{"id":48873,"date":"2026-01-27T20:00:27","date_gmt":"2026-01-27T19:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/so-bringen-dir-deine-wiederholten-ich-liebe-dich-fuer-mich-das-wasser-fuer-die-bewaesserung\/"},"modified":"2026-01-27T20:15:02","modified_gmt":"2026-01-27T19:15:02","slug":"mittwoch-der-3-woche-im-jahreskreis-mk-41-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-3-woche-im-jahreskreis-mk-41-20\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 3. Woche im Jahreskreis (Mk 4,1-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit lehrte Jesus wiederum einmal am Ufer des Sees, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.<br \/>\n2Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Form von Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen: 3H\u00f6rt! Ein S\u00e4mann ging aufs Feld, um zu s\u00e4en. 4Als er s\u00e4te, fiel ein Teil der K\u00f6rner auf den Weg, und die V\u00f6gel kamen und fra\u00dfen sie.<br \/>\n5Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; 6als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.<br \/>\n7Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat, und sie brachte keine Frucht. 8Ein anderer Teil schlie\u00dflich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug drei\u00dfigfach, ja sechzigfach und hundertfach.<br \/>\n9Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum H\u00f6ren, der h\u00f6re! 10Als er mit seinen Begleitern und den Zw\u00f6lf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse.<br \/>\n11Da sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die drau\u00dfen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; 12denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; h\u00f6ren sollen sie, h\u00f6ren, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.<br \/>\n13Und er sagte zu ihnen: Wenn ihr schon dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen? 14Der S\u00e4mann s\u00e4t das Wort. 15Auf den Weg f\u00e4llt das Wort bei denen, die es zwar h\u00f6ren, aber sofort kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie ges\u00e4t wurde.<br \/>\n16\u00c4hnlich ist es bei den Menschen, bei denen das Wort auf felsigen Boden f\u00e4llt: Sobald sie es h\u00f6ren, nehmen sie es freudig auf; 17aber sie haben keine Wurzeln, sondern sind unbest\u00e4ndig, und wenn sie dann um des Wortes willen bedr\u00e4ngt oder verfolgt werden, kommen sie sofort zu Fall.<br \/>\n18Bei anderen f\u00e4llt das Wort in die Dornen: sie h\u00f6ren es zwar, 19aber die Sorgen der Welt, der tr\u00fcgerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es, und es bringt keine Frucht.<br \/>\n20Auf guten Boden ist das Wort bei denen ges\u00e4t, die es h\u00f6ren und aufnehmen und Frucht bringen, drei\u00dfigfach, ja sechzigfach und hundertfach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEin S\u00e4mann ging aufs Feld, um zu s\u00e4en\u201c (Mk 4, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, nun ist es angemessen, dass Ich von neuem an die Arbeit gehe, um die Erde deiner Seele zu bearbeiten, um den Samen meines Wortes zu deiner Nahrung auss\u00e4en zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch mache es wie der Bauer, wenn er auf seinem Feld auss\u00e4en will: er macht kleine Gr\u00fcbchen, zieht die Furchen, streut den Samen aus und kehrt dann zur\u00fcck, um die Gr\u00fcbchen und die Furchen mit Erde zuzudecken, wo er den Samen ausgestreut hat, um ihn zu sch\u00fctzen und ihm die Zeit zum Keimen zu geben, damit er ihn hundertfach vervielf\u00e4ltigt ernte und daraus seine Speise mache.<br \/>\nDoch er achtet darauf, nicht zu viel Erde darauf zu h\u00e4ufen, ansonsten w\u00fcrde er den Samen ersticken und ihn unter der Erde sterben lassen und somit einen leeren Magen riskieren.<br \/>\nNun, so mache Ich es: Ich bereite die Gr\u00fcbchen, bilde die Furchen, erweitere die Aufnahmef\u00e4higkeit der Seele Intelligenz, um mein g\u00f6ttliches Wort auss\u00e4en und so die Speise f\u00fcr Mich und f\u00fcr sie bilden zu k\u00f6nnen, dann bedecke Ich die Gr\u00fcbchen und die Furchen mit Erde \u2013 was die Demut ist, das Nichts, die Vernichtung der Seele, und manche kleine Schw\u00e4che oder Armseligkeit von ihr.<br \/>\nDas ist die Erde, und es ist n\u00f6tig, dass Ich von der Seele diese Erde nehme, denn Mir selbst fehlt diese Erde, und so bedecke Ich alles und warte mit Freude auf meine Ernte.<br \/>\nNun, willst du wissen, wann zu viel Erde \u00fcber meinen Samen aufgeh\u00e4uft wird? Wenn die Seele ihre Armseligkeiten, ihre Schw\u00e4chen, ihr Nichts f\u00fchlt und sich dar\u00fcber betr\u00fcbt.<br \/>\nSie denkt so viel daran, dass sie Zeit verliert, und der Feind bedient sich dessen, um sie in Beunruhigung, Misstrauen und Niedergeschlagenheit zu versetzen.<br \/>\nAll dies ist zu viel Erde \u00fcber meinem Samen; o, wie f\u00fchlt sich mein Same da sterben, wie m\u00fcht er sich, unter dieser Erde zu keimen! Oftmals erm\u00fcden diese Seelen den himmlischen Landwirt, und er zieht sich zur\u00fcck.<br \/>\nO, wie zahlreich sind die Seelen, die so sind!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 3. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich meiner Gewohnheit gem\u00e4\u00df in den Heiligsten Willen Gottes, und w\u00e4hrend ich in Ihm umherging, um mein \u201eIch liebe Dich\u201d auf alle Dinge zu legen, w\u00fcnschte ich, dass mein Jesus nichts als mein \u201eIch liebe Dich\u201d sehen oder h\u00f6ren w\u00fcrde, oder alles durch dieses mein \u201eIch liebe Dich\u201d hindurch.<br \/>\nW\u00e4hrend ich den Refrain, den Kehrreim meines \u201eIch liebe Dich\u201d wiederholte, dachte ich bei mir: \u201eMan sieht, dass ich wirklich ein kleines M\u00e4dchen bin, das nichts anderes sagen kann als die kleine [auswendig] gelernte Geschichte. \u00dcberdies, was n\u00fctzt mir diese st\u00e4ndige Wiederholung des \u201eich liebe Dich, ich liebe Dich\u201c?\u201d<br \/>\nDa trat mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren hervor und lie\u00df in seiner ganzen g\u00f6ttlichen Person \u00fcberall mein \u201eIch liebe Dich\u201d eingepr\u00e4gt sehen: auf den Lippen, auf dem Angesicht, auf der Stirn, in den Augen, inmitten der Brust, auf dem R\u00fccken und inmitten der Handfl\u00e4chen, an seinen Fingerspitzen, mit einem Wort, \u00fcberall; und mit z\u00e4rtlichem Tonfall sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, bist du nicht gl\u00fccklich, dass kein \u201eIch liebe Dich\u201d, das von dir ausgeht, verloren geht, sondern alle in Mir eingepr\u00e4gt bleiben? Wei\u00dft du \u00fcberdies, was dir die st\u00e4ndige Wiederholung bringt?<br \/>\nDu musst wissen, wenn die Seele beschlie\u00dft, etwas Gutes zu tun oder eine Tugend zu \u00fcben, so bildet sie den Samen dieser Tugend.<br \/>\nDie Wiederholung dieser Akte stellt das Wasser dar f\u00fcr die Bew\u00e4sserung dieses Samens im Erdreich des eigenen Herzens, und je \u00f6fter sie die Akte wiederholt, umso besser begie\u00dft sie diesen Samen und die Pflanze gr\u00fcnt und w\u00e4chst sch\u00f6n heran, sodass sie alsbald die Fr\u00fcchte dieses Samens hervorbringt.<br \/>\nWenn sie indessen langsam beim Wiederholen ist, bleibt dieser Same oft erstickt, und wenn er hervorkommt, w\u00e4chst er k\u00fcmmerlich und tr\u00e4gt nie Fr\u00fcchte. Armer Same, ohne ausreichendes Wasser f\u00fcr das Wachstum!<br \/>\nUnd meine Sonne geht nicht \u00fcber diesem Samen auf, um ihm Fruchtbarkeit, Reifung und seinen Fr\u00fcchten eine sch\u00f6ne F\u00e4rbung zu verleihen, weil er unfruchtbar ist.<br \/>\nMit dem st\u00e4ndigen Wiederholen derselben Akte jedoch enth\u00e4lt die Seele viel Wasser, um diesen Samen zu bew\u00e4ssern, meine Sonne geht \u00fcber diesem Samen jedes Mal auf, wenn sie ihn bew\u00e4ssert sieht und freut sich sehr daran im Wissen, dass der Same viel Wachstumskraft hat, dass Ich seine Zweige bis zu Mir reichen lasse; und wenn Ich die vielen Fr\u00fcchte sehe, ernte Ich sie nach meinem Wohlgefallen und ruhe Mich in seinem Schatten aus.<br \/>\nSo bringen dir deine wiederholten \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr Mich das Wasser f\u00fcr die Bew\u00e4sserung und das Wachstum des Baumes der Liebe. Das Wiederholen der Geduld tr\u00e4nkt und bildet den Baum der Geduld.<br \/>\nDas Wiederholen deiner Akte in meinem Willen bildet das Wasser, um den g\u00f6ttlichen und ewigen Baum meines Willens zu bew\u00e4ssern und zu bilden. Kein Ding wird mit einem einzigen Akt gebildet, sondern mit vielen und wiederholten Akten.<br \/>\nNur dein Jesus kann alle Dinge, auch die gr\u00f6\u00dften, mit einem einzigen Akt bilden, denn Ich enthalte die sch\u00f6pferische Kraft. Doch das Gesch\u00f6pf bildet nach und nach durch Wiederholung desselben Aktes das Gute, das es tun will.<br \/>\nDurch die Gewohnheit wird dieses Gute oder diese Tugend zur Natur dieser Seele, und sie wird deren Besitzerin und formt daraus ihr ganzes Gl\u00fcck.<br \/>\nAuch in der nat\u00fcrlichen Ordnung geschieht es so: Niemand wird Lehrer, wenn er einmal oder nur wenige Male die Vokale und die Konsonanten gelesen hat, sondern wer best\u00e4ndig wiederholt, bis er den Geist, den Willen und das Herz mit dieser ganzen Wissenschaft angef\u00fcllt hat, die n\u00f6tig ist, um Lehrer f\u00fcr die anderen zu sein.<br \/>\nNiemand wird satt, wenn er nicht Bissen f\u00fcr Bissen die n\u00f6tige Speise isst, um sich zu s\u00e4ttigen. Niemand erntet den Samen, wenn er nicht, wer wei\u00df wie oft seine Arbeit auf seinem kleinen Feld wiederholt; und so ist es mit vielen anderen Dingen.<br \/>\nDie Wiederholung desselben Aktes ist ein Zeichen, dass man den Akt, den man tut, liebt, wertsch\u00e4tzt und ihn besitzen will. Wiederhole also, und wiederhole ununterbrochen, ohne je m\u00fcde zu werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 4. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich bedr\u00fcckt und ganz in mir selbst vernichtet, zu nichts n\u00fctze. Die Beraubungen meines liebensw\u00fcrdigen Jesus sind sehr h\u00e4ufig und machen mich zu allem unf\u00e4hig.<br \/>\nW\u00e4hrend ich sie einerseits so lebhaft f\u00fchle, dass sie meine arme Seele zerrei\u00dfen, machen sie mich andererseits benommen und versteinert, als h\u00e4tte ich kein Leben mehr; oder ich f\u00fchle das Leben nur, damit ich mich wie zum Sterben f\u00fchle. O Gott, welche Leiden, die kein Erbarmen und kein Mitleid kennen.<br \/>\nIch lebe unter dem Alpdruck einer Pein, die mir ein unendliches Gewicht auflastet, das unermesslich und ewig ist! Ich wei\u00df nicht, wohin ich gehen, noch was ich tun soll, um die enorme Last dieser ersch\u00fctternden Pein nicht zu sp\u00fcren.<br \/>\nDa dachte ich bei mir: \u201eIch bin zu nichts mehr n\u00fctze, als die ganze Last meines gro\u00dfen Ungl\u00fccks zu f\u00fchlen, Dessen beraubt zu sein, Den alle anderen zu besitzen scheinen. Nur mich trifft diese so qualvolle Pein, mein Leben, mein Alles, meinen Jesus nicht zu besitzen.<br \/>\nAch, Jesus, kehr zu jener zur\u00fcck, die Du verwundet und dem Schmerz jener Wunde ausgeliefert hast, die Du selbst ihr zugef\u00fcgt hast! Was n\u00fctzt es zudem, mich am Leben zu lassen, wenn ich zu nichts mehr gut bin?\u201c<br \/>\nDoch als ich meinen Schmerz ergoss, bewegte sich mein h\u00f6chstes Gut in meinem Inneren, dr\u00fcckte mich ganz an sich und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die von Gott fruchtbar und sch\u00f6n erschaffene Erde, mit einer ganz strahlenden Sonne, die sie erleuchtet und erfreut, wurde wegen der S\u00fcnde voller Dornen und ganz steinig.<br \/>\nDer menschliche Wille vertrieb die Sonne meines Willens und dichte Finsternis bedeckt sie. Ich halte dich am Leben, weil du alle Steine von der Erde beseitigen und sie von neuem fruchtbar machen sollst. Jeder Akt des menschlichen Willens war ein Stein, der die sch\u00f6ne, von Mir erschaffene Erde bedeckte.<br \/>\nJede l\u00e4ssliche S\u00fcnde war ein Dorn, jede schwere S\u00fcnde war ein Gift. Und alles au\u00dferhalb meines Willens vollbrachte Gute war wie auf dem Erdboden ausgestreuter Sand, der sie \u00fcberschwemmte und das Wachstum selbst der kleinsten Pflanze und des Grashalms, der unter den Steinen hervorsprie\u00dfen konnte, verhinderte.<br \/>\nNun, meine Tochter, jeder deiner in meinem Willen getanen Akte soll einen Stein entfernen. Wie vieler Akte bedarf es, um sie alle zu entfernen! Indem du nie deinem Willen Leben gibst, wirst du die gl\u00e4nzenden Strahlen der Sonne des H\u00f6chsten FIAT zur\u00fcckrufen, um \u00fcber dieser finsteren Erde zu leuchten.<br \/>\nDiese Strahlen werden den heftigen Wind der Gnade rufen, der mit Macht diesen ganzen Sand forttragen wird, d.h., alles Gute, das weder um meinen Willen zu erf\u00fcllen, noch in Ihm, noch aus Liebe zu Mir getan wurde, sondern um menschliches Ansehen, Ehre und Interesse zu erlangen. O, wie bedr\u00fcckend ist dieses scheinbar Gute \u2013 mehr als Sand, der das Wachstum der Seelen behindert und sie so unfruchtbar macht, dass es Mitleid erregt!<br \/>\nDaher wird die Sonne meines Willens mit ihrer Fruchtbarkeit die Dornen in Blumen und Fr\u00fcchte verwandeln, und der Wind meiner Gnade wird das Gegenmittel sein und das Leben in die Seelen ausgie\u00dfen. So musst du \u00fcberzeugt sein, dass Ich dich noch am Leben lasse, um das Werk der Sch\u00f6pfung neu zu ordnen.<br \/>\nWie ein [einziger] menschlicher Wille, der aus dem Meinen heraustritt, alles in Unordnung bringt, sodass er schlie\u00dflich sogar das Angesicht der Erde ver\u00e4ndert, so muss ein anderer menschlicher Wille, der in den Meinen eintritt, und mit wiederholten und flehentlichen Akten, alles wieder ordnen und Mir den s\u00fc\u00dfen Zauber, die Harmonie und Sch\u00f6nheit der ersten Zeiten der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckgeben.<br \/>\nF\u00fchlst du nicht, wie gro\u00df dein Bet\u00e4tigungsfeld ist? Indem Wir gleichsam in das irdische Eden zur\u00fcckkehren, wo mein G\u00f6ttlicher Wille mit den ersten Akten des Menschen festlich feierte, und Wir zusammen die fruchtbare und sch\u00f6ne Erde genossen, die Ich ihm gegeben hatte \u2013 so rufe Ich nun dich: du sollst jene ersten Akte verkn\u00fcpfen und allen Landstrichen folgen, die vom menschlichen Willen \u00fcberschwemmt sind.<br \/>\nDamit sollst du \u2013 alle Zeiten zugleich umfassend \u2013 mithelfen, die Steine, die Dornen und den Sand zu entfernen, womit der menschliche Wille dieses Land zu einem mitleiderregenden Zustand herabgew\u00fcrdigt hat.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 20. Juni 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuf guten Boden\u2026\u201c (Mk 4, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 H\u00f6re, meine Tochter, ich schloss mich im Tempel ein; der Herr wollte dies, damit in meinen Akten das Reich des G\u00f6ttlichen Willens gegenw\u00e4rtig sei; um mich mit meinen menschlichen Akten den Boden vorbereiten zu lassen, um den Himmel, der sich \u00fcber diesem Boden des G\u00f6ttlichen Willens bilden sollte, allen Gottgeweihten Seelen zu geben.<br \/>\nIch war \u00fcberaus aufmerksam gegen\u00fcber allen Verpflichtungen, die an diesem heiligen Ort ausgef\u00fchrt werden sollten. Ich war friedvoll mit allen und gab weder Anlass zu \u00c4rger noch St\u00f6rung. Ich unterwarf mich den niedrigsten Diensten und nichts fiel mir schwer, weder das Kehren noch das Tellerwaschen; jedes Opfer war f\u00fcr mich eine Ehre, ein Triumph; wei\u00dft du warum?<br \/>\nIch schaute auf nichts, alles war f\u00fcr mich der Wille Gottes; deshalb war die Glocke, die mich rief, das FIAT und mein Herz erfreute sich, und eilte dorthin, wo das FIAT mich rief. Meine Regel war der G\u00f6ttliche Wille; ich sah meine Vorgesetzten als Vertreter eines heiligen Willens.<br \/>\nDaher waren f\u00fcr mich die Glocke, die Regeln, die Vorgesetzten, meine Handlungen, auch die dem\u00fctigsten, die Freuden und Feste, die vom G\u00f6ttlichen Willen bereitet waren, der auch au\u00dferhalb von mir gegenw\u00e4rtig war, mich rief, um in seinem Willen gegenw\u00e4rtig zu sein, um sein Reich in meinen kleinen Akten zu bilden.<br \/>\nIch machte es wie das Meer, das alles verbirgt, was es besitzt und nichts als Wasser sehen l\u00e4sst. So tat ich, ich verbarg alles im unbegrenzten Meer des G\u00f6ttlichen FIAT und erblickte nichts als Meere des G\u00f6ttlichen Willens, daher erf\u00fcllten mich alle Dinge mit Freuden und Jubel.<br \/>\nMeine Tochter, in meinen Akten warst du und waren alle Seelen gegenw\u00e4rtig. Ich konnte nichts ohne meine Tochter tun; nur f\u00fcr meine Kinder bereitete ich das Reich des G\u00f6ttlichen Willens vor.<br \/>\nWenn alle dem Herrn geweihten Seelen an heiligen St\u00e4tten alles im G\u00f6ttlichen Willen machen w\u00fcrden, w\u00e4ren sie gl\u00fccklich, w\u00fcrden die Gemeinschaften in viele himmlische Familien umwandeln, und w\u00fcrden die Erde mit vielen heiligen Seelen bev\u00f6lkern!<br \/>\nZu meinem Leid als Mutter muss ich es ihnen leider sagen: Es gibt viele Bitterkeiten, St\u00f6rungen und Uneinigkeiten, w\u00e4hrend die Heiligkeit nicht in dem ihnen zugewiesenen Amt herrscht.<br \/>\nDen G\u00f6ttlichen Willen in jedem ihnen zugewiesenen Amt zu erf\u00fcllen, ist Friede f\u00fcr die Seelen, Kraft und Beistand in den h\u00e4rtesten Opfern.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 15. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-48873","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48873\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}