{"id":48063,"date":"2023-12-23T13:00:02","date_gmt":"2023-12-23T12:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/4-adventssonntag-b-lk-126-38-2\/"},"modified":"2023-12-23T15:53:32","modified_gmt":"2023-12-23T14:53:32","slug":"4-adventssonntag-b-lk-126-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-adventssonntag-b-lk-126-38\/","title":{"rendered":"4. ADVENTSSONNTAG \u2013 B (Lk 1,26-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->26In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil\u00e4a namens Nazaret 27zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. 28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29Sie erschrak \u00fcber die Anrede und \u00fcberlegte, was dieser Gru\u00df zu bedeuten habe. 30Da sagte der Engel zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb\u00e4ren: dem sollst du den Namen Jesus geben. 32Er wird gro\u00df sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. 33Er wird \u00fcber das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 35Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird \u00fcber dich kommen, und die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. 36Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37Denn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich. 38Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verlie\u00df sie der Engel.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDer Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir\u201c (Lk 1,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an das G\u00f6ttliche Fiat dauert an. Ich f\u00fchle, dass ich nicht anders kann, als in meinem geliebten Erbe zu bleiben, das mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus mit so viel Liebe mit diesen Worten schenkte:<br \/>\n\u201cTochter, Ich vertraue es dir an, dass du es niemals verl\u00e4sst. Lass dein st\u00e4ndiges Echo von einem Ort zum anderen f\u00fcr Uns widerhallen, sodass der ganze Himmel h\u00f6re, dass dieses unser endloses Erbe unseres Fiat auf Erden nicht einsam, sondern von unserer kleinen Tochter bewohnt ist.<br \/>\nSie wird stets in Ihm umhergehen, um Uns in allen Akten unseres Willens und in seinen Gem\u00e4chern Gesellschaft zu leisten.\u201d<br \/>\nDeshalb ist mir das Leben in meinem himmlischen Erbe lieb und s\u00fc\u00df, und ohne dieses w\u00fcrde ich sp\u00fcren, wie mir das Leben fehlt. W\u00e4hrend ich in Ihm umherwandelte, ging mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zusammen mit mir und sprach voller Liebe zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille ist die ganze F\u00fclle. Es gibt nichts, das Er nicht besitzt: unermessliches Licht, unerreichbare Heiligkeit, grenzenlose Endlosigkeit, unaufh\u00f6rliche Zeugung. Er sieht alles, h\u00f6rt und modelliert alles.<br \/>\nAll das ist Natur in meinem G\u00f6ttlichen Fiat, deshalb besitzen seine Akte die F\u00fclle aller G\u00fcter. Damit also die Seele einen einzigen Akt von Ihm in der Tiefe ihrer Seele einschlie\u00dfen kann, muss sie sich von sich selbst ganz leer machen und in den leeren Raum ihres Nichts wie in den Akt ihrer Erschaffung zur\u00fcckkehren.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille findet dann den Platz des Nichts vor und kann dort einen Akt der F\u00fclle von Sich Selbst niederlegen. Dieser Akt ist so beschaffen, dass, da Er die unaufh\u00f6rliche zeugende Kraft besitzt, ein Akt den anderen ruft, auf eine Weise, dass nichts fehlen darf \u2013 weder die F\u00fclle des Lichts, der Heiligkeit, Liebe und Sch\u00f6nheit, noch die Vielfalt der g\u00f6ttlichen Akte.<br \/>\nDeshalb besitzt die in meinem G\u00f6ttlichen Willen erlangte Heiligkeit die ganze F\u00fclle, und zwar so, dass Gott \u2013 wollte Er der Seele noch mehr geben \u2013 f\u00fcr weiteres Licht oder noch mehr Sch\u00f6nheit keinen Platz (Raum) f\u00e4nde und zur Seele gleichsam sagen w\u00fcrde: \u2018Du bist ganz sch\u00f6n, Wir k\u00f6nnen dir nicht noch mehr Sch\u00f6nheit verleihen, so sch\u00f6n bist du.<br \/>\nDu bist das Werk unseres Willens, und das gen\u00fcgt, dass du ein Werk bist, das Unser w\u00fcrdig ist.\u2019 Und die Seele wird sagen: \u2018Ich bin der Triumph eures G\u00f6ttlichen Fiat, deshalb bin ich ganz reich und sch\u00f6n und besitze die F\u00fclle eines Aktes eures G\u00f6ttlichen Willens, der mich g\u00e4nzlich ausf\u00fcllt; wolltet Ihr mir mehr geben, so w\u00fcsste ich nicht, wohin damit.\u2019<br \/>\nDies war die F\u00fclle der Heiligkeit Adams, ehe er in das Labyrinth seines menschlichen Willens fiel, da er den ersten Akt unseres Fiat, des Urhebers seiner Erschaffung besa\u00df, und somit die F\u00fclle des Lichts, der Sch\u00f6nheit, St\u00e4rke und Gnade.<br \/>\nAlle Eigenschaften unseres Fiat spiegelten sich in ihm wider und machten ihn so sch\u00f6n, dass sein Anblick Uns Selbst hinriss, da Wir in ihm unser geliebtes Abbild, das unser G\u00f6ttliches Sein in ihm geformt hatte, so wohlgestaltet sahen.<br \/>\nDaher verlor er trotz seines Falles weder das Leben noch die wiederherstellende (regenerative) Hoffnung unseres Fiat. Da Adam n\u00e4mlich die F\u00fclle Seines Aktes am Anfang seines Lebens besessen hatte, wollte unser Fiat denjenigen nicht verlieren, den Es besessen hatte.<br \/>\nDie Gottheit f\u00fchlte sich so stark mit Adam verbunden, dass Ihr nicht danach [zumute] war, ihn f\u00fcr immer [von Sich] zu verbannen. Das zu verlieren, was unser Fiat einst besessen hat \u2013 das w\u00e4re quasi zu viel verlangt von Uns: unsere St\u00e4rke w\u00fcrde sich schwach f\u00fchlen, unsere Liebe, das Feuer, das sie in sich schlie\u00dft, m\u00fcsste sich einschr\u00e4nken, um dies nicht zu tun.<br \/>\nWir w\u00e4ren als Gott wahrhaft in Verlegenheit, w\u00fcrden Wir den verlieren, der auch nur einen einzigen Akt der F\u00fclle unseres Willens besessen hat. Eine solche F\u00fclle der Heiligkeit besa\u00df die H\u00f6he der Erhabenen K\u00f6nigin, und deshalb gibt es in Ihr keine Leere.<br \/>\nSie f\u00fcllte sich selbst so sehr an, dass Sie Meere von Licht, Gnaden, Sch\u00f6nheit und Macht besitzt. Ihre F\u00fclle ist so gewaltig gro\u00df, dass Wir keinen Platz mehr finden, wohin Wir etwas legen k\u00f6nnten.<br \/>\nSie k\u00f6nnte auch nichts mehr empfangen, weil Sie die einzige himmlische Kreatur ist, die unter der Herrschaft des Aktes unseres G\u00f6ttlichen Fiat lebte und somit sagen kann: \u2018Ich bin ein Akt des G\u00f6ttlichen Willens, und darin liegt das ganze Geheimnis meiner Sch\u00f6nheit, Macht und Gr\u00f6\u00dfe und selbst meiner Mutterschaft.\u2019<br \/>\nWas kann ein Akt unseres Fiat nicht tun? Alles kann er tun, und sein Vorrecht ist die F\u00fclle an allem. Ein Akt von Ihm ist die Sonne, und diese besitzt die F\u00fclle des Lichtes.<br \/>\nWollte jemand die Sonne fragen: \u2018W\u00fcrdest du gern mehr Licht haben?\u2019, w\u00fcrde sie antworten: \u2018Ich habe so viel davon, dass ich allen Licht geben kann. W\u00e4hrend ich es ausspende, verliere ich es [dennoch] nicht, da ich die Quelle des Lichtes des Akts des G\u00f6ttlichen Fiat besitze.\u2019<br \/>\nDer Himmel ist ein Akt meines Fiat, daher breitet er sich \u00fcberallhin aus. Seine F\u00fclle ist so gro\u00df, dass er keinen Platz findet, seine blauen Zelte weiter auszudehnen.<br \/>\nDer Wind ist ein Akt unseres G\u00f6ttlichen Fiat, und deshalb besitzt er die F\u00fclle der Herrschaft und Kraft. Wer kann der Kraft des Windes widerstehen? Niemand!<br \/>\nEr macht sich \u00fcber alles lustig und entwurzelt mit seiner gebieterischen Kraft St\u00e4dte und B\u00e4ume, und hebt alles in die H\u00f6he und wirft es zu Boden, als w\u00e4re es Stroh.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung, jedes geschaffene Ding, besitzt die F\u00fclle des Akts unseres Fiat, und deshalb ist kein einziges Ding armselig \u2013 sie sind alle reich an der von unserem G\u00f6ttlichen Willen gew\u00fcnschten F\u00fclle.<br \/>\nEs braucht auch keines irgendetwas, sondern sie sind alle von Natur aus in sich selbst reich. Das Meer besitzt die F\u00fclle der Wassermassen, die Erde die F\u00fclle der Pflanzen und vieler verschiedenen Pflanzenarten, denn alle sind sie Abk\u00f6mmlinge (Spr\u00f6sslinge) aus dem Akt unseres G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nNun, meine Tochter, genau dies ist das Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen: die F\u00fclle der g\u00f6ttlichen G\u00fcter zu besitzen und sich ihrer zu erfreuen, auf eine Art, dass der Seele nichts \u2013 weder Heiligkeit, noch Licht, noch Sch\u00f6nheit fehlen darf.<br \/>\nDiese Seelen werden die wahren Spr\u00f6sslinge meines anbetungsw\u00fcrdigen Fiat sein.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 21. April 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDu wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb\u00e4ren: dem sollst du den Namen Jesus geben\u201c (Lk 1,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gewohnten Zustand fort, da lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus erblicken und zog mich in die Unermesslichkeit seines heiligsten Willens, in dem Er mir seine Empf\u00e4ngnis im Scho\u00df der Himmlischen Mutter wie im Akt zeigte.<br \/>\nO Gott, welcher Abgrund der Liebe! Und mein s\u00fc\u00dfer Jesus sprach zu mir: &#8222;Tochter meines Willens, komm, um an den ersten Toden und an den Leiden teilzunehmen, die meine kleine Menschheit von meiner Gottheit im Akt meiner Empf\u00e4ngnis erlitt.<br \/>\nWie Ich empfangen wurde, empfing Ich zusammen mit Mir alle vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Seelen, wie mein eigenes Leben; Ich empfing zugleich die Leiden und die Tode, die Ich f\u00fcr jeden einzelnen erleiden sollte; Ich musste alles in Mich einverleiben, die Seelen, die Leiden und Tode, die jeder erleiden sollte, um zum Vater zu sagen:<br \/>\n&#8222;Mein Vater, Du wirst nicht mehr die Gesch\u00f6pfe ansehen, sondern nur Mich, und in Mir wirst Du alle finden, und Ich werde f\u00fcr alle genugtun. Wie viele Leiden Du auch willst, Ich werde sie Dir geben; willst Du, dass Ich f\u00fcr jeden einen Tod erleide? Ich werde Mich ihm unterziehen, Ich nehme alles an, wenn Du nur allen das Leben schenkst\u201c.<br \/>\nSiehe, deshalb brauchte es eine g\u00f6ttliche Macht und einen G\u00f6ttlichen Willen, um Mich so viele Tode und Schmerzen erleiden zu lassen, und eine g\u00f6ttliche Macht und einen G\u00f6ttlichen Willen, damit Ich leiden k\u00f6nne.<br \/>\nUnd da in meinem Willen alle Seelen und alle Dinge im Akt sind, nicht in abstrakter Weise oder der Absicht nach, wie jemand denken k\u00f6nnte, sondern in Wirklichkeit, so hatte Ich in Mir alle mit Mir vereint, und sie bildeten mein eigenes Leben.<br \/>\nIn Wirklichkeit starb ich f\u00fcr jeden einzelnen und erlitt die Schmerzen aller. Es ist wahr, dass ein Wunder meiner Allmacht dabei mitwirkte, das Wunder meines unermesslichen Willens: denn ohne meinen Willen h\u00e4tte meine Menschheit nicht alle Seelen finden und umfassen k\u00f6nnen, noch h\u00e4tte sie so oft sterben k\u00f6nnen.<br \/>\nAls meine kleine Menschheit also empfangen wurde, begann Ich abwechselnd die verschiedenen Leiden und Tode zu erleiden, und alle Seelen schwammen in Mir drinnen, wie in einem \u00fcberaus gro\u00dfen Meer, sie bildeten die Glieder meiner Glieder, das Blut meines Blutes, das Herz meines Herzens.<br \/>\nWie oft f\u00fchlte meine Mutter, die den ersten Platz in meiner Menschheit einnahm, meine Schmerzen und meine Tode und starb ihn gemeinsam mit Mir! Wie s\u00fc\u00df war es f\u00fcr mich, in der Liebe meiner Mutter das Echo der meinen zu finden!<br \/>\nDies sind tiefe Geheimnisse, wo der menschliche Intellekt, der dies nicht gut begreift, sich zu verirren scheint. Komm deshalb in meinen Willen, und nimm Teil an den Toden und den Schmerzen, die Ich erlitt, sobald sich meine Empf\u00e4ngnis vollzogen hatte; daraus wirst du besser verstehen k\u00f6nnen, was Ich dir sage.&#8220;<br \/>\nIch kann nicht beschreiben, wie es geschah, dass ich mich dann im Scho\u00df meiner K\u00f6nigin und Mutter befand, wo ich das Jesuskind sah, klein, ganz klein: aber obwohl Es klein war, schloss Es alles ein.<br \/>\nAus seinem Herzen l\u00f6ste sich ein Lichtpfeil und drang in das meine, und wie er mich durchdrang, f\u00fchlte ich, wie er mir den Tod brachte, und wie er austrat, kehrte das Leben in mich zur\u00fcck.<br \/>\nJede Ber\u00fchrung mit diesem Pfeil rief einen \u00fcberaus heftigen Schmerz hervor, sodass ich mich wie vernichtet und in Wirklichkeit sterben f\u00fchlte und danach f\u00fchlte ich mich bei seiner gleichen Ber\u00fchrung wieder aufleben.<br \/>\nAber ich finde nicht die passenden Worte, mich auszudr\u00fccken und daher mache ich Schluss. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 18. M\u00e4rz 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDer Heilige Geist wird \u00fcber dich kommen, und die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten\u201c (Lk 1, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter, die meinem H\u00f6chsten Wollen so \u00fcberaus lieb ist, es ist meine Gewohnheit, meine gr\u00f6\u00dften Werke in jungfr\u00e4ulichen und unbekannten Seelen zu wirken, und nicht nur jungfr\u00e4ulich der Natur nach, sondern jungfr\u00e4ulich in Affekten, im Herzen, in Gedanken, denn die wahre Jungfr\u00e4ulichkeit ist der g\u00f6ttliche Schatten, und Ich kann allein in meinem Schatten meine gr\u00f6\u00dften Werke fruchtbar machen.<br \/>\nAuch als Ich zur Erl\u00f6sung auf die Erde kam, gab es Pontifices (Mehrz.von Pontifex), und Autorit\u00e4ten, doch Ich ging nicht zu ihnen, denn mein Schatten war nicht dort.<br \/>\nDeshalb erw\u00e4hlte Ich eine allen unbekannte, doch Mir wohl bekannte Jungfrau, und wenn die wahre Jungfr\u00e4ulichkeit mein Schatten ist, war es aus g\u00f6ttlicher Eifersucht, dass Ich eine Unbekannte erw\u00e4hlte, denn da Ich sie ganz f\u00fcr Mich haben wollte, bewirkte Ich, dass niemand anderer sie kannte.<br \/>\nDoch obwohl diese Himmlische Jungfrau unbekannt war, machte Ich Mich bekannt und ging meinen Weg, um allen die Erl\u00f6sung bekannt zu machen. Je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr verberge Ich die Seele unter der Oberfl\u00e4che (dem Aussehen) der gew\u00f6hnlichsten Dinge.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 20. April 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, legt sie ihre H\u00fcllen ab und macht sich von allem leer, auf eine Weise, dass das reine Nichts \u00fcbrigbleibt.<br \/>\nMein Wille umh\u00fcllt sie, f\u00fcllt sie mit dem Alles, beherrscht sie und wirkt in ihr Wunder der Heiligkeit, Gnade und Sch\u00f6nheit, die seiner sch\u00f6pferischen Macht w\u00fcrdig sind.<br \/>\nDoch was noch mehr ist, in diesem leeren Raum des Nichts bringt Er seine Liebe hervor, bildet dort sein g\u00f6ttliches Leben und macht sich zum Herrscher \u00fcber das Nichts und \u00fcber sein eigenes, in der Seele gebildetes, g\u00f6ttliches Leben.<br \/>\nSeine Liebe zu diesem Nichts geht so weit, dass Er es zugleich mit dem H\u00f6chsten Fiat herrschen l\u00e4sst! Da der Seele die Herrschaft von dem Alles zukommt, das sie besitzt, so f\u00fchlt sie seine eigene herrschende Kraft und beherrscht den G\u00f6ttlichen Willen selbst.<br \/>\nSo herrschen beide, doch mit h\u00f6chster \u00dcbereinstimmung, da sie eine einzige Liebe und einen einzigen Willen besitzen. Der menschliche Wille nimmt sein Leben in Meinem wahr und tut nichts, wenn er nicht meinen wirkenden Akt f\u00fchlt, der wirken will, um ihn gemeinsam [mit ihm] zu tun; und mein Wille f\u00fchlt mein Leben im Leben der Seele und setzt sich mit Seiner Herrschaft \u00fcber das Nichts durch, um es im Alles wirken zu lassen.<br \/>\nWenn sich also das Gesch\u00f6pf mit festem Willen entschlie\u00dft, in meinem Willen zu leben, macht mein Wille den Anfang damit, Sein Leben im Gesch\u00f6pf heranzubilden.<br \/>\nEs gibt keinen Willen, der nicht sein eigenes Leben besitzt. Mittels dieses eigenen Lebens entfaltet mein Wille seine G\u00fcte, seine Macht, seine Heiligkeit, die F\u00fclle seiner Liebe.<br \/>\nDas Leben ist die Manifestation des Willens, den die Seele besitzt, es ist das Gewand, das Ihn bedeckt, der Klang seiner Stimme, der Berichterstatter seiner Wunder, seiner Unendlichkeit und Macht.<br \/>\nDaher gibt sich mein G\u00f6ttlicher Wille nicht damit zufrieden, dass die Seele in Ihm lebt, das Nichts im Alles. Nein, nein, Er ist erst dann zufrieden, wenn Er das Alles im Nichts einschlie\u00dft und hier sein wirkendes und herrschendes Leben bildet und aus dem Nichts das macht, was Er m\u00f6chte.<br \/>\nWenn Ich also zu dir \u00fcber meinen Willen spreche, ist es dein Jesus, Der zu dir spricht, weil Ich sein Leben, sein Repr\u00e4sentant, der Berichterstatter meines Fiat bin, das Ich in Mir verberge.<br \/>\nSo ist es mein gr\u00f6\u00dftes Wunder, mein g\u00f6ttliches Leben im Nichts des Gesch\u00f6pfs zu bilden, wozu nur mein Wille die Kraft hat; da Er n\u00e4mlich die sch\u00f6pferische Kraft besitzt, kann Er sich selbst und sein Leben in dem erschaffen, der Ihn aufnehmen will.<br \/>\nWenn nun die Seele mein Leben besitzt, nimmt sie an meiner Heiligkeit und meiner Liebe teil. O, wie sch\u00f6n ist es, das Nichts zusammen mit dem Alles \u201aLiebe, Herrlichkeit\u2019 sprechen zu h\u00f6ren.<br \/>\nMit der herrschenden Kraft, die es in sich wahrnimmt, dehnt es sich in den Akten Gottes aus und herrscht gemeinsam mit meinem Willen! Nichts gef\u00e4llt Uns mehr, als das Nichts in unserem G\u00f6ttlichen Wesen wirken und herrschen zu f\u00fchlen.<br \/>\nAchte daher darauf, stets in meinem Willen zu leben\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 12. April 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDenn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich\u201c (Lk 1,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, was nach menschlichem Ermessen unm\u00f6glich ist, ist es nicht f\u00fcr Gott, f\u00fcr Den alles m\u00f6glich ist. Wisse, dass die gr\u00f6\u00dfte Gnade, die Wir dem Menschen bei seiner Erschaffung gew\u00e4hrten, die ist, dass er in unseren G\u00f6ttlichen Willen eintreten kann, um seine menschlichen Akte in Ihm zu bilden.<br \/>\nDa der menschliche Wille klein und der G\u00f6ttliche gro\u00df war, hatte der letztere die Kraft, den kleinen in den gro\u00dfen zu absorbieren und den menschlichen in den G\u00f6ttlichen Willen umzuwandeln.<br \/>\nSo trat Adam am Beginn seiner Erschaffung in die Ordnung unseres G\u00f6ttlichen Willens ein und tat hier viele seiner Akte.<br \/>\nDurch seinen R\u00fcckzug aus unserem Willen, trat er zwar aus diesem heraus; doch seine menschlichen Akte, die er in unserem Willen vollbracht hatte, verblieben als Pfand und rechtm\u00e4\u00dfiger Anspruch f\u00fcr die Menschheit, und als Ursprung und Fundament eines g\u00f6ttlichen Reiches, das er erwarb.<br \/>\nWas immer die Seele im G\u00f6ttlichen Willen tut, ist unausl\u00f6schlich. Gott selbst kann keinen einzigen Akt ausl\u00f6schen, den die Seele im H\u00f6chsten Fiat getan hat. Da nun Adam als erster erschaffener Mensch aus meinem Willen heraustrat, erbten folglich \u2013 da er die Wurzel und Stamm aller Menschengeschlechter war \u2013 diese Geschlechter gleichsam wie die Zweige all das, was die Wurzel und der Stamm des Baumes der Menschheit besa\u00df.<br \/>\nWie alle Gesch\u00f6pfe gleichsam als Natur den Keim der Erbs\u00fcnde erbten, so erbten sie auch die ersten Akte Adams, die er in unserem Willen getan hatte, die den Ursprung und das Anrecht auf das Reich unseres G\u00f6ttlichen Willens f\u00fcr die Menschheit konstituieren.<br \/>\nUm das zu best\u00e4tigen, sollte die Menschheit der Unbefleckten Jungfrau wirken und den Akten Adams folgen, um das Reich des G\u00f6ttlichen Willens in G\u00e4nze zu vollenden. Sie sollte die erste Erbin eines so heiligen Reiches sein und ihren teuren Kindern die Rechte auf seinen Besitz gew\u00e4hren.<br \/>\nUm nun all das zu vervollst\u00e4ndigen, kam meine eigene Menschheit \u2013 die meinen G\u00f6ttlichen Willen wesenseigen besa\u00df, den Adam und die Erhabene K\u00f6nigin aus Gnade besa\u00dfen \u2013 um mit dem Siegel seiner Akte dieses Reich des G\u00f6ttlichen Willens zu best\u00e4tigen.<br \/>\nSo existiert dieses Reich in Wirklichkeit [schon], weil lebendige menschliche Personen in meinem Willen ihre Akte vollbracht haben, als n\u00f6tige Materie f\u00fcr den Aufbau dieses Reiches, damit [jetzt] weitere menschliche Personen das Recht auf den Besitz dieses Reiches erlangten&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 30. Juni 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75091,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-48063","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48063"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48063\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}