{"id":47719,"date":"2023-12-09T13:00:20","date_gmt":"2023-12-09T12:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/2-adventssonntag-b-mk-11-8\/"},"modified":"2023-12-10T19:51:41","modified_gmt":"2023-12-10T18:51:41","slug":"2-adventssonntag-b-mk-11-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-adventssonntag-b-mk-11-8\/","title":{"rendered":"2. ADVENTSSONNTAG \u2013 B (Mk 1,1-8)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: 2Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg f\u00fcr dich bahnen.<br \/>\n3Eine Stimme ruft in der W\u00fcste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Stra\u00dfen! 4So trat Johannes der T\u00e4ufer in der W\u00fcste auf und verk\u00fcndigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der S\u00fcnden.<br \/>\n5Ganz Jud\u00e4a und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre S\u00fcnden und lie\u00dfen sich im Jordan von ihm taufen. 6Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen G\u00fcrtel um seine H\u00fcften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.<br \/>\n7Er verk\u00fcndete: Nach mir kommt einer, der ist st\u00e4rker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu b\u00fccken, um ihm die Schuhe aufzuschn\u00fcren. 8Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eIch sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg f\u00fcr dich bahnen\u201c (Mk 1, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an das gro\u00dfe Interesse meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus, seinen Heiligen Willen bekannt zu machen und sagte mir: \u2018Er liebt, ersehnt und w\u00fcnscht die Ankunft seines Reiches, und doch z\u00f6gert Er so lange, es unter den V\u00f6lkern erscheinen zu lassen.<br \/>\nWenn Er wollte, kann Er doch alles, die Macht fehlt Ihm nicht, und Er k\u00f6nnte in einem Augenblick Himmel und Erde \u00fcberw\u00e4ltigen. Wer kann seiner Macht widerstehen? Niemand.<br \/>\nZumal in Jesus Wollen und K\u00f6nnen ganz dasselbe sind \u2013 warum also z\u00f6gert Er bis jetzt?\u2018 Als ich dar\u00fcber nachsann, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus, machte Sich in meinem Inneren bemerkbar und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn man ein Gut ersehnt, w\u00fcnscht und haben m\u00f6chte, so disponiert man sich damit f\u00fcr seinen Empfang. Und wenn man dieses so sehr ersehnte Gut bekommt, dann liebt, sch\u00e4tzt und bewahrt man es und begr\u00fc\u00dft es als das lang ersehnte Geschenk und als den \u00dcberbringer des lang ersehnten Gutes.<br \/>\nNicht nur das, es ist ein weiteres \u00dcberma\u00df unserer Liebe, dass Wir wollen, dass der Mensch das Gute, das Wir ihm schenken m\u00f6chten, ersehne; er soll n\u00e4mlich etwas von sich dazu beitragen, wenigstens seine Seufzer, Gebete und den Wunsch nach diesem Guten, damit Ich ihm sagen kann:<br \/>\n\u201eSiehst du, du hast es dir verdient, denn von dir aus hast du getan, was du konntest, um es zu erlangen, und Wir geben es dir von ganzem Herzen\u201c, wobei aber alles die Wirkung unserer G\u00fcte ist.<br \/>\nDarum zeigen Wir den Gesch\u00f6pfen zuerst, was Wir ihnen geben wollen. Wir nehmen [mit den Menschen] sozusagen Korrespondenz auf, indem Wir Uns brieflich ank\u00fcndigen und unsere Boten schicken, die ihnen verk\u00fcnden sollen, was Wir geben wollen.<br \/>\nSo sollen sie sich disponieren und nach dem gro\u00dfe Gut sehnen, das Wir gew\u00e4hren wollen. Gingen Wir bei der Erl\u00f6sung nicht genauso vor? Viertausend Jahre lang warteten die V\u00f6lker: je n\u00e4her die Zeit heranr\u00fcckte, umso dringender waren die Ank\u00fcndigungen und h\u00e4ufiger die Briefe, um die Seelen f\u00fcr die Ankunft Christi vorzubereiten.<br \/>\nSo ist es auch mit dem Reich meines G\u00f6ttlichen Willens: Ich z\u00f6gere noch, da Ich m\u00f6chte, dass sie Es kennenlernen, darum beten, seine Herrschaft ersehnen und den gro\u00dfen Schatz begreifen, den es mit sich bringt, und Ich ihnen also sagen kann: \u201aIhr habt es gewollt und habt es euch verdient, und Es kommt bereits, um in eurer Mitte zu herrschen.<br \/>\nIndem ihr Es kennengelernt, erbetet und ersehnt habt, habt ihr sein auserw\u00e4hltes Volk gebildet, in welchem es herrschen und regieren kann.\u2018<br \/>\nOhne Volk kann man kein Reich begr\u00fcnden; dies ist noch ein weiterer Grund, dass man um den Wunsch meines G\u00f6ttlichen Willens nach seiner Herrschaft auf Erden wissen soll.<br \/>\nSie sollen ja darum beten, Ihn ersehnen und sich bereiten, sein Volk zu bilden, in dessen Mitte Er herabsteigen und seinen Palast, seine Residenz, seinen Thron errichten soll. Wundere dich daher nicht \u00fcber die Verz\u00f6gerung, obwohl du siehst, wie gro\u00df mein Verlangen ist, dass mein Wille herrsche.<br \/>\nEs sind die Wege unserer unergr\u00fcndlichen Weisheit, die alles mit Ordnung verf\u00fcgt und diesen zeitlichen Verzug dazu benutzt, um das Wissen [um dieses Reich] voranzubringen \u2013 was die Form von Briefen, Telegrammen, Telefonaten und Botschaften annimmt, um das Volk f\u00fcr die Gabe des Lebens in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu bereiten.<br \/>\nBete daher, und lasse deinen Flug in Ihm andauernd sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 26. Februar 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an, und ich versuche so viel ich kann, meine kleinen Akte mit jenen des G\u00f6ttlichen Willens zu vereinigen, um einen einzigen mit den seinen zu bilden und gleichsam sagen zu k\u00f6nnen:<br \/>\n\u2018Was Du tust, das tue [auch] ich. Ich tauche in dein Licht ein, um mich zugleich mit Dir auszudehnen, und so kann ich alle mit deinem Willen selbst umarmen und lieben.\u2019<br \/>\nAls ich das tat, sagte mein geliebter Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen getanen Akte besitzen solche Eigenschaft und solche Macht, dass sie sich in g\u00f6ttliche Botschafter verwandeln, die sich von der Erde zum Himmel hin aufmachen.<br \/>\nDa diese Botschafter aus dem Inneren meines G\u00f6ttlichen Willens ausgehen \u2013 obgleich von einer Seele abgesandt, die in Ihm arbeitet und lebt \u2013 haben sie freien Zutritt in unser himmlisches Vaterland.<br \/>\nSie bringen die frohe Kunde, dass die Erde das Reich unseres Willens ersehnt, da eine kleine Verbannte in Ihm lebt und wirkt und nichts anderes tut, als sich eben jenes Willens zu bedienen, der im Himmel herrscht, um seine Herrschaft auf Erden \u2013 so wie im Himmel \u2013 zu erbitten. Wie viele Geheimnisse verbergen doch diese Botschafter des Lichtes!<br \/>\nDas Licht unseres G\u00f6ttlichen Willens ist schon von sich aus der Sekret\u00e4r, der Schriftf\u00fchrer aller g\u00f6ttlichen und menschlichen Dinge und versteht das wahre Geheimnis zu wahren; w\u00e4hrend scheinbar [nur] Licht zu sehen ist, verbirgt mein Wille in diesem Licht alle Geheimnisse und alle Dinge, niemand kann ihm entfliehen.<br \/>\nDieses Licht birgt in sich das gro\u00dfe Geheimnis der ganzen Sch\u00f6pfungsgeschichte. Es vertraut aber seine Geheimnisse nur denen an, die in seinem Licht leben wollen.<br \/>\nIn der Tat, das Licht besitzt die Eigenschaft, die Seelen f\u00fcr das Leben und Verst\u00e4ndnis seiner g\u00f6ttlichen Geheimnisse zu bereiten, und wenn n\u00f6tig, der Seele anzuordnen, ihr Leben f\u00fcr die lebendige Verwirklichung seiner innersten Geheimnisse und des Zweckes der Sch\u00f6pfung einzusetzen, der allein jener war, dass unser Wille wie im Himmel so auf Erden herrsche.<br \/>\nWenn du, meine Tochter, daher darauf achtest, stets in meinem Willen zu leben, wird Er dir alle Geheimnisse der Sch\u00f6pfungsgeschichte anvertrauen, in deiner Seele all seine Freuden und innersten Leiden niederlegen.<br \/>\nEr wird in dir als seiner Sekret\u00e4rin mit seinem pulsierenden Licht \u2013 sich in einen Pinsel verwandelnd \u2013 die Sonne, den Himmel, die Sterne, das Meer, den sch\u00f6nen Blumenschmuck malen.<br \/>\nIn der Tat, wenn Er spricht, begn\u00fcgt Er sich nicht mit blo\u00dfen Worten \u2013 da seiner unausl\u00f6schlichen Liebe und seinem grenzenlosen Licht Worte nicht gen\u00fcgen \u2013 sondern Er will Taten setzen.<br \/>\nDaher spricht Er, w\u00e4hrend Er seine Geheimnisse anvertraut, mit seiner Sch\u00f6pferkraft und schafft die neue Sch\u00f6pfung im Gesch\u00f6pf. Er begn\u00fcgt sich nicht mit der Mitteilung seiner Geheimnisse, sondern m\u00f6chte die Werke tun, die seine Geheimnisse enthalten. So wird man in der Seele, die in meinem Willen lebt, neue Himmel, noch strahlendere Sonnen als in der Sch\u00f6pfung sehen.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass Er sehns\u00fcchtig und brennend danach verlangt, stets zu wirken, doch Er sucht eine Seele, die Ihn anh\u00f6ren und seine Sch\u00f6pferkraft empfangen m\u00f6chte, um seine Werke nicht der Nutzlosigkeit preiszugeben.<br \/>\nUm sicher zu sein, sucht Er in der Seele seinen eigenen Willen. Wenn Er Ihn findet, wei\u00df Er, dass seine Werke durch sein eigenes G\u00f6ttliches Fiat sichergestellt sind und h\u00e4lt sich daher in nichts zur\u00fcck und schafft [in der Seele] die sch\u00f6nsten Werke und gr\u00f6\u00dften Wunder.<br \/>\nO Gewalt meines allm\u00e4chtigen Willens \u2013 w\u00fcrden alle Dich kennen, dann w\u00fcrden sie Dich lieben und Dich herrschen lassen, und die Erde w\u00fcrde sich in den Himmel verwandeln!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 22. August 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im Fiat dauert an, doch f\u00fchle ich lebhaft meine \u00e4u\u00dferste Armut, meine Nichtigkeit und den st\u00e4ndigen Schmerz \u00fcber die Beraubung meines guten Jesus.<br \/>\nW\u00e4re da nicht sein G\u00f6ttlicher Wille, der mich unterst\u00fctzt und mich sehr oft mit dem Himmel verbr\u00fcdert, auf eine Weise, dass Er mir neues Leben eingie\u00dft, so h\u00e4tte ich nicht weitermachen k\u00f6nnen ohne meinen Jesus.<br \/>\nEr stiehlt sich so oft davon und verbirgt sich, und ich bleibe gleichsam auf dem Scheiterhaufen der Liebe, im Feuer der Liebe, um auf Ihn zu warten.<br \/>\nIch verzehre mich langsam, und erst, wenn ich zum \u00c4u\u00dfersten komme, wiederholt Jesus seinen kurzen Besuch. Da \u00fcberlegte ich: \u2018Jesus hat mich mit Ketten gefesselt und gebunden, und es besteht keine Gefahr, dass sie zerbrechen k\u00f6nnten.<br \/>\nIch bin wirklich die arme Gefangene. O wie gerne h\u00e4tte ich meine Himmlische Mutter in meiner Gesellschaft, damit ich unter ihrer F\u00fchrung so leben kann, wie es im G\u00f6ttlichen Willen n\u00f6tig ist!\u2019<br \/>\nAls ich dar\u00fcber nachdachte, wiederholte mein s\u00fc\u00dfer Jesus seinen kurzen Besuch und sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine teure Gefangene!<br \/>\nWie freue Ich Mich, dass Ich dich gefesselt und gebunden habe, da meine Fesseln und Ketten besagen, dass allein meine Liebe Fesseln und Ketten verwendete, damit du Mir zur Verf\u00fcgung stehst und eine Gefangene nur f\u00fcr Mich bist. Doch wei\u00dft du was? Die Liebe m\u00f6chte entsprechend vergolten werden.<br \/>\nWenn Ich dich zur Gefangenen machte, machte Ich Mich zuerst f\u00fcr dich in deinem eigenen Herzen zum Gefangenen, und da Ich nicht allein sein will, machte Ich dich zur Gefangenen, sodass Ich sagen kann: \u2018Wir sind zwei Gefangene, der eine kann nicht ohne den anderen sein.\u2019<br \/>\nSo k\u00f6nnen wir das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens vorbereiten. Werke allein zu tun ist nicht angenehm, aber die Gesellschaft macht sie wohlgef\u00e4llig, treibt zur Arbeit an, vers\u00fc\u00dft das Opfer und gestaltet die sch\u00f6nsten Werke.<br \/>\nAls Ich sah, dass du unsere Himmlische Mutter als deine F\u00fchrerin herbeiriefst, jubelte dein Gefangener Jesus vor Freude, ihre s\u00fc\u00dfe Gesellschaft bei unserer Arbeit zu haben.<br \/>\nWisse, dass Sie die wahre und himmlische Gefangene meines G\u00f6ttlichen Willens war, deswegen kennt Sie alle Geheimnisse und Wege und besitzt die Schl\u00fcssel seines Reiches.<br \/>\nJa noch mehr, die k\u00f6nigliche Gefangene bereitete in jedem Akt, den Sie tat, den Platz, um die Akte der Seele aufzunehmen, die im G\u00f6ttlichen Willen getan werden.<br \/>\nO, wie schaut die Himmlische Herrin voll Erwartung und Bereitschaft aus, ob die Seele in meinem Fiat wirkt, damit Sie mit ihren Mutterh\u00e4nden diese Akte nehmen und sie in ihre [eigenen] Akte einschlie\u00dfen kann \u2013 als Unterpf\u00e4nder und als Gegenmittel, dass man das Reich des G\u00f6ttlichen Willens auf Erden ersehnt!<br \/>\nSo wurde dieses Reich schon von Mir und der Himmlischen Herrin errichtet, es existiert bereits und muss den Menschen nur noch geschenkt werden; damit Ich es geben kann, muss man es kennen.<br \/>\nDa Sie die heiligste und gr\u00f6\u00dfte Kreatur ist, die kein anderes Reich kannte als nur das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens, nimmt Sie den ersten Platz in Ihm ein.<br \/>\nMit Recht wird die Himmelsk\u00f6nigin die Verk\u00fcnderin, Botin und F\u00fchrerin eines so heiligen Reiches sein. Bete daher zu Ihr, rufe Sie an, und Sie wird dich f\u00fchren und lehren und all deine Akte mit ganz m\u00fctterlicher Liebe aufnehmen, um sie in die Ihren einzuschlie\u00dfen und zu dir sagen:<br \/>\n\u2018Die Akte meiner Tochter sind wie die Akte ihrer Mama, daher k\u00f6nnen sie bei den Meinen bleiben, um den rechtm\u00e4\u00dfigen Anspruch der Menschen auf den Empfang des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens zu verdoppeln.\u2019<br \/>\nDa Gott dieses sein Reich geben soll und die Gesch\u00f6pfe es empfangen sollen, braucht es Akte auf beiden Seiten, um diese Absicht zu erreichen.<br \/>\nSo ist Jene, die mehr Einfluss, mehr Macht und Gewalt \u00fcber das Herz Gottes hat, die Herrin des Himmels. Ihre Akte werden an der Spitze sein, gefolgt von den Akten der anderen Gesch\u00f6pfe, die kraft meines Willens in g\u00f6ttliche [Akte] verwandelt wurden, um ihnen das Recht zu schenken, dieses Reich zu empfangen.<br \/>\nWenn Gott diese Akte sieht, wird Er sich geneigt f\u00fchlen, es zu gew\u00e4hren, um der Liebe willen, die Er in der Sch\u00f6pfung hatte, wo Er alles geschaffen hatte, damit sein \u201aWille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2018; und damit jedes menschliche Gesch\u00f6pf ein Reich seines Willens sei, in dem sein Wille seine totale Herrschaft habe.<br \/>\nAlso stets vorw\u00e4rts im Wirken und im Leben im H\u00f6chsten Fiat!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 13. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine kleine Tochter meines Wollens, warum f\u00fcrchtest du dich? In meinem Willen gibt es keine \u00c4ngste, sondern h\u00f6chste Liebe, Mut und Festigkeit. Hat die Seele einmal etwas beschlossen, so r\u00fcckt sie nicht mehr davon ab, sodass sie, die in Ihm lebt, nicht bittet, sondern befiehlt und als Besitzerin, als Herrin selbst nehmen kann, was sie will.<br \/>\nWir stellen ihr alles zur Verf\u00fcgung, und zwar deshalb, weil alles in ihr geheiligt und heilig ist, zumal sie, die ja in unserem Willen lebt, nur das will oder nehmen oder Uns befehlen wird, was Wir selber wollen: daher sind Uns ihre Befehle wohlgef\u00e4llig, sie erfreuen Uns, und Wir selbst sagen zu ihr: \u2018Nimm und sage Uns: was willst du noch? Ja, je mehr du nimmst, desto gl\u00fccklicher wirst du Uns machen.\u2019<br \/>\nEs ist vielmehr so: wenn die Seele unseren Willen w\u00fcnscht, dann sind alle ihre Akte wie ebenso viele Boten zwischen dem Himmel und der Erde, sie steigen best\u00e4ndig auf und nieder \u2013 einmal als Boten des Friedens, oder der Liebe oder der Herrlichkeit.<br \/>\nManchmal gelingt es ihnen, der Gerechtigkeit Gottes Einhalt zu gebieten, indem sie ihren gerechten Zorn auf sich nehmen. Wie viel Gutes tun diese Botschafter!<br \/>\nWenn Wir sie vor unseren Thron kommen sehen, erkennen Wir Uns selbst in diesen Akten, die unter dem menschlichen Schleier der gesch\u00f6pflichen Akte verkleidet, unseren Willen in sich verbergen.<br \/>\nAber es ist immer Er, unser Wille, und mit Wohlgefallen sagen Wir: \u2018Wie viel Liebeskunst besitzt Er doch! Er verbirgt sich in den Akten der Kreatur, um nicht erkannt zu werden, aber Wir erkennen Ihn trotzdem, und da [auch] Wir Ihn lieben, lassen Wir Ihn tun, was Er will.\u2019<br \/>\nSo nennen Wir diese Akte unsere Akte, und als solche anerkennen Wir sie: nur dass die Seele dabei mitgewirkt hat und ihnen mit ihren Akten gleichsam die H\u00fclle geliefert hat, um sich zu bedecken.<br \/>\nDaher ist die Seele die St\u00fctze, worauf mein G\u00f6ttlicher Wille aufruht und sich daran erfreut, sein Leben zu entfalten, indem Er unerh\u00f6rte Wunder wirkt und sich im Gesch\u00f6pf verbirgt und sich gleichsam mit ihren menschlichen H\u00fcllen bedeckt.<br \/>\nJa, mehr noch, da die Sch\u00f6pfung und alle Gesch\u00f6pfe ihren Ursprung in seinem Fiat haben, und die Sch\u00f6pfung in diesem Fiat lebt, w\u00e4chst und bewahrt wird, so ist das Fiat Protagonist und Zuseher aller Akte der Seele.<br \/>\nUnd sie wird ihr Leben in seinem Fiat f\u00fchren und in einem von Ihm gewollten Akt zum Himmel fliegen. So geh\u00f6rt alles Ihm, alle Rechte sind sein, niemand kann meinem Fiat entkommen.<br \/>\nDer einzige Unterschied ist, dass der, der in meinem Willen lebt, ein gemeinsames Leben mit Ihm f\u00fchrt, Ihn kennt, \u00fcber all sein Wirken informiert ist, Ihn mit seiner Gesellschaft erfreut, seine Freude darstellt und die Bekr\u00e4ftigung dessen bildet, was mein Wille in der Seele tun will.<br \/>\nWer hingegen nicht in meinem Willen lebt, kennt Ihn nicht, bleibt isoliert und gereicht Ihm zum st\u00e4ndigen Schmerz.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 12. Oktober 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eBereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Stra\u00dfen!\u201c (Mk 1,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun, du musst wissen, je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr Vorbereitungen sind n\u00f6tig. Wie viele Prophezeiungen, wie viele Vorbereitungen, wie viele Jahrhunderte sind nicht meiner Erl\u00f6sung vorausgegangen? Wie viele Symbole und Zeichen haben nicht die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter vorweggenommen?<br \/>\nNach vollbrachter Erl\u00f6sung nun musste Ich den Menschen in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung festigen, und daf\u00fcr w\u00e4hlte Ich die Apostel aus als Best\u00e4rker der Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung, die mit den Sakramenten den verlorenen Menschen aufsuchen und ihn in Sicherheit bringen sollten. Deshalb ist die Erl\u00f6sung Rettung, es bedeutet, den Menschen vor jedem Abgrund zu retten.<br \/>\nAus diesem Grund habe Ich dir ein anderes Mal gesagt, dass es etwas Gr\u00f6\u00dferes als selbst die Erl\u00f6sung ist, die Seele in meinem Willen leben zu lassen: Denn sich zu retten, indem man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchrt, bald f\u00e4llt und bald wieder aufsteht, ist nicht so schwierig, und dies hat meine Erl\u00f6sung erfleht, denn Ich wollte den Menschen um jeden Preis retten.<br \/>\nDies habe Ich meinen Aposteln als Schatzwaltern der Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte anvertraut. Da Ich also noch das Geringere tun musste, bewahrte Ich das Gr\u00f6\u00dfere f\u00fcr sp\u00e4ter auf, und behielt Mir andere Epochen vor zur Vollendung meiner hohen Pl\u00e4ne.<br \/>\nNun, das Leben in meinem Willen ist nicht nur Rettung, sondern es ist Heiligkeit, die sich \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit erheben muss, welche den Stempel der Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers tragen muss.<br \/>\nDeshalb mussten zuerst die geringeren Heiligkeiten einander folgen, wie ein Gefolge, Tr\u00e4ger, Boten und Vorbereiter dieser Heiligkeit, die ganz g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nUnd wie Ich bei der Erl\u00f6sung meine unvergleichliche Mutter als Verbindungsglied mit Mir erw\u00e4hlte, von dem alle Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung herabsteigen sollten, so w\u00e4hlte Ich dich als Verbindungsring, aus dem die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ihren Anfang nehmen sollte.<br \/>\nUnd da sie aus meinem Willen hervorgegangen ist, um Mir die vollst\u00e4ndige Glorie des Zweckes zu bringen, f\u00fcr den der Mensch erschaffen wurde, muss er auf demselben Weg meines Willens zur\u00fcckkehren, um zu seinem Sch\u00f6pfer heimzukehren.<br \/>\nWas wunderst du dich also? Das sind seit Ewigkeit festgesetzte Dinge, und niemand wird es zuwege bringen, dass Ich davon abr\u00fccke.<br \/>\nUnd da diese Angelegenheit gro\u00df ist \u2013 es geht um die Errichtung meines Reiches in der Seele auch auf Erden \u2013 ging Ich vor wie ein K\u00f6nig, der ein Reich in Besitz nehmen soll: Er geht nicht als Erster hin, sondern l\u00e4sst zuerst seinen K\u00f6nigspalast vorbereiten, dann schickt er seine Soldaten, um das Reich zu bereiten und die V\u00f6lker als seine Untertanen zu disponieren.<br \/>\nDann folgen die Ehrengarden und die Minister, und der Letzte ist der K\u00f6nig: das ist ehrenvoll f\u00fcr einen K\u00f6nig.<br \/>\nSo tat Ich es: Ich lie\u00df meinen Palast bereiten, welcher die Kirche ist; die Soldaten waren die Heiligen, um Mich bei den V\u00f6lkern bekannt zu machen; dann folgten die Heiligen, die Wunder s\u00e4ten, als meine vertrautesten Minister; und nun komme Ich als K\u00f6nig, um zu herrschen, deshalb musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, wo Ich meine erste Wohnst\u00e4tte errichten sollte, und dieses Reich meines Willens gr\u00fcnden.<br \/>\nLass Mich deshalb herrschen und gib Mir volle Freiheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 3. Dezember 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eEr aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen\u201c (Mk 1,8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verschmolz mich meiner Gewohnheit entsprechend im Heiligen Willen Gottes, und w\u00e4hrend ich so gut ich es vermochte, versuchte, mit meiner kleinen Liebe meinem Jesus f\u00fcr alles, was Er in der Erl\u00f6sung getan hatte, zu vergelten, bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger und sanfter geliebter Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, erreiche mit deinem Flug in meinem Willen alle von Mir eingesetzten Sakramente, steige in ihren Grund hinab, um Mir deine kleine Erwiderung der Liebe zu geben.<br \/>\nO, wie viele heimliche Tr\u00e4nen von Mir wirst du hier finden, wie viele bittere Klagen, wie viele unterdr\u00fcckte Seufzer des Heiligen Geistes. Er st\u00f6hnt andauernd wegen unserer so sehr entt\u00e4uschten Liebe.<br \/>\nDie Sakramente wurden eingesetzt, um mein Leben auf Erden inmitten meiner Kinder fortzusetzen, doch, ach, wie viele Leiden! Deswegen empfinde Ich die Notwendigkeit deiner kleinen Liebe; sie mag klein sein, doch mein Wille wird sie f\u00fcr Mich gro\u00df machen.<br \/>\nMeine Liebe ertr\u00e4gt es nicht, dass eine Seele, die in meinem Willen leben soll, sich nicht mit meinen Leiden verbindet und Mir nicht ihre kleine Vergeltung der Liebe f\u00fcr alles gibt, was Ich getan habe und leide.<br \/>\nSiehe also, meine Tochter, wie meine Liebe in den Sakramenten seufzt: Wenn Ich ein Neugeborenes getauft werden sehe, weine Ich vor Schmerz, denn w\u00e4hrend Ich ihm mit der Taufe die Unschuld wiederherstelle, meinen Sohn wiederfinde, seine verlorenen Rechte \u00fcber die Sch\u00f6pfung, das L\u00e4cheln der Liebe und des Wohlgefallens wiederherstelle, den Feind in die Flucht schlage, damit er kein Recht mehr \u00fcber seine Seele habe, es den Engeln anvertraue, und der ganze Himmel ihm ein Fest feiert \u2013 so verwandelt sich doch mein L\u00e4cheln bald in Schmerz, das Fest in Trauer: Ich sehe, dass dieser Getaufte einer meiner Feinde sein wird, ein neuer Adam, vielleicht sogar eine Seele, die verloren geht.<br \/>\nO wie klagt meine Liebe in jeder Taufe!<br \/>\nBesonders dann, wenn noch dazu der Diener, der tauft, dies nicht mit jenem Respekt, dieser W\u00fcrde und Zierde tut, die einem Sakrament geb\u00fchrt, welches die neue Wiederherstellung enth\u00e4lt.<br \/>\nAch, oft hat man mehr Aufmerksamkeit f\u00fcr eine Bagatelle, f\u00fcr irgendeine Show, als f\u00fcr die Spendung eines Sakramentes; so f\u00fchlt sich meine Liebe vom Taufenden und vom Getauften getroffen und st\u00f6hnt mit unaussprechlichen Seufzern.<br \/>\nM\u00f6chtest du Mir also nicht f\u00fcr jede Taufe eine Vergeltung der Liebe, ein liebevolles Seufzen geben, um meinen leidvollen Seufzern Gesellschaft zu leisten?&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 5. November 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,17],"tags":[],"class_list":["post-47719","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jeden-tag-ein-schritt","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47719\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}