{"id":49114,"date":"2024-02-03T13:00:47","date_gmt":"2024-02-03T12:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/5-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-129-39\/"},"modified":"2024-02-03T14:16:21","modified_gmt":"2024-02-03T13:16:21","slug":"5-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-129-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-129-39\/","title":{"rendered":"5. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 1,29-39)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">29In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. 30Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus \u00fcber sie, 31und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr, und sie sorgte f\u00fcr sie.<br \/>\n32Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. 33Die ganze Stadt war vor der Haust\u00fcr versammelt, 34und er heilte viele, die an allen m\u00f6glichen Krankheiten litten, und trieb viele D\u00e4monen aus. Und er verbot den D\u00e4monen zu reden; denn sie wussten, wer er war.<br \/>\n35In aller Fr\u00fche, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. 36Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, 37und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.<br \/>\n38Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten D\u00f6rfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. 39Und er zog durch ganz Galil\u00e4a, predigte in den Synagogen und trieb die D\u00e4monen aus.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus \u00fcber sie\u201c (Mk 1,30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen Fiat lebt, lebt in Gott, und besitzt somit die G\u00fcter und kann auch die G\u00fcter geben, die sie besitzt. Das G\u00f6ttliche Sein umgibt sie \u00fcberall, sodass sie nichts als Gott sieht, f\u00fchlt und ber\u00fchrt. In Ihm ist sie selig, Ihn allein versteht und kennt sie.<br \/>\nAlles verschwindet f\u00fcr sie, und es bleibt ihr nur die Erinnerung daran, dass sie \u2013 obgleich in ihrem Gott \u2013 noch eine pilgernde Seele ist und als solche f\u00fcr ihre Br\u00fcder flehen muss.<br \/>\nDa sie n\u00e4mlich in der Lage ist, die G\u00fcter zu spenden, die sie besitzt, muss sie je nach deren Dispositionen [diese G\u00fcter] austeilen. Erinnerst du dich nicht mehr daran, wie Ich dir vor Jahren zeigte, dass Ich dich in mein Herz holte und alles f\u00fcr dich verschwand?<br \/>\nDu hast dies genossen und wolltest nicht mehr hinausgehen; um dich jedoch daran zu erinnern, dass du eine Pilgerseele bist, stellte Ich dich an die T\u00fcr meines Herzens hinaus oder in meine Arme, damit du das Ungl\u00fcck der Menschheit siehst und f\u00fcr sie flehst.<br \/>\nDir aber missfiel mein Tun, weil du mein Herz nicht verlassen wolltest. Es war der Beginn des Lebens in meinem G\u00f6ttlichen Willen, den du in meinem Herzen wahnahmst \u2013 frei von jeder Gefahr und allen \u00dcbeln, weil sich Gott selbst um die gl\u00fcckliche Seele stellt, um sie vor allem und allen zu besch\u00fctzen.<br \/>\nWer hingegen meinen G\u00f6ttlichen Willen tut, aber nicht in Ihm lebt, ist in der Lage zu empfangen, aber nicht zu geben. Da diese Seele au\u00dferhalb von Gott und nicht in Gott lebt, sieht sie die Erde und sp\u00fcrt die Leidenschaften, die sie in st\u00e4ndige Gefahr bringen und ihr ein intermittierendes Fieber verursachen, so dass sie sich bald gesund, bald krank f\u00fchlt.<br \/>\nBald wollen diese Seelen etwas Gutes tun, dann werden sie wieder m\u00fcde, langweilen sich, werden verdrossen und geben das Gute auf. Sie gleichen den Obdachlosen ohne Heim, wo sie in Sicherheit w\u00e4ren.<br \/>\nSie leben von Almosen, mitten auf der Stra\u00dfe, der K\u00e4lte, dem Regen, der sengenden Sonne und Gefahren ausgesetzt. Dies ist eine gerechte Strafe f\u00fcr eine Seele, die in Gott leben k\u00f6nnte, aber sich damit zufriedengibt, au\u00dferhalb von Gott zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 10. Januar 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Kaum wurde ich Mutter Jesu und deine Mutter, da verdoppelten sich meine Ozeane der Liebe, und weil ich sie nicht mehr alle in mir einschlie\u00dfen konnte, f\u00fchlte ich mich gedr\u00e4ngt, sie auszubreiten und die Erste zu sein, die Jesus den Seelen bringt, auch auf Kosten gro\u00dfer Opfer.<br \/>\nAber was sage ich, Opfer \u2026? Wenn man wahrhaft liebt, dann sind die Opfer und Leiden Erfrischungen, Erleichterungen und Erg\u00fcsse der Liebe, die man in sich f\u00fchlt.<br \/>\nO meine Tochter, wenn du nicht die Wohltat eines Opfers verkostet und nicht erfahren hast, welch innerste Freuden es mit sich bringt, so ist das ein Zeichen, dass die g\u00f6ttliche Liebe nicht deine ganze Seele ausf\u00fcllt und daher der G\u00f6ttliche Wille nicht als K\u00f6nig in dir herrscht.<br \/>\nEr allein gibt der Seele solche Kraft, dass sie unbesiegbar wird und f\u00e4hig, jeglichen Schmerz zu ertragen. Leg deine Hand auf dein Herz und schau, wie viel Liebe darin mangelt.<br \/>\n\u00dcberlege: Diese geheime Selbstgef\u00e4lligkeit, jene Best\u00fcrzung bei jeder kleinsten Widerw\u00e4rtigkeit, diese deine kleinen Anh\u00e4nglichkeiten an Dinge und Personen, deine M\u00fcdigkeit im Guten, jener \u00c4rger, wenn etwas nicht so geht, wie du es gerne h\u00e4ttest, das sind alles Bereiche in deinem Herzen, wo die Liebe fehlt; kleine Leerr\u00e4ume, die dir \u2013 wie Fieberschauer \u2013 die Kraft und das Verlangen rauben, dich mit dem G\u00f6ttlichen Willen restlos anzuf\u00fcllen.<br \/>\nOh wie sehr k\u00f6nntest auch du die erquickende und bezwingende Kraft in deinen Opfern erfahren, wenn du diese Leerr\u00e4ume mit Liebe ausf\u00fcllen w\u00fcrdest! Meine Tochter, gib mir jetzt die Hand und folge mir, denn ich will dich weiter unterweisen\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Erste Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn aller Fr\u00fche, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten\u201c (Mk 1, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich betete, stellte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus nahe zu mir, und ich vernahm, wie auch Er betete, und so h\u00f6rte ich Ihm zu; und Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, bete, aber bete, wie Ich bete, d.h. ergie\u00dfe dich ganz in meinen Willen, und in Ihm wirst du Gott und alle Gesch\u00f6pfe finden, und indem du dir alle Dinge der Gesch\u00f6pfe zu eigen machst, wirst du sie Gott geben, als w\u00e4re es ein einziges Gesch\u00f6pf, denn der G\u00f6ttliche Wille ist Besitzer von allen; und du wirst die guten Akte [der Seelen] der Gottheit zu F\u00fc\u00dfen legen, um Ihr die Ehre zu erweisen, die schlechten, um sie mit der Heiligkeit, Macht und Unermesslichkeit des G\u00f6ttlichen Willens, dem nichts entgeht, zu s\u00fchnen.<br \/>\nDies war auch das Leben meiner Menschheit auf Erden. Wie heilig Sie auch war, hatte Sie doch diesen G\u00f6ttlichen Willen n\u00f6tig, um dem Vater eine vollst\u00e4ndige Genugtuung zu leisten und das Menschengeschlecht zu erl\u00f6sen, denn nur in diesem G\u00f6ttlichen Willen fand Ich alle Generationen, die vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen, und alle ihre Akte, Gedanken, Worte, usw. wie im Akt.<br \/>\nUnd in diesem Heiligen Wollen nahm Ich, ohne dass Mir etwas entging, alle Gedanken in meinen Geist auf, und f\u00fcr jeden einzelnen im Besonderen begab Ich Mich vor die H\u00f6chste Majest\u00e4t und leistete S\u00fchne f\u00fcr sie; und in demselben Willen stieg Ich in den Geist jedes einzelnen Gesch\u00f6pfes hinab und teilte ihm die Wohltaten mit, die Ich f\u00fcr seine Intelligenz erfleht hatte.<br \/>\nIn meine Blicke nahm Ich alle Augen der Gesch\u00f6pfe auf, in meine Stimme ihre Worte, in meine Bewegungen die ihren, in meine H\u00e4nde ihre Werke, in mein Herz die Affekte und W\u00fcnsche, in meine F\u00fc\u00dfe die Schritte, und indem Ich Mir sie zu eigen machte, leistete meine Menschheit in diesem G\u00f6ttlichen Willen dem Vater Genugtuung und brachte die armen Gesch\u00f6pfe in Sicherheit.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Vater war dadurch befriedigt und konnte Mich auch nicht zur\u00fcckweisen, da Er selbst der Heilige Wille ist. H\u00e4tte Er etwa sich selbst abgelehnt?<br \/>\nSicher nicht, umso mehr, als Er in diesen Akten vollkommene Heiligkeit, unerreichbare und bezaubernde Sch\u00f6nheit, h\u00f6chste Liebe, unermessliche und ewige Akte sowie unbesiegbare Macht vorfand.<br \/>\nDies war das ganze Leben meiner Menschheit auf Erden, vom ersten Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an bis zum letzten Atemzug, um es dann im Himmel und im Heiligsten Sakrament fortzusetzen.<br \/>\nNun, warum kannst nicht auch du dies tun? F\u00fcr den, der Mich liebt, ist alles m\u00f6glich; vereint mit Mir, in meinem Willen, nimm und bringe vor die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t in deinen Gedanken, die Gedanken aller, in deinen Augen die Blicke aller, in deinen Worten, Bewegungen, Affekten, W\u00fcnschen, jene deiner Br\u00fcder und Schwestern, um sie zu s\u00fchnen, um ihnen Licht, Gnade und Liebe zu erflehen.<br \/>\nIn meinem Willen wirst du dich in Mir und in allen befinden, du wirst mein Leben leben, wirst mit Mir beten, und Gott Vater wird daran Wohlgefallen haben und der ganze Himmel zu dir sagen:<br \/>\n&#8222;Wer ruft uns von der Erde aus? Wer ist es, der diesen Heiligen Willen in sich selbst hineinzw\u00e4ngen m\u00f6chte, und damit uns alle zusammen einschlie\u00dft?\u201c<br \/>\nUnd wie viel Wohltaten kann die Erde erlangen, wenn sie den Himmel auf die Erde herabsteigen l\u00e4sst!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 3. Mai 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKomm deshalb gemeinsam mit Mir in meinen Willen, erheben Wir Uns zwischen Himmel und Erde und beten Wir gemeinsam die H\u00f6chste Majest\u00e4t an, preisen Wir Sie und geben Ihr f\u00fcr alle die Ehre, damit Himmel und Erde mit Anbetung, Ehrerbietung und Segnungen erf\u00fcllt werden und alle die Wirkungen davon empfangen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\nSo verbrachte ich einen Morgen und betete gemeinsam mit Jesus in seinem Willen. Doch, welche \u00dcberraschung! Als Wir beteten, war eines das Wort, doch der G\u00f6ttliche Wille verbreitete es \u00fcber alle geschaffenen Dinge, und es blieb auf ihnen eingepr\u00e4gt: Er brachte es in den Himmel, und alle Seligen empfingen nicht nur dessen Einpr\u00e4gung, sondern es war die Ursache neuer Seligkeit f\u00fcr sie.<br \/>\nEs stieg hinab in die Tiefe der Erde und sogar ins Fegefeuer, und alle empfingen die Wirkungen davon. Doch wer kann sagen, wie es war, mit Jesus zu beten, und all die Wirkungen, die dies hervorbrachte? Nachdem Wir dann gemeinsam gebetet hatten, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, hast du gesehen, was es bedeutet, in meinem Willen zu beten? So, wie es keinen Punkt gibt, in dem mein Wollen nicht existiert, wie Er in allem und in allen kreist und Leben, Handelnder und Zuseher bei allem ist, so werden die in meinem Wollen getanen Akte zum Leben, zu Handelnden und Beobachter in allem, sogar von der Freude, Seligkeit und Wonne der Heiligen.<br \/>\nSie bringen das Licht, die balsamische und himmlische Luft \u00fcberall hin, die Freude und Seligkeit hervorbringt. Tritt daher nie aus meinem Willen heraus; Himmel und Erde erwarten dich, um neue Freude und neuen Glanz zu empfangen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 21. April 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, all das, was meine Menschheit tat, Gebete, Worte, Werke, Schritte und Leiden, ist dabei, sich dem Menschen zu schenken, doch wer nimmt, wer empf\u00e4ngt die Veredelung meines Wirkens?<br \/>\nWer sich Mir n\u00e4hert und sich beim Gebet mit Mir vereinigt, der empf\u00e4ngt die Veredelung meines Gebetes und die G\u00fcter, die dieses enth\u00e4lt.<br \/>\nWer mit Mir vereint spricht oder lehrt, empf\u00e4ngt die Veredelung und die Fr\u00fcchte meiner Worte. Und wer mit Mir vereint arbeitet oder leidet, empf\u00e4ngt die Veredelung und die G\u00fcter, die in meinen Peinen und Werken vorhanden sind.<br \/>\nAnsonsten bleiben alle Sch\u00e4tze, die Ich f\u00fcr die Seele erworben habe, in der Schwebe, und, da die Seele nicht in Mir aufgepfropft wurde, zieht sie keinen Nutzen aus den G\u00fctern, die meine Menschheit mit so viel Liebe geben will: denn wenn es keine Vereinigung gibt, bleiben die G\u00fcter des Einen wie unwirksam f\u00fcr den anderen.<br \/>\nStelle dir ein Rad vor: der Mittelpunkt des Rades ist meine Menschheit, die Speichen sind all das, was Sie getan und gelitten hat; der Kreisumfang, wo die Speichen befestigt sind, ist die ganze Menschheitsfamilie, die sich um das Rad dreht.<br \/>\nWenn nun dieser Kreisumfang, dieser zweite Kreis des Rades, sich nicht n\u00e4hert, um den Halt durch die Speichen zu bekommen, bleiben die Speichen in der Schwebe und k\u00f6nnen die G\u00fcter nicht mitteilen, die das Zentrum des Rades enth\u00e4lt.<br \/>\nO wie leide Ich, wenn Ich sehe, dass meine vielen G\u00fcter in der Schwebe sind, welche die Undankbarkeit der Menschen nicht nur nicht annimmt, sondern verachtet und mit F\u00fc\u00dfen tritt!<br \/>\nDeshalb gehe Ich mit solcher Sehnsucht auf die Suche nach Seelen, die in meinem Willen leben wollen, um in ihnen die Speichen meines Rades befestigen zu k\u00f6nnen; und mein Wille wird ihnen die Gnade verleihen, den Kreisumfang des zweiten Kreises des Rades bilden zu k\u00f6nnen, und sie werden alle G\u00fcter empfangen, welche die anderen Mir zur\u00fcckweisen und verachten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 14; 29. August 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meinen Rundgang im FIAT fort und begleitete meinen liebensw\u00fcrdigen Jesus in seinem irdischen Leben.<br \/>\nIch bemitleidete Ihn, als wir an den Orten ankamen, wo Er ganz allein war und nicht einmal seine Himmlische Mutter hatte: wie z.B. in der W\u00fcste und in den N\u00e4chten w\u00e4hrend seines \u00f6ffentlichen Lebens, als Er sich von allen zur\u00fcckzog und fast immer drau\u00dfen im Freien, au\u00dferhalb der bewohnten Gebiete blieb, wo Er f\u00fcr unser Heil allein betete und auch weinte.<br \/>\nIch sagte: \u201eMein Jesus, deine kleine Tochter bringt es nicht \u00fcbers Herz, Dich allein zu lassen, ich m\u00f6chte mich zu Dir begeben, und wenn ich schon nichts anderes tun kann, will ich Dir ins Ohr fl\u00fcstern: \u2018Ich liebe Dich, ich liebe Dich\u2018.<br \/>\nUm deiner Einsamkeit, deiner Gebete und Tr\u00e4nen willen, gew\u00e4hre mir das Reich deines Willens. Beeile Dich \u2013 sieh, wie die Welt ins Elend st\u00fcrzt. Dein Wille wird sie retten.\u201c<br \/>\nAls ich das dachte, trat mein geliebter Jesus aus meinem Inneren hervor, warf Sich in meine Arme, um sich meiner Gesellschaft zu erfreuen und sagte zu mir: \u201eDanke, meine Tochter. In jedem meiner Akte erwarte Ich dich immer, um sagen zu k\u00f6nnen: \u201eDie kleine Tochter meines Willens hat Mich nie alleingelassen.\u201c<br \/>\nDu musst wissen, dass die Einsamkeit sehr auf Mir lastete, denn Der, Der f\u00fcr alle gekommen war, um alle aufzusuchen, sollte von allen gerufen werden.<br \/>\nF\u00fcr jeden von ihnen f\u00fchlte Ich lebhaft das Leid der Einsamkeit, in der sie Mich lie\u00dfen, und Ich blickte forschend umher, ob jemand Mich aufsuchen und meine Gesellschaft ersehnen w\u00fcrde \u2013 oft aber suchte Ich vergebens nach diesem Trost.<br \/>\nDu sollst jedoch wissen, dass Ich in meiner gro\u00dfen Einsamkeit, in der die Gesch\u00f6pfe Mich lie\u00dfen, nie allein war. Ich hatte die Gesellschaft der Engel, sowie meiner \u2013 obgleich fernen \u2013 Mutter, deren Herzschl\u00e4ge und Akte Mir der G\u00f6ttliche Wille als Gefolge brachte, das Mich umgab und Mir Gesellschaft leistete.<br \/>\nAu\u00dferdem brachte Er Mir schon von dieser Zeit an die Neugeborene meines FIAT, zusammen mit der ganzen kleinen Gruppe der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines Reiches als Gesellschaft.<br \/>\nIn der Tat, alle Zeiten geh\u00f6ren meinem G\u00f6ttlichen Willen, und Er hat die Eigenschaft, sie auf einen einzigen Punkt zu reduzieren, um sie zu allen Zeiten st\u00e4ndig und unaufh\u00f6rlich aktiv zu haben.<br \/>\n\u00dcberdies, wenn die Seele sich an das erinnert, was Ich tat, und sie Mich umgeben will, bereitet sie in sich selbst den freien Platz, in den Ich die Frucht dessen legen kann, was Ich tat und litt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 23. August 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAlle suchen dich\u201c (Mk 1, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich mich weiterhin abm\u00fchte, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus nur kurz; obwohl ich Ihn in meiner N\u00e4he f\u00fchlte, entfloh Er mir jedoch, als ich versuchte, nach Ihm zu greifen, gleichsam als wollte Er mich daran hindern, aus mir herauszugehen, um Ihn zu suchen. Nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, lie\u00df Er sich nur kurz sehen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, suche Mich nicht au\u00dferhalb von dir, sondern in dir, in der Tiefe deiner Seele; denn wenn du hinausgehst und Mich nicht findest, wirst du sehr leiden und es nicht mehr ertragen k\u00f6nnen; wenn du Mich jedoch leichter finden kannst, warum willst du dich mehr abm\u00fchen?\u201c<br \/>\nIch erwiderte: \u201eEs ist deshalb, weil ich glaube, dass ich Dich drau\u00dfen finden kann, wenn ich Dich nicht sofort in mir finde; es ist die Liebe, die mich dazu dr\u00e4ngt.\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eAch, die Liebe dr\u00e4ngt dich dazu? Alles, alles muss in ein einziges Wort eingeschlossen sein: \u201aLiebe.\u2019 Wenn die Seele nicht alles darin einschlie\u00dft, kann man sagen, dass sie nichts von der Liebe zu Mir versteht. Und im Ma\u00df, wie sehr die Seele Mich liebt, erweitere Ich die Gabe des Leidens.\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 8. August 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten D\u00f6rfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekom-men. Und er zog durch ganz Galil\u00e4a, predigte in den Synagogen\u2026\u201c (Mk 1, 38+39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im Fiat dauert an. Ich f\u00fchle mich so fest von seinen Lichtarmen gehalten, dass ich mich auch nicht im Geringsten entfer-nen kann \u2013 noch weniger m\u00f6chte ich dies \u2013 sondern mich wohl h\u00fcte, seinen Scho\u00df aus Licht zu verlassen.<br \/>\nMir scheint, dass es eine \u00dcbereinkunft zwischen mir und dem G\u00f6ttlichen Willen gibt und Wir beide Uns nicht voneinander trennen k\u00f6nnen. O Heiliger Wille, wie liebenswert und machtvoll bist Du!<br \/>\nMit deiner Liebensw\u00fcrdigkeit ziehst Du mich an, rei\u00dft mich hin und bezauberst mich. Und ich bin ganz gebannt und kann nichts anderes tun, als mich ganz in Dir festzumachen.<br \/>\nMit deiner Macht bleibst Du kon-zentriert \u00fcber meiner Kleinheit und ergie\u00dft Dich in Str\u00f6men, sodass ich jeden Weg aus deinem gren-zenlosen Licht heraus verloren habe. Doch welch gl\u00fccklicher Verlust!<br \/>\nO anbetungsw\u00fcrdiges Fiat, gib, dass alle sich verirren und keinen anderen Weg mehr kennen als den Weg in deinen G\u00f6ttlichen Willen hinein! Doch wie k\u00f6nnen die Gesch\u00f6pfe ein solches Gut kennenlernen?<br \/>\nAls ich dar\u00fcber nachsann, lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren h\u00f6ren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen sind Wege, welche die Gesch\u00f6pfe in die lichtvollen Arme meines G\u00f6ttlichen Fiat bringen werden.<br \/>\nDie Kenntnisse stellen die Samen dar, und diese Samen bilden den Beginn des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens, das in der Seele ge-boren wird. Jede dieser Kenntnis-se wird wie so viele Infusionen des Lebens sein, die dieses G\u00f6ttliche Leben in der Seele heranreifen lassen.<br \/>\nAus diesem Grund habe Ich dir so viel \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat gesagt. Jede Erkenntnis wird etwas dazu beitragen, das Leben meines Willens in den Seelen heranreifen zu lassen: die eine wird den Samen bilden, eine andere die Geburt [dieses Lebens], eine die Nahrung, andere den Atem, oder die Luft, oder das Licht, oder die W\u00e4rme.<br \/>\nJede Erkenntnis enth\u00e4lt einen weiteren Grad an Reife. Je mehr die Seelen also zu erkennen trachten, was Ich \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat offenbart habe, desto mehr Wachstum werden sie erfahren (umso reifer werden sie sich f\u00fchlen).<br \/>\nDie Wahrheiten \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat werden die Seelen modellieren und die \u00dcbel des menschlichen Willens mit ihrer [erleuchtenden] Ber\u00fchrung ausl\u00f6schen.<br \/>\nDiese Kenntnisse werden wie eine mitleidsvolle Mutter handeln, die ihr Kind um jeden Preis heilen und es gesund und sch\u00f6n sehen m\u00f6chte. Wenn du w\u00fcsstest, was die Kenntnis einer einzigen Wahrheit \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen bedeutet! Diese Kenntnisse enthalten die Wissenschaft, um das Leben meines Willens zu formen, damit Er das Volk seines Reiches heranbildet.<br \/>\nSchau, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung ist es so: Wer Lehrer werden will, muss Kenntnis der Wissenschaften haben; wenn er sie nicht erlernen will, wird er nie Lehrer sein k\u00f6nnen.<br \/>\nJe nachdem, wieviel Wissenschaften er studiert hat, besitzt er einen geringeren oder h\u00f6heren Bildungsgrad: hat er wenig studiert, wird er Grundschullehrer sein k\u00f6nnen, hat er viel studiert, dann vielleicht Professor an einer h\u00f6heren Schule.<br \/>\nJe mehr man also wei\u00df \u2013 sowohl in den K\u00fcnsten wie in den Wissenschaften \u2013 umso mehr Reife besitzt man in diesen Kenntnissen und ist somit auch umso f\u00e4higer, das Gute, die Wissenschaft und die Kunst, die man besitzt, in den anderen heranreifen zu lassen.<br \/>\nAls Ich dir nun so viele Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte, beabsichtigte Ich damit nicht, dir sch\u00f6ne Neuigkeiten zu bringen, nein, nein. Es ging vielmehr darum, die Wissenschaft meines Willens heranzubilden \u2013 zuerst in dir und dann mitten unter den Menschen.<br \/>\nSo sollte diese g\u00f6ttliche und ganz himmlische Wissenschaft bekanntwerden, damit das Leben meines G\u00f6ttlichen Fiat heranreife und sein Reich aufgebaut werde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 9. M\u00e4rz 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-49114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49114"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49114\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}