{"id":48212,"date":"2023-12-30T13:00:33","date_gmt":"2023-12-30T12:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-heiligen-familie-b-lk-2-22-40-2\/"},"modified":"2023-12-28T21:36:06","modified_gmt":"2023-12-28T20:36:06","slug":"fest-der-heiligen-familie-b-lk-2-22-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-heiligen-familie-b-lk-2-22-40\/","title":{"rendered":"FEST DER HEILIGEN FAMILIE \u2013 B \u2013 (Lk 2, 22-40)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">22Es kam f\u00fcr die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, 23gem\u00e4\u00df dem Gesetz des Herrn, in dem es hei\u00dft: Jede m\u00e4nnliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. 24Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.<br \/>\n25In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.<br \/>\n27Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel gef\u00fchrt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erf\u00fcllen, was nach dem Gesetz \u00fcblich war, 28nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: 29Nun l\u00e4sst du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.<br \/>\n30Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31das du vor allen V\u00f6lkern bereitet hast, 32ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit f\u00fcr dein Volk Israel. 33Sein Vater und seine Mutter staunten \u00fcber die Worte, die \u00fcber Jesus gesagt wurden.<br \/>\n34Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. 35Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.<br \/>\n36Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penu\u00ebls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges M\u00e4dchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich st\u00e4ndig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.<br \/>\n38In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach \u00fcber das Kind zu allen, die auf die Erl\u00f6sung Jerusalems warteten. 39Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galil\u00e4a in ihre Stadt Nazaret zur\u00fcck. 40Das Kind wuchs heran und wurde kr\u00e4ftig; Gott erf\u00fcllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eSie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen\u201c (Lk 2, 22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, entferne dich nicht von mir, folge mir immer nach. Die vierzig Tage nach der Geburt des kleinen K\u00f6nigs Jesus sind vergangen, das g\u00f6ttliche FIAT ruft uns zum Tempel auf, um dem Gesetz der Tempelaufopferung meines Sohnes nachzukommen; es war das erste Mal, dass ich mit meinem s\u00fc\u00dfen Kind ausging.<br \/>\nEine Ader des Schmerzes \u00f6ffnete sich in meinem Herzen, da ich hinging und Ihn als Opfer f\u00fcr die Rettung aller anbot. Im Tempel angelangt, beteten wir zuerst die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t an, dann rief ich den Priester und nachdem ich Jesus in meine Arme nahm, opferte ich das himmlische Kind dem Ewigen Vater als Opfer f\u00fcr die Rettung aller auf.<br \/>\nDer Priester war Simeon; kaum hatte ich Jesus in seine Arme gelegt, erkannte er, dass es das G\u00f6ttliche Wort war und jubelte vor unendlicher Freude und nach der Aufopferung prophezeite er alle meine Schmerzen und Leiden. O, wie schmerzvoll lie\u00df das H\u00f6chste FIAT die Ank\u00fcndigung der verh\u00e4ngnisvollen Trag\u00f6die aller Leiden, die mein Sohn zu dulden haben werde, an mein m\u00fctterliches Herz dringen.<br \/>\nDas was mich aber am meisten traf, waren die Worte, die mir der heilige Prophet sagte: \u201e Dieses liebe Kind wird die Rettung und der Untergang Vieler und Zeichen des Widerspruchs sein.\u201c<br \/>\nWenn der G\u00f6ttliche Wille mir nicht beigestanden w\u00e4re, w\u00e4re ich auf der Stelle vor lauter Schmerz gestorben. So verlieh Er mir das Leben und bediente sich, um in mir das Reich des Schmerzes seines eigenen Willens zu bilden. Zu meinem Recht als Mutter, das ich \u00fcber alle hatte, f\u00fcgte sich das Recht der Mutter und K\u00f6nigin aller Schmerzen hinzu. O ja, mit meinen Schmerzen erkaufte ich mir das Recht, um die Schulden meiner Kinder zu zahlen und auch jene der undankbaren Kinder.<br \/>\nMeine Tochter, du musst wissen, dass ich im Licht des G\u00f6ttlichen Willens schon alle Schmerzen kannte, die mich treffen w\u00fcrden und diese waren auch zahlreicher als jene, die mir der heilige Prophet angek\u00fcndigt hatte, aber sie wieder in diesem so feierlichen Akt der Aufopferung meines Sohnes zu h\u00f6ren, traf mich derart, dass mein Herz blutete und sich in meiner Seele tiefe Kl\u00fcfte \u00f6ffneten.<br \/>\nIn deinen Leiden, in den schmerzhaften Begegnungen, die dir nicht fehlen werden, h\u00f6re auf deine Mama, lass dich nicht entmutigen, sondern sieh mit heldenhafter Liebe zu, dass der G\u00f6ttliche Wille seinen k\u00f6niglichen Platz in deinen Leiden findet, damit Er sie in kleine M\u00fcnzen von unendlichem Wert verwandeln kann, mit denen du die Schulden deiner Br\u00fcder zahlen kannst, um sie aus der Knechtschaft des menschlichen Willens zu erl\u00f6sen und sie als freie Kinder im Reich des G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 23. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eNun l\u00e4sst du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen\u201c (Lk 2, 29+30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, hier unten ist alles verschleiert, sowohl in der \u00fcbernat\u00fcrlichen wie auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung. Nur im Himmel sind die Dinge unverh\u00fcllt, da es in der Himmlischen Heimat keine Schleier gibt, sondern man sieht dort die Dinge, wie sie in sich selbst sind.<br \/>\nDer Verstand braucht sich dort oben daher nicht abm\u00fchen, um sie zu begreifen, da sie sich von selbst so zeigen, wie sie sind. Wenn es in der Wohnstatt der Seligen eine Arbeit gibt \u2013 wenn man sie wirklich Arbeit nennen kann \u2013 dann ist es diese, sich an den Dingen zu erfreuen und zu beseligen, die man unverh\u00fcllt sieht; hier unten ist es jedoch nicht so.<br \/>\nDa die menschliche Natur aus Geist und Leib besteht, hindert die H\u00fclle des K\u00f6rpers die Seele daran, meine Wahrheiten zu sehen. Die Sakramente und alles andere sind verh\u00fcllt, und sogar Ich selbst, das Wort des Vaters, hatte den Schleier meiner Menschheit. Alle meine Worte und mein Evangelium gab Ich unter der Gestalt von Beispielen und Gleichnissen.<br \/>\nJeder konnte Mich verstehen, der sich Mir n\u00e4herte, um Mich mit gl\u00e4ubigem Herzen, mit Demut und dem Wunsch anzuh\u00f6ren, die Wahrheiten, die Ich ihnen mitteilte, kennenzulernen, um sie in die Tat umzusetzen. Indem sie so handelten, zerrissen sie den Schleier, der meine Wahrheiten verbarg und entdeckten den darin verborgenen Schatz.<br \/>\nDer Glaube, die Demut und der Wunsch nach der Erkenntnis meiner Wahrheiten war das Werk, das sie taten, wodurch sie den Schleier zerrissen und meine Wahrheiten entdeckten, wie sie in sich selbst sind. So blieben sie mit Mir und mit dem Gut verbunden, das meine Wahrheiten enthielten. Andere, die sich dieser Arbeit nicht unterzogen, erreichten zwar den Schleier meiner Wahrheiten, aber nicht die Frucht, die darin war: so gingen sie leer aus und verstanden \u00fcberhaupt nichts, kehrten Mir den R\u00fccken zu und verlie\u00dfen Mich.<br \/>\nSo sind auch meine Wahrheiten, die Ich dir mit so viel Liebe \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte. Damit meine Wahrheiten wie unverh\u00fcllte Sonnen \u2013 wie sie wirklich sind \u2013 erstrahlen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Menschen ihre Arbeit tun und den Weg gehen, um sie zu erreichen \u2013 was der Glaube ist.<br \/>\nSie m\u00fcssen meine Wahrheiten ersehnen, sie kennen wollen, beten und ihren Verstand dem\u00fctigen, damit er den Schatz und das Leben meiner Wahrheiten aufnehmen kann. Dadurch werden sie die H\u00fclle zerrei\u00dfen und meine Wahrheiten finden \u2013 leuchtender als eine Sonne. Sonst bleiben sie blind, und Ich wiederhole das Wort des Evangeliums an sie: \u2018Ihr habt Augen und seht nicht, Ohren und h\u00f6rt nicht, eine Zunge und ihr seid stumm.\u2019<br \/>\nSiehst du, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung sind die Dinge verh\u00fcllt. Die Fr\u00fcchte haben die H\u00fclle der Schale, aber wer hat das Gl\u00fcck, sie zu verkosten? Wer sich die M\u00fche macht, zu einem Baum zu gehen, die Frucht zu pfl\u00fccken und die Schale zu entfernen, die diese Frucht verbirgt: dieser verkostet die ersehnte Frucht und ern\u00e4hrt sich von ihr. Dieser liebt sie und macht aus der ersehnten Frucht seine Speise.<br \/>\nDie Felder sind mit Stroh verdeckt. Wer empf\u00e4ngt das Gute, das unter den [Stroh]halmen verh\u00fcllt ist? Wer diese Halme entkleidet, kann die K\u00f6rner ernten, um das Brot f\u00fcr seine t\u00e4gliche Nahrung daraus zu bereiten. Mit einem Wort, alle Dinge hier unten sind mit einem Schleier verh\u00fcllt, damit der Mensch die Arbeit, den Willen und die Liebe aufbringe, die Dinge zu besitzen und zu verkosten.<br \/>\nNun, meine Wahrheiten \u00fcbertreffen die nat\u00fcrlichen Dinge bei weitem, und zeigen sich der Seele als edle verschleierte K\u00f6niginnen, die dabei sind, sich der Seele zu schenken. Sie w\u00fcnschen jedoch die [Mit]arbeit der Seele und wollen, dass sich der Wille der Seele ihnen ann\u00e4hert, um sie zu erkennen, zu besitzen und zu lieben \u2013 eine notwendige Bedingung, um den Schleier zu zerrei\u00dfen, der sie verh\u00fcllt. Sobald der Schleier zerrissen ist, bahnen sich die Wahrheiten mit ihrem Licht von selbst den Weg und schenken sich denen, die sie gesucht haben, zum Besitz.<br \/>\nDas ist der Grund, weshalb manche die Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen lesen und das Gelesene anscheinend nicht verstehen, sondern vielmehr verwirrt sind: weil ihnen der aufrichtige Wille fehlt, sie kennen zu wollen. Man k\u00f6nnte sagen, dass ihnen die [vorausgehende n\u00f6tige] Arbeit fehlt, um sie zu kennen; und ohne Leistung kann man weder etwas erwerben, noch ein so gro\u00dfes Gut verdienen. So verweigere Ich ihnen aus Gerechtigkeit, was Ich den Dem\u00fctigen \u00fcberreich gebe und jenen, die sich nach dem gro\u00dfen Gut des Lichtes meiner Wahrheiten sehnen.<br \/>\nMeine Tochter, wie viele meiner Wahrheiten werden von jenen unterdr\u00fcckt, die sie nicht gerne kennenlernen und ihre geringe Arbeit tun wollen, um sie zu besitzen! Ich sp\u00fcre, dass sie Mich selbst gleichsam abw\u00fcrgen wollten, wenn sie k\u00f6nnten.<br \/>\nIn meinem Kummer bin Ich gezwungen, meinen Ausspruch im Evangelium zu wiederholen und f\u00fchre ihn wirklich aus: Ich nehme dem, der nichts oder nur wenig von meinen G\u00fctern besitzt, weg und belasse diese Seelen in ihrem trostlosen Elend; denn da sie meine Sch\u00e4tze nicht wollen und nicht lieben, w\u00fcrden sie sie besitzen, ohne sie zu sch\u00e4tzen und ohne Fr\u00fcchte zu bringen.<br \/>\nDaf\u00fcr werde Ich den Besitzenden noch \u00fcberreichlicher geben, denn diese werden meine G\u00fcter als kostbare Sch\u00e4tze bewahren, die sie immer mehr Fr\u00fcchte hervorbringen lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. August 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eDir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen\u201c (Lk 2, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJeder kann an den Verdiensten und G\u00fctern teilnehmen, die von den Leiden meiner Mutter hervorgebracht wurden. Wer sich im Vorhinein in die H\u00e4nde der Vorsehung gibt und sich selbst darbietet, alle Arten von Leiden zu erdulden, Armseligkeit, Krankheiten, Verleumdungen und alles, was der Herr \u00fcber ihn verf\u00fcgen wird, nimmt am ersten Schmerz der Prophezeiung des Simeon teil.<br \/>\nWer sich bereits inmitten von Leiden befindet, ergeben ist, sich noch st\u00e4rker an Mich h\u00e4ngt und Mich nicht beleidigt, der rettet Mich gleichsam aus den H\u00e4nden des Herodes, bewahrt Mich sicher und wohlbehalten im \u00c4gypten seines Herzens, und nimmt somit am zweiten Schmerz teil. Wer sich im Geist niedergeschlagen, trocken und meiner Gegenwart beraubt f\u00fchlt und dennoch fest und seinen gewohnten \u00dcbungen treu bleibt, ja sogar die Gelegenheit sucht, Mich noch mehr zu lieben und zu suchen, ohne m\u00fcde zu werden, der nimmt an den Verdiensten und G\u00fctern teil, die meine Mutter erwarb, als sie Mich verlor.<br \/>\nWer in jeder Lage, in der er sich befindet, besonders wenn er Mich schwer beleidigt, verachtet, mit F\u00fc\u00dfen getreten sieht, und versucht, Mir Wiedergutmachung zu leisten, Mitleid mit Mir zu haben und gerade f\u00fcr jene zu beten, die Mich beleidigen \u2013 da scheine Ich in dieser Seele meiner eigenen Mutter zu begegnen, die Mich aus der Hand meiner Feinde befreit h\u00e4tte, wenn es Ihr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Diese Seele nimmt daher am vierten Schmerz teil.<br \/>\nWer seine Sinne aus Liebe zu meiner Kreuzigung ans Kreuz schl\u00e4gt und versucht, die Tugenden meiner Kreuzigung in sich selbst nachzuahmen, hat am f\u00fcnften Schmerz teil. Wer in einer st\u00e4ndigen Gesinnung der Anbetung ist, meine Wunden zu k\u00fcssen, Wiedergutmachung zu leisten, Dank zu sagen, usw., und zwar im Namen der ganzen Menschheit, der h\u00e4lt Mich gleichsam in seinen Armen, wie es meine Mutter tat, als Ich vom Kreuz abgenommen wurde, und nimmt an ihrem sechsten Schmerz teil.<br \/>\nWer in meiner Gnade bleibt und ihr entspricht und niemandem au\u00dfer Mir einen Zufluchtsort in seinem Herzen gew\u00e4hrt, der begr\u00e4bt Mich gleichsam im Mittelpunkt seines Herzens und hat Anteil am siebenten Schmerz.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. September 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, unter so vielen Wunden, die mein Herz enth\u00e4lt, sind drei davon, die Mir Todesqualen und einen solch heftigen Schmerz zuf\u00fcgen, dass sie alle anderen Wunden zusammen \u00fcbertreffen, und dies sind: die Leiden meiner liebenden Seelen.<br \/>\nWenn Ich eine Seele, die ganz mein ist, um meinetwegen leiden sehe, gefoltert, unterdr\u00fcckt und bereit, auch den schmerzhaftesten Tod f\u00fcr Mich zu leiden, dann empfinde Ich ihre Leiden, als w\u00e4ren es die meinen, und vielleicht noch mehr. Ach, die Liebe wei\u00df tiefe Wunden aufzurei\u00dfen, sodass sie die anderen Leiden nicht f\u00fchlen l\u00e4sst. In diese erste Wunde tritt als erste meine teure Mutter ein.<br \/>\nO, wie doch ihr wegen meiner Schmerzen durchbohrtes Herz in das meine \u00fcberstr\u00f6mte, und Ich f\u00fchlte lebhaft alle dessen Durchbohrungen; und als Ich sie wegen meines Todes sterbend und doch nicht sterben sah, f\u00fchlte Ich in meinem Herzen die Qual und Grausamkeit ihres Martyriums und Ich empfand die Schmerzen meines Todes, die das Herz meiner lieben Mutter f\u00fchlte, und mein Herz starb zugleich.<br \/>\nSo \u00fcbertrafen also alle meine Leiden zusammen mit den Leiden meiner Mutter, alles, und es war gerecht, dass meine Himmlische Mama den ersten Platz in meinem Herzen innehabe, sowohl im Leiden, wie auch in der Liebe, denn jede aus Liebe zu Mir gelittene Pein er\u00f6ffnete Meere von Gnaden und Liebe, die sich in ihr durchbohrtes Herz zur\u00fcck ergossen. In diese Wunde treten alle Seelen ein, die meinetwegen und allein aus Liebe leiden.<br \/>\nIn diese Wunde trittst du ein, und sogar wenn alle Mich beleidigen und nicht lieben w\u00fcrden, finde Ich in dir die Liebe, die Mir f\u00fcr alle Ersatz leisten kann. Und wenn Mich also die Gesch\u00f6pfe verjagen und Mich zwingen, vor ihnen zu fl\u00fcchten, komme Ich geschwind, um in dir Zuflucht zu nehmen, wie in meinem Versteck, und da Ich meine Liebe und nicht die ihre vorfinde, und eine Liebe, die nur meinetwegen leidet, sage Ich: Ich bereue es nicht, Himmel und Erde erschaffen und so viel gelitten zu haben.<br \/>\nEine Seele, die Mich liebt und f\u00fcr Mich leidet, ist meine ganze Freude, meine Wonne, mein Lohn f\u00fcr alles, was Ich getan habe, und indem Ich gleichsam alles \u00dcbrige zur Seite lege, erfreue Ich Mich und scherze Ich mit ihr. W\u00e4hrend diese Liebeswunde in meinem Herzen die schmerzhafteste ist, dass sie alles \u00fcbertrifft, beinhaltet sie jedoch zur gleichen Zeit zwei Wirkungen: sie bereitet Mir heftigen Schmerz und h\u00f6chste Freude, unsagbare Bitterkeit und unbeschreibliche S\u00fc\u00dfigkeit, schmerzvollen Tod und glorreiches Leben.<br \/>\nEs ist das \u00dcberma\u00df meiner Liebe, unbegreiflich f\u00fcr den erschaffenen Geist. In der Tat, welche Freude fand mein Herz nicht in den Schmerzen meiner durchbohrten Mutter?&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 27. Januar 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eEs ist wahr, dass meine K\u00f6nigin und Mutter das gr\u00f6\u00dfte Opfer gebracht hat, das kein anderer gebracht hat, indem Sie n\u00e4mlich ihren Willen in der Tat nicht kennen wollte, sondern nur denjenigen Gottes. Und damit umfing Sie alle Schmerzen und Leiden, bis zum Heroismus des Opfers, den eigenen Sohn zu opfern, um den H\u00f6chsten Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nAber als Sie dieses Opfer einmal gebracht hat, dann war alles, was Sie nachher litt, die Wirkung ihres ersten Aktes, und Sie hatte auch nicht wie wir in den verschiedenen Situationen, bei unvorhergesehenen Begegnungen und unerwarteten Verlusten zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nF\u00fcr uns hei\u00dft es immer k\u00e4mpfen, bis das eigene Herz blutet, aus Furcht, dass wir unserem menschlichen Willen, der stets Krieg f\u00fchrt, nachgeben. Wie aufmerksam muss man sein, dass der h\u00f6chste Wille immer seinen Ehrenplatz und die Oberherrschaft \u00fcber alles behalte, und oft wird das Ringen h\u00e4rter als das Leiden selbst!\u201c<br \/>\nAber als ich dies erwog, regte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: &#8222;Meine Tochter, du irrst dich: dieses gr\u00f6\u00dfte Opfer meiner Mutter war nicht ein einziges, sondern es waren so schwere und viele, als meine und ihre Existenz Schmerzen, Leiden, Umst\u00e4nden und Begegnungen ausgesetzt waren.<br \/>\nDie Leiden in Ihr wurden immer verdoppelt, weil meine Leiden mehr als ihre Leiden waren. Und au\u00dferdem hat meine Weisheit die F\u00fchrung bei meiner Mutter nicht ge\u00e4ndert: bei jedem Leid, das Sie treffen sollte, fragte Ich Sie immer, ob Sie es annehmen wollte, damit Ich von Ihr jenes Fiat wiederholen h\u00f6rte, in jedem Leid, in allen Umst\u00e4nden und auch in jedem ihrer Herzschl\u00e4ge.<br \/>\nJenes Fiat klang f\u00fcr Mich so s\u00fc\u00df, lieblich und harmonisch, dass Ich es in jedem Augenblick ihres Lebens wiederholen h\u00f6ren wollte und Ich Sie daher stets fragte: \u201eMama, willst du dies tun? Willst du diese Pein leiden?&#8220;<br \/>\nMein Fiat brachte Ihr die Meere der Sch\u00e4tze, die Es enth\u00e4lt und lie\u00df Sie die Heftigkeit des Leidens, das Sie akzeptierte, begreifen. Indem Sie in g\u00f6ttlichem Licht erfasste, was Sie nach und nach leiden sollte, bereitete Ihr dies ein solches Martyrium, dass es das Ringen, das die Menschen durchmachen, unendlich \u00fcbertraf.<br \/>\nDenn da in Ihr der Keim der Schuld fehlte, fehlte der Keim des Ringens, und mein Wille musste eine andere Erfindung ausdenken, um zu bewirken, dass Sie im Leiden nicht geringer als die anderen Gesch\u00f6pfe war. Da Sie n\u00e4mlich zu Recht den Anspruch der K\u00f6nigin der Schmerzen erringen sollte, musste Sie alle Gesch\u00f6pfe zusammen im Leiden \u00fcbertreffen.<br \/>\nWie oft hast nicht du selbst es erfahren: w\u00e4hrend du keinen Kampf gesp\u00fcrt hast, lie\u00df dich mein Wille die Leiden begreifen, denen Er dich unterwarf, und du warst versteinert von der Gewalt des Schmerzes. W\u00e4hrend du im Leid vernichtet bliebst, warst du das kleine L\u00e4mmchen in meinen Armen, bereit, andere Leiden anzunehmen, die mein Wille dir auferlegen wollte.<br \/>\nAch, hast du nicht mehr gelitten als im Kampf selbst? Das Ringen ist Zeichen heftiger Leidenschaften, w\u00e4hrend mein Wille \u2013 wenn Er den Schmerz bringt \u2013 die Unerschrockenheit verleiht, und mit der Kenntnis der Intensit\u00e4t des Leidens schenkt Er diesem Schmerz ein solches Verdienst, das nur ein G\u00f6ttlicher Wille geben kann.<br \/>\nWie Ich also bei dir tue, dass Ich bei allem, was Ich von dir will, dich zuerst frage, ob du willst und akzeptierst, so tat Ich bei meiner Mutter, damit das Opfer immer neu sei. Dadurch sollte Ich auch Gelegenheit haben, Mich mit dem Gesch\u00f6pf zu unterhalten, mit ihm Umgang zu haben und mein Wille sollte sein g\u00f6ttliches Wirkungsfeld im menschlichen Willen haben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. April 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eDas Kind wuchs heran und wurde kr\u00e4ftig; Gott erf\u00fcllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm\u201c (Lk 2, 40)<\/span><\/h3>\n<p>\u2026 \u201eMeine Tochter, entferne dich nicht von mir, lass mich nicht allein, meine Liebe will Gesellschaft. Siehe, dies ist ein anderes \u00dcberma\u00df meiner Liebe; dass sie nicht allein sein will!<br \/>\nAber wei\u00dft du, mit wem sie Gesellschaft haben will? Mit der Kreatur! Siehst du, im Scho\u00df meiner Mutter sind alle Kreaturen bei mir; ich bin bei ihnen &#8211; ganz Liebe, ich will ihnen sagen, wie sehr ich sie liebe, ich will zu ihnen sprechen, um ihnen meine Freuden und meine Leiden mitzuteilen; dass ich in ihre Mitte gekommen bin, um sie gl\u00fccklich zu machen, sie zu tr\u00f6sten, dass ich mitten unter ihnen wie ein kleines Br\u00fcderchen sein will, indem ich jeder von ihnen alle meine G\u00fcter gebe, mein Reich, um den Preis meines Todes; ich will mich an ihnen erfreuen.<br \/>\nAch, welchen Schmerz bereiten sie mir! Der eine flieht vor mir, der andere stellt sich taub, jener zwingt mich, zu schweigen, dieser verachtet mich, der andere verschm\u00e4ht meine Wohltaten&#8230; Und sie k\u00fcmmern sich nicht um mein Reich, und vergelten meine K\u00fcsse und Z\u00e4rtlichkeiten, indem sie mich nicht beachten und mich vergessen und sie verwandeln mein Spiel in bitteres Weinen!<br \/>\nO, wie bin ich allein, obwohl inmitten so vieler! O, wie bedr\u00fcckt mich meine Einsamkeit; ich habe niemanden, mit dem ich sprechen kann, niemanden, um mein Herz auszusch\u00fctten, nicht einmal aus Liebe; ich bin immer traurig und schweigsam, denn wenn ich spreche, werde ich nicht angeh\u00f6rt&#8230;<br \/>\nAch, meine Tochter, ich bitte dich, ich flehe dich an, lass mich nicht in solcher Einsamkeit, erweise mir die Wohltat, mich sprechen zu lassen, indem du mir Geh\u00f6r schenkst; leihe dein Ohr meinen Belehrungen, ich bin der Lehrer der Lehrer; wie viele Dinge will ich dich lehren !&#8230;<br \/>\nWenn du mir Geh\u00f6r schenkst, wirst du meine Tr\u00e4nen trocknen und ich werde mich an dir erfreuen; willst du dich nicht an mir erfreuen?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Weihnachtsnovene; vierte Stunde)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eBeruhige dich daher und lebe weiterhin ganz \u201edurchknetet\u201c von meinem Willen, damit du die Grenzen deines menschlichen Willens in dem Meinen ausbreiten kannst. Schau, auch meine Menschheit war klein und wuchs ganz \u201edurchknetet\u201c vom G\u00f6ttlichen Willen heran, auf eine Weise, dass im Ma\u00df, wie Ich heranwuchs, auch mein menschlicher Wille, der zusammen mit dem G\u00f6ttlichen lebte, seine Grenzen im Willen des Ewigen ausdehnte und die Erl\u00f6sung und das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d vorbereitete. Willst du nicht meinem Wachstum folgen und deinen Flug in meinem Willen fortsetzen?<br \/>\nMein Wille ist nicht nur Leben, sondern auch Luft f\u00fcr die Seele, und wenn dem Leben die Luft fehlt, beginnt die Natur, schw\u00e4cher zu werden, das Atmen f\u00e4llt schwerer, der Herzschlag wird behindert, der Blutkreislauf wird unregelm\u00e4\u00dfig, die Intelligenz wird benommen, die Augen fast erloschen, die Stimme wie abgew\u00fcrgt und die Kr\u00e4fte schwinden&#8230; Was bewirkt ein solches Chaos f\u00fcr das Leben des Menschen? Der Mangel an Luft. So kann also eine balsamische Luft die Ordnung und Kraft der Natur wiederherstellen.<br \/>\nAll dies bewirkt der eigene Wille, der wie die schlechte Luft Chaos, Unregelm\u00e4\u00dfigkeit und Schw\u00e4che erzeugt und alles Gute in der Seele dahinschwinden l\u00e4sst; wenn ihr nicht mit der himmlischen Luft meines Willens geholfen wird, die alles wieder erstehen l\u00e4sst, st\u00e4rkt, ordnet und heiligt, wird das menschliche Leben halb erloschen und ungeordnet sein und einen Hang zum B\u00f6sen aufweisen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 20. November 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22Es kam f\u00fcr die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. 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