{"id":47869,"date":"2023-12-16T13:00:36","date_gmt":"2023-12-16T12:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-adventssonntag-gaudete-sonntag-b-joh-16-8-19-28-2\/"},"modified":"2023-12-12T18:26:50","modified_gmt":"2023-12-12T17:26:50","slug":"3-adventssonntag-gaudete-sonntag-b-joh-16-8-19-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-adventssonntag-gaudete-sonntag-b-joh-16-8-19-28\/","title":{"rendered":"3. ADVENTSSONNTAG &#8211; GAUDETE SONNTAG \u2013 B (Joh 1,6-8.19-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. 7Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen f\u00fcr das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen f\u00fcr das Licht.<br \/>\n19Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, 20bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.<br \/>\n21Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. 22Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir m\u00fcssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du \u00fcber dich selbst?<br \/>\n23Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der W\u00fcste ruft: Ebnet den Weg f\u00fcr den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. 24Unter den Abgesandten waren auch Pharis\u00e4er.<br \/>\n25Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? 26Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt 27und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschn\u00fcren.<br \/>\n28Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d99979;\">\u201eEr war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen f\u00fcr das Licht\u201c (Gv 1,8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen wollte mein s\u00fc\u00dfester Jesus mich meine eigene Nichtigkeit mit eigenen H\u00e4nden greifen lassen. Im Augenblick, als Er sich sehen lie\u00df, waren die ersten Worte, die Er an mich richtete, diese: \u201eWer bin Ich, und wer bist du?\u201c<br \/>\nIn diesen zwei Worten erblickte ich zwei unermessliche Lichter: in einem begriff ich Gott, im anderen sah ich mein Elend, mein Nichts. Ich sah, dass ich nichts als ein Schatten war, gerade so wie der Schatten, der von der Sonne gebildet wird, wenn sie die Erde erleuchtet: er ist abh\u00e4ngig von der Sonne, und wenn die Sonne sich an andere Orte entfernt, h\u00f6rt der Schatten au\u00dferhalb ihres Glanzes auf, zu existieren.<br \/>\nSo ist mein Schatten, d.h. mein Sein, von der mystischen Sonne, von Gott abh\u00e4ngig, die diesen Schatten in einem einfachen Augenblick aufl\u00f6sen kann. Was soll man dar\u00fcber sagen, wie ich diesen Schatten verformt habe, den der Herr mir gegeben hat, der nicht einmal mein Eigentum ist?<br \/>\nDer blo\u00dfe Gedanke daran ist erschreckend; stinkend, faulig, und voller W\u00fcrmer. Und doch war in solch schrecklichem Zustand gezwungen, vor einem so heiligen Gott zu stehen. O, wie froh w\u00e4re ich gewesen, wenn ich mich in den dunkelsten Abgr\u00fcnden verbergen h\u00e4tte k\u00f6nnen!<br \/>\nDann sprach Jesus mir: \u201eDie gr\u00f6\u00dfte Gunst, die Ich einer Seele erweisen kann, ist, sie sich selbst erkennen zu lassen. Die Selbsterkenntnis und die Gotteserkenntnis gehen zusammen; je mehr du dich selbst kennst, umso mehr kennst du Gott.<br \/>\nWenn die Seele sich erkannt hat, da sie sieht, dass sie nichts Gutes aus sich selbst heraus tun kann, wandelt sie diesen Schatten ihres Wesens in Gott um, und es kommt dann so weit, dass sie alle ihre Werke in Gott verrichtet, dass die Seele in Gott ist und neben Ihm geht, ohne zu schauen, ohne nachzuforschen, ohne zu reden \u2013 mit einem Wort, als ob sie tot w\u00e4re, denn da sie ihre Nichtigkeit gr\u00fcndlich erkennt, wagt sie nichts aus sich heraus zu tun, sondern folgt blind der Flugbahn der Werke des Wortes.\u201c\u2026(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 2. Juni 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d99979;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich die hl. Kommunion empfangen hatte, befand ich mich in einem gro\u00dfen Licht: Es war Jesus selbst und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alles, was Licht ist, geh\u00f6rt ganz Mir, nichts davon dem Gesch\u00f6pf.<br \/>\nDieses [Gesch\u00f6pf] gleicht einer Person, die von Sonnenstrahlen umflossen ist. Wenn sie das Licht, das sie genie\u00dft, sich selber zuschreiben wollte, w\u00e4re sie t\u00f6richt und hirnlos.<br \/>\nEs k\u00f6nnte jedoch eines sein, dass diese Person, anstatt sich am Sonnenlicht zu freuen, sagt: \u201aIch m\u00f6chte im Schatten gehen\u2019, und sich aus dem Licht zur\u00fcckzieht.<br \/>\nDie Seele, die sich aus meinem Licht zur\u00fcckzieht, bleibt dunkel, und die Finsternis kann nichts anderes als B\u00f6ses hervorbringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 28. Oktober 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d99979;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen kam mein s\u00fc\u00dfer Jesus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, bleibe nicht in dir, in deinem Willen, sondern tritt ein in Mich und in meinen Willen.<br \/>\nIch bin unermesslich, und nur wer unendlich ist, kann die Akte, sooft er will, vervielf\u00e4ltigen; wer in der H\u00f6he ist, kann der Niederung Licht spenden; siehst du nicht die Sonne?<br \/>\nDa sie in der H\u00f6he weilt, ist sie Licht f\u00fcr jedes Auge, ja jeder Mensch kann die Sonne zu seiner Verf\u00fcgung haben, wie wenn sie ganz ihm geh\u00f6rte.<br \/>\nDie Pflanzen, die B\u00e4ume, die Fl\u00fcsse, die Meere hingegen, die unten am Boden sind, stehen nicht allen zur Verf\u00fcgung, sie k\u00f6nnen nicht wie hinsichtlich der Sonne sagen: &#8218;Wenn ich will, mache ich mir alles zu eigen, obwohl auch die anderen es genie\u00dfen k\u00f6nnen.&#8216;<br \/>\nDennoch empfangen alle Dinge am Boden die Wohltat der Sonne, jener das Licht, dieser die W\u00e4rme, die Fruchtbarkeit und die Farbe.<br \/>\nNun, Ich bin das ewige Licht, Ich stehe am h\u00f6chsten Punkt, und je mehr Ich in der H\u00f6he bin, desto mehr befinde Ich Mich \u00fcberall und auch tiefer unten; und somit bin Ich das Leben aller, als w\u00e4re Ich allein f\u00fcr jeden einzelnen da.<br \/>\nWenn du also allen Gutes tun willst, tritt in meine Unermesslichkeit ein, lebe in der H\u00f6he, losgesch\u00e4lt von allem und auch von dir selbst.<br \/>\nSonst w\u00e4re Erdreich rund um dich, und dann k\u00f6nntest du eine Pflanze sein, ein Baum, aber niemals eine Sonne, und anstatt zu geben, m\u00fcsstest du empfangen, und das Gute, das du tun wirst, w\u00e4re so eng begrenzt, dass man es z\u00e4hlen k\u00f6nnte.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 16. Juli 1918)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d99979;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu sollst wissen, dass zwischen dem Gesch\u00f6pf und dem Sch\u00f6pfer viele elektrische Leitungen der Kommunikation und der Einheit bestehen, die es beinahe unzertrennlich von Mir machen, vorausgesetzt, dass es sich nicht meinem Willen entzogen hat, denn dies w\u00fcrde nichts anderes bedeuten, als die Verbindungsdr\u00e4hte zu kappen und die Einheit zu zerbrechen.<br \/>\nDas Leben des Sch\u00f6pfers flie\u00dft, mehr als die Elektrizit\u00e4t, im Gesch\u00f6pf und es flie\u00dft in Mir, mein Leben breitet sich im Gesch\u00f6pf aus.<br \/>\nBei der Erschaffung verband Ich meine Weisheit mit seiner Intelligenz, damit sie nichts anderes sei als die Widerspiegelung der Meinen, und wenn der Mensch mit seiner Wissenschaft ein solches fast unglaubliches Ausma\u00df erreicht, so deswegen, weil sie der Widerschein der Meinigen ist, die sich in der seinen widerspiegelt.<br \/>\nWenn sein Auge von einem Licht belebt ist, ist es nichts anderes als der Widerschein meines ewigen Lichtes, das sich in dem seinigen spiegelt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 4. November 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d99979;\">\u201eMitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt\u201c (Joh 1,26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte bei mir: &#8222;Jesus sagt so viele Dinge \u00fcber seinen Heiligsten Willen, aber es scheint, dass er nicht verstanden wird, selbst von den Beichtv\u00e4tern nicht: sie scheinen voll Zweifel, und angesichts eines so unermesslichen Lichtes, werden sie weder erleuchtet noch gedr\u00e4ngt, einen so liebensw\u00fcrdigen Willen zu lieben.<br \/>\nW\u00e4hrend ich nun dies dachte, sagte mein immer liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir, indem Er seine Arme um meinen Hals legte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wundere dich nicht dar\u00fcber: wer nicht ganz von seinem eigenen Wollen leer ist, kann keine sichere Erkenntnis von dem Meinen haben, denn der menschliche Wille bildet die Wolke zwischen dem Meinen und dem seinen und verhindert die Erkenntnis des Wertes und der Wirkungen, die mein Wille enth\u00e4lt; aber trotzdem k\u00f6nnen sie nicht sagen, dass Er nicht Licht sei.<br \/>\nSiehst du, auch die Dinge, die man hier unten sehen kann, werden vom Menschen nicht verstanden. Wer kann jemals aussagen, wie Ich die Sonne erschaffen habe, wie viel Licht und W\u00e4rme sie enth\u00e4lt?<br \/>\nUnd doch sehen die Menschen sie, erfreuen sich ihrer Wirkungen, den ganzen Tag lang ist sie bei ihnen, ihre W\u00e4rme und ihr Licht begleiten sie \u00fcberall; und trotzdem verstehen sie es weder, noch sind sie in der Lage, ihre H\u00f6he, ihr Licht und ihre W\u00e4rme zu beschreiben, und wenn jemand in die H\u00f6he aufsteigen wollte, um dies zu erfahren, so w\u00fcrde ihn das Licht blenden und die Hitze versengen.<br \/>\nSo ist der Mensch gezwungen, die Augen gesenkt zu halten und sich des Lichtes zu erfreuen, ohne es erforschen zu k\u00f6nnen, und sich damit begn\u00fcgen festzustellen: Es ist die Sonne.<br \/>\nWenn nun dies mit der sichtbaren Sonne geschieht, die Ich zum nat\u00fcrlichen Wohl des Menschen erschuf, so trifft das umso f\u00fcr die Wahrheiten zu, die o wie viel mehr Licht und W\u00e4rme als selbst die Sonne enthalten!<br \/>\nInsbesondere die Wahrheiten, die sich auf meinen Willen beziehen, die ewige Wirkungen, G\u00fcter und Werte enthalten! Wer kann jemals all das ermessen, was Er enth\u00e4lt?<br \/>\nEs w\u00e4re, als wollte man sich ausl\u00f6schen, und es w\u00e4re besser, die Stirn zu neigen und das Licht zu genie\u00dfen, das meine Wahrheit mit sich bringt, es zu lieben und sich dieses kleine Licht zu eigen zu machen, das der menschliche Verstand begreift, und nicht, weil man nicht die ganze F\u00fclle des Lichtes versteht, es wie etwas zur Seite zu stellen, was einem nicht geh\u00f6rt.<br \/>\nObwohl also die Sonne nicht begriffen wird, erfreuen sich die Mensch dennoch ihres Lichtes so viel sie k\u00f6nnen, um zu arbeiten, zu gehen, zu schauen, und o!, wie sehr ersehnen sie den Tag, auf dass das Licht sie begleite und mit ihnen lebe.<br \/>\nMeine Wahrheiten aber, die mehr als das Licht sind, die die Sonne des Tages im menschlichen Geist aufgehen lassen, werden weder geachtet, noch geliebt, noch ersehnt, sondern f\u00fcr ein Nichts gehalten: Welcher Schmerz!<br \/>\nWenn Ich jedoch sehe, dass sie meine Wahrheiten beiseitelegen, so stelle Ich diese Seelen beiseite und erlaube meinen Wahrheiten, ihren Lauf bei jenen Seelen zu machen, die sie lieben und ersehnen und sich ihres Lichtes bedienen, um ihr Leben zu modellieren und mit ihnen eins zu werden.<br \/>\nGlaubst du, dass Ich dir alles \u00fcber die Wahrheiten, die Wirkungen und den Wert, den mein Wille in sich birgt erz\u00e4hlt habe? O, wie viele weitere Sonnen muss Ich aufgehen lassen!<br \/>\nWundere dich nicht, wenn du nicht alles verstehst, begn\u00fcge dich, in seinem Licht zu leben, und dies gen\u00fcgt Mir&#8220;.(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 23. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d99979;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie viel wird mein Wille dar\u00fcber bekannt machen, was meine Menschheit in diesem G\u00f6ttlichen Willen wirkte! Meine Menschheit musste die Erl\u00f6sung, um sie vollkommen und vollst\u00e4ndig zu wirken, in der Sph\u00e4re der Ewigkeit bewerkstelligen: von daher erkennst du die Notwendigkeit eines Ewigen Willens.<br \/>\nH\u00e4tte mein menschlicher Wille nicht einen Ewigen Willen bei sich gehabt, w\u00e4ren alle meine Akte beschr\u00e4nkt und begrenzt gewesen, mit Diesem jedoch sind sie endlos und unendlich.<br \/>\nDaher mussten meine Leiden und mein Kreuz grenzenlos und unendlich sein, und der G\u00f6ttliche Wille bewirkte, dass meine Menschheit all jene Leiden und Kreuze fand, sodass Er Mich \u00fcber die ganze Menschheitsfamilie, vom ersten bis zum letzten Menschen, ausdehnte; und Ich absorbierte alle Arten von Leiden in Mich, und jedes Gesch\u00f6pf stellte mein Kreuz dar; mein Kreuz war daher so lang, wie alle Jahrhunderte sind und sein werden, und so weit wie die Menschengeschlechter.<br \/>\nEs war nicht nur das kleine Kreuz von Kalvaria, an das Mich die Juden geheftet hatten, dieses war nur ein Gleichnis des langen Kreuzes, an dem Mich der H\u00f6chste Wille gekreuzigt hielt.<br \/>\nSo bildete jedes Gesch\u00f6pf die L\u00e4nge und Breite des Kreuzes, und indem sie es bildeten, wurden sie in eben dieses Kreuz gleichsam eingepfropft; und nicht nur der G\u00f6ttliche Wille, der Mich dar\u00fcber ausbreitete und Mich kreuzigte, bildete mein Kreuz, sondern alle jene, die dieses Kreuz formten.<br \/>\nDeshalb brauchte Ich die Sph\u00e4re der Ewigkeit, welche dieses Kreuz aufnehmen sollte, der irdische Raum h\u00e4tte nicht gen\u00fcgt, um es zu fassen.<br \/>\nO, wie sehr werden Mich die Menschen lieben, wenn sie erkennen, was meine Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen tat, was der G\u00f6ttliche Wille Mich aus Liebe zu ihnen leiden lie\u00df!<br \/>\nMein Kreuz war nicht aus Holz, nein, es waren die Seelen. Sie waren es, deren Herzschlag Ich am Kreuz f\u00fchlte, auf das der G\u00f6ttliche Wille Mich ausstreckte, und Ich lie\u00df Mir keine entgehen.<br \/>\nAllen gab Ich ihren Platz, und um jeder Seele einen Platz zu geben, streckte Mich der G\u00f6ttliche Wille auf so qualvolle Weise und unter so furchtbaren Leiden aus, dass Ich die Leiden der Passion dagegen einen \u201ekleinen Trost\u201c nennen k\u00f6nnte.<br \/>\nBeeile dich also, dass mein Wille alles bekannt mache, was dieses Ewige Wollen in meiner Menschheit gewirkt hat.<br \/>\nDiese Kenntnis wird so viel Liebe in den Menschen aufkeimen lassen, dass sie sich beugen werden, um meinen Willen unter ihnen herrschen zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 16. Februar 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d99979;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cDie Kenntnis \u00f6ffnet die Tore zu diesen Sch\u00e4tzen, die man kennenlernt, und je mehr Wahrheiten \u00fcber meinen Willen Ich dir offenbarte, desto mehr verschiedene T\u00fcren zu G\u00fctern, Licht, Gnade, und G\u00f6ttlicher Teilhabe tat Ich dir auf.<br \/>\nDiese T\u00fcren sind offen f\u00fcr dich; und [im Ma\u00df,] wie diese Kenntnisse mitten unter die Menschen gelangen, werden sich ihnen diese T\u00fcren auftun, denn die Kenntnis l\u00e4sst die Liebe zum erkannten Gut aufkommen; und die erste T\u00fcr, die Ich \u00f6ffnen werde, wird mein Wille sein, um die kleine T\u00fcr ihres eigenen Willens zu schlie\u00dfen.<br \/>\nMein Wille wird sie den ihren verabscheuen lassen, denn vor meinem Willen ist der des Menschen handlungsunf\u00e4hig. Im Licht des Meinen sehen die Seelen, wie unbedeutend und zu nichts n\u00fctze ihr Wille ist; so werden sie folglich in diese G\u00f6ttlichen Kenntnisse eindringen und je nach ihren Bem\u00fchungen [, meinen Willen zu erlangen,] ihren eigenen zur Seite stellen.<br \/>\n\u00dcberdies sollst du wissen, wenn Ich dir eine Erkenntnis \u00fcber meinen Willen mitteile, dann entscheide Ich mich [erst dann], dir eine weitere T\u00fcr meiner Kenntnis zu \u00f6ffnen, wenn du in deine Seele all das Gut [der Wahrheit] hast eindringen lassen, das Ich dir geoffenbart habe.<br \/>\nWenn Ich nicht so t\u00e4te, h\u00e4ttest du blo\u00df die Nachricht \u00fcber dieses Gute, aber du w\u00fcrdest es [selbst] nicht besitzen. Und dies kann Ich nicht tun: wenn Ich spreche, w\u00fcnsche Ich, dass die Seele die Segnungen besitzt, die Ich ihr zu erkennen gebe.<br \/>\n\u00dcbe dich daher aufmerksam in meinem Willen, damit Ich dir weitere T\u00fcren meiner Kenntnisse \u00f6ffne und du noch tiefer in die G\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer eintrittst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 30. Mai 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-47869","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47869\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}