{"id":48768,"date":"2024-01-20T13:00:55","date_gmt":"2024-01-20T12:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-114-20\/"},"modified":"2024-04-04T17:12:40","modified_gmt":"2024-04-04T15:12:40","slug":"3-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-114-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-114-20\/","title":{"rendered":"3. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 1,14-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14Nachdem man Johannes den T\u00e4ufer ins Gef\u00e4ngnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galil\u00e4a; er verk\u00fcndete das Evangelium Gottes 15und sprach: Die Zeit ist erf\u00fcllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!<br \/>\n16Als Jesus am See von Galil\u00e4a entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren n\u00e4mlich Fischer. 17Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.<br \/>\n18Sogleich lie\u00dfen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. 19Als er ein St\u00fcck weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebed\u00e4us, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. 20Sofort rief er sie, und sie lie\u00dfen ihren Vater Zebed\u00e4us mit seinen Tagel\u00f6hnern im Boot zur\u00fcck und folgten Jesus nach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eGing Jesus wieder nach Galil\u00e4a; er verk\u00fcndete das Evangelium Gottes\u201c (Mk 1, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun sollst du wissen, als Ich auf die Erde kam, war es zu dem Zweck, um meine himmlische Lehre zu offenbaren und meine Menschheit bekannt zu machen, meine Heimat, die Ordnung, den die Gesch\u00f6pfe einschlagen mussten, um zum Himmel zu gelangen, mit einem Wort: das Evangelium.<br \/>\nAber \u00fcber meinen Willen sagte Ich fast nichts oder nur ganz wenig. Ich ging dar\u00fcber hinweg und machte nur begreiflich, dass das, was Mir am meisten am Herzen lag, der Wille meines Vaters war.<br \/>\n\u00dcber seine Vorz\u00fcge, seine Erhabenheit und Gr\u00f6\u00dfe, \u00fcber die gro\u00dfen Wohltaten, die das Gesch\u00f6pf empf\u00e4ngt, wenn es in meinem Willen lebt, sagte Ich fast nichts, weil die Gesch\u00f6pfe, die noch zu sehr &#8218;Kinder&#8216; in himmlischen Dingen waren, nichts verstanden h\u00e4tten; Ich lehrte sie nur zu beten: &#8222;Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden&#8220;, damit sie sich bereitmachen sollten, diesen meinen Willen kennen zu lernen, um Ihn zu lieben und folglich die G\u00fcter zu erhalten, die Er einschlie\u00dft.<br \/>\nNun, das, was Ich damals tun sollte, die Lehren, die Ich allen \u00fcber meinen Willen geben sollte, habe Ich dir geschenkt; sie jetzt bekannt zu machen, ist also nichts anderes als das zu ersetzen, was Ich tun sollte, als Ich auf Erden weilte, als Vollendung meines Kommens.<br \/>\nWillst du also nicht, dass Ich den Endzweck meines Kommens auf die Erde erreiche? Lass Mich also machen, Ich werde \u00fcber alles wachen, alles anordnen, und du folge Mir nach und bleibe in Frieden.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 2. Juni 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alle meine Werke reichen einander die Hand, und dies ist das Kennzeichen, dass es meine Werke sind: dass sich n\u00e4mlich ein Werk nicht dem anderen entgegenstellt, sondern sie untereinander so verbunden sind, dass sie sich gegenseitig unterst\u00fctzen.<br \/>\nDas ist so wahr, dass Ich, als Ich mein auserw\u00e4hltes Volk formen sollte, aus und in dem der zuk\u00fcnftige Messias geboren werden sollte, Ich aus demselben Volk das Priestertum bildete, welches das Volk lehrte und auf die gro\u00dfe Wohltat der Erl\u00f6sung vorbereitete.<br \/>\nIch gab ihnen Gesetze, Mitteilungen und Inspirationen, aus denen die heiligen Schriften entstanden, die Bibel genannt werden, und alle waren bestrebt, sie zu studieren. Als Ich nun auf die Erde kam, vernichtete Ich keineswegs die heiligen Schriften, sondern bef\u00fcrwortete (unterst\u00fctzte) sie.<br \/>\nUnd mein Evangelium, das Ich verk\u00fcndigte, lief ihnen in keiner Sache zuwider, sondern sie st\u00fctzten sich gegenseitig auf wunderbare Art. Mit der Bildung der neu aufkeimenden Kirche gr\u00fcndete Ich zugleich das neue Priestertum.<br \/>\nDiese neue Kirche und das neue Priestertum wichen weder von den heiligen Schriften, noch vom Evangelium ab. Alle [Priester] sind auf sie ausgerichtet, um die V\u00f6lker zu lehren.<br \/>\nWenn aber einer nicht aus dieser heilsamen Quelle sch\u00f6pfen m\u00f6chte, von dem kann man sagen, dass er nicht Mir angeh\u00f6rt, denn sie (die Schriften) sind die Grundlage meiner Kirche und das Leben selbst, mit dem die V\u00f6lker gebildet werden.<br \/>\nWas Ich jetzt \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbare und was du niederschreibst, kann \u201eEvangelium des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens\u201c genannt werden.<br \/>\nNichts davon ist im Widerspruch mit den heiligen Schriften oder dem Evangelium, das Ich auf Erden verk\u00fcndete, vielmehr untermauert es das eine wie das andere.<br \/>\nDaher erlaube Ich den Priestern und berufe sie, dass sie kommen und dieses ganz himmlische Evangelium vom Reich meines G\u00f6ttlichen Willens lesen, um ihnen, wie einst zu den Aposteln, zu sagen: \u201eVerk\u00fcndigt es in der ganzen Welt\u201c, denn Ich bediene Mich bei meinen Werken des Priestertums.<br \/>\nWie Ich vor meiner Ankunft auf Erden die Priesterschaft zur Vorbereitung des Volkes hatte und das Priestertum meiner Kirche habe, um mein Kommen und all das, was Ich tat und sagte, zu bekr\u00e4ftigen, so werde Ich auch die Priesterschaft des Reiches meines Willens haben.<br \/>\nDu siehst also, wozu das Viele n\u00fctzen wird, das Ich dir mitgeteilt habe, die vielen \u00fcberraschenden Wahrheiten, die Verhei\u00dfungen so vieler G\u00fcter, die Ich den Kindern des FIAT VOLUNTAS TUA geben soll: all dies wird das Evangelium, das Fundament, die unersch\u00f6pfliche Quelle sein, aus der alle das himmlische Leben, die irdische Gl\u00fcckseligkeit und die Wiederherstellung ihrer Erschaffung sch\u00f6pfen werden.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich werden jene sein, die mit Verlangen in gro\u00dfen Z\u00fcgen an diesen Quellen meiner Wahrheiten trinken werden, da diese die Kraft haben, das Leben des Himmels zu bringen und jegliche Ungl\u00fcckseligkeit zu verbannen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 18. Januar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Zeit ist erf\u00fcllt, das Reich Gottes ist nahe\u201c (Mk 1, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Pilatus Mich verh\u00f6ren wollte und Mich fragte: \u201eEin K\u00f6nig bist Du? Und wo ist dein Reich?\u201d, wollte Ich ihm eine weitere erhabene Lehre erteilen und sprach: \u201eIch bin ein K\u00f6nig\u201d, und wollte damit sagen: \u201eWei\u00dft du, welches mein Reich ist?<br \/>\nMein Reich sind meine Schmerzen, mein Blut, meine Tugenden: dies ist das wahre Reich, das Ich nicht au\u00dferhalb Meiner, sondern in Mir besitze.<br \/>\nWas man im \u00c4u\u00dferen besitzt, ist kein wahres Reich, noch eine gesicherte Herrschaft, da alles, was nicht im Menschen ist, weggenommen und widerrechtlich angeeignet werden kann, und der Mensch dann gezwungen ist, es zur\u00fcckzulassen; was jedoch im Inneren ist, kann ihm niemand rauben; die Herrschaft wird ewig in seinem Inneren sein.<br \/>\nDie Merkmale meiner Herrschaft sind meine Wunden, meine Dornen, das Kreuz; Ich mache es nicht wie die anderen K\u00f6nige, welche die V\u00f6lker au\u00dferhalb von sich und in Unsicherheit leben lassen, und manchmal sogar hungern lassen.<br \/>\nIch nicht! Ich rufe meine V\u00f6lker auf, in den Gem\u00e4chern meiner Wunden zu wohnen, gest\u00e4rkt und besch\u00fctzt von meinen Schmerzen, getr\u00e4nkt von meinem Blut, ges\u00e4ttigt von meinem Fleisch \u2013 und nur dies ist die wahre Herrschaft.<br \/>\nAlle anderen Reiche sind Reiche der Sklaverei, der Gefahren und des Todes, doch in meinem Reich ist das wahre Leben. Wie viele erhabene Lehren, wie viele tiefe Geheimnisse sind in meinen Worten!<br \/>\nJede Seele m\u00fcsste sich bei Leiden und Schmerzen, wenn sie von allen gedem\u00fctigt und verlassen wird und die wahren Tugenden \u00fcbt, selbst sagen: \u201eDies ist mein Reich, das nicht der Verg\u00e4nglichkeit unterworfen ist, keiner kann es mir wegnehmen, noch es antasten, sondern mein Reich ist ewig und g\u00f6ttlich, \u00e4hnlich dem meines s\u00fc\u00dfen Jesus; meine Schmerzen und Leiden best\u00e4tigen es mir und machen mein Reich noch st\u00e4rker und wehrhafter, und angesichts meiner gro\u00dfen St\u00e4rke wird niemand einen Krieg gegen mich wagen.\u201c<br \/>\nDies ist das Reich des Friedens, das alle meine Kinder anstreben sollten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 5. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben, die Heiligkeit besteht aus zwei Akten. Gott gibt seinen Willen, und die Seele empf\u00e4ngt Ihn; und nachdem sie in sich das Leben dieses Aktes des G\u00f6ttlichen Willens gebildet hat, den sie empfangen hat, gibt sie ihn wieder als Akt ihres Willens zur\u00fcck, um ihn von neuem zu empfangen.<br \/>\nAlles besteht darin, zu geben und zu empfangen, zu empfangen und zu geben. Gott k\u00f6nnte dem Gesch\u00f6pf nicht mehr geben, als den kontinuierlichen Akt seines Willens.<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf k\u00f6nnte \u2013 soweit einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich \u2013 Gott nicht mehr geben, als Seinen eigenen G\u00f6ttlichen Willen, den das Gesch\u00f6pf in sich empfangen hat, zur Bildung des g\u00f6ttlichen Lebens.<br \/>\nAuf diese Weise \u2013 im Geben und Empfangen, im Empfangen und Geben, \u00fcbernimmt mein G\u00f6ttliches Fiat die Herrschaft und bildet [in der Seele] sein Reich und macht das ganze Innere des Gesch\u00f6pfs zum Volk des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens: der Intellekt ist das treue Volk, das sich r\u00fchmt, vom Obersten Befehlshaber des G\u00f6ttlichen Fiat gelenkt zu werden; die Menge der Gedanken scharen sich um Ihn und wollen den gro\u00dfen K\u00f6nig immer besser erkennen und lieben, der im Mittelpunkt des Intellekts des Menschen gleichsam seinen Thron aufschl\u00e4gt.<br \/>\nDie W\u00fcnsche, Affekte und Herzschl\u00e4ge, die dem Herzen entspringen, vermehren die Zahl des Volkes meines Reiches; o, wie dr\u00e4ngen sie sich um seinen Thron!<br \/>\nAlle stehen sie bereit, die g\u00f6ttlichen Anweisungen zu empfangen und selbst das Leben hinzugeben, um sie auszuf\u00fchren. Welch gehorsames, geordnetes Volk ist das Volk des Reiches meines Fiat!<br \/>\nEs gibt keine Streitereien, keine Unstimmigkeiten, sondern diese ganze Menge der Bewohner des Inneren jenes gl\u00fccklichen Gesch\u00f6pfs wollen alle nur dasselbe und begeben sich als gut ger\u00fcstetes Heer in die Festung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nWenn dann das Innere dieser Seele ganz zu meinem Volk wird, str\u00f6mt [dies]es [Volk] aus seinem Inneren hervor und l\u00e4sst das Volk der Worte, das Volk der Worte und der Schritte anwachsen.<br \/>\nAuf jedem Akt, den dieses himmlische Volk ausf\u00fchrt, steht sozusagen in goldenen Lettern das Losungswort \u2018Wille Gottes\u2019 geschrieben.<br \/>\nUnd wenn diese Volksmenge anr\u00fcckt, um ihre je eigene Aufgabe auszuf\u00fchren, erheben sie ganz vorne, am Anfang des Zuges, die Flagge mit dem Motto \u2018Fiat\u2019, gefolgt von den Worten, geschrieben mit lebendigem Licht: \u2018Wir geh\u00f6ren dem gro\u00dfen K\u00f6nig des H\u00f6chsten Fiat.\u2019<br \/>\nDu siehst also, dass jede Seele, die sich von meinem Willen beherrschen l\u00e4sst, ein [eigenes] Volk f\u00fcr das Reich Gottes bildet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 26. Oktober 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen\u201c (Mk 1,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich voller Zweifel und vernichtet wegen all dem, was mein Jesus \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen sagt und dachte mir: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Er so viele Jahrhunderte vergehen hat lassen, ohne diese Wunder des G\u00f6ttlichen Willens bekannt zu machen, und dass Er nicht unter so vielen Heiligen einen gew\u00e4hlt hatte, der dieser ganz G\u00f6ttlichen Heiligkeit den Beginn geben sollte?<br \/>\nEs hat doch die Apostel gegeben, so viele andere gro\u00dfe Heilige, die die ganze Welt in Staunen versetzten.\u201d W\u00e4hrend ich nun dar\u00fcber nachdachte, kam Er, und ohne mir Zeit zu lassen, unterbrach Er meine Gedanken und sagte zu mir: \u201eDie kleine Tochter meines Wollens will sich nicht \u00fcberzeugen, warum zweifelst du noch daran?\u201d<br \/>\n\u201eWeil ich mich als schlecht erkenne, und je mehr Du sagst, umso mehr f\u00fchle ich mich vernichtet.\u201d Und Jesus: \u201eDas ist es, was Ich will: deine Vernichtung.<br \/>\nUnd je mehr Ich zu dir von meinem Willen spreche, erschafft mein Wort, da es sch\u00f6pferisch ist, meinen Willen in dem deinen, und der deine bleibt angesichts der Macht des Meinigen vernichtet und aufgel\u00f6st, deshalb deine Vernichtung.<br \/>\nWisse, dass dein Wille sich in Meinem aufl\u00f6sen muss, wie der Schnee unter den Strahlen einer brennenden Sonne zunichte wird. Nun, du musst wissen, je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr Vorbereitungen sind n\u00f6tig.<br \/>\nWie viele Prophezeiungen, wie viele Vorbereitungen, wie viele Jahrhunderte sind nicht meiner Erl\u00f6sung vorausgegangen? Wie viele Symbole und Zeichen haben nicht die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter vorweggenommen?<br \/>\nNach vollbrachter Erl\u00f6sung nun musste Ich den Menschen in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung festigen, und daf\u00fcr w\u00e4hlte Ich die Apostel aus als Best\u00e4rker der Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung, die mit den Sakramenten den verlorenen Menschen aufsuchen und ihn in Sicherheit bringen sollten. Deshalb ist die Erl\u00f6sung Rettung, es bedeutet, den Menschen vor jedem Abgrund zu retten.<br \/>\nAus diesem Grund habe Ich dir ein anderes Mal gesagt, dass es etwas Gr\u00f6\u00dferes als selbst die Erl\u00f6sung ist, die Seele in meinem Willen leben zu lassen: Denn sich zu retten, indem man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchrt, bald f\u00e4llt und bald wieder aufsteht, ist nicht so schwierig, und dies hat meine Erl\u00f6sung erfleht, denn Ich wollte den Menschen um jeden Preis retten. Dies habe Ich meinen Aposteln als Schatzwaltern der Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte anvertraut.<br \/>\nDa Ich also noch das Geringere tun musste, bewahrte Ich das Gr\u00f6\u00dfere f\u00fcr sp\u00e4ter auf, und behielt Mir andere Epochen vor zur Vollendung meiner hohen Pl\u00e4ne.<br \/>\nNun, das Leben in meinem Willen ist nicht nur Rettung, sondern es ist Heiligkeit, die sich \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit erheben muss, welche den Stempel der Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers tragen muss.<br \/>\nDeshalb mussten zuerst die geringeren Heiligkeiten einander folgen, wie ein Gefolge, Tr\u00e4ger, Boten und Vorbereiter dieser Heiligkeit, die ganz g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nUnd wie Ich bei der Erl\u00f6sung meine unvergleichliche Mutter als Verbindungsglied mit Mir erw\u00e4hlte, von dem alle Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung herabsteigen sollten, so w\u00e4hlte Ich dich als Verbindungsring, aus dem die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ihren Anfang nehmen sollte.<br \/>\nUnd da sie aus meinem Willen hervorgegangen ist, um Mir die vollst\u00e4ndige Glorie des Zweckes zu bringen, f\u00fcr den der Mensch erschaffen wurde, muss er auf demselben Weg meines Willens zur\u00fcckkehren, um zu seinem Sch\u00f6pfer heimzukehren.<br \/>\nWas wunderst du dich also? Das sind seit Ewigkeit festgesetzte Dinge, und niemand wird es zuwege bringen, dass Ich davon abr\u00fccke (wird imstande sein, sie zu verschieben).<br \/>\nUnd da diese Angelegenheit gro\u00df ist \u2013 es geht um die Errichtung meines Reiches in der Seele auch auf Erden \u2013 ging Ich vor wie ein K\u00f6nig, der ein Reich in Besitz nehmen soll: Er geht nicht als Erster hin, sondern l\u00e4sst zuerst seinen K\u00f6nigspalast vorbereiten, dann schickt er seine Soldaten, um das Reich zu bereiten und die V\u00f6lker als seine Untertanen zu disponieren. Dann folgen die Ehrengarden und die Minister, und der Letzte ist der K\u00f6nig: das ist ehrenvoll f\u00fcr einen K\u00f6nig.<br \/>\nSo tat Ich es: Ich lie\u00df meinen Palast bereiten, welcher die Kirche ist; die Soldaten waren die Heiligen, um Mich bei den V\u00f6lkern bekannt zu machen; dann folgten die Heiligen, die Wunder s\u00e4ten, als meine vertrautesten Minister; und nun komme Ich als K\u00f6nig, um zu herrschen, deshalb musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, wo Ich meine erste Wohnst\u00e4tte errichten sollte, und dieses Reich meines Willens gr\u00fcnden.<br \/>\nLass Mich deshalb herrschen und gib Mir volle Freiheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 3. Dezember 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSogleich lie\u00dfen sie ihre Netze liegen und folgten ihm\u201c (Mk 1,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem \u00fcblichen Zustand war, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus nur ganz kurz und lie\u00df mich seine \u00fcberaus sanfte Stimme vernehmen, die sprach:<br \/>\n\u201eJe mehr sich die Seele von den nat\u00fcrlichen Dingen lossch\u00e4lt, umso mehr \u00fcbernat\u00fcrliche und g\u00f6ttliche Dinge erwirbt sie. Je mehr sie sich von der Eigenliebe lossch\u00e4lt, umso mehr Gottesliebe erlangt sie.<br \/>\nJe weniger sie sich abm\u00fcht, die menschlichen Wissenschaften zu erkennen und die Gen\u00fcsse des Lebens zu verkosten, umso mehr Kenntnis erwirbt sie \u00fcber die Dinge des Himmels, der Tugend, und wird diese umso mehr genie\u00dfen, wobei sich das Bittere in S\u00fc\u00dfes verwandelt.<br \/>\nMit einem Wort, das sind alles Dinge, die zugleich geschehen (im selben Ma\u00df voranschreiten): wenn man nichts vom \u00dcbernat\u00fcrlichen f\u00fchlt, wenn die Liebe zu Gott in der Seele erloschen ist und man nichts von den Tugenden und Dingen des Himmels versteht und keine Freude daran findet, dann kennt man den Grund daf\u00fcr sehr gut.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 5; 3. August 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand und betete gerade zu meinem liebensw\u00fcrdigen Jesus, dass Er in mich kommen solle um zu lieben, zu beten und zu s\u00fchnen, weil ich nichts zu tun verstand; und der s\u00fc\u00dfe Jesus, zum Mitleid mit meiner Nichtigkeit bewogen, kam und verbrachte einige Zeit mit mir, um gemeinsam mit mir zu beten, zu lieben und zu s\u00fchnen; dann sprach Er zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, je mehr die Seele sich ihrer selbst ent\u00e4u\u00dfert, desto mehr bekleide Ich sie mit Mir; je mehr sie glaubt, dass sie nichts tun kann, desto mehr handle Ich in ihr und wirke alles, Ich f\u00fchle meine ganze Liebe, meine Gebete, S\u00fchneleistungen, usw. von der Seele in die Tat umgesetzt; und um Mir selbst die Ehre zu erweisen, h\u00f6re Ich, was sie tun will: Will sie lieben? Ich gehe zu ihr und liebe gemeinsam mit ihr; will sie beten?<br \/>\nIch bete mit ihr; mit einem Wort, ihre Ent\u00e4u\u00dferung und ihre Liebe, die die Meine ist, binden Mich und veranlassen Mich, gemeinsam mit ihr zu tun, was sie tun will, und Ich schenke der Seele das Verdienst meiner Liebe, meiner Gebete und S\u00fchneleistungen, und zu meinem h\u00f6chsten Wohlgefallen f\u00fchle Ich, wie mein Leben wiederholt wird, und Ich lasse die Auswirkungen meines Wirkens zum Wohl aller herabsteigen; denn es kommt nicht vom Gesch\u00f6pf, das in Mir verborgen ist, sondern von Mir.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 14. Juni 1917)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSofort rief er sie, und sie lie\u00dfen ihren Vater Zebed\u00e4us mit seinen Tagel\u00f6hnern im Boot zur\u00fcck und folgten Jesus nach\u201c (Mk 1,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte die hl. Kommunion empfangen und betete zum guten Jesus f\u00fcr einen Priester, der wissen wollte, ob der Herr ihn zum gottgeweihten Stand berief, und der gute Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich rufe ihn, doch er ist stets unentschlossen. Die Seelen, die nicht zielstrebig sind, sind zu nichts n\u00fctze, w\u00e4hrend einer, der bestimmt und entschlossen ist, alle Schwierigkeiten \u00fcberwindet und aufl\u00f6st.<br \/>\nUnd wenn eben jene, die diese Schwierigkeiten verursachen, ihn so entschlossen sehen, werden sie [in ihrer Position] entkr\u00e4ftet und haben nicht den Mut, sich ihm entgegenzusetzen.<br \/>\nEs ist eine kleine Anh\u00e4nglichkeit, die ihn bindet, und Ich m\u00f6chte meine Gnade nicht in Herzen verseuchen [lassen], die nicht von allen losgesch\u00e4lt sind.<br \/>\nEr soll sich von allem und von allen lossch\u00e4len, dann wird meine Gnade ihn noch mehr \u00fcberfluten, und er wird die n\u00f6tige Kraft f\u00fchlen, meinem Ruf zu folgen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 10; 24. Dezember 1910)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-48768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}