{"id":46729,"date":"2023-10-28T13:00:46","date_gmt":"2023-10-28T11:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/30-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2234-40\/"},"modified":"2023-10-30T05:07:19","modified_gmt":"2023-10-30T04:07:19","slug":"30-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2234-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/30-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-2234-40\/","title":{"rendered":"30. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 22,34-40)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->34In jener Zeit, als die Pharis\u00e4er h\u00f6rten, dass Jesus die Sadduz\u00e4er zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. 35Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: 36Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? 37Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. 38Das ist das wichtigste und erste Gebot. 39Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst. 40An diesen beiden Geboten h\u00e4ngt das ganze Gesetz samt den Propheten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken\u201c (Mt 22, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMorgen ist das Fest meines lieben Aloysius, Ich muss hingehen, um dabei zu sein. \u2026 Schau, wie sch\u00f6n Aloysius ist; aber das Gr\u00f6\u00dfte in ihm, das ihn auf Erden auszeichnete, war die Liebe, mit der er wirkte.<br \/>\nAlles war Liebe in ihm, die Liebe nahm sein Inneres ein, die Liebe umgab ihn \u00e4u\u00dferlich; so kann man sagen, dass sogar sein Atem Liebe war. Deshalb wird von ihm gesagt, dass er niemals unter Zerstreuungen litt \u2013 denn Liebe \u00fcberflutete ihn \u00fcberall, und von jener Liebe wird er ewig \u00fcberflutet, wie du siehst.\u201c<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich schien es, dass die Liebe des Heiligen Aloysius so gro\u00df war, dass sie die ganze Welt zu Asche niederbrennen k\u00f6nnte. Dann f\u00fcgte Jesus hinzu: \u201eIch wandere \u00fcber die h\u00f6chsten Berge, und dort bereite Ich Mir meine Wonne.\u201c<br \/>\nDa ich die Bedeutung davon nicht verstand, fuhr Er fort: \u201eDie h\u00f6chsten Berge sind die Heiligen, die Mich am meisten geliebt haben, und in ihnen bilde ich Mir meine Wonne, sowohl wenn sie auf Erden sind, als auch wenn sie in den Himmel kommen. So kommt alles auf die Liebe an.\u201c<br \/>\nDann bat ich Jesus, mich zu segnen und jene, die ich in diesem Moment sah; und indem Er mich segnete, verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 20. Juni 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als sich Jesus kurz wie ein Blitz sehen lie\u00df und zu mir sagte: \u201eMeine Tochter, es gibt nichts, was die Liebe \u00fcbertreffen kann, weder die Doktrin noch die W\u00fcrde und noch weniger der Adel.<br \/>\nEs kann h\u00f6chstens sein, dass einer diese Dinge zum Guten n\u00fctzt, um Spekulationen \u00fcber mein Wesen anzustellen, und Mich dadurch mehr oder weniger gut erkennt. Aber wem gelingt es, Mich zu seinem eigenen \u201eGegenstand\u201c zu machen? Der Liebe.<br \/>\nWer kommt so weit, Mich wie eine Speise zu essen? Die Liebe. Wer Mich liebt, der \u201everschlingt\u201c Mich. Wer Mich liebt, findet mein Wesen in jedem Partikel seines Wesens gleichgestaltet.<br \/>\nZwischen einem, der Mich wirklich liebt und den anderen \u2013 wie auch immer ihre Verfassung oder Qualit\u00e4t sein mag \u2013 besteht ein solcher Unterschied, wie zwischen dem, der einen wertvollen Gegenstand kennt, sch\u00e4tzt und w\u00fcrdigt, ihn aber nicht besitzt, und dem, der das kostbare Objekt als sein Eigen besitzt; wer ist der Gl\u00fccklichere von beiden, der welcher es kennt, oder der es besitzt? Sicher der Besitzer.<br \/>\nSo ersetzt die Liebe auch die Lehre und \u00fcbertrifft sie noch; sie kommt f\u00fcr die W\u00fcrde auf und \u00fcbertrifft alle m\u00f6gliche W\u00fcrden, indem sie der Seele G\u00f6ttliche W\u00fcrde verleiht; sie ersetzt alles und \u00fcbertrifft alles.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 20. Mai 1909)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich an diesem Morgen meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sah, sagte ich zu Ihm: \u201eO mein Herz, mein Leben und mein Alles, wie kann man wissen, ob man nur Dich allein liebt oder auch andere?\u201c<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn die Seele bis zum Rand, bis zum \u00dcberflie\u00dfen mit Mir angef\u00fcllt ist, so bedeutet es, dass sie nichts denkt, nichts sucht, nichts spricht als Mich und nur Mich allein liebt, und alles \u00dcbrige scheint f\u00fcr sie nicht zu existieren, mehr noch, es langweilt und bel\u00e4stigt sie.<br \/>\nH\u00f6chstens weist sie dem, was nicht Gott ist, den Bodensatz und den letzten Platz zu, als w\u00e4re es ihr letzter Gedanke, Akt oder das letzte Wort bez\u00fcglich einer f\u00fcr das nat\u00fcrliche Leben notwendige Sache.<br \/>\nDas ist nichts anderes, als der [eigenen] Natur den Abfall zu reichen, das tun die Heiligen, das habe auch Ich getan, mit Mir, mit den Aposteln, wenn Ich Verf\u00fcgungen traf, wo man n\u00e4chtigen oder was man essen solle.<br \/>\nWenn man dies der Natur gibt, schadet das weder der Liebe noch der wahren Heiligkeit und ist ein Zeichen, dass die Seele Mich allein liebt.<br \/>\nWenn die Seele aber von verschiedenen Dinge in Beschlag genommen ist, bald an Mich, bald an anderes denkt, bald von Mir spricht und dann lange \u00fcber anderes, und so mit allem \u00dcbrigen, so ist dies ein Zeichen, dass sie nicht Mich allein liebt, und Ich bin nicht damit zufrieden.<br \/>\nDann, wenn nur der letzte Gedanke, das letzte Wort, ein letzter Akt allein f\u00fcr Mich ist, ist es ein Zeichen, dass sie Mich nicht liebt, und wenn sie Mir etwas gibt, ist es nichts anderes als der Abfall; und doch tut genau dies die Mehrheit der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nAch, meine Tochter, jene die Mich lieben, sind mit Mir vereint, wie die Zweige mit dem Stamm des Baumes verbunden sind. Kann es je Trennung, Vergessen oder unterschiedliche Nahrung zwischen den Zweigen und dem Stamm geben? Eines ist ihr Leben, eines das Ziel, die Fr\u00fcchte sind dieselben.<br \/>\nMehr noch, der Stamm ist das Leben der Zweige, die Zweige die Herrlichkeit des Stammes, sie sind beide dasselbe. So sind die Seelen, die Mich lieben, mit Mir verbunden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 28. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, f\u00fcr den gibt es keinen Akt von Uns, der [ihm] nicht gegenw\u00e4rtig w\u00e4re, noch gibt es einen Akt, den Wir hervorgebracht haben, den er nicht empfangen k\u00f6nnte.<br \/>\nSo geh\u00f6rt auch dir mein Atem und unser Ausfluss der Liebe.<br \/>\nWie gro\u00df war unser Wohlgefallen in diesem ersten Akt der Erschaffung des Menschen. Wir hatten Himmel und Erde geschaffen, doch f\u00fchlten Wir [hierbei] in Uns nichts Neues. Bei der Erschaffung des Menschen war es anders. Es war ein Wille, der erschaffen wurde, und zwar ein freier Wille, und in ihm schlossen Wir den Unsrigen ein.<br \/>\nWir legten Ihn quasi auf die Bank, um die Zinsen unserer Liebe, der Herrlichkeit, der geb\u00fchrenden Anbetung einzuheben. O, wie quoll in Uns die Liebe \u00fcber, wie bebte sie vor Freude, als sie sich in diesen freien Willen ausgoss, damit Wir die Worte h\u00f6ren k\u00f6nnten: \u201eIch liebe Dich.\u201c<br \/>\nAls aus der Brust des Menschen, der von unserer Liebe erf\u00fcllt war, das erste Wort \u201eIch liebe Dich\u201d entsprang, da war unsere Freude \u00fcberaus gro\u00df, denn es war, als h\u00e4tte er Uns die Zinsen f\u00fcr alle G\u00fcter, die Wir in ihn gelegt hatten, gegeben.<br \/>\nDieser von Uns geschaffene freie Wille war die Schatzkammer f\u00fcr das Kapital eines G\u00f6ttlichen Willens, und Wir begn\u00fcgten Uns mit einem schmalen Gewinn, ohne das Kapital mehr einzufordern.<br \/>\nDarum war der Schmerz \u00fcber den Fall des Menschen gro\u00df, denn er verweigerte Uns das Kapital, um Uns nicht [einmal] die geringen Zinsen zu geben.<br \/>\nSeine Bank blieb leer, sein Feind verb\u00fcndete sich mit ihm, erf\u00fcllte ihn mit Leidenschaften und Elend, und so blieb der \u00c4rmste bankrott.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 22. April 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, auch Ich verlange danach, dir mitzuteilen, was das erste Wort war, das die Lippen des ersten von Uns erschaffenen Gesch\u00f6pfs aussprachen.<br \/>\nWisse: sobald Adam das Leben, die Bewegung und den Verstand in sich wahrnahm, sah er seinen Gott vor sich und begriff, dass Dieser ihn gemacht hatte.<br \/>\nEr f\u00fchlte in sich in seinem ganzen Sein, noch die frischen Eindr\u00fccke, die Ber\u00fchrung seiner Sch\u00f6pferh\u00e4nde; und dankbar sprach er im Ungest\u00fcm der Liebe sein erstes Wort aus: \u201aIch liebe Dich, mein Gott, mein Vater, Urheber dieses meines Lebens.\u2019<br \/>\nDoch nicht nur das Wort, sondern auch der Atem, der Herzschlag, die Tropfen seines Blutes, die in seinen Adern flossen, die Bewegung, sein ganzes Wesen, sprachen miteinander vereint gleichsam im Chor zu Uns: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich, ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nSo war die erste Lektion, die er von seinem Sch\u00f6pfer lernte, das erste Wort, das er zu sagen lernte, der erste Gedanke, der in seinem Geist aufkam, der erste Schlag, der in seinem Herzen gebildet wurde, ein: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich\u2019. Er f\u00fchlte sich geliebt und liebte.<br \/>\nIch k\u00f6nnte behaupten, dass er die lange Kette seiner \u201aIch liebe Dich\u2019 nie beendete. Sie wurde erst dann unterbrochen, als er das Ungl\u00fcck hatte, in S\u00fcnde zu fallen.<br \/>\nSo f\u00fchlte sich unsere Gottheit verwundet, als Sie von den Lippen des Menschen die Worte vernahm: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich.\u2019 Es war dasselbe Wort, das Wir im Organ seiner Stimme erschaffen hatten, das zu Uns \u201aIch liebe Dich\u2019 sagte.<br \/>\nEs war unsere Liebe, die Wir im Gesch\u00f6pf erschaffen hatten, die zu Uns sagte: \u201aIch liebe Dich\u2019, wie sollte Uns dies nicht verwunden? Wie sollten Wir ihm nicht mit einer noch gr\u00f6\u00dferen, st\u00e4rkeren Liebe vergelten, die unserer Herrlichkeit w\u00fcrdig war?<br \/>\nAls Wir ihn sagen h\u00f6rten: \u201aIch liebe Dich\u2019, erwiderten Wir ihm \u201aIch liebe dich\u2019, doch in unserem \u201aIch liebe dich\u2019 lie\u00dfen Wir in seinem ganzen Wesen das wirkende Leben unseres G\u00f6ttlichen Willens flie\u00dfen.<br \/>\nSo schlossen Wir im Menschen, wie in einem Tempel von Uns, unseren Willen ein, damit Er \u2013 in den menschlichen Umkreis eingeschlossen, w\u00e4hrend Er zugleich in Uns blieb \u2013 gro\u00dfe Dinge wirke und Er der Gedanke, das Wort, der Herzschlag, der Schritt und das Werk des Menschen sei.<br \/>\nUnser \u201aIch liebe dich\u2019 konnte ihm nichts Heiligeres, Sch\u00f6neres, M\u00e4chtigeres geben, das allein das Leben des Sch\u00f6pfers im Gesch\u00f6pf heranbilden konnte, als unseren in der Seele wirkenden Willen.<br \/>\nO, wie wohlgef\u00e4llig war Uns der Anblick unseres Willens, der seinen Platz als Handelnder innehatte, und wie der menschliche Wille, von seinem Licht geblendet, sich an seinem Paradies erfreute, Ihm volle Freiheit gew\u00e4hrte und Ihn tun lie\u00df, was Er wollte.<br \/>\nDabei wies er Ihm die Vorherrschaft in allem und den Ehrenplatz an, der einem so heiligen Willen zusteht! Du siehst also, dass der Beginn des Lebens des Adam ein Akt seines ganzen Wesens voller Liebe zu Gott war. Welch erhabene Lehre, wie das Prinzip der Liebe im ganzen Wirken der Seele flie\u00dfen soll!<br \/>\nDie erste Lektion, die er in Erwiderung seines \u201aIch liebe Dich\u2019 von unserem H\u00f6chsten Sein erhielt, war die: voll z\u00e4rtlicher Liebe antworteten Wir ihm: \u201aIch liebe dich\u2019 und belehrten ihn zum ersten Mal \u00fcber unseren G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nW\u00e4hrend dieser Unterweisung teilten Wir ihm zugleich das Leben des G\u00f6ttlichen Willens mit und die eingegossene Wissenschaft dar\u00fcber, was unser G\u00f6ttliches Fiat bedeutet.<br \/>\nWann immer er \u201aIch liebe Dich\u2019 zu Uns sagte, bereitete ihm unsere Liebe weitere, noch sch\u00f6nere Lehren \u00fcber unser Wollen. Er war hingerissen, und Wir fanden unsere Freude in der Konversation mit ihm und lie\u00dfen Fl\u00fcsse der Liebe und endloser Freuden \u00fcber ihn str\u00f6men: so schlossen Wir das Leben des Menschen in die Liebe und in unseren Willen ein.<br \/>\nDaher bereitet Uns, meine Tochter, nichts einen gr\u00f6\u00dferen Schmerz, als wenn Wir sehen, wie unsere Liebe in der Seele gleichsam zerbrochen, und unser Wille blockiert, unterdr\u00fcckt und ohne sein wirkendes Leben ist \u2013 quasi dem menschlichen Wollen unterworfen.<br \/>\nSei also aufmerksam und m\u00f6ge der Anfang in allen Dingen die Liebe und mein G\u00f6ttlicher Wille sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 10. Dezember 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun h\u00f6re mich an, liebe Tochter: Als der Allerh\u00f6chste meinen menschlichen Willen von mir verlangte, begriff ich das gro\u00dfe \u00dcbel, das der menschliche Wille im Gesch\u00f6pf anrichten kann, und wie er alles gef\u00e4hrdet, auch die sch\u00f6nsten Werke des Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDie Kreatur mit ihrem menschlichen Willen ist schwankend, schwach, unbest\u00e4ndig, ungeordnet. Als Gott sie schuf, hat er sie von Natur aus in Einheit mit seinem G\u00f6ttlichen Willen erschaffen, der die Kraft, der erste Antrieb, die St\u00fctze, die Nahrung und das Leben des menschlichen Willens sein sollte.<br \/>\nWenn wir dem G\u00f6ttlichen Willen kein Leben in unserem Willen gew\u00e4hren, weisen wir die G\u00fcter zur\u00fcck, die wir von Gott in der Sch\u00f6pfung empfangen haben, und die Rechte, die wir von Natur aus im Augenblick unserer Erschaffung empfangen haben.<br \/>\nO! Als ich die schwere Beleidigung, die man Gott zuf\u00fcgt, verstand, und die \u00dcbel, die sich \u00fcber die Kreatur ergie\u00dfen, hatte ich eine solch gro\u00dfe Abscheu und Angst, meinen Willen zu tun, den ich gerechterweise f\u00fcrchtete, denn Adam, der von Gott unschuldig erschaffen worden war, hatte durch seinen Eigenwillen \u00fcber sich und \u00fcber alle Generationen alle \u00dcbel heraufbeschworen.<br \/>\nIch, deine Mutter, schwor also, ergriffen von Schrecken und noch mehr von Liebe zu meinem Sch\u00f6pfer, nie meinen Willen zu tun; um sicherer zu sein und noch st\u00e4rker meine Opfergesinnung gegen\u00fcber dem zu bezeugen, der mich mit so vielen Meeren von Gnaden und Privilegien \u00fcberh\u00e4uft hatte, nahm ich meinen menschlichen Willen und band ihn an den F\u00fc\u00dfen des G\u00f6ttlichen Thrones, zur st\u00e4ndigen Huldigung der Liebe und der Opferbereitschaft, und schwor, nicht f\u00fcr einen Augenblick meines Lebens, meinen Willen zu gebrauchen, sondern immer den G\u00f6ttlichen.<br \/>\nMeine Tochter, vielleicht scheint dir mein Opfer, ohne meinen Willen zu leben, nicht gro\u00df; ich sage dir aber, dass es kein \u00e4hnliches Opfer gibt wie meines, ja alle anderen Opfer der Weltgeschichte sind nur Schatten im Vergleich zu meinem; sich einen Tag aufzuopfern, einmal Ja und einmal Nein, ist leicht; sich jeden Moment aufzuopfern, in jedem Akt, im Guten, das man das ganze Leben hindurch machen will, ohne je den eigenen Willen aufkommen zu lassen, ist das Opfer der Opfer; das ist das gr\u00f6\u00dfte Zeugnis und die reinste Liebe, vom G\u00f6ttlichen Willen selbst durchdrungen, die unserem Sch\u00f6pfer angeboten werden kann.<br \/>\nDieses Opfer ist so gro\u00df, dass Gott nicht mehr von der Kreatur verlangen kann, noch k\u00f6nnte sie etwas finden, was ihr mehr M\u00f6glichkeit g\u00e4be, sich f\u00fcr ihren Sch\u00f6pfer zu opfern.<br \/>\nMeine liebste Tochter, als ich meinem Sch\u00f6pfer das Geschenk meines Willens darbrachte, f\u00fchlte ich mich als Siegerin in der von mir gewollten Pr\u00fcfung, und Gott f\u00fchlte sich als Sieger in meinem menschlichen Willen.<br \/>\nGott erwartete meine Pr\u00fcfung, d.h. er wollte eine Seele, die ohne Willen lebte, um die Lage des menschlichen Geschlechts wieder in die rechte Bahn zu bringen und sich zur Milde und Barmherzigkeit bewegen zu lassen.\u201d (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 5. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u201c (Mt 22, 39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, was wird mit so vielen, auch guten, Werken geschehen, die ohne reine Absicht getan wurden, aus Gewohnheit und Eigennutz?<br \/>\nWelche Besch\u00e4mung wird am Tag des Gerichtes nicht auf sie fallen, so viele Werke zu sehen, die gut sind in sich, doch verdorben durch ihre Absicht, so dass dieselben Handlungen, anstatt ihnen Ehre zu verleihen, wie es f\u00fcr viele andere der Fall sein wird, ihnen zur Besch\u00e4mung gereichen werden? Tats\u00e4chlich achte Ich nicht auf die Gr\u00f6\u00dfe der Werke, sondern auf die Absicht, mit der sie getan wurden.<br \/>\nHier liegt meine ganze Aufmerksamkeit.\u201c<br \/>\nJesus blieb eine kurze Zeit still, und ich dachte \u00fcber die Worte nach, die Er zu mir gesprochen hatte, ich meditierte in meinem Geist besonders \u00fcber die Reinheit der Absicht und \u00fcber die Tatsache, dass, wenn man den Gesch\u00f6pfen Gutes tut, diese [f\u00fcr die Seele gleichsam] verschwinden m\u00fcssen, und die Seele das Gesch\u00f6pf mit dem Herrn Selbst gleichsetzen m\u00fcsse, als ob die Gesch\u00f6pfe nicht existierten.<br \/>\nDann fuhr Jesus fort: \u201eUnd doch ist es so. Sieh, mein Herz ist so gro\u00df, doch die T\u00fcr ist sehr eng. Niemand kann den Leerraum in diesem Herzen f\u00fcllen, als Seelen, die losgesch\u00e4lt sind, nackt und einfach.<br \/>\nDenn da, wie du siehst, die T\u00fcr klein ist, hindert jedes Hindernis, sogar das kleinste \u2013 z.B. ein Schatten von Anh\u00e4nglichkeit, eine unaufrichtige Absicht, ein Werk ohne den Zweck, Mir zu gefallen \u2013 sie daran, einzutreten und sich in meinem Herzen zu erfreuen.<br \/>\nViel Liebe zum N\u00e4chsten tritt in mein Herz ein, aber sie muss so mit Meiner vereint sein, dass sie eine einzige Liebe bildet, solcherart, dass eine von der anderen nicht unterschieden werden kann.<br \/>\nDoch jene andere N\u00e4chstenliebe, die nicht in Liebe zu Mir umgewandelt ist, sehe Ich nicht als etwas an, das zu Mir geh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 7. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich mich in meinem gewohnten Zustand befinde, will mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, w\u00e4hrend Er sich verborgen h\u00e4lt, dass ich ganz auf Ihn bedacht sei und st\u00e4ndig f\u00fcr meine Br\u00fcder eintrete.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend ich f\u00fcr die Rettung der armen Soldaten betete und weinte und Jesus an mich dr\u00fccken wollte um Ihn anzuflehen, dass niemand von ihnen verloren gehe, sagte ich Ihm schlie\u00dflich einige Torheiten.<br \/>\nUnd Jesus schien, obwohl Er traurig war, sich an meinen dringenden Bitten zu freuen, und Er schien zu gew\u00e4hren, was ich wollte; da kam mir aber pl\u00f6tzlich ein Gedanke in meinen Geist, n\u00e4mlich dass ich an mein Heil denken sollte; und Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, w\u00e4hrend du an dich dachtest, hast du eine menschliche Empfindung hervorgebracht, und mein Wille, der ganz g\u00f6ttlich ist, hat dies wahrgenommen.<br \/>\nIn meinem Willen l\u00e4uft alles auf die Liebe zu Mir und zum N\u00e4chsten hinaus, es gibt keine eigenen (pers\u00f6nlichen) Dinge, weil die Seele \u2013 da sie einzig meinen Willen umfasst \u2013 alle nur m\u00f6glichen G\u00fcter f\u00fcr sich selbst einschlie\u00dft; und wenn sie sie umfasst, warum also Mich darum bitten?<br \/>\nIst es nicht gerecht, dass sie sich damit besch\u00e4ftigt, f\u00fcr die zu beten, die sie nicht haben? Ach, wenn du w\u00fcsstest, welche Katastrophen die arme Menschheit durchstehen wird, so w\u00e4rest du aktiver in meinem Willen zu ihrem Wohl.&#8220;<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Er dies sagte, lie\u00df Er mich alle \u00dcbel vernehmen, die die Freimaurer gerade anzettelten. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 6. Juni 1915)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201e\u2026 Willst du wissen, warum Adam s\u00fcndigte? Weil er verga\u00df, dass Ich ihn liebte, und er verga\u00df, Mich zu lieben: dies war der erste Same seiner S\u00fcnde.<br \/>\nWenn er daran gedacht h\u00e4tte, wie sehr Ich ihn liebe, und dass er verpflichtet war, Mich zu lieben, h\u00e4tte er sich nie f\u00fcr den Ungehorsam gegen Mich entschieden; so h\u00f6rte zuerst die Liebe auf, und dann begann die S\u00fcnde.<br \/>\nUnd mit der Liebe zu seinem Gott, h\u00f6rte die wahre Liebe zu sich selbst auf.<br \/>\nSeine eigenen Glieder und Kr\u00e4fte emp\u00f6rten sich gegen ihn, er verlor die Herrschaft, die Ordnung, und wurde furchtsam; nicht nur das, sondern er verlor auch seine wahre Liebe zu den anderen Gesch\u00f6pfen, w\u00e4hrend Ich ihn doch mit derselben Liebe erschaffen hatte, die unter den G\u00f6ttlichen Personen herrschte, wodurch der eine das Abbild, die Seligkeit, die Freude, das Leben des anderen sein sollte.<br \/>\nDeshalb legte Ich bei meinem Kommen auf die Erde den gr\u00f6\u00dften Wert darauf, dass die Menschen einander liebten, wie sie von Mir geliebt wurden, um ihnen meine erste Liebe zu geben, damit die Liebe der Heiligsten Dreifaltigkeit die Erde erf\u00fclle.<br \/>\nVergiss deshalb in all deinen Leiden und Beraubungen nie, dass Ich dich sehr liebe, um nie zu vergessen, Mich zu lieben; und als Tochter unseres Willens hast du die Aufgabe, Mich f\u00fcr alle zu lieben.<br \/>\nSo wirst du in der Ordnung bleiben und wirst nichts f\u00fcrchten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 6. September 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-46729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46729"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46729\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}