einzudringen, um neue g\u00f6ttliche Freuden verkosten zu k\u00f6nnen. Jede weitere Kenntnis ist n\u00e4mlich ein zus\u00e4tzlicher Geschmack, den man verkostet und der den Appetit auf weitere anregt. Manchmal sp\u00fcrt man unstillbaren Hunger, der nie ges\u00e4ttigt wird und m\u00f6chte mit offenem Mund diese himmlische Speise immerdar empfangen. Nun war mein Geist mit so vielen Dingen \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen erf\u00fcllt. Wollte ich sie alle niederschreiben, w\u00fcsste ich nicht, woher ich das Papier nehmen sollte, daher schr\u00e4nke ich mich ein, so viel ich kann. Da nun einige Zweifel in meinem Geist aufkamen, besuchte mein Himmlischer Lehrmeister Jesus seine kleine Neugeborene und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eGesegnete Tochter, ein Akt hat dann einen Wert, wenn man das darin enthaltene Gut kennt. Je besser die Seele diesen Wert kennt, umso mehr erwirbt sie, da sie diesen Akt auf der Grundlage des Wertes verrichtet, den sie kennt; und unsere Vaterg\u00fcte vermag niemanden zu betr\u00fcgen oder zu t\u00e4uschen: wenn Wir den Wert eines Aktes zu erkennen geben, so deshalb weil Wir [der Seele] diesen Wert schenken m\u00f6chten, den Wir geoffenbart haben; und das sichere Zeichen ist die Kenntnis selbst, die diesen Wert bereits in sich besitzt.<br \/>\nWir gleichen einem K\u00f6nig, der ein Papier, das [an sich] keinen Wert hat, bedrucken l\u00e4sst: hier schreibt er 100 darauf, dort 1000 und dort eine Million. Das Papier hat \u00fcberall die gleiche Qualit\u00e4t und Form, doch ihr Wert entspricht der Zahl [, die der K\u00f6nig aufgebracht hat]. Wer verleiht also dem Papier seinen Wert? Die Zahl und das Abbild des K\u00f6nigs, der es als Geld f\u00fcr sein Reich ben\u00fctzt.<br \/>\nSo handeln auch Wir: Das Papier ist der Akt des Gesch\u00f6pfs, die Kenntnis ist unser g\u00f6ttliches Abbild, der Wert ist die Zahl, die Wir daraufsetzen. Was Wunder also, dass Wir behaupten, dass ein einziger Akt in unserem Willen an Wert alle Akte aller anderen Gesch\u00f6pfe zusammen, die au\u00dferhalb von Ihm getan werden, \u00fcbertrifft? Es ist unser Bild, das sich gleichsam auf das Papier des menschlichen Aktes aufpr\u00e4gt, und der Wert unserer Erkenntnis, der die Zahl hinzuf\u00fcgt. Sind Wir nicht frei, die von Uns gew\u00fcnschte Zahl auf das Papier des menschlichen Willens zu schreiben? Wenn der K\u00f6nig ungehindert eine gew\u00fcnschte Zahl auf ein ganz unedles Papier setzen kann, so k\u00f6nnen Wir mit noch mehr Recht jenes Geld herausbringen, das in unserer azurblauen [himmlischen] Heimat in Umlauf sein soll.<br \/>\nZudem war unser Wille unsere unentgeltliche Gabe an den Menschen. Er zahlte Uns nichts, um sie zu erhalten. Er besa\u00df weder Geld noch ausreichende Mittel f\u00fcr die Bezahlung, au\u00dfer das h\u00f6chst unedle Papier seines menschlichen Willens, das er Uns zu seinem Ungl\u00fcck nicht einmal leihen wollte, damit er unsere gro\u00dfe Gabe f\u00fcr sich behalten k\u00f6nne. Dar\u00fcber hinaus waren Wir sein ganz z\u00e4rtlicher und liebender Vater. Zwischen Vater und Kindern wird nicht Buch gef\u00fchrt, da ja bekanntlich der Vater den Kindern geben muss. Und diese sollen aus Pflicht der Gerechtigkeit die Geschenke ihres Vaters mit Liebe und Achtung bewahren.<br \/>\nDaher ist es notwendig, den G\u00f6ttlichen Willen zu kennen; Wir schenken die Kenntnisse schrittweise, damit die Gesch\u00f6pfe diese so gro\u00dfe Gabe sch\u00e4tzen, die Wir ihnen unentgeltlich geben m\u00f6chten. Die Kenntnis erzeugt das Verlangen und den Wunsch, noch mehr zu erfahren, und so wird der menschliche Wille nach und nach f\u00fcr die Umwandlung und Vereinigung mit dem G\u00f6ttlichen Willens bereitet. Wir f\u00fchren weder Buch noch beachten die Zahlungsf\u00e4higkeit [der Seele], sondern werden [dem menschlichen Willen] unser Bild und die unsch\u00e4tzbare Zahl eines g\u00f6ttlichen Wertes aufpr\u00e4gen. Wir sind zufrieden, wenn Wir unsere Kinder reich und gl\u00fccklich sehen \u2013 an unseren eigenen g\u00f6ttlichen Wonnen und Reicht\u00fcmern.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 27. November 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-46581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46581\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}