{"id":47571,"date":"2023-12-02T13:00:09","date_gmt":"2023-12-02T12:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/1-adventssonntag-b-mk-13-33-37-2\/"},"modified":"2023-11-30T20:52:48","modified_gmt":"2023-11-30T19:52:48","slug":"1-adventssonntag-b-mk-13-33-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/1-adventssonntag-b-mk-13-33-37\/","title":{"rendered":"1. Adventssonntag &#8211; B (Mk 13, 33-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">33In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. 34Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verlie\u00df, um auf Reisen zu gehen: Er \u00fcbertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem T\u00fcrh\u00fcter befahl er, wachsam zu sein.<br \/>\n35Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. 36Er soll euch, wenn er pl\u00f6tzlich kommt, nicht schlafend antreffen. 37Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\">\u201eSeht euch also vor\u201c (Mk 13, 33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, lie\u00df sich Jesus nach vielen Bem\u00fchungen sehen, eng an mich gedr\u00fcckt; Er hielt mein Herz in seinen H\u00e4nden, hatte den Blick fest auf mich gerichtet und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn eine Seele Mir ihren Willen gegeben hat, ist sie nicht mehr frei, das zu tun, was ihr gef\u00e4llt, sonst w\u00e4re es keine wahre Schenkung. Die wahre Schenkung bedeutet, dass man den eigenen Willen st\u00e4ndig Dem geopfert h\u00e4lt, dem man ihn geschenkt hat.<br \/>\nUnd das ist ein Martyrium der st\u00e4ndigen Aufmerksamkeit, das die Seele Gott darbringt. Was w\u00fcrdest du von einem M\u00e4rtyrer sagen, der sich heute opfert, um jede Art von Schmerzen zu erleiden und sich morgen zur\u00fcckzieht?<br \/>\nDu w\u00fcrdest feststellen, dass er keine wahre Disposition zum Martyrium hatte und eines Tages schlie\u00dflich seinen Glauben verleugnen wird. So sage Ich zur Seele, die Mich mit ihrem Willen nicht tun l\u00e4sst, was Mir gef\u00e4llt, die ihn Mir bald gibt und ihn bald wieder zur\u00fcckzieht: \u201aTochter, du bist nicht disponiert zum Opfer und zur M\u00e4rtyrerin f\u00fcr Mich, denn das wahre Martyrium besteht in der Kontinuit\u00e4t.<br \/>\nDu kannst dich ergeben oder angeglichen nennen, aber keine M\u00e4rtyrin. Eines Tages wirst du dich schlie\u00dflich von Mir zur\u00fcckziehen und aus allem ein Kinderspiel machen.\u2019<br \/>\nSei daher aufmerksam und lasse Mir die volle Freiheit, an dir das zu tun, was Mir am besten gef\u00e4llt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 13. September 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich an diesem Morgen sehr abgem\u00fcht hatte, sah ich unseren Herrn als Gekreuzigten. Ich k\u00fcsste die Wunden seiner H\u00e4nde und leistete Wiedergutmachung und betete, dass Er alle menschlichen Werke heiligen, vervollkommnen und reinigen m\u00f6ge, aus Liebe zu dem, was Er in seinen heiligsten H\u00e4nden gelitten hat, und der gebenedeite Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Werke, die meine H\u00e4nde am meisten schmerzen und meine Wunden am meisten versch\u00e4rfen und erweitern, sind die guten Werke, die ohne Aufmerksamkeit getan werden; denn der Mangel an Aufmerksamkeit beraubt ein gutes Werk seiner Lebendigkeit, und Dinge, die kein Leben haben, sind immer dem Verfaulen nahe und ekeln Mich daher an; und in den Augen der Menschen ist ein gutes Werk ohne Aufmerksamkeit ein gr\u00f6\u00dferer Skandal als die S\u00fcnde selbst, da man wei\u00df, dass die S\u00fcnde Finsternis ist und es kein Wunder ist, dass die Finsternis kein Licht spendet.<br \/>\nDoch das gute Werk, das Licht ist, aber Finsternis verbreitet, verletzt das menschliche Auge so sehr, dass es nicht mehr wei\u00df, wo es das Licht finden kann, und somit ist dies[es gute Werk] f\u00fcr den Menschen ein Hindernis auf dem Weg des Guten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 6. September 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAch, meine Tochter, es ist mein Wille, der w\u00fcnscht, dass [dich] alle kennen und gleichsam als neuen Himmel und Mittel der neuen Regeneration auf dich hinzeigen; du selbst wirst wie begraben in meinem Willen sein.<br \/>\nMein Wille muss wie die Atemluft sein, die man nicht sieht, doch f\u00fchlt. Man sieht sie nicht, und doch vermittelt sie das Leben. Sie dringt \u00fcberall ein, auch in die innerste Faser, um jedem Herzschlag Leben zu geben. Wo immer sie eintritt, in die Dunkelheit, in die Tiefen, in die geheimsten R\u00e4ume, macht sie sich zum Leben von allem.<br \/>\nSo wird mein Wille mehr als die Luft in dir sein, der von dir ausgeht und sich zum Leben von allem macht. Sei daher aufmerksamer und folge dem Willen deines Jesus, denn die Aufmerksamkeit wird dich erkennen lassen, wo du bist und was du tust.<br \/>\nDie Kenntnis wird dich den g\u00f6ttlichen K\u00f6nigspalast meines Willens mehr w\u00fcrdigen und wertsch\u00e4tzen lassen. Stelle dir vor, eine Person befindet sich im Palast eines K\u00f6nigs und wei\u00df nicht, dass diese Wohnst\u00e4tte dem K\u00f6nig geh\u00f6rt.<br \/>\nSie wird ihr keinerlei Wertsch\u00e4tzung entgegenbringen, sondern zerstreut, schw\u00e4tzend und lachend umhergehen, und sich auch nicht f\u00fcr den Empfang der Gaben des K\u00f6nigs disponieren.<br \/>\nDoch wenn sie w\u00fcsste, dass dies der K\u00f6nigspalast ist, w\u00fcrde sie die Dinge mit Aufmerksamkeit betrachten und sie sch\u00e4tzen; sie w\u00fcrde auf Zehenspitzen gehen, leise sprechen und w\u00e4re ganz Aug und Ohr, um zu sehen, ob der K\u00f6nig aus einem Zimmer herauskommt und gleichsam in Erwartungshaltung, um gro\u00dfe Gaben vom K\u00f6nig zu empfangen.<br \/>\nSiehst du, die Aufmerksamkeit ist der Weg zur Erkenntnis, die Kenntnis ver\u00e4ndert die Person und die Dinge und bereitet die Seele auf den Empfang gro\u00dfer Gaben vor.<br \/>\nDa du also wei\u00dft, dass du im Palast meines Willens bist, wirst du immer empfangen und so viel nehmen, dass du allen deinen Br\u00fcdern geben kannst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 21. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz betr\u00fcbt, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der sich kaum zeigte, sagte zu mir: \u201eMut, meine Tochter, sei Mir treu und aufmerksam, denn Treue und Aufmerksamkeit bringen einen ausgeglichenen Seelenzustand hervor, bilden eine einheitliche Stimmung in der Seele und festigen den vollkommenen Frieden; und dieser macht sie zur Herrin, auf eine Art, dass sie tut, was sie m\u00f6chte und erreicht, was immer sie will.<br \/>\nIm Besonderen gleicht eine Seele, die in meinem Willen lebt, der Sonne, die sich nie \u00e4ndert; [nur] einer ist ihr Akt, n\u00e4mlich aus ihrer Sph\u00e4re Licht und W\u00e4rme herab zu senden. Sie tut nicht heute dies und morgen etwas anderes, sondern f\u00fchrt stets treu und best\u00e4ndig dasselbe aus.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ihr Akt einer ist, wie viele verschiedene Akte geschehen doch, wenn dieser [eine] Akt herabsteigt und auf die Erdoberfl\u00e4che trifft! Beinahe unz\u00e4hlige: Findet die Sonne eine halb geschlossene Blume, so \u00f6ffnet sie diese mit dem Kuss ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme und verleiht ihr F\u00e4rbung und Wohlgeruch. Trifft sie eine herbe Frucht, l\u00e4sst sie diese reifen und teilt ihr S\u00fc\u00dfigkeit mit. Findet sie gr\u00fcne Felder, f\u00e4rbt sie diese gold-gelb.<br \/>\nTrifft sie auf faulige Luft, reinigt sie diese mit dem Kuss ihres Lichtes; kurz, sie gibt allen Dingen alles N\u00f6tige f\u00fcr ihre Existenz auf dieser Erde, und bewirkt, dass alles den enthaltenen Nutzen hervorbringen kann, wie es von Gott eingerichtet wurde. So ist die Sonne mit ihrer Treue, und indem sie stets dasselbe tut, die Erf\u00fcllung des Willens Gottes \u00fcber alle geschaffenen Dinge.<br \/>\nO, w\u00fcrde die Sonne nicht stets gleichm\u00e4\u00dfig ihr Licht senden, welche Schwankungen, welche Unordnung g\u00e4be es doch hier auf Erden, und der Mensch k\u00f6nnte nicht planen und weder die Felder noch die Pflanzen einsch\u00e4tzen, und m\u00fcsste sich sagen: \u201aWenn mir die Sonne nicht ihr Licht und ihre W\u00e4rme spendet, wei\u00df ich nicht, wann ich ernten soll, noch wann die Fr\u00fcchte reif werden.\u2018<br \/>\nSo ist es auch mit einer treuen und aufmerksamen Seele. In meinem Willen ist ihr Akt [nur] einer, doch die Wirkungen sind unz\u00e4hlige; ist sie hingegen unbest\u00e4ndig und unaufmerksam, dann ist sie sowohl f\u00fcr sich selbst wie f\u00fcr Mich unberechenbar, und das Gute, das sie hervorbringen kann, ist nicht festzulegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 13. Februar 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWisse, dass mein Wille sich wie ein K\u00f6nig in jedem geschaffenen Ding verkleidet hat. Wenn die Gesch\u00f6pfe Ihn unter diesem Gewand erkennen, offenbart Er sich und spendet im \u00dcberma\u00df seine g\u00f6ttlichen Akte und k\u00f6niglichen Gaben, die nur dieser himmlische Herrscher geben kann.<br \/>\nWird Er aber nicht erkannt, so bleibt Er unbeachtet und verborgen und macht weder Aufsehen noch Prunk um seine k\u00f6nigliche Person, noch spendet Er die \u00dcberf\u00fclle seiner Geschenke, die nur ein so heiliger Wille geben kann.<br \/>\nDie Menschen ber\u00fchren zwar seine H\u00fclle, wissen aber nichts von Ihm und seinen Gaben und empfangen auch nichts. Und mein Wille verbleibt in seinem Schmerz, dass Er nicht erkannt wurde und ist bedr\u00fcckt, dass Er seine g\u00f6ttlichen Gaben nicht geben kann; wenn Ihn n\u00e4mlich die Seele nicht erkennt, fehlt ihr die Fassungskraft und der Wille f\u00fcr den Empfang der k\u00f6niglichen Gaben.<br \/>\nIch gleiche einem K\u00f6nig, der verkleidet mitten unter den Leuten geht: sind diese aufmerksam, dann werden sie ihn, auch wenn er keinen K\u00f6nigsornat tr\u00e4gt, an seinem Verhalten und seinem Angesicht erkennen. Sie werden ihn umgeben, als K\u00f6nig ehren und ihn um Gaben und Gunsterweise bitten.<br \/>\nDer K\u00f6nig wird die Aufmerksamkeit jener belohnen, die ihn unter seiner Verkleidung erkannten und ihnen mehr als das Gew\u00fcnschte geben. An denen, die ihn nicht erkennen, wird er unbeobachtet vor\u00fcbergehen und ihnen nichts geben, zumal sie selbst ja nichts von ihm erbitten und ihn f\u00fcr einen aus dem Volk halten.<br \/>\nSo handelt auch mein Wille, wenn Er unter der H\u00fclle der geschaffenen Dinge erkannt wird. Er gibt sich zu erkennen und wartet nicht einmal wie der K\u00f6nig, bis er um Gaben und Gunsterweise gebeten wird, sondern sagt von selbst: \u201aIch bin hier, was willst du?\u2018<br \/>\nDann schenkt Er \u00fcberreichliche Gaben und himmlische Gunsterweise; doch geht mein Wille noch weiter als der K\u00f6nig. Er bilokiert sich und schenkt der Seele, die Ihn erkannt hat, sein eigenes Leben \u2013 was der K\u00f6nig nicht tun kann\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 12. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\">\u201eBleibt wach!\u201c (Mk 13, 33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann verbrachte ich die Nacht, in der ich weder meine Augen zum Schlaf schlie\u00dfen konnte, noch mich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus wie gewohnt besuchte; wenn Er n\u00e4mlich kommt, nicke ich in Ihm ein \u2013 und dies ist f\u00fcr mich mehr als Schlaf.<br \/>\nAber ich verbrachte diese Zeit, indem ich die Stunden seiner Passion hielt und meine gewohnten Runden in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Willen machte.<br \/>\nSo sah ich, dass es schon Tag wurde [das passiert mir oft], und ich sagte mir: \u201eMeine Liebe, Du bist weder gekommen, noch hast Du mich schlafen lassen, wie soll ich daher heute ohne Dich weitermachen?\u201d<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, in meinem Willen gibt es weder N\u00e4chte noch Schlaf: es ist immer voller Tag und voller Wachzustand; es ist keine Zeit zum Schlafen, da es viel zu tun gibt, viel zu holen und vieles, um in Ihm gl\u00fccklich zu sein.<br \/>\nDeshalb musst du lernen, in dem langen Tag meines Willens zu leben, damit mein Wille seinen st\u00e4ndigen Akt in dir lebendig sein lasse.<br \/>\nDu wirst jedoch die sch\u00f6nste Ruhe finden, weil mein Wille dich immer mehr in deinen Gott aufsteigen l\u00e4sst und Ihn dir immer mehr verst\u00e4ndlich macht.<br \/>\nJe mehr du Gott begreifst, umso weiter wird deine Seele werden, um diese ewige Rast mit allen Wonnen und Freuden, die die Ruhe Gottes in sich birgt, aufnehmen zu k\u00f6nnen. O, welch sch\u00f6ne Rast wird das f\u00fcr dich sein \u2013 eine Ruhe, die nur in meinem Willen zu finden ist!\u201d<br \/>\nAls Er dies sagte, trat Er aus meinem Inneren heraus, schlang seine Arme um meinen Hals und dr\u00fcckte mich fest an sich. Auch ich streckte meine Arme aus und dr\u00fcckte Ihn fest an mich\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 29. Juni 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Der menschliche Wille h\u00e4lt den armen Menschen wie eingeschl\u00e4fert. Er schl\u00e4ft und sein Schlaf hindert ihn daran, alle Z\u00e4rtlichkeiten und Feinheiten der Liebe zu h\u00f6ren und zu sehen, die ihm sein himmlischer Vater bereitet, die \u00dcberraschungen, die Er ihm machen will.<br \/>\nDer Schlaf hindert ihn, die Freude und Wonne zu empfangen, die ihm sein Sch\u00f6pfer geben will, und den erhabenen Stand seiner Erschaffung zu begreifen.<br \/>\nArmer Mensch, eingeschlafen f\u00fcr das wahre Gut, und taub, um von meinem Willen, Der sein Offenbarer ist, seine [eigene] edle Geschichte, seinen Ursprung, seine H\u00f6he und wunderbare Sch\u00f6nheit anzuh\u00f6ren. Wenn er dann aufwacht, h\u00f6rt er \u2013 aber h\u00f6rt entweder auf die S\u00fcnde, auf seine Leidenschaften, oder auf Dinge, die keinen ewigen Ursprung haben.<br \/>\nEr macht es genauso wie ein schlafendes Kind. Wenn es aufwacht, weint es, ist launenhaft und qu\u00e4lt den armen Vater, der quasi darunter leidet, einen so unruhigen Sohn zu haben.<br \/>\nDaher ist mein G\u00f6ttlicher Wille dabei, so viele Wahrheiten \u00fcber Sich zu enth\u00fcllen, um den Menschen aus seinem langen Schlaf aufzuwecken: der Mensch soll, in meinem FIAT aufwachend, den Schlaf des menschlichen Willens ablegen, das Verlorene zur\u00fcckerwerben, und die K\u00fcsse, die Liebe und die z\u00e4rtlichen Kunstgriffe wahrnehmen, die sein Sch\u00f6pfer ihm auf Seinem eigenen Scho\u00df gibt.<br \/>\nSo ist jede Kenntnis \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen ein Schrei, eine Stimme, die Ich ert\u00f6nen lasse, ein Weckruf, um den Menschen vom Schlaf des menschlichen Willens aufzuwecken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 3. Juni 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, mein g\u00f6ttlicher Erl\u00f6ser! Nimm mich mit deinen drei J\u00fcngern mit, um dir Beistand zu leisten in deiner Todesangst am \u00d6lberg. Gemahnt durch den sanften Vorwurf, den du an Petrus, Jakobus und Johannes gerichtet hast, weil sie eingeschlafen waren, will ich wenigstens eine Stunde mit dir im Garten Gethsemane wachen, m\u00f6chte wenigstens eine jener Wunden empfinden, die dein zum Tod betr\u00fcbtes Herz f\u00fchlte, wenigstens einen Hauch deiner schmervollen Atemz\u00fcge in mich aufnehmen.<br \/>\nIch will meinen Blick auf dein g\u00f6ttliches Antlitz richten und zusehen, wie es erbleicht, wie sich Betr\u00fcbnis und Angst auf deinen Z\u00fcgen malen, bis es sich schlie\u00dflich herabneigt in den Staub der Erde.<br \/>\nIch sehe bereits, mein liebevoller Jesus, wie deine Gestalt wankt und schlie\u00dflich zu Boden f\u00e4llt; sehe, wie deine erstarrten H\u00e4nde sich zum Gebet falten, h\u00f6re die Seufzer, den Schrei der Liebe und der uns\u00e4glichen Schmerzen, der zum Himmel emporsteigt.<br \/>\nMein Jesus, in Todesangst versetzt im d\u00fcsteren Garten Gethsemane, o lass doch in dieser Stunde etwas von deinem anbetungsw\u00fcrdigen Blute, das aus allen deinen Gliedern quillt, auf mich herabflie\u00dfen.<br \/>\nO kostbares Blut meines h\u00f6chsten Gutes, das f\u00fcr mich zu Tode betr\u00fcbt ist, ich m\u00f6chte dich kosten, dich trinken bis zum letzten Tropfen; mit dir kosten und trinken wenigstens einen Schluck des bitteren Kelchs, der dem Geliebten meiner Seele bereitet ist, und in mir die Wonnen seines g\u00f6ttlichen Herzens f\u00fchlen.<br \/>\nO m\u00f6chte doch mein Herz zerspringen aus Reue dar\u00fcber, dass ich so oft meinen Herrn beleidigt habe, der f\u00fcr mich in Todesangst versetzt ist.<br \/>\nJesus, gib mir die Gnade und steh mir bei, dass ich bei der Betrachtung deiner \u00d6lbergstunden mit dir leiden und meinen Seufzern und Tr\u00e4nen freien Lauf lassen kann. Schmerzhafte Mutter Maria!<br \/>\nLass mich Anteil haben an den Leiden deines von Schmerz durchbohrten Herzens f\u00fcr Jesus, der im Garten Gethsemane Todesangst erduldet. Amen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Vorbereitungsgebet f\u00fcr die drei \u00d6lbergstunden im Garten Gethsemane)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7e2dcf;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein s\u00fc\u00dfes Leben! Gestatte, dass ich dich mit meinen Armen st\u00fctze. Willst du wieder zu deinen geliebten J\u00fcngern gehen? Wie gro\u00df ist dein Schmerz, als du sie von neuem eingeschlafen findest!<br \/>\nDu sprichst mit bebender und schwacher Stimme: \u201eMeine Kinder, schlaft nicht! Meine Stunde ist gekommen. Seht ihr nicht, in welchem Zustand ich bin? O steht mir bei und verlasst mich nicht in den Stunden \u00e4u\u00dferster Bedr\u00e4ngnis.\u201c<br \/>\nJesus, du bist so unkenntlich geworden, dass dich deine J\u00fcnger ohne die Anmut und Sanftmut deiner Stimme nicht erkannt h\u00e4tten. Nachdem du ihnen Wachen und Beten empfohlen hast, kehrst du in den Garten zur\u00fcck, aber mit einer neuen Wunde im Herzen.<br \/>\nSehe ich doch in ihr die Vergehen jener Seelen, die trotz deiner Gunsterweise, Gaben und Gnaden in der Nacht der Pr\u00fcfung deine Liebe und deine Gaben vergessen, dem geistigen Schlaf verfallen und so den Geist der Wachsamkeit und Ausdauer im Gebet einb\u00fc\u00dfen.<br \/>\nMein Jesus! Wenn man dich einmal geschaut und die S\u00fc\u00dfigkeiten besonderer Gnaden verkostet hat, dann ist gro\u00dfer Starkmut vonn\u00f6ten, um Widerstand zu leisten, wenn man sich deiner Gaben beraubt sieht.<br \/>\nDarum bitte ich f\u00fcr jene Seelen, deren Nachl\u00e4ssigkeit, Gleichg\u00fcltigkeit und deren Beleidigungen f\u00fcr dein Herz die bittersten sind, du m\u00f6gest sie mit deiner Gnade umgeben und auf ihrem Weg aufhalten, wenn sie nur einen Schritt tun, der dir im Geringsten missfallen k\u00f6nnte, damit sie nicht den Geist beharrlichen Gebetes verlieren. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 23 bis 24 Uhr: Dritte Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-47571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47571"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47571\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}